selfrevolution

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  1. Ich auch nicht.
  2. Vielleicht nicht mit jeder ... aber mal mit zwei. 🙂
  3. selfrevolution

    Heulthread

    ... es is' echt schwer, Schluss zu machen. Man braucht erstmal den Entschluss und muss sich sicher sein, und dann muss man's auch machen. Wenn man sich nicht sicher ist, wie's bei mir der Fall is', und wenn das Mädel auch noch so unheimlich tolerant, verständnisvoll, rational und doch persistent is', dann wird's erst Recht schwer. Es wäre nicht schön, aber zumidnest einfacher gewesen, sie hätte auf mein "ich bin mir nicht so sicher, ob das noch passt. Irgendwie funkt's bei mir nicht mehr; und das andere Mädel interessiert mich gerade total" mit einem bitterbösen "Du Arschloch, ruf mich nie wieder an" reagiert. Das wäre nicht schön, aber zumindest unkomplizierter als, dass sie einfach nur der Meinung ist, dass es gut klappt zwischen ist, auf einer rationalen Ebene erläutert, wieso es ein blöde Idee ist, das zu beenden und dass es völlig normal ist, dass nach einigen Jahren das Prickeln und die Schmetterlinger nicht mehr da sind, dem dafür etwas anderes weicht - halt eben dieses Vertrauen, das wir ja tatsächlich zueinander haben. Und das andere Mädchen - ach, was ich mit der mach' is' ihr schnuppe. Oder fast: am besten, ich nehm sie mit und wir machen Liebe zu dritt. Es klingt ein bisschen komisch, wenn ich das so sage, aber es gibt mir gerade wirklich auf eine absurde Art und Weise zu denken: ich wundere mich - böse gesagt - was sich beide Mädels eigentlich alls "gefallen lassen". Nicht, dass es nicht gerechtfertigt ist, und definitiv ist es nicht so, als würde ich das ausnutzen (wollen) und definitiv ist es nicht so, dass ich dadurch weniger Respekte vor ihnen habe. Ich wundere mich nur. Hm. Bin gerade voller Achterbahn-Gedanken. Wahrscheinlich wähle ich wieder die Kopf-Entscheidung, und nicht die Herzens-Entscheidung.
  4. Hatte ich auch vor. Hab' dann aber irgendwie den Eindruck gehabt, dass der Thead so "fast" passt. 😉
  5. Naja, ich hab' gelöscht, weil's offenbar eh schon einen Thread dafür gibt. Irgendwas mit Sammelsurium und so...
  6. Uff...langsam wird's ernst. Wir haben eine (tolle, aber teure) Wohnung gefunden (4 Zimmer; so hat jeder seinen Rückzugsort). Der Mietvertrag ist unterschrieben. Und bald geht's dann los. Ich bin seit etwa zwei Wochen bei ihr, und wir tauen langsam wieder auf. Aber naja, naja. Das letzte mal haben wir uns etwa Ende August gesehen, und von September bis "gerade eben" hatte ich eine wirklich, wirklich tolle Zeit mit meinem Hottie, die sich ("Überraschung") wie eine richtige Beziehung angefühlt hat. Da holt mich die Realität ein, dass ich 'ne Freundin in Frankfurt hab', mit der ich nach Hamburg zieh' gerade hart ab; ich bin vielleicht gerade überkritisch, und es is' ja auch "nett" mit ihr. Aber halt nicht so umwerfend, kein Feuerwerk, mehr so, als würde man eine gute Freundin wieder treffen. Vielleicht bin ich aber auch über-kritisch, weil ich kalte Füße hab'. Das "gute" is' einmal: wir riskieren beide eigentlich nicht so viel. Also selbst, wenn's schief geht, geht die Welt nicht unter. ...jetzt kommt nur das kleine Aber. Naja, ich mag mein Hottie wirklich sehr. Also wirklich ... sehr. Nachdem ich ihr gesagt hab', dass ich jetzt mal zwei wochen weg bin, hat uns (und noch viel mehr sie) die Realität wieder eingeholt - nämlich, dass ich mit einer anderen Frau nach Hamburg ziehe, und nicht noch für ewig in Wien bleibe, und wir auch keine monogame Fernbeziehung führen werden. Das hat sie dann beendet, aber so grundsätzlich bin ich mir doch sehr sicher, dass sie ihre Meinung ändern würde, wenn ich mich für sie entscheiden würde. Werd' ich nicht. Is' aber quasi das zweite Mal in meinem Leben, dass ich gerade richtig hart gegen meine ehm,... gegen meine emotionalen Bedürfnisse geh' und ein Mädel, in das ich verknallt bin, und an dem ich emotional häng', abschieße bzw. liegen lasse. Das erste mal war es wohl eine gute Entscheidung (hab' 2012 eine Beziehung nach fast 7 Jahren beendet, obwohl die Gefühle noch voll da waren). Ingeheim fantasier' ich ja schon sehr davon, mich doch für sie zu entscheiden und irgendwelche theatralisch, kitschig große, dumme Sachen zu machen - und naja, das ehm,... muss ich einfach mal loswerden. Ich denk', selbst, wenn es meine Frankfurterin nicht gäbe, wäre das Hottie nicht die Frau, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen würde (ich glaub' ja nicht mal an diese "Rest meines Lebens"-Sache), aber sie wär' definitiv jemand, mit dem ich es probieren würde. Insofern komm' ich mir gerade vor, wie jemand, der im Gitarrenladen einer tollen Fender Telecaster gespielt hat, und jetzt heim kommt, wo er nur eine Squire hat. Und er hätte ja das Geld, um sich die Fender zu kaufen, aber es is' einfach kein guter Kauf. Aaaalso, wenn ich jetzt so richtig, richtig ehrlich mit mir bin würde ich fast sagen: ich denke, dass keine von beiden die Frau "für immer" is', aber ich probier's halt mal mit der, bei der mir mein Kopf sagt, dass es eher was is'. Während ehm,.... mein Herz blutet. So ein bisschen Theatralik darf schon sein.Und ne - ganz offensichtlich bin ich mir nicht sicher mit der Entscheidung. Und belastend is' das schon irgendwie. Bekannterweise bin ich beratungsresistent und lass mir wenig dreinreden, aber für ein paar Ratschläge, Ideen oder einen Schulterklopfer wär' ich dennoch dankbar. Die Poly-Idee würd' ich ehrlich gesagt aber ausschließen. Meine Frankfurterin wär' ja dabei (und übrigens steht ja auch sie auf mein Hottie), und es heißt ja auch, wenn man etwas von jemandem will, soll man halt einfach nachfragen; aber selbst wenn das Hottie irgendwie bereit wär', mich beziehungstechnisch voll und ganz zu teilen (was sie definitiv nicht ist und niemals sein wird), würd' ich das so nicht wollen. Und naja, die "mit beiden Schluss machen"-Sache (bzw. die Frankfurterin abschießen und das Hottie nicht zurück holen) wär' irgendwie die Variante, die plausibel klingt, aber ich will das mit dem Zusammenziehen echt probieren.
  7. Kann mich selbst als Beispiel nennen. Ich bin mittlerweil seit Ende 2014 mit einem Mädel zusammen, das finanziell immer ein deutlich höheres Einkommen hatte - erst seit Anfang des Jahres verdiene ich mehr. Und für sie war die Beziehung nie eine Frage - die Zeit in der wir (zumindest "offizielle") "getrennt" waren, war meine Entscheidung. Und auch das Mädel, mit dem ich die letzten eineinhalb Jahre verbracht habe (On-Off) war wahnsinnig wild auf eine feste Beziehung mit mir (inklusive Kinder), obwohl mein Einkommen deutlich unter ihrem liegt. Meinste Schwester steht finanziell ziemlich gut da und geht feste Beziehungen mit Typen ein, die dann arbeitslos bei ihr daheim sitzen und zocken (wenigsten is' nach ihren ersten beiden Freunden keiner mehr im Knast gelandet). Selbst der König meiner früheren Kumpel-Freakshow hatte zwei Partnerinnen nacheinander, die beide heiß waren, mehr Geld hatten als er und sich irgendwie um ihn gekümmert haben. Es gibt viele, viele Beispiele für genau dieses Phänomen - und das sind durchaus Mädels mit sehr vielen und durchaus auch "guten" Optionen. - interessant ist ja auch, dass sich die Vorliebe und das Konzept von Attraktivität auch biographisch verändert. Ein Mädel, das ich seit bald 7 Jahren kenne, is' mittlerweile 34 und Alleinerzieherin eines bald Zweijährigen. Sie meint, dass sich ihr Männergeschmack total geändert hat. Sie fühlt sich viel stärker zu alleinerziehenden Vätern hingezogen, während die Typen von früher (lange, dunkle Haare) praktisch gar keine Rolle mehr spielen. Damit soll nur illustriert werden, wie sich das Attraktivitätsverständnis biographisch ändert. Ich merk' sogar bei mir selbst, wie im Grunde jede Partnerin meinen Geschmack prägt. Seit einem mädel, in das ich als 14jähriger verknallt war, fahr' ich auf Rothaarige ab (hat sich vor ein paar Jahren erst verändert). Seit meiner zweiten Ex-Freundin hatte ich keine Schmetterlinge mehr bei Mädels, die kleiner waren als ich. Und so in der Art kennen wir es ja alle. - und übrigens: grüne Haare, schwarze Fingernägel, Wimperntusche und Brillen sind überhaupt rein kulturelle Praxen und Gegenstände, und doch gibt's Leute, die darauf abfahren. Ich bin mir absolut sicher, dass es kein "Gen" dafür gibt, auf irgendeines dieser vier Merkmale abzufahren. - und übrigens: selbst innerhalb der Evolutionstheorie muss man bedenken, dass diese schneller vonstatten geht, als es in den Forumsdiskussionen den Anschein macht. Es gibt haufenweise Spezien, die durch den Menschen ausgrottet wurden - absichtlich wie unabsichtlich. Wirklich, wirklich viele. von Darwin selbst stammt das Beispiel der Schmetterlinge, bei denen sich in der Zeit der englsichen Industrialisierung v.a. diejenigen mit schwarzen Flügeln durchgesetzt haben ( https://www.scinexx.de/news/biowissen/theorie-von-darwins-faltern-bestaetigt/ ). Das waren relativ wengie Jahre. Dementsprechend ist es absolut realistisch, dass - wenn man dies schon (monokausal) genetisch verankert sieht - mittlerweile andere "genetisch programmierte Vorlieben" bestehen als vor 50 000 Jahren. Hey, ich bin 1,67 - vor 600 Jahren hätte ich wohl zu den eher grüßeren Leuten gezählt. - zockst du LoL? Das is' schön unspezifisch, und das finde ich auch wirklich gut. Dieses ganze "wissen, was man will" is' gerade in Bezug auf Partnerschaften völliger Blödsinn. Das mit dem "Sachen zu bieten haben" is' diese Vorstellung, die irgendwie viele User hier haben, weil sie entsprechende Erfahrungen gemacht haben und hier eine leichte misogynie kultuviert wird. Da glauben die immer, dass Frauen nur mit "den anderen" ficken und von einem selbst nur das Geld wollen. Ich kann micht aber nur anschließen: wenn du Datin Apps scheiße fidnest, dann benutz' sie nicht. Ich find' die auch scheiße (hauptsächlich, weil ich auf okCupid nach zwei Wochen vielleicht 25 Likes, 5 Matches und 0 Daten hab' - und das selbst dann, wenn ich meine komplizierte Beziehungssituation ausnutze und "Single" anklicke). Und durch die Diskussionen hier - und die Art, wie Männer und v.a. auch Frauen darüber reden (natürlich schockiert es mich mehr, wie Frauen darüber reden, weil ich in dem Fall ja selbst das Objekt des Gesprächs bin) - wird mir erst Recht schlecht, wenn's um den Mist geht. Eine ehemalige Freundschaft Plus hat, nachdem sie aus Wien weggezogen is', zum ersten Mal zu tindern begonnen (hat sich aber nur mit zwei Leuten oder so grtoffen und es dann lassen) und meinte, dass es sie eigentlich ankotzt, Leute einfach so beurteilen zu müssen, und dass sie hierbei richtig rassistisch wird, obwohl sie selbst extrem empfindlich darauf ist (also eine Linke). Sie hat dann schon begonnen, Türken zu liken, obwohl ihr die nicht gefallen haben - einfach weil sie ein schelchtes Gewissen dabei hatte, bei Türken pauschal wegzuswipen. Ich glaub', für manche Leute sind DatingApps einfach nichts. Weiß nicht, wen und wie du die Leute angrabst; abgewiesen wurde ich schon oft, aber beleidigt noch nie, gewalttätige Auseinandersetzungen hatte ich noch keine und "das Frauenhobby" macht man ja freiwillig, wenn man es als Hobby betrachtet, also is' es nicht so, dass man riskiert, seine Zeit zu verlieren. Das is' es nur dann, wenn der Sinn des "Frauenhobbys" nur darin liegt, möglichst viele tolle Mädels flachzulegen. Wenn du's schon als Hobby bezeichnest, kann man's wie Fußball sehen: man gewinnt und verliert. Aber auch, wenn man verliert, hat man die Zeit nicht "verloren" weil's um's Spiel, und nicht um den Sieg geht (selbst, wenn es im Spiel um den Sieg geht). Wenn man jede Niederlage als verlorene Zeit versteht, dann würd' ich empfehlen, "das Frauenhobby" aufzugeben (bzw. es nicht als Hobby zu betreiben sondern als ehm ... Investition? Arbeit? Wäre traurig, aber naja, in dem Fall wenigstens "wahr"). Ich find' auch das mit dem "Bieten können" ein bisschen zu rational betrchtet. Klar, die Zeit mit einer Person sollte einem etwas geben. Aber da is' es die Zeit, die man bietet, und nciht die Sache. Wenn ich was mit einem Mädel hab', das ehrenamtlich arbeitet, is' es ja schön und gut. Aber - blöd gefragt - was hab' ich davon? Es geht um die Zeit, die ich mit ihr verbringe, und nicht um die Zeit, die sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verbringt. Klar, dann hat sie etwas zu erzählen, was schön is' (obwohl ich davielleicht einer der Typen bin, die ganz gut damit umgehen können, zu reden, und zu reden, und hin und wieder nur ein "wow, voll interessant!" zu bekommen. Ich bin pflegeleicht). Aber dazu muss man erstmal zusammenfinden und miteinadner reden. Ich denk', das is' evtl. eine Sache, die bei dieser ganzen Sache mit der Anziehung (im Gegensatz zur Beziehung) einwenig schief läuft. Manche Leute haben super aufredende Hobbys oder ein super aufregendes Leben und wirken damit auch manche andere Leute sehr anziehend. Aber wenn man dann mal genauer hinschaut, hat man herzlich wenig davon, wenn nicht die Person selbst, also die Zeit mit ihr, leiwand is'. Das kenn' ich. Es gibt tausende von diesen Videos, bei denen vorgelesen wird, wie wie schlecht die anschrieben von den Typen angeblich sind; und ich denk' mir immer, dass die eigentlich voll okay sind. "Das Anschreiben is' nichtssagend. man will die Person ja kennenlernen und erfährt überhaupt nichts!"; "das Anschreiben is' viiiiel zu lang. 15 Zeilen is' zu viel für eine erste Nachricht!", "boa, der gibt sich ja überhaupt keine Mühe!", "Oh Gott, der schreibt ja viel zu hochgestochen!" , "Oh gott, der schribt so platt und dumm!", "das anschreiben is' ja witzig, aber ich will doch nicht mit einem Kasperl ausgehen!",... ich glaub', die meisten Typen auf Tinder sind voll in Ordnung. Sogar die, die "komisch" sind. Die versuchen halt, sich abzuheben, und damit greift man manchmal ins Klo. Passiert.
  8. Is' zwar eine Weile her, aber ich hab's gelesen und find' den Begriff "Shittest" für manches einfach unpassend. Also simply disagree. Naja, was heißt schon "testen". Wenn ein Mädel meint, dass es mich für schüchtern hält, dann sag' ich halt, dass es so is'. Und wenn sie sagst, dass sie mich nicht für schüchtern hält, dann sag' ich: "Doch, bin ich." Du bist, wer du bist. Und ja, man kann sicher mal sein Verhalten ein Stück weit ändern, versuchen, sich Sachen zu trauen, die man sich sonst nciht traut, man kann mal etwas mehr wagen oder so. Aber wozu jetzt verleugnen, dass man schüchtern is', wenn man es - aus ihrer Perspektive - offensichtlich zu sein scheint, und etwas verunsichert scheinst du ja zu sein. Is' ja auch voll okay. Ich wüsste jetzt nicht, wieso sie "das Maximale" aus "ihrem Partner" "herausholen" möchte. 1) Du bist nicht ihr Partner, also braucht sie aus dir noch überhaupt nichts "rausholen" außer vielleicht einwenig Überwindung, dass man überhaupt einmal anfangen kann zu schauen, ob das passt. Aber von "Partnerschaft" braucht man noch nicht reden. 2) "Das Maximale" is' sowieso ein Blödsinn. Ich weiß schon, dass manche Leute so denken, aber der Begriff is' in der Hinsicht so dermaßen schwammig und unnötig. 3) "Herausholen"? Ich denke nicht, dass sie sich als deine mäeutische Pädagogin versteht - und falls doch, dann machst du's eh richtig, wenn du nicht von vornherein perfekt bist. Ich glaub' nicht, dass man alles, was einen - aus welchen Gründen auch immer - einwenig verunsichert als "Shittest" verstehen muss, und auch nicht alles als Test, ob man für eine Partnerschaft geeignet ist. Dass sie abgesagt hat passiert. Das mit dem Fisch is' an sich eine gute Sache, weil du jetzt einen guten Fisch futtern kannst dun mehr davon hast. Und wenn sie allgemein ncihts will, dass is' das zwar schade, aber passiert. Kannst ihr ruhig nachjammern und seufzen - das stört nicht. Dieses Ganze "sich für später die Chancen zerstören" halte ich insofern für Blödsinn, weil ich denke, dass es wenig Sinn macht, darauf zu hoffen, dass es doch "irgendwann später" klappt, wenn man bis dahin nur "cool genug" und "unabhängig genug" ist und sowas. Also wenn du jetzt traurig und enttäuscht bist, dann gönn' dir einen leckeren Fisch (dazu brauchst du noch nicht einmal einkaufen gehen), leg' traurige Musik ein und heul dich in den Schlaf oder schaut dir einen Porno an - was auch imemr dir lieber is'. Kümmer' dich um deine Uni-Sachen (ich bin einwenig enttäsucht, wie oberflächlich die Studis oft sind), und dann euh, mach halt, was auch imemr du den ganzen Tag so machst. Studieren, zocken, Masturbieren, Fisch braten, mit der Mama telefonieren, mit Freunden saufen, 'rumtindern,... Ob und wie du sie noch rumkriegst: keine Ahnung. Meine Devise is': Einmal absagen passiert, zweimal absagen = "wird eher nichts", dreimal absagen = "nö". Heiß nicht, dass man's nicht trotzdem noch weiter probieren kann. Bringt zwar ncihts, aber wenigstens hat man was zu erzählen und spürt die bittersüße Melancholie der Ablehnung und des Minnesangs.
  9. Oder sie wollte ihn dazu ermuntern, dass er was tut ("hey, ich schätze dich schüchtern ein - aber es ist okay, näher zu kommen. Sonst würde ich ja nicht fragen.") oder sie wollte abchecken, ob sie selbst aktiv werden muss ("Ist er schüchtern? Muss ich vielleicht offensiver sein?"). Das is' jedenfalls weder beleidigend noch respektlos noch irgendwie "shit", also is' es auch kein "shittest".
  10. Denk' schon. Ich glabu', es war als Date gemeint, und ich glaub' auch nicht, dass es "so total schief" gelaufen is'. Jeder hat sein eigenes Tempo. Ich bin selbst super schüchtern und fand die Kombination aus "was super langweiliges anschauen" und "weil's kalt is', die Füße unter dieselbe Decke stecken" eigentlich nett. Das kann man mit "Worten" machen, ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen ("hast du 'ne Decke, es is' etwas kalt") und von da an is' es wirgendwie ein Selbstläufer, auch einfach deshalb, weil der Film so super langweilig is', dass Rummachen mit Dieter Bohlen interessanter is' und sie schon alleine aus Langeweile rummachen will. Meine Empfehlung: "die Päpstin" oder "Being John Malkovic". Is' alles nicht das Vorgehen, das zeigt, dass man der sexuell selbstbewusste whatever is', aber genau deshalb passt's auch zu mir.
  11. Jo, aber darüber redet man noch viel weniger. Das interessiert auf der Uni wirklich keine Sau. Hab' noch nie gehört: "Hey, der Max war bei der Julia daheim, und es is' nicht gelaufen!" - "Oh mein gott, echt? Was für ein Loser!" Ich weiß nicht, wie's bei Medizin is', aber zumindest in den Geisteswissenschaften checken die Leute in der Regel schon, dass Sex etwas ist, für das beide die Verantwortung haben. Und wenn ein Mädel rumjammert, "dass er nichts gemacht hat", dann sagt man ihr auf der Uni, dass sie auch selbst einen Schritt hätte machen können. Egal, ob sie irgendwas davon mitnimmt, aber all die Gelegenheiten, die Leute verstreichen lassen, interessieren wirklich niemanden, abgesehen von der Person, die sie verstreichen lassen hat.
  12. Ich hab' die Tage wieder ein bisschen hier reingeschaut und eine handvoll neuer Accounts mit weirden Beiträgen gesehen. Beiträge die gewissermaßen alle Klischees erfüllen, die das Forum triggern. Weiß nicht, mir kam dieser hier Anfang noch recht realistisch vor; jetzt weiß ich's echt nimmer so wirklich. Klingt ein bisschen nach "das Forum am Laufen halten", indem man einfach irgendwelche Probleme reinschmeißt, für das die User eine schöne Lösung parat haben. Sorry, falls du wirklich existierst: viel Glück mit was auch immer.
  13. Und das is' auch schön. Da is' es verständlich, dass du sie behalten willst. Sogar ich Blümchenprediger würde es wohl eher lassen, aus folgender Überlegung heraus: ich denke, alles geht irgendwann vorbei. Angenommen, du würdest es schaffen, sie zurückzugewinnen - ich persönlich habe das aus der Perspektive einer langjährigen Beziehng von der anderen Seite erlebt. Ich habe einmal nach sieben Jahren eine Beziehung beendet, und einmal nach etwa fünf Jahren. Bei der ersten war es so, dass ich nach 6 1/2 Jahren Schluss gemacht habe, und dann doch eine gewisse Reue verspürt habe, sie zurück geholt habe, und dann ein halbes Jahr später noch einmal Schluss gemacht habe. Bei der anderen langjährigen Beziehung hat mich das Mädchen zurück gewonnen - einfach dadurch, dass sie die ist, die sie ist (und es einen guten Grund dafür gibt, dass wir zusammengekommen sind und es so lange waren). Wir sind jetzt auch noch/wieder zusammen, unsicher bin ich aber trotzdem. Es hat einen Grund, warum man zusammenfindet, aber es gibt auch gute Gründe für eine Trennung, und eine lange Beziehung, die gut läuft, beendet man nicht leichtfertig, und jemandem, den man wirklich geliebt hat, sagt man auch nicht leichtfertig, im Streit, aus einer Laune heraus oder aus Spielerein heraus, dass man sie nicht mehr liebt. Zumindest trifft das auf mcih zu und viel wichtiger: so wie du deine Ex-Freundin beschreibst trifft es auch auf sie zu. Also angenommen, du würdest sie zurückgewinnen, wäre das womöglich nicht vielmehr als das "Herausquetschen" von ein paar weiteren Wochen oder Monaten auf der Basis des "wir haben so viel zusammen erlebt, ich schulde es ihm, es noch einmal mit ihm zu probieren". Also: ich will dich nicht komplett entmutigen, und ich will nicht, dass du, falls du sie zurückgewinnen würdest, in ständiger Angst davor lebst, dass es nur für kurze Zeit ist. Ich glaube auch nicht, dass du viel verpassen würdest, wenn du es weiterhin versuchst. Ich glaub' nicht, dass du, wenn du's lassen würdest, in der Zwischenzeit so viele tolle Sachen machen würdest oder könntest: erstens haben wir ja derzeit noch eine Pandemie, in der Dating sowieso scheiße is', und zweitens scheinst du sowieso so fertig zu sein, dass ich mir schwer vorstellen kann, dass du aktuell überhaupt an andere Frauen denken kannst, dich auf andere einlassen könntest und so weiter. Was is' also mein Vorschlag: abwarten, rumheulen und sich im Selbstmitleid suhlen. Keine Ironie! Manchmal braucht man das/manche Leute brauchen das. Wenn du sie mit Nachrichten bombardieren willst und kämpfen willst, mach ruhig. Zu kennst sie besser als jeder hier und kann sicher besser einschätzen, wie's steht. Wenn sie so kurz nach dir auch einen neuen Freund hat, find' ich das auch einwenig eigenartig, aber jeder hat seine Art zu leben. Wo ich meinen Vorrednet auf jeden Fall widersprechen will is' das große "an sich arbeiten". Du wirst schon okay sein, immerhin hast du dir ein offenbar wirklich tolles Mädel geangelt und fünf Jahre für dich begeistern können. Ich würd' auch wenig Wert darauf legen, was sie als Trennunggrunds nennt, selbst wenn es der essenzielle Grund ist. Einfach deshalb, weil's halt andere Frauen gibt, denen das egal is'. Und in diesem Sinne würde ich auch nicht viel Wert darauf geben, was dir User hier erzählen, dass "mit dir nicht stimmt" - auch wenn bei mir die Alarmglocken schlagen, wenn ich lese, dass sie so viel geopfert hat und dich so sehr unterstützt hat, Alkohol ein Thema ist und du jetzt so am Ende bist - klingt für mich nach 'ner Helfer-Geschichte. Aber wie gesagt: weder ich noch die User hier müssen auf dich stehen, und du hast es geschafft, ein so tolles Mädel zu gewinnen und zu halten. Also, scheint schon zu passen.