Sunshine_

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  1. Hö? Also entweder hab ich irgendwas übersehen oder ich seh da keinen Fehler. Is doch n guter Verlauf? Wo genau is das Problem? Wenn du auf Beziehung aus bist, haste genau die Antworten geliefert, die sie hören wollte. In meinen Augen auch kein rumgetanze, sondern ne normale Konversation in der man sich kennenlernt und die wichtigsten Basics wie Humor und Ziele abcheckt.
  2. Sunshine_

    Back in Business

    Find ich spannend aus dem eigenen Muster auszubrechen. Erzähl dann mal, ob sich in dir dadurch was verändert hat. Oder ob du dann doch lieber wieder zu deinem präferierten Beuteschema zurück gehst und warum. 🙃
  3. Dein Handy legt da eindeutig nen Weichzeichnungsfilter drüber.. Kann man bestimmt irgendwo in den Einstellungen ändern. Find das irgendwie komisch, wenn Männer n Filter auf ihren Bildern haben. 😅
  4. Was lässt dich an dir selbst zweifeln? Dass dich eine Frau auf dieser Welt nicht mehr will? Das sagt gar nichts über dich aus. Mach dir mal Gedanken über dein Leben. Was willst du erreichen? Welche kurzfristigen Ziele kannst du dir setzen? Dann lauf da mal step by step hin. Kann alles mögliche sein. Von allein in ne Bar gehen über n neuen Sport anfangen zu eine Woche kein Stalking von der Ex. Mach neue Dinge, bei denen du aus deiner Komfortzone raus musst. Füttert den Geist mit neuen Eindrücken und ist gut fürs Selbstwertgefühl. Ablenkung hilft, auch wenn es sich erstmal falsch anfühlt. Damit du deine blöden Apps mal vergessen kannst. Lösch die und zwing dich sie nicht mehr zu installieren. Immer wenn du denkst, dass du da jetzt rein gucken willst, dann mach Sport. Hilft den Kopf frei zu kriegen und du tust gleichzeitig was Gutes für deinen Körper. Verbiete dir an sie zu denken. Und wenn du an sie denkst, dann denk mal über alle negativen Dinge nach. Wie sie dich sitzen gelassen hat. Wieso willst du einen Menschen, der dich nicht will? Überleg ansonsten insgesamt was dir gut tut und gönn es dir einfach. Massage, Therme, gesund kochen, n Wochenende mit Freunden in ne andere Stadt, etc. … Was stört dich an dir selbst, wie kannst du attraktiver werden? Tu es. Nicht viel denken. Einfach machen. Und sei dir darüber bewusst, dass die Welt in einem halben Jahr komplett anders aussehen wird und du dich nicht mehr so schlecht fühlst. Natürlich unter der Voraussetzung, dass du dich bewegst und versuchst im hier und jetzt zu leben. Ohne deine Ex. Nur du allein. Genieß es. Hat auch viele schöne Seiten.
  5. Hier ne weitere Geschichte im Rosamunde Pilcher-GZSZ Style. Diesmal FSK 12, keine Liebesgeschichte, kein Sex. Vermutlich nur spannend, wenn man nix besseres zu tun hat. Aber mir bedeutet sie viel. Und deswegen teil ich sie trotzdem. ❤️ Du – Eine Geschichte über Freundschaft, Seelenverwandtschaft und alles was davor, dazwischen und danach ist Es war der 6. April 2021, als ich zum ersten Mal deinen Namen gelesen habe. An diesem Tag habe ich nicht damit gerechnet, dass einmal eine Zeit kommen wird, in der du so eine große Rolle in meinem Leben spielst. Du wolltest dich auf XING vernetzen und ich dachte mir nur: „Was ist das für ein komischer Creep?“. Und trotzdem haben wir uns connected. Du arbeitest im selben Unternehmen. Ich war erst ein Jahr da und es erschien mir nur logisch so viele Kontakte wie möglich aufzubauen. Zumal es während Corona sowieso schwer war neue Menschen kennenzulernen. Ein anderer Arbeitskollege hat mich permanent damit aufgezogen, dass du auf mich stehst. Und dann hatten wir unser erstes Coffee Date. Es war anders. Wir kamen kaum dazu über die Arbeit zu sprechen, weil wir uns auf Anhieb so gut verstanden. Da war eine Verbindung. Eine Verbindung, die ich bis heute nicht richtig beschreiben kann. Du hast eine schwere Zeit durchlebt, weil deine Frau dich betrogen hatte. Trotzdem seid ihr zusammengeblieben. Weil du die Dinge nicht einfach wegwirfst. Weil du deine eigenen Anteile erkennst und alles dafür tust es zu drehen, bevor du erkennst, dass es Zeit ist zu gehen. Genau wie ich. Und trotzdem weiß ich, dass dein eigentliches Ziel mit mir ein anderes war. Du wolltest über die Stränge schlagen. Nenn es Rache. Oder Leichtsinn. Oder einfach Gleichgültigkeit. Weil du so verletzt und am Boden warst. Da warst du also. Hast mein Helfersyndrom getriggert. Und gleichzeitig musste ich feststellen, wie ähnlich wir uns waren. Die selbe Tiefe und Komplexität. Wir konnten philosophieren über das Leben und die tiefe Verbundenheit, die wir mit anderen Menschen erleben. Empathie. Werte. Unsere Energie hat gematcht. Selten lernt man im Leben einen Menschen kennen, der so gut zu einem passt. Seelenverwandtschaft? Das erste Hackevent kam und damit unser erstes gemeinsames Projekt. Und ich hab dich ignoriert. Die ganze Zeit. Weil ich auf keinen Fall wollte, dass jemand diese Energie zwischen uns wahrnimmt. Ich war zu dieser Zeit selbst in einer Beziehung, sehr verliebt und meine Werte hielten mich davon ab mehr in dich zu investieren. Aber du hast nicht aufgegeben. Warst immer in meiner Nähe und hast den Kontakt intensiviert. Trotz deiner Ehe. Schäm dich. Ich dagegen hab den Abstand gewahrt. Wie oft musstest du den Satz „Ich antworte später.“ lesen? Und dann hab ich nie geantwortet. Das tut mir leid. Ich habe in dir immer nur einen Freund gesehen. Zugegeben einen Freund mit einer Verbindung, die ich sonst nur mit meinem Partner erlebt habe. Es verging ein weiteres Jahr. Es ist 2022 und das nächste Hackevent steht vor der Tür. Diesmal live vor Ort. Das erste Event nach Corona. Riesig. Unser Unternehmen hat sich wirklich was kosten lassen. Alle waren ausgehungert und voller Vorfreude. Die Stimmung war unbeschreiblich. Und dann waren da wir. Diesmal kein gemeinsames Projekt. Aber dafür wieder diese Energie. Alle sahen es. Wir – unbeschwert, frei, glücklich, offen und verbunden – der Mittelpunkt von allem. Zumindest hat es sich so angefühlt. „Was läuft da zwischen euch?“, bekam ich nicht nur einmal zu hören. Aber es lief nichts. Es war einfach nur schön. Der letzte Abend kam und damit die Closing Party. Es war ein lauer Sommerabend. Gute Stimmung, gutes Essen und viel zu viel Wein. Als es anfing zu dämmern und der DJ begann die gute Musik aufzulegen, füllte sich die Tanzfläche schnell. Ich war mit meiner Crew. Du mit deiner. Aber wir hatten uns immer im Blick. Und irgendwann kam dieser unvergessliche, magische Moment. Regen. Man sollte meinen, dass der Abend damit gelaufen war. Aber alle Menschen um uns rum feierten so hart. Eine Energie, die sich über die ganze Menge verteilte. Es war wie Drogen nehmen (ohne, dass ich jemals welche genommen hätte, aber so stell ich es mir vor). Währenddessen lief Mr. Brightside von The Killers. Und damit wurde das zu „unserem Song“. Wie passend. Wir tanzten miteinander, mit den anderen und vergaßen alles um uns herum. Einer der besten Momente meines Lebens. Elektrisierend. Werde ich nie vergessen. Doch du konntest der Spannung nicht mehr standhalten. Deine Werte sind doch eigentlich stark? Niemals hätte ich damit gerechnet, dass du schwach werden könntest. Aber da war sie. Schwäche. Du hast mich zur Seite gezogen und mir tief in die Augen geschaut. Ich sah die pure Verzweiflung. Waren das Tränen? Oder hattest du einfach nur zu viel getrunken? „Was ist das hier mit uns, B?“, fragtest du mich. Du hast mir meinen Namen gegeben. Und ich wusste dieses Gespräch würde kommen. Ich hatte mich schon länger davor gefürchtet. Alle Leichtigkeit; jedes bisschen Spannung – weg mit einem Schlag. Es hat sich tatsächlich angefühlt, wie ein Schlag ins Gesicht. „Ich äh… Weißt du, ich liebe meinen Freund. Er ist mir wichtig. Und es ist egal, was da ist. Es spielt keine Rolle. Ich würde ihm das niemals antun. Und ich würde das auch deiner Frau nicht antun. Das hat keiner verdient.“, stammelte ich, während ich spürte, wie all die positiven Emotionen in negative umschlugen. Ich wollte weg. Konnte nicht leugnen, dass da irgendwas zwischen uns war. Aber ich wollte es nicht wahrhaben. Wollte es nicht zerstören. Und damit ließ ich dich da im Regen stehen und ging zurück auf die Tanzfläche. Doch es war nicht mehr dasselbe. Du hast dich mehrfach bei mir entschuldigt. Und irgendwann hab ich mich entschieden nach Hause zu gehen. Wir sprachen immer offen und entschieden uns eine Pause einzulegen. Damit du Zeit hattest, dich wieder auf deine Frau zu fokussieren. Es hielt nicht lange. Dann zog es uns wieder zueinander hin. Es war die Zeit, in der sich die Depression bei meinem Ex verstärkte. Und du warst der Einzige, mit dem ich reden konnte. Der Einzige, der sich – ohne zu urteilen – alles anhörte und unvoreingenommene, gute Ratschläge gab. Immer wieder. Der Einzige, der mich verstand und mich in den Arm nahm, wenn mir alles zu viel wurde und ich die Welt nichtmehr verstehen konnte. Du konntest die Krankheit nachvollziehen und dich in die Perspektive meines Ex versetzen. Weil du so empathisch bist. Danke dafür. Für deine Stärke. Für alles. Auch deine Ehe steckte immer noch in einer Krise. Sie war geprägt von Eifersucht und Streit. Du warst nie frei. Gefangen. Konntest dich nicht entfalten. Und es tat mir weh zu sehen, wie es auch dir immer schlechter ging. Also war ich auch für dich da. Habe dir zugehört. Immer wieder. Hab dich verstanden, dich in den Arm genommen und dir die Perspektive deiner Frau aufgezeigt. Wir haben uns gegenseitig aufgefangen, als unsere Partner in einen Abgrund stürzten. Und das hat uns noch enger verbunden. Dann kam die Trennung von meinem Ex. Du hast den ganzen Monat vor der Trennung nicht erlebt, weil du mit deiner Frau reisen warst und wir keinen Kontakt hatten. Es war der Horror. Aber vielleicht war es genau richtig so. Vielleicht hättest du mir sonst wieder gute Ratschläge gegeben und ich hätte das Ganze nicht gegen die Wand gefahren. Aber dann warst du wieder da, hast mir zugehört und mit mir geweint. Ich konnte dich immer anrufen. Du hast mir mit meinen Panikattacken geholfen, die ich vorher nie hatte. Weil du wusstest, wie man damit umgeht. Weil du alles weißt. Du hast mich aufgebaut. Mir geholfen eine neue Perspektive zu sehen. Spätestens jetzt kanntest du mein tiefstes Ich. All meine Geheimnisse und Abgründe. Und du warst trotzdem da. Noch mehr als je zuvor. Ich kann nicht in Worte fassen, wie dankbar ich dir bin und immer sein werde. Ab hier begann ich dir alles zu erzählen. Meine Gedanken, meine Dating-Geschichten, meine Gefühle. Alles. Weil ich dir vertraue. Es ist 2023 und wie jedes Jahr, stand auch dieses Jahr wieder das Hackevent bevor. Und da war sie wieder. Unsere Energie. Diesmal waren sogar unsere engen Freunde nicht mehr so ganz sicher, was das zwischen uns ist. Vielleicht weil ich seit meiner Trennung offener wurde. Ich wurde krank. Verlor meine Stimme. Und trotzdem kam ich zur Closing Party. Das war unser Ding und das wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Dir ging es nicht gut, weil du Streit mit deiner Frau hattest. Warst verzweifelt und auf dem Weg in eines der Büros, von denen man einen perfekten Blick auf die Tanzfläche hatte. Ich sah dich die Treppe hochlaufen und folgte dir. Weil du mich nicht bemerkt hattest, beobachtete ich eine Weile, wie du mit gedrückter Stimmung dein Zeug zusammengepackt hast. Und dann stand ich vor dir. Du schautest zu mir auf. Ein Moment, der Filmreif war. Ich weiß, du hast es auch gefühlt. Wir haben uns einfach umarmt. Ganz lange. Bis ich gemerkt habe, wie jede Anspannung von dir abfiel. Unter uns die wummernde Musik und die tanzende Menschenmenge. Deine Stimmung verbesserte sich schlagartig und der Abend nahm seinen Lauf. Du hast mir Körbe werfen beigebracht. Meine Verbindung zu Basketball. Vielleicht finde ich den Sport wegen dir so attraktiv. Warst mein Dolmetscher für den Abend und hast meine Gespräche für mich geführt. Weil du mich wortlos verstehst. Mir fiel zum ersten Mal auf, dass du gut aussiehst. Warst du schon immer so trainiert? Es war ein unbezahlbarer Abend – wenngleich er nicht mit der Party von letztem Jahr mithalten konnte. Doch leider hattest du deinen nächsten schwachen Moment. Und bist über die Grenzen getreten, als ich schwach war. Du hattest immer noch andere Intentionen mit mir. Konntest es nicht bei einer Freundschaft belassen. Die Spannung war schon wieder zu groß. Wolltest mich aus der Reserve locken. Aber ich wusste, was du vorhattest. Und ich wollte es nicht. Wollte mir nicht vorstellen, wie eine Beziehung zwischen uns aussehen könnte. Wollte diese Freundschaft und dieses Standbein nicht gefährden. Ich habe dich als Freund gebraucht. Und du hattest immer noch deine Frau. Schämst du dich nicht? Schlimm genug, dass sie nichts von unserer Freundschaft wissen darf. Weil sie nicht damit umgehen könnte. Aber wer könnte das schon? Ich weiß, dass es nicht gut ist, was wir hier tun. Und das weißt du auch. Ich weiß, dass es deiner Frau gegenüber nicht fair ist. Und du weißt, dass es mir gegenüber genauso wenig fair ist. Ich liebe dich nicht. Zumindest nicht auf eine romantische Weise. Dafür fehlt der Raum. Ich weiß auch nicht, ob ich dich lieben könnte. Weil du nicht zu dir selbst stehst. Nicht für dich einstehst. Weil du dir so viel gefallen lässt und versuchst den Schmerz deiner Frau auf deinen Schultern zu tragen, anstatt deinen eigenen zu beseitigen. Weil du zu viel Angst vor Veränderung hast. Und weil ich es nicht will. Emotionen kontrollieren – darin war ich schon immer gut. Aber ich liebe dich als Freund. Als den Menschen, der du bist. Tiefgründig, empathisch, lustig, (meistens ein bisschen zu) selbstbewusst, stark, ehrlich (zumindest mir gegenüber), intelligent, sympathisch, fürsorglich, hilfsbereit, aufgeschlossen und so unglaublich positiv. Du sagst immer deine Meinung, aber bleibst dabei höflich und respektvoll. Die Menschen schätzen dich. Und ich weiß warum. Wir sind das perfekte Team. Unschlagbar. Leider weiß ich auch, dass diese Verbindung nicht für immer ist. Ich weiß, dass unser Kartenhaus irgendwann über uns zusammenbricht und du dich für sie entscheiden wirst. Du hast dich immer für sie entschieden. Und es ist ok. Diese Verbindung hat mir in kürzester Zeit mehr gegeben als die meisten anderen Freundschaften über eine lange Zeit. Der Knall wird kommen. Und dann werde ich Dankbar sein für alles, was ich bis dahin mit dir teilen konnte. Danke, dass es dich gibt CX.
  6. Musst du auch nicht verstehen. Es gibt keinen tieferen Sinn. Du bist doch so gut im Zitieren von alten Texten, Lancy 😜. "da ich vor kurzem ne Trennung erlebt hab und meine Gedanken und Gefühle bisschen runter schreiben wollte, dacht ich, ich teil das einfach mit euch. Das hier soll kein Leitfaden werden, sondern schlicht und einfach für mich sein, um meine Gefühle zu verarbeiten und für Leute, die sich für meine Gedanken und weiteren Dating-Erfahrungen interessieren. Ganz ungeschönt.". Easy as that. Bin hier nicht für Hilfe oder Feedback. Aber nehm natürlich trotzdem die sinnvollen Dinge mit, die hier geschrieben werden. Alles was den Geist anregt. Und ich nehm das einfach mal als Kompliment, dass sich meine Texte wie ne Soap lesen, die sich viele Menschen gern mal reinziehen, um sich besser zu fühlen. Dann hab ich ja immerhin für bisschen Unterhaltung gesorgt :). Was ich ursprünglich erreichen wollte, hab ich erreicht. Ich wollte über meinen ersten Liebeskummer hinwegkommen, mich mit meinen Gefühlen konfrontieren, aus der depressiven Gefühlswelt ausbrechen und wieder glücklich sein. Und jetzt will ich rausfinden, welcher Mann für mich langfristig ein passender Partner sein könnte, um gemeinsam was cooles aufzubauen, ein bisschen zu reisen, das Leben zu genießen und vielleicht ne Familie zu gründen. Hab dabei gelernt Grenzen zu setzen und nichts Unerreichbarem hinterherzurennen, Dates so zu gestalten, dass sie mir Spaß machen und mich nicht für andere Menschen zu verstellen, sondern einfach ich zu sein. Mit allem guten und schlechten, was zu mir dazu gehört. Bisher kann ich kein Scheitern erkennen. Ich probier aus und pass mich an. Und das mach ich solange, bis es sich richtig anfühlt. Also könnte man sagen, dass es an meinen Gefühlen scheitert. Ich weiß grad noch nicht inwiefern mein Verhalten da ne Rolle spielt oder was ich verändern könnte, damit sich meine Gefühle verändern. Bin der Überzeugung, dass es sich entwickelt, wenn es richtig ist. Und danke für die Fragen. Fand ich gut mal drüber nachzudenken.
  7. Is doch okay, wenn das eure Meinung is und ihr mich dafür aussortieren würdet. Genauso okay mir eure Meinung zu sagen. Ich les mir das durch und kann für mich selbst reflektieren. Ergebnis: Ich werd transparenter damit umgehen. Vielleicht bin ich auch einfach nicht genug into them. Mehr kann ich daraus bisher halt nicht mitnehmen, weil ich anders darüber denk. Ich steck in der Kennenlernphase ohne klare Definition von „Was is das mit uns?“. Meiner Meinung nach auch viel zu früh nach 2-3 Dates. Alle scheinen Spaß zu haben. 2 von 3 wissen, dass ich parallel Dates habe, bis was Ernsteres draus entsteht. Den 3. werd ich noch aufklären. 2 von 3 sind völlig fein damit. Aber hey, vielleicht wollen sie mich auch einfach nur wegflanken und ich interpretiere deren Verhalten falsch. 🤷🏻‍♀️ Versteh ich nicht ganz. Meine ganzen Berichte bisher drehen sich ja überhaupt nicht um die Typen, die ich für ne Beziehung date. Und vorher hab ich keine gesucht. Wenn ich mir die Typen von davor angucke, dann hat davon keiner in mein Bild eines Partners gepasst. Genauso kann ich mir niemanden passend reden, der keine Zeit für mich einräumen kann oder will (LeBron) oder der glücklich Single ist (Jon).
  8. Hm. Für mich isses n Unterschied, ob ich mich über die Bestätigung von dem Mann freue, den ich auch will oder ob ich insgesamt Bestätigung durch Dating vieler Männer suche.
  9. Natürlich blank! Was das für ne Frage. Hihi ❤️
  10. Was genau hört sich für dich daran denn eingelernt an? Ich denke wirklich so. Vielleicht sind die Zitate so alleinstehend auch nicht aussagekräftig genug. Wenn jemand meine Ansichten in der Hinsicht nicht teilt, dann scheinen wir doch sehr verschieden zu sein. Hängt natürlich immer davon ab, wie ein Mann seine Einstellung zum Ausdruck bringt. Tut er das aber so schwarz-weiß wie es hier im Forum oft der Fall ist, dann passt es halt einfach nicht. Meine Welt ist bunt und hat neben schwarz-weiß auch viele Graustufen. Die Welt meines zukünftigen Mannes sollte ähnlich aussehen. Das zweite Zitat stammt schon wieder aus ner Zeit, die länger zurück liegt. Aber grundsätzlich seh ich das immer noch so. Wenn ich einen Menschen kenne und eine emotionale Bindung habe, dann bin ich bereit Kompromisse einzugehen, die auch mal mehr für den anderen als für mich selbst sind. Solange ich ihn nicht kenne, weiß ich noch gar nicht wofür ich einen Kompromiss eingehen sollte. Aber das Zitat war natürlich auch etwas hart formuliert, muss ich zugeben. Und wenn du mein Datingverhalten als ungesund ansiehst, dann kann ich nachvollziehen, dass du meinen Selbstwert anzweifelst. Ist ok. Aber ich empfinde mein Datingverhalten nicht als ungesund. Zumindest geht’s mir sehr gut damit 😇. Nett, dass du dir so viele Gedanken machst, aber keine Sorge, die Zeit wird kommen, dass ich einem meine volle Aufmerksamkeit schenke. Versteh im Übrigen nicht, warum es immer um Bestätigung gehen sollte. Also wirklich nicht. Woher kommt der Gedanke? Mir geht’s drum mein Gegenüber kennenzulernen.
  11. Es sind 3 😄. Warum isses dann keiner von denen? Ich muss mal die eine Studie raussuchen, die ich kürzlich gelesen hab. Hab natürlich nicht geprüft ob die repräsentativ ist, aber ging drum wie Menschen lieben. Und dass nach ner gewissen Zeit Paare, die ohne Verliebtheit gestartet sind, genauso starke Liebe empfinden, wie Paare, die am Anfang verliebt waren. Aber muss ich nochmal nachlesen, bevor ich hier was falsches verbreite 😇.
  12. Ist völlig aus dem Kontext gesetzt. Dein Zitat bezieht sich auf ne Situation die schon länger zurück liegt und direkt nach meiner Trennung war. Da ging’s drum Sex zu haben, zu kuscheln und Nähe zu empfinden, weil ich das in meiner Beziehung vorher ewig nicht mehr bekommen hab. Erstmal wieder klar zu kommen und ne neue Perspektive zu entwickeln. Völlig normale Bedürfnisse aus meiner Perspektive. Und zu der Zeit war ich gar nicht auf der Suche nach ner Beziehung. Ich schreib grad aber aus dem hier und jetzt. Mit ner ganz anderen Perspektive. Nach viel Zeit zum Nachdenken und Try & Error. Klingt für mich eher, wie Rosinenpicken nach dem Fehler, weil hier manche nicht damit klar kommen, dass ne Frau mehrere Männer parallel datet. Ziemlich viel Projektion der eigenen Erfahrungen und Emotionen auf mich. Daher ja, sehr subjektiv und wenig hilfreich für mich persönlich.
  13. Ja ok, true. Was aber bei 3 Typen wohl kaum der Fall ist.
  14. Verstehe. Muss man halt richtig gute Filter haben. Ehrlich gesagt hat’s bei mir noch nie beim ersten Treffen geklickt. Und wenn, dann waren das eher ungesunde Anteile in mir, die dazu geführt haben. Ist immer eher auf natürliche Weise entstanden, wenn man sich besser kennengelernt hat und dann nach nem halben Jahr plötzlich dachte: „Uh, der is nice, warum is mir das vorher nie aufgefallen?“
  15. Seh ich auch so. Hab ja nicht vor das permanent so weiterlaufen zu lassen. Ich mach das aus verschiedenen Gründen. Erstmal um nicht zu schnell zu binden und gleichzeitig mehr Zeit zu haben, die Typen kennenzulernen ohne rosarote Brille, die mir die Sicht vernebelt. Find das nicht verwerflich. Aber ist genauso ok, wenn n Kerl dann aussteigt, weil er keine Lust drauf hat. Ich weiß, was ich will. Aber es braucht halt erstmal bisschen Zeit rauszufinden, ob die Person das auch bieten kann.. Was is denn das paradox of choice?