tonystark

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  1. Das Ziel ist m. E. kein S.M.A.R.T.-Ziel, weil das "A" fehlt. Was konkret willst du denn unternehmen, um das Ziel zu erreichen? Dazu kommt, was du ja auch schon angedeutet hast: Du hast darauf nur begrenzten Einfluss, weil eben die Frauen da draußen auch ein Wörtchen mitzureden haben (es sei denn, du lässt auch safer masturbation gelten ;)). Ein besseres Ziel wäre daher m. E.: Ich gehe jede Woche X Mal raus (auf Partys, in Clubs, Bars, was auch immer) um Frauen anzusprechen oder halt entsprechend auf das Online-Game umgemünzt. Aber besser outcome-independet in der Formulierung bleiben. Lesetipp dazu: http://www.seductiontuition.com/tyler-durden/implementing-habit.html Auch wenn du es oben in deinen Beispielen nicht ausdrücklich aufgeführt hast, lese ich heraus, dass du nicht nur zusätzlich Obst essen, sondern eben auch Junk-Food weglassen willst. Gewohnheiten aufzugeben ist immer schwerer als neue Gewohnheiten zu erlernen. Ist also keinesfalls ungewöhnlich, dass es hier etwas Zeit braucht (und du wahrscheinlich auf dem Weg immer mal wieder in alte Muster zurückfällst) um das Ganze zu erreichen. Dranbleiben! Was den Sport betrifft: Frage dich doch mal, WARUM du eigentlich fitter/gesünder werden willst? Was verbindest du damit? Willst du dein Wohlbefinden steigern? Willst du einen durchtrainierten Körper (vielleicht um attraktiv auf Frauen zu wirken)? Willst du mal nen Marathon mitlaufen? Geht es dir um Wettkampf-Aspekte? Willst du in deiner Erscheinung männlicher wirken/Respekt einflößen? Dich im Notfall besser verteidigen können? Je nachdem, wie deine Antworten auf solche Fragen ausfallen: Vielleicht ist die Sportart ja auch einfach nicht die richtige für dich und du wärst in ner Mannschaftssportart oder irgendwelchen Kursen besser aufgehoben? Ansonsten gilt aber auch hier: Dranbleiben! Intrinsische Motivation ist schön und gut, aber ich glaube, auch die unterliegt immer einer Art Wellenbewegung: Am Anfang ist Motivation essenziell, um überhaupt aktiv zu werden. Dann kommt aber irgendwann die erste Durststrecke, weil Erfolge auf sich warten lassen oder irgendwelche unerwarteten Hürden auftreten... An der Stelle geben die meisten auf. Wenn man aber stattdessen die Zähne zusammenbeißt und weitermacht, werden irgendwann erste Erfolge kommen oder man lernt neue Dinge dazu (korrekte Bewegungsabläufe, Ernährung usw.), die den Spaß/das Interesse und somit auch wieder die Motivation steigern... Dann kommt der nächste Durchhänger usw. Kurzum: Ich glaube nicht, dass es beim Thema Sport an der (grundsätzlichen) Methode deiner Zielsetzung scheitert. Entweder ist das Ziel einfach nicht attraktiv genug (eine andere Sportart oder ein Besinnen auf die dahinterliegende Motivation könnte hier Abhilfe schaffen) für dich oder es hapert (noch) an Beharrlichkeit/Disziplin/der "richtigen Einstellung" (insbesondere Geduld) oder vielleicht nimmst du dir auch zu viel auf einmal vor (kleine Schritte und nicht zu viele verschiedene Ziele parallel angehen). Buchtipp zum Thema Zielsetzung respektive dem Aufbauen von Gewohnheiten: Tynan - Superhuman by habit: A guide to become the best possible version of yourself, one tiny habit at a time (Titel ist etwas reißerisch, aber der Inhalt ist m. E. sehr gut)
  2. Ganz allgemein (ohne Detailwissen über die jeweiligen Hochschulen) Pro Uni: Langfristig i. d. R. bessere Gehalts- / Karrieremöglichkeiten (v. a. natürlich wenn du nen Master oder noch Höheres anstrebst) Lässt dir meist mehr Freiräume bzgl. Fächerkombination und "Über den Tellerrand schauen" (Uni-Sport, Theater, Studium Generale) Bietet oft mehr Kontaktmöglichkeiten, da meist größer/mehr Fachbereiche Besser geeignet, wenn du eine wissenschaftliche Karriere anstrebst Pro FH: Verschulter, du musst dich um weniger selbst kümmern es ist i. d. R. (!) leichter, gute Noten zu bekommen (mehr Betreuer pro Student, Stoff tw. besser verdaulich aufbereitet und oft auch weniger anspruchsvoll) Weniger Freiräume können auch ein Segen sein (nimmt dir Entscheidungen ab) Je nach Persönlichkeitstyp kann es leichter sein, Kontakte zu knüpfen (mehr "Klassenverband"-mäßig) Viele FHs sind enger mit der Wirtschaft verzahnt, daher kann es (vor allem bei schwacher Eigeniniative bzgl. Praktika und Bewerbungen) leichter sein, schnell irgendwo unterzukommen Generell: Ich würde mal die Reputation der beiden Einrichtungen im Fachbereich BWL recherchieren (einfach mal ne Ausgabe von Zeit Campus kaufen o. ä. wo Unis/FHs bewertet werden oder im Internet suchen) Schau dir mal die Lehrpläne und/oder Forschungsschwerpunkte der Profs an den beiden Hochschulen an. Vielleicht entspricht diesbezüglich eine mehr deinen Neigungen und Interessen Ansonsten noch der Tipp: Mathevorkurs (wurde ja schon genannt) und du kannst dir auch schon mal ein Buch zum Thema Mathe für BWL-Studenten (gibts wie Sand am Meer) besorgen und mit der Vorbereitung loslegen Hängt also alles von deinen Zielen, deinen Fähigkeiten, deiner Leistungsbereitschaft und deiner Persönlichkeit ab. Vereinfacht gesagt: Wenn du eher der bist, der nen Arschtritt braucht (bzgl. Lernen und Kontakte knüpfen), dann nimm die FH, wenn du dich selbst gut organisieren kannst, leicht Kontakte knüpfst und höhere Ambitionen (aber eben auch die nötigen Skills und Ausdauer dazu) mitbringst, nimm die Uni.
  3. Würde ich, ausgehend von deinen Posts, ebenfalls vermuten. Weil ich ein bisschen das Gefühl habe, dass du versuchst, gegen deine Persönlichkeit anzukämpfen, habe ich 2 Buchtipps für dich (du liest ja offenbar gerne). Könnte dir dabei helfen, deine introvertierte Art besser zu verstehen, zu würdigen und zielgerichteter einzusetzen: Susan Cain - Quiet: The Power of Introverts und Sylvia Löhkien - Leise Menschen. Starke Wirkung.
  4. @chilloutarea122 Wenn wir mal (was wirklich schwer fällt) unterstellen, dass du kein Troll bist: Merkst du nicht, dass du im Kern in jedem deiner Threads die gleiche Frage stellst und dann jeweils nur solche Antworten würdigst, die deiner Grundannahme "Ich bin toll und muss mich nicht verändern, der Rest ist Abschaum und sollte zu mir aufblicken" entsprechen (oder zumindest eine Interpretation in diese Richtung zulassen)? Aus dem Grund gebe ich dir auch die Antwort, die du hören willst: Bleib einfach so wie du bist und alles wird gut. Die ganzen Untermenschen da draußen werden schon irgendwann deine Göttlichkeit erkennen und bestimmt läuft dir auch irgendwann eine Frau über den Weg, die dir gewachsen ist! Und jetzt hör bitte auf, weiter Threads zu erstellen, hast du doch sowieso nicht nötig 🙂 @Alibi Der Mann hat noch ganz andere Probleme https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_kognitiven_Verzerrungen Backfire-Effekt, Confirmation Bias, Dunning-Kruger, Vermessenheitsverzerrung oder halt einfach nur
  5. Woraus speist sich denn deine Überzeugung, dass du hässlich seist? Ist das einfach deine eigene Bewertung, glaubst du das an Reaktionen anderer ablesen zu können oder wurde/wird dir das mehr oder weniger direkt von anderen mitgeteilt? Unabhängig davon, inwieweit deine "Hässlichkeit" jetzt nur eingebildet ist oder ob du vielleicht tatsächlich den ein oder anderen "Schönheitsmakel" mit dir herumträgst - DAS klingt für mich nach möglichen Anzeichen für eine psychische Erkrankung. Mal den Gang zu einem Psychotherapeuten in Erwägung gezogen? Inb4 "Ich bin nicht krank, ich bin einfach nur hässlich" - Man kann auch aus "objektiv nachvollziehbaren Gründen" bspw. in eine Depression oder eine soziale Phobie (keine Diagnosse, dient nur als Beispiel) schlittern. Trotzdem gehört auch die Folgeerkrankung behandelt. Darüber hinaus gibt es aber auch das Krankheitsbild der Dysmorphophobie, bei der die Betroffenen unter einer starken Wahrnehmungsverzerrung hinsichtlich des eigenen Körpers leiden, d. h. es besteht oft eine gravierende Abweichung zwischen Selbst- und Fremdbild und die (negativen) Gedanken um das eigene Aussehen bekommen einen übersteigerten, zwanghaften Charakter. Siehe z. B. http://www.koerperdysmorphestoerung.de/ https://www.angst-verstehen.de/psychische-erkrankungen/dysmorphophobie/ (auch wenn das keine klinische Diagnose ersetzt, kannst du es dir ja mal durchlesen und schauen, ob du in den typischen Symptomen evtl. wiederfindest) In jedem Fall musst du lernen, auf die eine oder andere Art Frieden mit deinem Aussehen zu schließen. Vielleicht kann dir dazu auch eines dieser Bücher hier nützliche Anregungen/Sichtweisen liefern: http://www.dysmorphophobie.de/buecher.htm
  6. Was Helmut schreibt. Soziales Kompetenztraining ist bei entsprechender Indikation ein typischer Bestandteil der (kognitiven) Verhaltenstherapie. Kann im Rahmen von Einzel- oder Gruppentherapien erfolgen (die Gruppen setzen sich dann typischerweise aus Patienten mit gleichen Beschwerdebildern zusammen, also in deinem Fall Schizophrenie-Patienten) und wird sowohl ambulant als auch (teil-)stationär angeboten. Wie so etwas im Rahmen einer Gruppentherapie grob aussehen kann, kannst du bspw. hier nachlesen: http://www.ralph-susenbeth.de/Artikel_soz_Kompetenztraining.pdf Einfach mal hier nach einem Therapeuten bzw. einer Klinik in deiner Nähe suchen, der/die mit der Methode (kognitive) Verhaltenstherapie arbeitet: http://www.kbv.de/html/arztsuche.php https://www.rehakliniken.de/
  7. Gleich vorweg: Werde mich hier nicht wieder auf ne Grundsatz-Diskussion einlassen, es steht jedem frei, sich seine eigene Meinung über NLP zu bilden. Für ebendiesen Meinungsbildungsprozess mag das hier aber für den TE von Interesse sein: Siehe https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/ppb.2010.41.issue-2/v10059-010-0008-0/v10059-010-0008-0.pdf http://psycnet.apa.org/record/1982-22715-001 Insbesondere bzgl. der Augenzuganshinweise zu den proklamierten Repräsentationssystemen gibt es in der wissenschaftl. Literatur keinen haltbaren Beleg: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0040259 http://psycnet.apa.org/record/1986-08140-001 http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.2466/pms.1984.58.1.175 http://psycnet.apa.org/record/1981-27496-001 Auch ganz interessant: https://en.wikipedia.org/wiki/Representational_systems_(NLP)#cite_ref-druckman_8-0 http://psycnet.apa.org/record/1987-11411-001
  8. Authentisch kacke sein ist aber auch kacke... Was mir als erstes ins Auge sticht: Du benutzt den Begriff sehr schwammigen Begriff "Niveau" um dich selbst zu beschreiben. Schreibst von Reflektiertheit, Moral und Anstand und im selben Atemzug von Gehässigkeit, Abschätzigkeit, Oberflächlichkeit und Materialismus. Das passt für mein Begriffsverständnis nicht ganz zusammen. Auch wenn es heute nicht mehr hip ist, glaube ich, dass dir ein wenig Demut und Dankbarkeit guttun würde. Schön, du siehst vielleicht gut aus und hast nach eigener Aussage eine gute Bildung und ein gutes Elternhaus genossen. Aber was genau ist dein Anteil an diesen "Errungenschaften" und wie groß ist der Anteil von glücklicher Fügung? Selbst wenn wir davon ausgehen, dass so etwas wie freier Wille existiert (was zu hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Fall ist), dürfte sich das Verhältnis auf ca. 1:99 erstrecken oder noch weniger. Aber anstatt Dankbarkeit empfindest du Verachtung gegenüber denen, die in ihrem Leben weniger Glück hatten? Ist für mich nicht nachvollziehbar. Auf mich wirkst du wie das Musterbeispiel eines verwöhnten Berufssohns, der im Leben noch nie vor wirkliche Herausforderungen gestellt wurde und dem alles zugeflogen ist, aber der sich trotzdem sonst was auf sich selbst einbildet. Ungeachtet einer moralischen Fragwürdigkeit glaube ich, dass du dir mit dieser Haltung selbst keinen Gefallen tust, da sie a) nicht sehr förderlich für die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls ist (Arroganz ist nicht mit hohem Selbstwert zu verwechseln) b) es dir erschwert, dich wirklich auf andere Menschen einzulassen und tiefgehende, liebevolle Bindungen aufzubauen c) zu hohem, unrealistischen Anspruchsdenken führt, was wiederum meist in Enttäuschung und Frustration mündet. Zu deiner Ausgangsfrage, was du tun kannst, wurde eigentlich schon alles gesagt: a) An deinem Selbstwert und einer demütigen, dankbaren Haltung arbeiten b) Mit deiner ausgeprägten Fähigkeit zu kritischem analytischen Denken mal die Motive, Interessen und Gedankengänge und Lebensumstände der von dir verachteten Menschen hinterfragen. Dazu gehört m. E. mehr als alle "Linken und Ökos" in eine Schublade stecken und vorne die Plakette "versiffte Kiffer, unter meinem Niveau" drannageln. Lies doch z. B. mal ein gutes Buch über den Klimawandel, die Übersäurung und Überfischung der Ozeane o. ä. und dann frage dich, ob es wirklich so dumm und "niveaulos" ist, etwas dagegen unternehmen zu wollen? Ob das Streben nach viel Geld, edler Kleidung und gutem Aussehen wirklich der einzig legitime Lebensentwurf ist (auch wenn - das ist unbestritten - sich unter "den Linken" einige Naivlinge und/oder doppelmoralische Heuchler tummeln)... c) Frauen daten, die auf deiner Wellenlänge sind (ich denke Instagram, beautifulpeople.com oder irgendwelche Edel-Clubs wären gute Anlaufstellen). Was dein Argument mit der Stadt/Uni betrifft: Zieh halt in eine andere Stadt. Warum studierst du überhaupt an einer Öko-Uni, hat es für Oxford oder Harvard etwa nicht gereicht? d) Weitermachen wie bisher und abwarten. Über kurz oder lang wirst auch du vom Leben auf die Fresse bekommen und dann wirst du sehr wahrscheinlich ganz allein von deinem hohen Ross herunterkommen. Viel Erfolg PS: Falls du in meinem Beitrag Anflüge von Gehässigkeit entdeckst, so ist das einzig meiner Authentizität zuzuschreiben.
  9. Wer sagt, dass das Satire war? Ich finde, dass sein Beitrag vortrefflich mit Monsieur Pareto und dem femininen Imperativ harmoniert
  10. Wieso kann man seine Beiträge schon nach kurzer Zeit nicht mehr editieren? Ging das nicht mal zumindest ein paar Tage lang?

    1. Vorherige Kommentare anzeigen  8 weitere
    2. Lafar

      Lafar

      Nö, weil wenn das alle TEs tun würden, wären alle Threads unbrauchbar und demnach der Sinn eines Forums verfehlt. Und was die Rechte angeht eines TEs: In den Bordrules steht dazu was. 

    3. Max--Power--

      Max--Power--

      Was für Bordrules?

    4. Thxggbb

      Thxggbb

      Der einzige Grund warum Leute hier ihren Thread löschen lassen möchten, sind Post-postparanoide Wahnvorstellungen. Oder HB hat sie erwischt, nun ist alles entlarvt. Sad story.....

  11. Gönn dir einige Zeit Ruhe um deine Batterien wiederaufzuladen. Selbstfürsorge ist hier das Stichwort, d. h. ausdrücklich nicht, dass du den ganzen Tag nichts tun sollst, sondern dass du jene Dinge tust, von denen du weißt, dass sie dir guttun (bzw. in Vergangenheit gutgetan haben, auch wenn es im Moment schwer fallen mag, sich dazu aufzuraffen). Du musst bedenken, dass du in den letzten Wochen bzw. Monaten nicht nur viel Energie für das Lernen "verbraucht" hast, sondern dich eben auch deiner typischen Energiequellen beraubt hast, weil du gar nicht die Zeit dafür hattest, irgendwelche Dinge für dich zu tun. Gute Empfehlungen sind hier: Ausreichend Schlaf, Spaziergänge, "Qualitätszeit" mit Freunden/Familie, Sport, Entspannungsübungen wie Meditation/Yoga/Autogenes Training/Progressive Muskelentspannung, Tagebuch führen, Massagen, Kino, lesen, sich bewusst gesund ernähren (kochen), Sex usw. Langsam angehen lassen und dich nicht überfordern, aber eben auch ein bisschen gegen den Schweinehund bzw. die Lustlosigkeit "ankämpfen". Ich glaube, du kannst optimistisch sein, dass die Freude an den Dingen schnell wiederkommt. Falls nicht, empfiehlt es sich natürlich, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Unterstützend kann ich (wieder einmal) auf das kostenlose Audiohörbuch von Dr. Dietmar Hansch "Erfolgreich gegen Depression und Angst" (inkl. Bournout-Thematik) verweisen: http://www.psychosynergetik.de/psychosynergetik/071hoerbuch.php Kommt ganz darauf an, um welche Art von Haarausfall es sich handelt. Beim androgenetischen Haarausfall (insbesondere bei Männern die am häufigsten vorkommende Form), spielt Stress laut Studienlage wahrscheinlich keine Rolle. Auch beim kreisrunden Haarausfall konnte kein Zusammenhang gezeigt werden (allerdings sind hier die Ursachen noch eher unklar). Beim diffusen Haarausfall dagegen kann Stress durchaus ein bzw. der Auslöser sein. Glücklicherweise ist diese Form des Haarausfalls reversibel. Und da alles darauf hindeutet, dass es beim TE diffuser Haarausfall vorliegt (zeitliche Passung, plötzliches Auftreten, Haarausfall in der Familie unbekannt), kann man auch davon ausgehen, dass sich das Problem wieder von alleine regeln wird, wenn er von jetzt an mehr auf sich achtet. Würd ich nicht so verallgemeinern. Vor allem denke ich, dass es aktuell zu früh ist, darüber eine Aussage zu treffen. Der TE hatte in jüngster Vergangenheit eine längere (extreme) Belastungsphase hinter sich. Ich denke, dass sich frühstens nach 2-3 Wochen zeigen wird, ob er alleine wieder da raus kommt oder externe Hilfe angezeigt ist. Die menschliche Psyche verfügt glücklicherweise oft über erstaunliche "Selbstheilungskräfte", weswegen man heute i. d. R. auch von "depressiven Episoden"* spricht (im Ggs. zu einer rezidivierenden depressiven Störung). Bevor ich jetzt direkt eine umfassende Diagnostik bei einem niedergelassenen Psychiater bzw. Psychotherapeuten veranlassen würde, würde ich mir erst mal einige Tage Ruhe gönnen und ggf. ergänzend einen Termin bei der psychotherepeutischen Beratungsstelle seiner Uni vereinbaren. Die Fachkräfte dort sind auf genau solche Fälle spezialisiert und können bei Bedarf immer noch eine Weiterbehandlung bei empfehlen. *Bournout existiert so nicht als klinische Diagnose, i. d. R. steckt eine spezifische Form einer (berufs- bzw. ausbildungsbedingten) depressiven Episode dahinter Die Haut ist ebenfalls ein Organ. Sogar das größte Organ des Menschen 😉 Würde dir raten, jetzt nicht gleich in Panik zu verfallen. Nur weil die Symptomatik damals ein wenig anders war, heißt das nicht, dass diesmal eine ernsthafte physische Erkrankung zugrunde liegen muss. Insbesondere die Haut (und bei entsprechender Disposition eben auch das Haar) reagieren sehr sensibel auf Stress. Sieh zu, dass du jetzt deine Batterien auflädst und für die Zukunft aus deinen Fehlern lernst, d. h. dir nicht wieder so viel zumutest bzw. rechtzeitig auf die Warnsignale deines Körpers hörst und entsprechend etwas kürzer trittst. Ansonsten dürfte ein Gang zum Hausarzt für das Sicherheitsgefühl, dass alles i. O. ist erst mal ausreichend sein (du schriebst ja, dass du Termine bei allen möglichen Ärzten ausgemacht hättest). Sollte dieser der Meinung sein, dass es weitere fachärztliche Untersuchungen angezeigt sind, kann man dem immer noch nachgehen. Aber nur weil ein relativ unspezifisches Symptom laut irgendwelcher Internet-Seiten mit irgendwelchen Organ-Erkankungen zu tun haben könnte, muss man nicht gleich zum entsprechenden Facharzt rennen 😉
  12. Ich denke, es handelt sich um eine Mischung aus allen dreien. Der Hintergedanke des Autors wird ausdrücklich im Buch beschrieben: Die abendlichen Satzergänzungen sollen auf deinem morgendlichen Werk aufbauen bzw. dieses "abschließen". Das Wissen darum, dass du abends sozusagen einen "Ergebnisbericht" abliefern musst, soll dich zusätzlich motivieren, tagsüber auch tatsächlich bewusster zu handeln. Im englischen Original heißt die Formulierung für Abends übrigens "When I reflect on what happens...". Ich würde es vielleicht eher übersetzen mit "Wenn ich noch einmal darüber nachdenke (noch einmal reflektiere), was passiert..." Trotzdem hast du in gewisser Weise Recht: Es geht hier wahrscheinlich weniger um den Prozess des Nachdenkens. Die Formulierung soll wohl vielmehr bezwecken, dass du dich gedanklich auf deine Ideen vom Morgen beziehst. Ein Beispiel: Morgens: Wenn ich meinen Beschäftigungen heute 5% mehr Bewusstsein entgegenbringe, dann werden mir meine Tages-Aufgaben mehr Freude bereiten, weil ich im Flow bin wird mir XY besser gelingen werde ich mich hinterher besser daran erinnern können, was ich den Tag über gemacht habe werde ich weniger Fehler machen werden meine Gesprächspartner spüren, dass ich ihnen mehr Aufmerksamkeit schenke etc. Abends: Wenn ich [noch einmal] darüber nachdenke, was passiert, wenn ich meinen Beschäftigungen 5% mehr Bewusstsein entgegenbringe, dann fällt mir auf, dass ich tatsächlich weniger Fehler mache dann frustriert mich, dass sich (noch) nicht alle meine Erwartungen erfüllt haben dann stelle ich fest, dass ich es zwar bei XY aber nicht bei YZ umsetzen konnte etc.
  13. Zufällige Interviews wären in der Tat ungünstig. (Innerhalb der definierten Grundgesamtheit) möglichst zufällig ausgewählte Interviewpartner (Stichprobe) sind dagegen kennzeichnend für aussagekräftige quantitative Erhebungen. Das klingt jetzt aber nicht nach einer quantitativen Erhebung, sondern nach (leitfadengestützten) qualitativen Interviews. Oder übersehe ich hier irgendwie den quantitativen Aspekt? Hast du irgendwelche statistischen Verfahren angewendet um aus dieser augenscheinlich winzigen Stichprobe Rückschlüsse auf eine Grundgesamtheit zu ziehen? Wenn ja: Welche Aussagekraft wäre da gegeben?
  14. Mag sein. Vielleicht verstehe ich dich irgendwie falsch, aber fünf (!) Interviews innerhalb einer so unzufällig wie nur irgendwie möglich ausgewählten Stichprobe mit quantitativer Methodik auszuwerten, fällt m. E. nicht in die Kategorie "gut und erfüllend gemacht".