Pauline

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  1. „Oh Gott, du fühlst dich so geil an… ich kann es nicht mehr aushalten, ich MUSS jetzt in dir kommen!!“ „ich Spritz dich voll, ich komme gleich und pumpe dich voll mit meinem Sperma“ zb das eigentliche wichtige daran ist eigentlich (aus meiner Sicht) nur, dass man als Frau dabei das Gefühl hat, er kommt, weil er einen so extrem heiß findet. Begehrt zu werden ist erregend.
  2. Bin bisher absolut kein Fan von Oralsex (bei mir), aber das mit dem Vakuum klingt ziemlich interessant...! Werd ich ausprobieren ( lassen 😋) 😄
  3. Ich erläutere mal: Ungefragte körperliche Annäherung fühlt sich natürlich auch übergriffig an, wenn man selbst null Attracted ist. Aber wenn ich schon so nah gerückt bin, dass sich die Körper beim sitzen ‚uufällig‘ berühren (oder beim TE: man in einem Bett nebeneinander liegt), auf einem Date, ist sie ja nicht „ungefragt“. Kommt dann trotzdem mal eine Berührung, die man nicht will, dreht man sich einfach etwas weg, signalisiert damit subtil eine Grenze, der andere respektiert sie, man macht weiter und die Situation bleibt angenehm. bei dem fragen hingegen wirds eben schnell unangenehm. Hat für mich nichts mit Verantwortung/Erwachsensein zu tun. Wenn ich den Typen gut finde, Anziehung spüre, „sinke“ ich immer mehr in die körperliche Nähe. Ich höre auf zu denken, fühle mehr, Dinge passieren. Das fühlt sich gut an. Fragen reißen mich da raus, fordern antworten, Stellungnahmen, Entscheidungen. Ich kann dann Sachen nicht aus eigenen Wunsch heraus über mich preisgeben, sondern werde dazu explizit aufgefordert (was bedrängend sein kann). Wenn ein Mann abrupt einen Kuss unterbricht um zu fragen „was willst du, dass ich tu? Womit kann ich dir gutes tun? Worauf stehst du? Willst du mit mir Sex haben?“ ist das für mich sehr irritierend. Ich wüsste in dem Moment keine richtige Antwort (außer vielleicht: hör auf zu reden, lass einfach weitermachen). Da ist keine „Agenda“, die ich nennen könnte. Die sexuellen Handlungen entwickeln sich aus der Stimmung heraus; woher soll ich wissen, worauf ich in 10 Minuten vielleicht Lust bekommen werde, oder auch nicht? So funktioniert es einfach nicht. Solche Fragen sind, bildlich gesprochen, als ob man in einer dunklen Ecke mit jemanden hockt ubd knutscht ubd alles ist schön, und plötzlich wird alles grell ubd jemand hält nen Scheinwerfer drauf und will wissen, was man da tut, was man sich wünscht etc. Und wenn man verdattert nicht direkt eine Antwort darauf weiß, wird die Reaktion analysiert, die ganze Situation immer unangenehmer, verfahrener…. Also, im Extremfall.
  4. Ergänzend: ein erster Kuss muss nicht gut sein, die ersten Berührungen müssen nicht souverän sein. Ich empfinde sie als notwendige Schritte, um vom reden zum sexuell-romantischen zu kommen. Und die müssen für mich vom Mann eingeleitet werden. das ist also die Aufgabe - es machen. Es muss nicht toll sein. Ob es sich dann, nach einigen Minuten rummachen, beginnt gut anzufühlen, ist unabhängig von der Qualität des 1. Kusses, sondern liegt vor allem daran, wie anziehend man einander allgemein findet (den Geruch, den Geschmack, wie man sich langsam aufeinander einstellt/es harmoniert …). Die Frau stand anfangs offensichtlich ziemlich auf dich; du hättest beim eskalieren also kaum verkacken können. dass Berührungen anfangs fast nur von dir ausgehen, heißt NICHTS. Es bedeutet definitiv kein mangelndes sexuelles Interesse bei der Frau. Viele Frauen mögen halt eivfach die passivere Rolle, besonders am Anfang. und letzter Punkt: fragen, ob sie näher kommen möchte, ist furchtbar. All diese Fragen (darf ich dich küssen? Was möchtest du, dass ich mache?)…. ich (als eher schüchterne Frau) empfinde die daraus entstehenden Situationen als peinlich, finde es unangenehm , das zu beantworten. Hab dann auch das Gefühl, mir wird jetzt die Verantwortung for alles „aufgedrückt“ und ich soll mich auf Knopfdruck öffnen und Ansagen machen. Das fühlt sich unangenehm und je nach Formulierung manchmal Sogar grenzüberschreitend an, während ein versuchter Kuss oder ein heranziehen durch den Mann das überhaupt nicht tut. Eskalieren beim spazieren finde ich am besten wenn man dabei schon ein Bier trinkt (einfach 2 Bier mitbringen), und man sich am frühen Abend trifft: erst ist es hell mit dem fremden Mann, man lernt sich kennen, versteht dich gut, dann geht langsam die Sonne unter, man ist minimal angetrunken, kennt sich schon 2 Stunden, weiß, das man den anderen gut findet, setzt sich noch auf eine Bank, rückt etwas näher, reden, längerer Augenkontakt, und dann Kuss. Ultra frustrierend, wenn Männer das an der Stelle dann nicht machen. Wenn die Frau erlaubt oder selbst herbei führt, dass man so nah sitzt, dass man sich schon berührt, ist das praktisch eine Einladung. Wenn ich nicht will, sorge ich für großen Abstand! Tu ich das nicht, will ich. und wenn eine Frau im Bett mit dir liegt, muss man nicht viel ruminterpretieren.
  5. Pauline

    Unschöne Zähne?

    Hey TE, ich finde, du hast schöne Lippen, ein schönes Lächeln und eine attraktive „zahnform“: nicht zu künstlich-aufgereiht, aber auch nicht -total- Krumm-und-schief. Oben und unten passen harmonisch zusammen. Das einzige, was ich nicht so schön finde, ist, dass die Zähne recht gelb sind. Ich hab das gleiche „Problem“ (laut Zahnärzten ist da viel Veranlagung mit dabei; mein Bruder lebt viel ungesünder mit Kaffee und weniger Zahnpflege und hat immer schon strahlend weiße Zähne gehabt) und möchte irgendwann auch ein Bleaching machen. Gibt es inzwischen auch andere Methoden als diese super schmerzhafte, die angeblich auch nicht den Zähnen schaden, wobei ich da noch etwas skeptisch (paranoid?) bin… informier dich da doch mal richtig drüber. zur zahnspange: davon würde ich sehr stark abraten. Abgesehen davon, dass ich Deine zahnstellung optisch gut finde, ist sowas ein großer Eingriff in den Körper, der bei gesunden durchaus Probleme verursachen kan. Die zahbstellung bzw die bisslage beeinflusst die Statik des ganzen Körpers. Und die kann aus dem Gleichgewicht geraten nach solchen Eingriffen. Ich bin selbst seit inzwischen fast 2.5 Jahren in kieferorthopädischen Behandlung wegen solcher Probleme (vermutlich angeborene Fehlstellungen plus kontraproduktive Eingriffe in der Jugendzeit) und würde allen, die bisher gesund sind (keine Kiefergelenk_ ubd hakswirbelsäulenfehlstellungen, kein Tinnitus etc) sehr davon abraten, an dem empfindlichen System rumzupfuschen aus rein optischen Gründen. Es MUSS nicht schief gehen, aber es kann, und es kennen sich auch nicht alle kfo gleichermaßen gut mit diesen funktionellen Sachen aus/ziehen die gleichermaßen in die behandlungsplanung mit ein. Es kann sein, dass bei dir leichte funktionelle Fehlstellungen vorliegen, an die sich der Körper dein ganzes Leben erfolgreich angepasst hat, weil sie nicht so extrem waren (nennt sich „kompensiert“) und eine „Verbesserung“ löst dann Beschwerden aus, weil die Muster des Körpers nicht mehr passen. Völlig unnötig sowas ggf zu provozieren, wenn zurzeit keine Symptome vorliegen. Kopfschmerzen, Tinnitus, Schwindel etc sind Sachen, die einem echt den Alltag sehr vermiesen können. Du hast nur *einen* Körper. zu invasalign: hab ich seit 1 Jahr. Der Komfort ist sehr abhängig davon, was bei dir gemacht wird. Derzeit hab ich fast keine Attachments, ubd va nicht oben, sodass sie sehr angenehm sind und wirklich niemand sieht, dass ich ne zahnspange trage. Vor einem Jahr hatte ich hingegen erstmal 25 attachments, auch vorne oben, und das sieht Ultra eklig aus. Die kleben auf den Zähnen ubd die Schiene macht Ausbuchtungen drum herum. Sind aber nicht perfekt dran wie die Schienen sonst an den Zähnen liegen. Folge: der Speichel sammelt sich an diesen Stellen zwischen Schiene und attachnent, es bilden sich kleine luftbläschen. Ich persönlich fand das (von nahem) deutlich hässlicher, als die normale zahnspange, die ich vorher 15 Monate hatte tragen müssen. Die Schienen drauf zu kriegen bei all den attachmebts war auch nicht leicht, anfangs ging ständig was an den atachmebts kaputt, Ultra stressig war das. Die neuen Schienen tun (mir) sehr weh, nicht nur an den zöhnen, sondern auch heftige neue Verspannungen bei Wechsel im ganzen Kopf und Schulterbereich, bekomme deshalb begleitend Physiotherapie. Also, ich mach das alles, weil es mir gesundheitlich echt schlecht ging und die Behandlung mir langfristig bzw nach und nach sehr hilft, aber ich würde es niemals aus optischen Gründen empfehlen, insb bei so ok-en Zähnen. Dann lieber Bleachen, coolere Kleidung kaufen und etwas öfter zum Sport, als so krass in den Körper einzugreifen. und Instagram: jo… hab noch mal studiert mit Anfang 20-jöhrigen; auf deren Facebook-Fotos sieht die hälfte aus wie wunderschöne Models. Brauchte teils ne Minute bis ich gecheckt habe „ach DIE ist das!!“ - im echten Leben ganz normal-hübsche junge Frauen. Die benutzen da irgendwelche Filter, manipulieren dann stark ihre Haltung, Mimik, Perspektive etc. Wird bei Männerfotos bei Instagram doch nicht anderes sein…, als ob die alle von Natur aus gerade weiße Zähne haben. Gerade Zähne sind mehrheitlich eh nicht natürlich und funktionell relativ egal, solange oben und unten gut zusammen passen. Körper sind halt unterschiedlich gebaut. Mach das beste aus dir, ohne deinen Körper zu verletzen.🙂 kleine Schwächen können im Übrigen auch attraktiv weil individuell sein. Ist doch langsam traurig, wie normiert die Leute teilweise aussehen…
  6. Finde insbesondere das Gefühl der „Genugtuung“ sehr unpassend gegenüber einem Menschen, den man liebt und bei dem etwas nicht so läuft wie von diesem Menschen erwartet. Da scheinen Häme und eine gewisse Feindseligkeit durch…. Wenn ich jemals erleben würde, dass mein Partner so über mich spricht/schreibt, fänd ich das schockierend und sehr verletzend. Wo ist das Mitgefühl und die Zärtlichkeit?
  7. Klingt für mich als hätte er sich sexuell abgewiesen gefühlt, weil du erst initiiert hast und dann recht schnell gegangen bist.vielleicht denkt er, du warst enttäuscht weil er schlecht küsst oder Ähnliches. Also sieht den Grund für dein gehen in eigenen Fehlverhalten. dass alle Männer von hübschen Frauen in ihrem Jagdverhalten getriggert werden ist einfach bullshit. Klar gibts Männer, die sich Zurückziehen, wenn sie das Gefühl haben, eine Frau ist zu heiss für die. Sind halt überwiegend die mit geringem Selbstbewusstsein, irgendwelchen issues. Die können meist auch mit Blocks nict umgehen, missverstehen die als absolute Ablehnung, oder initiieren gar nichts und warten, dass die Frau das macht, weil sie nicht riskieren wollen, abgelehnt zu werden. nirdeiges Selbstbewusstsein - Gefühl, nicht gut genug zu sein für so eine Frau - selbstzweifrl, Angst, Scham = negative Gefühle - Vermeidung der Situation, die unangenehme Gefühle auslöst. es KANN so gewesen sein. Muss aber nicht.
  8. Pauline

    Eure Life Hacks

    Knutschende Männer sind ziemlich heiß, finde ich!!
  9. Nur dazu: ich finde, man sollte vorsichtig sein mit dem pauschalen Vorschlag „jden Kontakt komplett abbrechen“. Vielen Leuten scheint das zu helfen, aber das ist nicht bei jedem zwangsläufig so. Ich habe inzwischen für mich bemerkt, dass Kontakt mit dem Ex mir hilft, darüber hinweg zu kommen. Das liegt denke ich ua. daran, dass ich sehr in meinen eigenen Gedanken lebe und mich da richtig reinsteigern kann sowohl in eine noch jahrelange Idealisierung (er war mein Traummann etc) als auch so Katastrophen-Gedankenspieralen (er hat mich nur benutzt, hst mich nie gemocht, ich war ihm immer scheiss egal etc). Beides ist quälend ubd vor allem verhindert es die emotionale Ablösung. Über sehr lange Zeit! (Ging mir mal 3 Jahre so!) gelegentlicher Kontakt bringt mich dann wieder mit der (deutlich weniger dramatischen) Realität in Kontakt. Bricht das Schwarz-Weiß-denken auf und Funktioniert wie eine Brücke in die Zeit, wo man dann nicht mehr verbunden ist. Also ich glaube wirklich, das ist typsache. Natürlich muss man aufpassen, dass man sich da nicht selbst verarscht und sich dem/der Ex nicht wieder zu sage nähert.
  10. Ne Frau verführen ist mehr invest, als als Frau ohne Lust Sex über sich ergehen zu lassen, ggf. sogar unter schmerzen? (Gleitgel allein Gleicht mangelnde Lust nicht aus, kannst ja mal googeln, was bei weiblicher Erregung anatomisch passiert) Völlig verrückte Sichtweise. Der Körper einer Frau ist kein Gebrauchsgegenstand für einen mann. Da lebt ein Mensch drin. und nichts ist abturnender, als regelmäßig Sex zu haben ohne eigene Lust, um den Mann „zu befriedigen“. Irgendwann verliert man dadurch auch den Respekt vor ihm. Und vor dem eigenen Körper.
  11. Du musst ihn ja nicht hilfreich finden; da die Diskussion sich stark auf die männliche Sicht beschränkt hat, es aber ein Mann-Frau-Problem ist, wollte ich eine weibliche Sicht ergänzend einbringen. natürlivh habe ich mich getrennt, ja. Nach 1.5 Jahren des beschriebenen Zustands (waren 4.5 Jahre zusammen). Das Problem war der Sex, die Dynamik, das Gefühl, mein Freund ist abhängig von mir, wie ein Kind (emotional, sexuell, Sogar was das Studium anging, wo ich ihm viel geholfen habe bei Hausarbeiten etc). Ich musste mich ständig kümmern, hatte das Gefühl, wir haben gar keinen Spaß mehr zusammen. Weder im Bett, noch so. Er hatte kaum Lust auf gemeinsame Aktivitäten, nur filme gucken, „kuscheln“, kochen, rumhängen. In gammelklanotten. Er fand das gemütlich, ich hatte zunehmend das Gefühl, zu Ersticken. Wenn ich mich aufgestylt hab, hat er es gar nicht „gesehen“. Alles war immer gleich. Ich war gar keine richtige Frau mehr für ihn, sondern gefühlt die Mutter, die aus liebe all seine Bedürfnisse befriedigt, ohne, dass er dafür groß etwas tun musste. Alle Gespräche sind gescheitert, außer beiderseitiger Ratlosigkeit und Hilflosigkeit kam nix dabei raus.
  12. Wir hatten tatsächlich irgendwann eine offene Beziehung, zumindest war das so besprochen. Er hat es nie genutzt; ich hab einmal etwas rumgemacht mit jemandem. Ich denke ich hatte das Gefühl, dass mein damaliger Freund es eigentlich doch nicht ok findet und hab es deshalb nicht wiederholt. Hat es glaub ich vorgeschlagen, um mich nicht zu verlieren (das denke ich heute) Er selbst wollte nichts mit einer anderen anfangen. was für dich der Sinn einer Beziehung ist, musst du selbst herausfinden. Dass Männer oft Beziehungen eingehen, um sexuell versorgt zu sein, war mir vor diesem Forum auch nicht klar. Jetzt schon. Ist als Frau aus meiner Sicht ein schlechter Beziehungsdeal, entspricht nicht meiner Sexualität, aus Pflicht Sex zu „geben“. Dann lieber Single sein. und vielleicht auch noch relevant: du sprichst von männlichem Leidensdruck in solchen konstellationen. Als Frau hat man aber auch Leidensdruck! Ich habe die Lust damals so vermisst, die guten Gefühle mit ihm. Mich damit gequält, wie lange ich das noch aushalte, have ihn aber geliebt und wollte ihn nicht verlassen. Ist ja nicht so, dass es der Frau egal ist, wenn die Sexualität in der Beziehung den Bach runter geht. Nur, weil sie nicht Dauergeil ist, gehts ihr nicht automatisch gut! Lösung: doch, klar, Spannung reinbringen, öfter mal allein weggehen, eigene, coole Hobbits machen, die Freundin nicht als „Mami“ für jedes Wehwehchen (böse gesagt) nutzen. Sexuell auf sie reagieren, wenn sie sich aufstylt, mal zusammen essen gehen, weiterhin Daten, flirten. 1 mal die Woche Sex sollte da doch locker drin sein. Täglicher Sex ist in den meisten ltrs auf Dauer unrealistisch, glaube ich. Aber ist wahrscheinlich unterschiedlich.
  13. Finde die Schreibweise einiger hier schon vielsagend - „ich“ „bekomme“ keinen Sex. Sex in einer Beziehung ist keine Dienstleistung, eure Freundin ist nicht eure persönliche Prostituierte. Also, in meiner Welt. 😉 ich kenne das Problem aus Frauensicht; bei mir lag es damals (wie ich heute erst weiß) daran, dass nach der verliebtheitsphase jegliche erotische Dynamik aus meiner Beziehung verschwunden ist. Wir haben ständig aufeinander gehangen, in babysprache miteinander gesprochen (unsere damaligen Spitznamen gruseln mich inzwischen!), alles war super eng und harmonisch und kuschelig - und mein Freund war für mich ein konplett geschlechtsloses Wesen geworden. Weibliche Lust entsteht halt nicht durch Optik - fand ihn die ganze Zeit gut aussehend und konnte meine Unlust damals nicht verstehen - sondern durch Begehren, Spannung, Männlichkeit/einen Hauch Fremdheit. Ist in ltrs nicht so leicht zu erhalten, machbar aber schon - kam bei uns damals manchmal noch auf, wenn er mal ein paar Tage weg gewesen wär, wenn er im Theater mitgespielt hat ubd ich ihn talentiert auf der Bühne erlebt habe (er war ein so unfassbar guter Schauspielers!!! Und dass er öfter knutschszenen hatte, hat mich zusätzlich angemacht). Das hätte man systematischer etablieren können, solche Momente. Da wäre deutlich mehr gegangen auf Dauer. er hat stattdessen das getan, was hier einige vorschlagen: war frustriert, weinerlich, hat gejammert und Druck gemacht. „Früher wolltest du jeden Tag Sex ubd jetzt ist Madame ja müde!“, „du magst mich gar nicht mehr wie früher, da hätte es dir gefallen“ etc. Verführt hat er aber nicht - neben mir gelegen, sich 3 Minuten an meinem arsch aufgegeilt, während wir rumlagen inklusive babysprache etc, und dann Sex gewollt, weil IHM ja schon die Existenz meines Körpers reichte, um geil zu werden. Gebracht hat das nichts außer zusätzlich Frust und zunehmende Wut auf meine Seite - nämlich dann, wenn ich mich einige Male unter Schuldgefühlen zum Sex „gezwungen“ habe, der mir dann nix an positiven Gefühlen gebracht hat, wodurch ich mich zunehmend benutzt gefühlt habe ubd immer öfter dachte: „schön für ihn, wenn er kommt; ich hab gar nichts mehr vom Sex, soll ich den Rest meines Lebens so schlechten Sex haben?? Soll es das gewesen sein? Mit 25??“ ivh weiß über eine Freundin, dass seine nächste längere Beziehung sich ganz genauso entwickelt hat. Ich weiß auch über bekannte, dass er sich damals im Freundeskreis drüber beschwert hat, dass ich nicht mehr oft genug mit ihm schlafe. Sowas bringt halt nichts. ach ja uvd blowjobs als Alternative - dafür muss man erst recht in sexueller Stimmung sein! Ein blowjob aus Mitleid/Pflichtgefühl ist echt eine widerlich Vorstellung. Das ist doch etwas versautes, intimes, ggf auch submissives; Dafür ist ein sexueller Kontext besonders wichtig. mangelndes Begehren für jemanden ist nicht automatisch low Drive…
  14. Oh ja! Ich fand das ganze Buch gruselig, aber der Part war echt das schlimmste. Und wie jeder einzelne Penis dieser halb-noch-Kinder in Optik und Gefühl für sie beschrieben wurde...! Vor allem fand ich es krass, dass ja jeder in der Clique sozusagen seine „Bestimmung“ hatte, also eine besondere Fähigkeit, die am Ende dazu beigetragen hat, dass die Gruppe gegen das Monster siegt. wodurch auch jeder der Charaktere mehr Selbstbewusstsein durch die Erlebnisse erlangt hat. Und was ist die Bestimmung/Fähigkeit des einzigen Mädchens der Gruppe? Sich von allen Jungs durchnehmen lassen. Nachdem sie sich - unter plastisch beschriebenen Schmerzen - 6 mal hat nehmen lassen, finden alle plötzlich, nachdem sie sich komplett verirrt hatten, den Weg nach draußen und ‚alles ist gut‘. Richtig verstörend. Das ist also das, was Beverly kann und warum sie teil dieser (am Ende als schicksalshaft beschrieben Gruppe) war - sie ist fickbar. Sehr herabwürdigend für die Figur, und noch verstörender dadurch, dass sie vorher mehrfach von ihrem Stiefvater sexuell belästigt wurde und sie sogar einen Übergriff von ihm abgewehrt hatte. Hätte man ihr ja eine andere Art von empowerment am Ende gewünscht. Ich fand das jedenfalls auch richtig schlimm für die Figur. Habe damals Sogar noch Interviews mit King dazu gelesen, wo er meinte, er hätte sowohl fantastischen als auch realen Horror versucht im Buch einzubringen. Es wird aber, finde ich (im Gegensatz zu den Belästigungen durch den Stiefvater) nicht horrorhaft beschrieben, sondern es wird ja noch glorifiziert, wie die Gruppe sich dadurch untereinander verbunden fühlt etc. 😕