tonystark

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  1. Selten so nen passenden Nicknamen gesehen. "Wieso sind heute nur Geisterfahrer unterwegs?" wunderte sich der Geisterfahrer...
  2. 1) Das ist ein Ratgeberbuch, keine Bauanleitung für einen Kernreaktor. Du kannst da im Prinzip nichts falsch machen. Eine Reihenfolge / ein Tempo ist grundsätzlich erst mal so gut wie jede(s) andere - und selbstverständlich kannst du nebenher auch schon im Buch weiterlesen bzw. parallel dazu andere Bücher lesen. Allerdings solltest du, gerade mit Blick auf deine Neigung zur Depression, darauf achten, dir nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Also wenn du 4-6 Satzergänzungsübungen pro Tag machst, ist das mehr als ausreichend. Bedenke auch, dass du am Wochenende dir ja alles noch mal durchlesen sollst. Hätte da wenig Bock drauf, wenn ich wüsste, dass gleich ein halbes Buch auf mich wartet. 2) Also in meiner (englischen) Fassung ist am Ende des Buches so eine Art Komplettprogramm, das über mehrere Monate geht und vom Aufwand/Woche m. E. sehr gut ausbalanciert ist. Außerdem sind da alle wichtigen Bereiche abgedeckt. Ich für meinen Teil bin so vorgegangen: 1x Buch komplett lesen (ohne Übungen), dann das Komplettprogramm mit den Ergänzungsübungen gemacht. Könntest natürlich auch sofort anfangen mit den Übungen und parallel dazu das Buch lesen. Und wenn du merkst, dass ein Thema dir besonders viel bringt, kannst du dann ja ergänzend dazu noch mal die Übungen in dem entsprechenden Kapitel machen (auch wenn sich das zum Teil wiederholen dürfte). 3) Das Buch kann ne gute Hilfe sein, aber du solltest davon auch keine Wunder erwarten. Ich persönlich sehe es eher als nützliche Ergänzung zwecks Selbsreflektion. Was mir immer am meisten bringt und gebracht hat ist Handeln (wobei die Übungen durchaus ein wenig dazu motivieren können). Mit Blick auf Depressionen kann das bspw. heißen: Regelmäßige Bewegung (Sport, spazierengehen etc.), gute Selbstfürsorge betreiben (Ernährung, Schlafhygiene, Hobbys, sich belohnen usw.), ggf. Meditation, lesen etc. pp. Aber eben auch (jedenfalls wenn du wieder halbwegs stabil bist): "Pflichten" erledigen, Komfortzone erweitern, größere Baustellen angehen. Das wäre aber so ein Thema, was du vielleicht besser mit deinem Therapeuten besprechen solltest, damit du nicht Gefahr läufst, dich zu überfordern. Mit Depression im Nacken können auch schon vermeintliche Kleinigkeiten extrem anstrengend sein. Dauerhafte Unterforderung wäre aber ebenso schlecht, weil du dann ewig auf der Stelle trittst. Beides frustriert.
  3. Darf man erfahren, warum du diesen Weg nicht weiter verfolgt hast bzw. verfolgen konntest? "Kein Mensch muss müssen" sagte Nathan der Weise. Ich würde das nicht zu dogmatisch sehen. Klar kann es enorm hilfreich sein, eine Leidenschaft im Leben zu haben (sowohl für die eigene Lebenszufriedenheit als auch in puncto Attraktivität für das andere Geschlecht). Erzwingen lässt sich eine Leidenschaft aber nicht. Versuch doch mal, das Ganze weniger als Pflichtübung zu verstehen ("ich muss jetzt eine Leidenschaft haben, sonst wird's nix mit den Weibern"), sondern vielmehr als Ermunterung. Dahingehend, neugierig, offen und experimentierfreudig zu sein. Die Welt und sich selbst zu erkunden. Wenn du dabei etwas findest, worin du völlig aufgehst: Super. Wenn nicht: Auch gut, dann suchst du eben weiter (aber gib dir auch ein bisschen Zeit dabei, die Freude kommt meist erst, wenn man zumindest erste Erfolgserlebnisse in irgendetwas Neuem verbuchen kann). Alles hat seinen Preis. Dazu wurde ja schon ein bisschen was geschrieben: Mit der "noblen Verantwortung" geht auch oft eine beschissene Work-Life-Balance einher, dazu hohe psychische und physische Belastung, etc. Versteh mich nicht falsch: Ich teile deine Bewunderung für solche Selbstaufopferung im Dienste der Allgemeinheit. Aber nicht jeder ist der Typ dazu und das ist auch völlig okay. Schopenhauer schrieb "Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will". Machst du dir möglicherweise ein Problem, wo gar keines ist? Du sagst, du fühlst dich in dem Blumenladen am richtigen Platz. Das ist etwas, worum dich viele beneiden würden. Ohne jetzt eine Statistik zur Jobzufriedenheit herauszukramen, würde ich behaupten, dass du damit zu einer klaren Minderheit gehörst. Genieße das doch und mach es dir nicht selbst madig, indem du dir wünschst, etwas zu wollen, was du halt nicht willst. Und sieh es mal so: Was wäre die Welt ohne Blumenläden? Du hilfst dabei, Menschen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, anderen ein schöneres, harmonischeres Zuhause zu geben, Frauenherzen höher schlagen zu lassen und bewahrst ganz nebenbei die Holländer vor dem sicheren Hungertod 😉 Gut, du rettest vielleicht nicht gleich die Welt, aber du machst anderen ne Freude und hast Spaß dabei. Kann mir Schlimmeres vorstellen und am Ende sind wir ohnehin alle tot - egal ob Polizist oder Blumenhändler. Hab dir hier mal nen Auszug aus nem Zeit-Interview reinkopiert. Vielleicht hilft dir das ja ein wenig, deine Perspektive zu hinterfragen: Damit das jetzt nicht ganz so fatalistisch klingt: Ich denke durchaus, dass man sich verändern kann und ggf. auch neue Interessen/Leidenschaften entwickeln oder seinem Berufsleben noch mal eine völlig andere Richtung geben. Aber während manche sich mit Veränderung leichttun (oder sie - karrieretechnisch betrachtet - gar nicht nötig haben, weil sie schon früh wussten, was sie wollten), gibt es halt auch eine große Masse, die sich damit eher bis sehr schwer tun. Etwas erzwingen zu wollen ist immer schwierig. Was sich m. E. aber immer lohnt: Offen und neugierig bleiben, über den Tellerrand schauen, Neues ausprobieren, lesen, lernen, seine Komfortzone erweitern. Aber eben eher spielerisch bzw. nur mit so viel "Druck", dass die Freude nicht verloren geht. Der Vollständigkeit halber muss natürlich auch gesagt werden, dass auch die Entscheidung, im Blumenladen zu bleiben, ihren Preis hat/hätte. Weniger Prestige als ein Arzt, (vermutlich) eher mäßiges Gehalt, begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten, kein die-Welt-Retten... Wenn letzteres (das zumindest hatte ich so herausgelesen) dir so am Herzen liegt, könntest du ja vielleicht auch versuchen, 2gleisig zu fahren. Könntest ja (nur so dahingesponnen) bspw. auch in TZ arbeiten und nebenher in TZ ne Ausbildung als Rettungssanitäter machen. Oder dich in der freiwilligen Feuerwehr engagieren etc. pp.
  4. Wir haben ausreichend epidemiologische Belege: Und auch labordiagnostische Nachweise, die spätestens in der Summe mit den epidemiologischen Belegen praktisch keinen anderen Schluss zulassen. Fazit: Deine "Logik" ist für'n Arsch. Mal so ne Frage: Hast du nen 100%ig wasserdichten Beweis, dass dein nächster Atemzug dich nicht mit einer Überdosis Kohlenstoffmonoxid vergiftet? Denk mal drüber nach! Ich an deiner Stelle würde keinen Atemzug mehr wagen, bevor ich nicht die Luft-Bestandteile mit einem FTIR-Spektrometer untersucht habe. Und selbst das ist ja kein direkter Nachweis. Um wenigstens halbwegs auf Nummer Sicher zu gehen, solltest du mindestens noch den Prüfröhrchen-Test mit Diiodpentoxid und anschließender Rücktitration des Iods mit Thiosulfat zur quantitativen Bestimmung des CO-Gehalts machen. Ohne mein Spektrometer und meinen Chemiebaukasten von Kosmos gehe ich schon seit Jahren nicht mehr ausm Haus.
  5. Schon klar, wollte damit auch nicht die Studie an sich in Frage stellen. Hatte mich beim Lesen der Summary nur erst mal ziemlich verwirrt.
  6. Hmm... Ich frage mich gerade, wie legit das Peer-Review war 😉 Summary: vs. Results:
  7. Er ist auch Fachtierarzt für Mikrobiologie und nicht ganz unbefleckt was das Thema Zoonosen betrifft: Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass sich das RKI u. a. auch mit der Überwachung und Prävention von neuartigen gefährlichen Zoonosen beschäftigt und dass es sich bei SARS-CoV-2 um eine ebensolche handelt. Wäre ein Virologe aktuell als RKI-Leiter in fachlicher Hinsicht nicht trotzdem besser geeignet? Vielleicht. Und was, wenn nun statt Covid-19 multiresistente bakterielle Pathogene in vergleichbarer Qualität die Menschheit befallen würden? Dann hätte Wieler mit Sicherheit fachlich mehr beizusteuern als ein Virologe (humanmedizin. Hintergrund hin oder her). Davon abgesehen (und das Thema hatten wir schon x Mal) ist für die Leitung einer Behörde nicht zwingend hochspezialisiertes fachliches Expertenwissen gefragt - dafür hat der Behördenleiter schließlich seine Mitarbeiter (daher hinkt auch der Vergleich zu dem Gutachter, denn Wieler würde hier vielmehr dem Richter entsprechen - seine Mitarbeiter wären die "Gutachter"). Es wäre überdies auch nahezu unmöglich, über sämtliche relevanten Fachkenntnisse in Personalunion zu verfügen, denn das RKI ist thematisch doch recht breit aufgestellt. Wesentlich wichtiger sind in Wielers Funktion Kompetenzen im Delegieren und Zusammentragen relevanter Informationen - und darüber sagt der akademische Hintergrund erst einmal herzlich wenig aus. Wielers Vita lässt aber durchaus darauf schließen, dass er in dieser Hinsicht ganz gut aufgestellt ist: Und mal ganz allgemein gesprochen: Der, dessen einzige Kompetenz im Scheißelabern besteht, sollte sich vielleicht mit der Kritik an den Kompetenzen anderer ein klein wenig zurückhalten. Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
  8. Und mal wieder: RIP
  9. Wundert mich, dass das hier (anscheinend) noch nicht thematisiert wurde, aber Peterson hat kürzlich die Fortsetzung von 12 Rules for Life herausgebracht. Auch wenn der erste Teil aus streng wissenschaftlicher Perspektive m. E. mitunter etwas fragwürdig war, fand ich es als Ratgeberbuch doch recht tauglich und vor allem angenehm geschrieben. Hat schon jemand das neue Buch gelesen und kann was dazu sagen?
  10. Easy. Je niedriger das Alter der an/mit Corona Verstorbenen, desto höher die Gefahr, dass es sich in Wahrheit um Motorradtote handelt, denen der äußerst fragwürdige Drosten-PCR-Test (der reagiert auch auf Virusfragmente, Erkältungsviren sowieso und außerdem wurde schon mal ne Papaya positiv getestet!!) nur zufällig eine "Infektion" bescheinigt. Kann das auch klar statistisch belegen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222166/umfrage/motorradfahrer-nach-altersgruppen/ Ich mein: Welcher 80jährige fährt auch Motorrad?
  11. Man muss hier m. E. schon differenzieren, wer hier weswegen "rumschreit" oder "dauerbeschallt". Wenn die DIVI sich zu Wort meldet, dann würde ich dahinter nicht primär wirtschaftliche Interessen vermuten, sondern faktische personelle (Über-)Belastung. Ökonomische Interessen der Krankenhäuser sind eher Thema der DKG. Deren Präsident hat die Warnungen der DIVI ja nun gerade erst kürzlich in Frage gestellt. Und wenn finanzielle Einbußen durch coronabedingte Behandlungsausfälle im Mittelpunkt stünden, dürfte auch eher (weitere) finanzielle Unterstützung vom Bund gefordert werden.
  12. Das ist sicher nicht mein Mantra bzw. diese Meinung habe ich nur über das Krisenmanagement in der 1. Welle. Danach wurden leider eine Menge Fehler gemacht, keine Frage. Insoweit stimme ich dir zu. Allerdings bin ich deshalb noch lange kein Freund von undifferenzierten Pauschalurteilen mit der rhetorischen Wasserstoffbombe (größtes Versagen seit Bestehen der BRD etc. pp.). Und ebensowenig kann ich nachvollziehen, inwiefern "unsere" Fehler die Fehler anderer Länder irgendwie ungeschehen machen oder wie eine schnellere Öffnung Zehntausende Tote vergessen machen würde.
  13. Um in deiner Sprache zu bleiben: Just lol @ your math skillz Nach der von dir geposteten Grafik steht DE Ende 2022 mit einem minimalen Wachstum ggü. 2019 da, UK mit einem minimalen Minus. Und noch einmal: Ich sage nicht, dass es nicht so kommen KÖNNTE, dass UK am Ende besser dasteht. Ich sage nur, dass die Aussage zum jetzigen Zeitpunkt ohne Substanz ist. Außer natürlich, man ist der Auffassung, dass Zehntausende Tote Unterschied egal sind, wenn nur die Gyms einen einzigen Monat früher wieder öffnen.