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  1. Im Bezug auf die eingeschränkte Lebensqualität insgesamt. Die war früher mal deutlich höher. Also ich finde, mir fehlt einfach die entsprechende Persönlichkeit um erfolgreich bei Frauen zu sein. Deshalb muss ich mich in diesem Bereich genauso anstrengen wie z.B. im Studium, im Job oder beim Sport. Ich kriege nichts geschenkt. Es hat schon (zu) lange gedauert, das einfach nur zu verstehen. Ich bin 26. Es ist in meinem Leben noch quasi nichts passiert in Bezug auf Frauen. Und es wird nicht einfacher. Es geht eigentlich NUR um meine Entwicklung. Frauen ansprechen, obwohl ich so gar keine Lust habe, find ich auch extrem blöd. Der Fokus sollte wohl allgemein auf der Kommunikation mit (fremden) Leuten liegen. Klingt gut. Wirklich. Ich nehm mir das zu Herzen. Bei manchen Dingen werde ich leider stark ausgebremst. Bsp.: Ich bin Hobbyläufer. Das hat mir oft viel Spaß gemacht. Leider passiert es nicht selten, dass ich meine Läufe aufgrund von zu starken Krämpfen abbrechen muss. Das ist dann extrem frustrierend für mich. Und sofort bin ich im Kopf wieder beim Darm. Corona hat sicherlich auch einen Anteil daran, dass mir Motivation und Lebensfreude mehr und mehr abhanden gekommen sind. Ich hab mir schon mal über mehrere Monate am Stück welche angehört. Man muss die Passenden raussuchen. Wenn die Affirmationen zu krass weit von dem entfernt sind, was der Verstand sagt, hats eher gegenteiligen Effekt. So ist zumindest meine Erfahrung. Ich werd mich wieder damit beschäftigen. Haste Recht. Es gibt ne psychische Komponente. Die Frage ist nur wie hoch die ist. Als das angefangen hat, gings mir psychisch extrem schlecht (viel viel schlechter als jetzt). Wenn ich Stress habe, wirds schlimmer. Hab letztes Jahr nach meinem Bachelor 4 Monate Auszeit genommen. Wurde dann etwas besser, aber war trotzdem noch sehr belastend. Hab derzeit sehr viel um die Ohren und bald wieder Prüfungen. Ich weiss, was mich erwartet. zu Maslow: Joa. Ging mir in Bezug auf PU aber gar nicht um Bedürfnisbefriedigung, sondern nur um das Erlernen von Fähigkeiten/Verändern der Persönlichkeit. Alles in meinem Leben ist aktuell ein Invest in die Zukunft. Mehr nicht. ----------------------------------------------------------------------------------------- Hab aus dem ein oder anderen Beitrag ein bisschen Inspiration mitnehmen können. Danke dafür!
  2. @noraja: Na klar. Hab ich alles schon probiert. Auch Dinge wie FODMAP usw. Flohsamen nehme ich jeden morgen. Ernährung ist fettarm und zuckerarm. Aber Danke 🙂 @AFC-AB-Opa: Stimmt sicher. Im Endeffekt ist es wohl ein resultierendes mangelndes Selbstbewusstsein, das mich hemmt.
  3. Moin Leute, ich bin schon länger hier im Forum angemeldet. Das ist tatsächlich mein erster Beitrag. Ich suche hier keine Lösung für mein gesundheitliches Problem und will auch keine Tipps haben (wirklich nicht!!!). Ich bin diesbezüglich gut vernetzt. Vielmehr geht es mir um das Mindset, das ich eurer Meinung nach brauche, um damit halbwegs gut leben zu können. Hintergrund: Ich leide seit fast drei Jahren an Symptomen des Reizdarmsyndroms (unter Anderem: regelmäßig Krämpfe im Unterbauch und Verstopfung). Das hat von heute auf morgen angefangen und seitdem nie wieder wirklich aufgehört. Die Ärzte, bei denen ich war, kann ich mittlerweile nicht mehr zählen. Organisch ist nichts zu finden. Deshalb hab ich ja die Diagnose. Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen nicht mehr in Frage. Die Behandlung ist abgeschlossen. Ich hab schon verschiedenste Probiotika und Ernährungskonzepte ausprobiert. Naja, darum soll es hier nicht gehen. Ich investiere viel Zeit darin, mich über Darmgesundheit zu informieren. Kurz und knapp: Ich gebe nicht auf, aber sind wir mal ehrlich...es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich das Problem jetzt aus dem nichts in 5-6 Monaten in den Griff kriegen werde... 1. Frage: Wie soll ich vom Kopf her damit umgehen? Es ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll, sich großartig Hoffnungen zu machen. Je größer die Hoffnung, desto größer die Enttäuschung. Positiv denken ist gut, sofern der Gedanke halbwegs realistisch ist. Ich hab mir vor 2 Jahren auch gedacht „Im nächsten Jahr wird alles besser“. Geändert hat sich nichts. PU: Als ich mit dem Sargen angefangen habe, war da viel Motivation. Ich hatte eine hohe Libido. Es hat sich einfach richtig angefühlt, endlich mal selbst die Dinge in die Hand zu nehmen. Bedingt durch meine Darmflora ist meine Libido seit fast 3 Jahren (gefühlt) nicht mehr vorhanden. Potenzprobleme sind natürlich auch gegeben. Und ja…die Darmflora ist wirklich der Grund. Auch das ist ärztlich abgeklärt. Als ich die letzten Male mit nem Kumpel sargen war, hat sich das so extrem unnatürlich angefühlt, weil einfach dieses Verlangen nicht mehr da war. Das war vor Corona. Ich hab damit aufgehört. Versteht mich nicht falsch…das Bedürfnis ist ja i-wo da (vom Kopf her), aber mein Körper spielt wirklich 0,0 mit. Das Thema PU beschäftigt mich halt noch, weil ich weiss, wie viel Spaß das Sargen am Anfang gemacht hat. 2. Fragen: Sofern ihr euch da reinfühlen könnt: Klingt das nach Excuse und Mindset Problemen oder könnt ihr mich ein wenig verstehen? Ist es überhaupt sinnvoll Frauen anzusprechen, wenn ich körperlich dauerhaft gar kein Verlangen nach Sex habe? Sollte ich es einfach nur der Entwicklung wegen machen? Muss ich mich zwingen? Irgendwas muss ich ja tun. Ich kann nicht ewig darauf hoffen, dass ich wieder gesund werde. Die Strategie hab ich jetzt lange genug verfolgt. Es gibt keine zufriedenstellende Lösung, sondern nur Kompromisse. Das Schlimmste sind nicht die körperlichen Schmerzen, die ich habe oder die Einschränkungen, die ich aktuell in meinem Leben hinnehmen muss. Nein, das Schlimmste überhaupt ist der Gedanke, dass das wahrscheinlich noch Monate, Jahre, vielleicht Jahrzehnte so weitergehen wird. Edit: Abseits der Probleme kriege ich mein Leben den Umständen entsprechend gut auf die Reihe.