TheNextNatural

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  1. Moinsen. Merci für deinen Input! 1. Jop, war auch mein Gedanke...auf jeden Fall mit etwas Bewegung (mehr als den Gang zur Kaffeetasse) in den Tag starten. Denke mal, da gibt es genug Videos zur Anleitung oder so. Hatte mal zwar ne Yoga-App gehabt, war aber nur ne 30-Tage-Testversion, die jetzt halt durch ist. Das mit den leichten Körpergewichtsübungen kann ich ja auch einbauen. 2. Dachte auch an 3x die Woche trainieren...eher alle 2 Tage, also 3-4x, je nach Wochentage. Was die Gewichte betrifft, da hätte man im Gym eh genug Auswahl, sobald sie wieder aufmachen. Aber die 8kg-Freihanteln sind bei mir in Moment tatsächlich das Limit gerade...je nach Übung noch weniger. Hab gestern zum Wiedereinstieg erstmal nur die 10-Pfünder genommen, und merke schon n leichten Muskelkater. Für den Rest-Lockdown wirds also wohl reichen. Aber das ist für mich grundsätzlich ne gute Frage: Was würdet ihr eher empfehlen? Lieber etwas leichtere Gewichte nehmen und dafür mehr Reps? Oder versuchen, auf das Maximum davon zu gehen, was man gerade stemmen kann (bzw. leicht drunter)? Und was meinst du mit Conditioning genau? Lese ich zum ersten Mal, kann mir da ad hoc nur was mit Kondition ableiten? 3. Sind paar verdammt geile Ideen dabei. Sauna bzw. Therme bin ich vor Covid gerne gegangen und würd ich wieder tun, wenns offen ist. Meditieren muss ich konsequenter verfolgen. Dasselbe gilt für guten Schlaf. Der Rest klingt aber auch ziemlich edel. Coole Ideen, danke dafür. 4. Jop...spätestens, wenn n 40h-Job dazukommt, überleben die Pläne eh nur so lange, bis es zur Umsetzung kommt, lol. Von daher war auch mein Plan, erstmal mein Workout zu etablieren, bevor ich noch was anderes einbauen will. Allein eine neue Gewohnheit etablieren ist schon ne Aufgabe genug. Buch checke ich mal aus, wenns noch so günstig zu haben ist. Jedenfalls komme ich nicht ohne Update...tatsächlich hab ich gestern endlich mal meinen Schweinehund aus dem Weg geschoben und angefangen, mal wieder zumindest etwas zu trainieren...fürs Joggen gehen war ich mir dann doch zu schade (ich hasse zwar joggen, aber trotzdem...Asche über mein Haupt). Hab mich dann einfach mit Jumping Jacks und so Zeugs und mit Dehnen vorbereitet und dann für 45 Minuten paar Hanteln bewegt. Trainingslog Sonntag, 21.2.: Alles mit je 4,5kg-Freihanteln 3x11 Squats mit 2 Hanteln 3x13 Waden mit 1 Hantel (auf rechtes Bein stehen, Hantel in rechter Hand, mit den Zehen vom Boden hochdrücken, dasselbe dann mit links) 3x11 Brustpresse 3x11 Schulterpresse 3x15 Bizepcurls 3x12 Trizeps (nach vorne beugen, Oberarm parallel zum Oberkörper, dann eine Hantel in der Hand Arm nach hinten strecken) 3x13 Situps ohne Gewichte 3x15 Rumpf mit 1 Hantel (eine Hantel in einer Hand, Körper zur dieser Seite strecken und dann wieder aufrichten) 4,5kg war für den Einstieg gut, bei einigen Übungen habe ich gemerkt, dass das auch gerade mein Limit ist (Brust- u. Schulterpresse, Trizeps), bei anderen kann ich was draufpacken. Aber für den Einstieg immerhin wieder was gemacht. Jetzt muss ich nur am Ball bleiben. Apropos am Ball bleiben. Schlaf war dafür auch nur semi geil. Natürlich wieder zu spät ins Bett gegangen...5 Uhr erst eingeschlafen, gegen 12 wieder wach (mit paar kleinen Unterbrechungen um 10:30 und 11:30). Denke mal, wenn ich 3h früher pennen gehe heute, sieht da die Welt auch anders aus. Fühle mich zwar wach gerade (und keine Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, weil ich in der Fastenzeit meinen Kaffeekonsum auf 1 Tasse/Tag reduziert habe). Aber erst um 12 aus den Federn ist schon etwas fad. Für Motivation, Tipps und Verbesserungsvorschläge bin ich immer zu haben. Bleibt fit, Leudde! 💪
  2. Höre ich nicht zum ersten Mal, dass kalt duschen coole Effekte haben soll...hab auch damit mal angefangen, als ich es bei RSDMax gesehen habe...und paar Random YT-Videos, die mir mal damals entgegenflogen (darunter auch eins mit Wim Hof), haben das bestätigt, was ihr auch schon aufgezählt habt. Außerdem muss man sich nur die Russen reinziehen, die auch erstmal im Neujahr einfach mal Eisbaden gehen...draußen! Klar, wird auch einen symbolischen Wert haben, aber auch die schwören ja drauf. Was ich mir seitdem so gut wie jeden Tag angewöhnt habe: ich dusche zwar nach wie vor warm....aber die letzte Minute stelle ich dann einfach komplett auf volle Kanne kalt auf (haben auch keine Temperaturanzeige unter der Dusche, also einfach go hard). Den Effekt, den ich da fühle, ist, dass ich mir zumindest nicht mehr den Arsch abfriere, wenn ich aus der Dusche wieder rauskomme Komplett kalt duschen habe ich aber zu inkonsequent verfolgt...hin und wieder mal gemacht, weils mir immer im Hinterkopf rumschwirrt seitdem. Aber vll. sollte ich es mal über die Fastenzeit einfach mal durchziehen. Was mir dabei aufgefallen ist: -ich fahr unter der Dusche weniger Kopfkino (nix spezifisches...einfach nur random Gedanken, die man endlos weiterspinnt)....eigentlich Null...hat schon fast was meditaties, abgesehen davon, dass man nur Kälte spürt 😄 -ich bin einer der ersten, der in Badegewässern wegfriert (auch wegen Probleme mit der Durchblutung). Wenn ich komplett kalt geduscht habe, machte mir das auch deutlich weniger aus. Packe nach wie vor nur paar Minuten im Wasser, aber geht deutlich besser dann. -gerade im Winter: es ist kalt draußen? Fuck it, T-Shirt regelt trotzdem die ersten paar Stunden! Generell war ich da kälteresistenter Ob all die anderen Effekte bei mir auch aufgetreten sind? Kann ich nicht beurteilen, dafür hab ich das zu inkonsequent durchgezogen. Probier ich mal aus...das einzige, was mein Hirn feststellen konnte: Kalt duschen im Sommer: läuft. Kalt duschen im Winter: Hirnfrost. Danke Kellerboiler! Würd ich auch nicht drauf verzichten wollen. Fuck it! Dann würde ich einfach unter der warmen Dusche vögeln. Wenn sie dann fertig ist, kannst du immer noch sagen: "Sorry Schatz, ich brauch mal ne Abkühlung!". Just sayin... Krasser Typ! War bei mir auch mal langsam rantasten, mal unter die Dusche und Fuck it, an damit! Aber 60 Tage-Streak biste mir meilenweit voraus mit. Auf jeden Fall n cooler Thread. Hat mir das Thema "Kalt duschen" zurück ins Oberstübchen gebracht.
  3. Hallo zusammen hab mich in den letzten Monaten ziemlich rar gemacht hier...Depression, der Hurensohn. Hab tatsächlich genau den Weg wieder zurück ins Forum gefunden, weil ich meinen "Raus aus der Depression"-Thread vernachlässigt habe und wiederbeleben wollte (und getan habe). Hab aber auch generell in letzter Zeit einen Shift bei mir bemerkt Richtung "Joa, im Loch warst du jetzt schon lang genug...eigentlich wärs mal wieder geil, was im Leben anzupacken". Klappt zwar in Moment semi, aber es klappt immerhin. Ist hier aber nebensächlich Weil in den Wochen, wo ich mich so langsam wieder aus dem Loch traue, kam (neben Jobsuche) gaaaaanz schnell ein Thema auf, was ich schon lange vor mich halbherzig hergeschoben habe, wozu ich aber in der Lockdown-Phase eigentlich mehr als genug Zeit hatte: ich will meinen Körper in Schuss bringen. Nicht nur, aber auch weil es mir in der Phase bestimmt gut weiter überm Berg hilft. Aber natürlich motiviert da der Ausblick auf dem kommenden Sommer. Sache ist nur, ich hab von der ganzen Materie Sport und Ernährung recht wenig Ahnung. Bzw. die Wust an Informationen (vor allem im Netz) paralysiert mich da schon n Stück weit. Klar, Schulterpressen, Bizep-Curls, Squats etc. kennt man ja. Aber da hab ich im HomeGym mit Freihanteln einfach drauf lostrainiert, versucht, alle Bereiche irgendwie abzudecken, aber ein großes System war da (abgesehen von immer die selben Übungen machen) jetzt nicht wirklich da. Einfach nur gemacht. Und ernährungstechnisch war bei mir auch meist "Das, was im Kühli ist, bzw. was Mama aufm Herd gezaubert hat". Was grundsätzlich nicht wild ist, aber halt auch von Hand in den Mund statt bewusste Ernährung. Deswegen wende ich mich an euch Spezis aus der Community Vielleicht könnt ihr mir da paar Tipps zur Orientierung geben...oder n Trainingsplan...oder Quellen, die ihr vertrauen könnt...oder was auch immer hilft. Gut, den Schweinehund muss ich dann noch selber überwinden, aber wenigstens weiß ich dann, was ich da mache, wenn ich an ihn vorbeigekommen bin. Deswegen werde ich den Thread auch direkt als Log nutzen. Accountability und so... Status Quo: -31 Jahre, 177cm, 71kg (gestern gewogen)...also relativ Lauch halt...wobei 71kg bei mir neuer Rekord ist (meist so 68-70kg gehabt) -mehrere Monate Trainingspause -Stand jetzt halt HomeGym....da hab ich zwei Sets an Freihanteln (4,5kg und müsste ich mal gucken, aber +-8kg) Was sind meine Ziele: -mich wieder gesund fühlen...physisch und psychisch (klar ist da Sport u. Ernährung nur ein Baustein...aber doch n recht großer) -bis zum Sommer (sagen wir mal Ende des 2. Quartals) ein bisschen sportlicher und trainierter aussehen...langfristig auf jeden Fall eher lean als buffed. -sind bis jetzt noch recht schwammige Ziele...als konkretes Ziel für den ersten Schritt will ich aber bis eben Ende Juni auf 75kg kommen, diese +4kg idealerweise Muskelmasse Was ist geplant?: -Yoga als Morgenroutine einbauen (macht Sinn?) -Mittags oder Abends (je nach Tagesplanung) dann Workout (wie viel pro Woche macht Sinn?) -nach dem Lockdown wieder ins Gym gehen -darüber hinaus evtl. Kampfsport? Gerade wenn die Arbeit dazu kommt, muss ich gucken wegen der Zeit, vor allem wenn ich noch mit Salsa wieder anfangen will. Notfalls muss ich eins von den dreien runterfahren, aber schau mer mal, wie sich das einpendelt...ein Schritt nach dem anderen Ich hoffe, ich konnte euch damit genug an die Hand geben. Ansonsten sagt einfach Bescheid. Über euren Input freue ich mich auf jeden Fall.
  4. Hey Leute.... truth be told....ich hab den halben Tag an nem Update von mir gesessen...halben Tag....aber bei so ner simplen Aufgabe wie "auf nem Thread" antworten hat sich Windows...oder Google Chrome...oder weiß der Geier auch immer gedacht, ich tu mal am besten das, was ich sonst so gut kann.....nichts....kompletter Absturz. Kompletter Wall of Text.....einfach so weg! Gut, dass ich immer wieder da mal zu nem Riesenwälzer tendiere, hab ich auch erkannt. Aber dass mir mein Lappi dabei komplett um die Ohren fliegt? Ich dann neu starten muss....und Windows dann beim hochfahren denkt "Yolo, jetzt erstmal n Update!" Wisst ihr...das wär eigentlich alles Kleinscheiß.....aber ich hatte schon am Sonntag oder Montag vorgehabt hier n Update zu liefern. Konnt mich aber dazu null überwinden....einfach weil es mir seit keine Ahnung...Freitag Samstag den Dreh rum...wieder mega ätzend geht. Wo ich nichts mehr auf die Kette gekriegt habe. Was hab ich hier schon alles niedergeschrieben: Dass mir Samstag die Anwesenheit jeder einzelner verfickten Person (selbst meinen Bruder mit eingerechnet), der nur 5 Meter Luftlinie hatte, mega auf dem Sack ging. Dass ich eigentlich im Laufe der Woche mit meinem Cousin angefangen habe, Civilization 5 im Multiplayer zu zocken. Und das das eigentlich geil war....keine Realitätsflucht oder so...einfach nur zwei Leute, die sich länger nicht gesehen haben, am quatschen waren, ein Videospiel gespielt haben, als ob es n Brettspielabend wäre, sich über lustige Städtenamen beömmelt haben...dass es mal was ganz anderes war, als n stumpfes Hin- und Hergeklicke, um sich die Rübe wegzupusten. Dass genau diese Civ-Runde mich gestern nicht daran gehindert hatte, dass ich trotzdem wieder....mmhhh wie soll ich das am besten beschreiben....ich merke immer wieder, es macht bei mir n Riesenunterschied für meine Psyche, ob ich ein Videospiel auspacke, weil ich gerade Lust darauf habe....oder weil ich mein Hirn in einer künstlichen Welt marinieren muss. Und viel davon hat damit zu tun, ob ich mit meinem Tag im Reinem bin. Als wir angefangen haben mit der Civ-Runde, hatte ich an dem Tag neue Bewerbungen abgefeuert...ich war produktiv. Ich war in nem relativ guten Headspace. Ich war mit meinem Cousin am quatschen. Unter der Prämisse ist an Videospielen nix teuflisches, wenn man die Zeit einfach nur genießen kann und sich problemlos wieder anderen Dingen zuwenden kann. Was bei mir auch der Fall war. Nur gestern war halt wieder großes Realitätsflucht-Kino angesagt. Weil es mir so dreckig ging. Weil ich nix produktives an dem Tag geleistet habe. Weil ich mit nem falschen Hintergedanken die Zocke angemacht habe. Ich hab all meine Gedanken zu oben gesagtem (und mehr) fein säuberlich niedergeschrieben.....ALLES WEG!!! Mittlerweile hab ich mich wieder n bisschen beruhigt, jetzt, wo ich die Zeilen niederschreibe. Mittlerweile kann ich aber nicht mehr den selben Post schreiben, den ich eigentlich schreiben wollte. Weil sich meine Gedanken wieder verschoben haben. Wisst ihr....da krieg ich es mal hin, zur nahezu geplanter Zeit mich hier komplett auszukotzen...positives wie negatives....ich raff mich einmal dazu auf...und müsste eigentlich fast nur noch auf "Senden" drücken, bevor ich mal wieder n Knüppel zwischen die Beine geschmissen bekomme.... Alter! Ich hab schon sogar geschrieben, dass ich dieses mal von @DerHirsch inspiriert war. Ich hatte für letzte Woche auch eine kleine ToDo-Liste im Kopf. Harry Potter auf Polnisch ist angekommen....yeah, rumnerden UND dabei für mich persönlich n wichtigen Skill lernen. Wollte bis Sonntag Kapitel 1 durchhaben. Um zwei Seiten gescheitert, aber hey...21 Seiten gelesen. Mit Google Translate und jede Vokabel niederschreiben, die mir neu war. Dass ich sogar paar Sätze komplett unfallfrei lesen kann! Geil! Dass ich mir selber 10 Bewerbungen vorgenommen habe, aber nur 6 weggekriegt habe (auch weil mir langsam die Cherry-Picking-Alternativen ausgehen und ich nun vermehrt in den sauren IT-Apfel beißen müsste). Dass ich eben von Hirsch inspiriert heute auch eine ToDo-Liste niederschreiben wollte....die schon fertig war.... ALLES WEG!!! Dass ich noch auf eure Posts eingehen wollte @Sam Stage @Raketenbernd.....ALLES WEG!!! Naja, hab mich bezüglich darauf genug aufgeregt...mittlerweile gehts wieder. Aber da hat man an dem Dienstag mal fast was geschissen gekriegt...und sei es nur n Update. Hatte für den Tag ein paar kleinere Pläne gehabt, aber als mir das Teil abgeschmiert ist, war ich restlos bedient. Gut, Resilienz ist Status Quo nicht meine Stärke..aber hey, ist ja auch ein "Raus aus der Depressions"-Thread. Wenn ich Resilienz hätte, wäre ich nicht hier, sondern keine Ahnung...würde an nem "auf dem Weg zu 100 Lays"-Thread oder schießmichtot was fürn Beitrag basteln. Oder Layen. Oder mit meinem Bruder Schach spielen. Stattdessen hab ich mich erstmal ins Bett gelegt und mich abgefuckt....mittlerweile platzt mein Schädel nicht mehr, aber ich war kurz davor, einfach liegen zu bleiben, bis ich keinen Bock mehr hatte. Einfach den Tag austrudeln lassen...zur Ruhe kommen. An nichts mehr denken. Bloß gar nicht zurück am Laptop. Und schon gar nicht nochmal versuchen, den Beitrag zu schreiben.....hab ich aber letztendlich doch gemacht, weil irgendwie ließ es mich nicht in Ruhe....ich muss es einfach loswerden. Ich will accountable bleiben, gerade weil ich den Thread hier extra dafür aufgemacht habe und dennoch schon einmal dran gescheitert bin. Weil ich wenigstens das fertig kriegen will, bevor ich den Tag austrudeln lasse. Schade, dabei hat die letzte Woche so gut angefangen. Bewerbungen rausgehauen, auch drei Rückmeldungen bekommen...zwar noch ausstehend, aber im Vergleich zu nir einer direkten Absage...immerhin. Aber der Weg zurück ins Loch ist 10x einfacher als raus...minimum. Bei mir hat es da gereicht, paar mal später pennen zu gehen (entweder hab ich auf Youtube Critical Role geschaut oder auf 18+-Seiten rumgeballert....beides aber bis 5 Uhr wtf!). Was am Anfang der Woche noch so aussah: 12 oder 1 Uhr ins Bett gehen...Eckhardt Tolle lesen, 20 Minuten meditieren....pennen. Für mich als Eule optimal, und wenn man dann um 9 oder 10 aus dem Bett kommt und sich auf den Tag freut....das war geil! Stattdessen wars ab Donnerstag den Dreh rum 6 Uhr einschlafen und dann 11 12 ausm Bett kommen, weil sich Dad sonst abfuckt, dass man den ganzen Tag verpennt (zu Recht). Und mit dem zerfickten Schlafpensum kann es einem mit mittelschweren Depression ja nur scheiße gehen...stößt den Teufelskreis nur wieder an. Deswegen... @Raketenbernd, ich sehs genau so wie du. Zurück gehts immer schneller. Es ist jeden Tag ein Kampf aufs neue. Allerdings...die Alternative ist halt unten zu bleiben....dann lieber kämpfen. Daher ja der Thread hier. Auch wenn mein Kampfgeist die letzten Tage arg gelitten hat, aber wenigstens weiß ich, wo der Haken war....jetzt liegt es an mir, genau da heute Abend wieder anzusetzen. Gut, ich klatsche einfach mal meine To-Do-Liste hin. Klingt liebloser als es ist. Ich hab mir echt Gedanken dazu gemacht, als ich sie zum ersten Mal niedergeschrieben hab....nur dass ich das jetzt nochmal tun muss, fühlt sich nach hinklatschen an....an dessen Items aber ändert sich nix. Sport endlich etablieren (mind. 1x diese Woche...und vom Start an alle 2 Tage) Schiebe ich auch schon zwei Wochen vor mir her. Nicht nur wegen dem Schweinehund, sondern auch weil ich weiß Gott nicht weiß, was fürn Trainings- und Ernährungsplan für mich Sinn machen würde. Aber ja, in erster Linie ist es der Schweinehund...machen wir uns da nix vor. Werde dazu noch einen Thread aufmachen. Als Beratungsthread UND anschließend zum Tracken und Justieren. IT-Jobvermittler anmailen Wie gesagt...Cherrypicking wird langsam eng bei mir. Andererseits will ich endlich mal wieder einen Schritt vorwärts machen. Eigentlich wollte ich den Schritt umgehen, denn ein Recruiter sieht natürlich auch seine Prozente für...und die Prozente, die der Arbeitgeber an ihm/ihr zahlt, zahlt er nicht an mir. Andererseits, wenn ich schon überlege, wie lange ich keinen Job mehr habe...wie viel Geld mir dadurch durch die Lappen gegangen sind (minus die 1-2 Monate, wo ich mich noch orientieren musste)....naaah, wird mal Zeit, wem anzuhaken. Skript für Radio-Praktikums/freie Mitarbeit-Bewerbung schreiben Wenn wir schon beim Thema Beruf...vor allem Traumberuf....sind. Ich bin nach wie vor unschlüssig, ob ich kurzfristig doch in die IT gehen soll (Bachelorabschluss....2k Netto im Monat ab Antritt....kann man mit Sprünge machen). Oder doch meinen Traum von Radio-Moderator verfolgen soll. Bin ja immerhin schon 31. Noch ein Volontariat oder Ausbildung. Oder sonstwie einen Moderatorposten nur in langfristiger Aussicht. Passt nicht in meiner Vision. In meinem Zeitplan. Hier ist mein Plan. Bewerbung hinschicken. Allerdings nur den CV schriftlich. Anstatt n schödes Anschreiben will ich bis Ende der Woche einen Skript für einen "Pseudo-Radio-Beitrag" schreiben, womit ich mich in Szene setzen will. Erfahrung beim Hochschulradio und Praktikum beim Lokalfunk sei dank. Wenn ich dann die Idee fertig gesponnen habe, nächste Woche einsprechen und was fanciges zusammenbasteln. Abschicken. Dann können die auch direkt sehen, dass ich mein Handwerk beherrsche UND es ist mal was anderes als "Sehr geehrte Damen und Herren [insert Arschkriecherei] Mit freundlichen Grüßen" Wenn ich wirklich einen Posten bei meinem Favoriten-Sender (oder einen ähnlich coolen Sender) bekommen, werde ich da als freie Mitarbeiter abliefern. Erfahrung sammeln. Hin und wieder mal ein freies Studio belagern und dabei an einer Demo-Sendung basteln. Feedback einholen. Weiterschauen. Wenns mittelfristig mit nem Moderator-Posten klappen sollte....Geil!!! Wenn nicht....kann ich wenigstens mit gutem Gewissen sagen, ich habs versucht! Und nen neuen Weg einschlagen. Endlich paar Kameras ins Auge fassen Ein konkretes Ziel kann ich da nicht fest machen, aber ich will auch hierzu einen Thread aufmachen, einfach um es nur zu trennen von hier und gezielt paar Meinungen einzuholen von Leuten, die sich mit Spiegelreflexkameras auskennen. Weil ich einfach wissen will, welche Modelle man mir empfehlen kann und worauf ich achten soll. Will dann aber gegen Wochenende anfangen, mich dann konkret nach Angeboten umzuschauen. Harry Potter po polsku (Kapitel 2 durchlesen) Jop, bin nur um zwei Seiten an Kapitel 1 durchkriegen gescheitert. Klingt nicht nach viel, ist aber mit A2-Level (wenns hochkommt) noch Schwerstarbeit für die Birne. Aber der Lerneffekt ist schon spürbar. Für Kapitel 2 muss ich mich aber reinhängen. Gitarre üben (ab morgen jeden Tag 10 Min) Liegt bei mir auch halb brach. Ich mag Musik und ich mag Gitarren, aber beim selber spielen.....bin da mitten in der Pain Period....und im Gegensatz zu Keyboard, wo man einfach Kopfhörer anstecken und locker drauf losfailen kann, kann man bei Gitarre spielen einfach nicht leise sein. Man muss dem Haushalt damit auf dem Sack gehen, wenn sich am Anfang noch alles nach Klimperzeugs anstatt nach Ed Sheeran anhört. Ich weiß....Run LSE. Aber irgendwie bin ich da noch zu verkopft, um Fehler zu machen und zu sagen "Deal with it, Leude!". Aber vielleicht auch deswegen erst recht n Grund, zu spielen. ArchLinux draufknallen So ziemlich der unwichtigste Punkt und auch halb so wild, wenn er bis Sonntag nicht erfüllt ist. Mein Seelenheil hängt nicht davon ab. Aber steht auch noch auf meiner ToDo. Ich hab 500GB unformatiere Festplatte hier drauf...seit Monaten. Genau für den Zweck :D Wofür Linux? Zum Rumnerden...neue IT-Skills mit Linux zu sammeln. Zum Programmieren (weil ich da Linux einfach dankbarer finde als Windows). Und um Arbeit und Zockerei/Chillerei trennen zu können. Will ich was sinnvolles machen, tu ich Linux...will ich gammeln, dann nicht. Das die Hintergedanken dabei. Gut, das sind sieben Items...und schwarzes Loch kann da wieder viel mit den Plänen kaputt machen. Aber ich würd sagen, die ersten 2, vielleicht 3 Punkte sollten ein Muss sein für diese Woche. Der Rest ist Nice, wenns klappen sollte...wenn nicht, kann man sein Zeitmanagement immer noch reevaluieren und gucken, wo man zu optimistisch war....aber gesunder Geist im gesunden Körper muss sein...also Schlaf, Sport und mal n Auge drauf werfen, was ich mir alles in den Rachen schiebe. Dann sollte der Kampf gegen die schwarze Kackbestie deutlich besser zu meinem Gunsten laufen. So, hab mich überraschenderweise besser ausgekotzt, als ich selber angenommen hatte. Ich gönn mir mal was zu snacken und dann schau ich weiter...viel werde ich heute nicht machen außer zusehen, dass ich zeitig die Federn aufsuche. Morgen ist ein neuer Tag. Hoffentlich ein guter. @Sam Stage Ich hoffe, dir geht es soweit gut. Ob bipolar oder narzisstisch. Klingt beides ätzend. Hoffe aber für dich das Beste. Komm gut raus aus der Schoße. Wenn du was brauchst, sag einfach an! Und danke für die Empfehlung. Hab ich jetzt noch nicht reingezogen, werde ich aber die Tage mal machen....idealerweise nicht mitten in der Nacht. Aber ist aufm Schirm...ich berichte dann :) @Raketenbernd dasselbe gilt auch für dich! Halte die Ohren steif! Cool, zu sehen, dass ich wenigstens euch dazu motivieren kann, selber den Kampf anzusagen. Da hast du Recht. Ist jeder Tag aufs neue ein Kampf gegen sich selbst. Aber es gibt nur die eine Alternative. Mit 32...Master....gibt schlimmeres. Meinen Bachelor hatte ich auch erst mit 29 in der Tasche. Und ich kann dich da voll gut nachvollziehen. Ich hatte zwar nicht den Werdegang mit einer Berufsausbildung im Vorfeld. Aber ich hab auch 16 Semester gebraucht. 6 war Regel. Ich wäre alles andere als traurig gewesen, wären es 10 Semestern (studieren war schon geil...Parties, mit deinen Leuten chillen, ohne Bauchschmerzen einfach tagsüber streeten gehen, etc)....aber das Studium selber war einfach n Krampf...speziell wenn man sich schon auf der Zielgerade wähnt, aber dann doch wieder eine verhauene Klausurzulassung oder ähnliches dich um minimum ein weiteres Jahr zurückschmeißt. Aber je nachdem wie weit du bist, würd ich sagen: Zieh durch! Was studierst du und wie weit bist du? Brauchst du den Master in deinem Fach zwingend? Und Ehrenamt is doch nice...da hab ich großen Respekt vor. Je nachdem, was das fürn Ehrenamt war, aber das ist ne Zeit, die sollte man dir auf dem Arbeitsmarkt eher zu Gute halten...gerade wenn es sowas wie rotes Kreuz, Feuerwehr oder sowas ist...und selbst wenn nicht. Du hast dich für was engagiert. Erfahrungen gesammelt. Für umme. Weil du Bock drauf hattest. Wie ich beim Hochschulradio. Rettet zwar keine Leben, aber ich hab für nöppes das gemacht, worauf ich Bock hatte. Alter, ich durfte in nem offiziell anerkannten Radiosender ne eigene fucking Tagessendung machen. Ehrenamt thumbs up! Jo, das mit dem Zocken...kann ich dich verstehen. Hab ich auch schon alles zu gesagt. 70 Stunden versenken oder 70 Stunden bei Witcher 3/Skyrim/FIFA/Age of Empires eintauchen und genießen sind zwei Welten. Wenns 70 Stunden nur Hirn weichklopfen gewesen ist....dann cooler Move von dir. Meine Playsi liegt tatsächlich fast brach, weil ich fast null dort am ballern bin. Lappi ist eher n Problem...weil man den halt auch für andere Sachen außer Zocken benutzt....die Spiele da drauf aber verführen zu sehr. Deswegen Linux zum trennen. Und Dating ist bei mir sowieso auf Null zurückgefahren. Jo, auch ich habe Sehnsucht nach Sex, nach Zärtlichkeit, nach Nähe...auch wenn ich keine Lust auf ne Beziehung habe momentan, irgendwo ist man immer noch ein soziales Wesen. Aber ich weiß, dass ich in Moment keiner Frau eine gute Zeit geben kann...vielleicht noch im Bett aber schon gar nicht außerhalb. Und selbst wenn ich mal mit einer im Bett landen sollte...habs auch schon erlebt, wie der Sex eigentlich geil war, aber dann liegst du im Afterglow mit ner eigentlich coolen Dame in deinen Armen in ihrem Bett...und fühlst...Niedergeschlagenheit? Been there, done that...hängt alles davon ab, wo du gerade mental stehst. Weiß aber auch ganz genau, was du meinst :D Man weiß es eigentlich ganz genau!!! Und macht trotzdem alles trotzdem anders! Geht mir genau so :D Auch deswegen ist es immer wieder ein neuer Kampf. Auch weil der Mensch zu gerne mal gegen better Judgement agiert, einfach weil er eine schlechte Angewohnheit zu viel eingebrannt hat. Würd mich über n Update deinerseits freuen! Werden wir beide auf jeden Fall besser machen! Ich bin da jetzt jedenfalls wieder bisschen optimistischer gestimmt als noch vor ner Stunde.... In dem Sinne....bis die Tage :hi:
  5. Puh, das sind für mich tatsächlich zwei verschiedene Fragen...mit unterschiedlichen Antworten, die sich auch teils beißen. Deswegen auch diese Orientirungslosigkeit. Traumberuf? Definitiv Radiomoderator...idealerweise, so lange ich noch jung und knackig bin, bei 1Live oder Sender mit ähnlicher Zielgruppe. Alternativ auch bei nem Rock-Radio 😄 Aber schon spezifisch der Moderator-Posten. Redakteur reizt mich weniger, kann aber je nach Art und Weise auch geil sein. Gerade Motorsport wäre da noch ne Riesen-Passion. Traumleben wiederrum? Da fehlt mir eine konkrete Vision, wie ich dieses Traumleben führen (vor allem finanzieren) soll....aber kurzfristig würde ich gerne mal in Breslau oder in Kroatien an der Küste wohnen....längerfristig steht auch Miami bei mir auf der Liste...auch wenn es arsch teuer ist und die USA in den letzten Jahren aus gesellschaftlichen u. politischen Gründen abgefallen ist. Aber da oder alternativ Lateinamerika, gerade Karibik, wäre n Traum. Zu dem Traum gehört auch, dass ich von einer festen Stelle unabhängig bin...oder in schwächerer Form zumindest mich frei bewegen kann und nicht berufsbedingt an einem bestimmten Ort gebunden bin und mir extra Urlaub nehmen muss, um n Tapetenwechsel zu vollziehen.
  6. Guten "Morgen" zusammen Nah, Spaß...bin trotz Super Bowl (der bis halb 5 ging) heute recht früh wach geworden...so gegen halb 11. Zwar noch was gedöst, aber bin trotzdem so früh rausgeklettert, dass ich zumindest einigermaßen produktiv sein konnte....gut, ich bin nach wie vor recht träge, aber ich bin nicht in einem dunklen Loch gefallen....im Gegenteil Ich hab schon erwähnt, dass ich Anschreiben updaten bei Bewerbungen abgrundtief hasse 😄 Trotzdem hab ich es gebacken bekommen, durchzuziehen und zumindest mal eine Bewerbung abzufeuern....ich hab mir ja vorgenommen, jeden Werktag zumindest eine Bewerbung abzuschicken und bis einschl. Freitag auf eine Schlagzahl von 10 zu kommen (Stand jetzt bin ich bei 3). Soll für heute erfüllt! Meine Bücher sind heute auch angekommen, steht schon mal der Plan für heute Abend...Meditieren will ich ab heute Abend vorm Schlafen gehen wieder aufgreifen. Und morgen dann wieder mit Sport beginnen. Wenn das alles klappt, hab ich schon mehr erreicht, als 2021 bisher 💪 Und dann nach und nach weiter einen Schritt nach vorne machen. @derhirsch Cool, dass ich dich dazu ermutigen konnte, hier ebenfalls einen Thread aufzumachen. Ich war damals (und bin's immernoch) auch der Meinung, dass man sowas mit dieser Community hier durchaus teilen kann. Geht ja auch um Persönlichkeitsentwicklung...und so lange es nicht nur Mimimi ist, sondern einfach nur reinen Wein einschenken und einschenken lassen(!) kann, sich das zu Herzen nimmt und auch (so weit man in der Lage dazu ist) was aktiv an seiner Situation ändern will, findet man hier eine echt dankbare Community. Tendenziell nein. Meine Eltern habe ich vor nem Jahr am Tag 1 in meiner Diagnose eingeweiht. In den ersten 2-3 Wochen gabs auch viel Verständnis für...danach war zwischen uns wieder Business as usual. Aber gut, die soziale Abkopplung von meinen Eltern geht ja wegen meinem Wunsch nach mehr Selbstständigkeit auch von mir aus....von daher ist das eher ne Frage von Huhn und Ei. Ein paar Kumpels aus meinem Lair sind auch eingeweiht, und mein Wing ist da sogar ein guter Ansprechpartner. Insgesamt bin ich aber in meinem Kaff zu weit abseits, um im Notfall da einfach intervenieren (oder interveniert werden) zu können. Maximal Telefon, wenn ich mich mal wirklich auskotzen muss. Professionell muss ich ehrlich sagen, hab ich da bis auf meine Hausärztin noch keinen Ansprechpartner...wobei es vor Corona-Zeiten ne Gruppe bei uns in der Stadt gab, wo sich Depressionsbetroffene austauschen konnten. Vll sogar nach wie vor. Der Neurologe, der die Diagnose ausgestellt hatte, hat mir zwar eine Liste von Therapeuten gegeben, aber die lagen bei mir dann ad acta, da zwei Wochen später schon die Jobzusage reingetrudelt kam. Und die Gesamtsituation hat sich für mich (trotz mhhhhneee-nicht-so-mein-Fall-Job) erheblich gebessert. Eben wegen dem Ausblick auf nen neuen Lebensabschnitt. Selbst für Pickup hatte ich wieder den Kopf frei. Das Thema Depression kam dann mit dem 1. Corona-Lockdown und 1 Monat später mit der Kündigung wieder. Warum ich aber dann nicht gehandelt habe....ist mir auch n Rätsel. Wobei ich den ersten Monat einfach nur für mich genommen habe, um zu schauen, wohin es mich beruflich ziehen soll....nur als ich darauf keine Antwort fand (und in der Zwischenzeit nur gedödelt habe), ging der Teufelskreis wieder los. Medikamente ist bei mir ein klares Nein. Schlicht und einfach, weil sich meine chronische Erkrankung (angeb. Herzfehler) + Medikation mit Antidepressiva beißt. Ich muss ohne klar kommen. Halte ich sogar tatsächlich offen. Bin da recht unentschlossen, was die Frage "Alleine wohnen", "WG anschließen" oder gar "WG mit paar Wings" gründen betrifft. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, ich nehme das erste, wo ich ne Zusage kriege, so lang die Wohnung bezahlbar und (im Falle einer WG) die Leute cool sind. Gerade in Düsseldorf könnte ich es mir sogar leisten, alleine zu wohnen, da ich im Notfall immer noch mit vielen Leuten aus dem Lair verbunden bin. Sollte ich also tatsächlich vereinsamen, müsste ich einfach nur raus gehen oder wem anrufen 😄 Sähe dann in Köln schon wieder anders aus (Stand jetzt), weiter außerhalb erst recht. Aber klar...ich verstehe den Gedankengang vollkommen und wäre auch einer WG gegenüber alles andere als abgeneigt. Im Gegenteil, gerade ins Studentenviertel hätte es mich ohnehin gezogen 😄 Mhh bipolare Störung, wäre ich vor paar Jahren auch ein Kandidat für gewesen^^ Jetzt nicht mehr, weil die Highs seltener geworden sind. Wie gesagt, ich finds cool, dass ich dich dazu ermutigen konnte, dich selber hier mitteilen zu können 🙂 *fist bump* Hab auch schon reingeschaut und direkt beim Eingangspost auch direkt viele Parallelen gesehen. (Semi-geile Kindheit in welcher Form auch immer. Check. Computersucht. Check. Bipolare Phase in der Teenager-Zeit. Check). Werde auf jeden Fall gerne bei dir im Thread vorbeischneien, Abo ist jedenfalls raus Abgesehen davon hoffe ich, dass du ebenfalls wieder in die Spur zurückkommst....aber liest sich ja bei dir bisher sehr vielversprechend 💪 Und klar, würd mich sehr freuen, wenn wir uns weiter connecten. Können uns ja per PN austauschen. Naja, ich versuche auch mal wieder, ab jetzt 1x die Woche n Update zu geben...ich schaue auf jeden Fall regelmäßiger im Forum vorbei. Euch noch ne schöne Woche
  7. Guten Abend zusammen 🙂 melde mich mal nach ner längeren Zeit wieder...zwar nicht so ne lange Schreibpause wie zuvor, aber doch ein bisschen zu lang 😄 Mitte November...wow! Die Zeit vergeht doch ziemlich schnell....zu schnell, wenn ihr mich fragt. Aber ja, ich schau in letzter Zeit wenig hier rein...schlicht und einfach aus dem Grund, weil ich in den letzten Monaten (wenig überraschend) einfach nicht in dem Mindset gewesen (und immer noch) bin, mich mit PickUp zu beschäftigen.....mit Persönlichkeitsentwicklung schon eher. Da muss ich aber gestehen, dass ich mich selbst darum recht wenig gekümmert habe...dass ich mich um mich selber wenig gekümmert habe. Ich bin einfach wieder in einem Loch aus WoW, Witcher, Youtube (jepp...nicht die FSK18-Version...viel D&D und/oder Mucke), prokrastinieren, etc. gefallen bin. Wenn ich mal ne produktive Phase hatte, dann habe ich an meinen Polnisch- und Gitarren-Skills gefeilt (ersteres wird so langsam, letzteres meh). Aber selbst da hätte ich mehr machen können. Gut, den einen oder anderen Spaziergang habe ich dann doch gemacht...gerade heute, bei dem Schneechaos 😄 SO viel Schnee kenne ich sonst nur aus Schlesien, tbh. Das musste ich dann einfach nutzen^^ Gut, einen Habit hab ich mir dann doch angewöhnen können...ich hab bei den "Sechs Säulen des Selbstwertgefühls" diese Satzübungen im Anhang angefangen...ab morgen Woche 6. Wer's gelesen hat, weiß, was ich meine. Wer nicht...sind quasi so Satzergänzungsübungen, womit du dein Unterbewusstsein dazu bringst, sich mit bestimmte Punkte in dir auseinander zu setzen. Damit alleine wirds natürlich nicht getan sein...aber wenn ich damit wenigstens einen Jota wieder näher in die richtige Spur komme, dann hat's nicht geschadet. Wie es mir jetzt gerade geht? Um mal Hirsch's Frage aufzugreifen? To be honest....die letzten Wochen war ne totale Achterbahn bei mir. Mal bin ich nicht überglücklich, aber immerhin mit der Welt auf nem (relativ) guten Fuß, mal geht's mir richtig scheiße. So richtig...wie als ob du keinen Bock auf etwas hast, weil du eh keinen Sinn darin siehst. Selbst in Videospielen nicht, was ja sonst in meiner Standard-Tiefphase Instant Gratification #1 ist. Keine Sorge, Selbstmordgedanken sind da überhaupt kein Thema, zum Glück bin ich da weit weg von, da ich immer noch in mir das Gefühl habe, dass es einen Weg da raus gibt....tatsächlich hab ich in solchen Momenten gar kein Thema....totaler Vakuum im Kopf metaphorisch. Und glaubt mir, das belastet richtig....vor allem, wenn du genau weißt, dass du eigentlich dein Leben wieder in den Griff kriegen möchtest. Womit wir schon beim Thema #1 wären, worum ich mich kümmern MUSS, wenn ich wieder einen KONKRETEN Schritt in die Normalität machen möchte: die Jobsuche. Ich weiß, es gibt Leute, denen ist damit NICHT geholfen, wenn sie trotz Depressionen arbeiten gehen. Und wenn die Arbeit der Auslöser dafür ist, kann ich da nur zustimmen. Ich hab aber, selbst bei meiner kurzen Odyssee in die Arbeitswelt, gemerkt, dass das genau geholfen hat. Auch wenn dieser Job alles andere als meine Herzensangelegenheit war (ich denke, Programmierung ist einfach nicht das Wahre für mich...aber für den Übergang auf jeden Fall arrangierbar). Aber ich hatte eine Struktur, einen Grund, aufzustehen. Und ich hatte dank der Arbeit (dank dem Gehalt *hust* ) das Gefühl, mit meinen damals immerhin 30 Lenzen endlich mal Fuß zu fassen in eine eigenen Bude, ein eigenes Leben. Und ich glaube (bin mir sogar recht sicher), dass diese unerfüllte Selbsterfüllung und das Abkoppeln von meinen Eltern (ich komm mit denen klar, aber ich hab nicht das Gefühl, dass ich erwachsen werde, wenn ich weiter da bleibe) der Hauptgrund meiner Depression ist...noch vor sozialen Ängsten oder ein unerfülltes Liebesleben....was durchaus irgendwo alles mit zusammen hängt. Aber ich denke, das eigene Leben wieder auf die Kette zu kriegen mit Job und Wohnung ist die Stellschraube, die ich mal betätigen sollte. Und da sind wir schon wieder beim Auf und Ab. Ich hab mich in den letzten Monaten UNHEIMLICH schwer getan, mir eine Stelle zu suchen. Ja, ich hab hin und wieder mal eine Bewerbung abgefeuert. Betonung auf "Hin und wieder". Aber immer, wenn ich mal StepStone oder so angeschmissen habe...und da diese Stellenausschreibungen gesehen habe, die so schön nichtssagend sind...es soll kein Excuse sein....aber stellt euch mal vor, ihr werdet erstmal von hunderten von Stellen erschlagen, die sich alle nicht so pralle lesen (im Sinne von Herzblut), aber womit man sich arrangieren kann. Dann klickt ihr die 10-20 Stellen an, die noch einigermaßen schmackhaft klingen, lest sie euch durch...und könnt die Hälfte wieder in die Tonne treten, weil es doch nicht das ist, was ihr machen wollt...oder es werden Zertifikate und Berufserfahrung gesucht (selbst wenn man die Filter auf "ohne Erfahrung" gestellt hat, lol) oder was auch immer....dann fühlt ihr euch schon total entmutigt, dass so viel Fallobst dabei ist...oder ihr gefühlt das Fallobst seid. Und die paar Stellen, die ihr denkt "Cool, da kann man sich ja doch bewerben"....dann schaut ihr euch nochmal euer Anschreiben an (ich LIEBE Anschreiben *hust*) und überlegt dann selber, warum man so n Bullshit zusammenschreiben muss. Die Hälfte vom Anschreiben ist nur euer CV in Vollsätzen wiedergekaut...die andere Hälfte ist gefühlt nur "Honig ums Maul schmieren" mit Halbwahrheiten wie "Ich bin motiviert und zuverlässig..." (ja ne, in meinem Zustand fühl ich das jetzt auch gerade so, is klar), "Dank meines Studiums kann ich Kenntnisse in XYZ nachweisen" (welche, außer wo man am besten feiern kann?)...Sachen, die ihr selber nicht glaubt. Sachen, wo ihr euch wie Hochstapler vorkommt. Mir ist bewusst, dass der Abschnitt da oben sehr nach Mimimi und Excuse klingt. Ist nicht beabsichtigt. Aber ich will euch nur zeigen, was fast immer dabei der Gedankenprozess in mir war....das sind eigentlich lächerlich kleine Hürden....schick einfach 1-2 Bewerbungen pro Tag ab und jut ist. Aber selbst von so kleinen Hürden wie "einfach mal nochmal Anschreiben und CV glatt ziehen und ab damit" war ich mega überwältigt. Und damit wieder auf dem besten Weg ins nächste Loch. Freitag war da aber sehr wohl ne Ausnahme....ich hab in den letzten Tagen gemerkt, dass ich wieder klarere Momente im Kopf habe. Momente, wo ich nicht nur nachdenke, was ich mit meinem Leben anfangen will...was ich machen will, wenn's mir besser geht, wenn Corona mehr oder weniger vorbei ist....und Momente, wo ich auch denke "Genug Zeit verdödelt...pack mal wieder den Bullen bei den Hörnern!". Die Momente sind noch selten...aber sie kommen wieder....und deswegen habe ich Freitag direkt zwei Bewerbungen abgefeuert....diese sogar schön in ne Excel-Liste gepackt mit der Absicht, sie weiter wachsen zu lassen (und falls Arbeitsamt fragt, lol). Und das alles nicht weil ich "musste"....sondern weil ich Bock drauf hatte, endlich mal wieder n Schritt vorwärts zu gehen. Klar.....IT ist nicht meine Traumvision...aber wie gesagt, arrangieren kann man sich damit sehr wohl. Weiter schauen kann man ja immer noch. Aber erstmal da anfangen, wo ich dank Bachelorabschluss immerhin relativ schnell und sicher ne Arbeit kriegen kann. Wenn ich im Sommer schon ne eigene Wohnung habe, wäre es mega nice! Und dann weiter schauen! Und mit dem Mindset gingen die Bewerbungen bei mir auch recht schmerzfrei von der Hand. Hoffentlich gehts ab Montag/Dienstag (SuperBowl halt) genau so weiter. Was noch so ansteht? Ich darf wieder Sport machen....yeah! Musste wegen ner Zahnbehandlung auf Antibiotika....mit chronischer Vorgeschichte durfte ich da nicht viel riskieren, was Belastung betrifft, aber das Thema ist durch. Ab dieser Woche wird wieder trainiert. Wenigstens um mich körperlich und seelisch wieder fit zu kriegen. Ich habe bei Ebay-Kleinanzeigen paar Harry-Potter-Kamellen auf Polnisch bestellt (yep, Potterhead hier, schuldig!). Hab bei Duolingo schon beinahe alles durch. Deswegen versuch ich mich (mit Google Translator bewaffnet) mal daran 😄 Hat mir bei Englisch auch schon geholfen. Was das Thema Fotografie betrifft.....hab ich nach wie vor nicht abgeschrieben....im Gegenteil...ich versuche gerade herauszufinden, welche ich mir kaufen soll. Sollte schon ne DSLR-Kamera sein...nicht die unterste Preisklasse. Sollte n gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger haben. Paar Hunderter kann ich für locker machen (notfalls kann ich die Kamera weiter verkaufen)...aber was für ein Modell genau, da bin ich noch unschlüssig.....wenn ihr da ne Idee habt, gerne her damit. Hab mir aber gedacht, dass ich mich teils mit Landschafts- und/oder Gebäudefotografie, teils für das Fotografieren von Personen beschäftigen würde...wäre halt für vieles nützlich: Tinderfotos, Familien- oder Hochzeitsfeiern, neue Fotos für Kumpels oder so, und selbst Aktfotografie steht bei mir auf der Bucket List (würd ich aber erst in Angriff nehmen, wenn ich etwas Erfahrung habe und wieder einigermaßen fit bin). Aber gut, am Anfang ist halt alles Trial and Error, erstmal rantasten....aber in die Ecken würd ich gern gehen. Auch wenns nur beim Hobby bleiben sollte. Naja, wenn ich so auf die Uhr schaue...in ner halben Stunde ist Kickoff....ich klinke mich mal so langsam aus. Ich versuch einfach mal, ab spätestens Dienstag, wenn der SuperBowl-Durchhänger überstanden ist, wieder mehr solche Sachen wie Meditieren, Sport, spazieren gehen, Lernen und Bewerbungen schreiben zu etablieren...vieles davon hab ich die Monate schleifen lassen...genau wie diesen Beitrag hier zu updaten....aber das nehme ich mir ab jetzt 1x die Woche wieder vor...ich werd auf jeden Fall regelmäßiger reinschauen. Ich wünsch euch noch was Euch ne gute Woche PS: @DerHirsch Ähnliche Situation? Meh. Jede Person in dieser Situation ist einer zu viel. Aber gut, dafür kann man sich ja miteinander austauschen. Wenn du deine Situation mit mir/uns teilen magst...egal ob hier oder PN...meine Tür ist offen. Wenn nicht, auch okay 🙂 Ich hoffe aber, dir geht es den Umständen entsprechend auch wieder besser 😉 @J.R.C. jepp, genau mein Reden! Gut, welcher Job man da gerade braucht, um wieder raus zu kommen, hängt wieder von der Person ab. Ich z.B. merke, dass ich mit der IT nicht 100%ig warm werde...aber ich kanns als Stepping Stone nehmen, und mir von da aus was neues suchen, sollte der Job mir auf dem Keks gehen (wenn dann der Job wider erwarten besser ist als gedacht, umso geiler!). Aber je nach Stelle ist das arrangierbar. Ich würde lieber weniger am Bildschirm arbeiten....in welche Richtung genau...keine Ahnung, da bin ich noch orientierungslos....aber ein paar Ideen habe ich...aber mit deinem Post stimme ich zu 100% zu. Auch, dass ein neuer Job allein die Angelegenheit nich tkomplett löst...aber dass es schon mal n guter Anfang ist. In dem Sinne......GO DOLPHINS!! (Ach ne, sind leider nicht im SuperBowl 😄 whatever..ab gehts!)
  8. Nicht direkt wandern, aber ausgiebige Spaziergänge mache ich mittlerweile recht häufig. Von meiner Bude aus kann ich in einer Richtung in die Innenstadt laufen, in die anderen Richtung bin ich in 2 Minuten nur noch von Kuhwiesen umgeben 😄 Für jede Stimmung was dabei...und wenn mir gerade nicht nach "einfach Kopf freikriegen ist" klingel ich nebenbei bei nem Kumpel durch, von den ich länger nichts gehört habe 🙂 Also das habe ich tatsächlich etabliert mittlerweile Jop, bei den Kameras hatte ich genau den selben Gedanken gehabt....bzw mein Dad guckt schon für sich bei Ebay-Kleinanzeigen nach ner guten, günstigen Spiegelreflex mit Standard 18-55mm-Objektiv. Wenn er sich dann doch dagegen entscheidet, dann greife ich dafür in die Tasche und hole mir selber eine...wenn es dann wirklich ein neues Hobby werden sollte, kann man Gedönse wie Stativ, Teleobjektiv oder was auch immer man für seinen Zweck braucht, auch nachher dazukaufen. Sehe es genau wie du: wenn man nicht weiß, wie man mit ner Kamera umgeht oder sich nur halbherzig mit Techniken auseinander setzt, bringt auch High-End-Gedönse nix
  9. Hello again Lang, lang ist's her, als ich mich zuletzt blicken lassen hab...Februar...Mensch, wie die Zeit vergeht... Hab seitdem ehrlich gesagt auch gar nicht mehr im Forum reingeschaut...und logischerweise auch keine Updates geliefert. Naja, zuerst habe ich auch kein Bedürfnis daran gehabt...ursprünglich gabs auch nicht viel zum Updaten...ich ging meinen neuen Job nach, war nach wie vor am Pendeln, hab mir schon sogar eine Wohnung gesucht in Kölle...es ging mir so weit eigentlich ganz gut...hätte ich Zeit und Muße gehabt, hätte ich mich nochmal bemerkbar machen können hier...allerdings war Zeit und Muße Mangelware mit Vollzeitjob + 4h/Tag Rumgependel, den Rest habe ich dann lieber noch mit paar Kumpels verbracht oder samstags mit Streetgame - jepp, war sogar wieder auf Achse. Wie schon im letzten Post erwähnt, war ich eigentlich schon wieder in nem Headspace, wo ich mich über Dates und Flirten erfreuen konnte. Hatte sogar zwei Dates gehabt (wobei ich das letzte gern verdrängen würde 😄 ). Wenn man dann noch einen Umzug ins eigene Reich vor Augen hat, sich am Wochenende mit Kumpels treffen kann und unter der Woche dann mit den Arbeitskollegen rumnerden kann (Magic the Gathering regelt...und selbst D&D war mal angepeilt, lol)...joa, ich war wegen meiner mentalen Schoße noch nicht ganz überm Berg...aber auf dem besten Weg dahin! Dass ich noch nicht endgültig überm Berg war, zeigte sich dann im Frühling. Covid, der H****sohn --> Social Distancing Social Distancing + erst noch im Dezember festgestellte mittlere Depression + Arbeitslosigkeit = supergeile Kombi Jepp...habe während der Pandemie meinen Job wieder verloren. An Pfirsich erstmal nichts tragisches...die konkrete Stelle war für mich eh nur Mittel zum Zweck (auch wenn vieles da gepasst hatte) und nach wie vor bin ich mir nicht sicher, ob ich mit IT so richtig warm werde. Naja, ich wurde gegangen weil ich underperformed habe. Was auch der Wahrheit entspricht, auch wenn mir da die Umstände auf der Arbeit nicht so ganz gepasst haben. Ich meine, wenn ich per CV und Bewerbungsgespräch klar gemacht habe, dass ich zwar schon Programmiererfahrung habe, aber JavaScript + Framework, wovon ich noch nie was gehört hatte, von der Pike auf neu lernen muss, unser Front-End-Team dabei abgesehen vom Lead nur aus zwei Frischlingen besteht (einer davon ich) und die Firma sagt, ist alles kein Problem, du wirst angelernt, kannst dich in Ruhe einarbeiten, wird schon passen....cool. De facto haben wir eigentlich nur Feuerwehr gespielt, weil das Programm verbuggt war und die Game Designer + Management mit dem Rollout-Termin einfach zu ambitioniert waren (anstatt uns mal in Ruhe eine reibungslos funktionierende Version proggen zu lassen, mussten parallel dazu noch Bonus-Features rein etc., aber das ist wohl Standard in der Gaming-Branche 😄). Aber gut, die Schuld von mir abweisen kann und will ich nicht. Gerade wenn man eigenständig leben will, muss man sich selber die Frage stellen, was man selber an den Tisch bringt, und da muss ich halt zugeben...in meinem Fall zu wenig. Immerhin hatte der zweite Neuling (auch dank seiner Skills, er war mit Programmieren deutlich firmer als ich) seine Stelle ja behalten...in meinen Augen auch verdient. Das muss ich auch schon auf meine Kappe nehmen, da bin ich schlicht und einfach an der Aufgabe gescheitert. Dass ich dann in meinem letzten Monat dort auf Home-Office umschwenken musste, war nur insofern ne Hilfe, dass ich weniger pendeln musste....aber zu Hause arbeiten? Fiel mir im Büro einfacher...du kommst da an...Arbeitsmodus. Du hast Feierabend....raus aus Büro, Arbeitsmodus aus. Wenn dann in der Konfi dein Arbeitskollege sagt "Ich zock mal ne Runde", du dann sofort deine Arbeit auch mal überm Haufen wirfst ("Mittagspause, hust"), deine Arbeitskollegen dann aber bis 9 fucken Uhr freiwillig noch weiter programmieren, während du n schlechtes Gewissen hast, früher Feierabend zu machen, weil du mit den eigenen Milestones noch nicht ganz fertig bist, aber nicht doof aussehen willst...ja, dann ist die Home-Office-Arbeitsstruktur komplett überm Haufen geworfen....aber wie gesagt, wär alles in der eigenen Hand gewesen...da muss ich mir keine Illusionen machen. Aber irgendwie war es genau die Lockdown-und-Home-Office-Phase, wo ich wieder komplett kaputt gegangen bin...einfach nur, weil mein Leben nur noch aus total halbherzigem Programmieren bestand...so gut wie alles andere fiel ja weg. Keine Freunde treffen, keine Hobbies, die man wieder in Angriff nehmen konnte (naja, Gitarre und HomeGym ausgenommen), ne Wohnung suchen hat erstmal keinen Sinn mehr gemacht...und die Spirale ging wieder nach unten Wie gesagt, an für sich ist das kein Thema, den Job zu verlieren...einfach n neuen suchen und jut is. Wäre ich nach wie vor nicht so orientierungslos, wohin mit mir beruflich. Ich bin nach wie vor mit IT am strugglen, weiß nicht, ob es das ist, was ich über Jahre machen will. Was wäre aber die Alternative? Radio oder Motorsportjournalismus wäre erstmal ne Alternative, aber bisher konnte ich mich noch nicht so ganz durchringen, mich da irgendwo zu bewerben, zumal solche Plätze rar gesät sind bzw. es nicht so einfach ist, da reinzukommen...Limiting Belief spielt da aber sicherlich auch mit rein. Memo an mich selbst...einfach auf die ToDo schmeißen. Sonst? Wenn ich nachm Job in der IT suche...online Stepstone oder so...werde ich erschlagen von 1000 Stellen, wovon aber vielleicht nur 10-20 passen, weil 5 Jahre Berufserfahrung oder so Zeugs oder doch nicht ganz das, was man selber möchte oder Vorkenntnisse in den Bereich null vorhanden...man kennts ja, ein wenig suchen und filtern bei der Jobsuche halt. Klingt vielleicht nach Ausreden (und ist es wohl zum gewissen Extend auch), aber gerade mit Depression lässt man sich gerne mal von so nem Wust an Stellenanzeigen schnell demoralisieren. Gerade wenn man sich dabei ständig fragt "will ich das überhaupt?". Alles andere als ideal und schon gar nicht zielführend...aber das waren meine Gedankengänge halt in der Phase. Gut, den Mai hab ich tatsächlich nur gechillt...Selbstfindungsphase *hust* Ich hab mich tatsächlich gefragt, wohin mit mir. Als aber 1-2 Monate vergangen sind, ohne selber eine klare Antwort darauf zu haben, fiels mir mit jedem Moment schwerer, sich da einen gescheiten Job zu suchen. Nebenjobs zur Überbrückung zu finden ist mit Covid sowieso sehr tricky, die meisten haben ja zu oder nur unter Auflagen wieder auf und dementsprechend auf Sparflamme....aber normale Vollzeitjobs in der IT sollte auch in der Pandemie dank Home-Office machbar sein...aber wie schon gesagt, tu mich schwer damit. Ganz ehrlich, wenn Corona nicht gewesen wäre...ich hätte das Geld, was ich eigentlich für die Wohnung gespart habe, genommen, meine Tasche gepackt und einfach mal durch die Welt getingelt...dahin, wo mich die Füße und die Geldbörse hintreibt...Orte, die ich schon immer mal sehen (oder wieder sehen) wollte, besuchen...mal einen Lebenstraum erfüllen...dabei Deutschland für ein paar Monate hinter mir lassen...weg vom Computer...weg von Alltagstrott...einfach mal für paar Wochen oder Monate auf mich allein gestellt sein in der weiten Welt..mich notfalls mit Work&Travel übers Wasser halten...neue Eindrücke sammeln...und dabei bzw. danach mein Leben neu ausrichten...man hätt ich Bock drauf gehabt! Stattdessen Lockdown...man kennt's ja. Gut, den Sommer konnte man am Niederrhein mehr oder weniger normal draußen verbringen (auch wenns von der Grundstimmung her naturgemäß bisschen anders war, aber es ging). Dementsprechend bin ich auch den Sommer über mit paar Leuten öfters am Samstag streeten gewesen...aber wenn man selbst dann metaphorisch aufs Fressbrett kriegt, während es bei den anderen deutlich runder läuft (ja, man sollte sich nicht mit anderen vergleichen, ich weiß...gewurmt hat mich das trotzdem) und dann deswegen so niedergeschlagen ist, dass man seinen besten Wing mit der Depression einweiht und sich dann anschließend vom Game komplett zurückzieht, weil man sich dann doch lieber erst um andere Baustellen kümmern sollte...naja, hätte ich machen sollen...stattdessen habe ich mich komplett zurückgezogen ---> Computerspielsucht ahoi!!! Nichts gegen Spiele per se. Als interaktive Alternative zu Netflix und Sportschau kann mans ja durchaus genießen....aber wenn man es von vornerein nutzt, um den eigenen Pflichten aus dem Weg zu gehen (Arbeitsamt anhauen, Job suchen, nebenbei was anderes aufziehen zB) und nicht, um die Storyline oder das Kräftemessen online zu zelebrieren, sondern nur um sich irgendwie mit Eindrücken zuzubomben und abzustumpfen....ja, dann dreht sich die Spirale weiter runter. Warum ich das alles jetzt schreibe? Vielleicht, weil ich das alles hier einfach nochmal raus lassen musste....irgendwo abladen einfach. Vielleicht, weil ich mich einfach mal wieder zurück melden wollte...ausgerechnet im PickUp-Forum. Und das soll schon was heißen. Schließlich war ich hier seit Februar nicht mehr. Und zum Thema PickUp (und damit irgendwo auch automatisch in dieses schöne Forum) komme ich dann wieder zurück, wenn es mit meinem Leben (nicht zwangsläufig mit meinem Liebesleben...nein mit dem Leben generell) wieder aufwärts geht oder gehen soll. Denn wenn ich eins aus diversen PU-Quellen eingehämmert bekommen habe, dann folgendes: Wenn ich Erfolg bei den Mädels und im Leben haben will, dann muss ich an mir arbeiten...mein Leben auf die Kette kriegen. Klar geht es hier auch um "aktiv werden, ansprechen, machen" und "DHV, Kino, CF"...alles cool und so 🙂 Aber was wird nicht nur im Forum (zu Recht) gerne propagiert: "Sei die beste Version von dir selbst!". Und das sollte (auch komplett unabhängig von Frauen, oder von anderen Leuten allgemein) ja die Grundprämisse sein. Jedenfalls ist es nicht mein Anspruch, mit 30 noch arbeitslos im Hotel Mama zu sitzen 😄 Ich will mehr vom Leben. Egal aus welchem Grund ich wieder hierher komme...ich kann mich einfach mit dem Thema PickUp auseinander setzen, ohne dabei direkt im Hinterkopf zu haben "Krieg dein Leben auf die Reihe!". Tatsächlich spielt bei mir Dating eine untergeordnete Rolle (ist aber auch ein gewisser Motivator, das kann ich nicht verneinen). Aber für mich persönlich hängt PU und Persönlichkeitsentwicklung eng zusammen, einfach weil ich mit PU erst darauf aufmerksam geworden bin. Und so verschlägts mich wieder hierher... Wie es mir gerade geht? Tatsächlich gar nicht mal so schlecht. Und genau deswegen habe ich wieder das Bedürfnis gehabt, hier vorbeizuschneien. In meiner Computerspiel-Suchtphase (der de facto seit dem Sommer ununterbrochen gewütet hatte) habe ich keinen einzigen Gedanken an Aufrisse verschwendet. In den schlimmsten Phasen irgendwo zwischen WoW, PS4, YouPorn, Bett und Selbstmitleid hin-und-her gependelt. Dass ich mal wieder mein Leben anpacken sollte, war zwar im Hinterkopf immer präsent, aber dann doch in der nächsten Zock-Orgie ertränkt. Ich bin aber von dem ganzen Ablauf so fucken überdrüssig geworden, dass ich irgendwie gar keine Lust mehr drauf hatte....von einem Tag auf den anderen dachte ich mir nur "Das soll alles sein?". Plötzlich hatte ich wieder das Bedürfnis, endlich mal nochmal in meinem Leben noch einmal durchzuwischen und zu sagen: "Weißte was? Ich regel jetzt meine Sachen. Ich melde mich nochmal beim Arbeitsamt, was ich so lange verschleppt habe. Ich antworte auf die Mails von Recruitern, die zwischendurch eingetrudelt sind. Ich suche was neues. Ich verfolge die Hobbies, die ich auch im Lockdown anpeilen kann...Gitarre zB". Alles, was ich eigentlich im Lockdown so gut machen konnte, prasste so nach und nach wieder in meine Birne ein. Mit dem Unterschied, dass ich wieder verdammt Bock drauf habe, einfach WEIL ich keinen Bock mehr habe, den Alltag wieder in den o.g. Sumpf zu ertränken. Ich hab Bock auf das, was ich eigentlich schon im 1. Lockdown längst hätte machen sollen....Monk-Phase statt Computersucht. Ich will stärker aus der Phase rauskommen wie ich reingegangen bin (was im 1. Lockdown noch das genaue Gegenteil war). -Ich will körperlich und mental wieder fit sein. Ich versuche, morgens nach dem Aufstehen eine Runde Yoga zu etablieren (bisher unregelmäßig) und abends will ich mit Homegym wieder anfangen...ich will bis Frühling in Shape sein und etwas Muskelmasse aufbauen. Auch will ich bis Frühling wieder endgültig in nem Headspace sein, wo Depression vorerst keine Rolle mehr spielt (und wo ich mich besser wappnen kann, sollte doch so ne Phase wieder kommen) -Ich versuche auch, wieder das Gitarrenspielen lernen zu etablieren. Ich nehme wieder öfter die Klampfe in die Hand (wenn auch da unregelmäßig). Außerdem will ich bis nächsten Frühling Polnisch halbwegs flüssig können (schriftlich kann ich schon simplere Konversationen halten, was keine schlechte Basis ist) -Ich habe mal zwischenzeitlich angefangen, zu streamen. Das ist leider eingeschlafen, weil ich privat arge Probleme mit meinem Dad hatte, was schon fast dazu geführt hatte, dass ich Hals überm Kopp ausgezogen wäre...mittlerweile hat sich die Lage beruhigt und ich will nächste Woche es gerne nochmal probieren...ich hab gemerkt, dass mir das streamen grundsätzlich mehr Spaß macht, einfach weil da bei mir das Unterhalten von Leuten mehr im Vordergrund steht als das eigentliche Spiel. Gerade in Hinsicht auf die Rumsumpf-Phase bin ich da aber vorsichtig...gibt auch Formate, die nichts mit Gaming zu tun haben, ich habe auch schon ein paar Ideen...viele von denen machen aber nur Sinn, wenn die entsprechende Fanbasis da ist oder wenn ichs gemeinsam mit nem Kumpel mache...aber das ist wieder n anderes Fass, was ich aufmache gerade -Ich will am Wochenende parallel zu Windows nochmal Linux draufschmeißen...und diese Hälfte meiner Festplatte dann einfach nochmal zum Programmieren nutzen....einfach mal ein wenig rumtesten und gucken, ob ich nochmal damit warm werde, wenn ich da wieder reinkomme, mal ein paar kleine private Projekte mache und schaue, ob ich mich mit der IT-Materie besser arrangieren kann, wenn ich mehr Kenntnisse und Erfahrungen habe -Ich habe irgendwie voll Bock auf Fotografie bekommen. Spiegelreflex und so. Eigentlich erst aus der Not geboren, weil ich zu Lockdown-Zeiten gerne noch mal online Game auspacken würde, aber schlicht nur Bullshit-Fotos habe, aber je weiter ich den Gedanken gesponnen habe, desto mehr habe ich gedacht, warum mal nicht ausprobieren...Mir fehlt zwar noch ne Kamera, aber zufällig hat mein Dad unabhängig von mir die selbe Idee gehabt (wenn auch zu nem anderen Zweck logischerweise, lol)...wenn er sich ne Kamera zulegt, würd ich sie mir bei Zeiten, wo er unter der Woche auswärts ist, bunkern und schauen, ob das Interesse auch nachhaltig vorhanden ist, um daraus n Hobby zu machen...bis dahin ist der Punkt hier auf Halde Gerade die ersten beiden Punkte will ich unter dem Motto "Stärker aus Corona rauskommen" ganz dick hinter die Ohren schreiben und auf jeden Fall etablieren. Die anderen will ich auf jeden Fall näher verfolgen und schauen, ob ich da langfristig Bock drauf habe. Einfach die Corona-Phase nutzen und bisschen rumprobieren...schauen, was Sinn macht und was nicht. So lange ich parallel dafür sorge, dass ich meine Lebensumstände hingebogen bekomme!! Genug Zeit für das alles habe ich ja in Moment. Ich merke gerade, wie ich wieder aus dem Loch rauskomme...wie ich mir da selber am Schopf packe...jetzt heißt es nur noch, weiter rausziehen...am Ball bleiben. Nicht wieder zurückfallen lassen. Den Lockdown zu meinem Vorteil nutzen...kein Stillstand mehr! Ich bin wieder in dem Headspace, wo ich die Dinge nach vorne schieben will...und damit geht es mir schon deutlich besser als in den letzten Monaten. Es ist nicht (mehr) alles so düster, wie es sich in diesem Post gelesen hat. In dem Sinne, man hört wieder von mir...hoffentlich mit guten Nachrichten Euch jedenfalls n geiles Wochenende...macht was schönes draus!
  10. Wer von euch kennt sich in Kölle aus?
    Suche dort ne Wohnung; ab dem 1.4. (wenns nicht utopisch sein sollte)
    Welche Ecken lohnen sich? Welche sollte man meiden?

    PS: ÖPNV-Anbindung und Lage schlägt Größe...

    1. MrNicestGuy

      MrNicestGuy

      Willst du, dass die Studentenparty quasi vor deiner Tür stattfindet? Dann ab nach Neustadt-Süd.

      Deutz ist mein persönlicher Favorit, da das Stadtzentrum mit jeder x-beliebigen Bahn nur ein paar Haltestellen entfernt aber dennoch vergleichsweise ruhig ist.

    2. TheNextNatural

      TheNextNatural

      Hat beides seinen Reiz, aber da ich mich innerlich noch so jung wie n Student fühle, trotz frisch gebackener Arbeitnehmer, wär Süd echt geil... Da wär mein Büro sogar gar nich ma so weit weg

       

      Alternativ denke ich noch an nippes, ehrenfeld oder sowas... 

  11. Hallo zusammen Oh, welch Zufall....ich hab in den letzten Tagen tatsächlich mal wieder daran gedacht, hier mal ein Update zu liefern, weil ich doch schon inaktiv gewesen bin seit dem Jahreswechsel 😄 Gut, ein wenig schreibfaul bin ich dann doch geworden, aber das kann ich mir auch höchstens am Wochenende vorwerfen lassen...gibt nämlich ne richtig gute Neuigkeit (die mich allerdings zeitmäßig doch schon was einspannt).... Ich. Habe. Einen. Job! Meinen ersten Vollzeitjob um genau zu sein. Gut, nicht mein Traumjob. Wer meinen Thread hier verfolgt hat... ...wird wissen, dass ich ursprünglich auf der Suche nach einem IT-Consulting-Job gewesen bin. Nach mehreren erfolglosen Anläufen (die ich aufgrund der Depression auch ehrlich gesagt nicht mehr so wirklich gesucht habe...also neue Bewerbungen abfeuern, nachdem die Absagen eintrudelten) bin ich dann über Xing mit einem Recruiter in Kontakt getreten....der mir dann auch versucht hat, Consulting-Jobs anzudrehen (ich hab ihn auch mehrfach daran erinnert, lol). Naja, die Jobangebote waren okay, aber keine Ultraburner dabei..nicht, wonach ich jedenfalls gezielt gesucht hätte. Nach einem persönlichen Gespräch mit dem Recruiter war mir aber auch klar, woran es liegen könnte...8 Jahre studiert...nur für den Bachelor...mit ner 3,x...ohne Berufserfahrung in der Branche...ohne private Projekte. Da sieht so ein CV schon wie n Dödel-Lebenslauf aus.....klang glaubhaft für mich, da alles andere als überraschend. Von daher hab ich meine Kriterien dann doch etwas breiter gefächert. Klar kann man jetzt sagen, wenn man nicht selber sucht, muss man sich mit dem zufrieden geben, was man bekommt. Aber ich muss ehrlich sagen, es hat mir in der Phase der totalen Niedergeschlagenheit echt geholfen, die Bewerbungsgespräche zugespielt zu bekommen anstatt sich selber noch durch Stellenausschreibungen und CV-updaten zu quälen. Ich musste einfach nur sagen "Passt mir" oder "Nö" und dann zum Termin antanzen.....und trotz all der Niedergeschlagenheit....eins hab ich trotz all dem noch im Hinterkopf gehabt: Auf keinem Fall verkaufe ich mich unterm Wert....wenn mir die Stelle nicht gefällt...Wenn mir das Gehalt nicht gefällt....dann nehme ich die Stelle nicht an. Punkt. Ich war sogar tatsächlich dabei, Hartz 4 zu beantragen, obwohl es mir eigentlich gegen den Strich geht, zu hartzen. Aber a) für den Übergang wenigstens keine finanziellen Sorgen und b) hab ich ernsthaft daran Interesse gehabt, über dem Jobcenter Ausschau nach einer passenden Stelle zu halten....nur so weit kam es schon nicht mehr... ..und da war auch n Stück "law of Attraction" dabei, denk ich mal 😄 Ich hab noch n Bewerbungsgespräch in Köln vermittelt bekommen. Und während ich bei den anderen Gesprächen schon gehofft habe "Boah hoffentlich wollen die mich nicht!", hatte ich dort zum ersten Mal das Gefühl gehabt "Hey, hier könnt ich es mir echt gut vorstellen." Und zack, kam auch schon nach den Feiertagen die Zusage. Gehalt war auch punktgenau auf mein persönliches Minimum, wo ich ohne zu verhandeln zugesagt hätte...plus Gehaltserhöhung nach der Probezeit. Für den Einstieg not bad. Eine Woche später, Mitte Januar, hatte ich da auch schon direkt meinen ersten Arbeitstag^^. Und nun bin ich schon 3,5 Wochen dort und hab mich schon recht gut akklimatisiert. Jetzt bin ich Front-End-Entwickler in der Browserspiel-Branche...in Kökn. Nichts weltbewegendes, aber der ganze Rest hat halt gepasst....auf jeden Fall deutlich besser als die anderen Stellen. Und es ist verdammt gut angebunden in Kölle. Muss dann von meiner Heimatstadt aus halt 2h von Haustür zur Haustür pendeln....20h/Woche nochmal obendrauf nur fürs Rumgegurke liest sich halt viel. Aber a) muss ich nur einmal umsteigen, und zwar in die U-Bahn...d.h. ich kann mich 1,5h lang pro Fahrt mit irgendwas beschäftigen....sei es Polnisch lernen, was lesen oder einfach nochmal bisschen pennen...oder socializen (was ich so langsam mal auf die Liste packen könnte^^). Und b) ist es auch nur kurzfristig...ich halte nach wie vor an meinem Plan fest, von zu Hause auszuziehen und endlich mal selbstständig zu leben. Und wenn somit zur Work-Sleep-Balance noch ein bisschen Life dazukommt, anstatt im Zug zu sitzen...ein guter Grund mehr fürn Umzug. Schließlich hab ich gezielt nach ner Großstadt gesucht, und da kam halt Düsseldorf oder Köln in Frage. Jetzt is es halt Köln. Von daher sieht mein Plan aktuell wie folgt aus. Ich mach es einfach so, wie es mein bester Kumpel und Ex-Kommilitone gemacht hat. Wenn mir die Stelle nicht massiv gegen den Strich geht (und Stand jetzt ist es auch nicht der Fall...okay, Bugfixing nervt, aber das hat man in der IT wohl überall), dann zieh ich den Job min. 1 Jahr durch. Also 2020 durch. Dann kann ich etwas gescheiter evaluieren, wohin es weiter gehen soll. Bleib ich da? Doch nochmal ne Consulting-Stelle? Studium nebenbei? Oder doch direkt das "vorläufige Endziel" Digital Nomad einschlagen? Da hab ich noch genug Zeit, um mir das durchm Kopf gehen zu lassen und ist auch ohnehin n anderes Thema. Vorrangig ist jetzt ohnehin erstmal der erste Flug außerhalb vom Nest. Eigene Bude. Eigenes Umfeld. Und die frisch gewonnene "Nicht-Mehr-Pendler-Zeit" nutzen und mir ein, zwei Hobbies etablieren und n Social Circle um mich herum in Köln aufbauen..mal unter die Leute kommen 🙂 Klar ist Köln teuer, aber mir reichen studentische Verhältnisse. Mir ist die Logistic wichtiger als die Größe. Wenn ich ne 25m²-Butze bekomme, aber dafür innerhalb von plus/minus 20-30 Minuten überall hinkomme, dann ist das schon ein Träumchen. Mittelfristig jedenfalls 😉 Was hat das alles nun mit mein Seelenleben zu tun? So einiges....drei große Faktoren spielen dabei ne Rolle: -ich habe endlich wieder eine Mission.....irgendetwas, wofür ich aufstehen muss...auch wenn es 5 Uhr morgens ist (hab mich sogar überraschend schnell dran gewöhnt, wenn man bedenkt, dass ich 2019 noch vor 12 nicht ausm Bett gekommen bin). Irgendwas, was meinem Tag Struktur verleiht. Irgendeine Aufgabe, die es zu bewältigen gibt. Auch, wenn es nur Beruf und keine Berufung für mich ist, so macht es schon einiges mit mir. Ich fühl mich wohler...produktiver. Auch weil ich das bisschen Zeit, was für mich bleibt, auch sinnvoller nutze. -keine Geldsorgen mehr. Zumindest ist der Schuldenberg getilgt. Berg ist verglichen mit anderen Schuldnern bestimmt zu viel gesagt. Ich konnte alles mit meinem ersten Gehalt abbezahlen^^. Aber wenn man n halbes Jahr lang nichts verdient hat, weil nur rumgedödelt + Limbo wegen dem Bachelorabschluss, der sich so in die Länge gezogen hat....da tut jeder Monat an laufenden Kosten weh; und sei es nur 200 Ocken pro Monat. Jede Menge Probs an meinen Eltern, die mich da finanziell noch unterstützt haben...jetzt selber sich um seine Finanzen kümmern zu können (und aus den Miesen raus zu sein) fühlt sich aber schon geiler an, als wenn man ständig pumpen muss....mit 30 wohlgemerkt. -das Leben geht weiter. Und zwar nach vorne. Heute neuer Job, morgen neue Bude? Geplant ist es ja....und wenn die steht....neue Hobbies? Neues soziales Umfeld? Nach 1-2 Jahren genug Erfahrung für ne neue Stelle? Vielleicht sogar in ner ganz neuen Ecke der Welt? Wer weiß, wer weiß....aber so lange es nach vorne geht, geht es gut. Wohin es dann genau geht, wird man noch sehen.... Dafür, dass ich 40h/Woche arbeite + 20h noch am pendeln bin, geht es mir doch recht gut. Heute zum ersten Mal n scheiß Tag auf der Arbeit gehabt, wo ich schon wieder ein wenig in Richtung Niedergeschlagenheit abgedriftet bin....aber wenn ich morgen aus dem Bett komme, und ich fühl mich wieder so wie die letzten Wochen..zwar müde, aber bereit, den Tag in Angriff zu nehmen, dann hab ich schon einiges gewonnen 🙂 Ich werd aber auf mich acht geben, die Augen offen und die Ohren steif halten. Und wie kann man am besten dafür sorgen, dass man morgen Bock auf aufstehen hat? Richtig....pennen gehen. Und das mache ich jetzt auch! In diesem Sinne euch noch n schönen Abend...man liest sich...dieses Mal früher als erst nachm Monat PS: hab an meinem Geburtstag und diese Woche tatsächlich die ersten Sets seit Monaten gemacht 😄 Während meiner depressiven Phase hatte ich nicht mals das Bedürfnis (und auch nicht das Selbstwertgefühl) gehabt, Frauen anzusprechen...im Gegenteil. Jetzt merke ich aber wieder, dass das Leben nicht mehr nur an mir vorbeizieh/ziehen soll....ich will wieder teilhaben. Ich hab wieder Lust auf flirten. Ich hab wieder Lust auf Menschen. Verbuche ich auch mal als Pluspunkt 🙂
  12. Abend zusammen ich bring mal wieder ein Update meinerseits....der eigentlich schon seit 2 Wochen überfällig ist -wenn ich denn regelmäßig posten würde- aber keine Ahnung...war irgendwie schreibfaul...unmotiviert....altes Schema halt wieder. Was mich auch direkt zum Thema bringt... Die Reise nach Polen...Familie besuchen...bisschen aus dem Alltag raus, in mich kehren...klang im Vorfeld nach etwas, was mir sehr gut tun würde...und auf der Hinfahrt hab ich mich auch schon mega auf dem Trip gefreut, war sogar eigentlich wieder guter Dinge, wie man unschwer aus meinem Post herauslesen konnte. Naja, die Realität sah anders aus...bin gerade dabei, zu rekapitulieren, was genau mich an dem Urlaub so abgefuckt hat, aber spontan fällt mir das Wort "Sprachbarriere" instant ein. Mein Bruder und ich wurden nur mit Deutsch großgezogen, der komplette Rest der Familie spricht fließend Schlesisch. Ist natürlich geil, wenn man dann extra Polnisch lernt (aka nachträglich auf eigene Faust beibringen), damit man sich in dem Land, wo man zur Hälfte die eigenen Wurzeln hat, verständigen kann. Weniger geil ist es dann, wenn man ohnehin die Hochsprache kaum beherrst und die komplette Familie (einschl. der Eltern) komplett auf einen Dialekt umswitcht, der für "Hochpolnische" Leute schon kaum verständlich ist....wenn dann die eigene Oma mit jemanden auf Schlesisch unterhält, als ob man 3 Jahre alt wäre (anstatt 30) (wohl auch, weil ihr Deutsch ähnlich limitiert ist), kommt man sich irgendwo n Stück...ich weiß nicht...verarscht vor? Mein Bruder jedenfalls nicht, er hat das Recht locker genommen, selber wenigstens versucht, etwas zu verstehen und zu sprechen und ansonsten einfach schamlos auf Deutsch gelabert...naja, der war/ist bestimmt auch in nem ganz anderen State of Mind als ich momentan...keine Ahnung, sieht man aber an dem Punkt ganz gut, wie viel auch davon abhängt, wie man alles selber auffasst....kann ich in Moment halt nich ganz so gut. Meine Cousins und eine meiner Cousinen sprechen aber allesamt fließend Deutsch weil bilingual. Da wäre es deutlich einfacher gewesen, hab mich aber auch an einem Abend dabei ertappt, wie ich selbst unter uns "jungen" dann ins Hintertreffen geraten bin, weil....auch da keine Ahnung, vll kam n Thema auf, wo ich nichts zu sagen konnte, hab mich bisschen ausgeklinkt, nachher nirgendwo mehr Zugang gefunden...yadayadayada. Was mache ich in so einer Situation (in letzter Zeit zu häufig, definitv n Schema)....leider das Falsche....ich schalte innerlich komplett blank, bin nicht mehr ansprechbar, einfach nur noch abgefuckt..und dann noch genervt, wenn ich trotzdem wieder einbezogen werde....downward spiral, here I come!! Wenn ich mir so den letzten Abschnitt anschaue, dann wird's schon deutlich, was mir den Garaus gemacht hat...Exklusion...das Gefühl, dass man nicht dazugehört, nichts zu geben hat...und sei es auch nur im aktuellen Moment. Und ich reagiere in schlechten Momenten darauf, indem ich mich selber noch weiter ausgrenze. Alles andere als smart und eigentlich mega-paradox, aber emotionale Reaktion halt. Disclaimer: nicht falsch verstehen...es war nicht der gesamte Trip nach Polen, der so beschissen lief...gerade mit unserer Generation haben wir noch echt gute Momente gehabt. Z.B. haben wir am letzten Abend (für viele zum ersten Mal überhaupt) n Sushi-Restaurant besucht. Und das nur, weil ich mich mit Cousin und Cousine unterhalten habe, weil sie meinte, sie hätte nur einmal im Leben Sushi gegessen...war scheiße weil aus Lidl...und ich gesagt habe, kein Vergleich zum Restaurant 😄 Anschließend spontan bowlen gewesen. War geil! Am Tag zuvor mit Bruder und Eltern Weihnachtsmarkt in der nächstgrößeren Stadt...plus n richtig geilen, scharfen Tee im Restaurant getrunken...gute Zeit gemeinsam gehabt...waren schon coole Momente dabei, die ich nicht missen will...aber die Sprachbarriere nervt trotzdem gewaltig...gerade, wenn der Löwenanteil der Familie von betroffen ist. Noch ein anderer (negativer, is halt so) Punkt, den ich wegen der Reise anmerken muss. Man kommt nach der Diagnose Depression mit einem Gefühl raus, jetzt hat das Kind einen Namen, ich kann jetzt schauen, wie ich damit umgehe. Habe ich auch gemacht, ich habe echt angefangen, öfter raus zu gehen, nur begrenzt Kaffee zu trinken, gesünder zu schlafen und hier und da mal etwas gutes für mich getan wie z.B spazieren gehen in der Sonne oder mal wieder mit Sport anfangen. Es sind kleine Gewohnheiten draus geworden, bzw. im Falle von Sport und Gitarre war ich mittendrin, mir das als Habit anzueignen. Was ist das schlimmste, was in der Phase, wo man neue Gewohnheiten aufbauen will, passieren kann?? Richtig, Urlaubsmodus. Und der hat sich zwangsläufig eingestellt im Familienurlaub...wirklich planen konnte man selten was, weil ohh lass Mal Omma Oppa paar Dörfer weiter besuchen....ohh bei Tante Onkel wollen wir trinken...da Oppa Geburtstag...da Kirche (willkommen in den polnischen Dörfern)....yadayadayada. Klar, Urlaub ist da um abzuschalten, Zeit mit der Familie zu verbringen, zu genießen....Cheat Week darf ruhig sein. Nur, jetzt bin ich seit zwei Wochen wieder zu Hause...und die Tatsache, dass ich schreibfaul geworden bin, sagt einiges aus. Gut, hätte auch heißen können, dass ich plötzlich n erfülltes Leben habe mit Job hier, Hobbies da, HBs dort und die restliche freie Zeit zum Entspannen nutze und nichts mehr mitteilen muss, um happy zu sein, lol. Ne, schreibfaul triffts gut, und das trifft auch auf den restlichen Alltag zu. De facto bin ich wieder im selbem Headspace wie zuvor. In der Phase zwischen "Irgendwas stimmt mit mir nicht, warum bin ich so letharg und angepisst" und "Jepp, Herr Natural, Depression"....nur halt vor dem Knall. Dieses Mindset "Ich will nie wieder in das Loch fallen, wo ich gerade herkomme"....irgendwie verpufft...I don't feel it right now...und das macht mir irgendwie Sorgen. In dieses Loch bin ich zwar noch nicht gefallen....mir ist gerade nicht nach Heulen zu mute...mir geht es gerade nicht so, als ob ich kotzen müsste....aber darüber hinaus geht auch nicht viel....diese Lethargie, diese Unzufriedenheit...diese beiden Sachen sind wieder zurück und so stark wie vor der Diagnose...Pennen um 5 und aufstehen um 12? Again? Check! Sport, spazieren gehen, Gitarre lernen? Alles sausen gelassen? Check! Wisst ihr, ich hab heute beim Abwasch machen nachm Aufstehen so nachgedacht, was mich in Moment einfach runterzieht und wie ich da rauskomme. Kam einfach so in den Kopf. Mein Kopf hat schon drüber nachgedacht, bevor ich richtig wach war. Ich musste das einfach irgendwie verarbeiten.... Und hier tatsächlich noch n positives Update...ich hab nach der Reise noch n Bewerbungsgespräch in Köln gehabt. Spieleentwicklung fürn Browsergame...nichts spektakuläres für mich, und eigentlich auch n Bereich, wo ich nicht hinwollte, jetzt wo ich mich eh von Games erstmal loseisen wollte und ohnehin eher in den Consulting-Bereich gehen wollte. Aber trotzdem hoffe ich irgendwie heimlich, dass ich die Stelle kriege. Und höchstwahrscheinlich werde ich diese Stelle auch annehmen, wenn die Bezahlung stimmt...warum? Um endlich mal n Fuß in die Tür zu kriegen...in die Tür, wo "eigenes Leben" draufsteht. Und da ist mir mittlerweile fast schon egal, in welcher IT-Branche das ist, solange ich für einen Jahr gescheit von Leben kann und danach immer noch weiterschauen kann. Warum? Weil ich mal wieder Freunde besuchen will....Freunde endlich mal selber einladen will...mal wieder Salsa und Bachata tanzen will...ins Gym gehen will...in die Bar oder in die Disko gehen will (und nicht mehr 1,5h mitten in der Nacht für den Heimweg dabei brauchen)...Wakeboarden im Sommer oder Snowboarden in den Bergen will...Urlaub machen...Pokerturniere veranstalten...oder generell n Spieleabend...Festivals besuchen...und und und. Das Leben hat so viel zu bieten. Wenn man Geld hat...oder Gesellschaft...oder beides...je nachdem, was man wo machen will....geht alles, von gerade von ersterem braucht man oftmals nur wenig bis gar nüchts. Aber ganz ohne Geld, ohne Job, ohne "Mission" (und sei es halt für ne Zeit, regelmäßig früh aufzustehen, um sich n Dach überm Kopp zu finanzieren) geht es dann wiederrum doch nicht. Und wenn man in ner Ortschaft wohnt, wo man schon als Teenager recht wenig Kontakte hatte und sich diese durch Studium, Beruf der anderen oder zerbrochene Freundschaften noch verdünnt haben, naja...gibt mir halt gerade so das Gefühl, hier in der Sackgasse zu sitzen. Ich hoffe, ihr wisst, was mir da durchm Kopf geht. Der Post entsteht gerade etwas unter Zeitdruck, weil ich gleich noch zu nem alten Wing fahre...sind noch bei nem gemeinsamen Kumpel eingeladen. Das Jahr 2019 verabschieden. Truth be told, das Jahr schieße ich verdammt gerne in den Himmel, aber mit den beiden (+deren Freundinnen, eine kenne ich bereits) gemeinsam ins Jahr 2020 zu gehen, macht das ganze doch versöhnlicher für mich. Ich freu mich schon n Stück auf den Abend...und irgendwie auch auf 2020. Weil here's the point....irgendwie hab ich das Gefühl, dass 2020 ein Make-n-Break-Jahr für mich wird....was das Thema Depression betrifft, aber irgendwie auch meinen generellen Lebensweg. Vll. auch weil neuer Lebensabschnitt. Ich bin aber (auch wenn sich der Post gerade nicht so liest) irgendwie guter Dinge, was das kommende Jahr betrifft. Ein Job, eine eigene Wohnung, ein Neuanfang und die Sache könnte wieder anders aussehen. N Allheilmittel ist es definitiv nicht...das ist klar....Aber vll hängt meine Depression nur mit meiner Lebenssituation zusammen, mit der ich einfach von Grund auf unzufrieden bin...vielleicht sitzt das Problem doch ne Ebene tiefer...aber so oder so glaube ich, dass sich in dem Fall das Leben wieder nach oben entwickeln wird. Das Thema Therapie hab ich aber nicht vergessen, aber da die Zeit drängt, würde ich gerne die Tage darauf und auf eure Antworten eingehen. Jetzt würd ich mich aber schon gerne fertig machen für den letzten Abend des Jahrzehnts. Bis dahin wollt ich das hier schon mal loswerden. Damit ich wenigstens ein bisschen weniger Ballast mit ins Jahr 2020 nehmen kann....und mit nem kleinen Lächeln nach vorne schauen kann 🙂 Euch allen aber auf jeden Fall n guten Rutsch, ich wünsch euch das Beste für das neue Jahr...auf, dass 2020 noch geiler für jeden von uns wird als noch dieses Jahr Grüße
  13. Hallo Leute Ich wollt noch n Update liefern, nachdem ich beim Neurologen gewesen bin... Habs wegen den Reisestress aber nicht geschafft, also kommt eins aus dem Auto aufm Weg nach Polen, lol. Fällt kürzer aus als sonst, liest sich aber bestimmt dementsprechend angenehmer. Hab beim Neurologen auch Tacheles geredet, wie genau es um meinen Zustand steht... Halt alles, was ich oben schon erwähnt habe. Er hat mich untersucht und die Diagnose bestätigt. Alles andere hätte mich auch überrascht. Happy-Pillen geht schlecht, weil Herzkrankheit + entsprechende Medikation. Hätten die ohne stationäre Aufnahme nicht riskieren wollen. Cool, hatte eh erstmal die Pillen nur "just in case" im Hinterkopf gehabt, allzu scharf war ich da aber nur semi drauf. Was ich aber sehr wohl machen werde, ist ne Hilfegruppe aufsuchen. Einfach um mal n Ort zu haben, wo man sich wieder fangen und sich austauschen etc. Kann. Was ne Therapie betrifft....mir wurd zwar paar Adressen an die Hand gegeben. Aber ich weiß nicht, ob ich mich anmelden soll. Und selbst wenn, dann warte ich wohl erstmal ab, bis sich meine Wohnsituation geklärt hat. Weil akut hab ich tatsächlich keinen Bedarf. Diesen Aufwind, den ich seit den letzten Post verspürt habe... Der nimmt grad richtig Fahrt auf. Ich bin zwar immer noch streckenweise letharg oder apathisch... Aber die Niedergeschlagenheit ist gar nicht mehr aufgetaucht... Im Gegenteil, ich kann wieder lachen, genießen, wieder am Leben teilhaben. Es kommt wieder 🙂 ich bin zwar noch etwas vorsichtig... Kann ja nur n kleines Auf sein. Aber in Moment tu ich vieles, um dafür zu sorgen, dass es eher n Sprungbrett fürn Upward Spiral wird. Ich schlafe mehr und zu gesünderen Zeiten, am PC häng ich selten, zocken gar nicht mehr, lerne Polnisch und Gitarre, lese und tanke mehr Sonne. Mit Sport hab ich auch endlich mal angefangen und Ernährung umstellen steht noch aufm Plan. Geht alles nur schrittweise und nach und nach, teilweise zwinge ich mich noch dazu. Aber das Mindset, dass ich NIE wieder in dieses Loch zurückwill... das lebe ich gerade auch konsequent... Noch nicht in allen Bereichen, aber nach und nach greife ich was neues an, wenn die Kapazität da ist 🙂 Ich merk schon, was so n Cold Turkey vom PC nach so ner Zäsur bei mir ausmacht. Jetzt heißt es einfach dranbleiben. Ich hab erstmal bis nächstes Wochenende Familienurlaub. Genug Zeit, sich Gedanken zu machen und zu schauen, wie es mir weiter ergeht. Fest steht nur, dass ich die Lebensfreude, die sich nach und nach zurückmeldet, nicht nur vollständig, sondern vor allem nachhaltig wiedererlangen will. Das will ich nicht von der Hand weisen. Deswegen überlege ich mir den nächsten Schritt sehr wohl genauer. Aber et kütt wieder. 🙂 Bis dahin wünsch ich euch erstma ne schöne Adventszeit... Genießt den Glühwein, aber bitte nicht allein
  14. Ich hab schon am besagten Freitag für mich selber ausgemacht: das ist ein mentaler Ort, wo ich NIE, nie wieder zurück will. Und dass ich alles in eigener Macht stehende tun werde, um da auch fernzubleiben. Das hat sich als Mindset eingebrannt in Moment. Deswegen krempel ich mein Leben auch nach und nach um und schaue, was für mich funktionieren kann. Tatsächlich geht's mir heute -aus welchen Gründen auch immer- relativ gut. Immer noch etwas träge, aber der Trübsal hat sich für heute Vormittag zumindest verabschiedet. Ich blick doch recht positiv in den Tag heute 🙂 Hab ich seit Sonntag ehrlicherweise vernachlässigt, aber am Samstag hab ich auch noch n ausgiebigen Spaziergang gemacht. Bin zu meiner alten Nachbarschaft aus der Kindheit gelaufen. Irgendwie hat's mich dahin gezogen. Alte Nachbarschaft, alte Schule, alte Spielplätze besucht...ganz ohne Wehmut, mit nem positiven Blick zurück. Alles nochmal eingesaugt. Werd mir für die Zukunft noch andere Routen einplanen, vielleicht einfach mal Straßen betreten, die ich noch nie betreten habe. Wir wohnen zum Glück am Stadtrand, also kann ich von Innenstadt bis Natur alles einplanen, worauf ich Bock habe. Denke mal, heute ist n guter Tag dafür....Sonne scheint...1h Spaziergang, Vitamin D tanken...und wenn ich mich sschon warmgetreten habe, kann ich direkt zu Hause ne Runde HomeGym hinterherschmeißen. Den Sport schiebe ich auch schon seit Wochen auf, obwohl ich eigentlich bis Frühling lean sein wollte 😄 Aber selbst wenn man vom Thema Muskelaufbau u.ä. absieht...Sport sollte allein wegen dem Thema hier auf der Liste stehen. Klingt, als hättest du die 20kg und die Depression hinter dir gelassen, lese ich das richtig? Wenn ja, Respekt dafür. Freut mich mega! 🙂
  15. Abend Leute Ist zwar noch nicht Freitag - da hätte ich nämlich meinen Termin beim Neurologen, gibt aber dennoch paar Updates, die ich gerne festhalten würde...zumal ich in Moment eh ein wenig Zeit und zu viel Leerlauf für habe. Ich muss zugeben, eigentlich hatte ich erstmal gar keine Motivation gehabt, heute zu posten....mangelnde Motivation wird sowieso ein Punkt sein, den ich gleich noch mal aufnehmen muss. Aber schon witzig, wie schnell man zumindest ein wenig Schreibwut entwickeln kann, wenn man hier im Forum bisschen stöbert, durch Zufall mit einem Beitrag resoniert und selber erstmal die eigenen 2 Cents einschmeißen musste...lol. Naja, zum Update...gerade wegen diesem Punkt hier: Genau das hab ich nämlich am selben Tag auch gemacht...naja indirekt zumindest. Hab ja ne Überweisung für den Neurologen bekommen, wie's halt so ist, wenn man weitergeleitet wird. Steht auch deutlich genug drauf mit mittelschwere Depression seit Sommer. Tagsüber, wo ich noch allein zu Hause war (von Bruder mal abgesehen), hab ich nur stumm gelitten. Es ging mir mega dreckig nach der Diagnose, auch wenn sich ganz tief zumindest n Stück Erleichterung versteckt hat, dass das Kind jetzt einen Namen hat. Aber je näher der Zeitpunkt kam, wo meine Mom von der Arbeit kommt, desto mehr Panik kam auf...nie von vornerein die ultimative Panik, aber ich hatte schon Schiss, es zu sagen. Auch wenn ich es umbedingt sagen wollte...und mit der Zeit brachen einfach die Dämme bei mir, stummes Leiden ging einfach nicht mehr, ich musste einfach permanent heulen am Nachmittag. So hat schon, als sie nach Hause gekommen ist, die Überweisung aufm Tisch und ich vollkommen in Tränen aufgelöst gereicht, um 1 und 1 zusammenzuzählen. Keine halbe Stunde später war auch mein Dad zu Hause und schon wussten beide Bescheid. Ich musste einfach alles rauslassen...dass ich einfach nichts mehr bewegen kann, weil ich mich so antriebslos fühle, dass ich es nicht auf die Kette kriege, n Job zu suchen, dass ich zu viel PC zocke, dass ich mich nicht mals über meinen Bachelor-Abschluss freuen konnte, obwohl es am Anfang des Jahres für mich noch die ultimative Erlösung von meinem viel zu langen Studium gewesen wäre...naja fast alles, lediglich dass meine Unzufriedenheit über mein Liebesleben anfangs zur Downward Spiral beigetragen hat (nachher nicht mehr, weil Libido eh im Keller gewesen, hat also in der Spätphase kaum ne Rolle gespielt), hab ich lieber für mich behalten. Anfangs hab ich kaum Verständnis bekommen, als ich mit der Depression um die Ecke kam....Mom konnte es erstmal nicht wahrhaben, und mein Dad hat sich zunächst eher abgefuckt, weil mein Schuldenberg (der zwar nur dreistellig ist, aber mit nem Einkommen von 0 hat trotzdem meh) halt auch einige schlaflose Nächte bereitet hat. Kann aber auch der anfängliche Schock gewesen sein; genau das was du meinst mit "Die wissen nicht, wie man damit umgehen soll". Denn keine halbe Std später, wo sich die Nachricht erstmal gesetzt hat (und vll auch als sie gemerkt haben, dass meine Diagnose doch ernst ist), kam wiederrum nur Support von den beiden. Long Story told short: sind beide offiziell eingeweiht jetzt; bei meinem Bruder weiß ich noch nicht, mit ihm hab ich aber nie Probleme...in Moment aber auch wenig gequatscht mit ihm. Naja, Freitag dann auch sehr früh schlafen gegangen, da mir der Tag schon gereicht hat...aber nach der offiziellen Diagnose und nachdem meine Eltern eingeweiht wurden, hat sich Samstags irgendwie ein wenig Hoffnung in mir breit gemacht. Ja, ich war immer noch niedergeschlagen...ich hatte immer noch wenig Antrieb. Aber zeitgleich hatte dabei auch das Gefühl, dass ein wenig Last von mir abgefallen ist....dass ich wieder etwas optimistischer nach vorne schauen konnte...mir kam dieser Freitag wie eine Zäsur im Leben vor...ich weiß nun schwarz auf weiß, was der Status Quo ist und ich weiß nun auch, dass ich mein Leben umkrempeln muss, wenn ich wieder aus diesem Loch raus will...achtsamer leben, gesünder leben, Bullshit cutten...Bäume ausreißen kann ich noch, wenn's mir wieder besser geht, aber schon die grundsätzlichen Dinge anpacken wie genügend Schlaf, weg von den Zockis, etc. Kein "Weiter so!" mehr. Mein bisheriger Lifestyle war zumindest eine der Faktoren, die mich erst so weit nach unten gebracht haben. Das sind Sachen, die wollte ich schon vor Jahren tacklen; eigentlich schon, seitdem ich PickUp entdeckt habe...wo ich dann, mit der Persönlichkeitsentwicklung, auch gemerkt habe, dass ich durchaus höhere Ansprüche an mich stellen darf, damals wo ich noch ein nesthockender Langzeitstudent mit der Bachelorarbeit in Ferne gewesen bin. Und jetzt, am Rock Bottom angekommen, war es nicht nur nötig, irgendwas im Leben zu ändern, bevor die Spirale noch weiter nach unten geht...nein, ich hatte sogar ein bisschen Zuversicht verspürt nachm Motto: "Ich muss nicht nur was ändern....ich werde!". Und umgesetzt habe ich die ersten Sachen auch noch....keine Videospiele mehr angerührt seit der Diagnose, mit dem Zimmer ausmisten endlich mal weitergemacht, n langen Spaziergang in der Sonne gemacht, ausgeschlafen, ein bisschen positiver auf die Welt geschaut....kleine Achievements halt. Ob ich mit der ganzen PU/Persönlichkeitsentwicklungs-Schiene und den ganzen Plänen, die ich...., die Messlatte an mir selbst vielleicht zu hoch angesetzt habe und so in die Depression gerutscht bin? Keine Ahnung. Bei folgender Theorie bin ich mir aber ziemlich sicher: es gibt wohl kaum was beschisseneres für das eigene Selbstwirksamkeitsgefühl als sich Ziele zu setzen, die man realistisch sehr wohl erreichen kann...und es dann nicht tut, weil man einfach an sich selbst scheitert, weil man wieder am Zocken ist, oder bei YouPorn vorbeischaut, oder binge-watcht. Anstatt mal früher ins Bett zu gehen und sich dann topfit um nen Job, ne Wohnung oder dem eigenen Training oder Hobbies kümmert. Selbstdisziplin wurd ja schon zuvor angesprochen... Sonntags wiederrum ging die Formkurve wieder nach unten....immerhin, der Freitag war und blieb auch bis jetzt der beschissenste Tag ever. Soweit ich mich zumindest erinnern kann...und dabei hab ich zwei Herz-OPs hinter mir, nur so zur Relation. Aber dieses kleine Hoch wich dann doch relativ schnell. Gut, ich hab Formel 1 und American Football geguckt, fauler Sport-Sonntag ist und bleibt mir immer noch heilig. Wird wohl auch in Zukunft ohne Gewissen n Off-Tag bleiben bei mir. Aber nebenbei hätte man super endlich mal den Chaos im Zimmer fertig beseitigen können. Ging nur schleppend, hab ich immerhin geschafft...darüber hinaus ging aber auch nichts. Formkurve nach unten bezieht sich aber in erster Linie darauf, dass die Antriebslosigkeit und der Trübsal dann doch mit einiges an Wucht wieder zuschlug...aber wie gesagt, hatte schon schlimmere Ausmaße, und immerhin hab ich was geschissen bekommen. Soll auch n Achievement sein...auch wenns sich wie keins angefühlt hat....ist aber wohl das "normale Auf und Ab", was @Mrs. Little angesprochen hat. Das mit dem "einfach akzeptieren" war n Tipp, den ich mir da zu Herzen genommen habe. Ging dann gestern und heute so weiter...also dass das kleine Hoch wieder weg ist und die Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit geblieben ist. Fühlt sich erstmal alles so an, als ob ich gar kein Fortschritt machen würde. Dennoch ist in der Phase einiges anders als noch vor der Diagnose. Wie gesagt, PC ist erstmal weg...außer ich brauche es, um Mails zu checken, nach neuen Jobs Ausschau zu halten oder halt um hier neue Updates zu posten. Das wars sonst tatsächlich. Sprich...jede Menge Zeit, die ich anderweitig nutzen kann/muss. Trotz Antriebslosigkeit schaff ich es aber doch, etwas produktiv zu sein. Ich hab wieder angefangen, Polnisch weiterzulernen. Ich räume zu Hause auf, hab auch endlich mein Zimmer ausgemistet, lese wieder mehr. Und in der Zeit hab ich auch schon 3 Jobangebote reingeflattert bekommen, die bei mir noch in der Pipeline waren lol. 2 Bewerbungsgespräche und ein Telefoninterview...okay, könnt schlechter sein gerade...rein rational jedenfalls, emotional hat mich das 0 geflasht. Nach wie vor fühle ich mich down...aber kurioserweise, jetzt, wo ich hier meine Schreibwut rausgelassen habe, fühl ich mich gerade so verglichen mit dem Rest seit einschl. Sonntag mit am besten gerade. Was wohl aber auch ne Rolle spielen wird, dass ich mich zumindest heute etwas nutzlos gefühlt habe...in einer Sache bin ich am Montag Abend doch rückfällig geworden...eher spät nachmittags. Tatsächlich hatte ich am Montag das erste Mal seit längerem wieder Lust auf Frauen gehabt...Libido hat sich tatsächlich mal zurückgemeldet. Hab mir auch gedacht: okay cool...n Lebenszeichen mehr, nice! Wer weiß, vielleicht hilft es ja sogar, wieder ein wenig Antrieb zu tanken. Blöd nur, alte Schwäche von mir, wenn Papa kein Zucker kriegt, holt er sich halt welchen. Gut, kein PC, kein Porn...nur Kopfkino soll ja eh am besten sein. Was mach ich? Alte Schwäche, wenn man in echt kein Zucker kriegt, sucht man einfach irgendwelchen ollen Chatrooms auf und ballert da (garantiert ungefakte) Mädels an...und vertippt und verkeult sich den halben Abend. Mit dem Smartphone kann man auch sooo schön den PC-Verbot umschiffen. Enuff said. Totale Bullenscheiße hoch 10. Müsst ihr mir nicht sagen. Selbstdisziplin. Cut the bullshit. Dass ich mich danach ins Bett gelegt habe und noch bis 3 Uhr YouTube-Videos geschaut habe, machts auch nicht besser. Aber wenn ich irgendwas von dieser "Zäsur" am Freitag mitnehmen will, dann....never make the same mistakes again! Werd mich daran erinnern (müssen). Schon komisch, wie negative Ausreißer, so unbedeutend die faktisch sein mögen, so sehr hängen bleiben, aber positives eigentlich kaum was auslöst....rational betrachtet schaut es aber nicht unbedingt so aus....wenn ich mir aber so überlege, eigentlich hab ich schon kleine Schritte nach vorne gemacht. Auch wenn ich es gerade nicht fühle. Aber allein, dass ich mich schon zwinge, im Haushalt oder wieder für mich was zu machen, obwohl ich keinen Antrieb verspüre macht schon einiges aus. Evtl. folgt das Momentum ja, wer weiß. Besser als sich komplett hängen zu lassen oder, schlimmer, wieder komplett in alten Mustern zu verfallen ist es allemal. Hab auch angefangen, jeden Morgen so ne Art ToDo-Liste zu machen, einschließlich Dankbarkeitsübungen und ne kleine Liste, was ich aus dem Vortag lernen und mitnehmen kann. Versuche ich, als Morgenroutine zu etablieren. Ich kann deine Meinung vollkommen nachvollziehen....klingt schlüssig und den Ratschlag nehme ich mir auch zu Herzen. Warum ich in den Punkt aber anders denke: Thema Selbstwirksamkeit wieder. Die Tatsache, dass ich schon Ende März meine Bachelorarbeit abgegeben habe und dennoch mit der Jobsuche am prügeln bin, ist einfach fehlende Selbstdisziplin. Unter anderem. Innerhalb der Uni ist auch einiges an Bürokratie schief gegangen (long story), also hätt sich das eh verzögert, aber ich hätt durchaus schon längst was an der Angel haben können, meine Schulden längst abbezahlt und vll. schon auf Wohnungssuche sein können. Wenn ich nicht so faul und/oder antriebslos gewesen wäre (ist die Frage, ob ich "nur" faul war oder wirklich keinen Antrieb hatte - ist jedenfalls schon immer ein wiederkehrendes Problem gewesen). Dass man dann pleite ist, keinen Job abbekommt und sich dabei irgendwie doof dabei vorkommt, war Teil der Abwärtsspirale. Total paradox, aber die Motivation, das Problem zu lösen, sank umso mehr anstatt zu sagen: "Such dir n fucking Job und feddig". Was halt dazu führt, dass man die eigene Selbstwirksamkeit ad absurdum führt. Dazu kommt noch, dass ich mit nem Job wieder eine Aufgabe hätte. Etwas, wofür es sich lohnt aufzustehen. Und sei es nur kurzfristig, bis man merkt: Okay, doch falsche Stelle vielleicht, aber dann hab ich als neue Mission, n neuen Job zu finden. Könnte sicherlich auch mit nem 450€-Job klappen, klar....aber, mhhh...keine Ahnung. Irgendwas in mir sträubt sich gegen diesen Schritt. Vll weil es nur n Zwischenschritt wäre? Oder weil ich einfach den Anspruch habe, eine feste Stelle zu kriegen? Vielleicht, weil ich mir damit erhoffe (eigentlich sogar überzeugt bin), dass es ein Schritt zur Besserung ist, weil ich nicht nur meine Lebensqualität mit nem Einkommen verbessern könnte, sondern weil ich auch irgendwas von den Punkten abgehakt habe, die ohnehin bei mir auf der Agenda standen? Könnte alles ne Rolle spielen. Irgendwas in mir sagt mir aber, dass ich den Weg gehen soll.....auch wenn ich deine Bedenken vollkommen verstehe und im Hinterkopf behalten werde. Gut auseinander gesetzt, weiß ich nicht. Aber schon ein gutes Stück eingelesen, ja. Hab schon im Vorfeld ne gewisse Antriebslosigkeit bei mir festgestellt, schon vor 1-2 Jahren auch danach gegoogelt, was man dagegen auf eigene Faust machen kann. Also noch bevor ich selber gedacht habe: "Könntest du vll ne Depression haben?". Als ich dann letztes Jahr eben diesen Verdacht auf Depression hatte, hab ich mich auch schon nach Ansprechgruppen o.ä. schlau gemacht. Außerdem kommt das Thema relativ häufig bei Hirschhausens Bücher vor - hab mal "Glück kommt selten allein..." zu Weihnachten geschenkt bekommen. So schon unterhaltsam, wenn man Hirschhausen mag, aber gerade in so ner Phase konnt man noch so 1-2 kleine Nuggets mitnehmen. Werde mir aber zum Thema Selbsthilfe noch hier oder im Internetz etwas raussuchen, womit ich resoniere....alles andere wird sich noch am Freitag zeigen. Vll weiß der Doc noch ein paar Sachen mehr. Qualifizierte Meinung ist aber immer ne gute Sache. Danke für den Input und für die Worte 🙂 Tu ich mittlerweile auch nicht mehr so wirklich...denke ich zumindest. Bin mir aber bewusst, dass viele Leute mit kämpfen müssen. Aber Danke für die Worte. Und den Sträter kenn ich von Dieter Nuhr her. Wusste nicht, dass er das Thema einmal aufbereitet hat (vor allem aus eigenem Nähkästchen). Musste bei dem Beitrag aber auch zwei, dreimal schmunzeln^^ Okay, lange wollt ich nicht mehr aufbleiben, und Wall of Text ist leider auch ne Schwäche bei mir 😄 Ich versuch mich schon recht kurz zu fassen und nicht bei jedem Abschnitt war ich mir sicher, ob ich das jetzt wirklich so runterschreiben soll, aber...naah, irgendwie muss das hier halt raus. Da will ich schon meine Fort- und Rückschritte schon tracken, dafür mach ich das auch u.a. hier. Mir geht's auch tatsächlich nach der Schreiborgie besser als noch am Nahmittag....irgendwie. Weiß der Geier, warum.... Wünsche euch aber noch ne geile Woche. Bin mal gespannt wie meine wird. Aber wenn die Woche endet und der letzte Freitag ist nach wie vor der behindertste Tag gewesen, dann hab ich die Woche doch schon was gewonnen... In diesem Sinne schöne Tage euch!