ANONYMS

Rookie
  • Inhalte

    8
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     46

Ansehen in der Community

3 Neutral

Über ANONYMS

  • Rang
    Neuling

Letzte Besucher des Profils

57 Profilansichten
  1. Moin Leute, ich melde mich hier noch ein letztes Mal mit dem Ausgang der Geschichte. In jedem Fall vielen Dank für die zahlreichen Beiträge, die mich zum Nachdenken angeregt haben! Wir hatten gestern unsere Aussprache und in dieser habe ich ihr offenbart, dass ich mich nicht weiter mit ihr treffen möchte. Sie hat die Verbindung zu ihren Baustellen natürlich sofort "gecheckt" und ist dann recht emotional geworden. Ich würde sie ablehnen, wegen etwas, das sie nicht ändern oder kontrollieren kann. Später kam noch hinzu, dass ich sie genau so ausgrenzen würde wie ihre (damaligen) Freundinnen, als sie erfahren haben, dass der Bruder sich in der Geschlossenen befindet. Weiterhin kamen ihre Hoffnungen und Wünsche mehr zum Vorschein: Sie hätte es sich so sehr gewünscht, dass es mit uns klappt und sie hätte eigentlich zum Valentinstag schon mit der Frage nach einer festen Beziehung gerechnet. Wir waren beide wieder relativ aufgewühlt.. aber ich konnte sie letztendlich beruhigen und sie trotz getrennter Wege auf eine positive und erfüllende Zukunft einstimmen. Damit ging ich auch aus der Tür und der Kontakt war beendet. 🙃
  2. Es ist leider so, dass man ihre ganze Situation nur schwerlich unter "Vergangenheit" abstempeln kann. Ich selbst hatte auch nicht die einfachste Zeit mit meinen Eltern (ca. 12 Monate Kontaktabbruch inklusive), aber wir haben uns wieder gefunden, sind reifer geworden und stehen uns jetzt viel näher als noch in meiner Jugendzeit. Bei ihr ist es leider so, dass die toxischen Verbindungen zur Familie noch bestehen und ihr nicht unbedingt gut tun. Der Brand ist noch nicht mal annähernd gelöscht. Das ganze macht es in meinen Augen auch so kritisch.
  3. Du sprichst damit meinen wunden Punkt an. Ich habe natürlich keinerlei Garantie für gar nichts. Es kann sein, dass ich in den nächsten Monaten/Jahren nur noch Frauen kennenlerrne, die zwar "stabil", aber charakterlich auf ganz anderen Ebenen nicht mit mir kompatibel sind. Auch kann es sein, dass sich die liebste LTR auf einmal zur Furie entwicklet, ohne, dass man es großartig vorhersehen konnte. Finde ich einen sehr validen Punkt. Ich persönlich bin ziemlich rational und neige auch ganz klar zum Overthinking. Allerdings finde ich, dass man sich durchs Ignorieren von Red Flags aus Angst vor dem Alleinsein auch keinen Gefallen tut. Deswegen dieser ganze Beitrag. Korrekt. In diesem Fall war es aber leider so, dass sie mir ihre ganze Situation in allen Details auf dem Silberteller serviert hat. Anschließend folgte am nächsten Tag die WhatsApp mit der Bitte, eine Entscheidung zu treffen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger verstehe ich diesen ganzen Move. Es hat einen unglaublichen Druck aufgebaut, mit dem ich in diesem frühen Stadium der Beziehung gar nicht gerechnet habe. Warum also hat sie es (bewusst oder unbewusst) auf die Spitze getrieben? Kommunikativ hätte sie die Situation deutlich geschickter lösen können, als sie gesehen hat, dass ich anscheinend mit so vielen Infos überfordert bin. Btw hat sie mir auch schon von einer (anderen) Krankheit erzählt, von der sie betroffen ist. Ich stelle mir gerade vor, ich würde eine neue Bekanntschaft mit so kritischen Details über mich zuschütten und dann eine Entscheidung über den weiteren Verlauf der Beziehung einfordern. Was wäre da der Erwartungswert?
  4. Mit Mitte 20 hätte ich es wahrscheinlich genau so gemacht, wie du es beschreibst, aber mittlerweile hat sich mein Mindset hier ziemlich stark geändert. Es ist nunmal auch meine wertvolle Zeit, die bei dieser "Probefahrt" ins Land ziehen würde. Ich habe zwar keine Torschlusspanik, aber ich will halt mit 32 auch keine Experimente mehr über XY Monate fahren, nur um dann über die selben Sorgen zu grübeln wie nach diesen ersten Wochen. Bei kleineren Problemen ist das Weitermachen sicherlich keine Frage wert, doch in diesem Fall tendiere ich -so schwer es mir auch fällt- leider zu einer Trennung. 😔
  5. Sie hat sich vor 2 Jahren einen ziemlichen Mörder-Body antrainiert und war wohl damals auch ziemlich akiv auf Insta unterwegs. In dieser Zeit hat sie sich auch die Brüste "richten" lassen. Sieht im Vergleich zu alten Bildern wirklich top aus. Mittlerweile ist ihr Insta aber komplett aufgeräumt, es gibt (beruflich bedingt) auch keine Yogapants-Fotos mehr. Sexuell ist sie extrem offen für alle möglichen Praktiken und fragt auch selbst nach, ob man vielleicht Lust auf XY hat. Da hatte ich in Vergangenheit leider schon ganz andere Mädels.. Ich verstehe es rückblickend überhaupt nicht, warum das ganze Thema so krass aufkam. Ich habe wirklich NULL nachgebohrt, vielmehr kam es alles völlig "natürlich" zum Vorschein. Deswegen bin ich auch so extrem verwirrt von der ganzen Situation. Sie hat es bewusst oder unbewusst quasi auf eine Alles-oder-Nichts-Entscheidung eskaliert. Ich könnte hier eine ganze Tirade schreiben.. Aber kurzum: Eine Single-Frau mit den ganz oben genannten (positiven) Attributen zu finden ist in Deutschland immernoch eine ziemliche Seltenheit. Vielleicht kommt die Schwierigkeit der Entscheidung daher, dass ich seit Monaten Mädels wegen allen möglichen offensichtlichen Red Flags (Alkoholkonsum, Hobbylosigkeit, Messie, etc.) aussortiere und hier nun ein Exemplar vor mir steht, wo die Red Flags nach wenigen Wochen erstmal nur abstrakt erscheinen.
  6. Jain, ich denke ehrlich gesagt -auch wenn es erstmal etwas absurd klingen mag- dass sie aufgrund ihrer Reflexionsfähigkeit und Empathie grundsätzlich eine gute Partnerin und Mutter sein könnte. Ob sich dass dann in der Realität auch bewahrheitet, steht aber natürlich in den Sternen. Meine größte Angst sind der wahrscheinlich nicht vollständig verarbeitete Missbrauch durch ihren Ex und die absolut toxische Verbindung zu ihren Eltern & Bruder. Hier spüre ich instinktiv so ein großes "Downside Potential", dass es mir einfach keine Ruhe gibt. Was ist, wenn ich unbewusst eine (weitere) Panikattacke triggere? Was ist, wenn der Bruder sich aufhängt? Was ist, wenn die Psycho-Eltern auf einmal bei Beziehung und Kindern mitreden wollen? Ein wahnsinniges Minenfeld.. Es ist leider so, dass sich mittlerweile alles in diese Wolke hüllt. Ich schaue mir die Bilder aus unserem Chatverlauf and und empfinde auf einmal ganz andere Emotionen als noch vor ein paar Wochen. Vielleicht war es einfach viel zu früh, viel zu viel kritische Information auf einmal.
  7. 32 (m) und 30 (w).
  8. Liebes Forum, ich bräuchte eine Einschätzung bzw. einige Ratschläge von euch, wie ich mit folgender Situation umgehen kann. Grundsätzlich bin ich erfahren mit Frauen und habe Auswahl, schiele aber so langsam in Richtung Familiengründung und screene daher ziemlich genau. Jetzt kam es allerdings Anfang des Jahres zu einer Bekanntschaft, bei der ich nicht weiter weiß. Zunächst einmal das Positive der letzten vier Wochen "Beziehung" in Kurzform: Sehr attraktive HB9 mit femininem, warmen Charakter bei einem gemeinsamen Hobby kennengelernt. Gym Hottie mit gesundem Lifestyle, Freunden, Hobbies, kann kochen, Bude tiptop aufgeräumt. Solider Job mit gutem Einkommen. Organisationstalent. Sehr schnelles Verbundenheitsgefühl. Empathisch. Nach zwei Wochen Sex. Sex mit ihr ist für mich auf einem ganz anderem Level, als das was ich bisher kannte. Das allgemeine "Feeling" war anfangs sehr gut, auch wenn man sich noch nicht wirklich kannte. Zu schön um wahr zu sein, oder? So konnte 2024 auf jeden Fall losgehen. Leider hat sich seit Beginn unserer Bekanntschaft relativ schnell herausgestellt, dass bei ihr privat nicht alles in Ordnung ist. Sie war da von Anfang an immer relativ offen und hat die Tiefe der Einblicke immer weiter erhöht. Anfangs waren mir folgende Punkte bewusst: Schwieriges Verhältnis zu den Eltern Mit dem Ex-Freund hat es wohl ziemlich geknallt Hat sich letztes Jahr wohl eine Auszeit genommen Als wir uns nun am letzten Freitagabend getroffen haben, um kurz in einem Restaurant was zu essen und dann noch weiterzuziehen kam ich völlig beiläufig auf das Thema "Familie" zu sprechen und hab irgendwas von meiner Oma erzählt. Daraufhin hat sie ohne weitere Nachfragen meinerseits folgende Dinge preisgegeben: Ihre Oma war Alkoholikerin und hatte so gut wie nichts für die Enkel übrig. Ihre Eltern leben seit Jahren in Trennung und haben ihr außer fiesen SMS nichts mehr zu sagen. Ihr Bruder hat eine Borderline Persönlichkeitsstörung und nimmt seit Monaten ihre Anrufe nicht entgegen. (Es handelt sich quasi um eine vollkommen dysfunktionale Familie) Ich saß da erstmal kreidebleich und wusste mit dieser Information erstmal nicht umzugehen. Deshalb wurde ich sehr still und habe erstmal nur nach ihrer Hand gegriffen. Ihr liefen ein paar Tränen übers Gesicht. "Deswegen will ich es irgendwann mal besser machen" sagte sie noch. Wir gingen dann kurz darauf aus dem Restaurant hinaus und sie merkte mir meinen ersten Schock leider sehr gut an. Daraufhin entschied sie sich für die "Flucht nach Vorn" und hat dann (unaufgefordert, wahrscheinlich in der Hoffnung etwas geradezurücken) noch folgende Punkte preisgegeben: Bis zum Auszug mit 18 quasi regelmäßig zuhause verprügelt worden Bruder hat Suizidversuche unternommen, sie wurde dafür von den Eltern schuldig gemacht. Sie selbst war selbst schon völlig lebensmüde Ihr Ex-Partner war ein diagnostizierter Narzist und hat sie psychisch missbraucht. Das ganze ist keine 12 Monate her und resultierte in einer Depression. Sie war deswegen mehrere Wochen in der Tagesklinik. Ihren Job konnte sie nicht ausführen. Nach wie vor befindet sie sich wegen der Aufarbeitung ihrer Kindheit in Therapie. Ich war von ihrem (mehr oder minder) Monolog, den sie sehr ruhig und gefasst vortrug, einfach nur völlig fertig. Ich bin nun wirklich kein Sensibelchen, aber solche Stories von diesem blonden Engel live zu hören gaben mir einfach den Rest. Ich habe vor lauter Mitleid, Wut, Angst, Trauer und Verzweiflung einfach nur noch Tränen in den Augen. Warum Trauer und Verzweiflung? Weil in diesem Moment etwas in mir gestorben ist.. Der Glaube an eine gemeinsame, glückliche Zukunft. Das warme Gefühl der Gemeinsamkeit wich einfach schlagartig den o.g. Emotionen. Sie sah es mir an und spürte, dass auf jeden Fall ein Kipppunkt erreicht war. Wir fuhren an diesem Abend nur noch in unsere eigenen Wohnungen. ----- Es kam am nächsten Tag eine Nachricht, dass sie nun nicht wisse, wo wir stehen und dass dieser Zustand sie auffrisst. Ich schlug vor, dass wir uns übermorgen treffen und uns bei einem Spaziergang unterhalten. Mein Kopf/Seele ist ein einziger Scherbenhaufen. Ich würde mich als ziemlich harmoniebedürftig bezeichnen und kann mir deshalb kaum vorstellen, mich mit ihr in dieser schwierigen Realität wiederzufinden. Andererseits ist es das Mädel mit dem größten Wow-Faktor seit mehreren Jahren des Datings. So hübsch, so warm, so viele Gemeinsamkeiten. Es ist einfach nur zum Heulen.. Welche Ratschläge hättet ihr für mich parat? Wie würdet ihr euch entscheiden? Weiterdaten mit Aussicht auf Zukunft, oder Trennung nach 5 Wochen? Vielen lieben Dank!