Trayvon Martin und der Freispruch von George Zimmerman

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Da ich ja anscheinden der neue offiziell Zuständige für endlos-Threads zu den ganz schwierigen, fiesen Themen bin, und sich in anderen Threads einiges an Diskussionsbedarf gezeigt hat...

Ich muss gestehen ich habe zum Prozess und zum Fall nur die üblichen Basic-Infos, wie wohl die meisten, fände es aber spannend zu lesen, was einige hier dazu zu schreiben haben!

Zum Einstieg in die Diskussion und bevor ich mir meinen Helm aufsetze, vielleicht, sofern es das Thema zulässt, etwas "leichtere Kost":

http://www.thedailyshow.com/watch/mon-july-15-2013/acquitted-development?xrs=share_copy

bearbeitet von Elia

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Auf Wikipedia findet man auch etwas: http://de.wikipedia.org/wiki/Todesfall_Trayvon_Martin

Ich zitiere:

Bei der Vernehmung durch den leitenden Untersuchungsbeamten Chris Serino gab Zimmerman an, dem Jugendlichen gefolgt zu sein, ihn dann aber aus den Augen verloren zu haben. Als er zu seinem Wagen zurückgekehrt sei, habe Martin ihn von hinten angegriffen, niedergeschlagen und habe, nachdem er bereits am Boden lag, seinen Kopf noch mehrfach auf den Beton des Fußweges geschlagen. Aus Angst um sein Leben habe er zur Waffe gegriffen und Martin in die Brust geschossen. Er habe in Notwehr („self-defence“) gehandelt.

Fotos von Zimmerman im Streifenwagen und bei der Polizei zeigen ihn mit blutigem Gesicht und blutigem Hinterkopf.

Und hier ist auch ein ganz interessanter Artikel zu dem Thema: http://ef-magazin.de/2013/07/16/4349-usa-land-der-rassisten-und-waffennarren

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Gast 11223344

Bei der Berichterstattung hier und in den USA kommt einem das Kotzen wenn man den Prozess verfolgt hat. So wie ich ganz zufällig. Der Freispruch war richtig. Es war Notzwehr.

Richtig, aber es wird ja vor allem die Gesetzeslage kritisiert, die eben sowas als "Notwehr" definiert.

Der junge Mann war ein Gangster der sich gerne prügelte.

Trifft in meiner Nachbarschaft auf jeden zweiten Jugendlichen zu.

Zimmerman hatte zu seinem Glück eine Waffe, sonst könnte er jetzt im Grab liegen, man weiß es nicht.

Hat er den jungen nicht mit seinem Auto verfolgt, ohne dass es einen konreten Grund gab? Der Junge hatte Fruchtsaft gekauft.

George Zimmerman, Mitglied einer Nachbarschaftswache[6] in einer Gated Community von Sanford, sah Trayvon Martin auf dem Weg von einem Gemischtwarenladen, wo er sich eine Packung Kaudragees und eine Dose Fruchtsaft gekauft hatte, zum Haus der Freundin seines Vaters gehen. Zimmerman rief die Polizei an und berichtete über verdächtiges Verhalten des Jugendlichen: This guy looks like he is up to no good. He is on drugs or something. („Dieser Kerl sieht so aus, als ob er nichts Gutes im Schilde führt. Der ist auf Drogen oder so.“)[7] Kurz darauf gab Zimmerman der Polizei durch, dass der Verdächtige zu laufen angefangen habe, und er ihn verfolge. Die Polizei wies ihn darauf hin, dass er dies nicht tun müsse: We don’t need you to do that („Das ist nicht notwendig“), worauf dieser mit „OK“ antwortete.[8] In einem Telefonat mit seiner Freundin beklagte sich Trayvon Martin darüber, dass ein ihm unbekannter, bedrohlich wirkender weißer Mann („a creepy ass cracker“)[9] ihn verfolge,[10] wenig später erschoss Zimmerman den unbewaffneten Jugendlichen während eines Handgemenges.[11]

Dass er erschossen wurde ist tragisch aber er hat es selbst zu verschulden.

Ein, zwei Leute sehen das anders und der Präsident dieses kleinen Landes (der glaube ich auch ein, zwei Infos hat so wie du) sagte wörtlich "Das hätte ich sein können, vor 35 Jahren".

Ich diskutier gerne Einzelheiten, ich kenn sie alle.

Tatsächlich ein spannendes Thema, leider total OFFTOPIC in diesem Thread.

Also, nicht alles glauben was man liest. Gerade in diesem Fall hat die Presse völlig versagt bzw. sogar aktiv gehetzt und lügen verbreitet.

Das glaube ich jetzt ersmal nicht, nur weil ich es von dir lese. :-)

Dazu bräuchte ich schon ein paar Beispiele.

Aber, wie gesagt, ziemlich OFFTOPIC, Herr Moderator. Vielleicht spannend für einen extra Thread...

Es war aber Notwehr. Die Berichterstattung ist lächerlich. Und die demonstrierenden Menschen wissen doch gar nicht was passiert ist. Es ist wie hier. Ich hab die News bei tagesschau.de gelesen und dachte ich spinne. Das wurde dargestellt als hat ein weißer einem kleinen Jungen aus der Ferne erschossen. Völlig falsch.

Als er Schuss fiel war der Junge, stärker und ein besserer Kämpfer als Zimmerman, die Bilder in der Presse sind von ihm als er 13 war und allein das ist schon eine Sauerei, auf ihm. Der Junge ging auf ihn los als er aus dem Auto stieg. Zimmerman lag auf dem Rücken, der Junge oben. Er brach ihm die Nase, knallte seinen Kopf in den Asphalt und sagte er bringt ihn um (letzteres kann nicht bewiesen und nicht widerlegt werden). Von dieser Position zog Zimmerman die bis dahin verdeckte Waffe und schoss ein mal nach oben. Daraufhin drehte er sich um auf ihn und sagte mit Waffe in der Hand er solle sich nicht bewegen. Dass er tatsächlich starb hat er auf der Wache erfahren. Er konnte nicht wissen ob er aufhören würde ihn zu prügeln bevor er bewusstlos wurde und vielleicht mehr.

Trifft auch das auf die Jungen in deiner Nachbarschaft zu?

Laut SMS auf Martins Handy am Tatort verabredete er sich regelmäßig zu inoffiziellen kämpfen über mehrere Runden. So Hooligan Style. Er war so gut, dass sein älterer! Bruder von ihm das Kämpfen lernen wollte. Er bezeichnete sich selbst als Gangster. Er wurde von der Schule suspendiert. Das war nicht der kleine Junge der Bonbons kauft und schnell nach Hause läuft zu Mami.

Zimmerman war Teil der Nachbarschafts "watch". WO er wohnte gab es mehrere Einbrüche kurz vorher die nicht aufgeklärt werden konnten. Zimmerman war deshalb frustriert. Er sah also den jungen und er war verdächtig in seinen Augen und wollte ihn nicht einfach davonkommen lassen. Er hat sofort die Polizei verständigt die ihm sagte "you dont NEED TO (follow him)". Er entschied sich ihm zu folgen. Martin sah das (war am Telefon mit Freundin) und wurde wütend und nannte ihn einen "creepy ass cracka" (btw das ist ein rassistischer Begriff für einen Weißen - das einzige was rassistisch war an dem ganzen Fall von dem "kleinen" Jungen) der ihm folgt.

Dass jemand einem folgt gibt nicht das Recht ihn anzugreifen und ihm die Nase zu brechen. Btw, wäre der Junge einfach sofort nach Hause gegangen mit seinen Skittles, dann wäre ihm nichts passiert. Er hat sich entschieden es darauf ankommen zu lassen, denn er war sauer.

Obama hätte nicht er sein können. Obama war niemand der einfach auf jemanden losging. Er schlägt daraus Kapital bzw denkt er das wird nun von ihm erwartet. Wie das durch die Medien gezogen wird ist einfach ätzend. Und nur weil er Schwarz ist. Und aus Zimmerman wird auf einmal ein Weißer, obwohl er halber Mexikaner ist. Obama ist auch halb weiß und niemand nennt Obama einen weißen-schwarzen so wie sie es bei Zimmerman tun. Das Land spinnt.

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Den Linken geht es doch nur darum, dass ein Verbrecher das Recht haben soll, den Tatort unversehrt zu verlassen.

Schliesslich sind die Linken der Auffassung, dass nur die Gesellschaft Schuld daran, dass er ein Verbrecher geworden ist.

Eigenverantwortung? Sowas gibt es in der linken Ideologie nicht.

Allerdings sind die USA nicht ganz so links wie Europa. Deswegen gelten in einigen US-Bundesstaaten auch freiheitliche Waffen- und Notwehrrechte.

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Gast 11223344

Eine Sache noch:

Zimmerman war dann auf der Wache. Der Vorfall wurde von der Polizei untersucht. Zimmerman war völlig durch den Wind wegen der Sache. Er bestand zwei (!) Lügendetektor-Tests (vor Gericht nicht zulässig) zu den Vorfällen. Die Beamten hatten auch das Gefühl er sagte die Wahrheit und er wurde entlassen.

Also sollte sich bitte hier jeder selbst fragen was er in der Situation gemacht hätte. Stärkerer Kerl ist auf euch, Nase schon kaputt, er haut euren Kopf auf den Boden und sagt er bringt euch um. Es ist dunkel und unwahrscheinlich dass jemand kommt. Ihr habt eine Waffe verdeckt unter der Kleidung. Was macht ihr?

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Auf Wikipedia findet man auch etwas: http://de.wikipedia.org/wiki/Todesfall_Trayvon_Martin

Ich zitiere:

Bei der Vernehmung durch den leitenden Untersuchungsbeamten Chris Serino gab Zimmerman an, dem Jugendlichen gefolgt zu sein, ihn dann aber aus den Augen verloren zu haben. Als er zu seinem Wagen zurückgekehrt sei, habe Martin ihn von hinten angegriffen, niedergeschlagen und habe, nachdem er bereits am Boden lag, seinen Kopf noch mehrfach auf den Beton des Fußweges geschlagen. Aus Angst um sein Leben habe er zur Waffe gegriffen und Martin in die Brust geschossen. Er habe in Notwehr („self-defence“) gehandelt.

Fotos von Zimmerman im Streifenwagen und bei der Polizei zeigen ihn mit blutigem Gesicht und blutigem Hinterkopf.

Und hier ist auch ein ganz interessanter Artikel zu dem Thema: http://ef-magazin.de/2013/07/16/4349-usa-land-der-rassisten-und-waffennarren

Warum zitierst du eigentlich permanent aus diesem rechten Blättchen?

Wenn du schon bei Wiki bist, lies doch mal was zu deinen "Quellen" Dreibein:

Der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke schrieb 2009 in der taz eigentümlich frei personelle und inhaltliche Überschneidungen mit der Wochenzeitung Jungen Freiheit zu.[5] Der Politikwissenschaftler Thomas Gesterkamp vertrat im Herbst 2012 in der Zeitschrift APuZ die gleiche Ansicht.[6][7] Felix Dirsch bestätigte 2012 zudem „engere Kontakte“ zur Zeitschrift Sezession und ordnet sie insgesamt der neuen Rechten zu.[8]

Der Sozialwissenschaftler Hinrich Rosenbrock von der Heinrich-Böll-Stiftung bezog sich 2012 auf einen Bericht Thomas Sagers von 2003 im Informationsportal Blick nach rechts, welcher eigentümlich frei als „Rechtspostille“ bezeichnete und schrieb, dass sie „ein Beispiel für die Querfrontstrategie neurechter Kräfte“ wäre. Es gäbe „allerdings“ Überschneidungen beispielsweise durch Klaus Peter Krause und Gérard Albert Bökenkamp von der (Friedrich-Naumann-Stiftung) zwischen eigentümlich frei und der Internet-Publikationsplattform Freie Welt. Nach Rosenbrock könnte die Zeitschrift somit „als rechtsliberal“ eingeordnet werden.[9][10]

Die Politikwissenschaftlerin Karin Priester schrieb Ende 2010 in APuZ, dass der minimalstaatliche Libertarismus in Deutschland ein Forum in der Zeitschrift eigentümlich frei finde. Die ideologischen Leitfiguren seien die politischen Philosophen Murray Rothbard und Ayn Rand, welche Eigennutz und Egoismus moralphilosophisch als Tugenden legitimierten. Das Ziel sei die staatlich ungehinderte Nutzenmaximierung neuer „Leistungsträger“ und das Grundübel der „Sozialdemokratismus“, welcher laut ef auch die CDU unter Vorsitz von Angela Merkel befallen habe. Seit 2007 suchte der Herausgeber von eigentümlich frei, André Lichtschlag, der ein Bündnis radikal libertärer und nationalkonservativer Kräfte anstrebe, auch die Nähe zum Rechtsextremismus. Priester machte dies an Interviews mit dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und dem Nationalanarchisten Peter Töpfer sowie zwei Artikeln (aus den Jahren 2003–2004) von Angelika Willig fest, die für die Junge Freiheit schrieb, dann 2008 bis 2009 Chefredakteurin von Hier & Jetzt und danach Autorin der Deutschen Stimme war. Als ideologisches Bindeglied zwischen Libertarismus und Rechtsextremismus fungierte laut Priester der Sozialdarwinismus mit der naturgewollten Überlegenheit der Starken gegenüber den Schwachen und der Elite gegenüber der Masse.[11][12]

Prost Mahlzeit.

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Warum zitierst du eigentlich permanent aus diesem rechten Blättchen?

Erstmal ist das "rechte Blättchen" libertär. Siehe auch hier: http://eifrei.de/

Ich lese und zitiere diese Blättchen gelegentlich, weil ich an alternativen und/oder objektiven Meinungen interessiert bin.

Oder darf man nur linkslastige Presseerzeugnisse lesen?

bearbeitet von Dreibein

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Es war aber Notwehr.


Richtig. Es wäre , und das ist das perverse und Steinzeitliche daran, nach der Logik dieser Rechtslage aber genauso Notwehr und legal gewesen, wenn Martin Zimmerman erschossen hätte, verausgesetzt, dieser hätte sich bedroht gefühlt.


Damit gewinnt aber auf die dauer, derjenige der als erster schießt, oder derjenige, der die Waffe trägt und das kann ja wohl für keine zivilisierte Gesellschaft das Ziel sein.



Die Berichterstattung ist lächerlich.


Wie zum Beispiel? Was ist denn "die Berichterstattung"



Und die demonstrierenden Menschen wissen doch gar nicht was passiert ist.


So gut wie du und ich. Mehr Quellen haben die auch nicht zur Verfügung.



Es ist wie hier. Ich hab die News bei tagesschau.de gelesen und dachte ich spinne. Das wurde dargestellt als hat ein weißer einem kleinen Jungen aus der Ferne erschossen. Völlig falsch.


Ich hab zu dem Fall auch nur meine Infos aus tagesschau.de und spiegel.de und empfinde nicht, dass es so dargestellt wurde. Wo stand das denn so?




Als er Schuss fiel war der Junge, stärker und ein besserer Kämpfer als Zimmerman, die Bilder in der Presse sind von ihm als er 13 war und allein das ist schon eine Sauerei, auf ihm.


Es kann doch nicht darum gehen, wer stärker war und wer evtl "gewonnen" hätte...?



Der Junge ging auf ihn los als er aus dem Auto stieg.


Der Mann ist ihm gefolgt. Mit dem Auto. Ohne dass der Junge etwas getan hat. Das ist eine Tatsache. Ich würde mich da sogar sehr bedroht fühlen, wenn mir Nachts ein Fremder mit dem Auto folgt.



Zimmerman lag auf dem Rücken, der Junge oben. Er brach ihm die Nase, knallte seinen Kopf in den Asphalt und sagte er bringt ihn um (letzteres kann nicht bewiesen und nicht widerlegt werden). Von dieser Position zog Zimmerman die bis dahin verdeckte Waffe und schoss ein mal nach oben. Daraufhin drehte er sich um auf ihn und sagte mit Waffe in der Hand er solle sich nicht bewegen. Dass er tatsächlich starb hat er auf der Wache erfahren. Er konnte nicht wissen ob er aufhören würde ihn zu prügeln bevor er bewusstlos wurde und vielleicht mehr.



Trifft auch das auf die Jungen in deiner Nachbarschaft zu?


Dass sie einem eventuell auf die Fresse hauen, wenn du ihnen Nachts mit dem Auto folgst? Durchaus möglich, ja.



Laut SMS auf Martins Handy am Tatort verabredete er sich regelmäßig zu inoffiziellen kämpfen über mehrere Runden. So Hooligan Style.


Hat nichts mit dem Fall zu tun.



Er war so gut, dass sein älterer! Bruder von ihm das Kämpfen lernen wollte.


Hat nichts mit dem Fall zu tun.



Er bezeichnete sich selbst als Gangster.


Hat absolut nichts mit dem Fall zu tun.



Er wurde von der Schule suspendiert.


Hat wirklich GAR nichts mit dem Fall zu tun.



Das war nicht der kleine Junge der Bonbons kauft und schnell nach Hause läuft zu Mami.


Er war ein Typ, der Saft kaufen wollte. Das war er in dem Moment. Und dann ist ihm jemand gefolgt.


Warum? War der Saft verdächtig?




Zimmerman war Teil der Nachbarschafts "watch". WO er wohnte gab es mehrere Einbrüche kurz vorher die nicht aufgeklärt werden konnten.


Das ist Aufgabe der Polizei.



Zimmerman war deshalb frustriert.


Aha...



Er sah also den jungen und er war verdächtig in seinen Augen und wollte ihn nicht einfach davonkommen lassen.


Verdächtig warum? Davonkommen lassen? Wovon? Vom Saftkaufen?



Er hat sofort die Polizei verständigt die ihm sagte "you dont NEED TO (follow him)".


Sie sagten We don’t need you to do that („Das ist nicht notwendig“)



Er entschied sich ihm zu folgen.


Warum? Nachwievor hat er nichts getan.



Martin sah das (war am Telefon mit Freundin) und wurde wütend und nannte ihn einen "creepy ass cracka" (btw das ist ein rassistischer Begriff für einen Weißen - das einzige was rassistisch war an dem ganzen Fall von dem "kleinen" Jungen) der ihm folgt.


Dass jemand einem folgt gibt nicht das Recht ihn anzugreifen und ihm die Nase zu brechen.


Richtig. Und dass jemand Saft kauft, gibt dir auch nicht das Recht ihn zu verfolgen.



Btw, wäre der Junge einfach sofort nach Hause gegangen mit seinen Skittles, dann wäre ihm nichts passiert. Er hat sich entschieden es darauf ankommen zu lassen, denn er war sauer.


Klaro. Er war sauer und sicher auch aggressiv. Zimmerman war, wie du sagst, wohl frustriert und hat sich entschieden einem jungen Typen nachts zu folgen und es "darauf ankommen zu lassen"




Obama hätte nicht er sein können. Obama war niemand der einfach auf jemanden losging. Er schlägt daraus Kapital bzw denkt er das wird nun von ihm erwartet. Wie das durch die Medien gezogen wird ist einfach ätzend.



Und nur weil er Schwarz ist.


Die Frage ist weiterhin, WAS Martin so verdächtig gemacht hat? Was es wirklich der Saft?



Und aus Zimmerman wird auf einmal ein Weißer, obwohl er halber Mexikaner ist.


Ich hab nirgends gelesen, dass er ein Weißer ist. Kannst du mir EIN Beispiel dafür zeigen.


Rassistisch kann sich überigens jeder verhalten und denken. Egal welche Hautfarbe er hat oder wo er herkommt.



Obama ist auch halb weiß und niemand nennt Obama einen weißen-schwarzen so wie sie es bei Zimmerman tun. Das Land spinnt.


Wie gesagt, WO wird Zimmerman als Weißer bezeichnet?


Es geht darum, ob er aus rassistischen Gründen Martin als verdächtig angesehen hat.


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Warum zitierst du eigentlich permanent aus diesem rechten Blättchen?

Erstmal ist das "rechte Blättchen" libertär. Siehe auch hier: http://eifrei.de/

Ich lese und zitiere diese Blättchen gelegentlich, weil ich an alternativen und/oder objektiven Meinungen interessiert bin.

Oder darf man nur linkslastige Presseerzeugnisse lesen?

Was solche Blättchen über sich selber schreiben, ist ja nun wirklich nicht der Maßstab, an dem ich solche Leute messe.

Und im Gegensatz zu dir Dreibein, versuche ich mich möglichst neutral zu informieren um möglichst wenig Propaganda zu fressen.

Scheint nicht dein Anspruch zu sein.

Sonst würdest du so einen Dreck nicht lesen.

bearbeitet von Elia

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Gast Creal

Den Linken geht es doch nur darum, dass ein Verbrecher das Recht haben soll, den Tatort unversehrt zu verlassen.

Schliesslich sind die Linken der Auffassung, dass nur die Gesellschaft Schuld daran, dass er ein Verbrecher geworden ist.

Eigenverantwortung? Sowas gibt es in der linken Ideologie nicht.

Allerdings sind die USA nicht ganz so links wie Europa. Deswegen gelten in einigen US-Bundesstaaten auch freiheitliche Waffen- und Notwehrrechte.

Jünge, was rennt eigentlich falsch mit dir? Liest du die Dinge auch mal, oder reicht es dir sie einfach zu behaupten?

Eine Sache noch:

Zimmerman war dann auf der Wache. Der Vorfall wurde von der Polizei untersucht. Zimmerman war völlig durch den Wind wegen der Sache. Er bestand zwei (!) Lügendetektor-Tests (vor Gericht nicht zulässig) zu den Vorfällen. Die Beamten hatten auch das Gefühl er sagte die Wahrheit und er wurde entlassen.

Also sollte sich bitte hier jeder selbst fragen was er in der Situation gemacht hätte. Stärkerer Kerl ist auf euch, Nase schon kaputt, er haut euren Kopf auf den Boden und sagt er bringt euch um. Es ist dunkel und unwahrscheinlich dass jemand kommt. Ihr habt eine Waffe verdeckt unter der Kleidung. Was macht ihr?

Tut mir leid, egal ob der Junge auf ihn los gegangen ist, wer jetzt der Schwarze, der Gangster, der Weiße oder der Mexikaner ist. Ein Mensch der einen anderen Menschen erschießt sollte eine Strafe zu erwarten haben. Die Frage sollte nicht lauten ob es gerechtfertigt ist zu schießen, sondern warum ein Mann der bei der Nachbarschaftswache ist, eine Waffe dabei hat.

Und an der Aussage mit dem Nasenbruch und körperlich unterlegen wäre ich auch mal vorsichtig. In der Regel laufen Schlägereien selten wie in Filmen ab, erst recht wenn eine Nase gebrochen wurde.

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Was solche Blättchen über sich selber schreiben, ist ja nun wirklich nicht der Maßstab, an dem ich solche Leute messe.

Und im Gegensatz zu dir Dreibein, versuche ich mich möglichst neutral zu informieren um möglichst wenig Propaganda zu fressen.

Scheint nicht dein Anspruch zu sein.

Sonst würdest du so einen Dreck nicht lesen.

Was genau hälst Du denn für "Dreck"? Nimm doch den Artikel, den ich verlinkt habe.

Und dann erkläre mir, was genau in dem Artikel Deiner Meinung nach "Dreck" ist.

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Gast Creal
In den USA dräuen Rassenunruhen. In Europa stehen die politisch korrekten Medien kopf. Ein Fall vermeintlicher Rassenjustiz ist die Ursache. Es kann – ja es darf nicht sein, dass ein Weißer, der einen Neger erschießt, am Ende straffrei ausgeht.

Alter, bist du eigentlich tatsächlich so, oder trollst du uns auf unterstem Niveau?

Erster Satz ist schon eine Frechheit. Ich musste eigentlich gerade an Medienzensur denken, bin dann aber drauf gekommen warum ich es für gut halte das es eben nicht zensiert wird. Weil Kleidung und Sprache Schichtzugehörigkeit aufzeigen. Man kann Typen wie dich inkl. der NPD, einigen RAC Konzerten und und und beobachten und muss keine Angst haben das ihr versucht den nächsten Ort in Braunschweig auf die seite zu sieg-heilen.

Und für mich stellt sich hier nicht die Frage ob du ein Nazi bist oder nicht, sondern nur noch ob du öffentlich dazu stehst oder es nicht tust.

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Die Frage sollte nicht lauten ob es gerechtfertigt ist zu schießen, sondern warum ein Mann der bei der Nachbarschaftswache ist, eine Waffe dabei hat.

Sagt Dir der Begriff "Selbstschutz" etwas?

In Florida hat jeder das Recht, eine Waffe zu tragen, um sich und andere vor Verbrechern zu schützen. Das ist auch die Aufgabe einer solchen Nachbarschaftswache.

Warum versuchst Du, den Waffenträger zu kriminalisieren?

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Gast Creal

Die Frage sollte nicht lauten ob es gerechtfertigt ist zu schießen, sondern warum ein Mann der bei der Nachbarschaftswache ist, eine Waffe dabei hat.

Sagt Dir der Begriff "Selbstschutz" etwas?

In Florida hat jeder das Recht, eine Waffe zu tragen, um sich und andere vor Verbrechern zu schützen. Das ist auch die Aufgabe einer solchen Nachbarschaftswache.

Warum versuchst Du, den Waffenträger zu kriminalisieren?

Laut deiner Logik darf ich also auch eine Waffe tragen, jemanden erschießen und dann sagen ich hatte angst vor seiner Waffe?

Srsly?

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Erster Satz ist schon eine Frechheit.

Das in den USA Rassenunruhen dräuen? Warum ist dieser Satz eine Frechheit?

Das ist wohl eine Tatsache, die man selbst in den Nachrichten hören kann.

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Gast Creal

Erster Satz ist schon eine Frechheit.

Das in den USA Rassenunruhen dräuen? Warum ist dieser Satz eine Frechheit?

Das ist wohl eine Tatsache, die man selbst in den Nachrichten hören kann.

Ich gebs auf.

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Laut deiner Logik darf ich also auch eine Waffe tragen, jemanden erschießen und dann sagen ich hatte angst vor seiner Waffe?

Srsly?

Ich glaube, Du hast das Stand your Ground - Gesetz nicht verstanden.

In Florida darf man sich, auch mit einer Waffe, verteidigen, wenn man angegriffen wird.

Für einen Europäer ist das natürlich schwer zu verstehen.

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Ich glaube, Du hast das Stand your Ground - Gesetz nicht verstanden.

In Florida darf man sich, auch mit einer Waffe, verteidigen, wenn man angegriffen wird.

Für einen Europäer ist das natürlich schwer zu verstehen.

Nö, sollte für einen Deutschen eigentlich ziemlich leicht zu verstehen sein. Das entspricht nämlich im Wesentlichen der Rechtslage wie sie in Deutschland eigentlich schon immer gegolten hat.

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Nö, sollte für einen Deutschen eigentlich ziemlich leicht zu verstehen sein. Das entspricht nämlich im Wesentlichen der Rechtslage wie sie in Deutschland eigentlich schon immer gegolten hat.

Aber das Waffenrecht ist sehr restriktiv.

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Gast 11223344

http://www.tagesschau.de/ausland/trayvon-martin-prozess106.html

Für jemanden der den Prozess nebenbei geschaut hat ist das lächerlich.

Das ist nur noch bescheuert:

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/jul/14/open-season-black-boys-verdict

Es gibt einfach massenhaft dazu.

So gut wie du und ich.

Die meisten davon haben keinen Plan. Aufgehetzt halt. Fakten unwichtig.


Es kann doch nicht darum gehen, wer stärker war und wer evtl "gewonnen" hätte...?

Das ist für den Fall aber wichtig. Konnte er überhaupt um seine Sicherheit fürchten. Wenn Martin der Junge auf dem Foto war, dann natürlich nicht. War er aber nicht. Er war geübter Kämpfer der sich gerne prügelte und der Zimmerman locker wegstecken konnte. Für den Tathergang relevant.

Der Mann ist ihm gefolgt. Mit dem Auto. Ohne dass der Junge etwas getan hat. Das ist eine Tatsache. Ich würde mich da sogar sehr bedroht fühlen, wenn mir Nachts ein Fremder mit dem Auto folgt.

Ist er ihm halt gefolgt. Hätte er nicht machen sollen, sieht er bestimmt jetzt auch so. Aber wie gesagt, es gibt ihm nicht das Recht ihn zu verprügeln. Außerdem ist er nicht neben ihm hergefahren sondern war weiter weg. Und hat das Auto dann abgestellt.


Dass sie einem eventuell auf die Fresse hauen, wenn du ihnen Nachts mit dem Auto folgst? Durchaus möglich, ja.

Und auch hier hättest du dann das Recht auf Notwehr. Aber was du kommentiert hast hat nicht viel mit meinem Kommentar über die Person Martin zu tun. Das ist ebenfalls für den Fall relevant. Es war nicht der Junge mit den Bonbons wie ihn die Medien darstellen. Das ist wichtig.
Hat nichts mit dem Fall zu tun.
Hat auch vor Gericht keine Rolle gespielt. Der wurde sogar freigesprochen ohne dass die Persönlichkeit von Martin zur Sprache kommen durfte. Die Justiz wollte Zimmerman verurteilt sehen. Seine Persönlichkeit kam zur Sprache.

Er wurde von der Schule suspendiert.

Hat wirklich GAR nichts mit dem Fall zu tun.

Dass du ständig sagst er hat Saft gekauft hat auch nichts mit dem Fall zu tun. Du wolltest damit ausdrücken was für ein unschuldiges Kind er war. Er war es eben nicht. Muss nichts mit dem Fall zu tun haben. Kam auch nicht vor Gericht zur Sprache. Ist trotzdem so.

Das ist ja was lächerlich ist momentan. Niemand will hören was der junge für ein Gangster war. Für alle ist er der kleine Junge mit den Bonbons.

Er war ein Typ, der Saft kaufen wollte. Das war er in dem Moment. Und dann ist ihm jemand gefolgt.

Warum? War der Saft verdächtig?

Er hätte es nicht tun sollen aber er war für ihn verdächtig. Sowas ist immer eine Verkettung unglücklicher Umstände. Glaubst du er ruft die Polizei wenn er denkt er hat Saft gekauft (was er nicht weiß).

Warum? Nachwievor hat er nichts getan.

Das wusste er doch nicht. Deshalb ruft er ja die Polizei. Er fand ihn verdächtig. Völlig zulässig.

Richtig. Und dass jemand Saft kauft, gibt dir auch nicht das Recht ihn zu verfolgen.

Du gehst mir auf die Nerven mit deinem Saft. Zimmerman sieht ihn wie er sich (in seinen Augen!) verdächtig benimmt und nicht beim Kaufen von Saft. Außerdem ist der Saft für den Fall mal überhaupt nicht relevant.

Klaro. Er war sauer und sicher auch aggressiv. Zimmerman war, wie du sagst, wohl frustriert und hat sich entschieden einem jungen Typen nachts zu folgen und es "darauf ankommen zu lassen"

Verkettung von Umständen. Und ich habe gesagt der Junge hat es darauf ankommen lassen, indem er von seinem Weg abwich und ihm die Fresse polierte.

Die Frage ist weiterhin, WAS Martin so verdächtig gemacht hat? Was es wirklich der Saft?

Das sollte aber nicht die Frage sein. Und selbst wenn... bei wem schaut man zwei mal hin. Altes Pärchen oder junger Schwarzer mit Kapuze auf dem Kopf. Das ist ganz normal. Muskulöser Kerl, er denkt er ist auf Drogen oder so, schaut vielleicht merkwürdig rum, vielleicht Einbrecher denkt er, hat ne Kapuze auf dem Kopf. Btw, Zimmerman wusste bei dem Anruf nicht mal genau ob er Schwarz war. Er sagte "he looks black" aber er war nicht mal sicher. Der ganze Fall hatte schlicht und einfach nichts mit Rasse zu tun.

Ich hab nirgends gelesen, dass er ein Weißer ist. Kannst du mir EIN Beispiel dafür zeigen.

Das war in den USA ja GERADE die Sache warum das überhaupt so hochkochte, als es damals passierte. Weißer erschießt hilfloses schwarzes Kind. Darum ging es ja gerade. Nicht "wegen der verrückten Gesetze konnte ein Mann ein Kind erschießen". Es ging spezifisch um die Rasse bei der Sache. Bzw wurde dazu gemacht.

Es geht darum, ob er aus rassistischen Gründen Martin als verdächtig angesehen hat.

Nein, das hat nichts mit dem Fall zu tun. Selbst wenn er einen Schwarzen eher verdächtigt als einen Weißen...das hat noch lange nichts mit Rassismus zu tun. Es bedeutet man hält es für wahrscheinlicher, dass ein Schwarzer ein Verbrechen begeht als ein Weißer. Und das ist statistisch auch so. Die Polizei auf der ganzen Welt hält vier Jugendliche im Auto eher an als ein altes Pärchen. Ist vom Mindset nicht anders.
Tut mir leid, egal ob der Junge auf ihn los gegangen ist, wer jetzt der Schwarze, der Gangster, der Weiße oder der Mexikaner ist. Ein Mensch der einen anderen Menschen erschießt sollte eine Strafe zu erwarten haben. Die Frage sollte nicht lauten ob es gerechtfertigt ist zu schießen, sondern warum ein Mann der bei der Nachbarschaftswache ist, eine Waffe dabei hat.

Spätestens jetzt weiß er warum er eine dabei hatte. Er lebt noch. Die Waffe hat ihn möglicherweise gerettet. Und es war gesetzlich ok eine Waffe zu tragen. Letzteres kannst du bemängeln aber es war rechtlich einwandfrei. Es ist ungefähr so wie wenn du hier einen Regenschirm trägst, genau das selbe passiert dir und du verteidigst dich mit dem Schirm in Notwehr und er verliert sein Augenlicht. Warum sollte man sich nicht in einer Notsituation mit dem verteidigen dürfen was man gesetzlich völlig legal gerade trägt. Du kannst das Gesetz kritisieren aber nicht fordern einen Mann zu verurteilen der gesetzlich handelt nur weil dir nicht gefällt dass Waffen legal sind.

Und an der Aussage mit dem Nasenbruch und körperlich unterlegen wäre ich auch mal vorsichtig. In der Regel laufen Schlägereien selten wie in Filmen ab, erst recht wenn eine Nase gebrochen wurde.

Versteh die Relevanz nicht.

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http://www.tagesscha...prozess106.html

Für jemanden der den Prozess nebenbei geschaut hat ist das lächerlich.

Was genau findest du hier "lächerlich"?

Das ist nur noch bescheuert:

http://www.guardian....ck-boys-verdict

Äää... nochmal, was genau ist denn hier "bescheuert"?

Es gibt einfach massenhaft dazu.

Quote

Die meisten davon haben keinen Plan. Aufgehetzt halt. Fakten unwichtig.


So gut wie du und ich.

Behauptung. Die Menschen konnten alle die gleichen Informationen bekommen, wie du und ich.


Der Mann ist ihm gefolgt. Mit dem Auto. Ohne dass der Junge etwas getan hat. Das ist eine Tatsache. Ich würde mich da sogar sehr bedroht fühlen, wenn mir Nachts ein Fremder mit dem Auto folgt.

Ist er ihm halt gefolgt. Hätte er nicht machen sollen, sieht er bestimmt jetzt auch so. Aber wie gesagt, es gibt ihm nicht das Recht ihn zu verprügeln. Außerdem ist er nicht neben ihm hergefahren sondern war weiter weg. Und hat das Auto dann abgestellt.

Was ist das denn für ein Argument "ist er ihm halt gefolgt". Er hat einen Menschen vorfolgt. Bei Nacht. Erst mit dem Auto. Später auch noch zu Fuß.

Was wusste er über diesen Jungen?

Dass er ein Schläger war?- Nein

Dass er von der Schule suspendiert wurde? - Nein

Er wusste nur folgendes und nicht mehr:

- Dass er ein junger Mann war

- Dass er aus einem Laden kam und Saft dabei hatte

- Dass er schwarz war

Das sind genau ALLE Informationen, die ihn dazu gebracht haben diesen Menschen mitten in der Nacht zu verfolgen.


Dass sie einem eventuell auf die Fresse hauen, wenn du ihnen Nachts mit dem Auto folgst? Durchaus möglich, ja.

Und auch hier hättest du dann das Recht auf Notwehr. Aber was du kommentiert hast hat nicht viel mit meinem Kommentar über die Person Martin zu tun. Das ist ebenfalls für den Fall relevant. Es war nicht der Junge mit den Bonbons wie ihn die Medien darstellen. Das ist wichtig.
Doch. War er.
Zumindest für Zimmerman. Denn wer er wirklich war, konnte er bei seiner Verfolgung ja gar nicht wissen.
Er war ein Schwarzer, der Saft und Bonbons gekauft hatte. Und ENDE.

Quote

Hat nichts mit dem Fall zu tun.

Hat auch vor Gericht keine Rolle gespielt. Der wurde sogar freigesprochen ohne dass die Persönlichkeit von Martin zur Sprache kommen durfte. Die Justiz wollte Zimmerman verurteilt sehen. Seine Persönlichkeit kam zur Sprache.
Natürlich.
Weil wie gesagt, die Persönlichkeit von Martin, konnte er weder riechen, bei seinen Entscheidungen noch ihm ansehen.

Er wurde von der Schule suspendiert.

Hat wirklich GAR nichts mit dem Fall zu tun.

Dass du ständig sagst er hat Saft gekauft hat auch nichts mit dem Fall zu tun. Du wolltest damit ausdrücken was für ein unschuldiges Kind er war. Er war es eben nicht. Muss nichts mit dem Fall zu tun haben. Kam auch nicht vor Gericht zur Sprache. Ist trotzdem so.

Doch dass er Saft gekauft hat, war alles was Zimmerman sehen konnte um sich zu entscheiden ihn mitten in der Nacht hartnäckig zu verfolgen.

Ich wollte damit ausdrücken, auf welcher Basis die Entscheidung gefallen ist, jemanden derart zu belästigen.

Das ist ja was lächerlich ist momentan. Niemand will hören was der junge für ein Gangster war. Für alle ist er der kleine Junge mit den Bonbons.

Siehe oben.

Es geht darum, was Zimmerman wusste, um ihn so zu verfolgen.

Quote

Er hätte es nicht tun sollen aber er war für ihn verdächtig. Sowas ist immer eine Verkettung unglücklicher Umstände. Glaubst du er ruft die Polizei wenn er denkt er hat Saft gekauft (was er nicht weiß).

Er war ein Typ, der Saft kaufen wollte. Das war er in dem Moment. Und dann ist ihm jemand gefolgt.

Warum? War der Saft verdächtig?

Warum ist er ihm gefolgt?


Warum? Nachwievor hat er nichts getan.

Das wusste er doch nicht. Deshalb ruft er ja die Polizei. Er fand ihn verdächtig. Völlig zulässig.
Auf welcher Grundlage fand er ihn verdächtig.
- Männliches Geschlecht
- schwarze Hautfarbe
- Saft
Was davon war ausschlaggebend für eine so hartnäckige Verfolgung später auch noch zu Fuß?

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Richtig. Und dass jemand Saft kauft, gibt dir auch nicht das Recht ihn zu verfolgen.

Du gehst mir auf die Nerven mit deinem Saft. Zimmerman sieht ihn wie er sich (in seinen Augen!) verdächtig benimmt und nicht beim Kaufen von Saft. Außerdem ist der Saft für den Fall mal überhaupt nicht relevant.
Was ist denn relevant?
Warum darf er ihn denn bis nachhause verfolgen?
siehe oben
Welche Information hat zu Verfolgung geführt, wenn es nicht der saft war?

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Verkettung von Umständen. Und ich habe gesagt der Junge hat es darauf ankommen lassen, indem er von seinem Weg abwich und ihm die Fresse polierte.

Klaro. Er war sauer und sicher auch aggressiv. Zimmerman war, wie du sagst, wohl frustriert und hat sich entschieden einem jungen Typen nachts zu folgen und es "darauf ankommen zu lassen"

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Das sollte aber nicht die Frage sein. Und selbst wenn... bei wem schaut man zwei mal hin. Altes Pärchen oder junger Schwarzer mit Kapuze auf dem Kopf. Das ist ganz normal. Muskulöser Kerl, er denkt er ist auf Drogen oder so, schaut vielleicht merkwürdig rum, vielleicht Einbrecher denkt er, hat ne Kapuze auf dem Kopf. Btw, Zimmerman wusste bei dem Anruf nicht mal genau ob er Schwarz war. Er sagte "he looks black" aber er war nicht mal sicher. Der ganze Fall hatte schlicht und einfach nichts mit Rasse zu tun.

Die Frage ist weiterhin, WAS Martin so verdächtig gemacht hat? Was es wirklich der Saft?

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Ich hab nirgends gelesen, dass er ein Weißer ist. Kannst du mir EIN Beispiel dafür zeigen.

Das war in den USA ja GERADE die Sache warum das überhaupt so hochkochte, als es damals passierte. Weißer erschießt hilfloses schwarzes Kind. Darum ging es ja gerade. Nicht "wegen der verrückten Gesetze konnte ein Mann ein Kind erschießen". Es ging spezifisch um die Rasse bei der Sache. Bzw wurde dazu gemacht.
Das ist falsch. Nenne mir EIN Beispiel, wo Zimmerman als Weißer beschrieben wird. Das ist Bullshit.
Du hast den Vorwurf nicht verstanden. Das hat nichts mit Zimmermans Hautfarbe zu tun.
Es ging um den Vorwurf, Zimmerman hätte Martin eventuell aus rassistischen Gründen (schwarzer junger Mann) für verdächtig gehalten und verfolgt.
Das sehe ich übrigens auch so.

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Nein, das hat nichts mit dem Fall zu tun. Selbst wenn er einen Schwarzen eher verdächtigt als einen Weißen...das hat noch lange nichts mit Rassismus zu tun.

Doch.

DAS ist per Definition Rassismus.

Wenn ich einen Schwarzen für verdächtiger halte ein Krimineller zu sein als einen Weißen.

DAS ist Rassismus.

Und wenn ich ihn also wegen seiner Hautfarbe Nachts mit dem Auto verfolge ist es eine riesen Schweinerei!

Es bedeutet man hält es für wahrscheinlicher, dass ein Schwarzer ein Verbrechen begeht als ein Weißer.

Richtig.

Und DAS ist eine rassistische Einstellung.

Und das ist statistisch auch so. Die Polizei auf der ganzen Welt hält vier Jugendliche im Auto eher an als ein altes Pärchen. Ist vom Mindset nicht anders.

Es geht darum, ob er aus rassistischen Gründen Martin als verdächtig angesehen hat.

Das sind rassistische Gründe.

Und dass das bei vielen Polizisten so ist (was nicht bezweifelt sondern angeprangert wird) macht es nicht weniger rassistisch.

Quote

Spätestens jetzt weiß er warum er eine dabei hatte. Er lebt noch. Die Waffe hat ihn möglicherweise gerettet. Und es war gesetzlich ok eine Waffe zu tragen. Letzteres kannst du bemängeln aber es war rechtlich einwandfrei. Es ist ungefähr so wie wenn du hier einen Regenschirm trägst, genau das selbe passiert dir und du verteidigst dich mit dem Schirm in Notwehr und er verliert sein Augenlicht. Warum sollte man sich nicht in einer Notsituation mit dem verteidigen dürfen was man gesetzlich völlig legal gerade trägt. Du kannst das Gesetz kritisieren aber nicht fordern einen Mann zu verurteilen der gesetzlich handelt nur weil dir nicht gefällt dass Waffen legal sind.

Ich kritisiere ja auch in erster Linie das Waffengesetz. Hatte ich gleich zu Begin gesagt.

Ich kritisiere aber auch, dass nicht untersucht wurde, ob es bei Zimmerman rassistische Gründe für die Entscheidung gab diesen Jungen durch die Nacht zu verfolgen.

bearbeitet von Elia
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Was wäre denn, wenn George Zimmerman nicht bewaffnet gewesen wäre? Dann hätte der "arme Jugendliche" ihn ermordet.

Aber gäbe es dann auch so eine Aufregung und Empörung?

Oder wäre es dann nur eine Randnotiz wert, wie z.B. dieser Vorfall: http://www.shortnews.de/id/1016538/usa-zwei-teenager-erschossen-baby-in-seinem-kinderwagen

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Gast a1b2c3

Du Elia, keiner bezweifelt, dass Zimmerman mit dem Verfolgen provoziert hat und dass ein einfaches weiterfahren die Situation nicht entschärft hätte, wir wissen auch nicht, ob Zimmerman einen ärmlich aussehenden jugendlichen Weißen verfolgt hätte. Ich will gar nicht bezweifeln, dass Schwarze eher verdächtigt werden und es ist auch okay, wenn du strikte Waffengesetze gut findest, das ist deine persönliche Meinung. Allerdings hat es sich herausgestellt, dass es Notwehr war und dass der Freispruch richtig war. Natürlich kannst du dich über die Gesetze aufregen, Stand your ground, die möglichen Folgen - aber es ist alles legal. Klar, "alles was Hitler getan hat war auch legal", aber in diesem Fall ist der Rechtsspruch dennoch zu akzeptieren. Tragisch, weil Zimmerman provoziert hat, aber auch in Deutschland wäre ein vergleichbarer Notwehrfall (provozieren, dann zum Opfer werden) vermutlich ähnlich ausgegangen.

Du verteidigst trotz der guten und sachlichen Argumentation von fs um aller Willen Trayvon Martin, zerpflückst die Aussagen, nimmst sie aus dem Kontext, setzt ein übertreibende Behauptung dazu und versuchst so zu argumentieren. Dazu hast du nur eine Sichtweise der Dinge gelesen, dazu ein extrem unsachliche, tendenziöse.

Vergleiche mal die Berichterstattung, du hast ja selber zugegeben, dass du nur die Tagesschau hast:

Es ist wie hier. Ich hab die News bei tagesschau.de gelesen und dachte ich spinne. Das wurde dargestellt als hat ein weißer einem kleinen Jungen aus der Ferne erschossen. Völlig falsch.

Ich hab zu dem Fall auch nur meine Infos aus tagesschau.de und spiegel.de und empfinde nicht, dass es so dargestellt wurde. Wo stand das denn so?

Das ist ja so, als ob jemand nur PI-News oder Nazipropaganda liest und sich dann über andere Sichtweisen beim Thema Ausländer/Muslime/whatever wundert.

Es wurde mehrere Male ganz deutlich gesagt, dass die deutsche Berichtserstattung in Hinblick auf das Thema unsachlich und tendenziös ist, erweitere doch mal deinen Horizont.

Ich kritisiere aber auch, dass nicht untersucht wurde, ob es bei Zimmerman rassistische Gründe für die Entscheidung gab diesen Jungen durch die Nacht zu verfolgen.

Woher weißt du, dass es nicht untersucht wurde?

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