Meditieren am Arbeitsplatz - auf Toilette

18 Beiträge in diesem Thema

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Hallo,

dies ist mein erster eigener Beitrag und ich bin schon ein wenig aufgeregt. Ich habe sehr viel Zeit schon auf diesem Forum verbracht und konnte auch schon vieles umsetzen. Hängengeblieben bin ich nun in der Persönlichkeitsentwicklung und habe mir nun genügen theoretisches Wissen angeignet - es wird nun Zeit dieses in der Praxis umzusetzen. Verstanden habe ich, dass ich einfach nur Dinge umsetzen muss. Ich bin ein Meister der Planung, das kennt ihr sicherlich alle. Aber an der Umsetzung scheitert es noch ein wenig. Mit diesem Beitrag möchte ich nun ein wenig selber meine Entwicklung dokumentieren, da ich sowieso sehr viel Zeit hier im Forum verbringe. Noch ein wenig zu mir: Ich bin 24 Jahre alt und bin in einer glücklichen Beziehung. Auf der Arbeit habe ich Phasen in der viel zu tun ist aber auch manchmal ein wenig Zeit für mich bleibt. Zu Hause schaffe ich es nicht wirklich zu meditieren, da ich noch nicht genügend Selbstdisziplin beherrsche, deshalb ist es für mich auf der Arbeit ideal. Ab heute werde ich jeden Tag für 10 Minuten meditieren auf der Toilette ( am besten mit Kopfhören. ) Das Ziel ist es einen Monat jeden Tag diese Challenge zu schaffen. Ich werde täglich berichten, wie mir die Meditation hilft und wie ich mich dabei fühle. 

Dann wollen wir mal starten!

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vor 4 Minuten, Killerflav schrieb:

Ich bin 24 Jahre alt und bin in einer glücklichen Beziehung.

 

vor 4 Minuten, Killerflav schrieb:

Zu Hause schaffe ich es nicht wirklich zu meditieren, da ich noch nicht genügend Selbstdisziplin beherrsche,

Was ist denn das Problem? Nervt deine Freundin und deine Kinder? Findest du den Ausknopf an deinen Handy nicht? Ist da zu viel Hausarbeit zu erledigen, die dich ablenkt?

Ich würde mir mal eher die Frage stellen, was mit deinem heiligsten Ort, deiner Wohung nicht stimmt.

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Sehr gut Frage, über die ich auch schon länger überlegt habe. Zu Hause fühle ich mich am wohlsten und auch meine Freundin würde mich nicht stören. Ich habe gründsätzlich zu Hause mein Handy fast nie in der Hand. Zu Hause habe ich aber auch ein paar Gewohnheiten, die ich gerne ändern würde. Ich gehe ein paar Wochen jeden Tag joggen und lese zu Hause immer mindestens eine halbe Stunde. Es geht mir grundsätzlich darum, das ich meine neue Gewohnheiten aufteile, da es bekannt ist, nicht mit zu vielen neuen Gewohnheiten zu starten. Daher "splitte" ich diese ganz gerne - auf der Arbeit bin ich sowieso jeden Tag und daher fällt es mir schwer dieses "Training der neuen Gewohnheiten" zu skippen. 

#001 Das erste Mal

Es war noch sehr ungewohnt, dass erste Mal 10 Minuten zu Meditieren, am Anfang hatte ich noch sehr viele Gedanken, aber es gelang mir schnell diese in Wolken zu packen und verschwinden zu lassen. Nach der Zeit war ich entspannt und fast ein wenig benommen, ich freue mich auf morgen!

 

 

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#002 Das zweite Mal

Heute war echt viel auf der Arbeit zu erledigen und hatte kaum Zeit für die Mediation, ich wollte sie erst aufschieben und zu Hause erledigen. Habe mich zum Glück doch noch überwinden können und habe kurz vor Feierabend meditiert.

 

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Ich rate Dir dringend, einen angemesseneren Ort zu wählen. So wie Du das angehst, kann man die Uhr danach stellen, dass Du abbrichst. Warum solltest Du auch nicht? Eine 10min Meditation zwischendurch bei der Arbeit ist so halbherzig wie es nur geht. Entsprechend wirst Du keine Resultate bemerken. Das ist kompletter Selbstbeschiss.

bearbeitet von Jigga
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#003 Das dritte Mal

Heute habe ich es nicht geschafft, während der Arbeit zu meditieren. Dafür habe ich wenigstens zu Hause meditiert und die war deutlich stärker als die auf der Arbeit ( kann aber auch an der Musik liegen ). Ich bin weiter motiviert.

@Jigga Ein angemessener Ort wäre in der Tat besser. Ich habe mich aber bewusst für die Arbeit entschieden - an einem wirklich unangenehmen Ort. Dein Post wird mich daran erinnern weiterzumachen und hat mich unbewusst motiviert. Aber wie gesagt ich bin erst bei Tag 3..

 

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#004 Das vierte Mal

23:46 und ich habe es doch noch geschafft. Wir haben den ganzen Tag unsere Küche aufgeräumt, die ganze Wohnung ist voll gestellt aber ich habe trotzdem meine innere Ruhe gefunden. I dit it. 

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#005 Das fünfte Mal

Sonntag. Die Wohnung ist immer noch ein Chaos aber das hat mich nicht davon abgehalten, mein Ziel durchzuhalten. Anstatt viel zu Reden über neue Pläne usw. habe ich mich einfach hingesetzt und es getan. 
Manchmal kann es so einfach sein.. 

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#006 Das sechste Mal

Am Montag wieder deutlich zu viel Social Media reingezogen, dadurch habe ich wieder starke innere Unruhe bekommen, direkt nach der Arbeit meditiert. 

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Hey.

Ich meditiere mittlerweile schon seid einem Jahr und eines kann ich dir aus Erfahrung sagen.

Das du dir vorgenommen hast regelmäßig zu meditieren ist Top.

Im Grunde meditiere immer früh morgens, das ist so die beste Zeit weil dort einfach noch die Ruhe ist. Da ich mittlerweile schon so lange meditiere, schaffe ich es auch den mditativen Zustand in jegliche Lebenslagen einzubringen.

Wenn du wirklich gerade am Anfang bist, und nur auf der Arbeit meditieren willst. Ist das defintiv cool und gleichzeitig verrückt. Gerade auf der Arbeit hat man ja so viele Störfaktoren die dich wirklich zu 100% ablenken. Doch sieh im meditieren keinen Zwang oder eine Challenge wo du irgendwas erreichen mußt.

Was müßtest du morgens machen bzw. dir für eine Routine einführen um eben morgens meditieren zu können?

Was hindert dich daran morgens zu meditieren?

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#007 Das siebte Mal

wieder zu Hause und wieder komplett erholt nach der Arbeit. + einzige Störung ist eine leichte Erkältung.

 

@witalijdeifel

Danke erstmal für deinen Kommentar und wirklich klasse, dass du es schon schaffst so lange zu meditieren. Im Moment, denke ich salopp gesagt einfach wieder einschlafen werden wenn ich morgens anfange. Morgens zu meditieren soll am besten sein, habe ich auch gehört. Ich sehe die Meditation nicht als Challenge dort etwas zu erreichen - während der Meditation bin ich komplett ruhig und lasse alles auf mich zukommen. Habe mir auch ein Buch gekauft "Meditieren für Skeptiker" bin gespannt was ich daraus noch lernen kann. Die Challenge besteht nur daraus mir eine Gewohnheit aufzubauen. 

 

bearbeitet von Killerflav

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vor 1 Minute, Killerflav schrieb:

#007 Das siebte Mal

wieder zu Hause und wieder komplett erholt nach der Arbeit. + einzige Störung ist eine leichte Erkältung.

 

@witalijdeifel

Danke erstmal für deinen Kommentar und wirklich klasse, dass du es schon schaffst so lange zu meditieren. Im Moment, denke ich salopp gesagt einfach wieder einschlafen werden wenn ich morgens anfange. Morgens zu meditieren soll am besten sein, habe ich auch gehört. Ich sehe die Meditation nicht als Challenge dort etwas zu erreichen - während der Meditation bin ich komplett ruhig und lasse alles auf mich zukommen. Habe mir auch ein Buch gekauft "Meditieren für Skeptiker" bin gespannt was ich daraus noch lernen kann. Die Challenge besteht nur daraus mir eine Gewohnheit aufzubauen. 

 

Cool. Das wichtigste aus meiner Sicht ist folgendes. Erwarte nichts.

Alles kommt Step by Step.

Ein kleiner Tipp am Rand. Nimm dich nicht zu ernst, denke bloß nicht. Meditation ist bei dir was ganz besonderes und genau deshalb läuft es komplett anders. Wenn man "wie alt ist meditation" bei google eintippt. Kommt schon einiges an Content raus. Die Meditation gibt es schon so lange und soo viele Millionen Menschen praktizieren bzw. meditieren und können auch belegen das es funktioniert.

Unser Kopf möchte alles verstehen und alles rational betrachten. Sowas wie, warum sollte das für mich gut sein. Also irgendwie glaube ich nicht daran das es bei mir funktionieren wird. Nein keines Wegs, ich bin da komplett anders.

Vielleicht kennst du diese Gedanken.

Wenn dein Kopf das nächste mal die selben nervigen bzw. langweiligen Gedanken dir zuschickt. Lächel doch einfach und denke dir folgendes. Liebe Gedanken, ihr wiederholt euch gerade schon zum hundersten mal. Langsam wird es langweilig. Den die Wahrheit ist, die Gedanken sind mehr oder weniger nur ein Muster eine Routine die irgendwann entstanden sind.

Wahrer Wachstum besteht darin eben diese Gedanken bewusst wahrzunehmen, die gegebene Situation einzuschätzen und es trotzdem zu machen.

Verstehst du was ich meine?

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#008

Die Streak wird immer größer! Heute war ich nach langer Zeit einmal wieder baden, danach konnte ich noch viel besser meditieren.

 

@witalijdeifel Ich verstehe sehr gut was du meinst, und freue mich dieses bald für mich selber zu entdecken! Dein Kommentar hat mich riesig gefreut. 

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#009 Das neunte Mal

Heute habe ich mich schon richtig auf meine "Sitzung" gefreut, ich merke zudem die ersten positiven Ergebnisse und konnte das erste Mal leicht komplett für einige Sekunden abschalten. 

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#010 Das zehnte Mal

Heute leichte Auseinandersetzung mit meiner Freundin gehabt, das Meditieren hat hier schon viel geholfen um wieder runterzukommen, merke es gibt aber noch deutlich Potenzial nach oben. Aber hey ich habe es geschafft und bin jetzt schon zweistellig. 

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#011 Das elfte Mal

Langsam merke ich den Progress, das Buch hat auf jeden Fall mit der Atemtechnik sich bezahlt gemacht. Im Moment kann ich bis 2 zählen ( 20% der Auferksamkeitsspanne) bevor meine Gedanken sich bemerkbar machen. 

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Am 22.9.2019 um 18:07 , Killerflav schrieb:

#012 

Heute fiel es mir sehr leicht, man könnte die Behauptung aufstellen, dass ich mich sogar ein wenig gefreut habe!

Du mußt eins verstehen. Unser Unterbewusstsein unterscheidet ja nicht zwischen Positiven bzw. Negativen und konstruktiv oder destruktiven Gedanken. Da du dich aufs meditieren einstimmst, dich mental darauf vorbereitest entstehen wahrscheinlich auch eher positive Gedankenverknüpfungen.

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