Fun-story zu trotziger Firma

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...muss gerade eine Mischung zwischen Ärger und Amüsement loslassen und einfach 'ne Geschichte loswerden:

 

Im Juli hab' ich eine wahnsinnig nichtssagende Ausschreibung auf Facebook entdeckt. "Suche wen, der Pädagogik unterrichtet. e-mail an ..." Keinerelei weitere Erläuterungen. Ich hab' dann anhand der mailadresse nachrecherchiert, was das für eine Institution ist, und die hat eigentlich ganz passabel gewirkt. Gab auf deren Homepage zwar keine Ausschreibung, aber ich hab' dann mal eine mail geschrieben und wurde auch zum Vorstellungsgesprächeingeladen. Das Angebot, das die hatten war "okay-ish". Einzelne Tagessessions für ein erträgliches Honorar. Als Nebenjob war's okay - neben dem Studium wär' das super gewesen. Es gab beim Vorstellungsgespräch natürlich noch keine Zusage von denen und auch ich war etwas unsicher und meinte, dass ich 'ne Woche zum Nachdenken bräuchte. Das hat für alle gepasst. Es waren außerdem viele Infos auf einmal, also meinten sie, dass ich mich jederzeit mit Fragen melden kann.

Fünf Tage später hatte ich eine kleine Frage und hab' 'ne mail geschrieben, auf die ich keine Antwort bekommen hab'. Am selbsten Tag hab' ich dann auch eine Zusage bei eienr anderen Stelle bekommen. Hab' noch zwei Tage nachgedacht (es wäre möglich gewesen, beides zu machen) und mich dann dagegen entschieden und eine mail geschrieben.

Soweit so gut. Gestern hat mich eine ehemalige Studienkollegin angerufen, die genau diesen Job bei genau dieser Firma schon länger macht. Sie ist heftig krank und kann ihr Seminar am Wochenende definitiv nicht halten. Darum muss sie einen adäquatschen Ersatz suchen, also einfach nur wen, der sich mit "Erziehungswissenschaftliches Arbeiten" auskennt. Voll mein Ding. Also alles ein bisschen stressig, weil's ja echt schon am Samstag/Sonntag wäre. Sie hat mir das erklärt und meinte dann, dass ich einfach nur per mail an die Leitung Bescheid geben soll, dass ich für sie übernehme. Die Leitung kannte ich natürlich noch vom Vorstellungsgespräch. Soweit so gut.

...und dann schreiben die doch tatsächclich - nicht an mich, sondern an meine ehemalige Uni-Kollegin - dass sie nicht mit mir zusammenarbeiten wollen. Wie unprofessionell, kindisch und trotzig is' das denn bitteschön? Ja, das Honorar wäre echt nett gewesen, schnell verdientes Geld, weil ja die Vorbereitung schon erledigt ist und so weiter ... aber what the fuck?

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Hier höre ich zwei gekränkte Egos aufeinander prallen.
Die Leitung weil du ihren coolen Job ausgeschlagen hast, du weil Sie jetzt dich ausgeschlagen haben.
Vielleicht gab es ja aber auch bei dem Vorstellungsgespräch was, dass Sie an dir genervt hat (kenne dich nicht, aber möglich ist es immer)

Aus meiner Erfahrung --> Schulterzucken, lachen, weitermachen. Du bist nicht drauf angewiesen, also beschäftige dich nicht damit

 

Gruß
Chris

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vor 4 Stunden, Dr. Who schrieb:

Schulterzucken, lachen, weitermachen. Du bist nicht drauf angewiesen, also beschäftige dich nicht damit

Eh,.... aber ich find's trotzdem einwenig oag unprofessionell. Naja. Klar, das Geld hät' ich zwar brauchen können, aber tatsächlich bin ich v.a. bisschen pissed, und eigentlich recht froh, dass ich denen schon vorher abgesagt hab'. ^^

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Eine Institution, die Studenten auf Tageshonorarbasis Vorträge über Erziehungswissenschaftliches Arbeiten halten lässt und Stellenanzeigen auf Facebook schaltet verhält sich unprofessionell?

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  • HAHA 2

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vor 8 Minuten, a.supertramp schrieb:

Eine Institution, die Studenten auf Tageshonorarbasis Vorträge über Erziehungswissenschaftliches Arbeiten halten lässt und Stellenanzeigen auf Facebook schaltet verhält sich unprofessionell?

Eine Institution, auf Facebook mit einem Privaten Account eine Stellenausschreibung schaltet, bei der sie nicht sagt, um welche Institution es sich handelt, um welche Art von Institution es sich handelt, in welchem Rahmen dieser Unterricht läuft, ob es sich um eine Fixanstellung oder einen freien Dienstnehmerveratrag handelt. Das ist nicht das, was mich stört, auch wenn es erstmal einwenig fishy riecht (darum hab' ich ja recherchiert, was das überhaupt für eine Institution war, und auf deren Homepage war noch nichteinmal eine Etelle ausgeschrieben).

 

Das Unprofessionelle ist, in der Not (weil das Seminar am Wochenende ist), jemanden als Vertretung abzulehnen, weil er seinerseits diesen Job nicht dauerhaft haben wollte, also im Grunde weil er schonmal Nein gesagt hat, aber angeboten hat, in der Not einzuspringen. Btw., es ist Donnerstag, und meine Infos von gesternnacht ist, dass sie noch immer niemanden haben (ich bin ja mit der ehemaligen Studienkollegin, die krank geworden ist, in Kontakt).

Und ja, ich bin mir absolut sicher, dass die Ablehnung eine persönliche ist. 😉

1. weil ich beim Vorstellungsgespräch eindeutnig nicht so schlecht war, dass sie mich abgelehnt haben. Sie haben gefragt, wie lange ich brauche, um mich zu entscheiden, und ich habe gesagt, dass ich eine Woche brauche. Wenn ich grundsätzlich ungeeignet gewesen wäre, dann hätten sie mich gleich abgelehnt.

2. weil sie offenbar in der Besprechung gesternabend kommentiert haben, dass ich mich ja schon beworben hätte und den Job nicht wollte (einen Job dauerhaft machen oder für eine Session einzuspringen ist ein Unterschied).

3. weil ich einfach weiß, dass ich absolut und definitiv geeignet bin. Noch dazu würde die Einheit, die ich vertreten hätte sollen, noch deutlich besser zu meinem Profil gepasst als die, für die ich mich ursprünglich beworben habe (anderes Unterrichtsfach, sonst ist alles gleich).

 

...also ne, es ist nicht der Vertrag an sich, der problematisch ist. Der war soweit okay(-ish). Nicht ideal, aber in Ordnung (meine Freundin meinte, dass die Bezahlung schelcht wäre. Ich fand sie "okay", aber jetzt wo ich erfahren hab', was ich bei meinem Lehrauftrag an der Uni für einen Stundenlohn hab', versteh' ich auch, warum sie mir davon abgeraten hat. Als Nebenjob während des Studiums wär's eben ideal gewesen). Ich werde demnächst ja nach Deutschland ziehen, aber es wäre durchaus möglich gewesen, für die 4-8 Termine im nächsten Sommersemester bzw. "jedes Semester" (solange ich das halt gemacht hätte) nach Wien zu kommen. Aber ich hab' mich dann halt schlichtweg dagegen entschieden.

 

Again, der Vertrag is' kein Problem, hat ncihts mit Unprofessionalität oder sonstwas zu tun. Es is' die Tatsache, dass sie drei Tage bevor das Seminar beginnt eine geeignete Vertretung ablehnen, weil die den Job (langfristig) schonmal abgelehnt hat.

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Schon mal darüber nachgedacht, dass sie dich vielleicht von Anfang an kacke fanden und deswegen schon nicht auf deine erste Rückfrage geantwortet haben? Würde dann auch die Ablehnende Haltung jetzt erklären.

Aber spielt doch auch eigentlich überhaupt keine Rolle. Im Leben läuft es eben nicht immer so wie man es gern hätte und es wird immer wieder Menschen geben, denen deine Nase nicht passt. Lebt sich entspannter, wenn man das einfach akzeptiert.

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vor einer Stunde, a.supertramp schrieb:

Schon mal darüber nachgedacht, dass sie dich vielleicht von Anfang an kacke fanden und deswegen schon nicht auf deine erste Rückfrage geantwortet haben?

Nö, das halt' ich in der Tat für ausgeschlossen. Heißt nicht, dass sie sich grundsätzlich für mich entschieden hätten - gab ja wahrscheinlich noch andere Bewerber. Aber dass ich ein realistischer Kandidat war, ist fix.

 

vor einer Stunde, a.supertramp schrieb:

Aber spielt doch auch eigentlich überhaupt keine Rolle. Im Leben läuft es eben nicht immer so wie man es gern hätte und es wird immer wieder Menschen geben, denen deine Nase nicht passt. Lebt sich entspannter, wenn man das einfach akzeptiert.

Akzeptieren eh - aber mal ordentlich drüber schimpfen tut auch keinem weh, solange man keinen Firmennamen sagt.

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