Woche 2 - Durch die Hölle in den Himmel

19 Beiträge in diesem Thema

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Level 2
Woche 2 – Montag


Ja, wir haben es in Woche 2 geschafft. Von hier geht es steil bergauf.


Das Ziel dieser Woche:
Mit 10 wildfremden Menschen mindestens 2 Minuten ein Gespräch führen.
Klingt erstmal simpel genug, aber ich wusste schon letzte Woche, als ich entschieden habe, diesen Sprung zu wagen, dass es deutlich härter werden würde als Level 1.
Und um das schon mal vorwegzunehmen: Letzte Woche war eine 8 von 10 auf der Überwindungsskala – der heutige Tag war eine 20 von 10. Aber genug geredet, kommen wir zu meinem Ausflug:

Logistik
Wie werde ich es machen? Genau wie letzte Woche: fünfmal die Woche ziehe ich los und mache an jedem Tag zwei Sets. So ist es schön verteilt und kann langsam zur Routine werden.
Mein Zeitziel für heute waren drei Stunden – in dieser Zeit wollte ich die zwei Mini-Gespräche führen.

Für den einen oder anderen hier eine Sache von zehn Minuten... aber es sollte ganz anders kommen.

 

Der Start
Als ich durch die Straßen lief und mir die Wucht der Aufgabe durch den Kopf schwirrte, sank meine Stimmung immer tiefer. Es ist mit Worten kaum zu erklären, was da in meinem Kopf vorging. Ich denke, der ein oder andere kennt die AA (Ansprechangst).

Im Grunde war es, als würde jedes einzelne Neuron meiner Angstrezeptoren feuern, sobald ich nur daran dachte, ein Set zu öffnen.


So lief ich durch die Stadt:
„Hmm, vielleicht lieber Bahnhof – da sitzen viele rum und haben Zeit für ein Gespräch.“
„Oder doch lieber der Park – weniger Menschen, alle recht entspannt.“
„Vielleicht an Bushaltestellen – da sitzen ja auch ab und zu Leute.“
Aber dann, angekommen an den Locations:
Bahnhof zu voll, Park irgendwie nicht passend, Bushaltestelle – da stehen doch mehr Menschen als gedacht.

Nach drei Stunden
Die Zeit verging, drei Stunden waren um. Ich dachte mir: „Gut, du musst nach Hause.“
Ich setzte mich an meine Haltestelle und dachte an all die Male, in denen ich das Bootcamp schon gescheitert bin (zwei Versuche in der Vergangenheit).
Klar, vielleicht war heute ein schlechter Tag. Zuhause könnte ich nochmal überlegen, meditieren, mich beruhigen und eine Strategie für morgen planen, um die zwei Gespräche nachzuholen.
Aber während ich da saß, dachte ich mir auch:
Was soll morgen bitte anders sein als heute? Wird der Mut über Nacht plötzlich in meinen Körper gesetzt? Nein.
Also stand ich wieder auf, kontrollierte meinen Atem.

Gedanken
Ich dachte viel nach:
Was wäre jetzt ein einfaches Set?
Soll jemand ein Schild auf dem Kopf tragen mit der Aufschrift:
„Ja, PhoenEX, ich gebe dir die Erlaubnis, mich anzusprechen – also komm!“
Oder wie stelle ich mir das vor?
Ich lief also nochmal eine kleine Runde. Der Bus fuhr in 30 Minuten, und ich dachte: „Dann halt morgen die zwei nachholen.“
Aber komm, Junge, mach! Morgen wird es nicht einfacher. Und selbst wenn heute ein schlechter Tag war und du es trotzdem machst – stell dir mal vor, was du an einem guten Tag kannst!

1. Gespräch
Zwei Jungs in meinem Alter.
Zwei Afghanen, kaum Deutsch oder Englisch.


Ich lief auf sie zu, hörte auf zu denken, stand vor ihnen und sagte meinen Satz.
(Meine Opener erwähne ich hier nicht – der ein oder andere Neuling will vielleicht abschauen, aber es ist absolut irrelevant, was man sagt. Am Ende des Gesprächs habe sogar ich selbst fast vergessen, wie es angefangen hat.)
Dieser enorme Berg an Ansprechangst war sofort weg. Ich war vielleicht noch minimal angespannt, aber im Gespräch selbst hatte ich keine große Angst.
Zwei nette Jungs, etwa in meinem Alter. Die Konversation war nicht besonders spaßig, da es sprachliche Barrieren gab. Aber wir redeten über Hobbys, Fitnessstudio, Kreatin und Proteinpulver.
Sie boten mir sogar an, Platz auf der Bank zu nehmen – was ich annahm. Nach etwa drei Minuten stand ich wieder auf. Das Gespräch dauerte insgesamt etwa acht Minuten.
Nummer 1 – nach einem Jahr ohne Ansprechen – geschafft.
Und damit auch die Gewissheit: Diese Ausreden im Kopf sind eben nur das – Ausreden.
Auch wenn ich weiß, dass es morgen wieder verdammt hart und elend wird, jemanden anzusprechen und warm zu werden – ich habe dieses erste Gespräch. Und ich weiß: Es ist möglich.

2. Gespräch
Ein weiterer Afghane, etwa zehn Meter entfernt vom ersten Set.
Er sah etwas gefährlich und assi aus – meine Beine wollten weiterlaufen.
Aber ich dachte mir: Wenn ich jetzt vorbeilaufe, haben die Ausreden erneut gewonnen.
Also hin. Selbes Spiel. Er konnte etwas besser Deutsch.
Wir redeten zehn Minuten über Training und Hobbys – soweit das eben ging.
Tag 1 somit bestanden.

Besonderheiten heute
Als ich an der Bushaltestelle ankam, bevor ich loszog, stritt ein Typ lautstark mit dem Busfahrer.
Solche Situationen schüchtern mich immer etwas ein – also war der Start vom „Mood“ her eher schlecht. Das hat sich wohl auch auf die drei Stunden ausgewirkt.

Fazit
Es geschafft zu haben – nach diesem Kopfterror zuvor – fühlt sich an, als hätte man die fettesten Eier der Welt und könnte fliegen.
Und das waren nur random Typen.
Wenn es attraktive Frauen werden, man Nummern bekommt, auf Dates geht... das wird wow. Und motiviert mich ungemein.

Ergebnis
2 von 10 Gespräche
n


EG
PhoenEX

bearbeitet von PhoenEX 🐦🔥
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Very Nice! Klasse das du deinen inneren Schweinehund überwinden konntest und es doch noch geschafft hast

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vor 14 Stunden, Der_Schmied schrieb:

Very Nice! Klasse das du deinen inneren Schweinehund überwinden konntest und es doch noch geschafft hast

Danke, es ist wirklich ein Kampf. Ich habe in der Zwischenzeit deinen Eintrag in Woche 1 gelesen – ich wusste nicht, dass es noch andere gibt, die aktiv am BC arbeiten. Aber gute Sache: Wir ziehen zusammen durch!
Ich habe auch gesehen, wie leicht dir die Gespräche fallen, während es bei mir eher ein kleiner Kampf ist (was ich ja schon vorher wusste – aber genau da, wo die Schwächen sind, lernt man halt auch am besten).
Jeder hat eben so seine Stärken. 

 

Ich bin mir aber sicher das ich ein paar Wochen in Woche 2 bleiben werde.

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 Level 2 – Woche 2, Dienstag
Stand vor dem Ausflug: 2/10

🎢 Tagesverlauf
Was soll ich sagen – heute war irgendwie der Wurm drin.
Ich war wieder drei Stunden unterwegs, immer von einem Park zum nächsten. Und jedes Mal dachte ich: „Dort wird es leichter.“ Wer kennt das nicht?
Nach etwa einer Stunde habe ich meinen ersten Approach gemacht – er konnte kein Deutsch. Also mit dem Momentum weiter zum nächsten. Da dachte ich mir auch: „Kann eventuell kein Deutsch“, und er war am Handy. Aber wegen des Momentums (das war eine Minute nach dem ersten Approach) habe ich mir gesagt: „Dann hol dir halt das Nein – ist eine gute Übung.“
Also bin ich hin...

🗣️ Gespräch 3 von 10
Ein Afghane, etwa 50 Jahre alt, mit Joint in der Hand.
Wie erwartet: kaum Deutschkenntnisse. Aber wir konnten uns etwas unterhalten. Irgendwann wusste ich nicht mehr, worum es eigentlich ging – aber der Mann hat geredet und geredet. Es gab auch kurze Pausen, in denen ich weitergefragt habe. Am Ende waren es etwa 10 Minuten. Irgendwann wurde es mir zu langweilig, und ich wollte ins nächste Set... daraus wurde aber nichts.
Dieses erste Set war nach ca. 1 Stunde und 30 Minuten – also deutlich früher als gestern.

🧠 Mentale Blockade
Danach hat mein Kopf irgendwie dichtgemacht, und meine Stimmung wurde schlechter und schlechter. Kurz vor Ende der drei Stunden habe ich noch einen Asiaten angesprochen – er hatte keine Zeit.
Ich hängte noch 30 Minuten dran, auch weil ich mehr angesprochen habe als gestern. Also habe ich doch mehr gemacht, obwohl nur ein Gespräch zustande kam heute.
Für den Tag war ich fertig. Ich sagte mir: „Zeit ist um.“ Ich musste auch wieder nach Hause.

 

Also: Kraft tanken – am Donnerstag geht’s weiter. Dann muss ich halt Donnerstag, Freitag oder Samstag ein Set mehr machen. Das wird schon gehen.

🔍 Erkenntnisse
Was mir aufgefallen ist: Sobald ich jemanden angesprochen habe, ist meine Aufregung eigentlich so gut wie weg, und ich kann mich auf das Gespräch konzentrieren. (Der Mann heute war auch sehr gesprächig – aber ich habe ihm guten Input gegeben, um das zu aktivieren.)
Trotzdem ist mein Problem wirklich die Situation vor dem Ansprechen. Sobald ich im Set drin bin, geht es.
Ich kämpfe damit, in Parks anzusprechen. Die Innenstadt ist ein Limiting Believe bei mir – aber warum sollte es dort schwerer sein? 

Vom inneren her weiß ich ist alles Quatsch und wieso sollte mich die Meinung etc fremder Menschen stören? Aber mein Kopf will das nicht so ganz umsetzen.

🚶‍♂️ Bewegungsmuster
Das führt dazu, dass ich viel laufe. Die erste Stunde war so schnell rum, ohne dass viel passiert ist. Immer von einem Park zum nächsten. Vielleicht begrenze ich mich am Donnerstag mal nur auf die Innenstadt.
Das Grüßen muss ich auch wieder mehr einbauen – das gerät immer mehr in Vergessenheit, weil mein Kopf so auf die Challenge fokussiert ist.

🆘 Hilfe gesucht
Habt ihr Tipps? Ich habe schon von der 3-Sekunden-Regel gehört. Aber habt ihr noch andere Methoden, wie ich aus dem Kopf rauskomme und die Approaches schaffe?

📊 Ergebnis
3 von 10 Gesprächen

EG
PhoenEX

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Am 21.10.2025 um 19:15 , PhoenEX 🐦🔥 schrieb:

Also: Kraft tanken – am Donnerstag geht’s weiter. Dann muss ich halt Donnerstag, Freitag oder Samstag ein Set mehr machen. Das wird schon gehen. 

Und wenn nicht, hängst du einen Tag dran, so lange bis es fertig ist

 

Am 21.10.2025 um 19:15 , PhoenEX 🐦🔥 schrieb:

Habt ihr Tipps? Ich habe schon von der 3-Sekunden-Regel gehört. Aber habt ihr noch andere Methoden, wie ich aus dem Kopf rauskomme und die Approaches schaffe? 

Über die wäre ich auch dankbar. Kurz davor ist mein Kopf leer und ich weiß nicht so Recht was ich sagen soll um das Gespräch zu starten.

Normalerweise entstehen die Gespräche bei mir aus einem Kompliment, einer Frage die ich wirklich wissen will, dem Hund oder Zufall. Während ich das schreibe fallen mir canned opener und personalisierte mistery method ein. Ich denke ich werde mir als ersten Versuch einmal etwas vorbereiten und dann auswendig lernen. Spontan geht ja später immer noch und vielleicht brauche ich ja als Anfänger so eine Stütze / habe meine Fähigkeiten überschätzt.

Ich erstelle morgen dafür Mal ein Thema und halte dich auf dem laufenden. Ich will den Vorsprung nicht größer werden lassen🥲

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vor 19 Stunden, Der_Schmied schrieb:

Und wenn nicht, hängst du einen Tag dran, so lange bis es fertig ist 

 

Über die wäre ich auch dankbar. Kurz davor ist mein Kopf leer und ich weiß nicht so Recht was ich sagen soll um das Gespräch zu starten. 

Normalerweise entstehen die Gespräche bei mir aus einem Kompliment, einer Frage die ich wirklich wissen will, dem Hund oder Zufall. Während ich das schreibe fallen mir canned opener und personalisierte mistery method ein. Ich denke ich werde mir als ersten Versuch einmal etwas vorbereiten und dann auswendig lernen. Spontan geht ja später immer noch und vielleicht brauche ich ja als Anfänger so eine Stütze / habe meine Fähigkeiten überschätzt.

Ich erstelle morgen dafür Mal ein Thema und halte dich auf dem laufenden. Ich will den Vorsprung nicht größer werden lassen🥲

Also ich persönlich frage immer nach den Hobbys und schaue, wie empfänglich die Menschen sind. Nach ein paar gewechselten Sätzen merkt man ja dann, ob sie Interesse an einem Gespräch haben oder eher nicht.

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Level 2 – Woche 2, Donnerstag
Stand vor dem Ausflug: 3/10


Was soll ich sagen – Dienstag war nicht ganz so prickelnd.

Drei Approaches gemacht, aber nur ein Gespräch zustande gekommen. Insgesamt war ich 3 Stunden und 30 Minuten unterwegs.


Gestern, am Mittwoch, musste ich ebenfalls in die Stadt und dachte mir: Komm, machst du wenigstens ein Gespräch. Hat nicht geklappt, dafür Grüßen in der Innenstadt – was letzte Woche noch eher schwierig für mich war. Ansonsten habe ich gestern nichts weiter gerissen, außer einem weiteren Approach. Der sagte: „Nein, keine Zeit.“

 

Naja, kommen wir zu heute.

 


Wie erwähnt, musste ich noch das eine Gespräch von Dienstag nachholen, um wieder im Zeitplan zu sein. Dabei ist mir klar geworden, dass das nur ein Limitierender Glaubenssatz (LB) ist – dieses Denken: „Ah, okay, zwei Gespräche fertig, jetzt chillen.“ Natürlich ist das für das DJBC erstmal gut, aber das Ziel ist ja, in jeder Situation ansprechen zu können.


Dass Situationen wie in Läden, im Bus oder in Büchereien für mich schwieriger sind als andere, öffentlichere Orte, ist ebenfalls nur ein LB.

Aber daran arbeite ich – deswegen sind wir ja im Feld. 


Mir war klar, dass ich mir dieses stundenlange Herumrennen und Kämpfen mit der Angst dringend abgewöhnen muss – sonst wird die Angst immer größer. Also hier kurz der heutige Tag zusammengefasst für die Kollegen, die weniger Zeit haben und das Ganze nur sporadisch verfolgen:


Heute:
•     3 Gespräche, die zählen
•     3 zusätzliche Approaches (darunter zum ersten Mal in diesem Jahr eine HB)
•     Dauer: 1 Stunde und 50 Minuten
Ein deutlicher Sprung im Vergleich zu Dienstag. Darauf bin ich sehr stolz, denn ich habe mir einfach keine Zeit gelassen, verkopft zu sein. Zu lange im Kopf – und man verliert. Die Stimmung wird schlechter und die vermeintliche Angst größer. Das war die Kurzform von heute – jetzt zum detaillierten Bericht:

Gespräch 4:
Ein Approach wollte nicht – also weiter.

Keine Minute später: Gespräch mit einem Rentner, der gerne mit seinem Wohnmobil reist.
Sehr netter Mann, war nur heute in der Stadt. Er erzählte mir von seinen Kindern und deren Studiengängen – etwas Ähnliches wie ich. Er hat schon sein Leben lang gerne gereist. Er sprach etwa 80 % der Zeit, also war es leicht, die Zeit zu füllen. Die Ansprechangst (AA) war fast weg, sobald ich ihn angesprochen hatte – nur noch ein wenig Aufregung, ob es zwei Minuten hält. Generell habe ich heute kaum an die Aufgabe selbst gedacht, sondern mich auf den Moment fokussiert und beruhigt. Das ist meine Art, mit AA umzugehen bzw. sie zu überwinden.

 



15 Meter weiter traf ich auf die HB, die mich wohl mit dem Rentner hatte reden sehen. (Wie oben erwähnt: meine erste HB im Rahmen dieser Challenge – sehr stolz.)
Sie hatte keine Lust zu reden – also weiter. Das Ganze war in einem kleineren Park. Die großen Parks habe ich heute wegen des Wetters gemieden – regnerisch gegen Ende, aber dann etwas Sonne, was sehr schön war.


Gespräch 5:
In die Bücherei – ich habe dort noch nie approached, aber mir gesagt: Das ist ein LB. Hier ist es genauso wie überall.
Ich habe mit mir gerungen (nicht in Worte zu fassen, was da innerlich passiert, wenn man sich seiner Angst stellt – das ist nur in der Praxis lernbar, nicht in Foren oder Büchern).

Dann habe ich mich aufgerafft und bin zu einem 2er-Set gegangen: zwei Jungs kurz vor dem Abi.
Wir haben darüber gesprochen, was sie gerne studieren wollen. Locker die zwei Minuten voll bekommen. Aufgrund des 2er-Sets war es etwas schwieriger, weil man zwischen beiden wechseln musste – aber auch eine gute Erfahrung.

 

Danach raus aus der Bib – ich dachte mir: ein guter Anfang.

Also ist auch die Bücherei kein Tabu, sondern nur Kopfsache. Ich machte mich auf den Weg. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich deutlich schneller war als am Dienstag – das motivierte mich noch mehr. Mittlerweile war auch das Wetter besser geworden.


Nächster Approach – keine Lust, also weiter.


Ich denke, in Zukunft werde ich die normalen Misserfolge nicht mehr so detailliert aufschreiben, sonst wird das Ganze zu lang. Aber jetzt am Anfang war mir das noch wichtig, denn selbst nur ansprechen – auch ohne Gespräch – ist ein Sieg.


Gespräch 6 : ein afrikanischer Kollege, sprach kaum Deutsch.
Aber irgendwie habe ich mich durchgerungen und war froh, dass ich heute drei Gespräche hatte und ein paar mehr Approaches – mit dem ein oder anderen „Hallo“ hier und da.

Dazu muss man sagen, dass ich heute vor dem Losziehen wirklich mit mir gerungen habe – ob ich nicht lieber zu Hause bleiben, ein bisschen zocken und die Zeit genießen sollte. Die Challenge also abbrechen. Aber ich habe meine ganz persönlichen Gründe, warum ich das hier bis zum Ende durchziehen will. Und deswegen ging es trotzdem los. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass es doch so erfolgreich wird.
Im Moment ist das Hauptsächliche, was ich lerne: die Angst zu erobern.

📊 Ergebnis:
6 von 10 Gesprächen
EG
PhoenEX

PS:

Naja, und wenn man sich die Zahlen der Wochen anschaut...von Woche 1 auf 2 fliegt die hälfte raus, von 2 auf 3 wieder die Hälfte und so weiter bis Woche acht, wirklich nur eine ganz kleine Zahl von Männern zieht das durch. 

Und ich stand heute vor dem Psychology regal in der Bibliothek, über beziehungen und Ängste und ich habe mich gefragt wie viele Bücher ich wohl lesen muss damit meine AA weg geht....

Haha...dann habe ich gesagt alles wissen der Welt würde nichts helfen und bin zu meinem Set Nummer 5 mit den zwei Abiturienten.

 

 

Fazit: Machen, machen, machen. Gehe auf die Straße stelle dich deiner Angst der Rest kommt von alleine.

 

 

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Heute, Donnerstag

 

– ich mach’s kurz: Nach diesem Push gestern habe ich irgendwie nix gebacken bekommen. Heute war ich wieder zwei Stunden unterwegs, habe ein paar Hallos verteilt, aber keinen Approach gemacht.

 

Ich denke, das ist bei mir so eine Kopfsache, weil ich immer alles perfekt machen will. So gehe ich unterbewusst einfach rein mit der Erwartung: „Okay, heute vielleicht vier Gespräche und einen Haufen Approaches“ – was dann an mir genagt hat.

Anstatt wie gestern einfach im Moment zu sein und durchzuziehen.

 

Dann, nach den zwei Stunden, setze ich mir noch verrückte Challenges wie: „Jetzt gehen wir zum Bahnhof und approachen der Reihe nach einfach jeden.“

Was Quatsch ist – in so einer verkopften Situation muss ich mich in Zukunft mehr auf das Warm-up zurückbesinnen und einfach sagen: „Komm, jetzt drei Grüße, und dann darfst du erst einen Approach machen“, damit ich nicht so an diesen Approaches festhänge und die Angst sich ungehindert aufbauen kann.

 

Also heute an sich keine Zahlen auf dem Papier, aber mental ein bisschen was gelernt.

 

Übrigens: Wenn ich die Woche nicht schaffe, muss ich wieder zurück zu Woche 1 – bis Woche 2 geschafft ist.

Sollte dann Woche 3 nicht klappen, muss ich zurück zu Woche 2 und so weiter – also immer eine Woche zurück, damit sich die Aufgaben einprägen.

 

Morgen ist auch noch ein Tag, ein Samstag – das heißt, ich nehme mir vier, vielleicht auch fünf Stunden, und der Fokus liegt erstmal auf dem Warm-up und dann auf den vier Gesprächen.

 

Am Sonntag gehe ich mit einem Wing nach Stuttgart, aber ich will die Challenge gerne schon vorher beendet haben.

Hat immer so ein „Gschmäckle“ – natürlich pusht einen der Wing mehr zu machen, als man eigentlich denkt, was man kann… aber zieht man dann alleine los, muss man es ja auch schaffen.

 

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Level 2 – Woche 2, Sonntag
Stand vor dem Ausflug: 6/10


So einfach frei aus dem Kopf heraus meldet sich der Phöny zurück aus dem Ausflug.


Erstmal die Kurzversion für diejenigen, die es nur sporadisch verfolgen:
Gestern lief nichts außer ein paar Hallos – zwei angesprochen, aber kein Gespräch. Das heißt, heute am Sonntag musste ich noch vier Gespräche absolvieren … was ich auch geschafft habe. Heute war auch ein Wing dabei und es lief recht gut. Wir kamen ein gutes Stück voran. Das heißt auch: Woche 2 wurde erfolgreich beendet bzw. bestanden. Ich freue mich! Da am Donnerstag und Freitag mein Kopf eher zu war, hätte ich nicht gedacht, dass ich es noch schaffe. Aber: 12 von 10 Gesprächen fertig, zwei davon mit HB.

 


Nun zum detaillierten Report

– Donnerstag und Freitag lasse ich weg, waren einfach nicht meine Tage.

Manchmal braucht man einfach seinen Wing, der einem etwas unter die Arme greift und einen fliegen lässt.

Heute hat es auch richtig Spaß gemacht, im Gespräch zu sein. Es war ein ziemlich starker Tag. Nochmal Grüße an King Wing (Namen sind geändert), dass er dabei war – es war auch für ihn ein sehr erfolgreicher Tag mit drei NCs. Solide. Ich hatte ganz zum Schluss auch fast ein NC, was ja sehr außerhalb des Ziels dieser Woche liegt – was zeigt, was so ein erfolgreicher Tag auch mit einem machen kann.

 

Ich fange mal an:


Gespräch 7 war mit … lasst mich nachdenken … hehe, das ist dann im Nachhinein bei so einem großen Tag gar nicht so leicht …


Weiß ich im Moment ehrlich gesagt gar nicht mehr. Ich hatte auch sechs Gespräche heute, deswegen ist das ein bisschen … haha … aber auch ein gutes Zeichen.
Naja, ich berichte einfach mal nur von denen, an die ich mich noch erinnere:


•     Einer war ein Typ bei der U-Bahn – solide, macht Kraftsport, cooler Typ. Aber die U-Bahn kam nach zwei Minuten, also war das eine gute Möglichkeit, die Zeit zu stoppen.


•     Anderes Set war ein Typ, der in der Einkaufszeile etwas abseits an einer Säule stand. Wir haben über PCs, Zocken und Fotografieren geredet.


•     Noch eins (mein erstes HB-Gespräch – wir erinnern uns: diese Woche war auch mein erstes Mal HB überhaupt ansprechen im Rahmen des DJBC): direkt ein 2er-Set. Zwei Damen, die denselben Dialekt gesprochen haben wie ich – also sehr sympathisch. Beide reiten gerne (ich habe mir Scherze verkniffen) und wirkten sehr solide, aber ein wenig schüchtern. Das Ganze war auch mitten in der Einkaufszeile.


•     Ein weiteres Gespräch mit einem älteren Ehemann, der eine Fotokamera umgehängt hatte – wir redeten darüber, wie er dazu kam.


•     Und noch eins war ein Kollege an einem Infostand – das war noch recht am Anfang des Losziehens, und ich habe es zählen lassen, weil ich initiiert habe.


•     Und das letzte von heute war auf dem Rückweg eine HB (wir sehen schon: viel an einem Tag zu machen, macht mich mutig). Wir kamen gut ins Gespräch. Beim NC meinte sie: Nein, sie macht sowas nicht. Freund schon seit vier Jahren – wenn sie keinen hätte, würde sie. Naja, nichts verloren, aber Erfahrung gewonnen. Falsche Zeit, richtige Frau.

Das waren grob die sechs Sets des heutigen Tages – zwei HBs, worauf ich schon stolz bin. Bzw. es zeigt: Ob HB oder random Passant – es macht nur vom Kopf her einen Unterschied.


Trotz allem werde ich diese Woche nochmal wiederholen. Ich habe gemerkt: Grüßen, auch in der Innenstadt, ist mittlerweile eine leichte Übung. Und da es am Freitag, Donnerstag und Samstag nicht ganz so sauber lief, wiederhole ich diese Woche nochmal – wie schon gesagt, um zu festigen und das Fundament zu bauen, um dann eine solide Woche 3 zu bekommen.


📊 Ergebnis:
12 von 10 Gesprächen
EG
PhoenEX
P.S.
Heute nicht ganz so ausführlich, weil ich mich nicht mehr so ganz sauber an den ganzen Tag erinnere. Da werde ich mir in Zukunft, wenn ich länger unterwegs bin, kleine Notizen machen. Ansonsten werde ich hier weiterschreiben in der nächsten Woche – ich bin zuversichtlich, dass es eine leichtere Woche wird, und ich werde sicher mehr HBs einfließen lassen. Ihr hört von mir

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Level 2 – Woche 2.1 Montag
Ziel für diese Woche: 10 Gespräche von mindestens 2 Minuten Länge mit Fremden führen.


Kurzversion für die Kollegen mit wenig Zeit:
Heute 3 Gespräche von mindestens 2 Minuten, eines davon mit einer HB und einem NC.
Plus: Mehrere Approaches, die nicht zu 2-Minuten-Gesprächen geführt haben.
Heute hat es auch die ersten 30 Minuten ordentlich geregnet, und ich war ohne Schirm unterwegs.

 

Nun zum genaueren Report (am Ende gibt’s noch einen Riesenerfolg für mich):
Ich habe direkt das Momentum von dem sehr guten Tag gestern mit dem KingWing (Name geändert) mitgenommen.
Auch wenn ich heute Morgen dachte: „Ach komm, letzte Woche warst du jeden einzelnen Tag unterwegs – mach heute doch mal Pause.“ Eigentlich ist ja Sonntag und Mittwoch immer mein Pausentag.

 

Ausrede erkannt – Gefahr gebannt.

 

Und es geht los:

 

Wirklich prasselnder Regen, Leute laufen natürlich weiter.

Hier machte ich mir keine Illusionen, ein 2-Minuten-Gespräch fordern zu können. Die meisten mit Regenschirm, aber der ein oder andere stellt sich auch unter – und so fand ich auch mein erstes Set:


Ein etwas älterer Herr – wir sprachen darüber, wie er zuhause ein kleines Homegym aufgebaut hat und es wichtig findet, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Es entstand relativ schnell ein Redefluss seinerseits, sodass ich mich zurücklehnen konnte und ihn sachte führen. Nach 5 Minuten bin ich etwas abrupt aus dem Set raus (nächstes Mal möchte ich es etwas sanfter beenden – hatte ihn quasi mitten im Satz unterbrochen und gesagt, ich muss weiter). Weil ich mein Momentum nicht mit einem zu langen Gespräch verlieren wollte und schnell ins nächste Set wollte. Das Ganze war übrigens bei dem Wetter auch anders nicht möglich – in der Innenstadt, Einkaufszeile. Wir erinnern uns: Hier fiel es mir vor 2 Wochen noch schwer, auch nur die Hallos zu verteilen – also ein guter Fortschritt.


Ich bin dann auch kurz in das Einkaufszentrum, um mich abzukühlen und schon mal für zukünftige Sets auszuspähen (so innen zu approachen ist auch noch recht schwer für mich im Vergleich zur Straße. Dementsprechend lief dort heute auch kein Set, aber mit etwas mehr Pushen könnte ich das auch locker – was ein gutes Gefühl ist, die AA endlich in den Griff zu bekommen).


Naja, jedenfalls raus aus dem Einkaufszentrum, noch 2 Sets angesprochen in der Einkaufszeile, dann weiter in den Park (hier kommt die AA zurück – im Sinne von: Dort ist es nicht so voll, also einfacher...). Auch wenn ich wusste, es hatte eben erst aufgehört zu regnen – da wird original keine einzige Person sein...

 

Eine war dort unter einem Pavillon, mittlerweile kam sogar die Sonne wieder raus und wir bekamen einen blauen Himmel.

(Ich war grob 2 Stunden unterwegs, in denen sich das alles abspielte.)


Naja, der hatte keine Zeit – also zurück zur Einkaufszeile.

Ich brauchte noch mein nächstes Gespräch. Sehe auf dem Rückweg eine HB und wohl ihren Freund.
Spreche sie an: „Keine Zeit“, und ihr Freund spricht kein Deutsch – also zum nächsten Set, das 5 Meter entfernt sitzt.

 


Ein Unternehmer mit eigenem Geschäft. Der hatte mich tatsächlich im Gespräch auch mit seiner etwas selbstbewussteren Art etwas eingeschüchtert. Es war ein sehr angenehmes Gespräch – der Mann ist echt in Ordnung und cool drauf. Dennoch war ich nach dem 10-Minuten-Gespräch plötzlich in einem sehr unzufriedenen State.
Wahrscheinlich, weil diese kleine Einschüchterung von seinem Wesen auf mich eine Erinnerung war, dass Menschen ansprechen und Gespräche führen zu können – trotz aller Härte – erst der Anfang ist. Auch wenn es bis jetzt schon schwer war und es sich allmählich leichter und leichter anfühlt, anzusprechen.

Aber Luft nach oben eben.


Naja, egal – für heute ordentlich was geleistet, genug Approaches sowieso und easy die 2 Gespräche erhalten.
Von meinen 2 Stunden Zeit hatte ich aber noch 40 Minuten übrig – also weiter zur Einkaufszeile.

Da sah ich eine HB in einer kleineren Straße.
Sie schaute traurig auf den Boden, Kopfhörer im Ohr. Ich laufe weiter, aber genau in dem Moment kommt mir der Gedanke: „Denke einmal nicht an dich selbst.“ 

Was tatsächlich für mich ein Schlüsselevent ist – wie der Buchdruck von Gutenberg für die Ideenverbreitung. Denn es war wirklich aus meinem Unterbewusstsein die Frage: „Was, wenn du ihr jetzt eine Freude bereiten könntest?“ – und eben nicht: „Wird sie mich mögen? Akzeptiert sie mich? Sie hat einen Freund etc.“


Wenn diese Dame wirklich einen schlechten Tag hat, wird sie sich mega darüber freuen, ein nettes Gespräch zu haben. Ich drehe also eine kleine Runde um den Häuserblock und gehe wieder in diese Straße – ca. 2 Minuten später. 

Sie ist weg. Naja, wenigstens hätte ich sie angesprochen, wenn sie noch da gewesen wäre.


Ich laufe also weiter, wieder Richtung Einkaufspassage. Bin ja noch so ein wenig im negativen Mindset von dem vorherigen Gespräch mit dem Businessmann. Da sehe ich eine Frau auf einer Bank sitzen – auch in ihr Handy gekehrt. Ich hatte sie zuvor nur kurz gesehen, deswegen kann ich es nicht sicher sagen, glaube aber, das ist sie von der Straße eben. Naja, einzige Möglichkeit, es herauszufinden, ist: ansprechen.

Gehe also hin, sie macht die Ohrhörer raus, und ich sehe ihr Gesicht. Sie ist tatsächlich ganz süß, und wir reden über alles Mögliche – für ca. 15 Minuten. Dann muss sie zu einem Termin. Ich frage sie nach der Nummer, sie scannt meine ein, und wir verabschieden uns. Also streng genommen kein NC, da sie sich bei mir noch melden muss. Aber das Gespräch war sehr angenehm, und alleine das hat mich echt gepusht und war ein geiler Start in die Woche – unabhängig davon, ob von ihr was kommt.
Ich hatte mich am Anfang des Gesprächs direkt zu ihr gesetzt – aber eben mit 50 cm Abstand (verurteilt mich nicht – Ziel dieser Woche ist nur, random Personen anzusprechen. Ich war hier sehr außerhalb der Grenzen, hehe).

Das war der erste Tag der Woche 2.1 von Level 2 des DJBC.

 

Scrollt gerne nochmal nach oben und schaut, wie dieselbe Aufgabe letzte Woche angefangen hat. Heute eine deutlich bessere Performance – ich bin gut drauf. Denke, ein großer Berg auf dieser Reise ist erstmal erklommen, und ich muss noch das Fundament weiter ausbauen.
Denke aber, ich kann nächste oder übernächste Woche in die 3. Woche starten – mit gutem Gewissen.
Und danach in Woche 4 – und dann mal sehen. So weit war ich noch nie. Denn wenn ich erstmal im Gespräch bin, macht es mir eigentlich null aus, auch nach der Nummer zu fragen – also wird das keine so krasse Steigerung zu Woche 3 werden.
Aber erstmal Fundament bauen mit Woche 2.

📊 Ergebnis:
3 von 10 Gesprächen
EG

PhoenEX

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Damn Boy, 

da bin ich ein paar Tage nicht aktiv und du machst Woche 2 fertig und wiederholst nochmal, RESPEKT. Es geht ja steil nach oben bei dir und es freut mich, dass du noch so viel Spaß dran hast. Ich bin gespannt wann du den ersten Nc und Date hast, kann ja bei dem Tempo eigentlich nicht mehr so lange dauern.

 

Ich gebe mir Mühe aufzuholen bis jetzt sind wir ja bei 2 zu 15 😄 

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vor 21 Stunden, Der_Schmied schrieb:

Damn Boy, 

da bin ich ein paar Tage nicht aktiv und du machst Woche 2 fertig und wiederholst nochmal, RESPEKT. Es geht ja steil nach oben bei dir und es freut mich, dass du noch so viel Spaß dran hast. Ich bin gespannt wann du den ersten Nc und Date hast, kann ja bei dem Tempo eigentlich nicht mehr so lange dauern.

 

Ich gebe mir Mühe aufzuholen bis jetzt sind wir ja bei 2 zu 15 😄 

Es ist kein Rennen – wenn du länger brauchst, brauchst du länger. Ankommen ist hier das Ziel. Denk dran: Wenn du im Forum schaust, haben über sechstausend in Woche 1 angefangen, und bis jetzt sind nur etwa 20 bis in Woche 8 gekommen. Und nicht jeder von denen hat auch beendet. Es ist manchmal ein verdammt harter und anstrengender Weg – trotz allem Spaß und den coolen Situationen.

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Level 2 – Woche 2.1 Dienstag

Stand vor dem Ausflug: 5/10


Kurzfassung:
2 Gespräche à 2 Minuten erreicht. Heute war ich aber wieder stark in meinem Kopf gefangen und musste ein wenig kämpfen für die zwei Gespräche... dennoch nicht so hart wie letzte Woche. Es ist halt so: Ich kann nicht jedes Mal, wenn ich in eine vermeintlich schlechte Stimmung gerate, sagen „Ich mache es morgen“. Es ist nämlich nur die AA, getarnt als schlechte Stimmung.

Lange Version:


Obwohl heute auch nicht ganz so lang.


Ich hatte zuerst etwas Bürokratisches zu erledigen und bin danach für 1 Stunde und 40 Minuten losgezogen, um die Aufgabe zu erledigen.
Ich merkte, sobald ich mit der Übung anfing, dass es heute wieder etwas schwerer war als gestern. Ich bin in die Bibliothek gegangen und habe mir gesagt: „Dort mache ich meinen ersten Approach.“ Dort habe ich dann gemerkt, wie ich mich zunehmend mit Bücherlesen abgelenkt habe... lustig, ich weiß.

 

Von der Stimmung her hätte ich mich sehr stark pushen müssen, um jemanden anzusprechen. Ich merkte, wie ich in eine Abwärtsspirale geriet.

 

Wir erinnern uns: Letzte Woche habe ich festgehalten, bei solchen Situationen nicht krampfhaft gegen diese Mauer anzukämpfen – denn dadurch wird sie nur stärker. Fokus auf das Warm-up, wie ich es letzte Woche gesagt habe. Sonst fällt man in diesen Strudel, aus dem man alleine nur schwer wieder herauskommt.

Meine Zeit war mittlerweile auf 40 Minuten geschrumpft.


Ich gehe also raus aus der Bücherei, konzentriere mich auf die „Hallos“ und laufe in Richtung eines Parks. Auf dem Weg dorthin begegne ich einem 3er-Set von ein paar Schülern.

Wir redeten über Fortnite und Fußball, wobei nur zwei der drei Jungen viel redeten – der andere war wohl eher schüchtern. Ich frage mich, wie es da wohl mit den Frauen in der Zukunft bei ihm laufen wird. Naja, erstes Gespräch des Tages erstmal geschafft. Und da wir gestern drei gemacht haben, war ich damit auch schon wieder perfekt im Zeitplan.

 

Dennoch wollte ich Gespräch Nummer 2 noch führen.


Jetzt mit etwas besserer Stimmung und etwas lockerer weiter zu dem kleinen Park. Auf dem Weg dorthin fleißig Grüße verteilt wie ein Weltmeister.
Lustigerweise war mein

Gespräch Nummer 2 heute auch in einem 3er-Set: zwei Männer und eine HB-Frau. Also etwas härter als das zuvor.
Ich redete auch nur mit den zwei Typen. Das HB schaute ab und zu zu mir, war aber ansonsten in ihr Handy vertieft. Es waren Ukrainer, und da habe ich bei den Frauen auch eher schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht. Naja, auch mit diesen redete ich – lustigerweise wieder über Fußball.

Klar, es ist ein beliebter Sport, aber gleich zwei Gespräche hintereinander darüber und das erste Mal seit Beginn des Bootcamps... ist schon erwähnenswert.

Das war mein zweiter Tag.
Vom Kopf her wohl auch extra anstrengend, weil ich ja seit letztem Montag bis heute wirklich jeden einzelnen Tag losgezogen bin und etwas gemacht habe.
Eigentlich sind Mittwoch und Sonntag immer Pausentage zum Krafttanken. In dem Sinne freue ich mich auf morgen.


Die Kleine von gestern hat sich noch nicht gemeldet – vielleicht nur ein Blatt im Wind. Trotzdem war die Situation für mich erstmal ein Meilenstein.

📊 Ergebnis:
5 von 10 Gesprächen

EG
PhoenEX

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Level 2 – Woche 2.1 Donnerstag
Stand vor dem Ausflug: 5/10


Kurzfassung:


Eine Asiatin angesprochen – keine Zeit, also weiter. Einen Typen angesprochen, der etwas gefährlich aussah, war aber ein ganz Netter. Plötzlich kommt seine Freundin dazu – eine HB. Das Ganze geht etwa 30 Minuten, und ich habe mehr mit der Freundin geredet, da sich der Typ zurückgehalten hat. Und noch ein Gespräch in der Bücherei.

 

Lange Version:


Heute war stimmungstechnisch wieder ein „mir selber in den Arsch treten, damit ich rausgehe“-Tag. Wegen Stress auf der Arbeit war ich etwas eingespannt. Aber ich bin froh, dass ich losgezogen bin.


In der Einkaufspassage sehe ich eine Asiatin sitzen. Ich habe mich gepusht, weil ich eine kleine Wette mit einem Kumpel habe, dass ich es nicht schaffe (bzw. es ist ein Fluch), ein Gespräch mit einer Asiatin zu führen. Diese reagieren eher ablehnend bzw. haben keine Zeit … war auch diesmal so.

Also gegrinst, weil es wirklich bisher bei jeder einzelnen Asiatin der Fall war, dass so eine Reaktion kommt. Ich werde in Zukunft berichten, ob sich das mal ändert.


Ich laufe weiter die Straße runter und sehe diesen Typen, der eher bedrohlich aussieht. Ich spreche ihn aber an, und er ist zuckersüß vom Charakter. Wir reden ein bisschen, dann kommt die Freundin dazu – eine HB. Ich führte das Gespräch weiter mit beiden, aber immer mehr zog sich der Freund zurück, und ich verfiel in ein tiefes Gespräch mit der Frau. Die war total auf meiner Wellenlänge. Wirklich schade, dass sie einen Freund hatte. Naja, das Ganze ging etwa 30 Minuten.


Danach ging ich in die Bücherei. Seit Beginn des DJBC machte ich dort meinen zweiten Approach – also sehr stolz auf mich. Man sieht, wie man schon in kurzer Zeit gute Erfolge mit diesem Bootcamp erzielt. Auch wenn es von der Überwindung her wieder eine 15 von 10 war, diesen Typen anzusprechen. Lustigerweise war er Asiate – also ist der Fluch jetzt eventuell gebrochen. Ich muss morgen mal Ausschau halten und jede Asiatin, die ich irgendwie attraktiv finde, ansprechen. Ich werde morgen berichten.
Das Gespräch mit dem Kollegen ging wirklich gute zwei Minuten, auch weil ich glaube, dass sich zwei Damen von unserem Gespräch leicht gestört gefühlt haben …

 

ist halt Bücherei, was es für mich auch schwieriger macht, weil man etwas flüstern muss und sich nicht komplett gehen lassen kann.


Ansonsten werde ich schauen, dass ich morgen nochmal ein paar Entspannungsübungen mache, um mich von der Arbeit zu erholen. Und erstmal fünf „Hallos“, bevor ich approachen darf (außer es ist eine Asiatin) – das habe ich heute nämlich komplett vernachlässigt.

📊 Ergebnis:
7 von 10 Gesprächen
EG
PhoenEX

 

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vor einer Stunde, PhoenEX 🐦🔥 schrieb:

diesen Typen, der eher bedrohlich aussieht.

War es ein Metaller oder Rocker? Die sind irgendwie alle nett. Auf Festivals habe ich auch nur gute Erfahrungen mit denen gesammelt.

 

Super das es weiter geht. Ich schreibe gleich mal meinen Report, bei mir gehts auch Bergauf. Der Stress und die Anspannung sind aber bei mir auch bei 10/10. Komplett aus der Komfortzone raus und ich merke wie unnatürlich/hölzern sich das anfühlt. Insgesamt merke ich aber das es konstant besser wird.

 

Ich drücke die Daumen bei den Asiatinnen. Ich habe mal eine geheiratet und kann das Interesse verstehen (yellow fever ftw)

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Am 30.10.2025 um 20:03 , Der_Schmied schrieb:

War es ein Metaller oder Rocker? Die sind irgendwie alle nett. Auf Festivals habe ich auch nur gute Erfahrungen mit denen gesammelt.

 

Super das es weiter geht. Ich schreibe gleich mal meinen Report, bei mir gehts auch Bergauf. Der Stress und die Anspannung sind aber bei mir auch bei 10/10. Komplett aus der Komfortzone raus und ich merke wie unnatürlich/hölzern sich das anfühlt. Insgesamt merke ich aber das es konstant besser wird.

 

Ich drücke die Daumen bei den Asiatinnen. Ich habe mal eine geheiratet und kann das Interesse verstehen (yellow fever ftw)

Nee, war ein Typ, der ein bisschen böse geschaut hat, aber an sich normal aussah. Haha, also ja – ist meistens eher eine Ausrede im Vorhinein, wenn man solche Gedanken im Kopf hat. Und ‚raus aus der Komfortzone‘ ist wohl das Motto des Bootcamps. Aber ich sehe mich schon in ein paar Monaten mit all den Erfolgen und wie froh ich sein werde, es durchgezogen zu haben.

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Level 2 – Woche 2.1 Freitag
Stand vor dem Ausflug: 7/10


Kurzfassung:
Ich habe drei Approaches gemacht. Dabei ist ein längeres Gespräch entstanden, das etwa 30 Minuten dauerte.

 


Lange Version:
Naja, heute war wieder eine 15 von 10 in Sachen AA und dem beklemmenden Gefühl im Kopf. Das ist gerade das, was mich am meisten herausfordert – dass man an Tagen wie Sonntag einfach mal zehn Leute anspricht und sechs Gespräche führt, mit einer HB als Abschluss... und dann am nächsten Tag wieder so im Kopf ist, dass man sich richtig rauskämpfen muss.


Aber ich sage mir vom Mindset her einfach, dass das Gehirn Zeit braucht, um sich umzustrukturieren, und dass man sich eben oft so fühlen wird, bis man sich daran gewöhnt hat.
Ansonsten habe ich heute drei Leute angesprochen.

Gespräch Nummer 8 war direkt mein erster Approach und dauerte auch gleich 30 Minuten – also sehr gut von der Länge her. Danach bin ich nochmal die Einkaufspassage runter und habe jemanden angesprochen, der kaum Deutsch konnte, also war das Gespräch eher kurz, etwa eine Minute.
Danach habe ich noch eine Asiatin mit ihrer Freundin angesprochen. Die Freundin hat direkt „Nein“ gesagt, also bleibt mein Asiaten-Counter bei 0.
Mal sehen, ob sich morgen etwas ändert. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nächste Woche in Woche 3 gehen sollte – sonst werde ich ein wenig zu bequem, auch wenn ich momentan noch etwas Schwierigkeiten beim Warmwerden habe.


Oh, und „Hallos“ habe ich heute auch wieder fleißig verteilt.


📊 Ergebnis:
8 von 10 Gesprächen
EG
PhoenEX

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vor 6 Minuten, PhoenEX 🐦🔥 schrieb:

Asiaten-Counter bei 0.

Ich drücke dir die Daumen, das wird schon.

 

vor 6 Minuten, PhoenEX 🐦🔥 schrieb:

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nächste Woche in Woche 3 gehen sollte

Auf alle Fälle, gogo! Du hast 20 Gespräche durch, Zeit weiter zu machen. 

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Level 2 – Woche 2.1
Samstag, und wir machen uns auf den Weg in die dritte Woche, bevor uns noch langweilig wird.


Stand vor dem Ausflug: 8/10


Kurzfassung:
Ich war wieder im Kopf wie der letzte Beta und hatte noch zwei Gespräche vor mir. Dennoch habe ich mich rausgekämpft (mit Worten nicht zu beschreiben). Ich hatte ein Gespräch mit einem Italiener, einer HB – aber eher am unteren Rand – und noch zwei Türken.
Erkenntnis von heute:
Ich werde in die dritte Woche aufsteigen. Wenn ich noch länger in Woche 2 bleibe, stagniere ich nur.

 

Vollversion:


Gestern Abend war es schon ziemlich spät, als ich losgezogen bin – also für den Winter spät, für den Sommer wäre es perfekt gewesen: so von 16 bis 19 Uhr. Es war dunkel, und durch den Feiertag war kaum etwas los – beziehungsweise mehr als genug, aber eben nicht so viel wie an einem Werktag.


Naja, ich war wieder sehr beklommen und im Kopf, was für mich die Frage aufwirft: Was ist in meinem Inneren in den letzten zwei Wochen passiert, wenn es jetzt immer noch so hart ist, den ersten Approach zu machen?

 

Aber naja – jahrelange falsche Erziehung, falsche Mindsets und Nichtstun, um es plump zu sagen, haben einen eben geformt. Das ist unmöglich, in zwei Wochen wegzubekommen.

Das Gehirn und man selbst brauchen Zeit, sich in die neue Rolle einzuführen. Und genau das war mein Mindset, als ich das erste Set approached habe – ein netter Italiener, der wirklich auf meiner Wellenlänge war.

Und zwar:
Das Einzige, was ich beim Approachen herausfinde, ist, ob ich kompatibel bin mit der angesprochenen Person.“
Jemand, der „Verpiss dich“ oder „Hau ab“ sagt, wird wohl kaum ein Zeitgenosse sein, den es lohnt, in meinem Leben zu haben. Da müsste ich eigentlich dankbar sein, wenn man eine so direkte Abfuhr bekommt.


Ehrlich gesagt hatte ich aber – wenn man „Sorry, keine Zeit“ wegrechnet – durchweg positive Situationen bis jetzt. Diese extremen Fälle sind dann wohl eher die Ausnahme. Was mir zum Beispiel letztes Jahr passiert ist, war tatsächlich ein „Verpiss dich und geh weiter...“


Was im Moment hart ist – aber auch da muss man durch –, um die Frauen zu finden, die es nicht abwarten können, Teil meines Lebens zu werden.

Dieses Mindset in meinem Kopf zu verankern ist mein aktuelles Ziel des DJBC. Deswegen werde ich auch in die dritte Woche aufsteigen, weil das Ansprechen bzw. die Angst wirklich nur noch eine Hürde im Kopf ist und ich mich nicht festfahren will. Außerdem habe ich diese Woche auch drei HBs angesprochen – bei einer war es der Freund, dann habe ich mich aber hauptsächlich mit ihr unterhalten. Naja, kommen wir zum Report.

 


Ich war also in der Stadt, nachdem ich die letzten zwei Wochen mit grob 20 Menschen geredet habe, die ich zuvor nicht kannte. Und mein Kopf war dicht – im Sinne von „Ich schaffe das nicht“... was so absurd ist nach zwei Wochen, die eben, wie gesagt, beweisen, dass ich es doch kann.


Also habe ich mir in den Kopf gesetzt:
„Ich will nur herausfinden, ob diese Person kompatibel mit mir ist.“
Und den ersten Approach gemacht – der Italiener, nette Unterhaltung, ca. 7 Minuten, bis der Bus kam. Es hatte sich eine HB neben uns gesetzt an der Bushaltestelle, und ich hätte sie auch leicht ansprechen können, wollte aber das Italiener-Set nicht so einfach beenden. Das ist generell noch ein Problem von mir: wann und wie man ein gutes Set, das sich etwas in die Länge zieht, beendet.
Wurde dementsprechend beendet, als der Bus kam – hätte aber auch noch gut länger gehen können.


Ich ging weiter, fünf Meter, eine HB sitzt an einer anderen Bushaltestelle (das war am ZOB). Vom Kopf her dachte ich, sie sagt nein, weil sie minimal arrogant aussah – nur eine Ausrede. Ich gehe also hin, und sie geht auf das Gespräch ein, was mich für eine Sekunde verwundert hat – im Sinne von „Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so weit schaffe.“
Naja, sie ist ein nettes Mädel und wartete auf eine Freundin. Das Gespräch entwickelte sich gut, und wir kamen etwas in einen Flow... Als dann die Freundin dazu kam, begrüßten die beiden sich, ich sagte auch Hallo und dann, dass ich den beiden viel Spaß wünsche und noch einen schönen Abend.
Klar, hier hätte man das Set auch noch etwas länger ziehen können – eventuell mit den beiden eine Runde mitziehen. Ich glaube, die hatten vor, in einen Club oder eine Bar zu gehen... aber erstmal ein Erfolg. Beim nächsten Mal dann mehr.
Das Schlimmste, was hätte passieren können, wäre, dass sie sagen: „Nein, wir wollen eher alleine losziehen.“ Aber der Vibe war – naja, wie gesagt – beim nächsten Mal.


Vielleicht da von einem Erfahreneren einen Tipp? Wann man ein Set wie beenden kann... oder es kommt eventuell mit der Erfahrung.


So, und das letzte Set an diesem Tag waren zwei Türken, im seniorenalter die ultra freundlich waren. Es ging um Frauen – also wären die in meinem Alter gewesen, hätte man zusammen losziehen können. Zuerst waren die beiden auch etwas reservierter, aber wurden schnell offener.
Ich weiß, die dritte Woche wird nochmal mehr die Hölle als diese letzten zwei Wochen. Aber anders mache ich keinen Fortschritt mehr. Gleichzeitig wird es sicher eine super lustige und spaßige Woche, weil es halt an die attraktiven Frauen geht.


Ich gehe jetzt zurück ins Wochenende und widme mich dem Lesestoff der dritten Woche. Ich denke, das wird nochmal näher darauf eingehen – ein Gespräch zu führen ist im Grunde auch nichts anderes als die letzten zwei Wochen.

📊 Ergebnis:
11 von 10 Gesprächen
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PhoenEX

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