Amoklauf in Winnenden

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Yoa die Quellen sind zurzeit wohl nicht alle sehr glaubhaft. Was ich aber dann krass fand, als n Reporter zum Thema Winnenden gesagt. "Das ist kein Journalismus mehr was wir machen, das ist Voyeurismus..."

Ich würde sagen, sie bedienen den Voyeurismus der Zuschauer.

die BILD zeitung verdient mehr Geld als die ZEIT oder FAZ wegen der größeren Zahl von Lesern, die so etwas lieber lesen. Die breite Masse will eben Voyeurismus und einfache Erklärungen.

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buh, ein dicker Thread.

Thema Amoklauf/Tim K:

Tim ist im Grunde ein schwacher Mensch. Es fehlte ihm an Aufmerksamkeit, nicht zuletzt von weiblicher Seite. Das er oder andere seiner Sorte ausrastet kann immer passieren. Ich sehe das Problem eher bei den Möglichkeiten die so ein Penner heutzutage hat. Mit einer Schusswaffe ist es eine relativ einfache und anonyme Sache jemanden das Leben zu nehmen. Ich glaube nicht das dieser Pisser in der Lage wäre jemand mit einem Messer umzubringen und schon gar nicht derartig viele.

Wenns also nach mir ginge: Verbot aller halb und vollautomatischer Waffen für Privatpersonen.

Das wird leider nicht passieren aber das ist ein anderes Thema.

Zum Thema Kilerspiele:

Ich schlage vor wir verbieten nun das Schachspielen denn es ist das Ziel möglichst viele Feindliche Figuren (u.a. Frauen und Bauern) zu töten.

Greets Forester

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Gast Yes1Can

Na, wenn das so ist, dann ist ein Verbot von Killerspielen ja wohl ziemlich nutzlos. Da wäre ein vom Staat bezahlter Puff-Gutschein wohl das Mittel der Wahl und das Ende aller AFC-Amokläufe.

bearbeitet von Yes1Can

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http://www.timesonline.co.uk/tol/news/worl...icle5908602.ece

Das ist also "einfach" eine zu weit gegangene AFC-Geschichte. Der Kerl hatte Pech dass er offensichtlich nichts über Pickup und Progressive Seduction wusste...

Wenn du glaubst, eine antisoziale Persönlichkeitsstörung mit PU behandeln zu können, solltest du dich mal genauer damit befassen.

Ein paar neue Dinge aus diesem Thread deuten wiedermal eindeutig auf solch eine hin :

Und so wie ich das gehört hab hat er auch ganz nett angeklopft...
Aber warum sollte der Vater auch an den Extremfall denken?

Interessant wäre eher, wie man eine Waffe zu Verteidigungszwecken im Notfall aus dem Tresor holen sollte.

Das ist aber ein ganz anderes faszinierendes Thema.

Na, wenn das so ist, dann ist ein Verbot von Killerspielen ja wohl ziemlich nutzlos. Da wäre ein vom Staat bezahlter Puff-Gutschein wohl das Mittel der Wahl und das Ende aller AFC-Amokläufe.

Es gibt nicht wenige Amokläufer in der Geschichte, bei denen grundsätzlich von einer "innigen" Beziehung zu einer Prostituierten gesprochen wird.

Weiterhin :

Immer höre ich nur "Der arme Junge wurde ausgegrenzt."

Was mir hier fehlt ist die kritische Hinterfragung des Ganzen. Wurde derjenige ausgegrenzt und deswegen Amokläufer? (Wurde er es überhaupt?)

Oder hat die zur Tat führende Persönlichkeitsstörung VON SICH AUS dazu geführt, dass derjenige sich in eine solche Position manövrierte?

Fragen, die jetzt nicht beantwortbar sind, allerdings durchaus Relevanz haben.

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Aber warum sollte der Vater auch an den Extremfall denken?

Interessant wäre eher, wie man eine Waffe zu Verteidigungszwecken im Notfall aus dem Tresor holen sollte.

Das ist aber ein ganz anderes faszinierendes Thema.

Der Mann ist Sportschütze und Waffennarr. Den Waffenschein bekam er nicht zu Verteidigungszwecken. Einer hat es ganz treffend beschrieben, der Vater meint die Pistole wie Typen in Hollywood-Filmen im Nachtschrank aufbewahren zu müssen, anstatt sie mit den anderen 17 Schusswaffen im Tresor einzuschließen. Das ist doch nur Gehabe und selbst wenn es tastächlich zum Einbruch käme, dann käme es durdch die Schußwaffe nur zu einer weiteren Eskalation.

Die Frage ist, warum Privatpersonen soviele Waffen besitzen können, und warum ein Sportschütze halbautomatische Waffen besitzen darf. Ich möchte nicht wissen, wieviel Unfälle und "einfache" Morde passieren, weil Privatpersonen solche Waffen besitzen. Wie wir im Vergleich hohen Mordzahl in den USA sehen können, erhöht Waffenbesitz in privater Hand erheblich das Risko zu Gewaltverbrechen.

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Ich denke vollständig Verhindern kann man Amokläufe nicht, aber ich finde dass das Problem in der Gesellschaft zu finden sein muss. Ich habe leider keine exakten Daten, aber offenbar nimmt die Anzahl der Amokläufe zu und ist deutlich höher als z.B. vor 30 Jahren. Was hat sich verändert in dieser Zeit?

Vor 30 Jahren war die Presse noch nicht so omnipräsent wie heute und es gab da wohl noch sowas wie Anstand in den Redaktionen. heute freuen die sich aber über solche Amokläufe, weil das massiv Kohle bringt. So bieten sie Loosern wie dem Tim eine Bühne, die diese dankbar annehmen. Umgebracht hätte er sich in jedem Fall, aber so wird er noch weltweit bekannt.

Einmal kriegt die kleine Witzfigur Aufmerksamkeit, einmal lachen sie nicht alle über ihn. Mit dieser Tat kann auch der größe Verlierer in die geschichte eingehen.

Die Presse hatte ihren Finger zu jeder Zeit mit am Abzug. Und immer mehr Looser sehen es, wie man durch das Töten unschuldiger Menschen Ruhm erlangen kann. Da kommt in nächster Zeit noch viel mehr auf uns zu.

Anstand in den Redaktionen vor 30 Jahren? Blödsinn! Also, da fällt mir spontan das Gladbecker Geiseldrama von ´88 ein... Sind zwar keine 30 Jahre - aber Journalismus lebt seit jeher von der Sensationslust des Endkonsumenten. Nie sind die Medien so sehr sie selbst, wie wenn sie von der Angst berichten, die sie selber erzeugen! Das war immer so und wird auch immer so bleiben... und allen voran en Axel-Springer-Verlag mit der "Bild" als vox populi war schon immer hetztechnisch unterwegs - auch vor 40(!) Jahren schon --> siehe 68er, Dutschke, RAF und Co...

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Als ich von dem Amoklauf gehört habe ist etwas schockierendes passiert: Es hat mich überhaupt nicht schockiert.

Das kommt einem doch heute alles schon so bekannt vor. Ich hatte irgendwie schon einen Film vor Augen der jetzt folgen würde: Jeder weiss besser über die Gründe bescheid als der andere und ganz Deutschland spielt den Psychotherapeut.

Meiner Meinung nach kam bei Tim K. eins zum anderen. Die meisten der genannten Gründe wirkten zusammen, wenn nicht sogar alle. Elterhaus, Freunde, Familie, Schule, Waffenbesitz, Medikamente usw. Keiner der Gründe ist alleine für den Amoklauf verantwortlich gewesen.

Was ich neben der Frage nach den Gründen viel interessanter finde ist die Reaktion unser Politiker:

Nur als Beispiel, weil ich selbst Historiker bin: Jeder Beitrag zu historischen Themen in diesem Blog ist nachweislich Halbwahrheiten und flaschen Fakten, also schlicht Lügen durchzogen. Die sich alle einfach widerlegen lassen. Wenn man im Gegensatz zu Blogschreibern zum Recherchieren in die Bibliothek gehen würde, und die entsprechen Quellen liest. Eine Doku von Guido Knopp mag zwar etrwas reißerisch sein, aber so hanebüchene Lügen und Verschwörungstheorien wie in solchen Blogs findest du nicht.

Jon du bist Historiker und bestimmt nicht auf den Kopf gefallen. Der Author des Blogs ist kein Historiker und auch nicht auf den Kopf gefallen. Der Blog macht u.a. Aufmerksam auf Dinge über die Mainstreammedien schweigen und warnt vor dem Abbau unserer Grundrechte. Wohin so ein Abbau führern kann weiss ich nur ungefähr, du bist Historiker;)

Unsere Politiker wollen Art. 13 unseres Grundgesetzes gegebenfalls ändern.

Wir sitzen alle im gleichen Boot.

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Meiner Meinung nach kam bei Tim K. eins zum anderen. Die meisten der genannten Gründe wirkten zusammen, wenn nicht sogar alle. Elterhaus, Freunde, Familie, Schule, Waffenbesitz, Medikamente usw. K

Es gibt keinen Hinweis darauf, daß Tim K. Medikamente genommen hat. Das ist nur wieder eine Vermutung von "Schall und Rauch", weil der Junge 5 mal eine Sitzung bei einem Psychologen in der Klinik hatte. Aber man bekommt nicht beim Besuch bei einem Psycholgen automatisch Medikamente. Das ist wieder ein Beispiel, wie unseriös Schall und Rauch "Fakten" aufdeckt und voreilige Schlüsse zieht.

Und als Historiker weiß ich, daß wir in der Bundesrepublik nicht in einem totalitären Staat leben und wir im Verglich eine große Freiheiot genießen dürfen. Auch wenn es uns die Verschwörungstheoretiker was anderes glauben lassen wollen. Noch taugt Winnenden jedenmfalls nicht für ein "Ermächtigungsgesetz". :angel:

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Und als Historiker weiß ich, daß wir in der Bundesrepublik nicht in einem totalitären Staat leben und wir im Verglich eine große Freiheiot genießen dürfen. Auch wenn es uns die Verschwörungstheoretiker was anderes glauben lassen wollen. Noch taugt Winnenden jedenmfalls nicht für ein "Ermächtigungsgesetz". :angel:

Verschwörungstheoritiker, die behaupten wir würden in einem totalitären Staat leben, haben einen an der Marmel.

"Verschwörungsseher", die sehen wie die Dritte Welt systematisch ausgebeutet wird, Grundrechte langsam abgebaut werden und der

werden bei manch einer Schlagzeile hellhörig.

Das hat aber alles weniger Winnenden zutun. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, auf was für absurde Gedanken unsere Politiker (Merkel höchst persönlich) manchmal kommen.

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Jon du bist Historiker und bestimmt nicht auf den Kopf gefallen. Der Author des Blogs ist kein Historiker und auch nicht auf den Kopf gefallen. Der Blog macht u.a. Aufmerksam auf Dinge über die Mainstreammedien schweigen und warnt vor dem Abbau unserer Grundrechte. Wohin so ein Abbau führern kann weiss ich nur ungefähr, du bist Historiker;)

Kritik an den zunehmenden Versuchen die Grundrechte „aus Sicherheitsgründen“ zu beschneiden ist sicher angebracht. Sie fiele aber wohl auf fruchtbareren Boden, wenn sie nicht mit irgendwelchen haltlosen Verschwörungstheorien vermischt wäre.

Es gibt keinen Hinweis darauf, daß Tim K. Medikamente genommen hat. Das ist nur wieder eine Vermutung von "Schall und Rauch", weil der Junge 5 mal eine Sitzung bei einem Psychologen in der Klinik hatte. Aber man bekommt nicht beim Besuch bei einem Psycholgen automatisch Medikamente. Das ist wieder ein Beispiel, wie unseriös Schall und Rauch "Fakten" aufdeckt und voreilige Schlüsse zieht.

Ein Psychologe ist kein Arzt und darf deswegen gar keine Medikamente verschreiben. Soweit ich das mitgekriegt habe war der Täter allerdings in psychiatrischer Behandlung. Wer wegen ernsthaften Depressionen zu einem Psychiater geht, wird fast immer auch mit Antidepressiva behandelt. Und es ist bekannt, dass alle Antidepressiva, auch die gängigen SSRI, teilweise erheblich Nebenwirkungen, unter anderem auch erhöhte Suizidalität haben. Daraus zu schließen, dass Antidepressiva Schuld oder mit Schuld am Amoklauf haben, ist allerdings Quatsch. Dafür sind einfach viel zu große Lücken in der Kausalkette.

Da den Eltern bekannt gewesen sein muss, dass der Täter Depressionen hatte, ist es mir umso unverständlicher wie sie das Risiko eingehen konnten, ihm Zugang zur Waffe und zum Munitionstresor zu ermöglichen. Keiner wird ihnen vorwerfen, dass sie eine solche Bluttat hätten vorhersehen können, aber für die Familie wäre es sicher tragisch genug gewesen, wenn der Junge mit der Waffe lediglich sich selbst getötet hätte.

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Ein Psychologe ist kein Arzt und darf deswegen gar keine Medikamente verschreiben. Soweit ich das mitgekriegt habe war der Täter allerdings in psychiatrischer Behandlung. Wer wegen ernsthaften Depressionen zu einem Psychiater geht, wird fast immer auch mit Antidepressiva behandelt. Und es ist bekannt, dass alle Antidepressiva, auch die gängigen SSRI, teilweise erheblich Nebenwirkungen, unter anderem auch erhöhte Suizidalität haben. Daraus zu schließen, dass Antidepressiva Schuld oder mit Schuld am Amoklauf haben, ist allerdings Quatsch. Dafür sind einfach viel zu große Lücken in der Kausalkette.

Er ist fünfmal in der Klinik neben der Schule gewesen. Das heißt nicht, unbeding daß er in psychatrischer Behandlung war. Aber egal, er hat die Behandlung einige Zeit ja abgebrochen und stand also so oder so nicht unter Einfluß Medikamente,

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Und als Historiker weiß ich, daß wir in der Bundesrepublik nicht in einem totalitären Staat leben und wir im Verglich eine große Freiheiot genießen dürfen. Auch wenn es uns die Verschwörungstheoretiker was anderes glauben lassen wollen. Noch taugt Winnenden jedenmfalls nicht für ein "Ermächtigungsgesetz". :-D

In demokratischen Staaten wurden schon mehrere Personen zwangseingewiesen obwohl diese kerngesund sind.

Also bitte nicht alles glauben was ihr so in den "Qualitätsmedien" liest...

Zu den Amokläufern fällt mir spontan der Song "Rock'n' Roll Nigger" von Patti Smith / Marilyn Manson ein.

bearbeitet von Aspie

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