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I´m an alpha male

I'm an Alpha male... And girls want to fuck alpha males. Let it piss you off as much as you want, but you know it's completely true. That girl you like who is kinda cute in a weird way, but is totally sweet and you have the biggest crush on? The one who keeps going back to guys who treat her wrong for reasons you don't understand? The one who calls you up at 1 am to cry about how her boyfriend hasn't called her in 3 days, and no matter how long you listen to her, she'll never think of you as anything other than asexual? The one who will curl up next to you on the couch, hug you close, kiss you on the cheek, and never let you fucking touch her beyond that? Yeah, I'm fucking her. The hot girl who won't even look at you when you nod at them and smile? The one who laughs when you trip at the bar and spill your drink? The one who comes up and coyly asks you to buy her a Drink, and then pretends you don't exist once you do? Yeah, I'm fucking her too, even harder. The geeky girl you think might be enough like you that you have a chance with her? She plays pool with you and let's you win, and acts like you're good? She's so incredible and you just love her so much but you still haven't worked up the courage to tell her how you feel about her? Guess who just sucked me off and told me they'll always love me? And what's more? I laugh at guys like you. When you cry about how much girls treat you bad, and wonder why they can't just see that you're a nice guy who would always treat them right? I nod and tell you to hang in there, you'll find someone right for you someday, don't give up hope man. But inside? I'm laughing my ass off at you you pathetic fuck. Every girl you set your sights on, who isn't a disgusting pig-monster, I'm going to fuck 6 ways from Sunday before you even tell her you think she's cute. I won't bother trying when you finally settle for that 350 pound girl who works at Hardees, you can have that. Anything else I'm going to cum on her face before you get those lips near it. And the biggest reason I laugh? It's not me doing all this. It's the girls. When you cry about how lonely you are? Or talk about how you just want to curl up and disappear, and all that emo bullshit? You're triggering her "Don't Fuck" instinct something fierce. You're a miserable weak coward, why would she want your genes? Feel free to buy her a new computer and help her decorate her apartment, you're great for that. But her baby-maker is barking orders at her, telling her to wrap her legs around me and hold on for as long as she can. She needs it, on a primal level you'll never get to see first hand, even if you do get a chance to fuck her. Sooner or later one of them will lay back and spread their legs, but you won't see any hunger in their eyes. They won't beg you to love them forever and make them yours. You won't know what it's like to see her animal side needing you as much as she needs to eat and breath. And she's cheating on you, I promise that. When she sits around quiet and uncomfortable, acting irritable and irrational towards you, wanting you to just back away and leave her alone, it's not her period. It's because I haven't called her for a day or two and her instincts are telling her to go find me. The primitive section of her brain doesn't want to risk smelling like another man when she gives herself to me, she wants me to know she's completely mine. We do things together she tells you she never would. Her pooper? Mine. I want to give her a facial? of course. I want her to suck the cum out of my dick, even though I just finished pumping away at her ass? she's never going to tell me no. She doesn't WANT to tell me no. She wants me to know she'll do anything it takes to keep me. She'll rim my ass while she's down there sucking me off if it means pleasing me. She'll drink my cum from a shotglass. She'll wear a buttplug when we go out to dinner. She'll sleep handcuffed to my headboard. Anything. And then she'll go home to you and tell you she's not in the mood today. I'd say you should become a hero, but you being around makes her want a real man all the more, so keep it up emo bitches, I'll keep that pussy warm while you're crying in the corner.   **unbekannt**

satsang

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Die Macht des Unbewussten

Der Mensch ist stolz auf seinen freien Willen. Doch frei ist er nicht. Im Hirn gibts eine Instanz, die ihm bei jeder Entscheidung dreinfunkt: Das Unbewusste. Von Reto U. Schneider Kurz nach seinem ersten Einsatz hatte James Vicarys «Projektor für unterschwellige Botschaften» bereits einen Übernamen: Die Atombombe der Psychologie. Marketingexperte Vicary testete seine Erfindung 1957 in einem Kino in Fort Lee, New Jersey. Während der Film lief, warf der Spezialprojektor alle fünf Sekunden den Befehl «Iss Popcorn» und «Trink Coke» auf die Leinwand. Die Projektionen waren so kurz, dass die Zuschauer sie nicht bewusst wahrnehmen konnten. Vicary behauptete, der Verkauf von Coca-Cola an der Kinokasse sei während des Tests um 18 Prozent, jener von Popcorn um 58 Prozent gestiegen. Die Öffentlichkeit reagierte entsetzt, als sie vom Experiment erfuhr. Wer Kinobesuchern ohne Wissen den Befehl zum Popcornkauf ins Hirn pflanzte, konnte der nicht auch einen Mord auslösen? Ein Heer willenloser Zombies in den Krieg schicken? Hatte Vicary wirklich das Tor zum Unbewussten gefunden? Universität Bern, 42 Jahre nach Vicarys Experiment: Im Raum D124 sitzt ein Student vor einem Computerbildschirm und folgt den einfältigen Weisungen, die ihm zuvor gegeben wurden: Wenn das Wort «traurig» auf dem Bildschirm erscheint, so schnell wie möglich die linke Taste drücken, wenn das Wort «freudig» auftaucht, die rechte. Das ist alles. Zweieinhalb Stunden und 2000 Durchgänge später ist wissenschaftlich bewiesen, dass es das Unbewusste gibt, das Vicary mit dem Befehl zum Popcornkauf gefüllt haben will. Was die Versuchsperson nicht bemerkt: Vor jedem gezeigten Wort erscheint kurzzeitig die Zeichnung eines fröhlichen oder traurigen Gesichts. Wenn es zum Wort passt (fröhliches Gesicht «freudig», trauriges Gesicht «traurig»), ist die Reaktionszeit durchschnittlich eineinhalb Millisekunden kürzer als bei unpassender Paarung (fröhliches Gesicht «traurig», trauriges Gesicht «freudig»). «Das beweist, dass die Versuchsperson das Gesicht gesehen hat, obwohl sie nichts davon weiss», sagt der Psychologe Rolf Reber, der sich dasExperiment ausgedacht hat. Reber gehört zu einer wachsenden Gruppe von Psychologen, die sich der Erforschung des Unbewussten verschrieben haben. Lange Zeit wollte die akademische Forschung damit nichts zu tun haben. Das Unbewusste war ihr zu flüchtig, mit keinem Werkzeug der Experimentalpsychologie zu packen. Weder kann eine Versuchsperson darüber sprechen, noch lässt sich das Unbewusste direkt beobachten. Doch mit aussergewöhnlichen Versuchen haben die Forscher jetzt seine Spur aufgenommen. Die eineinhalb Millisekunden in Rebers Experiment sind ein Indiz. Offenbar wurde das fröhliche Gesicht am Bewusstsein vorbei ins Gehirn geschmuggelt und verlangsamte dort die Reaktionsgeschwindigkeit, wenn darauf das unpassende Wort «traurig» folgte. Die Frage ist nicht mehr, ob es das Unbewusste wirklich gibt, sondern wie viel Macht es hat. «Die Existenz des Unbewussten lässt sich jederzeit mit Experimenten belegen», sagt Walter Perrig von der Universität Bern. Der Psychologe befasst sich seit Jahren mit dem Unbewussten und ist sicher, dass «Bewusstsein und Verhalten immer auch Ergebnis der unbewussten Prozesse sind». Selbst die Intuition , bisher jenseits des wissenschaftlichen Zugriffs geglaubt , wird vermessen und mit Experimenten bis ins Unbewusste verfolgt. Es gibt sogar Forscher, die behaupten, unser Bewusstsein sei nichts als ein vom Unbewussten inszeniertes Schmierenstück, das uns glauben machen soll, wir hätten einen freien Willen. Nicht das Bewusstsein pilotiere uns durchs Leben, sondern die Erfahrungsrückstände im dritten Kellergeschoss, von denen wir nichts wissen. Unser Jahrhundert hat die verschiedensten Versionen des Unbewussten gesehen. Freuds Unbewusstes als Ort unterdrückter sexueller Wünsche, die nur getarnt ins Bewusstsein gelangen. Das Unbewusste von Freaks und Esoterikern, wo überbordende Kreativität sitzt, die mit Meditation, langen Haaren und etwas LSD herausgelockt werden kann. Das Unbewusste von halbseidenen Geschäftemachern, die es als riesigen Speicher präsentieren, den ihre Methode in dreissig Tagen mit einer Fremdsprache füllt , 239 Franken inklusive Mehrwertsteuer. Das Unbewusste gehört heute zum Volksgut, steht Pate, um Genie und Verbrechen zu erklären, Impotenz und verlorene Hausschlüssel. Die Wissenschaft hat ein anderes Unbewusstes gefunden. Weder ist sie auf Freuds feucht-heisse Geheimkammer gestossen noch auf den Picasso, der in jedem stecken soll. Was sie fand, ist eine geheime Lagerhalle von Erfahrungen, die unser Handeln zwar beeinflussen, dabei aber unerkannt bleiben. Sie agieren so unauffällig, dass sich die Wissenschaft heute noch nicht damit beschäftigen würde, wäre ihnen ihre Existenz nicht in dramatischen Einzelfällen vor Augen geführt worden. In den Siebzigerjahren stiessen Ärzte auf ein Phänomen, das sie Blindsehen nannten: die Fähigkeit von Blinden zu sehen. Davon waren Leute mit intakten Augen betroffen, deren Gehirnregion für die Verarbeitung visueller Information ausgefallen war. Wenn einigen dieser Patienten in einem Versuch eine Taschenlampe vor dem Gesicht aufblitzte, sagten sie, nichts gesehen zu haben. Aufgefordert zu raten, aus welcher Richtung das Licht gekommen sei, lagen sie allerdings oft richtig. Es gab sogar einen Blinden, der ein X und ein O auseinander halten konnte. Nach seiner Strategie befragt, beteuerte er, nichts gesehen und nur geraten zu haben. Auch an Amnesiepatienten führte das Unbewusste den Forschern seine Macht vor. Wer wegen einer Schädigung des Gehirns an Amnesie leidet, kann sich nicht mehr an eben gemachte Erfahrungen erinnern. Beim zwanzigsten Besuch desselben Arztes sind die Leute überzeugt, einer fremden Person gegenüberzustehen. Seltsamerweise können Amnesie-Patienten trotzdem lernen. In einem Fall, den der amerikanische Psychologe Daniel Schacter von der Universität Harvard (USA) beschreibt, lernte eine Frau am Computer zu arbeiten. Trotzdem behauptete sie jedes Mal, wenn sie sich davor setzte, ein solches Gerät noch nie gesehen zu haben. Schacter schloss daraus, dass es in unserem Hirn «eine unterirdische Welt unbewusster Erinnerung» geben muss, die dem Bewusstsein nicht zugänglich ist. Er nannte sie implizites Gedächtnis. Im Gegensatz zum expliziten Gedächtnis, das die Telefonnummer der Freundin und den Nachhauseweg speichert. Nach weiteren Experimenten wurde klar, dass auch in Menschen ohne Hirnstörung die Vergangenheit in zwei völlig verschiedenen Formen überlebt: Einer bewussten und einer unbewussten. «Wir fühlten uns wie Astronomen, die einen neuen Stern oder eine neue Galaxie entdeckt hatten: Eine völlig neue Welt war zur Erkundung offen», sagt Schacter, der als Erstes feststellte, dass das implizite Gedächtnis viel weniger vergesslich ist als das Explizite. Die Leute mochten sich vielleicht nicht mehr bewusst daran erinnern, ein Wort gesehen zu haben, doch Schacters Tests zeigten, dass sie es unbewusst noch gespeichert hatten. Das Unbewusste ist eine Welt voller Rätsel. Bis heute ist unklar, was es alles kann. Es gibt Skeptiker, die behaupten, das implizite Gedächtnis archiviere unverarbeitet, was Augen und Ohren liefern. Bloss das Schriftbild «Iss Popcorn», nicht aber seine Bedeutung. Das könne zwar später beim Wiedererkennen der Wörter «Iss Popcorn» helfen, niemals aber den Verkauf ankurbeln oder andere Verhalten beeinflussen. Walter Perrig ist anderer Meinung: «Ich glaube nicht, dass man direkt Befehle geben kann, aber es gibt keinen Zweifel, dass Verhalten, aber auch Gefühle und Motivation unbewusst gesteuert werden können.» Auch Laborexperimente zeigen, dass die Fähigkeiten des Unbewussten weit über jene eines blinden Archivars im Hirn hinausgehen. Das Unbewusste hat zum Beispiel in Rebers Experiment nicht nur das Gesicht als Zeichnung gespeichert, sondern auch das Gefühl dazu aktiviert: hängender Mund gleich traurig. Ein kürzlich durchgeführter Versuch am französischen Spital Frédéric Joliot bei Paris zeigt, wie gekonnt das Unbewusste hinter den Kulissen agiert. Beim Versuch des Mathematikers Stanislas Dehaene sassen die Versuchspersonen ähnlich wie bei Reber vor einem Bildschirm und mussten zwei Tasten drücken. Wenn die eingeblendete einstellige Zahl grösser als fünf war die linke Taste, wenn sie kleiner war die rechte. Kurz vor den sichtbaren Zahlen blitzte nicht wahrnehmbar eine weitere einstellige Zahl auf. Waren beide Zahlen grösser oder kleiner als fünf, war die Reaktionszeit 24 Millisekunden kürzer, als wenn die eine unter fünf und die andere über fünf lag. Ein Beweis dafür, dass die kurz aufblitzenden Zahlen den Weg ins Unbewusste fanden. Dehaene wollte wissen, woher der Unterschied in der Reaktionszeit stammt. Die aufgezeichneten Gehirnströme seiner Versuchspersonen verrieten, dass die unbewusst wahrgenommene Zahl eine ganze Kaskade von Hirnaktivitäten in Gang setzt. Das Hirn nimmt das Bild der Ziffer auf, erkennt die Zahl, prüft, ob sie grösser oder kleiner als fünf ist, und bereitet das Drücken der Taste vor. Wenn dann eine Zahl folgt, die nach der gleichen Taste verlangt, wird die Reaktionszeit verkürzt. Die Versuchsperson merkt nichts von der wilden Betriebsamkeit in ihrem Hirn. Kann damit an der Kinokasse mehr Popcorn verkauft werden? Dehaene winkt ab. «Der Effekt ist zu schwach, um einen praktischen Nutzen zu haben. Wir haben mehrere hundert Versuche machen müssen, um ihn zu finden.» Es sieht schlecht aus für die Wirksamkeit von Vicarys «Projektor für unterschwellige Botschaften». Nicht nur weil Dehaene daran zweifelt. Eine kanadische Fernsehstation versuchte das Popcorn-Experiment 1958 zu wiederholen. Die Fernsehleute bauten in ihre Samstagabendshow 352-mal die Nachricht «telefonieren Sie jetzt» ein. Ohne Erfolg: Weder wurde mehr telefoniert, noch errieten befragte Zuschauer die Botschaft. Die meisten glaubten, sie seien unterschwellig zum Essen und Trinken aufgefordert worden. Vicary gab später zu, dass er bei der Bekanntgabe seines Popcorn-Experiments übertrieben habe. Die Aufregung war umsonst: Mit unterschwelliger Werbung lassen sich Verkaufszahlen nicht um sechzig Prozent steigern. Die Verschwörungstheorien, die regelmässig auftauchen, sind Hirngespinste von Wirrköpfen. Weder kann eine unterschwellige Nachricht in einer Plattenaufnahme den Selbstmord befehlen, wie es der Rockgruppe Judas Priest 1985 vorgeworfen wurde, noch steht in Disneys Trickfilm «Lion King» Sex in den Wolken geschrieben, wie es eine christliche Sekte behauptet. Und selbst wenn es da stünde, käme es zu keiner Orgie im Kino. Selbsthilfe-Kassetten mit Botschaften ans Unbewusste versprechen Hilfe gegen Übergewicht, Krebs und für erfolgreiches Kegeln. Die Benutzer hoffen, dass ihr Unbewusstes die unhörbaren Botschaften («ich habe keinen Hunger, ich habe keinen Hunger») speichert und sie später an Eis- Stand und McDonaldís vorbeisteuert. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es keine, doch ist es kein Zufall, dass windige Geschäftemacher auf das Unbewusste stiessen. Denn die Eigenschaften des impliziten Gedächtnisses sind der Traum von jedem, dem es an Fleiss und Selbstdisziplin mangelt, also von allen. Das Unbewusste vergisst nicht, es ist immer zugänglich und kann riesige Mengen Information beiläufig und ohne Anstrengung aufnehmen. Die Frage ist bloss: Wozu das Ganze, wenn es nicht beim Abnehmen hilft und nicht zum Kauf von Popcorn animiert? Ein Experiment hilft weiter: Den Versuchspersonen wurden nicht bewusst wahrnehmbar unregelmässige Achtecke gezeigt. Später legte man ihnen paarweise Achtecke vor: Jeweils ein gezeigtes und ein neues. Befragt nach dem Achteck, das ihnen am besten gefällt, wählten die Versuchspersonen häufig das vorher «versteckt» gezeigte. Was wir unbewusst speichern, wirkt später vertraut, angenehm, schön , selbst wenn es nur ein unregelmässiges Achteck ist. Heute vermuten Forscher, dass das Unbewusste bei allen intuitiven Entscheiden die Fäden in den Händen hält: Ob wir raten, schätzen oder eine Ahnung haben. Das hat manchmal Vorteile. In einem Experiment waren jene Leute, die spontan ein Wandposter für ihre Wohnung auswählten, zufriedener als jene, die man dazu angehalten hatte, ihre Entscheidung zu begründen. Die Intuition hat guten Geschmack. Ganz anders, wenn es um die Wahrheit geht. Das Unbewusste ist nicht der Ort höherer Einsicht, sondern ein Allesfresser der Information, die Augen und Ohren liefern. Die Intuition wiederum hält für wahr, was vertraut scheint. Und vertraut scheint, was schon gehört oder gesehen wurde und deshalb im impliziten Gedächtnis liegt ,auch wenn es falsch ist. Das hat Folgen. «Bei der heutigen Informationsüberflutung können sich die Leute nicht mehr daran erinnern, ob eine Nachricht falsch oder richtig war, nur noch, dass sie irgendwo gestanden hat», sagt Reber. Die Mechanik der Intuition führt in die Irre.Es gelang Forschern implizites und explizites Gedächtnis so gegeneinander auszuspielen, dass unbekannte Leute innerhalb von 24 Stunden zu Berühmtheiten avancierten. Den Versuchspersonen wurden eine Reihe von Namen vorgelegt mit dem Hinweis, dass niemand davon prominent sei. Am nächsten Tag erhielten sie eine gemischte Liste mit am Vortag gezeigten und neuen Namen. Die Aufgabe: Schätzen Sie die Berühmtheit dieser Leute ein. Das Resultat: Die am Vortag gezeigten Namen wurden überdurchschnittlich oft als berühmt eingeschätzt. Weil die bewusste Erinnerung verloren gegangen war, kramte die Intuition im impliziten Gedächtnis und fand die Namen dort, allerdings ohne den Hinweis, dass sie nicht berühmt sind. Die Namen klangen vertraut, und Vertrautheit riecht für die Intuition nach Wahrheit. Der Einfluss des Unbewussten geht weit über die Intuition hinaus. Das Unbewusste übertölpelt das Bewusstsein bei jeder Bewegung, ohne dass der Mensch etwas davon merkt. Der Psychologe Mel Goodale von der University von Western Ontario (Kanada) machte einen Versuch mit einer bekannten optischen Täuschung. Auf dem Tisch liegen runde Scheiben so angeordnet, dass zwei in Wirklichkeit gleich grosse Scheiben den Versuchspersonen unterschiedlich gross erscheinen. Aufgefordert, nach den Scheiben zu greifen, öffnen sie ihre Hand jedoch bei beiden Scheiben gleich weit. Das Unbewusste hat das Kommando übernommen und übergeht die bewusste Wahrnehmung. Noch dramatischer fiel ein Versuch des Hirnforschers Benjamin Libet aus. Das Experiment: Eine Testperson wird aufgefordert, zu einem selbstgewählten Zeitpunkt den Arm zu bewegen. Dabei blickt sie auf eine schnell laufende Uhr und merkt sich den Zeitpunkt ihrer Entscheidung, die Bewegung auszuführen. Gleichzeitig werden ihre Hirnströme überwacht. Das unheimliche Resultat: Das Hirn wurde eine Drittelsekunde vor dem bewussten Entschluss zur Bewegung aktiv. Obwohl die Person das Gefühl hat, den Zeitpunkt der Bewegung frei zu wählen, wusste das Hirn vorher Bescheid. Wir scheinen nicht Herr der Lage zu sein. Das Bewusstsein wird als Strohmann vorgeschickt, um uns vorzugaukeln, wir hätten die freie Wahl, dabei hat das Unbewusste längst alles arrangiert. «Dass der Mensch keinen freien Willen habe, ist heute unter Wissenschaftlern eine gängige Meinung», sagt Libet. Er selbst mag nicht so weit gehen, doch viele seiner Kollegen wie zum Beispiel Wolfgang Prinz vom Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München sind überzeugt, dass unser Bewusstsein bloss die Marionette des Unbewussten ist: «Wir tun nicht, was wir wollen, wir wollen, was wir tun.»

satsang

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Rest in Peace Frankie!

Von Dr. E. Noni Höfner (Quelle Coaching-Newsletter.de) Frank Farrelly ist tot. Er starb am 10. Februar 2013 nach längerer Krankheit. Er war einer der großen, weltweit bekannten Therapiegründer und ein außergewöhnlicher Mensch, der die Psychotherapie der letzten fünfzig Jahre entscheidend geprägt hat, direkt und indirekt. Viele wissen z.B. nicht, welchen hohen Anteil Franks Arbeit bei der Entwicklung des NLP hatte, zumal er für Grinder und Bandler neben Virgina Satir, Fritz Perls und Milton Erickson eines der zentralen "models" war. Farrelly ist es zu verdanken, dass das Lachen in der Psychotherapie "gesellschaftsfähig" wurde und nicht mehr als Kunstfehler betrachtet werden musste. Deshalb nannte man ihn auch den "Vater des Humors in der Psychotherapie". Es war ihm aber immer ein zentrales Anliegen, nicht in den "Guru-Status" erhoben zu werden – so konnte er fuchsteufelswild werden, wenn jemand zu ihm sagte: "Du bist mein Guru". Frank Farrelly entwickelte die Provokative Therapie bereits Anfang der Sechzigerjahre. Das heißt, er sagte stets, dass das keine langsame Entwicklung war, sondern dass die Provokative Therapie plötzlich auftauchte. Monatelang hatte er mit einem äußerst therapieresistenten schizophrenen Patienten streng klientenzentriert gearbeitet, ihm aufmerksam zugehört und versucht, jede noch so winzige positive Regung kräftig zu unterstützen. Leider ohne jeglichen Erfolg. Eines Tages verlor Farrelly die Geduld und stimmte dem Patienten zu, dass dieser wertlos, hoffnungslos und zu nichts nütze sei. Zu seiner großen Überraschung verzweifelte der Patient nicht, sondern richtete sich auf und begann energiegeladen zu protestieren und seine guten Seiten aufzuzählen. Es war die Geburtsstunde der Provokativen Therapie, die erst später diesen Namen bekam. Als ich Frank Farrelly 1985 auf einem seiner ersten Workshops in Deutschland kennen lernte, eilte ihm der Ruf voraus, er sei ein wildgewordener Kliniker aus den USA, der eine total durchgeknallte neue Therapieform erfunden habe, in der der Humor eine zentrale Rolle spiele. Mein erster Eindruck war entsprechend: Ich beobachtete fasziniert, wie Farrelly fröhlich und hemmungslos alle Regeln der Psychotherapie verletzte, die mir in den letzten 15 Jahren nach Abschluss meines Psychologiestudiums als unantastbar beigebracht worden waren. Es war ein Hochgenuss und ich verfiel der Provokativen Therapie sofort mit Haut und Haaren! Wenn das Therapie war, wollte ich unbedingt mehr darüber wissen. Ich sagte zu Frank: "Ich bin verwirrt. Sie beleidigen die Klienten und alle amüsieren sich königlich und sagen hinterher, sie hätten sich noch nie so akzeptiert und verstanden gefühlt. There must be something more!" – "Yes, there is something more!", sagte er mit einem Lächeln, und bot mir an, am nächsten Tag ein so genanntes "Module" (eine 25-minütige Live-Arbeit im Workshop) mit ihm zu machen. Es war ein unvergessliches Erlebnis. Farrelly ging es zunächst wie allen genialen Erfindern, die ihrer Zeit um Jahrzehnte voraus sind: Er wurde wegen seiner neuen Vorgehensweise in der Luft zerrissen. Farrelly arbeitete damals in einer psychiatrischen Klinik mit schwer gestörten Patienten und es wurde ihm bescheinigt, dass seine Ergebnisse beeindruckend, aber seine Methode untragbar sei. Nur wenige erkannten das Potential, das in dieser Methode liegt, unter anderen der damals bereits betagte Carl Rogers, der gesagt haben soll: "Wenn ich jung wäre, würde ich Farrellys neuen Therapieansatz probieren". Farrelly und die Provokative Therapie polarisieren bis heute, sie lassen niemanden kalt. Frank wurde daher von vielen geliebt aber auch immer wieder angegriffen, speziell von denen, die ihn und die Provokative Therapie nur vom Hörensagen kannten: "Sowas kann man doch nicht machen!", sagten sie entrüstet, getreu dem Motto: "Je prägnanter die Urteile eines Menschen umso weniger von Sachkenntnis getrübt!" An den auch heute noch auftauchenden empörten Reaktionen mancher Außenstehender kann man ablesen, dass die Provokative Therapie selbst nach fünfzig Jahren noch nicht zum therapeutischen Allgemeingut gehört und unserer Zeit immer noch weit voraus ist. Was an der Provokativen Therapie entzweit die Geister so heftig? Es ist eine sehr komplexe Vorgehensweise und in Kurzform könnte man sagen: Der Kontrast zwischen der Oberfläche, also dem nackten Inhalt des gesprochenen Wortes, und der dahinter stehenden wertschätzenden Grundhaltung des Anwenders wird nicht für jeden sofort sichtbar. Das hinter der Provokativen Therapie stehende sehr positive, wohlwollende und unterstützende Menschenbild, das sich auf die Fähigkeiten des einzelnen und seine Selbstverantwortung konzentriert, hat der Therapeut im Hinterkopf, aber was er ausspricht, klingt ganz anders. Frank selbst sprach immer vom "open heart chacra", das für die provokative Arbeit unerlässlich sei. Für ihn war das so selbstverständlich wie atmen. Eine von Franks Klientinnen beschrieb ihn einmal folgendermaßen: "He is the kindest, most understanding man I have ever met in my whole life, wrapped up in the biggest son-of-a-bitch I have ever met!". Es ist deshalb ein Riesenunterschied, ob man diese Therapieform als Beobachter oder als direkt betroffener Klient erlebt. Die Klienten spüren die liebevolle Akzeptanz, während die Beobachter oft nur die unverfrorene "Unverschämtheit" sehen und hören. Sowohl in Franks Workshops als auch in meinen provokativen Fortbildungen waren und sind die Beobachter der Live-Arbeiten häufig überzeugt, sie würden sich so niemals behandeln lassen. Es überrascht sie dann sehr, dass die Klienten sich stets angenommen und verstanden fühlen und sogar oft sagen, "das war doch gar nicht so provokativ". Sobald sie dann selbst als Klienten fungiert haben, schließen sie sich dieser Meinung an. Frank hat uns stets in der Auffassung unterstützt, dass Provokative Therapie nicht nur eine Therapieform, sondern eine geistige, fast philosophische innere Haltung ist. Wer diese Grundhaltung verstanden und verinnerlicht hat, muss keine starren Regeln einhalten, sondern kann den provokativen Ansatz passend zur eigenen Persönlichkeit umsetzen. Das gilt auch für Anwender, die gar nicht explizit oder nur noch provokativ arbeiten wollen. Provokative Vorgehensweisen lassen sich in praktisch jedes Umfeld einbauen: in Therapie und Beratung, Coaching, Training, Mediation und Management. Auch in der privaten Kommunikation verhelfen sie zu reibungsloserem, positiverem Umgang miteinander. Frank hat daher weltweit unzähligen Menschen zu mehr Effizienz und Freude bei der Arbeit und im Privatleben verholfen. Dafür sind wir ihm sehr dankbar! Da die Provokative Therapie so ungewöhnlich und komplex ist, gab es immer wieder Stimmen, die behaupteten: Nur Frank Farrelly kann Provokative Therapie machen! Frank meinte dazu grinsend, er wisse nicht nur von vielen, weltweit provokativ arbeitenden männlichen Kollegen, er kenne sogar blonde Frauen, die das auch könnten, selbst wenn sie aus dem für seine Humorlosigkeit weltbekannten Deutschland stammten. Das ist ein typisches Frank-Kompliment. Ich verdanke Frank unendlich viel. Ich kenne ihn seit fast 30 Jahren und er hat nicht nur meine Berufslaufbahn entscheidend geprägt, denn ohne ihn gäbe es kein D.I.P. (das Deutsche Institut für Provokative Therapie) mit seiner großen Gemeinde professioneller Kommunikatoren, denen durch provokative Arbeit das Leben erleichtert wurde. Frank wurde auch zu einem sehr engen, loyalen, geliebten und geschätzten Freund. Für unsere ganze Familie – mich, meinen Mann und unsere Kinder – war er jahrzehntelang eine feste Größe, da er auf seinen Workshop-Reisen teilweise wochenlang bei uns wohnte, wobei uns allen die humorvoll-provokative Kommunikation ganz nebenbei in Fleisch und Blut überging. Wir haben noch nicht ganz begriffen, dass Frank nun endgültig gegangen ist, aber nach seiner Definition ist er das auch nicht. Für mich ist Franks feste Überzeugung eines Lebens nach dem Tode und eines Wiedersehens mit geliebten Menschen nur eine mögliche, sehr schöne Idee. Für Frank aber war es eine Tatsache, kein Glaubenssatz. Er nannte mich daher "my Munich sceptic" und erläuterte mir nachdrücklich, dass bei meinem Tod eine wunderbare Überraschung auf mich warte. Er versprach, mich zu kontaktieren, wenn er zuerst hinüber wechsle ("crossing over", wie er das nannte) und zwar nicht als Geist im weißen Nachthemd um Mitternacht, sondern so, dass ich keinen Herzinfarkt bekomme. Ich warte und freue mich darauf! Aber auch wenn er mir nicht erscheint, sehe ich ihn vor mir, spüre sein Wohlwollen und höre seine Stimme und sein Lachen. Damit bin ich nicht alleine, denn Frank hat das Leben unzähliger Menschen auf der ganzen Welt grundlegend beeinflusst. Er wird in seinem Werk weiterleben. Die Autorin: Dr. E. Noni Höfner, Dipl.-Psych., 1988 Mitgründerin und seither Leiterin des Deutschen Institutes für Provokative Therapie (D.I.P., www.provokativ.com); Aus-und Fortbildungsseminare, Vorträge und Supervision; Privatpraxis in München; Autorin mehrerer Bücher und zahlreicher Artikel zum Thema; Kabarettistin; regelmäßig als Expertin in Rundfunk und Fernsehen.

satsang

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When you fear, your life will fall apart without thinking

This video impressed me, and lead to a better understanding of the structure our fears as well. Every fear needs some kind of content to get expressed, therefore you can say, every fear will disappear, when you stop thinking. Eckhart Tolle is showing a very good understanding of this mental process in this vid, and what i like most, he can build up a very nice and smooth rapport with the man who is asking. Viva Las Vegas: http://bethearrow.de/ecke.html

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Das Hamsterrad

Es treffen sich die reichsten und mächtigsten Personen um zu beraten, wie man das einfache Volk besser kontrollieren und ausbeuten kann. Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde:“Meine Damen und Herren, es geht heute um ein neues Programm, mit dem Ziel die Arbeitsleistung der Masse zu unseren Gunsten zu steigern und gleichzeitig Widerstand zu minimieren. Der Grundsatz wird sein: Wenn man Hamster motivieren möchte, dürfen Sie nicht merken, dass sie im Hamsterrad laufen. Deshalb muss man sie daran hindern über ihr Dasein näher nachzudenken. Dazu dienen alle Arten von Unterhaltung und Konsum. Doch das Wichtigste: Wir werden das einfache Volk in viele untereinander verfeindete Gruppen zerteilen. Die große Masse wird aus unseren Arbeitstieren bestehen. Diese werden für einen geringen Lohn in unseren Unternehmen produktiv arbeiten. Der Lohn wird gerade so hoch sein, dass er für die Existenz reicht, jedoch keinesfalls es erlauben Ersparnisse anzusammeln um damit Freiheit zu erlangen. Damit den Hamstern das Geld auch wirklich nie reicht und sie nicht im Traum daran denken, das Hamsterrad zu verlassen, werden wir ihnen einreden, dass man nur leben könne, wenn man allen möglichen teuren Modeschnickschnack habe. Da deren Einkommen für so etwas jedoch nicht reicht, werden wir sie dazu animieren, sich zu verschulden und sie dadurch zwingen, noch schneller im Hamsterrad zu laufen. Auch werden wir immer einen Teil der Mittellosen arbeitslos lassen. Dann müssen die Arbeitenden ständig Angst haben ihren Job zu verlieren und zu den Arbeitslosen abzurutschen. Lohnforderungen werden allein dadurch unterdrückt. Wenn wir das noch weltweit praktizieren und alle möglichen Arbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern gegeneinander ausspielen, können auch Arbeitergruppierungen wie Gewerkschaften nichts mehr ausrichten. Daneben treiben wir durch eine solche Spaltung einen Keil durch die Masse. Die eine arbeitslose Gruppe wird die andere arbeitende argwöhnisch und mit Hass und Neid betrachten. Während sich die beiden Gruppen streiten wird niemand mehr sehen, dass wir die eigentlichen Gewinner im Hintergrund sind. Eine andere, kleineren Gruppe wird die Aufgabe haben, die Masse lückenlos zu überwachen, zu schikanieren, zu bedrohen, und sofort niederzumachen, sobald einige der Arbeitstiere versuchen, sich an unseren Vermögen zu vergreifen, oder Stimmung gegen uns zu machen. Außerdem werden wir die Gruppe der Arbeitstiere, wegen ihrer bedrohlichen Größe, noch weiter aufspalten, um eine Solidarität unter ihnen zu untergraben. Wir teilen sie in die Stammbelegschaft, die Leiharbeiter und die Arbeitslosen. Wir sorgen durch deutlich unterschiedliche Behandlung und Lebensbedingungen für Neid und gegenseitige Abneigung unter ihnen.” “Oh ja, das klingt gut !” sagte einer in der Gruppe. „Wie machen wir das?” “Wir bauen uns einen schlagkräftigen Staatsapparat, der die Masse durch immer mehr Steuern und undurchschaubare Vorschriften in Atem hält. Unsere weitere Gruppe der Habenichtse wird also aus Beamten, Richtern, Polizisten, Gefängniswärtern, Geheimdienstlern, Schnüfflern aller Art, Bodyguards, Spezialeinheiten, und aus sonstigen Ordnungskräften bestehen. Natürlich werden wir die Gruppe der Bewacher etwas besser bezahlen als die Gruppe der Arbeitstiere. Auch können wir ihnen etwas sicherere Arbeitsplätze geben – das schafft die nötige Distanz und Abneigung zwischen den beiden. Die Bewacher werden sich ganz sicher davor hüten, ihre Besserstellung durch unpässliches Verhalten zu gefährden.” „Und was, wenn sich trotzdem Widerstand regt?“ „Wir schaffen immer mehr Gesetze und Vorschriften, so viele, dass sie niemand mehr kennen oder einhalten kann. Dann ist jeder zu jeder Zeit kriminell und kann von uns belangt werden. Die Angst wird die meisten von jedem Widerstand abhalten und sie im Hamsterrad laufen lassen. Zusätzlich schaffen wir einen Überwachungsstaat mit ausgefeilter Technik in dem jeder zu jeder Zeit lückenlos kontrolliert wird.“ “Aber was machen wir, wenn die Masse sich in das eigene Heim zurückzieht und in der Familie Rückhalt und Stärkung sucht?” fragt ein Teilnehmer beängstigt. “Das ist ein ganz zentraler Punkt. Wir müssen dazu einen Keil zwischen Mann und Frau treiben. Wir erzählen den Frauen, dass die Männer ihre Gegner seien und sie seit Urzeiten unterdrückten. Nur indem sie die harte Männerarbeit verrichten, so sagen wir ihnen, können sie Anerkennung finden und Karriere machen. Damit haben wir wieder neue Hamster, die sogar freiwillig im Rad laufen und den anderen neue Konkurrenz machen. Durch diese scheinbare Unabhängigkeit trennen wir die Frauen von ihren natürlichen Beschützern, den Männern. Daneben sorgen wir dafür, dass es immer einen Frauenmangel gibt. Dann sind die Männer dazu gezwungen härter zu arbeiten, um überhaupt bei den Frauen Interesse zu wecken. Gleichzeitig wird damit jeder Widerstand gegen diesen Zustand im Keim erstickt – wer will schon als scheinbarer „Frauenfeind“ dastehen? Ein übriges tut eine immer größere Privilegierung der Frauen und ein neues Scheidungsrecht, welches den Mann einseitig zu hohen Unterhaltszahlungen und damit Mehrarbeit zwingt.” “Hervorragend !“, konstatierten gleich mehrere der Anwesenden hellauf begeistert. „Ja, aber ein solcher Sicherheitsapparat, einschließlich der Politiker, das wird uns doch eine Stange Geld kosten – ist es nicht viel zu teuer ?” meldete einer Bedenken an. “Nein, es kostet uns fast nichts, sagte der Vorsitzende.” “Wie soll das denn gehen?”, fragten einige ganz erstaunt. “Ganz einfach. Wir lassen die Arbeitstiere selbst ihre Bewacher und die Politiker finanzieren – und zwar durch hohe Steuern und Abgaben. Dann müssen sie auch immer mehr arbeiten und haben gar keine Zeit mehr nachzudenken.” “Genial !”, riefen alle entzückt. “Danke, meine Damen und Herren. Ich wusste, dass ich Ihre Zustimmung zu diesem Plan bekommen werde.” (aus dem Buch “Der Marionettenstaat” von Günter Hannich)

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Our deepest fear - unsere größte Angst

UNSERE GRÖSSTE ANGST aus: Marianne Williamson "A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles" zitiert von Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994 "Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten. Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewußt anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen."

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Best of Erich Fromm

"Alle Formen der Angst entstehen aus der Tatsache, dass wir irgendwo in unserem Bewusstsein das Gefühl haben, die Situation nicht vollständig zu kennen, und diesen Mangel an Wissen bewirkt Unsicherheit und Angst aller Intensitätsgerade." - Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
"Bei der psychoanalytischen Therapie ist der wesentliche therapeutische Faktor die belebende Qualität des Therapeuten. Die ausführlichsten Deutungen werden wirkungslos sein, wenn die therapeutische Atmosphäre schwer, unlebendig und langweilig ist." - Die Kraft der Liebe
"Bei diesen Untersuchungen haben Ronald D. Laing, aber auch andere, herausgefunden, dass die schizophrenogene Familie gerade keine besonders bösartige Familie ist, in der das Kind besonderer Weise misshandelt wird, sondern eine Familie, in der absolute Langeweile herrscht, in der es nur Leere und Leblosigkeit gibt und in der man keine echten Beziehungen zueinander findet, so dass das Kind in seinem Bedürfnis nach persönlichem Kontakt verhungert." - Von der Künst des Zuhörens
"Das Beste, was die Kunst zu bieten hat, ist in einem Konsumartikel verwandelt worden. Der Beweis dafür ist, dass häufig dieselben Leute, die in Konzerne gehen, klassische Musik hören und Plato als Taschenbuch kaufen, sich geschmacklose und vulgäre Fernsehserien ansehen, ohne sich davon abgestoßen zu fühlen." - Die Kraft der Liebe
"Das Hier und Jetzt ist Ewigkeit." - Haben oder Sein
"Das Leben selbst ist eine Kunst - in Wirklichkeit die wichtigste und zugleich schwierigste und vielfältigste Kunst, die der Mensch ausüben kann. Ihr Gegenstand ist nicht diese oder jene spezielle Verrichtung, sondern die »Verrichtung« des Lebens selbst, der Entwicklungsprozess auf das hin, was der Mensch potenziell ist." - Psychoanalyse und Ethik. Bausteine zu einer humanischen Charakterologie
"Das Prinzip maximaler Effizienz hat das Prinzip minimaler Individualität zur Folge." - Die Kraft der Liebe
"Das neue Heidentum versteckt sich nur allzugern unter dem Schutzmantel der großen Kirchen und vertritt im Kern eine antichristliche, antijüdische, antimuslimische, antibuddhistische Religion." - Die Kraft der Liebe
"Der Konsumideologie liegt der Wunsch zugrunde, die ganze Welt zu verschlingen, der Konsument ist der ewige Säugling, der nach der Flasche schreit." - Haben oder Sein
"Der Mensch ist weder gut noch böse. Glaubt man an seine ausschließliche Gutheit, so wird man unausweichlich die Tatsachen in einem rosigen Licht sehen und schließlich bitter enttäuscht sein. Glaubt man an das andere Extrem, so wird man als Zyniker enden und für die vielen Möglichkeiten zum Guten in sich und anderen blind werden." - Die Kraft der Liebe
"Der Mensch ist zu einem Säugling geworden, ewig voller Erwartungen - und ewig enttäuscht." - Die Antwort der Liebe
"Der Westen bemüht sich, einen Kreis in ein Quadrat zu verwandeln."
"Der Westen entwickelt sich schnell in Richtung auf Huxleys »Brave New World«, der Osten ist bereits Orwells »1984«. Aber beide Systeme tendieren dazu, zu konvergieren." - Wege aus einer kranken Gesellschaft
"Der Sowjetkommunismus hat ganze Arbeit geleiset, um die Ideen von Marx zu entstellen und zu korrumpieren. Leider ist es ihm auch gelungen, den Westen davon zu überzeugen, dass der »sowjetische Marxismus« die wahre Interpretation von Marx sei. Darum ist es schwer, von diesem entstellten Bild freizukommen." - Humanismus als reale Utopie
"Der Narzissmus liegt allen schweren psychischen Erkrankungen zugrunde." - Die Kraft der Liebe
"Der Narzissmus trägt viele Masken: Heiligkeit, Pflichtbewusstheit, Freundlichkeit und Liebe, Bescheidenheit und Stolz. Er reicht damit von der Haltung eines hochmütigen und arroganten Menschen bis zu der einer bescheidenen und unaufdringlichen Person." - Die Antwort der Liebe
"Der Narzisst kann die Welt zwar intellektuell, aber nicht emotional als eigenständige Welt wahrnehmen." - Die Kraft der Liebe
"Der narzisstische Mensch verkörpert das, was der Durchschnittsmensch gerne wäre: Er ist selbstsicher, kennt keine Zweifel, fühlt sich jeder Situation gewachsen." - Die Kraft der Liebe
"Der einzige Weg zu ganzer Erkenntnis ist der Akt der Liebe." - Die Kraft der Liebe
"Der folgende Punkt hat eine enge Beziehung zum vorgenannten: Die ältere Generation hat noch einen Charakter, der sehr stark von überbrachten Verhaltensmustern und der Notwendigkeit, sich erfolgreich anzupassen, geprägt ist. Viele Menschen der jüngeren Generation neigen dazu, überhaupt keinen Charakter mehr zu haben". - Humanismus als reale Utopie
"Der gut angepasste Mensch ist im Hinblick auf die menschlichen Werte oft weniger gesund als neurotische." - Die Kraft der Liebe
"Der heutige Mensch glaubt, ein Christ zu sein, ein Jude oder was immer seine Religion ist. In Wirklichkeit ist er ein Heide, weil er Götzen anbetet: das Geld, den Profit, die eigene Größenvorstellung." - Die Kraft der Liebe
"Der moderne Mensch ist allein und ängstlich. Er ist frei, aber er fürchtet sich zugleich vor dieser Freiheit. Er lebt - wie der französische Soziologe Émile Durkheim formulierte - in der Anomie." - Humanismus als reale Utopie
"Die Intelligenztests messen unsere Fähigkeit, etwas auswendig zu lernen und Gedankenverbindungen rasch herzustellen - sie messen jedoch nicht unsere Vernunft." - Die Kraft der Liebe
"Die Frage ist heute in Wirklichkeit nicht, ob Gott tot ist, sondern ob der Mensch tot ist. Ob der Mensch zu einem solch passiven, leeren, entfremdeten homo consumens reduziert wird, dass er all seine Lebendigkeit verloren hat." - Die Kraft der Liebe
"Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere." - Die Kraft der Liebe
"Die Kranken, das sind die Gesunden. Und die Gesunden, das sind in Wirklichkeit die Kranken." - Die Pathologie der Normalität
"Die Lüge bewegt nichts." - Die Kraft der Liebe
"Die Predigt des Evangeliums führten zur Katholischen Kirche; die Lehren der Aufklärung des achtzehnten Jahrhunderts zu Robespieere und zu Napoleon; die Doktrinen von Marx führten zu Stalin." - Die Kraft der Liebe
"Die Religion ist weitgehend zu einer Leeren Hülse geworden; sie wurde in eine Selbsthilfe-Einrichtung zur Steigerung der Erfolgsaussichten verwandelt. Gott wird zum Geschäftspartner." - Die Kraft der Liebe
"Die Wahrheit muss nicht bedeutsam und ganz sein, sie muss auch radikal sein, nicht geschönt, gesüsst, mit Zuckerguss überzogen." - Die Kraft der Liebe
"Die Zerstörung ist die Kreativität der Hoffnungslosen und Verkrüppelten, sie ist die Rache, die das ungelebte Leben an sich selber nimmt." - Psychologe und Soziologe
"Die Industriegesellschaft erzeugt viele nutzvolle Dinge und im gleichen Ausmaß viele nutzlose Menschen. Der Mensch ist nur noch ein Zahnrad in der Produktionsmaschinerie; er wird zu einem Ding und hört auf, ein Mensch zu sein." - Ethik und Politik
"Die Psychoanalyse ist ein charakteristischer Ausdruck der geistigen Krise des westlichen Menschen und ein Versuch, eine Lösung zu finden." - Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
"Die Psychoanalyse ist eine Therapie für Geisteskrankheiten; das Zen ein Weg zur geistigen Erlösung." - Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
"Die Psychologie ist zu einem wichtigen Instrument für die Manipulation von anderen Menschen und der eigenen Person geworden." - Die Kraft der Liebe
"Die Psychologie kann uns zeigen, was der Mensch nicht ist. Sie kann uns nicht erklären, was der Mensch ist. Die Seele des Menschen, der einmalige Wesenskern eines Individuums kann niemals erfasst und zureichend beschrieben werden. Sie ist nur soweit erkennbar, wie sie nicht falsch verstanden wird. So ist das legitime Ziel der Psychologie ein negatives: die Beseitigung von Entstellungen und Illusionen, nicht ein positives, nämlich die volle und ganze Erfaltung des menschlichen Wesens." - Die Antwort der Liebe
"Die Religion ist zur leeren Hülle geworden; sie hat sich in eine Selbsthilfevorrichtung zur Steigerung des Erfolgs verwandelt. Gott wird zum Geschäftspartner." - Die Antwort der Liebe
"Die meisten Menschen haben Angst, dass sie ihre Freiheit verlieren, wenn sie lieben, und können nicht glauben, dass die Liebe gleichzeitig die größte Entwicklung der Freiheit bedeutet." - Die Antwort der Liebe
"Die moderne Industrie und die Wirtschaft haben sich faktisch so entwickelt, dass sie als Erfordernis zu ihrem Funktionieren den Menschen brauchen, der zum Verbraucher wird, der möglichst wenig Individualität besitzt und der bereit ist, einer anonymen Autorität zu gehorchen, wobei er der Illusion erliegt, frei zu sein und keiner Autorität zu unterliegen." - Humanismus als reale Utopie
"Die sexuelle Anziehung erzeugt für den Augenblick die Illusion der Einheit, aber ohne Liebe lässt diese »Vereinigung« Fremde einander ebenso fremd bleiben, wie sie es vorher waren." - Die Kraft der Liebe
"Die »Identitätskrise« der modernen Gesellschaft ist darauf zurückzuführen, dass ihre Mitglieder zu selbst-losen Werkzeugen geworden sind, deren Identität auf ihrer Zugehörigkeit zu Großkonzernen (oder anderen aufgeblähten Bürokratien) beruht." - Die Kraft der Liebe
"Durch die Maschine ist die Zeit zur Beherrscherin des Menschen geworden." - Haben oder Sein
"Ein weiterer Widerspruch zeigt sich darin, dass die Industriegesellschaften auf der ganzen Welt die Fähigkeit anstreben, lesen und schreiben zu können und eine höhere Bildung fördern, ihr tatsächlicher pädagogischer Fortschritt dazu aber in scharfen Kontrast steht: die Fähigkeit zu aktiven, kritischen Denken wird immer geringer." - Humanismus als reale Utopie
"Eine gesunde Wirtschaft ist gegenwärtig nur um den Preis kranker Menschen möglich. Unsere Aufgabe ist es, eine gesunde Wirtschaft für gesunde Menschen zu schaffen." - Die Kraft der Liebe
"Es gibt nicht Menschliches, das mir fremd wäre. Alles gibt es mir. [...] Der Patient wird nicht das Gefühl haben, dass ich über ihn rede oder zu ihm herabspreche. Vielmehr wird er spüren, dass ich von etwas spreche, das wir beide teilen." - Von der Kunst des Zuhörens
"Es gibt weitverbreiteten Glauben auf dieser Erde, dass alle wichtigen menschlichen Bedürfnisse befriedigt würden, wenn sich die industrielle Produktionsweise noch verbessern ließe - zuerst in den Vereinigten Staaten und in Europa, dann schließlich auch in Lateiamerika, Asien und Afrika. Man nimmt an, wenn der Mensch nur ausreichend zu essen und genügend Freizeit hat und seine Möglichkeit zu konsumieren sich steigern, dass er dann glücklich und psychisch gesund wäre." - Humanismus als reale Utopie
"Es stimmt schon, dass die Eltern für vieles verantwortlich sind, aber nicht für alles." - Die Kraft der Liebe
"Es wäre allerdings ein fataler Irrtum, wollte man das Gewaltpotenzial durch schärfere Bestrafung von Verbrechen und durch mehr »Gesetz und Ordnung« reduzieren. Irrationale Gewalt als Ausgeburt von Langeweile und Hoffnungslosigkeit lässt sich durch Bestrafung nicht aus der Welt schaffen oder vermindern. Wenn das Leben aufhört, attraktiv und interessant zu sein, gerät der Mensch in Verzweiflung und ist gerade nicht bereit, auf die Befriedigung durch Zerstörung zu verzichten, selbst dann nicht, wenn es um sein eigenes Leben geht." - Humanismus als reale Utopie
"Gerade weil Marx keine konkreten Vorstellungen formulierte, wie die kommunistische Gesellschaft aussehen wird, hielt er an der Reinheit seiner Vision fest und musste sie nicht durch konkrete Beschreibungen verwässern, mit denen er Entwicklungen vorausgesehen hätte, die in der alten Gesellschaft und ohne Änderung des Menschen gar nicht vorausgesehen werden konnten. Marx beschrieb nur, was der Kommunismus nicht ist." - Humanismus als reale Utopie
"Gut und Böse gibt es nur bei der Freiheit zum Ungehorsam." - Die Kunst des Liebens"
"Ich glaube nicht, dass bei Personen, die unter einem diffusen Unbehaben leiden und deren Charakter verändert werden soll, eine dauerhafte Besserung erzielt werden kann, falls die angestrebte Charakteränderung nicht von einer entsprechenden Änderung ihrer Lebenspraxis begleitet wird." - Die Kraft der Liebe
"Ich glaube, dass die Erkenntnis der Wahrheit nicht in erster Linie eine Sache der Intelligenz, sonder des Charakters ist." - Die Kraft der Liebe
"Im 19. Jahrhundert konnte man sagen: Gott ist tot. Im 20. Jahrhundert muss man sagen, der Mensch ist tot." - Humanismus als reale Utopie
"Im psychologischen Sinn wurzelt die Machtgier nicht in Stärke, sondern in der Schwäche." - Die Kraft der Liebe
"Je scharfsinniger die von der Vernunft nicht kontrollierte manipulative Intelligenz ist, desto gefährlicher ist sie." - Die Kraft der Liebe
"Jemand kann furchtlos sein, weil ihm nichts am Leben liegt. Häufig befindet er sich geradezu auf der Suche nach gefährlichen Situationen, um seiner Furch vor dem Leben, vor sich selbst, vor anderen Menschen zu entrinnen." - Die Kraft der Liebe
"Leider nur wissen die meisten Eltern und Lehrer über das, was für den Menschen gut ist, weit weniger, als ein Gärtner über seine Pflanzen weiß." - Die Antwort der Liebe
"Lächeln hat das Lachen ersetzt; bedeutungsloses Geschwätz eine mitteilsame Unterhaltung; und stumpfe Verzweiflung ist die Stelle echter Trauer getreten." - Die Kraft der Liebe
"Man kann einen narzisstischen Menschen daran erkennen, dass er äußerst empfindlich auf jede Kritik reagiert." - Seele des Menschen
"Müssen wir kranke Menschen produzieren um eine gesunde Wirtschaft zu haben?" - Die Kraft der Liebe
"Nichts fördert das Kreative mehr als die Liebe, vorausgesetzt, sie ist echt." - Pathologie der Normalität
"Obwohl die Menschen keine Individuen mehr sind, haben sie viel »Individualität«." - Die Kraft der Liebe
"Trauer ist das Gegenteil von Depression." - Die Kraft der Liebe
"Unsere Gesellschaft produziert viele nutzlose Dinge im gleichen Maße wie auch nutzlose Menschen." - Die Kraft der Liebe
"Vernunft entwickelt sich nur in der Freiheit, und zwar nicht nur in der Freiheit von äußeren Zwängen, sondern auch in der von inneren Zwängen des Verhaftetseins in all seinen Erscheinungsformen." - Augenblicke der Freiheit
"Wahrheit wird niemals durch Gewalt widerlegt." - Die Kraft der Liebe
"Was für den Selbstsüchtigen gilt, gilt auch für den narzisstischen Menschen. Dessen allgegenwärtiges Interesse ist es weniger, sich Dinge anzueignen, als vielmehr sich selbst zu bewundern. Oberflächlich betrachtet scheinen diese Menschen in sich selbst verliebt zu sein; in Wirklichkeit aber können sie sich nicht leiden, und mite ihrem Narzissmus wie mit der Selbstsucht kompensieren sie einen grundlegenden Mangel an Selstliebe. Freud hat betont, dass der Narzisst seine Liebe vom anderen zurückzieht und auf die eigene Person richtet. Der erste Teil dieser Behauptung ist richtig, der zweite ist ein Trugschluss. Er liebt weder die anderen noch sich selbst." - Die Antwort der Liebe
"Was man gibt, verliert man nicht, sondern im Gegenteil, man verliert, was man festhält." - Die Kraft der Liebe
"Wenn die gleichen Menschen Robotern gleichen, wird es gewiss kein Problem mehr sein, Robotern zu bauen, die Menschen gleichen." - Die Kraft der Liebe
"Wenn wir heute zwischen zwei Übeln zu wählen haben, neigen wir gewöhnlich dazu, das kleinere Übel zu wählen und vergessen meistens, dass wir mit der Wahl des kleineren Übels nur die Zeit hinausschieben, bis das größere Übel schließlich mit um so größerer Sicherheit eintritt." - Humanismus als reale Utopie
"Wer Sicherheit statt Erkenntnis will, braucht ein Dogma, welches das Denken erspart." - Die Kraft der Liebe
"Wer dualistisch denkt, neigt dazu, einseitig den beweglichen oder den sichtbaren körperlichen Aspekt der Wirklichkeit zu betonen oder ihm die größte Bedeutung beizumussen, da er alles andere nicht kennt." - Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
"Wer glaubt, seine Gefühle unbedingt mit Worten des Entzückens wie »Ist es nicht himmlisch!« oder »Ich sterbe vor Sehnsucht, es wieder zu sehen!« beschreiben zu müssen, dessen Empfindung taugen vermutlich nicht viel. Wer einen Baum so betrachten kann, dass dieser zurückschauen kann wird wahrscheinlich gar nicht danach sein, etwas sagen zu wollen." - Die Kraft der Liebe
"Wir bewegen uns auf eine völlig neue Form der Gesellschaft zu, in der der Mensch zu einem Teil der Maschine wird und nach diesem Prinzip programmiert wird: (1) Man muss alles tun, was technisch möglich ist; (2) die höchsten Werte sind größtmögliche Produkteffizienz und größtmöglicher Konsum bei minimaler menschlicher Reibung - und das heißt, bei minimaler Individualität." - Ethik und Politik
"Wir sind nicht länger Herren der Technik, sondern werden zu ihren Sklaven - und die Technik, einst ein wichtiger schöpferisches Element, zeigt ihr anderes Gesicht als Göttin der Zerstörung." - Die Kraft der Liebe
"Wo Individualismus betont wird, herrscht das gegenseitige hemmende Gefühl der Spannung vor. Es gibt hier keine Freiheit oder Spontanität, sondern eine lastende Atmosphäre, oder man wird von Hemmungen, Verdrängung und Bedrückung überwältigt, und das Ergebnis sind psychologische Störungen in vielen Varianten." - Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
"Wollen die Menschen die Wahrheit wirklich wissen, oder ist auch dies eine große Illusion?" - Die Kraft der Liebe
"Während im Allgemeinen als selbstverständlich angenommen wird, dass die Eltern ihre Kinder lieben, ist dies in Wirklichkeit eher die Ausnahme als die Regel." - Die Antwort der Liebe
"Zu viele Menschen haben Angst vor der Freiheit und ziehen die Illusion vor." - Die Kraft der Liebe
"Zuerst kommt die Psychologie, dann erst Logik und die Analyse, nicht umgekehrt." - Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
"Zwanghafter Konsum ist eine Kompensation für Angst. Das Bedürfnis nach dieser Art von Konsum entspringt dem Gefühl der inneren Leere, der Hoffnungslosigkeit, der Verwirrung und dem Stress." - Revolution der Hoffnung
"Chaos ist ein Name für den Bereich, der sich nicht mit den gewöhnlichen Regeln der Vernunft messen lässt." - Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
"Glücklich sein heißt immer neuere und bessere Waren konsumieren, sich Musik, Filme, Vergnügen, Sex, Alkohol und Zigaretten einverleiben. Jedermann ist »glücklich« nur fühlt er nichts, kann er nicht mehr vernünftig denken und kann er nicht mehr lieben." - Wege aus einer kranken Gesellschaft
"Marx geht es wie der Bibel: Er wird viel zitiert und kaum verstanden" - Humanismus als reale Utopie
"Narzisstische Menschen verwenden viel Energie und Zeit, anderen zu helfen, ja sie bringen sogar Opfer für sie, sind freundlich zu ihnen usw., und das alles mit dem (meist unbewussten) Ziel, ihren Narzissmus zu verleugnen." - Die Kraft der Liebe
"»Seelenstärke« ist die Fähigkeit, »nein« sagen zu können, wenn die Welt ein »ja« hören will." - Die Kraft der Liebe
"Auch sich selbst hören zu können, ist eine Vorbedingung dafür, dass man auf andere hören kann; bei sich selbst zu Hause zu sein ist die notwendige Voraussetzung, damit man sich zu anderen in Beziehung setzen kann."
"Das Leben hat nur den einen Sinn: den Vollzug des Lebens selbst."
"Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich langweilt, unzufrieden ist und sich aus dem Paradies ausgeschlossen glaubt."
"Die Normalsten sind die Kränksten. Und die Kranken sind die Gesunden."
"Es gibt wohl kaum eine Grausamkeit oder Gleichgültigkeit gegen andere oder sich selbst, die nicht als Gebot des Gewissens rationalisiert wurde."
"Es stimmt zwar, daß selbstsüchtige Menschen unfähig sind, andere zu lieben, aber sie sind auch nicht fähig, sich selbst zu lieben."
"Gefragt sind heute Menschen, die ohne Gewalt gelenkt, ohne Führer geführt, ohne Ziele angetrieben werden können - mit der einen Ausnahme: nie untätig zu sein, immer zu funktionieren und weiterzustreben."
"Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht einer inneren Einstellung."
"Glücklich zu sein ist nicht das wichtigste im Leben, sondern lebendig zu sein."
"Glücklichsein heißt Fülle erleben und nicht Leere, die gefüllt werden muss."
"Ich glaube, dass niemand seine Mitmenschen 'retten' kann, indem er die Entscheidung für ihn trifft."
"Jeder Geburtsakt erfordert den Mut, etwas loszulassen. Freude ist das Ergebnis intensiven Lebens."
"Körperliche Intimität schafft noch lange keine seelische Intimität."
"Liebe ist Erkennen; aber eben weil sie Erkennen ist, ist sie auch Respekt vor dem anderen."
"Man kann nur objektiv sein und sich seiner Vernunft bedienen, wenn man demütig geworden ist und seine Kindheitsträume von Allwissenheit und Allmacht überwunden hat."
"Man spricht von Freizeitaktivität, treffender könnte man sagen Freizeitpassivität."
"Nicht wer viel besitzt, ist reich, sondern wer viel gibt."
"Sind wir wie ein Mensch, der Auto fährt und die schwache Ahnung hat, dass er den Weg verloren hat? Fahren wir »nirgendwohin« mit immer schnellerer Geschwindigkeit?"
"Um die Liebe erleben zu können, muss man das Voneinandergetrenntsein erleben."
"Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen kann, wie man alles kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen. Dass Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kostet, dass Glück das 'Billigste' ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen."
"Wirkliche Liebe ist ein Ausdruck der inneren Produktivität und umfasst Fürsorge, Respekt, Verantwortlichkeit und Wissen."

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Be tolerant

I am perplexed that so many of my friends are against a mosque being built near Ground Zero. I think it should be the goal of every society to be tolerant. The mosque should be allowed, in an effort to promote tolerance. That is why I also propose, that two gay nightclubs be opened nextdoor to the mosque thereby promoting tolerance within the mosque. We could call the clubs "The Turban Cowboy" and "You Mecca Me So Hot". Next door should be a butcher shop that specializes in pork and have an open barbeque with spare ribs as its daily special. Across the street avery daring lingerie store called "Victoria Keeps Nothing Secret" with sexy mannequins in the window modeling the goods. Next door to the lingerie shop, there would be room for an Adult ToyShop (Koranal Lovegun), its name in flashing neon lights, and on the other side a liquor store, maybe call it "Morehammered"? If you agree in promoting tolerance and you think this is a good plan, pass it on.

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Die 10 Gebote von Bertrand Russell

1. Fühle dich keiner Sache völlig gewiss. 2. Trachte nicht danach, Fakten zu verheimlichen, denn sie kommen eines Tages bestimmt ans Licht. 3. Versuche niemals, jemanden am selbständigen Denken zu hindern; es könnte dir gelingen. 4. Wenn dir jemand widerspricht, und sei es dein Ehegatte oder dein Kind, bemühe dich, ihm mit Argumenten zu begegnen und nicht mit der Autorität, denn ein Sieg durch Autorität ist unrealistisch und illusionär. 5. Habe keinen Respekt vor der Autorität anderer, denn es gibt in jedem Falle auch Autoritäten, die anderer Ansicht sind. 6. Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hältst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. 7. Fürchte dich nicht davor, exzentrische Meinungen zu vertreten; jede heute gängige Meinung war einmal exzentrisch. 8. Freue dich mehr über intelligenten Widerspruch als über passive Zustimmung; denn wenn die Intelligenz so viel wert ist, wie sie dir wert sein sollte, dann liegt im Widerspruch eine tiefere Zustimmung. 9. Halte dich an die Wahrheit auch dann, wenn sie nicht ins Konzept passt; denn es passt noch viel weniger ins Konzept, wenn du versuchst, sie zu verbergen. 10. Neide denen nicht das Glück, die in einem Narrenparadies leben; denn nur ein Narr kann das für ein Glück halten.

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Cogito, ergo non sum

Das menschliche Sein basiert nicht auf dem Verstand und den Emotionen, sondern es basiert auf dem jeweiligen inneren Energiefeld, welches zu kreativen Höchstleistungen verhelfen kann, wenn man sich bewusst im Jetzt aufhält und sich mit diesem ausschließlich beschäftigt. Die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Zukunft führt in der Regel zu emotionalem Schmerz, der auch die Hauptursache für körperlichen Schmerz und körperlicher Krankheit ist. Groll, Hass, Selbstmitleid, Schuldbewusstsein, Wut, Depression, Eifersucht und anderes mehr, auch die geringste Verärgerung sind alles Ausdruck von Schmerz. Man kann das Erschaffen von Schmerz in der Gegenwart beenden und vergangenen Schmerz auflösen . Schmerz, den man erschafft, entspringt aus der Ablehnung dessen, was ist, d.h. aus dem eigenen bewussten Widerstand. Auf Verstandesebene entspricht Widerstand einer Form von Beurteilung auf emotionaler Ebene einer Form von Negativität. Interessant ist, dass die Intensität des Schmerzes vom Grad des Widerstandes gegenüber dem gegenwärtigen Moment abhängt. Je mehr man fähig ist das Jetzt, so wie es sich darstellt, anzuerkennen, desto geringer sind der Schmerz und das Leiden. Mach den Moment zum Freund und Verbündeten und nicht zum Feind! Auf diese Weise lässt sich das ganze Leben auf wundersame Weise verwandeln . Man möge sich dem hingeben, was ist und stets ja zum gegenwärtigen Moment sagen, dann beginnt das Leben für und nicht gegen einen zu arbeiten. Unbewusste Ego Spuren als Begriff des Schmerzkörpers - man kann diese Form aufgeben. Wenn der Schmerzkörper von einem Menschen Besitz ergriffen hat, will er immer mehr Schmerz. Ein solcher Mensch wird zum Opfer oder zum Täter. Er möchte Schmerz zufügen oder selbst erleiden oder beides. Natürlich sind sich Menschen, die so Handeln ihres Tuns nicht bewusst. Sobald Bewusstsein entsteht, entscheiden sich Menschen gegen diesen Wahnsinn. Wer gegenwärtig wird und bleibt, ist bewusst. Er hört auf zu leiden, den Leiden benötigt Zeit. Vergangenheit kann nur durch einen Mangel an Gegenwärtigkeit aufrechterhalten werden. Die Qualität des eigenen Bewusstseins in diesem Moment verleiht der Zukunft Gestalt. Aber diese kann nur als Jetzt erfahren werden. Solange man unbewusst lebt, wird das kreative Potenzial des Jetzt von der psychologischen Zeit verdeckt. Dies ist die Ursache dafür, dass das Leben an Frische, Dynamik und Staunen verliert. Stattdessen werden alte Muster aus Gedanken, Emotionen, Verhalten, Reaktionen und Wünschen immer wieder neu aufgewärmt. Zudem erschafft der Verstand eine Besessenheit von der Zukunft als Flucht vor einer unbefriedigenden Gegenwart. Der Mensch existiert dann unglücklich in seiner Illusionswelt der Vergangenheit und Zukunft und hört auf zu leben. Leben ist nur im Hier und Heute möglich. Cogito ergo non sum

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