struwwelpeter

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  1. Hallo Leute, hatte unlängst eine Trennung hinter mir, in der ich nach 3 Jahren, verlassen wurde. Rückblickend ein hypergamer Impuls von ihr, da sie in eine andere Stadt zog, für ihren Master, und ich für den Aufwand einer Fernbeziehung wohl doch nicht der große Fang war. Trotz großer Liebesbekundungen die ganze Beziehung über. Naja, darum solls aber nicht gehen. Meine Frage: Wie komme ich wieder klar nach sowas. Hat jemand generelle Mindset Tipps? Es war die längste Beziehung für mich bisher. Auch haben wir sehr viel in ihrem Freundeskreis Zeit verbracht, welcher für mich nun auch komplett eingebrochen ist. Pärchenabende mit ihrer Freundin und dem Freund zB, oder andere Unternehmungen in ihrem Freundeskreis. Ich mochte zwar alle, aber es ist ohne meine Ex, nun nicht die enge Freundschaft mit diesen Menschen, dass das ohne sie weiter bestehen würde. Meine eigenen Kumpels, habe ich während der Beziehung nicht sooo oft gesehen. Lag mitunter auch daran, dass 2 in eine andere Stadt gezogen sind, einer selber in einer Beziehung ist, sich aber komplett abkapselt, und bei uns oft "Frau aufreißen" die Freizeit bestimmt hatte, was dann wegfiel. Auch mit Sport, sieht es in der Corona Zeit schlecht aus. Noch eine Frage: Wie schafft man es, dass es nicht am Selbstbewusstsein knackst, wenn eine Frau einen nach 3 Jahren, nicht mehr als "den großen Fang" wahrnimmt? Neue Frauen habe ich haufenweise gedatet, treffe aber nur max. HB6, wirklich heißeres ist mir bis jetzt nicht vor die Flinte gelaufen, demnach auch noch viele Gedanken an die Ex..
  2. Hallo Leute, ich würde euch gerne mal eine Mindset Frage stellen, als auch, ob jemand schon mal in ähnlicher Situation war, oder ich einfach nur gewaltiges Pech habe, was mein Beziehungsleben angeht. Unlängst hat sich meine erste wirkliche LTR von mir getrennt. Die LTR dauerte circa 3 Jahre. Sie ist heute 24, ich 28. Da ich vorher ziemlich am rumbumsen war, aber auch irgendwie nie die Richtige fand, war es meine erste LTR. Bei ihr war es ihre zweite LTR. Nach ihren Angaben, war die erste aber auch eher eine Schul-LTR und nicht zu zählen/zu vergleichen. Unsere LTR begann liebevoll, und wurde immer vertrauter. Das erste "ich liebe dich" fiel nach einem halben Jahr. Wir bereisten einige Länder zusammen. Küssten uns vorm Eifelturm. Verbrachten Silvester in Madrid. Tolle Momente, tolle Erinnerungen. Kurz um, es wurde immer vertrauter zwischen uns. Es gab Todesfälle in den Familien, Trauer, und Zusammenhalt. Ansonsten lief unser beider Leben aber nach Plan, und durchweg positiv. Bei allem verlor ich nie mein Ziel aus den Augen, und habe meine Studium beendet, und angefangen zu arbeiten, auch immer meinen Körper und gute Freundschaften gepflegt, genauso sie. Nun zum Knackpunkt: Ich finde ein "Ich liebe dich" ist schnell gesagt, und es ist ok, falls es am Ende doch nicht passt. Aber meine Ex schrieb mir, über die Jahre verteilt, mehrmals Liebesbriefe, mal zum Geburtstag, mal zu Weihnachten, in denen Aussagen, wie "für immer", "Liebe meines Lebens", "Kinder", und "zusammen alt werden" fielen. Es gefiel mir, ich mochte diese Aussagen, und es engte mich keineswegs ein. Auch verbalisierte sie manchmal diese Dinge, und sagte mir mal in einer ruhigen Minute im Park, dass ich die Liebe ihres Lebens bin, und sie froh ist mich zu haben. Wir lachten, küssten uns, und liefen weiter. Sie sprach manchmal darüber, dass ich mich beim Hochzeitsantrag irgendwann mal anstrengen solle, und mir einen coolen Ort aussuchen solle, mit einem Lächeln. Wir sprachen manchmal über Kinder und die Planung einer Familie. Die Themen waren nie verkrampft, es war immer entspannt, und keiner fühlte sich von diesen Gedankenspielen je eingeengt. Also ich persönlich zumindest nicht. So waren diese Themen wie bereits erwähnt, immer mal wieder, Gesprächsthema in unserer LTR, aber nie so, dass es aufgesetzt wirkte. Irgendwann war es einfach klar. Einmal musste sie kurz ins KH aufgrund eines Sportunfalls (nicht allzu schlimm), ich wusch ich sie, brachte ihr neue Sachen, zog sie an, weil es ihr vor den Pflegern unangenehm war. Sie bedankte sich unter Tränen bei mir, sie zückte ihr Handy und machte ein Selfie, mit den Worten: "Das zeigen wir mal unsern Kindern später, die werden lachen". Sie kam relativ schnell wieder auf die Beine. Das Ende unserer LTR kam schneller als gedacht. Nach dem Vorfall im Krankenhaus, konnte sie wieder völlig normal zur Arbeit gehen. Der Alltag normalisierte sich wieder. Leidenschaftlicher Sex, jeder hatte seine eigenen Hobbys, und dann wieder gemeinsame Abende. So wurde sie aber plötzlich immer distanzierter, und fing an sich mit mir über Banalitäten zu streiten. Kurz danach, bat sie mich um ein Gespräch und lies die Bombe platzen. Sie sei nicht mehr glücklich, sie hätte noch so viel vor im Leben, jemand anders könne mir das alles besser geben, wir würden vom Charakter nicht zusammen passen (???), die Gefühle seien weg. Alles so nichtssagende Dinge.. Ich war baff. Das ganze ist nun auch schon ein halbes Jahr her, und wir sind nicht wieder zusammen gekommen. Der einzige Kontakt danach jemals, war ein 30 minütiges Telefonat, dass nach smalltalk entstand, als sie mir zum Geburtstag gratulierte. Sie hatte schon ein völlig neues Umfeld, und sei einfach nur dankbar für unsere damalige Zeit, war der ungefähre Konsens. Nun meine Frage: "Ich liebe dich" ist leicht gesagt. Aber der Rest? Wenn ich sowas sage, muss schon etwas schlimmes passieren, wie Betrug, oder sonst was, damit ich diese Worte auflöse. Solche Worte sage ich nicht mal eben so, weil der Moment ganz schön ist. Gibt es wirklich Menschen/Frauen die solche Dinge sagen, und, ohne Vorfall, alles hinwerfen, nachdem man so viel zusammen erlebt hat? Oder bin ich da der einzige? Gibt es wirklich Menschen die sowas im Moment halt fühlen, und irgendwann einfach nicht mehr?