JourneyOfMind

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  1. Ja hängt vielleicht auch etwas miteinander zusammen. Ist der einzige Beruf, der mir bis jetzt zugesagt hat. und ich hab schon einiges probiert. Hatte woanders mehr Freizeit, aber hat mich einfach nicht erfüllt. Sind jetzt eben beschissene Arbeitszeiten und körperlich anstrengend und dazu noch eher durchschnnittlich bezahlt. Dafür macht es mir richtig Spaß. Muss man wollen. Und wenn es einem keinen Spaß macht, wäre man da auch total falsch. 6 Tage Woche ist zwar nicht unbedingt die Regel. Kommt aber schon ab und zu vor. Viele Kollegen haben ihre LTR auf der Arbeit kennen gelernt, weil kaum Privatleben… Hm. wenn die Damen meinen ich bin eine totale Gesichtsgrätsche, muss ich ja realistisch betrachtet eh damit leben 😄 Mit dem Risiko meinen Selbstwert noch mehr nach unten zu drücken. Coaching? Habe immer noch diese Stimme in mir, dass ich optisch ein hoffnungsloser Fall bin und mir ein Coach höchstens mit meiner Einstellung und meinem Auftreten helfen kann. Und ein Coach, der damit Geld verdient, wird mir in meiner Welt logischerweise nicht bestätigen, dass das so ist, da er mich ja als zahlenden Kunden möchte. Der wird immer sagen: Ja na klar ist das möglich und auch du wirst Erfolg haben usw. Bin wohl zu vielen Sachen gegenüber zu skeptisch.
  2. Ja da liegst du wohl richtig. Hab in der letzten Woche viel an meinem Mindset und an der Kommunikation mit anderen Leuten gearbeitet. Der Kollege, der mir den einen Spruch gedrückt hat, hat mich nochmal drauf angesprochen was jetzt wäre und ich hab ihm gesagt, dass ich das respektlos fand und mir das auch scheißegal ist, wie das gemeint war, denn für mich war das nicht die Art und Weise, wie man unter guten Kollegen redet. Er hat dann gesagt es täte ihm voll Leid und er wäre da wohl etwas übers Ziel hinaus geschossen. Wir kennen uns schon lange und er hat sich mir gegenüber sowas sonst nie erlaubt. Mittlerweile ist das Thema für mich jetzt gegessen. Ich arbeite an meinem Verhalten, damit sowas in Zukunft seltener bzw. möglichst nicht mehr passiert. Außerdem will ich mehr darauf achten, wie ich aktiv auf sowas reagiere. Ich habe heute meinen einzigen freien Tag, habe vormittags Besorgungen erledigt/geputzt, dann hatte ich einen Termin, dann habe ich eine Trainingsrunde gedreht, jetzt bin ich zu Hause und esse was. Und glaub mir, ich bin sowas von kaputt, ich könnte jetzt nicht noch ins Gym und Muskeltraining abreißen. Ich hatte Anfang des Jahres ein paar Dates über Tinder. mit 4 verschiedenen Frauen. 2 davon wollte ich nicht wieder sehen, die eine war mir einfach zu jung (also von ihrem Gerede her und wie sie sich so gegeben hat, ich konnte damit irgendwie nichts anfangen), bei der anderen war ich zu Hause, um sie abzuholen und es war so eine nicht sehr saubere Messi Wohnung, dass mich das ehrlich gestanden auf der Türschwelle schon ganz schön abgeturnt hat. Wahrscheinlich bin ich da nach öffentlicher Wahrnehmung für einen Mann zu anspruchsvoll, aber für mich muss es eben auch passen, nicht nur für sie. Die anderen beiden wollten mich nicht wieder sehen. Beide Male, weil „es nicht gefunkt hat“ bzw. „es nicht passt“. Momentan läuft gar nichts. Ich schreibe mit 2, aber i.d.R. antworten die Meisten dann nicht mehr, wenn ich ein konkretes Treffen vorschlage. Und ich versuche immer schnell ein Treffen vorzuschlagen, weil dieses Geschreibe nach meiner Erfahrung absolut zu gar nichts führt. Haben wahrscheinlich alle nur Langeweile. Im realen Leben scheitere ich momentan daran, Gelegenheiten dafür zu schaffen. Wenn ich mich in eine Bar setze, sitzen da echt nur Männer und auf der Straße unterwegs eine anzusprechen hab ich aufgegeben, weil die meisten entweder Kopfhörer im Ohr haben und gar nicht checken, dass ich mit ihnen rede (was mir ehrlicherweise noch peinlicher war, als einfach gekorbt zu werden) oder immer schnell irgendwo hin müssen und eben auch Sachen erledigen wollen. Habe das Gefühl Social Media und dieses ganze Online Ding haben dafür gesorgt, dass die Leute im echten Leben noch weniger Lust darauf haben, angesprochen zu werden und jeder so für sich ist. Habe einige Male auch auf der Straße Frauen angesprochen, und wurde entweder ignoriert oder gekorbt. Mein Problem ist wohl auch, dass ich keine Lust habe, irgendeine Location zu besuchen, allein zum Zweck, dort Frauen kennen zu lernen. Kenne viele Männer, die einfach irgendwo hingehen, nicht weil sie das von sich aus wollen, sondern einfach nur, um Frauen kennen zu lernen. Dabei fühle ich mich selbst aber immer irgendwie wie jemand, der nichts besseres zu tun hat. Ist vermutlich die „falsche“ Einstellung?
  3. Hm ja vermutlich stimme ich innerlich zu und das ist das Problem. Abgesehen davon, dass ich es echt nicht einsehe, Zeit und Geld in Muskelaufbau zu investieren, nur um Respekt zu bekommen, hab ich dafür echt wenig Kapazität. An meinem freiem Tag/Tage(n) krieg ich’s hin, aber das ist dann 1x die Woche. Und wenn ich vorher noch Langstrecke Rad fahre ist das mit Muskelaufbau und Erholung auch immer sone Sache. Arbeite auch noch körperlich 10-12h und wenn ich dann noch Radsport trainiere, bin ich schon echt gut ausgelastet. Und das macht mir eben Spaß. Hab schonmal versucht mit Kampfsport anzufangen, damit ich wenigstens das GEFÜHL habe, ich brauche keine Angst vor einer körperlichen Auseinandersetzung haben. Aber mein Job ist positiv ausgedrückt „sehr dynamisch“ und mit festen Trainingszeiten ist da auch nichts. Klingt jetzt wie ne Ausrede - ist mir aber wurst, weil ich weiß, dass meine Kapazität dafür einfach nicht mehr reicht. Zumindest nicht langfristig - und darum geht es ja. Meine Kollegen schaffen gar keinen Sport nebenbei. Die sind breit, weil so geboren. 30 bin ich, aber das macht denke ich nicht so den Unterschied. Ich beschäftige mich erstmal mit dem von dir erwähnten Lesestoff. Und ich informier mich mal über die Event-Zeiten im hiesigen Radsportverein. Ist zwar kein klassischer Team-Sport, aber immerhin etwas und ich käme in Kontakt mit Gleichgesinnten. Notiert! Danke für eure Beiträge!
  4. Oh ok. Hm… Das könnte natürlich sein. Mach ich bestimmt unbewusst durch Körpersprache und die Art, wie ich Sachen rüberbringe. Danke für den input.
  5. Würde nicht behaupten, dass ich Kollegen „anziehe“. Ich such mir die ja nicht aus. Die sind halt da. Aber klar, hätte ich inzwischen gelernt damit umzugehen, würden die Leute vielleicht still sein, weil sie Respekt vor mir hätten.
  6. Freunde-Kollegen, Frauen. Ne, die sind real. Anderes Beispiel: Armdrücken, ein Mädel sagt dann: “Der ist eh son Spaddel, der verliert sowieso nur.” Naja die Masse solcher Kommentare macht’s eben. Ich hab diese Mobbing-Phase aus der Schule gefühlt nie verlassen und weiß nicht so richtig, wie ich mir Respekt verschaffe. Ich persönlich finde, ich seh eigentlich ganz passabel aus. Aber meine Umgebung anscheinend nicht. Und anders hab ich es nie von irgendjemand erfahren, außer von meiner Ex. Und 1 Person außer mir selbst, ist mir irgendwie kein “Gegenbeweis” genug, dass ich für alle anderen Menschen anscheinend hässlich bin. Ja respektlos ist das. Im Fall des Kollegen mit dem “Genetik”-Spruch war es ein Kollege, mit dem ich bisher immer gut klar kam. Kam aus dem Nichts. Joa natürlich lachen alle und ich brauchte ne Weile um zu erkennen, dass das für mich persönlich eben nicht mehr lustig war, sondern diese Grenze überschreitet, wo es sich für mich wie ein persönlicher Angriff anfühlt. Ich war dann nicht besonders gut drauf und das hat er wohl irgendwie gemerkt. Weil er dann fragte ob alles fit sei, ich sei so still. Dann hab ich gesagt ich merk mir, was man zu mir sagt, weil mir auch nichts besseres eingefallen ist. Hatte im Gegensatz zu ihm in meiner Abteilung gerade auch viel zu tun und keinen Kopf dafür. Dann hat er verächtlich geschnaubt und ist weg gegangen, seitdem sprech ich ihn nicht mehr an. Er tut mir gegenüber so, als wären wir noch voll dicke und ich reagiere immer nur neutral und professionell. Habe eben auch keine Lust, da jetzt bei ihm anzukriechen und um eine Entschuldigung zu betteln. Seit meiner Ex wurde ich nur gekorbt. Egal ob auf der Straße, nach Dates oder in der Bar. Und naja von Frauen, die ich nicht anspreche kommen dann diese Kommentare. “Nicht männlich”, “Lauch”, “Spaddel”… Oder dass meine Nase zu groß oder mein Gesicht schief ist. Ich kombiniere dann 1 und 1 und für mich ist das dann der Grund. Ja. Was soll man da machen. Klar könnte ich Krafttraining machen, aber mein Leben ist zeitlich schon echt gut ausgefüllt mit Dingen, die mir Spaß machen und Krafttraining hat da für mich persönlich eben keine Prio. Wenn man das braucht um Frauen kennen zu lernen, bin ich eben raus. War jetzt geschätzt, hab irgendwann im letzten Jahr aufgehört zu zählen. Für die meisten meiner Körbe reichte einfach ein „Hey, du bist mir aufgefallen, wollen wir mal n Kaffee trinken?“. Und da ich auch nie n Grund bekommen habe, liegt‘s wohl am Aussehen. Nachfragen würde meiner Meinung nach nichts bringen, weil ja auch keine sagen würde: „Weil ich dich unattraktiv finde.“ Online Dating war da am Anfang erfolgreicher. Aber vermutlich nur, weil ich gut chatten kann und nur die hübschesten Fotos (keine Fakes) genommen hab, um Matches zu bekommen und dann in Echt vermutlich nicht so toll aussah, wie sie eben dachten. -> Korb nach dem ersten Date. Ich find mich echt ok. Könnte besser sein, klar, aber ich bin zufrieden. Mein optischer Marktwert wird ja aber leider nicht an meiner Meinung über mich bemessen. Sondern daran, wie andere mich finden. Und ich bekomme halt nie den Eindruck, dass andere Menschen mich in irgendeiner Form attraktiv finden. Hab auch schon viel ausprobiert, Frisurentechnisch, mit Bart, ohne Bart, Klamottenstil ein bisschen geändert - zu diesen Dingen bekomme ich aber auch immer positives Feedback, auch von Frauen. Aber eben dieses „freundschaftliche“ ich-würde-niemals-mit-dir-schlafen-Feedback. Alles in allem hab ich halt das Gefühl, dass je mehr ich Kontakt zu anderen Menschen habe, umso mehr leidet mein Selbstwert, weil ich immer nur negative Erfahrungen sammel. Mich zu isolieren erscheint mir daher als durchaus wirksamer Selbstschutz. Danke für eure Antworten. Werde einige Dinge davon umzusetzen, wenn ich für mich einen Weg gefunden habe.
  7. Moin, wie habt ihr es geschafft, eure Grundtsimmung von den negativen Reaktionen bzw. Nicht-Reaktionen eures Umfelds loszulösen? Ich schreibe mir selbst als Charakter keinen geringen Wert zu. Ich kann mich gut ausdrücken, bin immer gepflegt, gebe mir Mühe mit meiner Kleidung, versuche möglichst selbstsicher aufzutreten, habe feste Werte und Tugenden, an die ich mich halte und mache schon mein Ding. Gibt aber zum Beispiel oft Leute, die mich, vorsichtig ausgedrückt, als körperlich unattraktiv bezeichnen (“Du hast wohl nur die schlechten Gene abbekommen”) oder meinen Wert daran messen, dass ich keine Freundin habe und Frauen mich generell nicht attraktiv finden. (“Auch für die nicht so hübschen fällt irgendwann eine ab”) Und um ehrlich zu sein, gemessen an diesen ganzen Idealen, die man so im Netz sieht, wie Männer auszusehen haben, glaube ich halt auch, dass mein Wert für eine Frau gleich 0 geht. Ich würde mir irgendwie wünschen, dass mir das noch egaler ist. Also, dass ich lächelnd sagen kann: “Dann scheiß doch auf die Mädels”. Vielleicht würde es dann sogar besser klappen. Aber das ist momentan noch gar nicht mein Ziel, ich würde nur erstmal gerne auf Stufe 1 kommen. Dass mir scheißegal ist, wie andere Leute und insbesondere Frauen mich bewerten. Ich merke es eben ständig und oft zieht mich das runter, weil ich dann kurzfristig so negative Gedanken habe, wie: “Warum geb ich mir überhaupt Mühe mit meinem Äußeren, könnte ja auch in Müllsäcken rumlaufen, wäre scheißegal” oder “Frauen behandeln mich scheiße, also sind die auch scheiße”. Sorry liebe Mädels, ich weiß, dass das nicht so ist. Manchmal bin ich dann gefrustet und verletzt - ich will unverwundbar werden. Und ich komm aus diesen Gedanken dann auch fix wieder raus, aber sie kommen immer wieder. Und nach dem 60. Korb wird es auch nicht besser. Ich dachte irgendwann gewöhnt man sich dran. Ne. Und dumm ist auch, dass ich natürlich keinen offiziellen Grund bekomme, warum es nicht “funkt” sondern ich mache eben immer meinen Körper dafür verantwortlich, weil ich über den die negativsten Kommentare bekomme. Hab auch Therapie erwogen, dummerweise müsste ich da ewig auf einen Platz warten. Wie komme ich dahin, dass ich das alles einfach vergessen und ausblenden kann? Danke Euch
  8. Danke Euch für den Input. Bin jetzt tatsächlich länger ausgefallen, weil zu früh mit Schmerzmittel vollgestopft wieder gekommen (weil Not am Mann war, ob ich nicht schon wieder gesund sei) und alles verschleppt. Das mach ich nie wieder. Einfach dumm. ‘man steckt das schon weg”, ist ja nur n Infekt. Sollte da draus lernen. Wenn danach wieder Drama ist, schau ich mich schonmal nach einer beruflichen Alternative um. Die Entscheidung krank zu arbeiten macht man ja nicht, damit man danach auch noch der Arsch ist.
  9. Hallo, darf hier so etwas auch diskutiert werden? Ich finde Verhalten am Arbeitsplatz ist durchaus auch Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Kollegen sind ja auch immer Menschen in einem Sozialgefüge. Ich gebe mal das aktuelle Beispiel einer Situation, in der ich nicht weiß, wie ich mich souverän, männlich und gleichzeitig deeskalierend verhalten soll. Ich lieg leider flach mit Grippe o.ä. Hab auch die ersten drei Tage gearbeitet, als es noch nicht so schlimm war. Nun ist es richtig ausgebrochen und ich hab mich rausgezogen, weil ich nicht gehen und nicht stehen kann und das alles keinen Sinn macht. Mein Chef hat nicht negativ reagiert sondern es professionell akzeptiert. Mein Abteilungsleiter ist leider auch zeitgleich ausgefallen und darf aufgrund seiner Erkrankung nicht in unserem Bereich arbeiten. Selbst wenn er wollte. Mit dem verstehe ich mich eigentlich sehr gut. Ich habe ihn natürlich auch per Chat von meinem Ausfall unterrichtet. Hab an seiner Schreibweise sofort erkannt, dass er eingeschnappt ist, warum ich nicht trotz meiner Erkrankung arbeite. Zitat: „ICH darf ja nicht“. So nach dem Motto ich dürfte ja, ich wolle nur nicht. Hatten schonmal einen Disput deswegen vor einigen Jahren, wo ich einen gebrochenen Arm hatte und mir unterstellt wurde, ich würde simulieren. Mit Schiene. Keine Ahnung was er damit hat, sonst komme ich mit ihm super klar. Damals ist es total eskaliert und hat fast in meiner Kündigung geendet. Seitdem war jahrelang wieder alles gut. Ja in so einem Chat hab ich eigentlich keine Lust das auszudiskutieren, auf der anderen Seite will ich einfach meine Ruhe und schnell wieder gesund werden, ohne mich darauf zu freuen, dass bei meiner Rückkehr erstmal wieder Kindergarten ist, weil der, der am wenigsten krank ist, sich mal zu nem ungünstigen Zeitpunkt hat krank schreiben lassen. Dann ist wieder superschlechte Stimmung und ich bin paar Wochen für alles der Arsch. Wie würdet ihr auf sowas reagieren? Einfach ignorieren? Versuchen die Sache zu klären? Danke Euch.