Stadt mit geringer Steuerbelastung

13 Beiträge in diesem Thema

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Gast Joackl

Hallo,

in 2-3 Jahren werde ich meinen Master in internationaler Wirtschaftsinformatik haben und in das Berufsleben einsteigen, habe jedoch keine Lust 50% erstmal an den Staat abzudrücken.

Welche Möglichkeiten bieten sich mir hier in Europa um vom Brutto möglichst viel netto mit nach Hause zu nehmen?

Welche Stadt in Europa (sagen wir max. 4-5 Flugstunden von Frankfurt) bietet:

1. Gute Jobs, Arbeitgeber und Netzwerkfähigkeiten in meiner Branche mit hohem Gehalt (Marketing, Datenanalyse, SoftwareSales, IT-Strukturen => Evtl. hänge ich noch einen einjährigen Master in Artificial intelligence dran)

2. Vergleichsweise zu diesem Gehalt geringe Lebenshaltungskosten (hohe Mieten eher unwichtig, könnte mir auch vorstellen erstmal 3-5 Jahre in einem ausgebautem Van/Container zu leben; Feierkosten halten sich auch in Grenzen bei mir, da ich keinen Alkohol trinke)

3. Geringes Steueraufkommen!!! für Arbeitnehmer und Selbstständige, Neugründungen (IT- Fähigkeiten bietet sicherlich immer wieder Möglichkeiten nebenbei/am WE, Webseiten erstellen, bzw. ein Unternehmen nebenher aufzubauen)

Beste Grüße

Joackl

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Zürich, Schweiz. Zahle momentan 14% bei 130k. In Der Schweiz ist der Steuersatz sehr gering. Es kommt aber sehr auf den Kanton an (Bundesland). Die Steuern sind hier in jedem Kanton anders. Im Kanton Zug fängt es bei 5% an.

Und Zürich ist weniger als 1h Flug von Frankfurt entfernt.

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Gast Joackl
vor 22 Minuten, walga schrieb:

Zürich, Schweiz. Zahle momentan 14% bei 130k. In Der Schweiz ist der Steuersatz sehr gering. Es kommt aber sehr auf den Kanton an (Bundesland). Die Steuern sind hier in jedem Kanton anders. Im Kanton Zug fängt es bei 5% an.

Und Zürich ist weniger als 1h Flug von Frankfurt entfernt.

Schweiz ist auch mein Favorit bis jetzt! Du hast ja auch WI studiert, auf welche Skills würdest du denn an meiner Stelle im Master Wert legen um dort Fuß zu fassen?

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Gast Joackl
vor 10 Minuten, Nachtzug schrieb:

Schweiz und "geringe Lebenshaltungskosten"???

Ja, relativ gesehen! Bzw. hängt es ja dort auch vom Konsum ab...koche gerne selber, gehe so gut wie nie auswärts essen und wäre wie gesagt bereit auch bis 30 in ner WG leben, oder in einem Container-House/ ausgebautem Van leben :)
Glaube selbst Skandinavische Länder haben eine geringere Steuerbelastung für junge Singles als wir hier. Nur Belgien verlangt seinen Bürgern noch mehr ab

https://www.welt.de/wirtschaft/article154249694/Nur-Belgien-belastet-Arbeitnehmer-noch-staerker-als-Deutschland.html

bearbeitet von Joackl

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vor 33 Minuten, Nachtzug schrieb:

Schweiz und "geringe Lebenshaltungskosten"???

Wie Joackln sagte, immer relativ sehen.  Als ich in Deutschland war und 50k verdiente, konnte ich pro Monat 500€ sparen. Als ich damals in die Schweiz kam und 100k verdiente, konnte ich pro Monat 2000CHF sparen. Bei gleichem Lebensstil. Es bleibt am Ende einfach extrem viel mehr übrig.

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Geh mal in der Schweiz in den Supermarkt - die fahren doch schon extra über die Grenze um bei uns zu Aldi und Lidl und so gehen zu können. Und geh mal in Norwegen in nen Supermarkt 😱

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vor 5 Minuten, Nachtzug schrieb:

Geh mal in der Schweiz in den Supermarkt - die fahren doch schon extra über die Grenze um bei uns zu Aldi und Lidl und so gehen zu können. Und geh mal in Norwegen in nen Supermarkt 😱

Richtig. Die Schweizer profitieren am meisten von der Geoabitrage in der Welt.

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Gast Juninho

Malta vlt. Da sitzen auch sämtliche Wettanbieter, denke da kann man als guter Itler ganz ordentlich leben. 

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Am 30.6.2017 um 19:35 , Joackl schrieb:

Hallo,

in 2-3 Jahren werde ich meinen Master in internationaler Wirtschaftsinformatik haben und in das Berufsleben einsteigen, habe jedoch keine Lust 50% erstmal an den Staat abzudrücken.
 

Top Einstellung. Ich hoffe dein Studium war nicht kostenlos.

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Am 30.6.2017 um 19:35 , Joackl schrieb:

3. Geringes Steueraufkommen!!! für Arbeitnehmer und Selbstständige, Neugründungen (IT- Fähigkeiten bietet sicherlich immer wieder Möglichkeiten nebenbei/am WE, Webseiten erstellen, bzw. ein Unternehmen nebenher aufzubauen)


Beste Grüße

Joackl

 

http://www.compareyourcountry.org/taxing-wages?cr=oecd&lg=en&page=0

 

bearbeitet von speedfreek

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Gast Joackl
Am 10.7.2017 um 11:10 , speedfreek schrieb:

Danke!

Am 9.7.2017 um 13:00 , seki schrieb:

Top Einstellung. Ich hoffe dein Studium war nicht kostenlos.

Ich sag ja nichts gegen Steuern. Aber bei den Wahlgeschenken an die Rentner des Moments muss ich in jungen Jahren schon vorsorgen, um ihnen das spendieren zu können. 90% Steuersatz wäre auch in Ordnung, wenn Minusprojekte wie zockende Landesbanken oder die Maut gestrichen und in Bildung investiert werden würden. Bin mir ziemlich sicher, dass ich die Kosten meiner Universität während des Studiums schon ausgeglichen habe :) Zusätzlich noch unentgeltlich bis zu 50h die Woche Vorlesungsmaterialien kopiert, für meine Kommilitonen, um mir dann bei der Ausgabe anhören zu dürfen, dass es absolut scheisse ist für ein Skript auf so dunklem (Recycling) Papier zwei Tage warten zu müssen und dafür nur ein 10tel zu zahlen, als wenn es Papa in der Arbeit druckt. Konnte trotzdem mit meinen Freunden genügend Leute zu überzeugen, das weiterzumachen.


Finde es deutlich spannender andere gemeinnützige Projekte zu finanzieren mit dem Geld, dass ich legal sparen kann. Verzichte auch auf den Porsche in der Mid-Life Crisis und die Billigflüge nach Thailand bis dorthin. Nächsten Monat steht die Gründungsversammlung und hoffentlich auch der Notartermin an für das nächste Projekt an dem wir aktiv an einer besseren Gesellschaft arbeiten wollen (diesmal mit hoffentlich deutlich größerem Impact). Statt uns zurückzulehnen und einmal im Jahr dem Staat zu schreiben was wir denn gerne zurückhätten - und sich dann bis zum nächsten Jahr zurückzulehnen und zu sagen: ihr macht das schon, Geld habt ihr ja bekommen. Deswegen esse ich zur Zeit unter der Woche überwiegend Broccoli mit Reis, um mir über die Jahre noch mehr solcher Luxus-Projekte leisten zu können...laufen besser an, wenn man seinen Mitstreitern sagen kann: ,,Hey, willst du mitmachen? Gründungskosten hab ich schon übernommen. Müssen nur noch dran Arbeiten."

Hoffe, das bringt ein bisschen Kontext, warum ich liebend gerne möglichst viel auf legale Weise sparen würde...oder ich bekomme einen Backlash, wenn ich in 40 Jahren frage in welchem Land die Lebenshaltungskosten am günstigsten sind, um bei (nicht-)gegebener Rente meine Lebensqualität zu maximieren.

so sehe ich das...lass mich natürlich gerne eines besseren belehren ;-)

bearbeitet von Joackl

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