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Servus zusammen!

Nachdem mich das nicht mehr loslässt, dachte ich, ich teile meine Erfahrungen mal mit euch, in der Hoffnung es findet sich vielleicht jemand dem es ähnlich geht oder der einen Tip für mich hat.

 

Folgende Begebenheit in Kurzfassung:

- Vor 3 Monaten ging Beziehung (2 Jahre) auseinander, vorher Jungfrau

- Seit dem im "Alles was geht-Modus"

- Managementexkursion nach Dresden von der Uni aus, vergangenen Sonntag bis Freitag (vorgestern)

- Ausnahmslos jeden Tag alkoholisiert, vor allem Abends

- Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils ein anderer Club

- Dienstag im Club First Base mit Mädchen A

- Mittwoch unerfolgreich

 

Nun zum Donnerstag, um den es auch geht. Wir waren bereits relativ früh im Club (gegen halb 11), um sicherzugehen, dass wir noch reinkommen.

Hammer Club, 2 Floors, großer Aussenbereich mit Bar, Beer-Pong Tischen und Lagerfeuer mit Bänken. Mit Mädchen A habe ich bereits im Vorfeld geschrieben,

sie kommt an diesem Abend auch wieder mit ihren Mädels gegen 12 im Club an . Zu diesem Zeitpunkt, war ich bereits mit 2 Mädels B + C auf der ersten Base.

Mädel C gefiel mir extrem gut war ziemlich auf Körperkontakt aus und wohnte laut eigenen Angaben nur 10 min vom Club entfernt. Jackpot!

Um das Interesse noch weiter zu steigern und hv zu demonstrieren, sagte ich ihr, ich hätte

mich mit meinen Kumpels an der Bar verabredet, ließ mir aber Ihre Nummer geben um sich nach einiger Zeit wieder auf eine Kippe am Lagerfeuer treffen und weiter eskalieren zu können.

So ging ich. Die Musik war gut, der Alkohol billig und zwischenzeitlich war auch Mädel A aufgetaucht, mit der ich dann dort weitermachte wo wir Dienstag aufgehört hatten.

Irgendwie verging die Zeit viel zu schnell, ich war abgelenkt und als ich meinem Favoriten (Mädel C) schrieb war es bereits 2 Uhr....und sie....bereits zuhause. Auf den eher

verzweifelten Vorschlag, sich noch auf eine Kippe zu treffen, antwortete sie dann erst am nächsten Morgen. Naja, zu dem Zeitpunkt war mir das dann noch recht egal und ich

ging am Lagerfeuer alleine meine Kippe rauchen, wo ich mich direkt strategisch neben Mädel D setzte und hier auch Base 1 wieder relativ zügig erreichte.

Was dann noch genau wie wo passsiert ist, weiß ich nicht mehr genau, jedenfalls ging dann auch die Mädelsgruppe von Mädchen A eine halbe Stunde vor Schluss. Ich blieb noch, schrieb

ihr aber, ob wir den Abend nicht noch zu "unserem Abend" machen wollten. Leider bekam ich erstmal keine Antwort und dann war auch schon die Musik aus und wir gingen nach Hause.

Da schaute ich dann auf mein Handy und las mit zunehmender Verärgerung, dass Mädchen A mir vor einer halben Stunde geantwortet hat "ok, lass was starten"... da war es dann aber auch

schon zu spät...

 

Und hier, fängt die eigentliche Frage an:

Seit diesem Moment, also seit bereits 2 Tagen ärgere ich mich ununterbrochen über mich selbst. Ich ärgere mich, dass ich beim Verlassen des Clubs nicht mehr aufs Handy geschaut hab, noch viel

mehr aber ärgere ich mich darüber, dass ich nicht an Mädchen C drangeblieben bin. Das ist nicht nur so ein bisschen innerlicher Ärger, sondern es fuckt mich richtig ab. Und das es mich so abfuckt,

verstehe ich überhaupt nicht. Ich verstehe mich selber nicht mehr. Allein der Fakt, dass ich es geschafft habe an einem Abend mit 4 Mädels rumzumachen, was übrigens das erste mal war, dass ich

überhaupt mehr als ein Mädchen an einem Abend küsse, sollte mich im süßen Duft von Erfolg und Fortschritt davontragen. Stattdessen ärgere ich mich ununterbrochen und habe das Gefühl, versagt zu haben.

Wieso bin ich so gierig? Wieso geht das Gefühl auch nicht weg? Ich bekomme den Gedanken "du hättest der Studienfahrt am Schluss noch die Krone aufsetzen können und an einem Abend mit gutem Timing

sogar 2 mal den Homerun laufen können" nicht mehr aus dem Kopf.

Irgendwie komm ich mir selber, dadurch, dass mich das so "mitnimmt", völlig bekloppt vor. Was für völlig überhobene Erwartungen habe ich eigentlich...?

 

Hat jemand schon mal so etwas ähnliches erlebt? Bzw weiß jemand, wie man aus diesem Mindset wieder herauskommen kann?

Ich habe mir bereits zig mal gesagt: "Das war im Vergleich zu früher ein riesiger Fortschritt und du hast sogar noch etwas dabei gelernt, sei mal glücklich" aber

irgendwie endet es immer wieder bei "hätte hätte Fahrradkette"...

First world problems sag ich da nur...

 

Vielen Dank schonmal für alle antworten!

Cheers!

BFG

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In diesem Fall glaube ich, dass Du ein normaler Mensch bist und Gefühle für Mädel C hast. Das passiert mir auch hin und wieder mal. Egal wie lange und wie viele Approaches gestartet. Jetzt wenn ich an diese seltenen Male denke, verstehe ich gar nicht, warum ich mich so reingesteigert habe.

Das letzte Mal, als mir sowas passierte, bin ich in die Karibik und habe meinen Kummer ertränkt und nebenbei auch eine schwarze Perle gelayed.

Bin insgesamt gestärkt aus der Nummer rausgekommen und verstehe jetzt viel besser, was mich glücklich macht und dass ich nicht alles haben kann.

Pickup macht aus dir einen kompletten Mann. Persönlichkeit, Lifestyle, Liebe, Freunde, Familie. Alles kommt zusammen, wenn Du es 'kapierst'.

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Hey Startuppper, danke für deine Antwort!

Dass ich Gefühle für Mädel C hab oder hatte halte ich für ausgeschlossen, da ich mich gerade einmal 15 Minuen mit ihr unterhalten habe und sie vorher auch nicht kannte.

Bei dem Rest stimme ich dir aber zu und find es interessant, dass das wohl jedem mal passieren kann sich reinzusteigern.

> " Pickup macht aus dir einen kompletten Mann. "

Auf jeden Fall. Pickup ist wirklich immer irgendwo auch ein Selbstfindungsprozess, was viele, die sich damit nur flüchtig oder gar nicht auseinandersetzten oft unterschätzen/ unter den Tisch fallen lassen.

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vor 56 Minuten, BFG schrieb:

Pickup macht aus dir einen kompletten Mann.

Jup, und jeder von uns ist Jesus himself. 

 

Am 19.5.2019 um 00:42 , BFG schrieb:

Hat jemand schon mal so etwas ähnliches erlebt? Bzw weiß jemand, wie man aus diesem Mindset wieder herauskommen kann?

Ist hier Standard.

Die klassiche Karriere eines PUA ist so grob gesagt, dass ihn als Kind einersets weibliche Bezugspersonen vereinnahmen - und andererseits männliche Bezugspesonen emotional nicht verfügbar sind. Als Erwachsene haben die meisten PUAs dann das grundsätzliche Thema, das alle vereinnahmten Kinder haben: Sie stehen emotional ein wenig neben sich. Weil sie es gewohnt sind, sich nicht so zu fühlen, wie sie sind - sondern so, wie es von ihnen erwartet wurde. Gleichzeitig haben sie das spezielle Thema, dass sie ihr emotionales Erleben von Frauen abhängig machen. So, wie sie es seit Klein auf gewohnt sind.

Mit dem Mindset ist ein cooler Abends zwar ein cooler Abend - aber weil man es nicht gewohnt ist, sich so zu fühlen wie man sich fühlt, fehlt irgendwas. Das projeziert man dann auf fehlende Bestätigung durch Frauen.

Die meisten PUAs gehen das Thema aktiv an, und machen alles um Bestätigung durch Frauen zu bekommen. Tragen ihre Approaches in Exceltabellen ein, Knacken die 100 Lays, geben Workshops für die Logisitk der Rudelvögelei, vögeln Brittney, usw. True stories.

Die meisten merken irgendwann, dass sie jetzt genau den Erfolg bei Frauen haben, den sie wollten - und weiterhin genauso unzufrieden sind. Das ist dann der Moment, wo es ans Eingemachte geht. Also sich die Frage stellt, ob man sich traut, die eingemachten persönlichen Themen anzuschneiden. Oder ob man sich ne andere Ablenkung sucht. So von wegen Karibik und Emotionen ertränken. Und so.

In LdS steht irgendwo, dass persönliche Entwicklung bei den Themen losgeht, die so privat sind, dass man sich nichtmal traut, sie in sein geheimes Tagebuch zu schreiben. Das triffts ganz gut.

Wobei man das Ganze garnichtmal so hoch hängen muss. Man kann auch in kleinen Schritten anfangen. Beispielsweise realisieren, dass man auch dann komplett zufrieden ist, wenn sämtliche Approaches in die Hose gegangen sind. Oder eben nicht in die Hose. Je nachdem. Von wegen first world problems. Schreibste ja selbst.

Kurz gesagt, macht PU dich nicht zum ganzen Mann. Sondern ist ne Lösung für ein Problem. Also für das Mindset, dass man irgendwas bräuchte, um irgendwas zu sein.

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