Nach "Trennung" Wut abstellen

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ABSCHLUSS:

Danke für all eure Beiträge. 

Kleiner Hintergrund noch zu mir: Ich hatte am Anfang irgendwo geschrieben, dass ich Kontakt zu einer langjährigen Freundin habe und auch "körperliche Zuwendung" von ihr bekomme. Ich wäre eigentlich mit ihr seit Ewigkeiten fest zusammen, wenn sie nicht Kinder wollen würde (ich könnte mich irgendwann mal als Vater sehen, aber nicht mit ihr). Und dann gibt es die vorhin erwähnte Neue, die mich als Proteinshake-Spender missbraucht und Sachen mit mir ausprobieren würde, die mir die Konfession kosten. Trotzdem habe ich keine Lust auf Sex, will Pause, mich auf anderes konzentrieren und schon mache ich ein komplett neues Date klar, weil etwas in mir sagt, ich könnte ja die Richtige verpassen. Ihr seht, Wut ist nicht die einzige Baustelle. Keine Ahnung wo ich anfangen soll, aber wird schon. Im Gegensatz zur Zeit des Eröffnungsposts, bin ich sehr entspannt. Es wird schon.

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Am 13.8.2019 um 00:17 , Katzenjunge schrieb:

Wie muss ich da Denken, um das umzuframen?

Mal ein kleiner Versuch:

Wut ist Angst. Angst wovor ? Wovor hast Du Angst ? Keine andere mehr zu finden oder dass es beim nächsten Mal wieder so abläuft oder dass Du selbst etwas falsch gemacht hast oder oder oder. Diese Frage musst Du für Dich klären. Und zwar ehrlich und mit tiefer Reflektion Deines eigenen Ichs. Und dabei spielen Sätze wie "Sie hat das und dies und jenes gemacht " keine Rolle. Es geht hier nur um Dich und ausschließlich um Dich. Jeder Satz dieser Reflektion beginnt deshalb mit "Ich habe...gemacht/getan/gesagt/gedacht/gefühlt..." Der Fokus liegt einzig und allein auf Dir, nicht auf ihr, nur auf Dir.

Das ist die erste Phase. Und danach geht es direkt in die nächste Phase. Nämlich die Dankbarkeit. Hört sich blöd an aber es ist der einzige Weg, diese "Wut" umzuframen. Sei dankbar für das, was sie dich gelehrt hat. Was Du durch sie lernen konntest. Für eine neue Idee, für die sie dich geöffnet hast. Für die gute Zeit. Für das Ende, aus dem Du jetzt etwas gelernt hast. Für die Reisen, Hobbys, Kinobesuche, Abendessen usw. 

Das war die zweite Phase. Und die dritte Phase ist: Du triffst die nächste Frau und erzählst ihr, wie dankbar Du für deine letzte Beziehung bist und was Du selbst für Dich daraus alles mitgenommen hast. Und wenn Du diese Phasen alle durchlaufen hast und zwar der Reihe nach und es ehrlich erzählen kannst, dann ist das der vermutlich größte roofblast, den Du Dir vorstellen kannst.

 

 

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Ist ja jetzt doch schon eine Weile her und ich dachte mir, ich lass nochmal ein Kommentar ab. Vielleicht liest sich ja der ein oder andere irgendwann diesen Thread durch und würde gerne wissen, wie's weiterging.

Also ... ich bin nicht mehr wütend auf sie oder auf mich. Es hat mich auch nicht wütend gemacht, als sie mich ihren neuen Freund hat sehen lassen, weil ich weiß, dass die Dynamik in dieser Beziehung alles andere als gesund ist, dafür habe ich sie zu gut kennengelernt. Was ich allerdings noch tue, ist den Radiosender zu wechseln, wenn einer dieser verdammten Evergreens ihrer Band läuft (und damn, das tun sie wirklich oft, sogar auf YouTube-Werbung). Ja, das heißt vielleicht, dass ich es immer noch nicht abgeschlossen habe und bestimmt noch Restwut in mir brodelt, aber es ist okay für mich. Die Musik ist eh besch*ssen. ^^

Was mir geholfen hat war wie schon gesagt der Umgang mit meiner besten Freundin und ich hatte ein paar neue Dates, wodurch ich jetzt einen entspannten, musikalischen FB gefunden habe, den ich 1x die Woche sehe, was mir aber aktuell reicht. Es läuft auf einer Kumpel-Ebene und obwohl wir uns jetzt schon eine Zeit lang kennen, fühle ich mich nicht manipuliert oder gestresst durch sie. Im Gegenteil. Sie ist 9 Jahre jünger als ich und im Bett absolutes Kontrastprogramm zu meiner hier beschriebenen Affäre. Einfach nur entspannend und ich genieß das, so lange es läuft.

Am 21.9.2019 um 10:46 , charons schrieb:

Mal ein kleiner Versuch:

Wut ist Angst. Angst wovor ? Wovor hast Du Angst ? Keine andere mehr zu finden oder dass es beim nächsten Mal wieder so abläuft oder dass Du selbst etwas falsch gemacht hast oder oder oder. Diese Frage musst Du für Dich klären. Und zwar ehrlich und mit tiefer Reflektion Deines eigenen Ichs. Und dabei spielen Sätze wie "Sie hat das und dies und jenes gemacht " keine Rolle. Es geht hier nur um Dich und ausschließlich um Dich. Jeder Satz dieser Reflektion beginnt deshalb mit "Ich habe...gemacht/getan/gesagt/gedacht/gefühlt..." Der Fokus liegt einzig und allein auf Dir, nicht auf ihr, nur auf Dir.

"Wut ist Angst" finde ich ein starkes Bild. Ängste spielen bei mir definitiv eine Rolle, ich werd ja nicht jünger. ^^

Den Fokus lege ich per se immer auf mich. Ich selbst finde, dass es für mich nicht ungesund ist, auch den Blick auf mein Gegenüber zu richten. Sie hat genug verbockt und sich daneben benommen. Würde ich aktiv reflektieren und dabei jeden Satz mit "Ich habe ... gemacht/getan etc." beginnen, würde ich die Wut wahrscheinlich auf mich richten.Heute erkenne ich meine Wut einfach als Symptom einer depressiven Episode. Liebeskummer.

Zitat


Das ist die erste Phase. Und danach geht es direkt in die nächste Phase. Nämlich die Dankbarkeit. Hört sich blöd an aber es ist der einzige Weg, diese "Wut" umzuframen. Sei dankbar für das, was sie dich gelehrt hat. Was Du durch sie lernen konntest. Für eine neue Idee, für die sie dich geöffnet hast. Für die gute Zeit. Für das Ende, aus dem Du jetzt etwas gelernt hast. Für die Reisen, Hobbys, Kinobesuche, Abendessen usw.

 

Diese Dankbarkeit hat sich inzwischen eingestellt. Ich kann tatsächlich dankbar sein, es hat nur ein bisschen Zeit gebraucht, mich "auszuspinnen". 

Zitat

Das war die zweite Phase. Und die dritte Phase ist: Du triffst die nächste Frau und erzählst ihr, wie dankbar Du für deine letzte Beziehung bist und was Du selbst für Dich daraus alles mitgenommen hast. Und wenn Du diese Phasen alle durchlaufen hast und zwar der Reihe nach und es ehrlich erzählen kannst, dann ist das der vermutlich größte roofblast, den Du Dir vorstellen kannst.

Ich verstehe was du meinst, aber ich habe es mir abgewöhnt, mit anderen Frauen über Ex-Damen/Affären zu sprechen. Der Schuss geht für mich immer nach hinten los, was vielleicht daran liegt, dass ich mit den evtl. folgenden Shit Tests nicht umgehen kann. Es kommt nämlich immer langfristig darauf hinaus, dass ich A) viele Frauen hatte und B) 90% davon aktiv selbst verlassen habe (oder froh war, wenn sie sich nicht mehr gemeldet haben). Das nimmt ihnen irgendwie die Sicherheit, also kein positiver Effekt von wegen Pre-Selection oder was auch immer. Anderes Thema ... ^^

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