Erfahrungen mit dem Thema „Lean Management“?

17 Beiträge in diesem Thema

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Hallo,

mir ist bewusst, dass ich vielleicht im falschen Forum für diese Frage bin, aber ehrlich gesagt kriegt man hier ja irgendwie zu allem sehr gute und interessante Antworten.

Ich interessiere mich aktuell sehr für das Thema Lean und Prozessoptimierung. Gibt es auch bei uns in der Firma.

Zu mir: 

ich habe eine 3,5 jährige gewerbliche Ausbildung in einem Unternehmen der Automobilzuliefererindustrie abgeschlossen und arbeite auch noch in diesem Beruf. Dazu stehe ich kurz davor meinen technischen Fachwirt (IHK) über eine Fernschule abzuschließen.

Hat hier schonmal jemand Erfahrung damit gemacht, beruflich voll in das Thema Lean Management einzusteigen oder reinzurutschen? 
In den Stellenbeschreibungen wird oft ein Studium gefordert.. 

Wie könnte ich die berufliche Qualifikation dafür besten erhalten? Den Betriebswirt hinten dran hängen? Oder ist das unnötig?

Es gibt ja auch diverse Lehrgänge zum Thema, nur sind diese Recht teuer, und ich würde vorher schon gerne wissen wollen, ob mir das auch wirklich etwas bringt. Oder welcher Lehrgang genau. 
 

Vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen..

Vielen Dank schonmal!

 

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ohne jetzt hier der Spezialist im Lean Management zu sein, bin ich der Meinung, bei solchen Positionen ist das kennen und Anwenden 
der Modelle und Theorie als solches, zwar wichtig sind aber nicht der Schlüssel zum Erfolg darstellen.
Die "Tools und Methoden" kann man relative gut lernen und auch anwenden lernen.

Was jedoch in einer solchen Position sehr wichtig ist, sind Fähigkeiten wie Change Management, Moderation, Konflikt und Angst Management wie auch die nötigen Kommunikations-Skills um über alle Stufen des Unternehmens hinweg eine Wirkung zu erzielen :-) 

Die Arbeit welche Unternehmen verändert und weiterbringen soll ist spannend und sehr abwechlungsreich aber du wirst vielen Leuten immer mal wieder auf den Schlipps treten ohne es zu merken und wirst auch sehr oft gegen Widerstände kämpfen müssen wenn du etwas verbessern möchtest.
(meine Erfahrung als SAP inhouse Logistik Consultant der einige Go-Live's und Projekte erleben durfte :-)

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vor 28 Minuten, LasseMaskrachen schrieb:

Ich arbeite genau in diesem Feld, Vollzeit in einem Großunternehmen. Kenne das Thema aus meinem Master-Studium (waren auch nur 2 Vorlesungen). Rest war Training on the Job.

Dir sollte das Toyota Production System ein Begriff sein und am besten kennst du viele oder alle Methoden (5S, Visual Management, Jidoka, Heijunka, Standardization, Value Stream Mapping und Value Stream Design, KANBAN, TPM (Autonomous Maintenance, OEE-Optimierung) etc pp.) UND kannst sie auch praktisch umsetzen bzw. die Einführung koordinieren.

Und dann geht es erst los. Mein Job ist es, diese Methoden im Unternehmen anzuwenden bzw. einzuführen. Dies erfolgt oftmals per Schulung, wobei ich dies als Experte moderiere; als Mehrtages-Workshops mit den Mitarbeitern aus dem jeweiligen Bereich. Solltest also Moderationsfähigkeiten mitbringen und gut Sachverhalte erklären können.

Du brauchst eine gute Beobachtungsgabe und musst halt Leute aus verschiedenen Qualifikationsstufen überzeugen können.

Was willst du noch wissen?

Vielen Dank für deine Antwort!

Mich würde mal dein Werdegang und deine Ausbildung interessieren, falls du das sagen möchtest. 
Und wie würdest du in meiner Situation vorgehen um am besten in diesen Bereich zu kommen? Welche Ausbildung würdest du empfehlen? 
 

Externe Schulungen? Da gibt es ja viel, was teils sehr teuer ist. Lohnt das auch? 
Oder würdest du sagen ohne Studium keine Chance? 
Reicht von der Basis her, der Fachwirt oder der Betriebswirt + technische Ausbildung + Berufserfahrung? 
 

Würdest du sagen, du kannst auf deiner Position nur in der selben Branche arbeiten oder könntest du auch ohne viel Aufwand die Branche wechseln? 
 

Vielen Dank!

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vor 19 Minuten, Stanley schrieb:

Vielen Dank für deine Antwort!

Mich würde mal dein Werdegang und deine Ausbildung interessieren, falls du das sagen möchtest. 
Und wie würdest du in meiner Situation vorgehen um am besten in diesen Bereich zu kommen? Welche Ausbildung würdest du empfehlen? 
 

Hab eine kfm. Ausbildung, dann etwas technisches studiert (Bachelor), in einem fachfremden Bereich gearbeitet, dann wieder was technisches studiert (Master), als Werkstudent in der „Lean“-Abteilung einen Job begonnen und wurde dann dort Vollzeit übernommen. Das Thema LEAN kannte ich wie gesagt grob aus dem Master, aber den Rest habe ich von den Kollegen gelernt und abgeschaut. Praxis ist alles denke ich; wie gesagt, du musst die Methoden PRAKTISCH beherrschen und anwenden können. Dann sollte dein Background egal sein, wenn du Experte für Lean bist. Wie du das machst, k.A; entweder Praktikum, als Zusatzaufgabe, als Freelancer... kein Plan.

Externe Schulungen? Da gibt es ja viel, was teils sehr teuer ist. Lohnt das auch? 

Hab nur interne Schulungen gehabt, Theorie aus der Uni. Sonst alles selbst gelernt und von Kollegen gezeigt bekommen. Internet ist voll mit LEAN-Themen. Aber wie so ein Methoden-Workshop abläuft, das bleibt das Geheimnis, da hier die Wertschöpfung des Experten stattfindet. Und das gibt kaum einer Gratis raus.


Oder würdest du sagen ohne Studium keine Chance? 

Kommt drauf an, wie die Firma tickt; gibt große Unternehmen, die wollen Studierte. Mittelstand oder so könnte eher nach Nase entscheiden.


Reicht von der Basis her, der Fachwirt oder der Betriebswirt + technische Ausbildung + Berufserfahrung? 

Klar. Wichtig ist, dass du die Methoden praktisch umsetzen kannst, entweder als aktive Kraft, als Projektleiter oder als Fachexperte und interner Consultant. LEAN verlangt kein tiefes technisches Verständnis; aber es hilft sehr.
 

Würdest du sagen, du kannst auf deiner Position nur in der selben Branche arbeiten oder könntest du auch ohne viel Aufwand die Branche wechseln? 

LEAN ist branchenunabhängig. Ich habe beruflich NICHTS mit dem Produkt direkt zu tun, nur mit den Verschwendungen an den Produktionsprozessen. Und da spielt die Branche keine Rolle, solange ein Gut physisch produziert wird und Menschen daran beteiligt sind.
 

Vielen Dank!

 

bearbeitet von LasseMaskrachen

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Was sind denn da die Verdienstmöglichkeiten?

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vor 18 Minuten, LasseMaskrachen schrieb:

 

 

Okay, Danke!

Ich bin allerdings noch etwas ratlos, wie man die Möglichkeit hat, sich extern dazu ausbilden zu lassen. 
Es gibt diverse Kurse, aber das würde vollumfänglich bestimmt an die 20.000€ kosten. Und dann wäre man immernoch ohne Berufserfahrung.

Also eigentlich müsste man ja über das eigene Unternehmen reinrutschen.

 

Ich korrigiere, über 20.000€.

Hast du eine Six Sigma Belt Stufe? 

bearbeitet von Stanley

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vor 9 Minuten, Stanley schrieb:

Es gibt diverse Kurse, aber das würde vollumfänglich bestimmt an die 20.000€ kosten.

sind das theoretische Kurse und muss man die nehmen und die Prüfung zu absolvieren?

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Hab keinen Six Sigma Belt. Kann man haben, muss man nicht. Six Sigma hat auch wieder einen anderen Fokus; mehr auf Qualität vs Verschwendung und schlanke Prozesse; Lean hat mit Veränderungen an und mit dem Menschen zu tun. 

Lean ist kein Ausbildungsberuf oder etwas, bei dem man eine Prüfung absolvieren muss. Ist wie ein „Berater“; keine geschützte Berufsbezeichnung. Man kann sich da fortbilden und Qualifikationen sammeln, aber bei meinem Arbeitgeber läuft das primär intern. Ist aber auch meine erste Stelle im Bereich Lean.

Zitat

Also eigentlich müsste man ja über das eigene Unternehmen reinrutschen.

Wahrscheinlich. Die Theorie kannst du dir anlesen, die Praxis nicht. Ob da ein theoretischer(!) Kurs hilft, da bin ich skeptisch.

Mach doch mal in deiner Firma in einem Bereich eine Verschwendungsanalyse nach TIMWOOD, zeig deinem Chef das Ergebnis und sag, du willst dich nun um Lean kümmern. Jedes Unternehmen ist scharf darauf, Geld einzusparen.

bearbeitet von LasseMaskrachen
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vor 34 Minuten, LasseMaskrachen schrieb:

Wahrscheinlich. Die Theorie kannst du dir anlesen, die Praxis nicht. Ob da ein theoretischer(!) Kurs hilft, da bin ich skeptisch.

Ich auch. Und eben auch wie anerkannt so etwas ist. 
Nur sind die Kurse eben doch sehr teuer. Die kann man nicht mal auf gut Glück ausprobieren. 

 

vor 37 Minuten, LasseMaskrachen schrieb:

Mach doch mal in deiner Firma in einem Bereich eine Verschwendungsanalyse nach TIMWOOD, zeig deinem Chef das Ergebnis und sag, du willst dich nun um Lean kümmern. Jedes Unternehmen ist scharf darauf, Geld einzusparen.

Wir haben in unserem Unternehmen einen Lean Manager. So bin ich ja darauf gekommen.

Die Umsetzung von 5S und SMED fand ich nicht sehr gelungen oder nachhaltig.

Ich muss mich mal umhören ob so eine Verschwendungsanalyse schon gemacht wurde.

Kann man sich das wissen dafür kostenlos aneignen? Kennst du da eventuell gute Anlaufstellen um sich kostenlos einzulesen? 

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vor 47 Minuten, smallPUA schrieb:

sind das theoretische Kurse und muss man die nehmen und die Prüfung zu absolvieren?

Hab das nur etwas überflogen, bin mich bei dem ganzen Thema noch am einlesen und informieren. 
Aber wenn ich das richtig gesehen habe, sind das theoretische Kurse, teils Online. Mit Prüfung bei dem Unternehmen, dass den Kurs anbietet. 
 

Es gibt dort wohl auch Ränge zu erreichen. Wie z.B. Lean Manager, Lean Expert usw. und je nach Lehrgang kriegt man dafür credits und kann so auf die benötigten für seinen Rang kommen.

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vor 24 Minuten, Stanley schrieb:

Ich auch. Und eben auch wie anerkannt so etwas ist. 
Nur sind die Kurse eben doch sehr teuer. Die kann man nicht mal auf gut Glück ausprobieren. 

 

Wir haben in unserem Unternehmen einen Lean Manager. So bin ich ja darauf gekommen.

Die Umsetzung von 5S und SMED fand ich nicht sehr gelungen oder nachhaltig.

Ich muss mich mal umhören ob so eine Verschwendungsanalyse schon gemacht wurde.

Kann man sich das wissen dafür kostenlos aneignen? Kennst du da eventuell gute Anlaufstellen um sich kostenlos einzulesen? 

Frag ihn doch mal, was er für Qualifikationen hat! Dann hast du exakt die Antwort, was du für seine Stelle bei euch brauchst. 

Klar, kannst dich selber einlesen. 5S ist da ein guter Einstieg, ist ja mega simpel von der Theorie. Und da du ja schon selbst siehst, dass 5S bei euch nicht gut ist, weißt du doch schon, was zu ändern wäre. Nun jetzt noch machen.

Wie kannst du einen Arbeitsplatz strukturieren, ohne zu wissen, wo der Hase im Pfeffer liegt? TIMWOOD bzw eine Verschwendungsanalyse nach den 7 Wastes ist immer die Basis. 5S ist ja auch nur eine Lösungsmethode von vielen, um bestimmte Verschwendungen zu reduzieren. Aber man sollte erstmal erkennen, woran es kränkelt!

Und auch wenn sowas mal gab, sowas sollte regelmäßig erfolgen. Alleine um zu schauen, ob euer 5S Früchte trägt. Sonst habt ihr 5S, aber ein wirkungsloses. Wo ist denn bei euch die Nachhaltigkeit?

bearbeitet von LasseMaskrachen

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vor 28 Minuten, Stanley schrieb:

Hab das nur etwas überflogen, bin mich bei dem ganzen Thema noch am einlesen und informieren. 
Aber wenn ich das richtig gesehen habe, sind das theoretische Kurse, teils Online. Mit Prüfung bei dem Unternehmen, dass den Kurs anbietet. 
 

Es gibt dort wohl auch Ränge zu erreichen. Wie z.B. Lean Manager, Lean Expert usw. und je nach Lehrgang kriegt man dafür credits und kann so auf die benötigten für seinen Rang kommen.

Credits? Für das Studium oder wie? Wozu sonst Credits? Solange es dann aber auch Akkreditiert ist und die Hochschule es akzeptiert! Sonst klingt es nach heißer Luft.

Rang? Sorry, definitiv heiße Luft. Wie gesagt, die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und Ich denke Unternehmen gehen jeweils anders damit um. Manche werden es wohl akzeptieren, manche wohl nur lachen. Denk ich jedenfalls. 

Wenn du mit einem „Rang“ zu mir kommst, dann lasse ich dich entsprechende Workshops vorbereiten und durchführen. Dann sehe ich sofort, was dein Rang Wert ist.

bearbeitet von LasseMaskrachen
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vor 6 Minuten, LasseMaskrachen schrieb:

Credits? Für das Studium oder wie? Wozu sonst Credits? Solange es dann aber auch Akkreditiert ist und die Hochschule es akzeptiert! Sonst klingt es nach heißer Luft.

Rang? Sorry, definitiv heiße Luft. Wie gesagt, die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und Ich denke Unternehmen gehen jeweils anders damit um. Manche werden es wohl akzeptieren, manche wohl nur lachen. Denk ich jedenfalls. 

Wenn du mit einem „Rang“ zu mir kommst, dann lasse ich dich entsprechende Workshops vorbereiten und durchführen. Dann sehe ich sofort, was dein Rang Wert ist.

Wie gesagt, hatte ich nur so gelesen. Finde das echt relativ schwierig sich da einzuarbeiten und zu erkennen, was genau man vielleicht machen sollte um sich auf so einen Stelle vorzubereiten.

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vor 16 Stunden, Stanley schrieb:

Nur sind die Kurse eben doch sehr teuer. Die kann man nicht mal auf gut Glück ausprobieren. 

Habe mich vielleicht unglücklich ausgedrückt. Wenn du dich fortbilden willst und Kurse machst und man nicht zwangsläufig in den Kurs muss um die Prüfung zu machen, hätte man wahrscheinlich viel Geld gespart. Ob und wie hilfreich so ein theoretischer Kurs ist, ist eine andere Frage. Meine Idee war nur die des Geldsparens, wenn man so einen Kurs machen will. :-D

bearbeitet von smallPUA
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Das ist ne Learning by Doing Stelle. Theoretische Kurse sind nett, aber das ganze kannst du dir auch kostenlos im Internet reinziehen und verinnerlichen. Wenn man Toyotas Geschichte verfolgt und anhand derer erklärt wird wie bestimmte Mentalitäten sich zur bekannten "Lean-Kultur" formen, bringt dich das schon sehr stark weiter (und natürlich oben erwähnte Methoden, gibt genug Literatur, die dich keine 20k mit unbedeutenden "Rängen" kosten wird). Definitiv etwas, wo du auch als Quereinsteiger reinkommst, wobei mein Vorschlag wäre erst mal für ein, zwei Jahre in einem Lean-Berater-Unternehmen anzufangen und dort live zu sehen, wie bestimmte Themen angegangen werden und so ein bisschen das nötige Beratersprech zu lernen anstatt direkt in ein Unternehmen einzusteigen um dort irgendwas mit Lean aufzubauen - ohne praktische Kenntnisse wird das schwierig. Man muss in der Lage sein, Verschwendung zu sehen und gleichzeitig die Leute abzuholen. Heißt erkennen, an welchen Stellen auch der kleine Mann frustriert mit der aktuellen Arbeitsweise ist und da ansetzen. 

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vor 2 Stunden, capitalcat schrieb:

Das ist ne Learning by Doing Stelle. Theoretische Kurse sind nett, aber das ganze kannst du dir auch kostenlos im Internet reinziehen und verinnerlichen. Wenn man Toyotas Geschichte verfolgt und anhand derer erklärt wird wie bestimmte Mentalitäten sich zur bekannten "Lean-Kultur" formen, bringt dich das schon sehr stark weiter (und natürlich oben erwähnte Methoden, gibt genug Literatur, die dich keine 20k mit unbedeutenden "Rängen" kosten wird). Definitiv etwas, wo du auch als Quereinsteiger reinkommst, wobei mein Vorschlag wäre erst mal für ein, zwei Jahre in einem Lean-Berater-Unternehmen anzufangen und dort live zu sehen, wie bestimmte Themen angegangen werden und so ein bisschen das nötige Beratersprech zu lernen anstatt direkt in ein Unternehmen einzusteigen um dort irgendwas mit Lean aufzubauen - ohne praktische Kenntnisse wird das schwierig. Man muss in der Lage sein, Verschwendung zu sehen und gleichzeitig die Leute abzuholen. Heißt erkennen, an welchen Stellen auch der kleine Mann frustriert mit der aktuellen Arbeitsweise ist und da ansetzen. 

Danke!

Hast du eventuell einen Tipp wo man sich möglichst viel kostengünstig aneignen kann?

Ich frage mich halt, wie man überhaupt die Möglichkeit hat, als Quereinsteiger, irgendeine Stelle zu bekommen. Wie kann ich mich best möglich darauf vorbereiten? Wo werden eventuell Lean Manager „ausgebildet“.

Wenn ich mir so ein paar Stellenausschreibungen anschaue, dann seh ich da immer nur den Weg mit Erfahrung oder vielleicht direkt nach dem Studium. Dann bleibt j nurnoch der Weg über das eigene Unternehmen..

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