Sternartikel: Strafbarkeit gegen die sexuelle Selbstbestimmung? Objektiv und subjektiv.

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vor 27 Minuten, LALO schrieb:

Es geht um diesen Artikel, ich hätte gerne eure Meinungen dazu gehört

Das ist ein rauschender Wasserfall auf die Mühlenräder der Redpiller.

Scheint nicht viel lohnenswertes Nachrichtenmaterial derzeit zu geben das der Stern so einen Mist abdruckt.

Das sind mMn. sehr seltene Einzelfälle die durch solche Artikel eine viel zu hohe Gewichtung bekommen. Das bestärkt die unsicheren Typen nur wieder in ihrer Opferrolle. 

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vor 3 Minuten, perfect10 schrieb:

In meinem erweiterten Bekanntenkreis kenne ich eine, die auch so auf die Pirsch geht.

Gib ihr meine Nummer ✌️

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Kurze Zusammenfassung des Artikels:
Mann (27) verabredet sich mit Frau (41). Kennengelernt im OG. Kommt zum Sex. Frau wird schwanger. Mann wirft ihr vor sie hätte die Schwangerschaft forciert, Stichwort "Stealthing", auf Grund einer Reihe von Ungereimheiten u.A. sie hat beim Sex die ganze Zeit an seinem Penis rumgefummelt und Kondom landete irgendwann beim Sex auf dem Boden. Mann versucht sich juristisch dagegen zu wehren und stellt fest, dass man als Mann bei Sexualdelikten in DE keinerlei Lobby hat und Anwälte, das Jugendamt, ProFamilia etc. einen weiten Bogen um dich machen. Mittlerweile liegt der Fall beim Rechtsausschuss des Bundestages aber wie sehr häufig bei Sexualdelikten, unabhängig von dem Geschlecht des Opfers, die Beweisbarkeit ist schwierig.
Ach ja und der darf natürlich ordentlich blechen, obwohl die Mutter anscheinend besser verdient. Also neben den Unterhaltskosten (für den Moment 325€ p.M) soll er auch die private Krankenversicherung des Kindes (160€ p.M) zahlen und irgendwelche Zusatzbehandlungen während der Schwangerschaft (6250€). Verdienst des Mannes wohl ca 2400€ netto.

 

Meine Meinung dazu: ist halt so. Das ist für den Betroffenen natürlich eine Katastrophe aber, wie Sam schon sagt, erstmal ein Einzelfall und für Einzefälle gibt es keine Lobby. Sexualdelikte an Männern durch Frauen ist einfach nicht relevant, weil passiert zu selten und selbst wenn, dann gibt es dasselbe Problem wie bei allen anderen Rechtsstreitigkeiten dieser Art: Die Beweisbarkeit.
 

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vor 19 Minuten, Sam Stage schrieb:

Das ist ein rauschender Wasserfall auf die Mühlenräder der Redpiller.

Scheint nicht viel lohnenswertes Nachrichtenmaterial derzeit zu geben das der Stern so einen Mist abdruckt.

Das sind mMn. sehr seltene Einzelfälle die durch solche Artikel eine viel zu hohe Gewichtung bekommen. Das bestärkt die unsicheren Typen nur wieder in ihrer Opferrolle. 

Hä wieso? Verstehe jetzt nicht wieso man das gleich einer Strömung zuordnen muss. Man kann sich doch schlicht und einfach mit der Materie um die es in dem Artikel geht befassen. Hast du Angst vor einer Vorverurteilung?

Nämlich: Ist so eine sexuelle Selbstbestimmung des Mannes verletzt worden oder kann sie so verletzt werden?

bearbeitet von LALO
Ergänzung

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vor 9 Minuten, Sam Stage schrieb:

Gib ihr meine Nummer ✌️

Die will sich ihrer unfreiwilligen Spender auch selbst aussuchen. Zudem, die wäre vermutlich nicht Dein Fall. Meiner jedenfalls ganz sicher nicht.

bearbeitet von perfect10

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vor 41 Minuten, Sam Stage schrieb:

Das ist ein rauschender Wasserfall auf die Mühlenräder der Redpiller.

Scheint nicht viel lohnenswertes Nachrichtenmaterial derzeit zu geben das der Stern so einen Mist abdruckt.

Das sind mMn. sehr seltene Einzelfälle die durch solche Artikel eine viel zu hohe Gewichtung bekommen. Das bestärkt die unsicheren Typen nur wieder in ihrer Opferrolle. 

Das sind keine Einzelfälle sondern ist seit eh und je, Gang und Gäbe..

Früher wurde nur eben auch noch Alibi mäßig geheiratet, bevor man Alimente gefordert hat..

Lösung ist ne Sterilisation und fertig.

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vor 27 Minuten, Apfelschäler schrieb:

Mann (27) verabredet sich mit Frau (41). Kennengelernt im OG. Kommt zum Sex. Frau wird schwanger. Mann wirft ihr vor sie hätte die Schwangerschaft forciert, Stichwort "Stealthing", auf Grund einer Reihe von Ungereimheiten u.A. sie hat beim Sex die ganze Zeit an seinem Penis rumgefummelt und Kondom landete irgendwann beim Sex auf dem Boden.

leider prinzipiell unmöglich sowas vor Gericht durchzusetzen, da die Frau Gegenklage wegen Stealthing erheben kann. Dann ist es Aussage gegen Aussage.

tl;dr: wenn Chad sich ins Schlafzimmer zerren lässt hat er verloren.

Selbst wenn die Rechtssprechung irgendwann dahin geht, dass weibliche Sexualaggression zu einem Sexualstraftäter-Registereintrag führt, muss man das Ganze immer noch nachweisen, und zwar mit Beweismitteln, die vor Gericht zugelassen werden.

Und Unterhalt musst du als Mann sowieso zahlen. Wie das Kind zustande kam: völlig egal. Da kann die auch das gebrauchte Kondom hinterher heimlich aus dem Mülleimer fischen und auf ner Gurke umstülpen und sich das Gemüse reinschieben. Achtung vor Vegetarierinnen!

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Also nur um klar zu stellen: Ich rede hier von der Strafbarkeit wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung aufgrund der Handlung an sich.

bearbeitet von LALO

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vor 41 Minuten, LALO schrieb:

Nämlich: Ist so eine sexuelle Selbstbestimmung des Mannes verletzt worden oder kann sie so verletzt werden?

Also der Mann ist aufgeklärt und weiß was passiert wenn er ungeschützt sein Pipimann in die Mumu einer Frau steckt und da rein sprudelt. Klar ist das aschig wenn sie den Gummi runterzieht während man voll dabei ist, hab dann auch nicht immer so die Kontrolle über mich. Aber das gehört zum erwachsen sein dazu das ich mich vor solchen Dingen schütze.

Und natürlich ist das scheiße das Man(n) hier in der Regel zu Kasse gebeten wird und keine Lobby hat. Ich denke das ist unserem Christlich-Sozialen Gesellschaftssytem geschuldet wo der Mann als Versorger der Familie gilt (dann muss es nämlich der Staat nicht machen, hihihi).

Also die sexuelle Selbstbestimmung des Mannes hat er in meiner Welt selbst verletzt. Er wusste was passiert wenn er ungeschützten Verkehr hat, also ist es seine Aufgabe zu kontrollieren das der Schutz an dem Platz ist wo er hingehört.

Ansonsten abbrechen und sich in ihren Mund oder in den Arsch ergießen.

 

bearbeitet von Sam Stage

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vor 6 Minuten, Sam Stage schrieb:

Also der Mann ist aufgeklärt und weiß was passiert wenn er ungeschützt sein Pipimann in die Mumu einer Frau steckt und da rein sprudelt. Klar ist das aschig wenn sie den Gummi runterzieht während man voll dabei ist, hab dann auch nicht immer so die Kontrolle über mich. Aber das gehört zum erwachsen sein dazu das ich mich vor solchen Dingen schütze.

Ok gut, das Handeln der Frau spielt für dich also keine Rolle?

Zitat

Und natürlich ist das scheiße das Man(n) hier in der Regel zu Kasse gebeten wird und keine Lobby hat. Ich denke das ist unserem Christlich-Sozialen Gesellschaftssytem geschuldet wo der Mann als Versorger der Familie gilt (dann muss es nämlich der Staat nicht machen, hihihi).

Also die sexuelle Selbstbestimmung des Mannes hat er in meiner Welt selbst verletzt. Er wusste was passiert wenn er ungeschützten Verkehr hat, also ist es sein Aufgabe zu kontrollieren das der Schutz an dem Platz ist wo er hingehört.

Der Mann ist demnach selbst dran schuld meinst du. Hm kausal finde ich das durchaus schwierig da der Mann nicht aktiv handelte sondern wenn dann unterließ, die Frau hat kausal jedoch aktiv gehandelt und so das Verhindern der Verhütung herbei geführt.

Nun könnte man ja ausführen, dass das gegen den Willen des Mannes geschehen ist. Da er den Willen hatte zu verhüten, wollte er kein Kind zeugen und somit wurde er in diesem Willen verletzt. 

 

bearbeitet von LALO

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Kommt mal weg davon die anderen immer für die eigenen Fehler verantwortlich zu machen. Mal angenommen es geht nicht um Sex sondern der Typ hätte nem Hund auf der Strasse die Hand ins Maul gelegt und der hätte sie abgebissen, kein Mensch würde den Hund dafür verurteilen. Okay der Vergleich hinkt natürlich aber vielleicht hilft es zu verstehen was ich meine.

Es geht hier um Eigenverantwortung und die hat der Typ schleifen lassen. Ich hab einiges an Kohle bei Wirecard verloren, weil ich dumm und gierig war, kann ich dafür jemandem die Schuld geben, Nein!

Die Fehler nicht bei sich zu suchen führt zu einer Opferrolle und da sollte man sich nicht darauf einlassen.

bearbeitet von Sam Stage
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vor 1 Minute, Sam Stage schrieb:

Kommt mal weg davon die anderen immer für die eigenen Fehler verantwortlich zu machen. Mal angenommen es geht nicht um Sex sondern der Typ hätte nem Hund auf der Strasse die Hand ins Maul gelegt und der hätte sie abgebissen, kein Mensch würde den Hund dafür verurteilen. Okay der Vergleich hinkt natürlich aber vielleicht hilft es zu verstehen was ich meine.

Haha what???? Ist eine Frau jetzt so unmündig und intelligent wie ein Hund??? OMG!!! Was gehtn bei dir ab?

vor 1 Minute, Sam Stage schrieb:

Es geht hier um Eigenverantwortung und die hat der Typ schleifen lassen. Ich hab einiges an Kohle bei Wirecard verloren, weil ich dumm und gierig war, kann ich dafür jemandem die Schuld geben, Nein!

Die Fehler nicht bei sich zu suchen führt zu einer Opferrolle und da sollte man sich nicht darauf einlassen.

Hä, was ist das denn für ein bescheuerter Vergleich. Nicht nur dass die Handlungen viel unmittelbarer und klarer kommuniziert waren, sie waren ja auch offensichtlich gegen den Willen eines Partes. Ungeachtet des Geschlechtes.

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wenn du hier eine juristische Diskussion führen willst dann sind meine Einwände natürlich Quatsch. Ich hab es aus meiner persönlichen, moralischen Sicht kommentiert. Bei erneuten lesen deiner Headline kommen mir gerade Zweifel das ich hier richtig bin mit meiner Argumentation.

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vor 7 Minuten, Sam Stage schrieb:

Die Fehler nicht bei sich zu suchen führt zu einer Opferrolle und da sollte man sich nicht darauf einlassen.

Stealthing ist eine Sexualstraftat.

Wer einer Sexualstraftat zum Opfer fällt, hätte sich freilich am besten gar nicht erst in die Situation begeben sollen, wo er zum Opfer hätte werden können.

Trotzdem liegt die volle Verantwortung für eine Sexualstraftat beim Täter.

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Gerade eben, Horke schrieb:

Stealthing ist eine Sexualstraftat.

Wer einer Sexualstraftat zum Opfer fällt, hätte sich freilich am besten gar nicht erst in die Situation begeben sollen, wo er zum Opfer hätte werden können.

Trotzdem liegt die volle Verantwortung für eine Sexualstraftat beim Täter.

Ich hab nicht geschnallt das ihr das hier unter juristischen Aspekten dikutieren wollt. Das ist was anderes, da halte ich mich lieber raus.

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vor 3 Minuten, Sam Stage schrieb:

Ich hab nicht geschnallt das ihr das hier unter juristischen Aspekten dikutieren wollt. Das ist was anderes, da halte ich mich lieber raus.

Erstens: nein - wir beschränken die Diskussion nicht zwangsläufig auf juristische Aspekte, und zweitens ist es schon zu spät, du bist schon mit Selbstverantwortung usw. gekommen.

Einem weiblichen Opfer einer Sexualstraftat erzählst du doch auch nichts von Selbstverantwortung und Opferrolle usw.

Das ist doch totaler Bullshit, Sam. 

Toxische Maskulinität ist das.

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vor 2 Minuten, Horke schrieb:

Einem weiblichen Opfer einer Sexualstraftat erzählst du doch auch nichts von Selbstverantwortung und Opferrolle usw

Nein, denn das ist etwas ganz anderes. Hier wird ein Mensch von einem körperlich überlegenen Menschen mißbraucht und zwar ohne das sie die Möglichkeit einer Entscheidung hat. Das ist jetzt Äpfel mit Birnen vergleichen.

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vor 22 Minuten, Sam Stage schrieb:

Ich hab einiges an Kohle bei Wirecard verloren, weil ich dumm und gierig war, kann ich dafür jemandem die Schuld geben, Nein!

Doch, kannst du: Ernst & Young.

Die hatten schon 4 Jahre zuvor von einem Whistleblower Hinweise bekommen, dass was faul war. Und haben trotzdem alles immer schön abgezeichnet.

Der Wirtschaftsprüfer, auf den man sich hätte verlassen können, ist Schuld. Dafür gibt es Wirtschaftsprüfer, das ist deren fucking Job.

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vor 1 Minute, Horke schrieb:

Doch, kannst du: Ernst & Young.

Die hatten schon 4 Jahre zuvor von einem Whistleblower Hinweise bekommen, dass was faul war. Und haben trotzdem alles immer schön abgezeichnet.

Der Wirtschaftsprüfer, auf den man sich hätte verlassen können, ist Schuld. Dafür gibt es Wirtschaftsprüfer, das ist deren fucking Job.

ja mag sein, ich verbuche es als Deppensteuer und hab dagegen gestimmt das EY den Zuschlag für die Prüfung bei MTU Aero Engines bekommt bei denen ich damals Aktien gehalten habe. So ein Saftladen...

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vor 14 Minuten, Sam Stage schrieb:

Nein, denn das ist etwas ganz anderes. Hier wird ein Mensch von einem körperlich überlegenen Menschen mißbraucht und zwar ohne das sie die Möglichkeit einer Entscheidung hat. Das ist jetzt Äpfel mit Birnen vergleichen.

Die Tatsache, dass männliche Sexualstraftäter häufig Nötigung als Mittel zur Durchführung ihrer Straftat gebrauchen, während im umgekehrten Fall eine Täuschungshandlung eher das Mittel der Wahl ist, ist mMn relativ unerheblich. 

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Persönlich finde ich es nicht gut was dem Mann aus dem Artikel passiert ist. Ich kann auch jeden verstehen der sich darüber aufregt, tut es mich ehrlicherweise auch.

Aber das gefährlich daran ist das man sich in eine Opferrolle begibt und dann anfängt die Verantwortung für sein handeln an sein Umfeld, an die Umstände usw. abzugeben. Das führt mMn. dazu das man inaktiv wird, da man keine Kontrolle mehr über sein eigenes handeln hat, denn das wird ja größtenteils von äußeren Faktoren beeinflusst. Ich für mich habe entschieden das ich für mein Handeln einzustehen habe. Ich muss dabei akzeptieren das ich nicht perfekt bin und auch Fehler mache. Mit diesen muss ich dann leben. Aber ich tue das dann als freier Mensch der weitgehend unabhängig ist von äußeren Einflüssen, die mich umgeben. 

 

 

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vor 5 Minuten, Horke schrieb:

Die Tatsache, dass männliche Sexualstraftäter häufig Nötigung als Mittel zur Durchführung ihrer Straftat gebrauchen, während im umgekehrten Fall eine Täuschungshandlung eher das Mittel der Wahl ist, ist mMn relativ unerheblich. 

Das sehe ich anders, da die Frau sich nicht körperlich gegen den stärkeren Mann durchsetzen kann. Ihr wird hier der Wille aufgezwungen ohne das sie ihre Entscheidung selber unabhängig treffen kann. Die Entscheidungsfreiheit fehlt mir hier.

bearbeitet von Sam Stage

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Nun, aus meiner Sicht muss es bei sexuellen Handlungen ja zu einem Vertrauensverhältnis kommen, vielmehr noch: Das gegenseitige Vertrauensverhältnis begründet doch das Einvernehmen. Ähnlich wie dieses Vertrauensverhältnis beschädigt wird, wenn der Mann heimlich das Kondom abzieht, siehe hier wo es zu einem Freispruch kam, was irritierend ist, doch im letzten Absatz des Artikels ein Gegenbeispiel erfolgte.

https://www.stern.de/panorama/stern-crime/kein-kondom-entgegen-absprache-benutzt--freispruch-in-kiel-9497538.html

Das es nicht nur zu einer Schwangerschaft gegen den Willen des Mannes kommen kann ist nur ein Aspekt. Es geht da doch auch um Faktoren wie Geschlechtskrankheiten. Infizierte sich ein Mann bei einer Frau mit einer Krankheit, weil sie heimlich das Kondom abstreifte - und das obwohl es ein vermeintliches Vertrauensverhältnis gab - läge hier aus meiner Sicht relativ unstrittig eine Körperverletzung in nicht unerheblichem Maße vor. Das ist dann natürlich abhängig von der Schwere der Krankheit, doch eine Nötigung sehe ich alle mal als erfüllt, da eben dieses geschaffene Vertrauensverhältnis missbraucht wurde, das zu Beginn existierte, ähnlich wie wenn der Mann heimlich das Kondom abstreifte ohne der Frau was davon zu sagen. 

Insofern könnte doch das verletzte Vertrauensverhältnis durchaus eine Schädigung des Einvernehmens bedeuten und wäre somit jedenfalls strafrechtlich relevant!

bearbeitet von LALO

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