Wie wichtig ist das Thema Intelligenz in einer Beziehung?

120 Beiträge in diesem Thema

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vor 49 Minuten, anotherthing schrieb:

Die Frage ist, ob der TE sich darauf einlässt oder ob die Frau dann in 80% der Fälle „Boah neee, gerade keinen Bock“ von ihm hört. Die meisten Frauen sind sexuelle Zurückweisung nicht gewohnt und können damit daher nicht besonders souverän umgehen.

Die Erfahrung hab ich auch gemacht, das ist dann aber eine Charaktersache. Bei deinen 80% würde jedoch kein normaler Mensch mehr initiieren, geschlechtsunabhängig. Ich habe keine Prozentzahl aber wir reden hier denke ich von realistischen Zahlen. D.h., kommt mal vor, in der Masse aber nicht. 

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vor 15 Stunden, Andreas89 schrieb:

Bei mir ist es eher so zwischen 2x pro Woche und 2x pro Monat.

Also wahrscheinlich unter dem Durchschnitt (von Menschen in Beziehungen die auch Sex haben ^^).

Wahrscheinlich kann ich das mit Stärken in anderen Bereichen gut genug "kompensieren"? Ist aber vermutlich sehr individuell.

Das IST wenig, sogar SEHR wenig.

Und daran ändert auch kein „ist halt individuell etc“ was (mit diesem Argument könnte man sowieso das ganze PUF in die Tonne treten, btw).

Und es IST problematisch, wenn immer der selbe Partner initiieren soll (ich persönlich würde meinen, dass das insbesondere gilt, wenn es die Frau übernehmen muss).

Es gibt verschiedene Ansätze, daran was zu ändern, wie „täglicher Sex“ oder zumindest „scheduled sex“. Meistens beruhen sie darauf, dass der Spaß beim Machen kommt. Ich selbst bin ein Vertreter von ganz simpel „täglich“.

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vor 7 Minuten, Sartre66 schrieb:

Das IST wenig, sogar SEHR wenig.

Und daran ändert auch kein „ist halt individuell etc“ was (mit diesem Argument könnte man sowieso das ganze PUF in die Tonne treten, btw).

Und es IST problematisch, wenn immer der selbe Partner initiieren soll (ich persönlich würde meinen, dass das insbesondere gilt, wenn es die Frau übernehmen muss).

Es gibt verschiedene Ansätze, daran was zu ändern, wie „täglicher Sex“ oder zumindest „scheduled sex“. Meistens beruhen sie darauf, dass der Spaß beim Machen kommt. Ich selbst bin ein Vertreter von ganz simpel „täglich“.

Dann bist du die absolute Speerspitze. Und unterm Strich auch nur wieder individuell, weil Durchschnitt ist es nicht. Wenn Testo in Ordnung ist, dann hat es meist eine psychologische Komponente. Man kann sich das ganze nämlich auch immer schön einreden und dieses ganze Sex Thema so groß machen, dass dann am Schluss gar nichts mehr läuft, weil es omnipräsent im Kopf ist.

 

Du magst ja offizielle Quellen. Laut diesen ist der Durchschnitt in Beziehungen bei 4-5 Mal im Monat für Deutschland. Kann man sich natürlich hier im PUF berechtigt drüber streiten, ob das zu wenig ist. Aber täglich ist auch bisschen übertrieben. Besonders, wenn die Beziehung schon etwas länger geht. Ergibt sich manchmal einfach nicht.

Keiner spricht davon, dass immer der selbe Partner initiieren soll. Es sollen beide initiieren. Ich kenne das jedoch tendenziell eher von passiven Mädels, die gar nichts machen. So eine sollte man sich dann eventuell nicht anlachen.

 

Scheduled Sex ist auch kompletter Blödsinn. Killt die komplette Spannung. Wie soll das denn laufen? Schatz, trag dir bitte noch den Dienstag um 17:45 Sex ein. Ich bring auch vorher noch den Müll raus, damit du in Stimmung kommst.

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vor 4 Stunden, Bukuta schrieb:

Keiner spricht davon, dass immer der selbe Partner initiieren soll.…

Scheduled Sex ist auch kompletter Blödsinn

Zu checken, wer was genau gesagt hat, was explizit als persönliche Meinung gekennzeichnet ist, und was man selbst als solche kennzeichnen sollte - auch das hat mit Intelligenz zu tun. Weil sonst - genau wie es der OP schildert - die Unterhaltung keinen Spaß macht. Man spricht da zwar oft von „sozialer“ Intelligenz, so quasi als „soft skills“… ich sehe das aber als eine ganz reguläre Intelligenzleistung. Ist halt ätzend, wenn man da immer was erklären soll, wie einem kleinen Kind. 

bearbeitet von Sartre66

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vor 21 Minuten, Sartre66 schrieb:

Zu checken, wer was genau gesagt hat, was explizit als persönliche Meinung gekennzeichnet ist, und was man selbst als solche kennzeichnen sollte - auch das hat mit Intelligenz zu tun. Weil sonst - genau wie es der OP schildert - die Unterhaltung keinen Spaß macht. Man spricht da zwar oft von „sozialer“ Intelligenz, so quasi als „soft skills“… ich sehe das aber als eine ganz reguläre Intelligenzleistung. Ist halt ätzend, wenn man da immer was erklären soll, wie einem kleinen Kind. 

check ich nicht, bin wohl dumm 😕

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vor 21 Stunden, Playtex schrieb:

Wenn sie nicht heiß sein muss, solltest du wirklich mal nach Frauen auf dem Spektrum filtern. Hab zB Frauen im Tech-Bereich kennengelernt, die dem Schema entsprechen. Waren jetzt nicht mega witzig (sowieso eher selten) und hatten auch eher wenig feminine Polarität, aber das könnte was für dich sein. 

Wie häufig haste denn im Schnitt alleine Sex, wenn grade keine Frau am Start ist? 

Genauso oft wie wenn eine Frau dabei ist.

Es sind so zwischen 2x pro Woche und 2x pro Monat.

Jeweils entweder allein oder Sex mit Frau.

 

Ja Frauen sind im Schnitt leider deutlich weniger humorvoll als Männer.

Ein weiser Mann hat das mal erklärt 😄

https://www.youtube.com/watch?v=XpLik9VOdQo

 

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vor 9 Stunden, anotherthing schrieb:

Die Frage ist, ob der TE sich darauf einlässt oder ob die Frau dann in 80% der Fälle „Boah neee, gerade keinen Bock“ von ihm hört. Die meisten Frauen sind sexuelle Zurückweisung nicht gewohnt und können damit daher nicht besonders souverän umgehen. 

Meistens habe ich mich darauf eingelassen.

Ausnahmen waren etwa dann, wenn das Kuscheln so unruhig ihrerseits war, dass ich auch ganz unruhig wurde und es mich richtig gestresst hat. Das hatte ich auch schon oft angesprochen und es hat sich auch schon gebessert. Nur richtig daran arbeiten will sie nicht. Laut ihr ist es ihre Persönlichkeit, dass sie so unruhig ist. Das ist neben dem Thema Intelligenz die andere große Baustelle.

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vor 21 Minuten, Andreas89 schrieb:

wenn das Kuscheln so unruhig ihrerseits war, dass ich auch ganz unruhig wurde und es mich richtig gestresst hat. Das hatte ich auch schon oft angesprochen und es hat sich auch schon gebessert. Nur richtig daran arbeiten will sie nicht.

Witzige Gespräche führt ihr - „Jetzt sei doch nicht immer so zappelig beim Kuscheln, SO macht man das!😅😅

Eigentlich würde man ja sagen, dass es nichts werden kann, wenn einer meint, den anderen umgestalten zu müssen. Oder ganz allgemein, wenn man so häufig übers Schlussmachen nachdenkt, dass man es dann besser auch durchzieht. Vor allem sehe ich sonst viel verlorene Zeit für euch beide.

Eine Zeit als Single ist immer eine Zeit des Wachstums. Du hast nicht(?) drüber geschrieben, wie es dir allgemein geht, was du so machst. 

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vor 16 Stunden, anotherthing schrieb:

Die Frage ist, ob der TE sich darauf einlässt oder ob die Frau dann in 80% der Fälle „Boah neee, gerade keinen Bock“ von ihm hört. Die meisten Frauen sind sexuelle Zurückweisung nicht gewohnt und können damit daher nicht besonders souverän umgehen.

Das stimmt natürlich. Die Dynamik hat bei mir nur funktioniert, weil ich auch immer am Start war, bzw die Frau das entsprechend eingefädelt hat. Einmal im Urlaub hatte ich keinen Bock auf Blowjob in der Dusche – da wurde natürlich den Rest des Tages geschmollt.

---

Ich weiß nicht, wie das beim TE laufen soll, es sei denn er findet eine Frau, mit der die Frequenz beiderseits passt. Allgemein sollte man da halbwegs auf einem Nenner sein. Wenn groß verhandelt werden muss, sehe ich langfristig Beziehungsprobleme – oder zumindest dead bedroom.

---

vor 6 Stunden, Andreas89 schrieb:

Es sind so zwischen 2x pro Woche und 2x pro Monat.

Eigentlich klingt 2-8x pro Monat relativ normal – langfristig.

In der Anfangsphase wäre 2x / Woche schon eher wenig, aber nicht utopisch, eine Frau mit entsprechender Libido zu finden. 

bearbeitet von Playtex

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vor 4 Stunden, Playtex schrieb:
vor 10 Stunden, Andreas89 schrieb:

Es sind so zwischen 2x pro Woche und 2x pro Monat.

Eigentlich klingt 2-8x pro Monat relativ normal – langfristig.

In der Anfangsphase wäre 2x / Woche schon eher wenig, aber nicht utopisch, eine Frau mit entsprechender Libido zu finden. 

2x/Monat ist doch nicht „normal“. Auch 2x/Woche (das entspricht in grober Näherung 8x/Monat) eher nicht - weder am Anfang, noch auf Dauer. Wundert mich schon sehr, was für Ansichten (ausgerechnet) im PUF so vertreten werden. Beziehungsweise ist dann ja einfach ALLES „normal“.

Ist aber ein bisschen off-topic (andererseits wäre die Gutste eventuell nach Frequenzanpassung nicht mehr so hibbelig beim Kuscheln😅).

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vor 56 Minuten, Sartre66 schrieb:

2x/Monat ist doch nicht „normal“. Auch 2x/Woche (das entspricht in grober Näherung 8x/Monat) eher nicht - weder am Anfang, noch auf Dauer. Wundert mich schon sehr, was für Ansichten (ausgerechnet) im PUF so vertreten werden. Beziehungsweise ist dann ja einfach ALLES „normal“.

Ist aber ein bisschen off-topic (andererseits wäre die Gutste eventuell nach Frequenzanpassung nicht mehr so hibbelig beim Kuscheln😅).

Sartre, du weißt, dass ich viele deiner Texte schätze, allerdings muss ich an der Stelle gestehen, dass ich nicht so viel über deine Lebensumstände weiß. Vielleicht führen die zu deiner besonderen Einschätzung an der Stelle.

Ich hingegen muss sagen, dass sich die Statistiken mit dem decken, was mein recht offener Freundeskreis so erzählt oder was ich (klar, abseits der Standardverteilung) aus den Coachings so kenne. Und: In meinen Sturm- und Drang-Jahren war ich da auch kompromissloser in meinen Ansichten, aber nicht jede der Partnerschaften im Freundeskreis ist wirklich unglücklich darüber.

Warst du denn schon in längeren Beziehungen? Falls das bei dir anders läuft, dann bist du ein Outlier und das gibt dir klare Screening-Kriterien für deine nächste LTR. Und vergiss nicht: Kids sind ein super Sex-Blocker. Sie liegen anfangs zwischen euch,  melden sich später übers Babyphone, platzen einfach mal ins Schlafzimmer… das ist natürlich auch als Faktum in den Statistiken enthalten und du hast keine Kids, meine ich doch zu wissen?

Wenn du also eine Lady aus dem Umfeld von Tantra-Massagen, Tantra Jahrestrainings, Kink Parties in den großen Städten und Co kennenlernst oder darin einführst, wird auch deinem Drive genüge getan.

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vor einer Stunde, Xatrix schrieb:

Sartre, du weißt, dass ich viele deiner Texte schätze, allerdings muss ich an der Stelle gestehen, dass ich nicht so viel über deine Lebensumstände weiß. Vielleicht führen die zu deiner besonderen Einschätzung an der Stelle.

Ich hingegen muss sagen, dass sich die Statistiken mit dem decken, was mein recht offener Freundeskreis so erzählt oder was ich (klar, abseits der Standardverteilung) aus den Coachings so kenne. Und: In meinen Sturm- und Drang-Jahren war ich da auch kompromissloser in meinen Ansichten, aber nicht jede der Partnerschaften im Freundeskreis ist wirklich unglücklich darüber.

Warst du denn schon in längeren Beziehungen? Falls das bei dir anders läuft, dann bist du ein Outlier und das gibt dir klare Screening-Kriterien für deine nächste LTR. Und vergiss nicht: Kids sind ein super Sex-Blocker. Sie liegen anfangs zwischen euch,  melden sich später übers Babyphone, platzen einfach mal ins Schlafzimmer… das ist natürlich auch als Faktum in den Statistiken enthalten und du hast keine Kids, meine ich doch zu wissen?

Wenn du also eine Lady aus dem Umfeld von Tantra-Massagen, Tantra Jahrestrainings, Kink Parties in den großen Städten und Co kennenlernst oder darin einführst, wird auch deinem Drive genüge getan.

Ja, ich bin schon extrem LTR- und Kinder-erprobt 😅

Meine Aussagen zur Frequenz beziehen sich naturgemäß am wenigsten bis überhaupt nicht auf die Babyzeiten.

Für alle anderen Zeiten und Lebensumstände bleibe ich dagegen bei meiner Einschätzung (und stehe damit übrigens mitnichten allein da, sondern liege im Bereich „Ratgeberliteratur“). Und das hat nichts mit speziellen Tantra-Kreisen zu tun.

Wie gesagt: natürlich ist das eine Verallgemeinerung und als solche problematisch. Aber das gilt für alles, was im PUF so als „Regel“ genannt wird.

 

bearbeitet von Sartre66
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vor 1 Minute, Sartre66 schrieb:

Ja, ich bin schon extrem LTR- und Kinder-erprobt 😅

Meine Aussagen zur Frequenz beziehen sich naturgemäß am wenigsten bis überhaupt nicht auf die Babyzeiten.

Für alle anderen Zeiten und Lebensumstände bleibe ich dagegen bei meiner Einschätzung (und stehe damit übrigens mitnichten allein da, sondern im Bereich „Ratgeberliteratur“). Wie gesagt: natürlich ist das eine Verallgemeinerung und als solche problematisch. Aber das ist alles, was im PUF so als „Regel“ genannt wird.

 

Danke für die Aufklärung!

Was mir dann aber noch zu meinem Verständnis deines Punktes, aber auch des eigentlich ganzen Threads, fehlt:

Geht es um die statistische Betrachtung wie oft passiert Sex in LTRs oder um die Frage, was ist gut, damit die LTR weiter glücklich und stabil ist.

Ich beziehe mich nämlich auf Ersteres. Bin aber sonst ja auch eher Ratgeber-Fan und es gibt definitiv wirksame Wege, wie man wieder öfter zum LTR-Bang kommt. 
 

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Gerade eben, Xatrix schrieb:

Geht es um die statistische Betrachtung wie oft passiert Sex in LTRs oder um die Frage, was ist gut, damit die LTR weiter glücklich und stabil ist.

Ich beziehe mich nämlich auf Ersteres. Bin aber sonst ja auch eher Ratgeber-Fan und es gibt definitiv wirksame Wege, wie man wieder öfter zum LTR-Bang kommt. 

Ich beziehe mich eindeutig auf Letzteres (was wohl dem PUF-Ansatz auch mehr entspricht; was dagegen der AFC so treibt, ist ja nicht relevant).

Ja, ich nehme häufiger wahr, dass das als Herausforderung gesehen wird.

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vor 7 Minuten, Sartre66 schrieb:

Ich beziehe mich eindeutig auf Letzteres (was wohl dem PUF-Ansatz auch mehr entspricht; was dagegen der AFC so treibt, ist ja nicht relevant).

Ja, ich nehme häufiger wahr, dass das als Herausforderung gesehen wird.

Okay, dann unterschreibe ich „deinen“ Ansatz sofort und gebe mit rein, dass man zu einer erfolgreichen Verbesserung nicht zwingend die „Doppelbetten zersägen“ muss (Name eines Ratgebers) oder andere drastic measures nötig sind, aber dafür ehrliche Attraction- und Beziehungsarbeit erfordert.

Meine Frage rührte vor allem daher, dass ich hier ja wieder gerne regelmäßig schreibe, aber mir doch immer mal wieder die Zeit fehlt, alle 99 Beiträge davor zu lesen ;-)

bearbeitet von Xatrix
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Am 12.12.2025 um 19:14 , Sartre66 schrieb:

Eigentlich würde man ja sagen, dass es nichts werden kann, wenn einer meint, den anderen umgestalten zu müssen. Oder ganz allgemein, wenn man so häufig übers Schlussmachen nachdenkt, dass man es dann besser auch durchzieht. Vor allem sehe ich sonst viel verlorene Zeit für euch beide. 

Eine Zeit als Single ist immer eine Zeit des Wachstums. Du hast nicht(?) drüber geschrieben, wie es dir allgemein geht, was du so machst. 

Ich hab die Beziehung jetzt nach sehr vielen Überlegungen beendet. Mir ging es nicht mehr gut in der Beziehung. In letzter Zeit hatte ich sogar immer stärkere körperliche Signale wie ein Ziehen im Magen oder starkes Herzklopfen. Der Hauptgrund war im Prinzip ihre starke innere Unruhe, die sich irgendwie auf mich übertragen hat. Dadurch war ich dann auch immer unruhig und gestresst. Ich habe jahrelang an meiner inneren Ruhe gearbeitet mit Meditation und anderen Dingen. Das Thema habe ich dann einfach nicht mehr gepackt. Wahrscheinlich hat ihre Unruhe irgendwas in mir von früher getriggert. Und Kuscheln und Streicheln soll ja eigentlich entspannen. Dazu kam, dass mich immer mehr Dinge genervt haben. Ich weiß nicht genau, wieso ich es nicht geschafft habe, mich mehr auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Vieles habe ich da einfach für selbstverständlich erachtet.

Ich hab sehr oft versucht, sie für Dinge wie Meditation, Atemtechniken, Muskelentspannung oder andere Übungen zu begeistern, ohne ihr etwas aufzudrängen. Darauf wollte sie sich nie einlassen, weil ihre Art, so unter Strom zu stehen, einfach ihre Persönlichkeit ist. Das kann ich dann leider nicht ändern, auch wenn ich nach wie vor davon ausgehe, dass mehr innere Ruhe sehr viele Probleme lösen würde (Stress, Hektik, sich selbst unter Druck setzen und dadurch Dinge falsch machen, Angst, etc.).

Jetzt kommen mir einige Punkte, die ich noch hätte besser machen können. Bspw. hat sie einen niedrigen Selbstwert, hier hätte ich vielleicht mit mehr Komplimenten helfen können, diesen zu steigern. Dadurch wäre sie vielleicht auch in ihrer Wirkung auf mich attraktiver geworden. Ihr gegenüber ansprechen, dass ich unglücklich bin und mir die Beziehung nicht so gut tu habe ich verworfen, das bringt ja nur Wochen an Ungewissheit für sie, wenn man eh nicht mehr viel machen kann. Da fand ich die Trennung fairer. Jetzt hoffe ich, dass es die richtige Entscheidung war. Mal guggen.

bearbeitet von Andreas89
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Am 11.10.2025 um 13:14 , Keltica schrieb:

Verhalten kann sein, Strümpfe liegen herum und gehören sortiert oder WC Deckel sollte herunter geklappt werden. Persönlichkeit ist aber wie ich Nähe erleben möchte und das ist nicht so einfach veränderbar. Ich empfehle Dir Gary Chapman zu lesen, die 5 Sprachen der Liebe.

Das mit den fünf Sprachen der Liebe hatte ich schon mal gesehen, aber dann wieder aus den Augen verloren. Da waren wir wohl auch nicht so kompatibel. Für mich ist es klar Zärtlichkeit und für sie war es vor allem Hilfsbereitschaft. Das ist schwierig, weil ich sehr unabhängig bin und meist die Dinge selber mache. Das hätte ich vielleicht aktiv beeinflussen können, indem ich manche Dinge sie machen lasse.

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Am 12.12.2025 um 18:39 , Andreas89 schrieb:

Genauso oft wie wenn eine Frau dabei ist.

Es sind so zwischen 2x pro Woche und 2x pro Monat.

Jeweils entweder allein oder Sex mit Frau.

 

Ja Frauen sind im Schnitt leider deutlich weniger humorvoll als Männer.

Ein weiser Mann hat das mal erklärt 😄

https://www.youtube.com/watch?v=XpLik9VOdQo

 

Am 13.12.2025 um 00:57 , Playtex schrieb:

Das stimmt natürlich. Die Dynamik hat bei mir nur funktioniert, weil ich auch immer am Start war, bzw die Frau das entsprechend eingefädelt hat. Einmal im Urlaub hatte ich keinen Bock auf Blowjob in der Dusche – da wurde natürlich den Rest des Tages geschmollt.

---

Ich weiß nicht, wie das beim TE laufen soll, es sei denn er findet eine Frau, mit der die Frequenz beiderseits passt. Allgemein sollte man da halbwegs auf einem Nenner sein. Wenn groß verhandelt werden muss, sehe ich langfristig Beziehungsprobleme – oder zumindest dead bedroom.

---

Eigentlich klingt 2-8x pro Monat relativ normal – langfristig.

In der Anfangsphase wäre 2x / Woche schon eher wenig, aber nicht utopisch, eine Frau mit entsprechender Libido zu finden. 

 

Am 13.12.2025 um 05:26 , Sartre66 schrieb:

2x/Monat ist doch nicht „normal“. Auch 2x/Woche (das entspricht in grober Näherung 8x/Monat) eher nicht - weder am Anfang, noch auf Dauer. Wundert mich schon sehr, was für Ansichten (ausgerechnet) im PUF so vertreten werden. Beziehungsweise ist dann ja einfach ALLES „normal“.

Ist aber ein bisschen off-topic (andererseits wäre die Gutste eventuell nach Frequenzanpassung nicht mehr so hibbelig beim Kuscheln😅).

 

Am 13.12.2025 um 06:29 , Xatrix schrieb:

Sartre, du weißt, dass ich viele deiner Texte schätze, allerdings muss ich an der Stelle gestehen, dass ich nicht so viel über deine Lebensumstände weiß. Vielleicht führen die zu deiner besonderen Einschätzung an der Stelle.

Ich hingegen muss sagen, dass sich die Statistiken mit dem decken, was mein recht offener Freundeskreis so erzählt oder was ich (klar, abseits der Standardverteilung) aus den Coachings so kenne. Und: In meinen Sturm- und Drang-Jahren war ich da auch kompromissloser in meinen Ansichten, aber nicht jede der Partnerschaften im Freundeskreis ist wirklich unglücklich darüber.

Warst du denn schon in längeren Beziehungen? Falls das bei dir anders läuft, dann bist du ein Outlier und das gibt dir klare Screening-Kriterien für deine nächste LTR. Und vergiss nicht: Kids sind ein super Sex-Blocker. Sie liegen anfangs zwischen euch,  melden sich später übers Babyphone, platzen einfach mal ins Schlafzimmer… das ist natürlich auch als Faktum in den Statistiken enthalten und du hast keine Kids, meine ich doch zu wissen?

Wenn du also eine Lady aus dem Umfeld von Tantra-Massagen, Tantra Jahrestrainings, Kink Parties in den großen Städten und Co kennenlernst oder darin einführst, wird auch deinem Drive genüge getan.

 

Wenn man sich die Statistiken anschaut, dann sind 1-2x Sex pro Woche für Paare der Durchschnitt. 

Und es ist eine Tendenz zu erkennen: "Je jünger, desto häufiger". 20-jährige sind eher bei 2x, während 50-jährige eher bei 1x sind. 

Es ist auch erfasst, dass kinderlose Paare am meisten Sex haben, gefolgt von Paaren mit Kindern im allgemeinen und das Schlusslicht machen Paare mit kleinen Kindern. Irgendwo auch logisch. 

 

Wie nahe an der Realität diese Zahlen jetzt sind, bzw. was genau die Leute als "Sex" einstufen (ist ein BJ Sex?), das steht auf einem anderen Blatt.

Denn wie wir alle wissen, wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges, nach der Jagd und im Bett. 

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vor 4 Stunden, holywater schrieb:

Wenn man sich die Statistiken anschaut, dann sind 1-2x Sex pro Woche für Paare der Durchschnitt.

Ich muss mich schon sehr wundern😅: Echt jetzt - spielt es plötzlich eine Rolle, was der „Durchschnitt“ macht? Sagt nicht gerade diese Angabe, dass das für einen hartgesottenen RP-PUA komplett inakzeptabel ist?

Ich habe als alter Sack, wenn ich in einer Beziehung bin, die das logistisch hergibt, jeden Tag Sex. Keine Rekordleistungen, aber so ein nettes halbes Stündchen. Alle meine Frauen fanden das auch gut, so annähernd ein paar Jahre lang jeweils.

„Offizielle“ Bestätigung für meinen Ansatz gibts z.B. in „Vom Nehmen und Genommen werden“, aber auch von etlichen Beratern etc. im www. Was ich vor allem daran mag (und ich vermute, die Frauen auch), ist die wunderbare Selbstverständlichkeit, die so aufkommt. Aber ich bin halt auch ein unheimliches Nähe-Monster. 

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