Marquardt 2401 Beitrag melden Dezember 27, 2025 erstellt Ich glaube viele verstehen diese leichte Tatsachen nicht und sie wird auch selten an den Unis oder sonst wo erklärt, also hier drei Wahrheiten für dich: 1. Geld sind Schulden. Jeden Euro, den du auf deinem Konto hast, sind als Schulden woanders verbucht: Staatsschulden, Immobilienkredit, Unternehmensschulden, Kreditkartenschulden, etc. 2. Dein Geld auf dem Konto gehört legal gesehen nicht dir, sondern der Bank. Du hast nur einen Anspruch darauf. 3. Banken enteignen dich ständig, bzw. enteignen dich nicht wirklich, weil das Geld gehört ja nicht dir, aber schlussendlich haben wir immer Inflation (= Ausweitung der Geldmenge) und wenn nicht consumer price inflation, dann asset preis inflation, also Immobilien werden teurer, Aktien steigen oder Staatsanleihen steigen (ihre Zinsen fallen). Ein ziemlich perfides Geschäftsmodell. Dir wird ständig etwas weggenommen, was streng genommen nicht einmal dir gehört. Wenn sie es dir nicht durch Konsumenteninflation klauen, dann unsichtbarer durch Vermögenspreisinflation. Deswegen sind im Moment auch Schulden UND Vermögen (recht konzentriert) beide jeweils auf einem all time high. Denke an Staatsschulden, etc auf der einen und auf der anderen Seite Aktienkurse, Immobilienpreise etc. Gold, Uran, Kupfer, etc. mag ich alles für die nächsten 10 Jahre. 2 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
cooperx 1413 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet Vielleicht nochmal die Schule besuchen und konkret in Wirtschaftsthemen und Vermögensbildung einlesen. Gewissen Aussagen lese/höre ich leider immer nur von den Armen. 3 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
UrbanViking 122 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet vor 1 Stunde, Marquardt schrieb: Ich glaube viele verstehen diese leichte Tatsachen nicht und sie wird auch selten an den Unis oder sonst wo erklärt, also hier drei Wahrheiten für dich: 1. Geld sind Schulden. Jeden Euro, den du auf deinem Konto hast, sind als Schulden woanders verbucht: Staatsschulden, Immobilienkredit, Unternehmensschulden, Kreditkartenschulden, etc. 2. Dein Geld auf dem Konto gehört legal gesehen nicht dir, sondern der Bank. Du hast nur einen Anspruch darauf. 3. Banken enteignen dich ständig, bzw. enteignen dich nicht wirklich, weil das Geld gehört ja nicht dir, aber schlussendlich haben wir immer Inflation (= Ausweitung der Geldmenge) und wenn nicht consumer price inflation, dann asset preis inflation, also Immobilien werden teurer, Aktien steigen oder Staatsanleihen steigen (ihre Zinsen fallen). Ein ziemlich perfides Geschäftsmodell. Dir wird ständig etwas weggenommen, was streng genommen nicht einmal dir gehört. Wenn sie es dir nicht durch Konsumenteninflation klauen, dann unsichtbarer durch Vermögenspreisinflation. Deswegen sind im Moment auch Schulden UND Vermögen (recht konzentriert) beide jeweils auf einem all time high. Denke an Staatsschulden, etc auf der einen und auf der anderen Seite Aktienkurse, Immobilienpreise etc. Gold, Uran, Kupfer, etc. mag ich alles für die nächsten 10 Jahre. Verkaufst du jetzt auch Trading-Coachings? 😛 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Dr-M 37 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet Preis & Kurs Krügerrand 1 oz Gold Entwicklung & Wert Tauscht Geld gegen Gold. Der Krügerrand is auf Rekordhoch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
UrbanViking 122 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet vor 7 Minuten, Dr-M schrieb: Preis & Kurs Krügerrand 1 oz Gold Entwicklung & Wert Tauscht Geld gegen Gold. Der Krügerrand is auf Rekordhoch. Ja, zum Höchstpreis kaufen ist immer eine gute Idee 😄 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 689 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet (bearbeitet) Ob ich mir Uran auch physisch in den Keller legen sollte? 😉 Das man ggü der Bank nur eine ungesicherte buchhalterische Forderung hat, die der Höhe des Kontostandes entspricht ergibt sich ja irgendwie von selbst. Deswegen ist ein Bank-Run ja auch so ein Problem, da die Bank selbst nur einen Bruchteil des verwalteten Vermögens überhaupt liquide hat. Der Umstand dass Sie mit den Sicherheiten der Kontoinhaber dann spekulieren, ggf. ausfallende Kredite vergeben usw ist halt ein Spiel mit einem gewissen Risiko. Verstehe noch nicht ganz was Du @Marquardt uns mit dem Thread sagen willst. Auch bei Gold, Silber usw ist der Wert ja auch nicht in Stein gemeißelt. Der ergibt sich ja auch nur aus einer gewissen Marktdynamik. Der reine Nutzwert würde sich am ehesten noch dadurch ergeben was man da so alles draus Basteln kann im Bereich Elektronik. Das Vermögen halbwegs zu diversifizieren macht halt sinn. Ein paar Kröten auf dem Konto zu haben ist sicher nicht verkehrt, auch wenn das nur Zaubermünzen sind die es gar nicht gibt. Dezember 27, 2025 bearbeitet von A_guy_named_Who 3 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 689 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet vor 2 Minuten, UrbanViking schrieb: Ja, zum Höchstpreis kaufen ist immer eine gute Idee 😄 Geht so, habe vor etwa einem Jahr 3 Münzen gekauft, haben jetzt 30% Plus... war damals auch mehr oder weniger Höchststand mal wieder. Der Kurs geht ja seit Jahrzehnten nur noch und immer schneller nach Oben. In einem Low kaufen, ist da ja fast nicht möglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
UrbanViking 122 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet vor 2 Minuten, A_guy_named_Who schrieb: Geht so, habe vor etwa einem Jahr 3 Münzen gekauft, haben jetzt 30% Plus... war damals auch mehr oder weniger Höchststand mal wieder. Der Kurs geht ja seit Jahrzehnten nur noch und immer schneller nach Oben. In einem Low kaufen, ist da ja fast nicht möglich. Hätte ich viellicht mehr differenzieren sollen. Grundsätzlich kann man Assets schon am Allzeithoch kaufen, insb. wenn man langfristig orientiert ist und man eine gute Begründung für sich hat, warum der Preis noch weiter steigen sollte. In den letzten 2 Jahren ist der Goldpreis um knapp 120% gestiegen. Ist jetzt eine etwas unprofessionelle Milchmädchenrechnung, aber wenn die Preise für Einfamilienhäuser bei mir in der Stadt von 450.000 auf knapp eine Million gestiegen wären, wäre das für mich nicht der geilste Kaufzeitpunkt. Und Rücksetzer gibt es sehr wohl. Man sieht sie nur im Langzeitchart kaum. Wer Mitte 2011 Gold gekauft hat (am damaligen Allzeithoch), ist danach bis zu 45% ins Minus gerutscht und war erst 2020 wieder +- Null. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Marquardt 2401 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet vor einer Stunde, UrbanViking schrieb: Verkaufst du jetzt auch Trading-Coachings? 😛 Finde das etwas abwertend. Was ich schreibe hat nichts mit trading zu tun. vor 34 Minuten, Dr-M schrieb: Preis & Kurs Krügerrand 1 oz Gold Entwicklung & Wert Tauscht Geld gegen Gold. Der Krügerrand is auf Rekordhoch. Wenn du inflation adjusted nimmst, dann hat sich seit dem peak von 1980 eigentlich nicht so viel getan. https://www.macrotrends.net/1333/historical-gold-prices-100-year-chart Schau dir mal globale m2 an von 1980 bis jetzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Marquardt 2401 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet vor 27 Minuten, A_guy_named_Who schrieb: Auch bei Gold, Silber usw ist der Wert ja auch nicht in Stein gemeißelt. Der ergibt sich ja auch nur aus einer gewissen Marktdynamik. Der reine Nutzwert würde sich am ehesten noch dadurch ergeben was man da so alles draus Basteln kann im Bereich Elektronik. Der reine Nutzen liegt in der Wertspeicherung. Bei Silber ist ca 50% der Nachfrage die Industrie. Und Marktdynamik kannst du bei Gold und Silber teilweise vergessen, wenn JPM einfach die Silber Futures im großen Umfang shortet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Marquardt 2401 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet Versteh nicht warum sich manche hier so aufregen, der Thread sollte lediglich zur Allgemeinbildung beitragen.... die meisten verstehen einfach nicht wie unser Geldsystem wirklich funktioniert, was für die eigenen Finanzen extrem beschissen ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 689 Beitrag melden Dezember 27, 2025 geantwortet (bearbeitet) vor 21 Minuten, UrbanViking schrieb: Hätte ich viellicht mehr differenzieren sollen. Grundsätzlich kann man Assets schon am Allzeithoch kaufen, insb. wenn man langfristig orientiert ist und man eine gute Begründung für sich hat, warum der Preis noch weiter steigen sollte. In den letzten 2 Jahren ist der Goldpreis um knapp 120% gestiegen. Ist jetzt eine etwas unprofessionelle Milchmädchenrechnung, aber wenn die Preise für Einfamilienhäuser bei mir in der Stadt von 450.000 auf knapp eine Million gestiegen wären, wäre das für mich nicht der geilste Kaufzeitpunkt. Und Rücksetzer gibt es sehr wohl. Man sieht sie nur im Langzeitchart kaum. Wer Mitte 2011 Gold gekauft hat (am damaligen Allzeithoch), ist danach bis zu 45% ins Minus gerutscht und war erst 2020 wieder +- Null. Jo gebe dir recht. Für mich sind eigentlich alle finanziellen Investments so ziemlich Fire and Forget. Bei physischem Gold und Silber, sehe ich es am Ende eher als Krisenwährung. Wenn ich mir von einem Krügerrand noch ein Brot kaufen kann wenn der Russe schon in Buxtehude steht, dann ist mir der Kurswert ja auch ziemlich latte. Ansonsten freue mich mich über die Wertentwicklung. Den Markt schlagen durch handel ist schon etwas schwierig, wäre es irgendwie wirkliche berechenbar, würden die Supercomputer von Blackrock und Co. vermutlich deutlich bessere Renditen fahren. Ist halt wie ein sehr langsames Pferderennen, bei dem auch mal ein Pferd auf dem Weg stirbt und ein neues spontan dazu kommt. vor 17 Minuten, Marquardt schrieb: Der reine Nutzen liegt in der Wertspeicherung. Bei Silber ist ca 50% der Nachfrage die Industrie. Und Marktdynamik kannst du bei Gold und Silber teilweise vergessen, wenn JPM einfach die Silber Futures im großen Umfang shortet. Ja, insbesondere Silber ist technisch recht wichtig und wird viel benötigt. Gold klar auch, aber nicht in diesem Umfang (bisher). Für mich wie gesagt eher ein seit Jahren interessantes Finanzprodukt/Finanzspeicher der auch im Ernstfall funktioniert weil selbst dann der ideele Wert noch etwas bringt. vor 16 Minuten, Marquardt schrieb: Versteh nicht warum sich manche hier so aufregen, der Thread sollte lediglich zur Allgemeinbildung beitragen.... die meisten verstehen einfach nicht wie unser Geldsystem wirklich funktioniert, was für die eigenen Finanzen extrem beschissen ist. Trotz meinem spöttischen Spruch über das Uran, hatte ich nicht die Absicht hier zu "Hass und Hetze" aufzurufen. Ob die Anderen eine andere Intention hatten kann ich nicht beurteilen. Zu deinem Eingangspost wäre es ggf. hilfreich gewesen das Thema etwas breiter aufzustellen. Eine wirkliche Aussage ist halt nicht enthalten, außer man hat sich schonmal mit dem Bankwesen, FIAT-Währung usw auseinandergesetzt. Ist dann halt ein Insider irgendwie. Den verstehen Außenstehende nicht zwingend und die die es Verstehen, wissen es sowieso. Auch wenn ich auf KI in Foren verzichten kann, wäre es hier ggf. hilfreich die im Grunde gute Idee mit Missionierungscharakter mal durch ne KI laufen zu lassen um es so zu formen, dass ein tatsächlicher Mehrwert für den den Leser entsteht der NICHT im Thema ist. An deiner Grundintention würde es ja nichts ändern, aber es würde ggf. den Gap schließen zwischen deiner marktwirtschaftlichen Erkenntnis die ein gewisses Verständnis erfordert und dem Empfänger, der das bisher noch gar nicht geschnallt hat. Dezember 27, 2025 bearbeitet von A_guy_named_Who Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
CIRKEL 91 Beitrag melden Dezember 28, 2025 geantwortet (bearbeitet) vor 21 Stunden, Marquardt schrieb: 1. Geld sind Schulden. Jeden Euro, den du auf deinem Konto hast, sind als Schulden woanders verbucht: Staatsschulden, Immobilienkredit, Unternehmensschulden, Kreditkartenschulden, Das stimmt, ist aber nicht schlimm. Geld wird von jemanden ausgegeben. Beim Fiat-Geld ist es die Zentralbank, beim Bitcoin das Mining, Gold wird auch abgebaut. Das Fiatsystem mit seinem Buchgeld erlaubt sehr viel Flexibilität, was Hin- und Herbuchen angeht. (Der Handwerker kauft neue Waren beim Zulieferer mit dem Geld seines Kunden, ohne das ständig die Goldmünzen von A nach B nach C fließen müssen). Das Fiatsystem ist ja zu Zeiten entstanden, wo es noch kein Internet und keine Blockchains gab. Damals war es recht sinnvoll, und gerade wird es Stück für Stück ersetzt bzw. digitalisiert. vor 21 Stunden, Marquardt schrieb: 2. Dein Geld auf dem Konto gehört legal gesehen nicht dir, sondern der Bank. Du hast nur einen Anspruch darauf. Es gibt gewisse rechtliche Ansprüche, die eine Bank auf das Geld auf deinem Konto hat. Genauso wie du gewisse Ansprüche auf dein Geld auf deinem Konto hast. Beide (du und die Bank) sind unter dem Rechtsstaat gestellt. Wenn du scheiße baust (zB einen Kredit nicht zurückzahlst), geht das Geld an die Bank. Natürlich gibt es einige Ausuferungen der Rechtslage, wo Konten von gewissen Leute staatskritischen Menschen gesperrt werden (Merke: Es wird ihnen nicht weggenommen). Bin ich auch kein Fan von und ist scheiße. Aber dass sowohl du als auch die Bank Ansprüche auf das Geld auf deinem Konto hat, hat einen rechtlichen Sinn. Wenn einer von euch beiden Scheiße baut, müssen keine Schuldeneintreiber in dein Haus einbrechen, sondern können durch ein gerichtliches Verfahren IHR Geld wiederbekommen. vor 21 Stunden, Marquardt schrieb: 3. Banken enteignen dich ständig, bzw. enteignen dich nicht wirklich, weil das Geld gehört ja nicht dir, aber schlussendlich haben wir immer Inflation (= Ausweitung der Geldmenge) und wenn nicht consumer price inflation, dann asset preis inflation, also Immobilien werden teurer, Aktien steigen oder Staatsanleihen steigen (ihre Zinsen fallen). Enteignung ist ein starkes Wort, was hier meiner Meinung nach nicht passt. Enteignung heißt für mich: Ich stehe mit Schrottflinten vor deinem Haus und möchte es haben, ohne einen moralischen Grund dafür zu haben. Es „enteignen“ dich auch nicht die Banken, sondern der Staat mit seiner Rechtslage zum Geldsystem. Ich finde die „moderate“ Inflation auch scheiße, insbesondere wenn im CPI die Vermögenspreisinflation nicht gemessen wird. Dadurch kommt der Staat halt immer an Kohle, um Wahlversprechen zu finanzieren, und biegt sich die Inflation so hin, dass die ja gar nicht so hoch ausfällt. Ist ein Altbekanntes Phänomen, mit wir seit Anbeginn der Demokratie kämpfen. Bitcoin scheint da eine gute Lösung zu sein, weil (wenn Bitcoin wirklich etabliert ist, in ein paar Jahrzehnten), die Bürger mit Bitcoin real sparen können und dieses Gut leicht halten können. Informierte Bürger haben das schon längst verstanden, und sparen in Vermögenswerten. vor 21 Stunden, Marquardt schrieb: Deswegen sind im Moment auch Schulden UND Vermögen (recht konzentriert) beide jeweils auf einem all time high. Denke an Staatsschulden, etc auf der einen und auf der anderen Seite Aktienkurse, Immobilienpreise etc. Den Schluss kann man daraus nicht ziehen. Das kapitalistische System führt zu Ungleichheit, weil die Reichen schneller reich werden als die „Armen“ reich werden. Merke: Beide werden aber reicher. Ein einfacher Arbeiter oder gar Bürgergeldempfänger hat heutzutage mehr als ein König vor 200 Jahren (Fließendes Wasser, Strom, einen Kühlschrank, Waschmachine, Supermarkt um die Ecke). Wir sind ALLE reicher geworden. Dass Musk, Gates oder die Aldi-Brüder scheiße reich sind, liegt ganz einfach daran, dass wir täglich mit Paypal bezahlen, Windows nutzen und bei Aldi einkaufen gehen. Die Typen haben halt für uns Menschen einen unfassbaren Mehrwert geschaffen. Und es ist BS dass die auf Kosten der Massen reich geworden sind. Dazu kann man mal Zero Sum Fallacy googlen. Nichtsdestotrotz ist hier in DE (und auch in vielen anderen Ländern) seit circa 20 Jahren etwas in der Schieflage, da die Einkommen der Mittelschicht nicht mehr wirklich ansteigen. Gründe könnten eben die Vermögenspreisinflation sein, aber auch eine hohe Steuer- und Abgabenbelastung dieser. Zudem wird in DE zu wenig innoviert, was auch an der hohen Bürokratie (zB Datenschutz) liegt. Dezember 28, 2025 bearbeitet von CIRKEL Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Marquardt 2401 Beitrag melden Dezember 28, 2025 geantwortet vor 46 Minuten, CIRKEL schrieb: Den Schluss kann man daraus nicht ziehen. Doch kann man. Weil Geld Schulden sind, führen hohe Schulden zu hohen Vermögen. Die US Staatsschulden gehen in den Aktienmarkt. vor 47 Minuten, CIRKEL schrieb: Das stimmt, ist aber nicht schlimm. Ist in dem Sinne schlimm als das der Schuldner nicht zahlen wird, wenn er pleite ist und dein Geld dann flöten geht. Ist so lange nicht schlimm, bis es schlimm wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 689 Beitrag melden Dezember 29, 2025 geantwortet (bearbeitet) vor 22 Stunden, CIRKEL schrieb: Nichtsdestotrotz ist hier in DE (und auch in vielen anderen Ländern) seit circa 20 Jahren etwas in der Schieflage, da die Einkommen der Mittelschicht nicht mehr wirklich ansteigen. Gründe könnten eben die Vermögenspreisinflation sein, aber auch eine hohe Steuer- und Abgabenbelastung dieser. Zudem wird in DE zu wenig innoviert, was auch an der hohen Bürokratie (zB Datenschutz) liegt. Das halte ich für das viel dramatischere Problem. Deutschland ist mittlerweile einfach ein Niedriglohnland im Verhältnis zur Größe des Landes und dem (ehemaligen) Stellenwert am Weltmarkt. Als die bei uns im Vertrieb anfingen mehr oder weniger ein Limit bei 130-150k durchzusetzen und zusätzlich die Fixgehälter zu kürzen, war für mich auch klar dass ich da raus muss. Klar klingt das für den Otto-Alman-Jockel nach viel Geld. Ist es relativ zur Einkommensstruktur in D sicher auch. Aber wenn in allen möglichen Bereichen selbst die High Performer, Ärzte und Tech-Spezies im Grunde kaum noch die Chance haben sich ohne sich ein Bein auszureißen mal ein Haus in Stadtnähe zu kaufen... dann läuft gewaltig etwas schief. "Sechsstellig" haben viele noch als Schallgrenze dass man da die Puppen tanzen lassen kann, aber allein seit Corona hatten wir knapp 23% inflation... die tollen 100k von 2019 sind also nur noch 77k in 25/26. Ist klar zum Teil durch unsere in Teilen mal mehr oder weniger Sozialistisch ausgerichtete Politik auch gewollt... aber es bleiben ja eben auch viele in den mittleren EInkommensschichten einfach vollständig auf der Strecke. Wenn für den Mann der Golf, den er selbst zusammenschraubt, so ein "Volks"-wagen nur noch ein feuchter Traum bleibt und er abwägen muss ob ein zweites Kind seine Familie in die Armut stürzt ist ja klar dass es kaum noch Anreize gibt mehr zu Leisten und sehr wichtiger Nachwuchs wird nicht geboren. Ist einfach echt etwas aussichtslos geworden hierzulande. Kriege auch immer die Krise wenn mir jemand sagt "uns geht es doch sooooo gut". In welchem Vergleich frage ich mich da? Klar, gegenüber der 3. Welt ist hier schon noch High-Life in Tüten angesagt, aber die Menschen sind sich nicht bewusst wie Arm sie eigentlich sind. Wir haben in Deutschland ne katastrophale Quote was Eigenheime, Aktienvermögen und Rente angeht... und die tolle Infrastruktur, auch im sozialen Sektor, zerbröckelt ja nur noch. Der vermeintlich soziale Staat kümmert sich im Grunde nur noch darum den Staat auszubauen, vergisst aber dass irgendwer die Party noch freiwillig bezahlen soll. Dezember 29, 2025 bearbeitet von A_guy_named_Who 2 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Hankson 706 Beitrag melden Dezember 29, 2025 geantwortet Der Weg zum Bitcoiner ist nicht mehr weit. 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen