Wie emotional soll eine Beziehung sein

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Habe mich letztens mit einem guten Freund, der mittlerweile seit 9 Jahren mit seiner Freundin zusammen ist und sie vergangenen Sommer auch geheiratet hat, über das Thema Beziehung / Liebe unterhalten. Er meinte, dass er noch immer Hals über Kopf in seine Frau verliebt sei. Auch wenn er andere Frauen attraktiv findet und gerne anschaut (habe ich schon einige Male live miterlebt 😉), sei er, wie fast an Tag 1 noch immer sehr verliebt und wisse, dass sie die Richtige sei. Zum einen finde ich das eigentlich eine sehr schöne Aussage und freue mich, dass die beiden so glücklich sind. Zum andere Stelle ich mir aber auch die Frage, wie emotional denn eine Beziehung sein soll.

Mit steigendem Alter, sehe ich eine LTR vielmehr als eine rationale Entscheidung. Wichtig für mich sind da Punkte wie Optik der Frau, Interessen, Beruf, Ziele, Charaktereigenschaften und so weiter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine LTR bei mir in Zukunft eine Emotionale Entscheidung sein wird.

Deshalb die Fragen an alle, die seit längerem in einer LTR sind. Wie ist das bei Euch? Habt ihr Euch Rational oder Emotional für diese Frau entschieden? (Vermutlich eine Mischform, aber es gibt bestimmt Tendenzen was dominanter war) Falls die Emotionalität eine grosse Rolle gespielt hat, wie ist diese gekommen und was unterscheidet Eure Frau / Freundin von anderen tollen Frauen?

Würde mich interessieren, wie ihr das sieht und freue mich auf Inputs und Erfahrungsberichte.

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vor 18 Minuten, Silver_Back schrieb:

Habt ihr Euch Rational oder Emotional für diese Frau entschieden?

Das eine sollte das andere immer mit einschliessen. = sollte bestenfalls das gleiche sein. 

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vor einer Stunde, Silver_Back schrieb:

Er meinte, dass er noch immer Hals über Kopf in seine Frau verliebt sei. Auch wenn er andere Frauen attraktiv findet und gerne anschaut

Allgemein:

Liebe und Attraktivität sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, ganz wichtig. Für eine Beziehung zwischen Mann und Frau ist die Attraktivität wichtig. Wenn die einmal verflogen ist, kommt sie nicht mehr zurück. Trotzdem empfindet man Gefühle (Liebe) für den Partner... Das ist ziemlich tricky, weil man insgeheim weiß, man sollte die Beziehung beenden, jedoch lassen die Gefühle keine rationale Entscheidung zu.

Dass dein Freund andere Frauen eher "intensiv" anschaut, ist zumindest ein Indiz dafür, dass die Attraktivität zu seiner Frau flöten gegangen ist. Dass er verliebt ist, wie beim ersten Tag, das nehme ich ihn ab. Aber lass dich nicht davon beirren, glaub mir. Einzig allein wie er sich verhält, zählt.

Auch so Aussagen, dass sie die richtige ist...ist blue pill mindset. Es gibt nur passende Partner.

 

vor einer Stunde, Silver_Back schrieb:

Habt ihr Euch Rational oder Emotional für diese Frau entschieden?

Die Entscheidung sollte immer rational getroffen werden. Auf Basis von Gefühlen sowas zu entscheiden ist immer ein schlechter Ratgeber. Die Wahrscheinlichkeit steigt nämlich, dass man auf die Fresse fliegt. Aber klar, Emotionen/Gefühle lassen sich nicht vermeiden und sind auch etwas schönes. Aber niemals auf Basis dessen Entscheidungen treffen.

Deshalb siehst du es auch richtig: LTR ist keine emotionale Entscheidung.

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vor 9 Stunden, ElNuevo schrieb:

Das eine sollte das andere immer mit einschliessen. = sollte bestenfalls das gleiche sein. 

Verstehe ich, aber wieso kommen diese Emotionen bei einer Frau und bei einer anderen nicht? Die Rationalen Punkte die in einer LTR wünschenswert sind, kann man sicherlich einfach benennen. Aber wie sieht es mit den Emotionalen aus? Wie merkst Du das, wie passiert es? Geht es darum, wenn Du viel Zeit mit einer Frau verbringst?

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vor 8 Stunden, Amancio schrieb:

Dass dein Freund andere Frauen eher "intensiv" anschaut, ist zumindest ein Indiz dafür, dass die Attraktivität zu seiner Frau flöten gegangen ist. Dass er verliebt ist, wie beim ersten Tag, das nehme ich ihn ab. Aber lass dich nicht davon beirren, glaub mir. Einzig allein wie er sich verhält, zählt.

Auch so Aussagen, dass sie die richtige ist...ist blue pill mindset. Es gibt nur passende Partner.

Es findet doch jeder andere Frauen attraktiv, auch wenn er in einer LTR ist. Intensiv anschauen ist natürlich noch ein Unterschied, das verstehe ich. Ich selber würde auch nie von "der richtigen" sprechen. Es gibt viele, mit denen es gut passt und auf Basis von dem muss man sich eben etwas aufbauen.

vor 8 Stunden, Amancio schrieb:

 

Die Entscheidung sollte immer rational getroffen werden. Auf Basis von Gefühlen sowas zu entscheiden ist immer ein schlechter Ratgeber. Die Wahrscheinlichkeit steigt nämlich, dass man auf die Fresse fliegt. Aber klar, Emotionen/Gefühle lassen sich nicht vermeiden und sind auch etwas schönes. Aber niemals auf Basis dessen Entscheidungen treffen.

Deshalb siehst du es auch richtig: LTR ist keine emotionale Entscheidung.

Sehe ich genau so wie Du. Aber @ElNuevo scheint z.B. anderer Meinung zu sein, dass es Hand in Hand geht. 

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vor 32 Minuten, Silver_Back schrieb:

Verstehe ich, aber wieso kommen diese Emotionen bei einer Frau und bei einer anderen nicht?

Die Frage habe ich mir letztes Jahr in meinem Report auch mal gestellt und bin da auf meine Lambo, Urus, Volvo Analogie gekommen. Die Emotionen werden zumindest bei mir eher von den auf dem Papier nicht so sicheren und stabilen Frauen getriggert. Ich verlinke mal meinen Post dazu.

 

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vor 1 Stunde, Silver_Back schrieb:

Verstehe ich, aber wieso kommen diese Emotionen bei einer Frau und bei einer anderen nicht? Die Rationalen Punkte die in einer LTR wünschenswert sind, kann man sicherlich einfach benennen. Aber wie sieht es mit den Emotionalen aus? Wie merkst Du das, wie passiert es? Geht es darum, wenn Du viel Zeit mit einer Frau verbringst?

Bin mir hier unsicher, was und wie du das genau meinst, aber ich merke doch, wenn mich eine Frau anzieht, wie meine Fantasie anspringt, ich öfter an sie denken muss, etc. Gibt ja durchaus einige Theorien, die Gefühle/Emotionen als "dicht gebündelte, gespeicherte" Ratio/Kognition sehen. Darin stecken dann soviele Informationen auf einmal, dass du das dann als "Emotion" erlebst = du spürst es körperlich. Und in diesem Paket steckt auch ganz viel aus deinem Unterbewustsein, wo du ja zunächst mal keinen direkten zugriff drauf hast.

vor 1 Stunde, Silver_Back schrieb:

ehe ich genau so wie Du. Aber @ElNuevo scheint z.B. anderer Meinung zu sein, dass es Hand in Hand geht. 

Du kannst doch für eine Frau etwas empfinden und deine Ratio, dein Verstand bleibt eingeschaltet. Das eine schliesst das andere doch nicht aus. 

vor einer Stunde, JayMuc schrieb:

Die Emotionen werden zumindest bei mir eher von den auf dem Papier nicht so sicheren und stabilen Frauen getriggert.

Das sagen wahrscheinlich viele, die dauerhaft wechselnde Partner brauchen und daher ständig etwas neues aufreissen müssen. Würdest du "sicher und stabil" bevorzugen wärst du wahrscheinlich a) in einer LTR oder b) Single (auch ohne dauerhaften Hb Kontakt) - wie die meisten halt.  

bearbeitet von ElNuevo

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vor 16 Minuten, ElNuevo schrieb:

Das sagen wahrscheinlich viele, die dauerhaft wechselnde Partner brauchen und daher ständig etwas neues aufreissen müssen. Würdest du "sicher und stabil" bevorzugen wärst du wahrscheinlich a) in einer LTR oder b) Single (auch ohne dauerhaften Hb Kontakt) - wie die meisten halt.  

Immer diese Ferndiagnosen, nur weil man mal seit 1,5 Jahren Single ist.

Aber zurück zum Thema. Die Emotionen werden meiner Meinung nach nicht von "sicher und stabil" ausgelöst, sondern von anderen Faktoren getriggert. Und ja das kann oft von nicht so sichern und stabilen Frauen getriggert werden, eben weil das Wechselspiel aus Sicher und Unsicher diese Emotionen auslöst. Ist meiner Meinung nach aber auch völlig normal und hast du am Anfang jeder Beziehung. Die sind am Anfang nämlich alle nicht sicher und stabil, weil es sich eben noch entwickeln muss dahin. Dadurch entstehen dann Emotionen oder auch Verliebtheit. Wenn es dann ein gesunde Beziehung ist, entwickelt sich diese anfängliche Unsicherheit zu Stabilität und Sicherheit. Das ist dann das, was man Liebe nennt. Das ganze ist aber meiner Meinung nach ein Prozess, der nicht von heute auf morgen oder in ein paar Wochen oder Monaten passiert

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vor 36 Minuten, ElNuevo schrieb:
vor 1 Stunde, JayMuc schrieb:

Die Emotionen werden zumindest bei mir eher von den auf dem Papier nicht so sicheren und stabilen Frauen getriggert.

Das sagen wahrscheinlich viele, die dauerhaft wechselnde Partner brauchen und daher ständig etwas neues aufreissen müssen. Würdest du "sicher und stabil" bevorzugen wärst du wahrscheinlich a) in einer LTR oder b) Single (auch ohne dauerhaften Hb Kontakt) - wie die meisten halt.  

Ungewöhnlich sowas von nem  erfahrenen Member hier zu lesen...

Es geht nicht darum, irgendeine Beziehungsform zu bevorzugen, sondern mit dem "Material" zu arbeiten was man hat. Hat ne Frau zu viele Red Flags, ist sie keine Frau für ne Beziehung, ganz einfach. Dann höchstens F+.

Erfüllt sie die persönlichen Mindestanforderungen (Optik, Charakter/Vibe, Sexqualität), dann kann man über eine LTR nachdenken, so einfach ist das.

Mit dem mindset: "sicher und stabil" durchs Leben zu laufen bei einer Partnerwahl, erzeugt Bedürftigkeit, was zu falschen Entscheidungen führt, was letztendlich zu Leid führen kann. 

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vor 9 Minuten, JayMuc schrieb:

Die sind am Anfang nämlich alle nicht sicher und stabil, weil es sich eben noch entwickeln muss dahin.

Am Anfang steckt man auch in der Kennenlerphase und man ist noch nicht zusammen. In dieser Phase geht es max. darum ob man Sicherheit oder Unsicherheit "halten" kann und ob es überhaupt ein Thema ist (sehe ich auch als unbewussten Test für beide).

vor 12 Minuten, JayMuc schrieb:

Und ja das kann oft von nicht so sichern und stabilen Frauen getriggert werden, eben weil das Wechselspiel aus Sicher und Unsicher diese Emotionen auslöst. Ist meiner Meinung nach aber auch völlig normal und hast du am Anfang jeder Beziehung.

Kann sein, finde ich aber schon nicht normal, ein on/off am Anfang. Und ja, das kann süchtig machen = intermittierende Verstärkung, kann aber auch sehr abstossend sein weil es mMn. schon eine milde red-flag ist. 

vor 14 Minuten, JayMuc schrieb:

Dadurch entstehen dann Emotionen oder auch Verliebtheit.

...ist dann aber, ob bewusst oder unbewusst, "herbeimanipuliert".

 

vor 16 Minuten, JayMuc schrieb:

Immer diese Ferndiagnosen, nur weil man mal seit 1,5 Jahren Single ist.

Sorry, passte nur gerade so gut. Aber ich kenne dich nicht. Ich habe auch extra geschrieben das viele von denen den gleichen Gedanken haben, wollte dich da jetzt nicht zwingend mit einschliessen.

Ich finde nur, dass es selten Zufälle gibt. Wenn "Unsicherheit" eher "Lust" triggert und bei "Sicherheit" die Lust verschwindet, dann ist das - entegegen der weitläufigen Meinung - mMn. nicht normal = zerschossenes Bindungssystem. 

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vor 4 Minuten, Amancio schrieb:

Erfüllt sie die persönlichen Mindestanforderungen (Optik, Charakter/Vibe, Sexqualität), dann kann man über eine LTR nachdenken, so einfach ist das.

...bei dir.

vor 4 Minuten, Amancio schrieb:

Mit dem mindset: "sicher und stabil" durchs Leben zu laufen bei einer Partnerwahl, erzeugt Bedürftigkeit, was zu falschen Entscheidungen führt, was letztendlich zu Leid führen kann

Genau, danke. Du machst es aus "Schutz", nicht weil du willst = "Ich wünschte die Welt wäre anders, aber bleib realistisch".

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vor 5 Minuten, ElNuevo schrieb:

Am Anfang steckt man auch in der Kennenlerphase und man ist noch nicht zusammen. In dieser Phase geht es max. darum ob man Sicherheit oder Unsicherheit "halten" kann und ob es überhaupt ein Thema ist (sehe ich auch als unbewussten Test für beide).

Klar, die Kennenlernphase ist immer ein Test.

vor 5 Minuten, ElNuevo schrieb:

Kann sein, finde ich aber schon nicht normal, ein on/off am Anfang. Und ja, das kann süchtig machen = intermittierende Verstärkung, kann aber auch sehr abstossend sein weil es mMn. schon eine milde red-flag ist. 

vor 31 Minuten, JayMuc schrieb:

Muss ja nicht immer ein on/off sein. Aber in der Kennenlernphase ist die Beziehung nicht sicher, eben weil es noch keine Beziehung ist und die berühmte "Was sind wir?" Frage noch nicht kam. Bis dahin wissen beide Seiten ja nicht sicher, was der andere denkt und ob er sich eine Beziehung vorstellen kann. Das es eine Red-Flag ist, wenn es zu stark ausgeprägt ist, ist auch klar. Aber diese leichte Unsicherheit, das Vermissen usw. führt zu Emotionen

vor 10 Minuten, ElNuevo schrieb:

...ist dann aber, ob bewusst oder unbewusst, "herbeimanipuliert".

Wenn du es so sehen willst, ist letztendlich alles im Leben herbeimanipuliert. Im Dating-Kontext machst du ja alles bewusst oder unbewusst mit dem Ziel, dass dich dein Gegenüber gut findet

vor 11 Minuten, ElNuevo schrieb:

Sorry, passte nur gerade so gut. Aber ich kenne dich nicht. Ich habe auch extra geschrieben das viele von denen den gleichen Gedanken haben, wollte dich da jetzt nicht zwingend mit einschliessen.

Ich finde nur, dass es selten Zufälle gibt. Wenn "Unsicherheit" eher "Lust" triggert und bei "Sicherheit" die Lust verschwindet, dann ist das - entegegen der weitläufigen Meinung - mMn. nicht normal = zerschossenes Bindungssystem. 

Ich bin da entspannt. Bin aber auch der Meinung, dass eine gewisse Unsicherheit bei jedem etwas triggert. Ist immer die Frage wie ausgeprägt das ganze ist. Genauso wie ich auch der Meinung bin, dass Sicherheit immer ein stückweit zu langeweile führt. Wie bei allem in Leben, kommt es drauf an die richtige Balance zu finden

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vor 11 Minuten, ElNuevo schrieb:

Genau, danke. Du machst es aus "Schutz", nicht weil du willst = "Ich wünschte die Welt wäre anders, aber bleib realistisch".

Also ich hoffe ich hab dich jetzt richtig verstanden.

Ich mache das weil ich es will. Meine Aufgabe als Mann, ist nicht zu binden. Das ist die Aufgabe der Frau. "Sicher und stabil" ist eine feminine Denkweise.

Das wir in einer feministischen Gesellschaft leben und dass Männer immer mehr verweichlichen und denken sie müssten mit einer Frau eine "sichere und stabile" Beziehung führen, das muss ich dir jetzt glaub ich nicht erklären...

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vor 6 Minuten, JayMuc schrieb:

dass Sicherheit immer ein stückweit zu langeweile führt. Wie bei allem in Leben, kommt es drauf an die richtige Balance zu finden

This!!

das Wort Sicherheit geht Hand in Hand mit Bedürftigkeit, was auch zur Langeweile führt, natürlich. Dadurch geht die Attraktivität verloren. Und um das gehts ja bei diesem Thread unter anderem. Attraktivität hält die Beziehung zusammen. Und nicht Sicherheit, Emotionen oder Gefühle. Musste ich auch auf die harte Tour lernen übrigens.

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vor einer Stunde, Amancio schrieb:

@ElNuevo was wären deine persönlichen Mindestanforderungen? oder wie qualifiziert sich die Frau für dich für eine LTR?

Klingt jetzt etwas abgedroschen, aber ich hatte immer genau die Frauen, die ich wollte. Und ich spreche jetzt von meinen mehrjährigen LTR´s. 

Mindestanforderungen gibt es - hübsch, etwa gleiche Bildung, gleicher Humor, keine Partybraut = gleiche Werte = Sex ist nicht causal, sondern gezielt und ordnend, nicht ungezielt, unordnend und aktivierend

vor einer Stunde, Amancio schrieb:

Das wir in einer feministischen Gesellschaft leben und dass Männer immer mehr verweichlichen und denken sie müssten mit einer Frau eine "sichere und stabile" Beziehung führen, das muss ich dir jetzt glaub ich nicht erklären...

Weiss nicht genau woher ich es habe, aber Männer wollen im Gunde noch das gleich wie vor 50 Jahren. Das Problem liegt nicht daran, dass die meisten Männer eher zur Frau werden, sondern das viele Frauen eher zum Mann werden = Karriere, keine Kinder, keine Bindung, viele wechselnde Partner = genau das, was die Feministen unter toxische Maskulinität verstehen, immitieren mehr und mehr Frauen.

vor 59 Minuten, Amancio schrieb:

das Wort Sicherheit geht Hand in Hand mit Bedürftigkeit, was auch zur Langeweile führt, natürlich.

Ich denke wir müssen hier erstmal die Wörter definieren, weil unter Sicherheit versteht jeder etwas anderes. Der eine ist sicher, indem er viel Geld sammelt, viele Frauen datet, viel reist und der andere ist sicher wenn er sich fest bindet und eine Familie gründet. Ich meine hier mit Sicherheit = Klarheit und zumindest einen groben Weg wohin die Reise führt. Und falls das gegeben ist, kommt selten bis kaum Langeweile auf, wobei ich das Problem mit Langeweile auch nicht ganz verstehe, da ich Langeweile eher mit Frieden verbinde, ich weiß, viele sehen das komplett anders. 

Und ich glaube auch hier, dass viele Langeweile mit einer Art niederschwingenden Depression verwechseln, die natürlich dann spürbar wird, wenn mal nichts zu tun ist. Und dadurch ist man natürlich "bedürftig" nach Ablenkung, nach einem neuen Leben, nach "Fastfood", nach schnellem Sex = Flucht in die Fantasie. 

bearbeitet von ElNuevo

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vor 1 Stunde, ElNuevo schrieb:

Am Anfang steckt man auch in der Kennenlerphase und man ist noch nicht zusammen. In dieser Phase geht es max. darum ob man Sicherheit oder Unsicherheit "halten" kann und ob es überhaupt ein Thema ist (sehe ich auch als unbewussten Test für beide).

Kann sein, finde ich aber schon nicht normal, ein on/off am Anfang. Und ja, das kann süchtig machen = intermittierende Verstärkung, kann aber auch sehr abstossend sein weil es mMn. schon eine milde red-flag ist. 

...ist dann aber, ob bewusst oder unbewusst, "herbeimanipuliert".

 

Sorry, passte nur gerade so gut. Aber ich kenne dich nicht. Ich habe auch extra geschrieben das viele von denen den gleichen Gedanken haben, wollte dich da jetzt nicht zwingend mit einschliessen.

Ich finde nur, dass es selten Zufälle gibt. Wenn "Unsicherheit" eher "Lust" triggert und bei "Sicherheit" die Lust verschwindet, dann ist das - entegegen der weitläufigen Meinung - mMn. nicht normal = zerschossenes Bindungssystem. 

Richtig.  Und wie man in forum sieht laufen alle immer wieder in den gleichen hamsterrad. Ich ziehe bewusst immer wieder Männer an die ihren frame durch andere Männer verlieren. Immer der beste Kumpel.  Die nichts ohne seine Erlaubnis tun können.  Das zu erkennen und vorweg auszufiltern schafft man nicht von heute auf morgen.  Und vielen geht's hier genauso.  Wobei manche sich dessen nicht mal bewusst sind. Ziehst du nicht auch unbewusst immer wieder die gleichen Problem behafteten Frauen an ? Oder hast du es geschafft dein Muster zu brechen und diese frühzeitig zu erkennen und auszusortieren? 

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vor 19 Minuten, kissandra_streetcat306 schrieb:

Richtig.  Und wie man in forum sieht laufen alle immer wieder in den gleichen hamsterrad.

Damit wir uns richtig verstehen, ich kenne das auch von mir. Bin auch mehr oder weniger im Hamsterrad "gefangen".

vor 21 Minuten, kissandra_streetcat306 schrieb:

Ziehst du nicht auch unbewusst immer wieder die gleichen Problem behafteten Frauen an ? Oder hast du es geschafft dein Muster zu brechen und diese frühzeitig zu erkennen und auszusortieren? 

Ne, erschreckenderweise wurde das bei mir tendenziell über die Jahre schlimmer mit endgame Borderlinerin (oder was auch immer). Ich habe aber bisher unterschiedliche Frauen angezogen, kenne auch die Nähe - Distanz Spielchen, die funktionieren, auf langer Sicht natürlich nicht. Ich war auch lange vermeidend, weil Frau und Kinder für mich nicht in Frage kamen, wusste, dass ich nicht so weit bin. Das hat aber viele Frauen angezogen, weil viele Menschen nun mal selbst vermeidend sind. Nur wenn du plötzlich von "vermeidend" zum anderen Pol wechselst, triffst du wahrscheinlich erstmal dein "altes-Ich" als Frau, was natürlich richtig hart sein kann. Darin liegt aber dann die Einsicht. "Ach, so scheiße war ich auch mal, ganz übel! - Will ich nicht mehr hin."

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vor 4 Stunden, JayMuc schrieb:

Die Frage habe ich mir letztes Jahr in meinem Report auch mal gestellt und 

 

Danke fürs teilen. Habe es mir durchgelesen und finde die Analogie echt gut. Sportwagen fahren macht grossen Spass, aber Sicherheit und Komfort hat schon auch seine Vorteile. Im Endeffekt wollen wir doch immer alle, das beste aus beiden Welten, also wie von Dir so schön beschrieben, den Urus. Auch sehr passend, denn von diesen Autos sieht man, mal abgesehen von Dubai, sehr selten welche. Mein Problem ist eben, dass ich weiss, dass es solche Frauen gibt und wieso sollte ich mich dann mit dem einen oder anderen zufrieden geben, wenn man doch auch beides haben kann. (Oder könnte) 

Ich werde nun versuchen meinen Wert immer weiter zu steigern um so dem einen oder anderen Urus zu finden. 😉 

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vor 45 Minuten, Silver_Back schrieb:

Danke fürs teilen. Habe es mir durchgelesen und finde die Analogie echt gut. Sportwagen fahren macht grossen Spass, aber Sicherheit und Komfort hat schon auch seine Vorteile. Im Endeffekt wollen wir doch immer alle, das beste aus beiden Welten, also wie von Dir so schön beschrieben, den Urus. Auch sehr passend, denn von diesen Autos sieht man, mal abgesehen von Dubai, sehr selten welche. Mein Problem ist eben, dass ich weiss, dass es solche Frauen gibt und wieso sollte ich mich dann mit dem einen oder anderen zufrieden geben, wenn man doch auch beides haben kann. (Oder könnte) 

Autos sind aber Objekte. Es geht doch beim "attachen" zum anderen Menschen erst einmal gar nicht um Spass, Sicherheit, Komfort und PS. Das ist max. eine Initialzündung. Und falls doch, wirst du nach einer Zeit selbst wie eins behandelt und behandelst andere ebenso. Und daraus ergeben sich katastrophale Beziehungsdynamiken. 

Wie sagte Sam Vaknin mal so schön.

"What is a sign of mental health? - If you prefer people over objects."

Falls nicht, stehst du dein Leben lang im Autohaus, suchst dir verschiedene Autos aus, kannst aber mit keinem glücklich werden. 

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vor 26 Minuten, ElNuevo schrieb:

Autos sind aber Objekte. Es geht doch beim "attachen" zum anderen Menschen erst einmal gar nicht um Spass, Sicherheit, Komfort und PS. Das ist max. eine Initialzündung. Und falls doch, wirst du nach einer Zeit selbst wie eins behandelt und behandelst andere ebenso. Und daraus ergeben sich katastrophale Beziehungsdynamiken. 

Der Sinn einer Analogie ist doch, dass man ein komplexes Thema in einem anderen Lebensbereich vereinfacht darstellt, damit das komplexe Thema besser greifbar wird. Der Urus steht hier sinnbildlich für die Frau, die eben vieles mitbringt. Das ein menschliches Wesen komplexer ist, als irgend ein Auto (oder auch sonst irgendetwas) streitet ja niemand ab. Das Thema mit dem "Du kannst Frauen nicht mit Autos vergleichen" gibt es öfters hier im Forum und die Meinungen sind gespalten. 

Hier ein Beispiel:

vor 26 Minuten, ElNuevo schrieb:

Wie sagte Sam Vaknin mal so schön.

"What is a sign of mental health? - If you prefer people over objects."

Falls nicht, stehst du dein Leben lang im Autohaus, suchst dir verschiedene Autos aus, kannst aber mit keinem glücklich werden. 

Hier unterscheiden wir uns: Ich mache mein eigenes Glück einzig und alleine von mir selbst abhängig. Ich suche nicht eine Beziehung um glücklich zu sein. Ich will eine Frau, die auch glücklich mit sich selbst ist und wenn es dann passt, dann gibt es für beide Leben einen Mehrwert. Vielleicht liege ich falsch und man braucht für das vollkommene Glück einen Partner. Aber aus heutiger Sicht sehe ich das nicht so und verhalte mich auch dementsprechend. 

 

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vor 1 Stunde, Silver_Back schrieb:

Mein Problem ist eben, dass ich weiss, dass es solche Frauen gibt und wieso sollte ich mich dann mit dem einen oder anderen zufrieden geben, wenn man doch auch beides haben kann. (Oder könnte) 

Das ist meiner Meinung nach das Problem, wenn man erfolgreich mit Frauen ist. Man weiß, was theoretisch möglich ist und setzt das dann als Standard.

vor 47 Minuten, ElNuevo schrieb:

Autos sind aber Objekte. Es geht doch beim "attachen" zum anderen Menschen erst einmal gar nicht um Spass, Sicherheit, Komfort und PS. Das ist max. eine Initialzündung. Und falls doch, wirst du nach einer Zeit selbst wie eins behandelt und behandelst andere ebenso. Und daraus ergeben sich katastrophale Beziehungsdynamiken. 

Die Autos waren in meinem Beispiel ja nur zur Veranschaulichung. Kern der Aussage ist eher, dass es Frauen gibt, die auf dem Papier viel mitbringen, aber halt nicht das gewisse etwas haben. Dann gibt es Frauen, die haben zu viel von dem gewissen etwas und sind dadurch nicht langfristig handelbar. Und dann gibt es noch die Mischung aus beidem, die aber eher selten ist. Wie hier schon erwähnt, geht es um die richtige Balance zwischen den beiden Gegensätzen und da die für einen selbst passende Mischung zu finden für eine LTR. Und da sind die meisten Frauen eher auf einer von beiden Seiten, als die passende Mischung.

Und ja, ich glaube auch, dass es schwierig wird, umso mehr Erfahrung man mit Frauen gesammelt hat. Man weiß einfach mehr was man will, was gut ist und vorallem was man nicht will.

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vor 3 Minuten, Silver_Back schrieb:

Hier unterscheiden wir uns: Ich mache mein eigenes Glück einzig und alleine von mir selbst abhängig. Ich suche nicht eine Beziehung um glücklich zu sein. Ich will eine Frau, die auch glücklich mit sich selbst ist und wenn es dann passt, dann gibt es für beide Leben einen Mehrwert. Vielleicht liege ich falsch und man braucht für das vollkommene Glück einen Partner. Aber aus heutiger Sicht sehe ich das nicht so und verhalte mich auch dementsprechend. 

Ja, so sollte es ja auch sein (Vorausgesetzt du bist nicht völlig abgekapselt). Ich weiß nicht, wo du da etwas anderes heraus liest. Der Punkt war hier eher, dass du dich ja auch selber so siehst wie andere und auch genau so mit dir umgehst wie mit anderen. 

vor 11 Minuten, Silver_Back schrieb:

Der Sinn einer Analogie ist doch, dass man ein komplexes Thema in einem anderen Lebensbereich vereinfacht darstellt, damit das komplexe Thema besser greifbar wird. Der Urus steht hier sinnbildlich für die Frau, die eben vieles mitbringt.

Ich kann mich ja jetzt täuschen, aber eine Frau für eine Beziehung zu finden ist jetzt sicher kein hochkomplexes Thema. Die eigentlich Beziehung, die sich daraus ergibt, ist es maybe. Die Beziehung scheitert aber selten daran, dass jemand plötzlich ein Hb10 Boxenluder (unsicher) oder eine Hb5 strickende Mutti (sicher + bequem) zu hause sitzen hat = das klingt doch eher nach Madonna/whore oder ganz anderen eigenen Thematiken. 

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vor 5 Minuten, JayMuc schrieb:

Wie hier schon erwähnt, geht es um die richtige Balance zwischen den beiden Gegensätzen und da die für einen selbst passende Mischung zu finden für eine LTR. Und da sind die meisten Frauen eher auf einer von beiden Seiten, als die passende Mischung.

Für viele, ich hoffe für die meisten, sind diese scheinbaren Gegensätze, sicher integriert (keine Gegensätze!) und dann schaut man auf das Beispiel und denkt. Worüber reden die jetzt da?

Wie gesagt, dass sind eher nicht integrierte Thematiken, die im inner Game eine Rolle spielen mögen, im Außen aber derart nicht vorkommen. 

Hb10, der Sportwagen mag dann zwar eine 10/10 sein, ist gut für eine Spritztour, sinkt aber in der attraction, weil sie ihre Karre mit jedem teil. (Archetyp der whore)

Und die Hb 5 Mutti, sitzt strickend auf der Couch, ein klassisches Mauerblümchen, die sich Liebevoll um den Nachwuchs kümmert. (Archetyp der Mutter)

 

Man muss da nichts zwischen suchen, oder abwägen. Das trägt jede normale Frau beides in sich (natürlich nicht in der extremen Form). 

 

 

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