ElNuevo

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  1. Mein Verständnis davon ist, jemand mit normalem/stabilem Selbstwert fühlt alles genau so, das Gehirn wird angetriggert, das Kopfkino kommt in Gang und anstatt da raus zu gehen, sich abzulenken, oder es zu unterdrücken kann dieser sich davon dissoziieren = "Mein Gehirn denkt gerade dies und jenes und läuft Amok, ich bin das aber nicht, identifiziere mich auch nicht damit, sondern Beobachte es nur." D.h. ich merke, wenn meine Gedanken frei drehen, kann dies entsprechend einordnen, reguliere mich dadurch selbst und bleibe damit weitgehend in der Realität. Manche können das wahrscheinlich nicht, denken sie sind ihre Gedanken und das führt dann wahrscheinlich zu Realitätsverlust und Impulsivität. = Schlechter bzw. Instabiler Selbstwert = Regulation über das Außen = um stabil zu bleiben bin ich Abhängig(!) von einem super Job, ein fettes Auto, ein Haus, eine Rotation mit vielen Hb´s, eine perfekte Jaw-line, krasser Bizeps + Pectoralis, Lean-sein, Schlauchbootlippen, Doppel D Titten, man könnte es unendlich fortsetzen.
  2. Hast du Angst, er könnte.... ...ähnliche Gedanken haben, wie du?
  3. Das ist aus meiner Sicht ein Punkt (Herzblut + hohe Resonanz), der mir positiv auffällt und doch noch Mut und Hoffnung macht. Ich gebe dir aber recht, dass sowohl Diagnosen, als auch nicht argumentative "Das ist ganz falsch, was du machst!" Aussagen Übergriffig sind. Ich für meinen Teil, möchte nicht in einer Welt leben, in der Beziehungen geradezu "konzernartig" seziert werden, in etwas so, als würde man sich um einen neuen Key-Account Kunden bemühen, mit möglichst geringem Risiko für einen selbst, dafür auf der anderenseite mit max. Outcome für den Konzern. Das hat in meiner Welt nichts mit gesunden Beziehungen zu tun, sondern spiegelt max. Unsicherheit, Bedürftigkeit gepaart mit wenig bis kein Selbstvertrauen in die eigene Person und Fähigkeiten wieder. Wäre man oder frau von den eigenen Eigenschaften überzeugt, würde es keinen Thread wie diesen hier geben.
  4. Jeder normal sterbliche hätte die Verbindung ganz abgebrochen. Da du Sandy initiativ warst, hättest du die gesamte Verbindung kappen sollen. "Wir bleiben Freunde, aber Sex habe ich jetzt exklusiv mit jemand anderen!" *Peng! Kannst du das für dich nicht umdrehen? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber leidest du bestenfalls an einer autistic spektrum Störung? Sozial kann man doch kaum so blind sein. Und natürlich hätte "R" hier nach ganz klar alles cutten müssen, ohne Erklärung oder sonst was. Rausgehen, sich bei sich selbst ausheulen und weiter ziehen.
  5. Sicher? Alles was du tust hat eine neurobiologische Komponente (der Satz klingt gut, ist aber nichts-sagend). Definieren wir eine "Sucht" als eine wiederkehrenden (Zwangs-)Handlung, ist wahrscheinlich jeder ganz physiologisch damit geboren (ist in jedem angelegt), unabhängig davon, ob der Lebensweg monogam oder polyamor ist. Süchte geben Struktur und halt, sind damit individuell stabilisierend. Fast jeder lebt das unterscheidlich aus, der eine ist Fresssüchtig, der eine Arbeitssüchtig, wieder ein anderer Internetsüchtig und ein andere Beziehungssüchtig. Falls du mit "neurobiologischer Komponente" den rein körperlichen Entzug meinst - der ist gut behandelbar und nach einem stationären Aufenthalt sogar bis zu 100% geheilt. Nur dann kommt leider wieder die psychische Komponente dazu - das Individuum destabiliert - es wird rückfällig um sich wieder stabilisieren zu müssen und hier ist es mMn. egal ob es sich um eine Substanz, Essen, Arbeit oder plump gesagt - Sex mit häufig wechselnden Partnern handelt. Das ist mehr oder weniger das Gleiche....
  6. Nein, so ist es. Das bestreitet auch nicht ernsthaft jemand. Das Problem liegt doch nicht darin pot. mehrere Beziehungen gleichzeitig führen zu können, sondern dass man mehr oder minder tiefste Bindungen, auch irgendwann wieder aufgeben muss. Die "breakups" sind der schwierige bis unmögliche Teil. Und da kannst du noch so sehr mit dem Finger schnippen und sagen... "Jetzt bin ich halt monogam, will Kind Haus und alles was dazu gehört" - wenn du > 10 Jahre den Gegenpart dazu eingenommen hast. Du bist und du wirst zu dem was du tust. Die Ebene wird zu deiner Essenz, weit mächtiger als dein Verstand. Lebst du 20+ Jahre promisk, wirst du dein Leben lang eine Art "trockener" Alkoholiker sein, auch wenn du da aussteigen willst. Die wenigsten schaffen das.....
  7. Das ist doch schon das Problem. „Das Gefühl ist da, bei beiden.“ Läge das Gefühl bei einem hättest du gar keine Zweifel. Immerhin sind es bei dir „nur“ zwei. Es gibt wahrscheinlich auch Frauen die sagen. „Ja, das Gefühl ist da, bei allen sieben Typen.“ Womit wir wieder bei der Biologie wären, an der man wie Frau letztendlich gebunden ist.
  8. Du hast jetzt hier unzählige Meinungen gehört, die deine Kohärenz anzweifeln. Ein Gefühl in etwa wie "Da passt was nicht!". Alles hast du abgewehrt, entwertet und in dir nicht einen Hauch Zweifel aufkommen lassen. Dir ist aber bewusst, dass wir nicht die flüchtigen Gefühle meinen, wie "ich habe jetzt Bock auf Pizza, Döner, BDSM, Doggy etc.", sondern eher die langfristigeren ruhigen Gefühle, wie Zugehörigkeit, die dir eher eine Form von Richtung und Ruhe und Orientierung geben (sollten).
  9. Ja, hast du. Und jetzt lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster und ich nehme Bezug zu meinem zweiten Post hier. Es scheint so zu sein, als das du dich mit einem unlösbaren Problem sicherer fühlst, als mit keinem Problem, denn wenn es kein Problem gäbe, müsstest du dich entscheiden und Verantwortung tragen, was für dich schwerer wiegen würde. Von daher, noch einmal. Es scheint dir nicht um die Lösung, sondern um das Problem zu gehen, was du mit aller Macht zu verteidigen versuchst.
  10. ganz grob, Je höher mein Autonomiebedürfnis in einer Beziehung, desto eher fühle ich mich eingesperrt. Falls das wahr wäre, würden sich daraus für dich Antworten und keine Fragen ergeben.
  11. Das kann jeder nachvollziehen, weil es so allgemein formuliert ist, wie ein tägliches Horoskop. = im Grunde steht hier nichts. Menschen können Entscheidungen die mit Dingen zu tun haben schlecht einschätzen, wie z.B. Karriere, Selbständigkeit, Aktienkäufe etc. Menschen können aber andere Menschen mit einer Trefferquote von >90% einschätzen, und das nur aus dem Beziehungskontext heraus. Wir sind dafür gebaut und in der Regel recht treffsicher, es sei denn, die Ebene ist nur schwer zugänglich, aus welchen Gruünden auch immer. Wenn du die Beziehungen auf "Zutaten" reduzierst, die nicht mehr im perönlichen Beziehungskontext stehen, diese danach zwecks Entscheidungsfindung bewertest, dann reden wir hier primär von "Objektbeziehungen". Und diese Methode sehe ich hier als große Schwäche.
  12. Fragen, die mal beantwortet werden sollten. Du betrachtest ja kontrollierende Männer als "unsicher". Die Frage ist jedoch immer, worauf hier tatsächlich reagiert wird. Reagieren diese Männer auf den "Betrug" selbst, oder sind sie unbegründet "eifersüchtig"? -> Stichwort, männliche Freunde. Das wird heutzutage ja gerne als Waffe eingesetzt. "Ich schlafe halt mit anderen, du bist doch nur eifersüchtig" -> was defacto ein brainwasch ist, denn instinktiv gibt es weltweit kaum ein größerer Trigger als "körperlicher Betrug". -> das trägt der Mensch von Natur aus in sich, nicht alle, aber zumindest > 90%. Dann postest du deine Geschichte "ich kann mich zwischen zwei Männern nicht entscheiden" in unterschiedlichsten Foren. Die Frage ist aber doch, woher rührt deine Motivation? Du möchstest dir in deiner Beziehungsfrage ja absolut(!) sicher sein und daher bist du ja hinsichtlich der Frage "max.- unsicher" und traust dir selbst nicht über den Weg. Das ist das gleiche Problem, welches du den unsicheren Männern zuschreibst, du es aber "nur" auf einer anderen Ebene ausspielst. Du bist aber ebnso unsicher und needy, wie die von dir angeklagten kontrollierenden Männer. Wenn du die emotionale Seite deiner Beziehung(en) ausklammerst, gehst du damit aus der Beziehung, was zwischenmenschlich natürlich nur schlecht funktioniert und womit wir wieder beim Autokauf wären. Sobald du ein besseres siehst (mehr PS, Luxoriöser, entspricht mehr meinem lifestyle) kannst es einfach austauschen, ohne mit der Wimper zu zucken. Und das merken Menschen in deiner Nähe natürlich, was schon mal spontane Übelkeitsattacken auslösen kann, denn wer will so gesehen werden?
  13. Du hast dich vorab dazu entschieden, dich nicht entscheiden zu können und das ist keine Frage der Ratio, sondern deines selbst, merkst es aber nicht, weil du von dir "disconnected" bist. Das kannst du auch noch weiter tragen. Das ist nicht nur im Forum so, sondern gilt neuerdings auch für Beziehungen, für den Arbeitsplatz und zieht sich mittlerweile bis in die Familie = "Pinsel mir den Bauch - Puste mir Zucker in den Arsch", aber damit das klar ist, "ich habe immer recht!". Gefallen mir die Antworten nicht, bekomme ich zu wenig Aufmerksamkeit, swipe ich weiter nach rechts, breake mit meiner toxischen Familie, mit dem toxischen Arbeitgeber und suche mir was neues. Ich bin modern, autark, brauche niemanden = Selbstsucht = narzisstische traits = ich bin die Welt.
  14. Willst du denn überhaupt einen dieser Männer, oder willst du deine Ziele mithilfe einen dieser Männer erreichen? Weißt du denn was die Männer wollen? Schwierig finde ich auch Beziehungen mit Körperlichkeit "upzugraden". Das ist in der Praxis meist problembehaftet und funktioniert nicht, denn sonst wärst du mit einen der Männer schon lange in einer LTR.
  15. Halte die Geschichte für konstruiert. Welche Freundin erzählt dem Mann ihrer Freundin, dass sie es mit der Loyalität nicht so genau nimmt`? Falls die Geschichte wahr ist, würde ich nach so einer Geschichte erstmal meine Frau hinterfragen, denn gleicher Umgang = gleiche Werte, oder eben (ggf. wie hier) auch nicht. Nothing beats Fantasy. Und wer eignet sich da besser, als ein unerreichbarer (verheiratet, noch nicht körperlich) Mann. Das ist Masturbation mit einem idealen und max. austauschbaren Avatar. = nicht real! = sicher! Gibt es auch bei unzähligen Männern. siehe oben. Fantasy > Realität