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Gesammelte Erlebnisse eines Katzenlebens

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Das gefällt der Katze! #1

Komplimente sind so eine Sache. Laut PU-Theorie bekommen wir Frauen wohl ständig welche. Ich brauche nur hinaus auf die Straße zu gehen und werden mit Komplimenten von den vor der Haustür wartenden Orbitern überschüttet!? Nein, so ist das wirklich nicht. Was wir allerdings tatsächlich oft bekommen, wenn wir ein Kompliment bekommen, dann ein lieblos rübergereichtes, wenn auch in dem Moment sicher ehrlich gemeintes. Oftmals gleicht dieses Kompliment dann mehr einer sachlichen Feststellung als ein wirklich von innen kommender Ausdruck der Wertschätzung. Geschenke überreicht man auch liebevoll verpackt in Geschenkpapier, mit Zierat dran und das, obwohl man den Inhalt sowie die Geste des Schenkens weiß Gott auch ohne das störrische Papier und die schlangenartigen bunten Bänder überreichen könnte. Meistens ahnt der Beschenkte aufgrund der Form und Beschaffenheit des Päckchens schon, was darin ist. Also warum machen wir uns die Mühe, dass Buch in das unverschämt teure Papier zu stopfen, hoffentlich falten- und knitterfrei, und plagen uns dann noch mit dem Geschenkband herum anstatt gleich das Buch mit einem von Herzen kommenden "da!" an den Beschenkten zu geben? Meiner Meinung nach, weil wir Estheten sind. Wir mögen schöne Dinge (wobei jeder Schönheit selber definiert) und wir schätzen den zusätzlichen Aufwand des Verpackens ebenso wie die Freude des Auspackens. So ist es auch mit den Komplimenten. Ein neutrales "du bist schön" lässt mich kalt. Zum ersten sicher, weil ich es auf diese Weise zu oft gehört habe, zum zweiten weil ich diese Informationen schon kenne, zu dritten, weil Schönheit nichts auf das man stolz sein kann (mein Aussehen ist zu großen Teilen genetisch vorgegeben) und zu letzt, weil ein sachliches "du bist schön" nach allgemeinen Kriterien vielleicht richtig ist, aber nichts in mir rührt. Als Antwort auf so etwas fällt mir dann immer nur ein "Hm" oder "Äh, ja, danke" ein. Inzwischen sage ich meistens: "ich richte es meinen Eltern aus, dann sind sie stolz auf sich!" mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Bleiben wir bei dem Satz "du bist schön". Das letzte Mal, als mich dieser Satz wirklich verzaubert hat, saß ich mit einem Mann auf der Couch, wir tranken Wein und er streichelte zart meinen Unterschenkel, was mich, nebenbei bemerkt, schon fast um den Verstand brachte. Wir hatten gerade über Verflossene gesprochen und über unsere Gefühle nach der Trennung. Insgesamt also eine sehr intime Situation mit hohem Nähegrad. In einer Gesprächspause, während wir beide über unserem Wein dahinsannen, griff er plötzlich meine Hand, starrte mich an und erklärte mir auf Spanisch, dass ich die schönste Frau der Welt sei. Zack, das saß. Ich glaube, ich bin so errötet, dass der Wein neben mir verblasste. Wo ist gleich meine Contenance? Weg, einfach weg. Ich empfand dieses Kompliment als grundehrlich, aus dem tiefsten Inneren kommend und nebenbei bemerkt war es ziemlich schmeichelhaft, so etwas von einem Mann zu hören, der einige Jahre mehr auf dem Buckel hat als ich und sich durch sämtliche Betten gevögelt hat, denen er habhaft werden konnte. Obwohl ich mich niemals auch nur ansatzweise als schönste Frau der Welt betiteln würde, hat das irgendwie gesessen. Der verfluchte Charmeur, der wusste genau, wie es geht! Ein anderes Beispiel ist das obligatorische "du siehst gut aus". Auch das kann man sachlich-nüchtern feststellen. Oder man hat da einen Mann, der einen förmlich mit Blicken verschlingt, weil man in dem Kleid so unglaublich gut aussieht. Oder die Jeans den Arsch so perfekt rundet. Da braucht es keine Worte mehr, das sieht frau am Blick des Mannes, wie gut ihr die Kleidungsstücke gerade stehen. Fazit / Lessons learned: Es ist nicht wirklich wichtig, was man sagt, es ist wichtiger, wie man es sagt. Von wem das Kompliment kommt, bildet manchmal das Sähnehäubchen auf einem ehrlichen Kompliment.

Morgain

Morgain

 

Katze belästigt #1

Heute möchte ich euch etwas über sexuelle Belästigung im Job und vor allem von meinen Erlebnissen erzählen. Man glaubt eigentlich gar nicht, was so über die kurze Zeit alles zusammen kommt.

Vorweg:
Sexuelle Belästigung, egal, wer hier wen belästigt, geht absolut überhaupt gar nicht.
Leider sind die Grenzen zwischen Ausrutschern, regelmäßigen Entgleisungen und minimalen Grenzübertretungen, die strenggenommen aber trotzdem Belästigung, weil unpassend, daher unanagenehm und vor allem anhaltend sind, fließend.
Erfahrungsgemäß gibt es einfach kein schwarz-weiß, sondern nur verschiedene Graustufen.
Gerade deshalb sollte man sich als Frau auch der Verantwortung bewusst sein, die man hier trägt.
Einmal zu früh und/ oder ungerechtfertigt das böse Wort gebrüllt, ergibt das einen Karriereknick für einen ggf. unschuldigen Mann.
Ich selbst wäge sehr stark ab, wie vehement und auch welche Weise ich Grenzen setzen. Bei meinen Kolleginnen kann ich ähnliches beobachten.
Ich arbeite in einer amerikanischen Unternehmensberatung, und entsprechend sensibel wird das Thema hier gehandthabt, in einer klassischen Männerdomäne. Unsere Senior Executives müssen alle jährlich auf eine 3-Tages-Schulung, in der sie ganz klar eingetrichtert bekommen, wie sie sich den Damen gegenüber zu verhalten haben und was sie zu sagen haben und was nicht.
Für die Herren gilt, möglichst zweimal nachdenken. Manche Frauen vertragen "mehr", andere Frauen sind sensitiver, fühlen sich schneller unwohl.
Einige meiner Erlebnisse sind objektiv betrachtet klare Belästigung, leider kann man aber nicht immer so reagieren, wie das Lehrbuch das gerne hätte.
Dazu kommt, dass ich schon etwas der Meinung bin, dass man als Frau in einer Männerdomäne auch etwas mehr aushalten muss.
Ein Bäcler darf sich auch nicht beschweren, wenn er sich an seinem ofen verbrennt. Ein gewisses Berufsrisiko gehört dazu.


Morgain

Morgain

 

Katze virtuell

Nachdem ich vor einiger Zeit gebeten wurde, meine Erlebnisse bei der Nutzung von Friendscout nicht untergehen zu lassen, habe ich heute die Zeit gefunden, diese in einem Blog auszulagern. Die ursprünglichen Posts finden sich hier. Ich habe die Inhalte für den Blog nur noch einmal zusammengefasst, bzw. umstrukturiert. Entsprechend hier kein Fließtext im literarischen Erguss, sondern zusammenkopiertes. Ich war im Herbst eine Weile auf FS im Online Game unterwegs und hatte die prägendsten Erfahrungen mal nieder geschrieben. Ich gebe hier keine allgemein gültigen Weisungen oder Empfehlung - das hier sind alles meine Eindrücke, meine Vorlieben oder Abneigungen. Das kann auf andere Frauen anwendbar sein, muss aber nicht. Also ich bin ja momentan auch auf FS unterwegs, mit dem Mindset "wenn ich erkennen lerne, was man nicht will, ist das schon einmal viel wert", ergo tiefenentspannt und eher Fokus auf Selektion schärfen. Was ich gut finde: Am angenehmsten finde ich die Nachrichten, die sich auf etwas in meinem Profil beziehen, irgendeine Nachfrage, auf die ich etwas gescheites antworten kann. Dann sieht man auch gleich, dass ich keine Massennachrichte wie 50 andere Frauen auch erhalten habe. Das ist bei mir relativ leicht, da ich die komischen 25 Fragen von FS relativ, sagen wir mal, kritisch & nonkonform beantwortet und eben keine Standardantwort wie "ich nehme ein Buch, Wasser und DICH mit auf die einsame Insel" gegeben habe. Komplimente müssen nicht sein. Ich weiß, dass ich gut aussehe und ich weiß, dass das auch meine Fotos tun. Schließlich wurden die professionel gemacht (hab früher neben dem Studium als Model.. na ja.) und wenn sie mir nicht selber gefallen würden, hätte ich sie nicht eingestellt. Der Bringer hinsichtlich Fotos wäre vermutlich, wenn du dich auf den Hintergrund beziehst und dabei auch noch Recht hast (bspw.: "hey, sag mal, die Bodenstruktur auf dem einen Foto sieht aus wie auf den Kanaren - wo warst du da?") - das überrascht, beginnt ein Gespräch optimal, zeigt, dass du was von der Welt kennst und dass du die Details im Blick hast. Weswegen Männer sich schon vorab ins Aus kicken: - schlechtes Profilbild: - Ich für meinen Teil schaue wirklich nur ganz grob auf die Profiltexte. Was mich angeht, ist die Chance deutlich größer, einen Minuspunkt für seinen Profiltext zu bekommen als ein Plus.Ich screene eher so die Menge des Textes: hat da einer zuviel Zeit und ganze Romane geschrieben? - Weg mit ihm. Kaum ein nichtberuflicher Autor schreibt so gut, dass mich der Text fesseln könnte. Hat er gar nichts geschrieben? Wie lange ist er dabei? X Jahre und macht sich nicht mal die Mühe? - Na ja, schauen wir mal, was er so erzählt. - schwülstige Texte im Profil (bei verbalen Ergüssen zum Thema Liebe, Partnerschaft, Treue und das alles auch noch für immer, Gedanken zu der "Richtigen", der "Einen"! usw. usf. klingelt bei mir die Needyness- / fern-ab-der-Realität-Glocke) - genormte Nachrichten (und damit meine ich nicht die Flirtkontatknachrichten) - Nachrichten, die mir keine leichte Möglichkeit bieten, etwas dazu zu sagen (also bspw. ohne Nachfrage oder ähnliches, oft erhalten "ja, das sehe ich auch so" und mehr nicht) Womit sie sich im Chat ins Aus kicken (+andere lustige Dinge, die einem so passieren): - Sätze, die auf Eifersucht schließen lassen "wenn ich dich jetzt nicht angechattet hätte, was hättest du sonst auf FS gemacht?" oder "na, noch allen anderne Chatpartner gute Nacht gesagt?" oder direkt "mit wie vielen chattest du sonst noch?" [was geht die das eigentlich an?] - angesagte Bindungsversuche "du hast ja einen taffen Zeitplan, da muss man ja schnell sein, um dir eine Leine umzulegen" (mein Nickname beinhaltet ein heimisches Wildtier) - mein Verweis darauf wird mit "ja, deshalb muss man dich langsam an die Leine gewöhnen) gekontert (WTF?) - herumgedruckse, nicht in der Lage klar zu sagen, dass man sich treffen will, obwohl ich schon den Zaunpfahl deutlich geschwenkt habe - hektisches Gespamme, wenn man mal nicht innerhalb von 2min antwortet - auf die Begrüßung folgt die Frage nach Beschaffenheit und Farbe meiner Intimbehaarung - auf die Begrüßung folgt der Wunsch, mich zu bedienen, mir die Wohnung zu putzen und auch die Bereitschaft von meiner Mitbewohnerin "mitbenutzt" werden zu können - Männer, die 30 Jahre älter sind als ich und mich "verwöhnen" wollen - wenn die mir wenigstens Schuhe schenken wollten! Nein, die glauben wirklich, ich lasse so alte Kerle an mich ran! - Kerle, die förmlich um ein Date betteln, obwohl man ihnen schon klar gesagt hat, dass man nicht will - Typen, die nur mit Saufbildern unterwegs sind, und einen auch auf Partymanier anschreiben, um ein Date bitten, es aber nicht hinkriegen Ort&Zeit zu benennen (eyyy... joooo.. lass ma treffen!) - Typen, die nicht mehr als so sinnhafte Sätze wie "hei", "na", "und" und ähnliches hervorbringen (und dann beleidigt sind, wenn man nicht antwortet) - die Frage "was suchst du hier" - hinterlässt bei mir einen komischen Eindruck - Schubladendenken & Unwissenheit / Dummheit ("wenn du als xy arbeitest, verdienst du sicher yz. Stell dich doch nicht so an, wenn du dafür deiner Firma hunderte Überstunden jährlich schenkst" - davon ab, dass die genannte Jahresbruttosumme utopisch und fernab jeder Realtität war, steht hier einfach fehlende Empathie auf der Tagesordnung) - Typ ist rausgeflogen, weil er keinen normalen Satz hinbekommt. Hatte innovativ mit einer ziemlich ulikgen Nachricht angefangen, ich war wirklich positiv überrascht und habe gelacht. Allerdings kriegte er die Kurve nicht und macht den Klassenclown, statt mal auf eine vernünftige Unterhaltung einzugehen. Seine immer noch genauso lustigen Nachrichten nerven nur noch. Inzwischen wiederholt er auch Witze. "Mango unchained" mag als Veralberung von Django beim ersten mal witzig sind, wird aber nicht besser. - Typ, dem ich eigentlich schon klar gesagt habe, dass es nichts wird, läßt auf eine coole Art nicht locker. Ich zolle ihm dafür Respekt und gehe mit ihm nächste Woche allein deshalb 'nen Kaffee trinken, aber auch nur, weil ich nicht mehr als 10km fahren muss und er an dem Tag da arbeitet. Disqualifiziert wegen Nerdiness. Ja, ich spiele gern PC. Nein, ich möchte mich nicht mehr als 2 Nachrichten darüber unterhalten. Auch nicht über Mangas. [Anmerkung: War zu genervt, hab ihn nicht getroffen. Er hat rumgejammert, ich hab mich zu meiner Entscheidung beglückwünscht] - Typ, der mir erklärt, 600km wären ja nicht so weit auseinander. Wünscht mir einen "fluffigen Abend". Und ignoriert, dass ich ihm gesagt habe, dass er nicht mein Typ ist. :/ Ich selektiere schon extrem, ich will keinem Spinner meine Telefonnummer geben, aber auch keine stundenlangen Chats führen. Ich telefoniere im übrigen auch nicht bis wenig. Die Zeit habe ich dafür einfach nicht, ich habe auch kein privates Handy. Ich treffe mich lieber direkt - da ich relativ viel beruflich unterwegs bin, läßt sich ein After-Work-Drink aber auch gut in verschiedensten Städten im Umkreis realisieren, ohne dass ich zuviel Invest fahren müsste (gilt für den männlichen Teil dann auch, ist mir wichtig. Ich schicke keinen Typen länger als 30min für nen Kaffee durch die Gegend). Allerdings ist es mir auch ziemlich latte, ob ich jetzt jede Nacht Sex habe oder alle paar Monate mal. Nicht, dass ich es nicht gerne täte. Aber wenn, dann muss es eben passen.

Morgain

Morgain

 

Katzenspiel #1

Katzen spielen gerne. Den Jagdtrieb haben sie einfach, da kann das Viech noch so tief gepennt haben, wenn etwas ihre Aufmerksamkeit erregt, dann sind sie sofort hellwach und auf das Packen der Beute ausgerichtet. Wenn sie die Beute, bspw. die Maus, dann haben, töten sie selten sofort. Sie spielen. Die Maus zappelt, die Maus rennt hierhin, dahin, die Katze packt sie wieder. Sie lässt die Maus frei, sie fängt sie wieder... man kennt das. Und was, wenn die Maus dann tot ist oder zu entkräftet um zu zappeln? Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Katze hat wirklich Hunger, dann frisst sie die Maus. Oft hatte die Katze aber nur Spieltrieb und keinen Hunger. Oder die Maussorte schmeckt ihr nicht, aber Spaß gemacht hat es trotzdem. In dem Fall bleibt die Maus liegen und ihr Tod war - zumindest was die Katze anging - umsonst. Reines Amüsement. Das ist hart, aber es ist so. Damit erklärt sich dann folgendes: Tja. Frauenlogik.Um es noch etwas detaillierter zu erklären: Wenn ich mit einem Typen sexy tanze, knutsche und fummel, dann hat er zumindest mal genug Eindruck auf mich gemacht, so dass er die Option auf mehr hat. Dann kann es aber trotzdem passieren, dass ich mit demjenigen nicht heimgehe, weil mich irgendetwas nicht genug geflasht hat. Meiner Erfahrung nach gibt es da einen Schalter in meinem Gehirn. Es gibt (sehr wenige) Männer, die legen diesen Schalter mit bloßer Präsenz, mit ihrem Geruch und / oder einem einzigen Blick um. Es gibt Männer, die rütteln etwas an dem Schalter (mit denen tanze ich dann sexy, knutsche rum, fummel..) - es bleibt dann zu eruieren, ob sie den Schalter mit gesteigerter Eskalation umlegen können oder nicht. [Respektive: ob der Mann es schafft, mich sexuell zu erregen oder nicht. Ein Mann kann eine Frau mit einem einzigen Kuss regelrecht zum Auslaufen bringen. Ein anderer kann an ihr rumschrauben wie ein Weltmeister und es geht trotzdem nichts.] Wenn nicht, gehen sie alleine nach Hause. Oder zumindest nicht mit mir. Die meisten Männer sind allerdings so weit von diesem Schalter weg, wie Pluto Planetenstatus hat. Im übrigen: Die meisten Mädels, die ich kenne, haben früher tatsächlich äußerst unzüchtig mit den schwulen Kumpels getanzt. Die Jungsriege der Clique war darauf übel neidisch und natürlich wurde der Schwule (man, der war so schwul, da gab es keine Diskussion) natürlich auch des Heteroseins verdächtigt. Wenn ich mir überlege, wo der überall hintatschen durfte, ohne dass wir Mädels uns unwohl gefühlt hätten - Wahnsinn!

Morgain

Morgain

 

Katzenspiel #3

Ich bin mit meinem Chef essen. Wir sind fast fertig, unterhalten uns aber noch.
An dem Tisch etwas hinter meinem Chef steht eine Gruppe Leute auf, darunter ein junger Mann, den ich nur am Rande wahrnehme.   Sie laufen an unserem Tisch vorbei und - schließlich bewegt sich da ja was - ich riskiere einen Blick. Der bleibt an dem jungen Mann hängen, hübscher Mann, Anzug, mit interessanten Gesichtszügen und mit selbstbewusstem Gang.
Ich schaue ihm in die Auge und bemerke, dass er mich schon die ganze Zeit ansieht. Ich halte den Blick bis er fast auf meiner Höhe ist, lächele leicht und richte meine Aufmerksamkeit dann wieder meinem Chef zu.
Ich spüre seinen Blick auf mir.
Ich lasse ein paar Sekunden verstreichen und frage meinen Chef mit Blick auf die Uhr, ob wir gehen sollen. Mein Chef trägt heute netterweise mein Tablett und läuft vor mir. Wir kommen an den Kuchenstand und da steht er, kauft sich wohl ein Eis auf den Weg.
Als mein Chef an ihm vorbeigeht, grüßt er mit einem förmlichen "Guten Tag". Mein Chef grüßt intuitiv aber verwirrt zurück.
Ich werfe ihm einen Blick aus den Augenwinkeln zu und grüße ebenso.   Wir sind draußen und mein Chef beschließt, dass er im Laden nebenan noch etwas kaufen will.
Perfekt. Ich bleib dann mal hier in der Sonne stehen.   Der Plan geht auf. Er kommt mindestens so selbstzufrieden Eis schleckend auf mich zu wie ich selbstzufrieden in der Sonne stehe, direkt in seinem Weg.
Ich mache es ihm noch einmal schwer (gemein ich weiß, aber eigentlich ist es nur Unsicherheit meinerseits - wohin schaue ich jetzt), kurz bevor er mich erreicht halte ich mein Gesicht in die Sonne und schließe genießend die Augen (ich habs auch wirklich genoßen, Frühjahrssonne ist sowas tolles!).
Er spricht mich an - ob ich bei XY arbeite. Wir tauschen kurz berufliche Informationen aus, er ist wohl beruflich hier die nächsten Monate. Er bittet mich um meine Karte, ich hab keine dabei (das Manko habe ich sofort behoben), er gibt mir seine.   NC - er bittet mich, mich zu melden. Man könnte sich ja bei einem Abendessen mal unterhalten.   Er ist weg noch bevor mein Chef aus dem Laden raus ist. Läuft!   Ob ich ihn anrufe?
Ich weiß nicht - ich hab ihn kurz gestalkt (die HP seiner Firma war genannt) und sein Geschäftsmodell riecht verdächtig nach Schneeballsystem. Will man sich mit so jemandem treffen?
Außerdem hat er ein Bild auf seiner HP mit einer Frau und einem Kind - ist das seins oder nur Marketing? Ich habe nicht darauf geachtet, ob er einen Ring am Finger hatte. Mist, das muss ich üben.   Fazit / Lessons learned:
- Männern die Chance geben, einen anzusprechen. Sich selber isolieren quasi.
- Blickkontakt halten reicht schon um zielstrebigen Männern klar zu machen, woran sie sind
- die Umgebung im Blick behalten ist immanent wichtig, um Männern Einladungen zum Ansprechen geben zu können

Morgain

Morgain

 

Katzenspiel #2

Erfahrungsgemäß haben Männer in (gutsitzenden) Anzügen und Uniformen schon einmal bessere Chancen bei mir als alle anderen. Keine Ahnung, woran das liegt, aber einen Mann im Anzug würde ich gut und gerne zwei Optikstufen besser bewerten als denselben Mann ohne Anzug. Lustig, wie simple ich manchmal gestrikt bin! Eigentümliche Style haben meistens auch noch einmal einen dicken Optikbonus, das kann es allerdings auch schnell schief gehen. Glücklicherweise bewege ich mich berufsbedingt in einem Umfeld mit vielen Anzugträgern; also optisch komme ich tagtäglich auf meine Kosten. Ich bin auch oft in Hotels untergebracht, daher habe ich oft die Möglichkeit, auf typisch weibliche aktiv-passive Art zu spielen. Das beginnt schon mit dem Betreten des Hotels. Ich checke überlicherweise nach Feierabend ein; zu der Zeit ist die Lobby meist gut gefüllt. Geschäftsmänner sitzen an der Bar und gönnen sich ihren Afterwork-Drink, parlieren und beobachten. Wie inszeniert sich also ein Kätzchen auf Spieltrieb? Ich knöpfe bereits meinen Mantel kurz vor Betreten des Hotels auf, das gibt einen kleinen Blick auf mein Businesskleid darunter frei. Aber allein schon der Kontrast Wollmantel plus Strumpfhosen und Heels würde reichen. Die Mütze muss aber definitiv weg. Elegante Handschuhe können bleiben. Man könnte jetzt zielstrebig auf die Rezeption zulaufen und einfach einchecken, das wäre aber halb so spaßig. Das Kätzchen bewegt sich als erstmal in langsamen Gang (verführerischen Hüftschwung nicht vergessen) durch die Eingangstür. Man steht dann immer mitten in der Lobby. Hier kann man ruhig mal anhalten, die Lage peilen und das Fell ausschütteln. Dann ebenso langsam, aber gezielt und nicht schleichend oder schlurfend in weichem Gang zur Rezeption. Katzengang nenne ich das, weil es einfach an eine Katze erinnert, die hochzufrieden mit sich und der Welt und erhobenem Schwanz durch ihr Revier schreitet. Ist dann noch zur selben Zeit eine (IT-) Kongress im Hotel und alle Teilnehmer desselben in der Lobby, sind einem alle Blicke sicher. (Vielleicht auch, weil man planlos und Fell schüttelnd in der Lobby steht :D) Damit hat man am ersten Abend schon einmal gut vorgebaut. Das merkt man dann auch am nächsten Morgen beim Frühstück, dorthin begibt man sich natürlich auch im eleganten Katzengang und man kann hier schon die ersten Ansprech- oder Anflirtversuche ernten. Ich bevorzuge es allerdings inzwischen, in einer ruhigen Ecke zu frühstücken, da ich mich gerne auf den Tag vorbereite. Wie kann man eine spielunwillge Katze zum spielen animieren? Hier ein Beispiel meines letzten Hotelbesuchs: Ich hatte mich ins Hotelrestaurant begeben und wollte dort nebst leckerem Abendessen eigentlich in Frieden meine Zeitung lesen. Ich setze mich mit dem Rücken zum Raum, Sicht zum Fenster hinaus. Das ist für mich sehr ungewöhnlich, denn eigentlich bin ich etwas paraniod und sitze immer mit Rücken zur Wand, Blick zum Raume / der Tür. Heute möchte ich aber wirklich meine Zeitung lesen! Es ist dunkel draußen, aber dafür, stelle ich fest, kann ich über die Zeitung hinweg alle Bewegungen im Raum wahrnehmen. Der Oberkellner kommt, nimmt meine Bestellung auf, ich vertiefe mich in meine Zeitung. Ca. 20min später nehme ich eine Bewegung in meine Richtung wahr - mein Essen kommt. Ich nehme die Zeitung vom Tisch, lese aber weiter. Kellner: "Entschuldigen Sie bitte, dass es so lange gedauert hat" ich: "Kein Problem" (und bin verwirrt, kam mir nicht über Gebühr lange vor. Den Blick habe ich immer noch in der Zeitung) Kellner: "Ist das wirklich kein Problem für Sie?" ich: "Nein, wirklich nicht. Alles ok" und lese weiter. Kellner: "Sind Sie denn gerne hier?" Jetzt hat der Kellner meine Aufmerksamkeit, weil ich mich langsam über seine komischen Fragen wundere - und v.a. die letzte verwirrt mich. ich: "äh.. ja, ich bin gerne hier. ich fühle mich wohl" den Blick immer noch in der Zeitung und mich langsam fragend, wieso der Kellner so komisch ist. Kellner: "Fühlen Sie sich wohl, weil ich hier bin?" und stellt mein Essen ab. In meinem Kopf formt sich ein dickes "WHAT???". Irritiert lasse ich die Zeitung etwas sinken, kneife die Augen zusammen und schaue zum ersten Mal den Kellner an. Erst jetzt stelle ich fest, dass das nicht der ältliche Oberkellner ist, sondern ein junges Leckerchen, Anfang-Mitte 20 vielleicht. Ich mustere ihn über den Rand meiner Zeitung hinweg gründlich von oben bis unten, lächele ihn eiskalt an und erkläre: "Das bliebe noch zu eruieren!" Zack - den dreisten Jungen aus seinem Frame gekickt. Er schnappt nach Luft, läuft tatsächlich leicht rot an (Gott, wie niedlich!), hebt abwehrend die Hände und stammelt: "Ok, dann essen Sie doch erst einmal!" Ich esse und zolle ihm insgeheim Respekt für seinen Mut. Er räumt dann auch ab und fragt mich, ob ich noch ein Dessert wünsche. Für seine Dreistigkeit von vorhin beschließe ich, ihn herauszufordern. Ich fixiere ihn mit meinem Blick und sage: "Ja, da könnte ich mich verführen lassen." und lächele höchst unschuldig. Und er schnappt wieder nach Luft, wird rot und stammelt "da könnten Sie sich...?" Sein Rettungsanker ist, dass er ja jetzt sowieso gehen muss, um mir die Karte zu bringen. Das tut er auch. Als er das Dessert bringt, fällt er fast über meine Beine. Ich sitze an einem kleinen Loungetisch und hatte die Beine schön neben den Tisch am Tischbein vorbei ausgestreckt. Er entschuldigt sich. Ich sage ihm, dass das kein Problem ist und entschuldige mich, dass meine Beine so viel Platz einnehmen. "Ja, aber meine Güte, die sind so lang!" pflichtet er bei und ich muss wieder lächeln, weil er so jugendlich-ungestüm ist, aber einfach ehrlich sagt, was er denkt. Ich esse das Dessert und als er abräumt, gehe ich. Er lässt mich vor, folgt mir mit Abstand und muss hinter mir hergehen. Ich weiß, dass er mich abcheckt und schwinge meine Hüfte vielleicht etwas mehr als nötig wäre. Ich bin schon boshaft :) Anscheinend gefällt ihm, was er sieht, denn ehe ich zu den Fahrstühlen abbiege, schließt er neben mir auf und fragt mich, wie lange ich noch in X bin. Es ist mein letzter Abend und ich sage ihm das. Er fasst sich ein Herz und sagt "Schade, sonst hätte ich Sie gefragt, ob Sie mit mir noch einen Cocktail trinken gehen". Ich grinse ihn an und erwidere "Ja, das ist sehr schade, ich hätte nämlich nicht abgelehnt." Er schnappt wieder nach Luft und drückt mir seine Nummer in die Hand. Dabei kommt er mir sehr nahe ohne mich wirklich zu berühren, ich rieche seinen Duft und jetzt bin ich tatsächlich mal wirklich on. Schade, dass er noch arbeiten muss, ich würde tatsächlich in Erwägung ziehen, ihn für einen speziellen Zimmerservice bestellen. Meine Nummer ist sein Preis, ebenso die Blicke der anwesenden Geschäftsmänner. Und das, obwohl ich sonst durch und durch selbstsichere und vor allem ältere Männer bevorzuge. Sehr gut hat mir gefallen, wie er sich mit unaufdringlicher, aber irgendwie dreister Hartnäckigkeit meine Aufmerksamkeit gesichert hat (von der Zeitung weg zu ihm hin), dass er trotz Aufgeregtheit und offensichtlicher Nervosität mutig drangeblieben ist (er hat sich des öfteren aus der Situation gerettet, in dem er sie verlassen hat, wenn ihm nichts einfiel) und sich etwas getraut hat (und ist dann wieder zurückgekommen, als er neuen Mut gefasst hat). Ganz hinreißend fand ich dabei seine jugendliche Unschuld, man hat ihm einfach angemerkt, dass er das nicht ständig macht und dass er Dinge einfach mal ganz ehrlich gesagt hat, ohne herumzutaktieren oder ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Alles in allem war das wirklich ein sehr anregender Abend. Mein Fazit / Lessons learned: - Stil und gutes Benehmen (sogar Siezen) kann ein echter Türöffner sein - kein durchgängier selbstsicherer Frame muss kein Genickbruch sein, sofern man(n) sich aufrappelt und am Ball bleibt - niveauvolle Dreistigkeit siegt - das Vorspiel beginnt bereits beim ersten Kontakt (!!!) - auch als Kellner hat man Chancen, man muss also kein reicher Geschäftsmann sein PS: Rausgekickt hat er sich im übrigen dann dadurch, dass er in der typischen Mundart der Region SMS schreibt. Da ist er dann leider, leider aus dem Frame gefallen, der mir an dem Abend so gut gefallen hat. Dialekt sprechen (v.a. wenn es starker Dialekt ist) ist für mich oft schon ein turn-off. Dialekt schreiben umso mehr.

Morgain

Morgain

 

Das gefällt der Katze! #2

Ich teile mit euch hier eine etwas ältere Geschichte, die ich vor ein paar Jahren erlebt habe.
Ich habe ihn auf einer Feier in einem Schickimickiclub kennengelernt, auf die mich mein Chef mitgenommen hatte. Er setzte sich neben mich, wir hielten kurzen Smalltalk, dann verabschiedete er sich zum Rauchen.
Wir trafen uns auf der Tanzfläche wieder, immer mal, tanzten sehr unverfänglich miteinander, halt immer mal wieder, nichts ernstes.
Gegen Ende des Abends - wir waren alle schon gut dabei - begann das Tanzen intensiver zu werden.   Er ist kein besonders schöner Mann, solider HG 5 - also ziemlich normal, normale Statur, wenn auch schlank, die Haare raspelkurz wegen beginnender Glatze, die Kinnpartie etwas zu breit, die Augen etwas zu klein, stark osteuropäisches Aussehen und doch... unheimlich faszinierend aufgrund seines Auftretens, mit unwiderstehlichem Lachen, seinem eigenwilligen, aber geschmackvollen Kleidungsstil (Anzug...) und - weiß Gott, sein Duft hat mich um den Verstand gebracht.
Diese Mischung aus frisch geduscht, frisch geschwitzt, tolles Eau de Toilette (das Beste, was ich je gerochen habe!) und frisch geraucht... diese Mischung aus Gentleman und Bad Boy, einfach Wahnsinn.   Nur diskrete Berührungen seinerseits, er weiß inzwischen, dass mein Chef ca. 2m von mir entfernt ist. Seine Hände checken also schon die wichtigen Regionen ab, aber unauffällig.
Es ist 4 Uhr, ich möchte gehen, muss mich losreißen. Er bittet mich, heute Nacht bei ihm zu übernachten, er würde auch auf der Couch schlafen. Ich bin mit meinem Chef zu der Party gefahren, ich muss gehen. Ich gebe ihm meine Nummer und bete jetzt schon, dass er mich anruft. Wir trennen uns.
Ich verlasse den Club, er steht draußen, raucht, mit Gesicht zum Ausgang und wirft mir einen unglaublichen "ich will dich ficken" Blick zu, während er an der Kippe zieht.
Sein "auf Wiedersehen" macht Lust auf mehr.   Meine Bitten werden erhört, er meldet sich direkt am nächsten Tag (Samstag) und schlägt ein Date für Sonntag vor (Text in etwa "Würdest du morgen mit mir einen Kaffee trinken gehen? Ich würde mich sehr freuen!").
Ich plane dafür ~2h ein, denke daran, dass er optisch nicht ganz mein Typ ist (man merkt, der Verstand ist wieder an) und bin mir nicht ganz sicher, sage aber zu.
Im übrigen organisiert er alles, obwohl ich öfter in der Stadt bin als er (was er weiß). Das ist ziemlich sexy und verschafft Pluspunkte.
Wir treffen uns, bummeln über den Weihnachtsmarkt und unterhalten uns prächtig. Er hält relativ viel Distanz, also hänge ich mich einfach mal kurz bei ihm ein. Nachdem wir richtig durchgefroren sind, setzen wir uns in ein Kaffee und ab da macht er eigentlich gemäß PU-Strategie alles falsch, was man falsch machen kann.
Er hat mir Schokolade aus Frankreich mitgebracht, er sitzt mir gegenüber und berührt mich nicht, er redet deutlich mehr als ich und dass über männerspezifische Themen wie Autos, Uhren, Kaffee und seinen Job. Trotzdem fühle ich mich unheimlich wohl und ich bleibe deutlich länger als die von mir anvisierten 2 Stunden. Gegen Ende beschließt er, dass er Hunger hat und dass er mich jetzt zum Abendessen einladen will.
Mir gefällt die direkte Art der Einladung und mir gefällt vor allem die leidenschaftliche Art und Weise, wie er über Themen spricht, die in interessieren, also gehen wir essen.
Im Restaurant deichsele ich es so, dass wir über Eck sitzen (er hätte sich mir wieder gegenüber gesetzt), trotzdem kein KINO seinerseits und körperliche Distanz. Das Gespräch kann man nur als sehr anregend bezeichnen, auch, wenn er weiterhin mehr spricht. Keine sexuellen Themen werden besprochen.
Auf dem Rückweg zu unserem Autos hake ich mich wieder ein. Zum Abschied umarmt er mich und zielt auf Küsschen rechts - links ab. Irgendwie drehe meinen Kopf leicht seitlich, so dass meine Lippen seine Wange beim zweiten Wangeküsschen leicht streifen. Ich bin mir nicht sicher, ob das meine Absicht war... Er hält inne, hält mich im Arm, schaut mich tief an und küsst mich. Yeah! Feuerwerk!   Wir trennen uns, er meldet sich erst Tage später, dafür aber direkt mit einer Bitte zum nächsen Date. Er ist über Nacht in meiner Stadt in Hotel X, ob ich Lust hätte, den Abend mit ihm zu verbringen?
Oh ja!
Ich bin furchtbar aufgeregt, als ich an seine Zimmertür klopfe und zig Dinge gehen mir durch den Kopf, die damit zu tun haben, dass anständige Mädchen so etwas definitiv nicht machen.
Anfangs ist es sehr komisch, er öffnet die Tür und starrt mich an, bittet mich hinein. Ich drücke mich, den Blickkontakt haltend an ihm vorbei, viel zu ängstlich, ihn zu küssen. Ihm gehts wohl ähnlich.
Er bestellt sich etwas zu Essen aufs Zimmer, fragt ob ich etwas möchte. Nein, wirklich nicht, ich bin so aufgeregt, ich kriege eh nichts runter.
Wir unterhalten uns, er isst, wir sitzen uns wieder gegenüber, wir unterhalten uns weiter.
Wir werden uns den ganzen Abend unterhalten, wenn das so weitergeht.
Ich nehme meinen Mut zusammen und wechsele auf seine Bettkante, so dass ich wieder schräg zu ihm sitze. Wir unterhalten uns weiter, ich weiß nicht mehr worüber, dann wieder rieche ich seinen Duft und eigentlich kann ich ihm nur atemlos zuhören.
Auf einmal stoppt er mittem im Satz, schaut mich an und sagt "ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, wenn du mich so anschaust". Steht auf, beugt sich vor, küsst mich und drückt mich zurück auf's Bett.
Wir küssen uns und lachen, die Spannung ist aufgelöst. Er sagt "ich dachte, wir werden den ganzen Abend nur reden, wenn ich jetzt nichts mache".
Wir knutschen und er möchte, dass ich mich bequemer auf's Bett lege, denn meine untere Hälfte liegt mehr auf dem Boden. Gut erzogen wie ich bin ziehe ich natürlich die Schuhe aus. Die Halterlosen dürfen den Schuhen gleich folgen, nicht, dass sie Laufmaschen bekommen...

Morgain

Morgain