Bondig

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Alle erstellten Inhalte von Bondig

  1. Neidisch bin ich höchstens, dass es bei tinder besser für ihn läuft. Aber mitterweile wird das Feedback schon besser, nächste Woche bahnt sich ein Date an. Meinen Kollegenkreis erweitere ich sukzessive. Wie du richtig sagst: es ist halt der Wurm drin. Übrigens fühle ich mich vom letzten Kater immer noch nicht wirklich erholt. Ich frag mich echt, wie das die restliche Bevölkerung hinbekommt. Alle scheinen so viel Energie zu haben, das ist mir, gerade nach einer durchzechten Nacht m ein Rätsel. Übrigens war ich dann kann ziemlich enthemmt, habe alles angequatscht, was bei drei nicht auf dem Baum war. Aber es ist mit Alkohol einfach anders, man ist einfach nicht man selbst. Hinzukommt, dass ich es einfach nicht mehr packe...
  2. Richtig, aber das schlechte Gewissen drückt tatsächlich... Außerdem kommen auch immer mal wieder Sprüche, die ziemlich anmaßend sind, von "sei mal nicht so spießig" bis "dann melde ich mich halt nicht mehr" Wir leben mittlerweile in unterschiedlichen Welten. Nur läuft's bei ihm halt, wenn er Geldprobleme hat rennt er zu Daddy, bei tinder klappt es auch, er geht jedes WE feiern und saufen (keine Ahnung wie er das macht - ich hab es am letzten WE übertrieben und fühle mich heute benommen...da kann ich keine Leistung bringen. Wrsl liegt's am Job, er ist sozialarbeiter) Übrigens habe ich Fotos machen lassen für tinder usw - Feedback ist etwas besser geworden, aber bis jetzt noch eher "ruhig"...
  3. Danke für den Tipp und ja, man merkt mittlerweile, wie man sich auseinander entwickelt. Einer meiner (ehemals) besten Kollegen (noch aus Abi-Zeiten) lebt mittlerweile auch in einer komplett anderen Welt als ich. Das Problem: Ich fühle mich ihm gegenüber verpflichtet und habe keine Ahnung, wie ich das händeln soll. Erschwerend kommt hinzu, dass er (zufällig) direkt in meiner Nachbarschaft lebt. Dadurch entsteht nochmal zusätzlicher "Sozialdruck". Ich will jetzt keinen totalen Kontaktabbruch; aber mich nervt das schlechte Gewisse, wenn ich mich auf seine Anfragen hin nicht melde. Klar, das Beispiel mit dem Controller trifft es genau auf den Punkt: Lebenszeit ist begrenzt, also muss man schauen, dass man genau das tut, was einen selbst weiterbringt. Es sind tatsächlich oftmals die schwammigen Erinnerungen aus einer alten Zeit, die immer wieder aufploppen, aber nicht mehr viel mit der Realität zu tun haben. Gruß, B
  4. SC habe ich schon, aber es sind einfach noch nicht die passende Leute dabei. Die meisten sind schon im Paar-Modus und auch was das Thema "Weggehen" anbelangt sind die Schnittmengen eher rar. Dass es besser geht, zeigen mir meine eigenen Erfahrungen aus der Vergangenheit. Es zählt halt auch immer ein wenig Glück dazu. Und neben der Arbeit bin ich meist einfach zu platt, als dass ich jede Woche neue Leute kennenlernen kann. Auf Arbeit ist leider auch niemand in meinem Alter, am Ende des Tages bleibt wirklich nur die Arbeit und Sport, wo ich mich "entfalten" kann.
  5. Ach, der Kino-Abend war ganz witzig, weil wir im Nachgang noch gemütlich was trinken gegangen sind und uns über den Film unterhalten haben. Beim ersten Übernachten hat sie mir einen geblasen, so long... Natürlich hasse ich Frauen deswegen nicht - aber mir fehlt noch immer die richtige, gesunde Einstellung. Ich nehme die Aktion nicht wirklich persönlich, aber frustrierend ist es schon, zumal ich zum ersten Mal mal wieder das Gefühl hatte, dass ich mich auf jemanden (sie) freuen kann. Ich finde das Verhalten einfach nur unanständig. Und Frauen zu verstehen wird mir mittlerweile auch zu anstrengend.Bei 45h-50h Woche fehlt mir dazu echt die Energie.
  6. Um ehrlich zu sein nähere ich mich immer mehr meinem persönlichen Null-Punkt an. Erst neulich hatte ich den Fall, dass es mit einer Dame recht gut lief, sie hat bei mir, ich bei ihr übernachtet. Davor ist alles nach Bilderbuch abgelaufen: Ansprechen, Date im Kino, Date zum Essengehen, sie schläft bei mir, ich schlafe bei ihr... Schien gut zu laufen und dann - keine Meldung mehr. Nichts mehr. Nach einer Woche habe ich mich mal gerührt. Ergebnis: Nichts. Wenn sie einen anderen besser findet, wäre das für mich i.O. - ich bin keine 16 mehr. Aber so eine Nummer abzuziehen ist einfach stillos. Solche Erlebnisse ziehen sich durch meine Vita wie ein roter Faden. Betrogen, belogen, lächerlich gemacht. Ich kann Frauen einfach nicht mehr idealisiert betrachten. Jahrelang habe ich es probiert, mir versucht einzureden, dass es die eine gibt. Die Denke ist bei mir mittlerweile durch. Den Aufwand ist keine Frau wert, sry
  7. Es kommt wohl auch auf die Häufigkeit an. Ich erreiche den Punkt, an dem ich registriere, dass es nie wieder so leicht und unvoreingenommen wie früher sein wird. Auch das vögeln wird nicht mehr diesen Zauber haben. Es schleichen sich Abnutzungseffekte ein, kein Wunder, dass die menschliche Psyche irgendwann im Alter mal sagt: ok, passt schon - wird Zeit für die Seelenruhe.
  8. Hallo zusammen, Ich hatte die letzten Monaten zwar immer mal wieder Erfolg im "Real Life" , aber der Job zehrt gerade mächtig an mir (45-50h plus wachsende Verantwortung). Es ist der erste Job seit dem Studium, der mir Spaß macht, wo ich mich kreativ ausleben kann und auch ziemlich gut verdiene. Da ich noch in der Probezeit bin, butter ich natürlich richtig rein, auch Feiertage und WEs gehen mal drauf wenn es sein muss. (Wer keinen Werdegang kennt weiß, dass ich schon mal zusammen geklappt bin, dessen bin ich mir bewusst - diesmal habe ich aber ein verdammt gutes Gefühl). Jedenfalls würde ich jetzt auch mehr in Tinder investieren, nur leider läuft es echt schleppend. Gestern war ich beim Fotograf und werde mal eine ordentliche Fotostrecke machen lassen. Aber kann es wirklich nur an den Fotos liegen? Gibt es eine Site, wo man sich mal welche anschauen kann, die "ziehen" und ihre Wirkung nicht verfehlen? Wie immer bin ich für Tipps dankbar und freue mich auf euer Feedback
  9. Es geht aber auch anders - man kann auch Glück haben im Leben. Nur: je runder das Leben läuft, umso weniger markant sind die Menschen. Starkes zitat in deiner Signatur btw
  10. Wann war jemals etwas wirklich im "Gleichgewicht"? Fakt ist, dass wir in einer "androzentrischen" Welt leben, in der der (weiße) Mann das Sagen hat Aus Sicht des Kapitals bzw des Arbeitgebers sind Frauen einfach die schlechteren Arbeitnehmer: Sie können schwanger werden, sind qua Erziehung und Gesellschaftsbild doch (noch) anders konditioniert, und sind oftmals emotionaler. Ich kenne im Engineering kaum Frauen. Die Quote bei mir (WIng) lag so bei unter 10%. Und die, die Es gemacht haben waren nun wirklich keine "Vamps". Ab Ende 30 wird es wohl relativ einfach als gut gebildeter Typ eine Frau zu bekommen, nur ist die Beziehung dann sicherlich nicht immer so aufri, wie man es sich wünscht. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Welt, oder besser, meine zum Teil romantisierte Vorstellung davon, werden von Jahr zu Jahr immer mehr entzaubert. Mittlerweile wurde ich von Frauen Freunde sogar von der eigenen Familie enttäuscht - das einzige, worauf man sich verlassen kann ist die eigene Person. Jedenfalls geht es mir mächtig auf den Zeiger, einen großen Balztanz für eine Frau aufzuführen, die ich noch nicht mal wirklich kenne (woher auch - sowas dauert Jahre). Und am Ende wird man zum "Ernährer" degradiert. Was ich da schon an Hinterzimmergesprächen bei Frauen mitbekommen habe Alter Vadder... So intrigant hat sich in meinem Kollegenkreis noch nie jemand geäußert. Ja, es sind nicht alle so...
  11. Die Erfahrung musste ich auch schon machen... Man meldet sich nicht mehr, zeigt ostentativ, dass man jederzeit eine andere haben kann und schon läuft der Laden. Es ist schon beängstigend, aber die Typen, die Frauen wirklich oberflächlich behandeln, ficken auch viel. Und ich habe noch keinen links-liberalen, intellektuellen Womanizer kennengelernt. Oder einen wirklich engagierten Ingenieur, der einerseits die Topp-Softskills und andererseits die analytischen Fähigkeiten besitzt. Ich seh das bei mir auf Arbeit (Branche: Elektronikfertigung): Spätestens in der Führungsebene haben alle einen Ring am rechten Ringfinger und liefern jede Woche ab. 40h, 50h, 60h... Und ich habe es schon im Studium gemerkt und jetzt noch mehr: du legst die Art zu denken nicht einfach ab. Und jeder Studiengang / Beruf produziert da so seine eigenen Charakterköpfe. Sozialarbeiter sind anders programmiert als BWLer sind anders programmiert als Ingenieur usw... Es gab da mal eine coole Lesch Sendung zu dem ganzen Thema: Fazit: Man kann sicherlich an vielen Punkt der eigenen Softskills arbeiten, aber nur im Rahmen des Möglichen. Irgendwo sind wir doch Produkte der eigenen Umwelt und Genetik - also mit festen Charaktereigenschaften. Ab ca 30 Jahren ist der Charakter fixiert, ändert sich erst wieder im hohen Alter etwas. Wen es interessiert, der kann mal eine BigFive-Analyse machen. Das dumme ist nur, dass man sich vergleicht und Neid, Ehrgeiz, Selbstkritik usw gewollte Gefühle der Evolution sind und wir am Ende des Tages doch getrieben sind von unseren Emotionen.
  12. Umso frustierter bin ich, dass es nicht so gut läuft wie erhofft. Andere holen sich tinder und haben 3x bettrunden p.w. darum geht es mir ja primär nicht mal, aber ich verschenke einfach mein potential. Ich geh jetzt erstmal zum Shooting, bin gespannt
  13. Letztlich geht es doch um ökonomische "constraints", die das online Dateing attraktiv machen. Wie bereits erwähnt: ich arbeite viel, mein Social Circle ist zwar ganz nett, aber noch ausbaufähig. Man muss erstmal Leute finden, die ähnlich ticken. Mit zunehmenden Alter merkt man auch, wie so die Lebenswege und -anschauungen auseinander gehen. Ich hab die letzten Jahre ziemlich viel investiert und es hat sich auch Erfolg eingestellt was den Social Circle anbelangt, aber letztlich muss man auch Glück haben. Und das alles unter einen Hut zu bekommen, Freundeskreis ausbauen, Karriere, Dating und Sex, ist ziemlich anstrengend. Kein Wunder das viele Menschen in unglücklichen Beziehungen hängen bleiben. Sicherlich aus Bequemlickeit aber mit Sicherheit auch weil der Alltag mittlerweile ziemlich fordernd ist. Und irgendwann sind die eigenen Ressourcen erschöpft
  14. Word und: die Trieb-Theorie lässt grüßen...Unterm Strich mach ich mir einfach viel zu sehr nen Kopp
  15. Alles klar, dann seh ich zu, dass mal was passiert in Bezug auf Bilder. Nur um mir mal Luft zu machen: Diese Selbstdarstellerei ging und geht mir mächtig auf den Tertz. Ich habe mich wohl auch deswegen so arscheckig angestellt, weil ich der naiven Überzeugung nachhänge, dass ich mit meinen Werten als Mensch überzeugen kann. Worauf ich hinaus will: Interessiert sich der Mensch eigentlich überhaupt noch füreinander oder reduziert sich seit Facebook und Co alles nur noch auf die Oberfläche? Konsumieren wir uns eigentlich nur noch gegenseitig?
  16. Ok, verstanden. Anschlussfrage: Kann mir diese ominöse Tinder-Algorithmus in die Quere kommen? Die Likes, die ich erhalte entsprechen so gar nicht meinen gemachten Erfahrungen aus dem "Real Life"... Nicht, dass meine Bilder am Ende "Perle vor die Säue" sind... Ein Professionelles Shooting findet übrigens am Freitag statt
  17. Da frage ich mich mal wieder warum ich solange abstinent vom Forum war... Ja, jede Aussage ein Treffer ins Schwarze! Ich treibe Sport mit dem Ziel gut auszusehen und auch weil es Spaß macht. Ich lese viel und beschäftige mich mit Kunst, Mode, Design usw um immer Städte of the Art zu bleiben. Ich habe einen Job, der relativ früh viel Verantwortung fordert und beiße mich, trotz etlicher Rückschläge, durch - oft zu Lasten meiner Selbst. Wenn du mich fragst, was ich mir gönnen könnte, dann wäre meine Antwort: Ich hab es vergessen, keine Ahnung. Ich will um jeden Preis erfolgreich sein, vor allem weil mir früher so viele Leute einzureden versucht haben, dass ich dieses nicht kann und jenes nicht. Aber mir fehlt irgendwie die tiefere Sinn, eine emotionale Basis, die Lebensfreude. Ich wüsste nicht, was ich mir "gönnen" sollte. Im großen und ganzen läuft es auf die Arbeit hinaus, karriere usw. Dafür stecke ich auch gerne zurück keine Frage. Aber mein alten laissez-faire Leben ist Geschichte. Ich bekomme das Mindset dazu einfach nicht mehr hin. Daher die Hoffnung, dass eine Frau diesen permanenten inneren Druck, dieses sich ständig unter Strom fühlen, abbauen kann.
  18. Sers Bachelor und Master sind durch, mittlerweile bin ich im dritten Job, die ersten beiden waren ziemlicher Reinfall. Aber danke der Nachfrage! Ich hoffe bei dir läuft's Zu deiner Aussage: die gefestigte Existenz sollte ja gegeben sein, eigene Wohnung, fodernder aber guter Job usw. Aber die Muße für die Frauen ist einfach nicht mehr so da wie früher... Ich power immer noch viel durch und finde es auch klasse, was ich machen darf. Aber abschalten, rauskommen fällt mir schwer. Und da ist dann natürlich noch der "sanfte" Druck von der obersten Heeresleitung, zu liefern... Alles nicht so einfach, aber sicherlich irgendwie machbar
  19. Hört sich gut an, bin ich komplett bei dir. Nur: WIE??? Der "Leistungsgedanke" hat sich tief in mich hineingefressen. Mehr performen, besser aussehen, mehr Sport... Ich tippe ganz arg darauf, dass die Trennung von damals und die damit entstandenen Gefühle des "nicht gut genug zu sein" genau dadurch überkompensiert worden und werden. Nebenbei führt Alkohol bei mir dazu, dass mein Gedankenkarussell sich eher noch schneller dreht, umwelteindrücke noch intensiver wahrgenommen werden. Grundsätzlich fühle ich mich dauernd angespannt, unter Strom. Deswegen wünsche ich mir auch eine Beziehung, damit zumindest diese grundanspannung wegfällt.
  20. Im echten Leben jemanden PASSENDES kennenzulernen wird immer schwieriger. Es geht schon, aber 1. hat sich mein Mindset durch das Studium und den Beruf bei mir massiv geändert und 2. suche ich nach einer Frau für eine Beziehung. Da kann man viele unpassende Kandidatinnen durch online Dating relativ frühzeitig sieben. Leider gibt es einfach kaum Fotos von mir, die vorzeigbar sind. Ich bin nicht fotoscheu, aber eben auch kein semi-professioneller selbstdarsteller. Und leider zählt gerade im online game erstmal nur die Optik.Gibt es einen passenden thread wo ich die bilder bewerten lassen kann? Mich nervt es echt, dass Kollegen von mit, denen ich in vielerlei Hinsicht in nichts nachsteht, sogar angeschrieben werden und ich zu nichts komme. Übrigens meinte der Fotograf, dass ich zwar gut aussehe, aber auf den Fotos extrem verbissen wirke. Liegt wohl auch am Job... Kennt das eigentlich noch jemand, außer mir, dass der Job einen regelrecht in sich aufsaugt und man sich irgendwie selbst vergisst? Gruß, b
  21. Hey, Die letzten sechs Jahre waren ziemlich hart. Einige kennen ja meine Hintergrund-Geschichte, hier nochmal die Kurzfassung: Mit Ex zum Studium, gemeinsame Wohnung, dann Trennung, sie vogelt kurz danach einen meiner besten (ehemals) besten Freunde. Studien Ort hat mich massiv angekotzt, kaum Freunde gefunden, Studium war ziemlich hart (Bachelor/Master-Wahnsinn lässt grüßen). Ich Falle immer tiefer in die Depression. Für Master-Thesis Umzug in neue Stadt. Nach Thesis direkte Übernahme bei AG, der mich nach 6 Monaten gnadenlos verheizt hat. Ich breche zusammen (burnout) und bekomme als Dank die Kündigung. Trotz bester Referenzen und Noten (Wirt. Ing). gibt's nur Absagen. Immerhin bekomme ich einen Job via Leiharbeit... Vor kurzem habe ich erfahren, dass DIE Ex von eben jenem ehemals besten Freund ein Kind bekommen hat. Ehrlich: würde ich die beiden heute sehen, würde ich zusammenklappen glaube ich... Im Studium habe ich es nochmal mit Beziehungen versucht, bin aber wieder nur missratene Frauen geraten, die meine Einstellung nachträglich negativ manifestiert haben. In der neuen Stadt habe ich zwar ein paar Freunde, lerne aber einfach keine Frauen mehr kennen. Bin jetzt seit 1,5 Jahren ungebumst. Obwohl ich gut aussehe, Sport mache etc. Aber ich kann mich gedanklich nicht von der Vergangenheit, den Verletzungen und den Ungerechtigkeiten lösen. Mein Leben zerlauft wie Sand durch meine Hände. Immerhin habe ich eine großartige Familie, die immer für mich da war. Die Erfahrungen haben mir meine Lebensfreude genommen. Früher war ich gerne flirty, habe Komplimente gemacht usw. Im Studium waren mir die Frauen dann ziemlich egal. Wenn ich sie gefickt habe, dann meistens nur betrunken. Und mittlerweile verspüre ich zwar dringenden Druck zu vogeln, hab aber kaum Lust meine Energie zu investieren (bei Thema Nutten bin ich noch zu skeptisch... Kann es mir im Moment noch nicht vorstellen). Um ehrlich zu sein würde ich mir mal wieder eine. Lichtblick wünschen. Eine Frau, die mich echt berührt und mich emotional von meiner Vergangenheit wegreißt und mir - schlichtweg - Hoffnung gibt. Sollte jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben, würde ich mich freuen, wie er seine Lebensfreude wieder gewonnen hat. Probiert habe ich eigentlich alles: Frauen, Therapien, Sport, Alkohol, Meditation, Ratgeber lesen... Mir fehlt einfach der Sinn. Danke euch allen schon mal im Voraus... B
  22. Hi - danke für das Feedback! Wie gesagt: mir fehlt einfach die Lust daran.. Bin halt ziemlich unglücklich und komme auch nur schwer aus meinem Umfeld raus. Neue Freundschaften zu knüpfen funktioniert einfach nicht mehr so einfach wie früher. Zumal auch mein Selbstwertgefühl ziemlich im Keller ist. Ein Teil von mir hängt einfach noch immer an meinem alten Leben weil es bis dato für mich die schönste Zeit in meinem Leben war. Ich schätze mal, dass sich mein Gemütszustand auch auf meinen sexuellen Flow auswirkt.
  23. Bondig

    Endlich Ü30 - und weiter?

    Danke für den Hinweis! Das Meditieren macht mir schon Spaß und ich merke auch, wie ich gezielt durch das Fokusieren meiner Gedanken Änderungen herbeiführen kann. In der Zeit, als ich zu Hause war, habe ich das Buch "Mit Buddha das Leben meistern: Buddhismus für Praktiker" gelesen und das hat wirklich viel bewegt. Einerseits weil ich mich ziemlich gut mit der Geschichte von Gautama indentifizieren konnte, andererseits, weil es keine trockene theroetische Abhandlung ist, sondern die buddhistische Philosophie ganz praktisch darstellt. Am meisten gefällt mir der Ansatz, dass allem Reden und Handeln das Denken vorausgeht, sinngemäß steht im Buch "Aus unseren Gedanken werden Neigungen, woraus wiederum Absichten werden. Unseren Absichten folgen Worte, Reden und letztlich Taten und Handlungen. Das, wir denken, reden und tun formt unseren Charakter und letztlich unseren Lebensweg." Als ich mit dem Rauchen aufgehört habe, habe ich - unwissentlich - die Meditation zur bewussten "Gedankensteuerung" eingesetzt: Ich habe etliche Nicht-Raucher-Videos angeschaut, Allen Carr's "Endlich Nichtraucher" 7 oder 8x gelesen und mich bewusst mit den Konsequenzen des Rauchens auseinandergesetzt. Und irgendwann hat es "Klick" gemacht und ich habe in meinem (Unter-)Bewusstsein verinnerlicht, dass Rauchen dumm ist und mir keinerlei Vorteile bietet. Seitdem rauche ich nicht mehr und bin von Tabak total angewiedert. Nur funktioniert es mit schlichter Gedankenwiederholung nicht ausschließlich. Buddha sagt, dass Veränderung in drei Schritten vollzogen wird: (1) Wir lernen eine neue Möglichkeit kennen und verstehen (Theorie verstehen) (2) Wir bewegen sie in unserem Denken, erwägen ihre Vor- und Nachteile (Vorteile verinnerlichen - durch starke Bilder etc.) (3) Schließlich setzen wir, was wir erkannt haben, in unserem Leben um (neues Denken bewusst in Alltag umsetzen) Das Aufschreiben der Gedanken zur aktiven Verinnerlichung ist wirklich ein starkes Werkzeug. Es kostet jedoch Energie und ich merke aktuell, dass ich nicht so viel zur Verfügung habe, um jedes Projekt, dass mir vorschwebt, anzugehen. Jedoch verstehe ich die Motivation der buddhistischen Mönche immer besser. Man KANN durchaus allem weltlichen Genuss entsagen, OHNE dass dabei das Gefühl des Verlusts oder der Entbehrung entsteht. Glücklich sein ist eben individuell und tatsächlich finde ich das Leben der Mönche (letztlich leben ja auch christliche Mönche oder islamische oder jüdische Geistliche usw. in einem ähnlich meditativen Zustand...) bewundernswert. Mittlerweile ist es ja auch bei etlichen stressgeplagten Managern in Mode gekommen, sich eine mehrwöchige in einem "Schweigekloster" zu gönnen, einfach mal um Ruhe in den Kopf zu bekommen. Diese permanenten Informationsflut ist eben auch (im wahrsten Sinne des Wortes) überwältigend und sie raubt unglaublich viel Energie. Wie soll man denn auch mit sich selbst in Einklang kommen, wenn man nie zu sich selbst finden kann?! Das ständige "Zerdenken" raubt einen den letzten Nerv und hindert uns daran ein wirklich erfülltes Leben zu leben. Hinzu kommt dann noch der Konsumzwang, die idealisierten Facebook-Profile und eine mediale Zauberwelt, die weit weg von der Realität ist. In einem Punkt stimme ich dir jedenfalls zu: Ich fühle mich eigentlich eher getrieben und viel wenig als Treiber meines Lebens. Es ist viel mehr ein REagieren, denn ein Agieren.
  24. Bondig

    Endlich Ü30 - und weiter?

    hey, ich dachte, ich melde mich nach meinem katastrophalen Absturz Anfang des Jahres mal wieder... Nachdem ich meinen "totalen Erschöpfungszustand" überwunden habe (nach 6 Wochen konnte ich wieder normal durchschlafen), habe ich seit 11.09. wieder einen neuen Job. Und diesmal einen "richtigen" Job, mit (relativ) klar definierten Aufgaben, Arbeitsprozessen und Zielen. Der Verdienst ist besser, die Sozialkonditionen genauso - insofern habe ich mich zumindest ggü. der Ex-Firma verbessert. Trotzdem macht sich bei mir eine Leere breit, die sich einfach nicht füllen lässt: Zum einen bin ich vom neuen Job ziemlich erledigt. Sobald mehr Routine im Spiel ist, sollte das Tagesgeschäft hoffentlich etwas "entspannter" ablaufen. Aktuell falle ich aber meistens ziemlich erschöpft am Abend ins Bett. Damit ich nicht total aus dem Leim gehe, habe ich mir ein Ergometer zugelegt. Sollte ich wieder richtig "Energie" haben, würde ich auch wieder gern ins Fitnessstudio gehen. Nur fehlt mir - wie gesagt - die Lust und v.a. die Energie. Das trifft leider auch auf die Wochenende zu. Jetzt wohne ich zwar in einer Großstadt mit über 500k Einwohnern, vermisse aber das grüne Landleben und meine Familie. Ich habe zwar hier Bekannte und Freunde, aber irgendwie will es keiner so richtig wahr haben, dass wir jetzt alle die 30 überschritten haben und sich einfach Vieles ändert. Da wird immernoch Pfeffi gesoffen, als gäbe es kein Morgen mehr und irgendwie versuchen viele Kollegen noch immer einen "twenty-something" zu machen. Hinzukommt: Der Kater dauert bei mir mittlerweile ewig (neulich war es fast eine Woche, bis ich wieder "sauber" denken und kreativ sein konnte) und mir fehlt echt der Nerv für Clubbing und Approach-Gedöns. Es macht mir einfach keinen Spaß (mehr), alles schon mal gehabt. Klar fehlt mir der Sex, aber noch mehr fehlt mir eine Frau, mit der ich mein Leben teilen und gemeinsam auf Ziele (Familie, Hausbau u.U., Urlaub usw.) hinarbeiten kann. Ich mochte das beklommene "Kaffeetrinken zum Frühstück am Morgen danach" noch nie und je älter ich werde, desto mehr entwickle ich dahingehend eine Abneigung. Mir ist berufliches und privates Vorankommen einfach wichtiger, zumal die Zeiten ganz offensichtlich härter und anspruchsvoller werden. Kurzum: Ich hänge in der Luft. Ich wüsste auch nicht, wo ich eine Frau (kein Club-Girl) kennenlernen könnte. Ich suche ein Frau, mit Charakter, Lebenserfahrung, Stil und Ehrgeiz. Kein Mädchen. Neulich hatte ich ein "Lovoo-Date". 30min geschrieben, danach ist sie gekommen, hat mir einen geblasen, ist wieder gegangen. Das war's. Was soll das? Das ist ja noch weniger befriedigend als ein Cheeseburger bei McD. Ich kann damit einfach nichts anfangen... Einerseits bin ich aktuell arbeitstechnisch ziemlich ausgelaugt, jede Form von Alkohol haut mich ziemlich weg. Ich habe auch keine richtige Lust und Energie, was zu unternehmen. Und ich muss zugeben, dass mir das (Groß-)Stadtleben nicht wirklich taugt. Zu laut, zu dreckig und (ich muss es jetzt so krass ausdrücken): zu viel a-sozialer Abschaum unterwegs, gerade am Wochenende. Was ich schon am Hauptbahnhof tagsüber (!) gesehen habe, passt auf keine Kuhhaut. Ich wohne jetzt mittlerweile seit April 2016 hier und fühle mich noch immer fremd. Während meiner "Auszeit" war ich auch einige Male bei einer Therapeutin (die Kasse hat darum "gebeten"); es war ganz nett und scheinbar deutet vieles daraufhin, dass ich "hochsensitiv" bzw. "hochsensibel" bin. Als ich mich damit mal näher auseinandergesetzt habe, erschienen mir im Nachgang viele vergangene Empfindungen nachvollziehbarer... Warum ich schreibe: Falls jemand in einer ähnlichen Situation war, würde ich mich freuen, wenn er (oder sie) mir einfach mal einen gutgemeinten Rat geben könnte. Das PU-Forum (und ich bin immernoch der Meinung, dass er der falsche Name für dieses Forum ist ) hat bis jetzt immer wieder guten und interessanten Input gegeben. Ich hoffe, dass ich auch diesmal auf euch und eure Lebenserfahrung bauen kann. Beste Grüße B
  25. Bondig

    Endlich Ü30 - und weiter?

    Hey botte - schön auch wieder von dir zu hören Ich erkenne mittlerweile bei mir ein Muster: Je schlechter es mir geht, desto stärker ist mein Drang mich hier im Forum mitzuteilen. Ja, der Job ist insgesamt besser als der letzte. Trotzdem kämpfe ich aktuell mit einer ziemlichen Erschöpfung. Alles Neu, sehr viel in kurzer Zeit und dann wächst ja auch wieder die Verantwortung. Das wird ein Grund sein. Darüber hinaus frage ich mich jedoch, wann endlich mal wieder mein Akku "voll" ist. Kann ja nicht sein, dass ich mich immer nur so durch die Wochen schleppe und total erledigt bin. Stimmt - nur merke ich, dass ich immer weiter ins depressive Loch sinke. Mir fehlen einfach die richtigen Leute. Ich bin scheinbar ein sehr viel sozialeres Tierchen, als ich geglaubt habe. Aber mir fehlt spürbar ein passender Freundeskreis. Seit Jahren versuche ich daran herumzudoktern, aber jedes Mal ändert sich massiv meine Lebenssituation. Studium, Umzug/neue Stadt, neuer Job usw. Das tut mir einfach nicht gut. Klar entwickeln sich auch Freundschaften weiter, aber früher bin ich aufgrund der "äußeren Umstände" (Schule, Wohnort, Ausbildung) viel schneller in Kontakt mit passenden Leuten gekommen. Ich hänge halt in der Luft: Ich bin nicht mehr so richtig jung und auch nicht wirklich alt. Ich kann mein Alter einfach nicht wirklich einschätzen. Unter Leute zu gehen strengt mich immer mehr an. Und gefeiert habe ich auch gut; ich bin einfach zu wenig Hedonist, als dass ich mich jedes WE in die Massen schmeißen muss. Die "Stadtflucht" betreibe ich auch regelmäßig alle zwei Wochen und fahre nach Hause zu meiner Familie und meinem Neffen. Zuhause habe ich ein Haus stehen, um dass ich mich später einmal kümmern will. Mir bedeutet die Familie unglaublich viel, da ist mir auch räumliche Nähe wichtig. Es muss ja nicht sofort im gleichen Haus sein, aber ich möchte mich auch mal um meine Eltern kümmern. Und sollte ich Kids haben, wäre es schön, wenn sie nicht weit von Oma und Opa aufwachsen. Wenn ich am WE zuhause bin, stelle ich mir einen Feuerkorb in den Garten und schau mir bei Lagerfeuer den Sternenhimmel an. Und hinzu kommt noch diese unglaubliche Ruhe... Auf dem Land wirkt alles einfach ruhiger, entspannter und "natürlicher" auf mich. Es beruhigt mich, entspannt meine Nerven. Und ich bin bei den Menschen, die ich liebe. Außerdem kann ich mit den Händen was machen, wenn mir danach ist. Sowohl Paps als auch mein Großvater sind Handwerker und je älter ich werde, desto mehr spüre ich, dass mir das "heimwerken" fehlt. Einfach was bauen, verlegen, malern... Das macht einfach Spaß und gibt mir ein gutes Gefühl. Etwas Schaffendes. Schön geschrieben. Ich hoffe, dass ich mal wieder eine Frau ansehen kann und dann einfach denke: "joar, ran an den Feind!" Ich wünsche mir dieses Gefühl, diese "Lebenssehnsucht", so sehr - aber es will sich einfach nicht einstellen. Stattdessen bin ich erschöpft und hänge deperessiven Gedanken hinterher. Sport geht aktuell auch nur in Maßen. Nach der Arbeit bin ich so sehr erledigt, dass ich mich um 18:00 Uhr schon auf's Bett freue. Jede Form von Input (Verkehr, laute Musik, Buch lesen) ist mir einfach zu viel. Und jeden Abend wenn ich im Bett liege, kommt automatisch das Gefühl in mir hoch, als die böse Ex noch neben mir gelegen hat. Ich habe noch immer keine Möglichkeit gefunden, diese Leere für mich zu füllen. Kein Sex, keine beruflichen Erfolge, kein Geld der Welt konnte mich bis jetzt so erfüllen, wie das Gefühl, dass ich damals in der Beziehung hatte. Es liegt ja noch nicht mal an der Ex selbst. Sondern an dem "Beziehungsstatus": Das Gefühl, für eine Frau da zu sein, seine Wunden geleckt zu bekommen, gemeinsame Ziele zu verfolgen und "exklusiv" der Einzige zu sein, das ist für mich erstrebenswert. Ich versuche es. Vielleicht war das Loch tatsächlich so tief, tiefer als ich gedacht habe. Es wäre einfach mal wieder schön, vom Schicksal begünstigt zu werden. Ich frage mich nur, wie lange ich den aktuellen Zustand aushalten kann... Das drückt ja doch massiv auf's Gemüt und ich hänge so unglaublich ungern in den Seilen... Danke dir