PhoenEX 🐦🔥

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  1. Woche 4 (Level 4) – Mittwoch Ziel diese Woche (adaptierte Version): Fünfmal die Woche für ca. eine Stunde losziehen, dabei einen Korb bekommen und fünf Sets öffnen. (Original: Mit zehn wildfremden, attraktiven Frauen – Frauen, die ich daten würde – ein Gespräch anfangen und die Nummer bekommen. Haha – nein: einen Korb bekommen beim NC!) Info: Heute mal etwas kürzer. Am Montag und Dienstag war ich jeweils eine Stunde unterwegs, habe aber null gerissen. Lest euch gerne mal meine anderen Wochen durch – kaum zu glauben, wie das läuft. Auf jeden Fall werde ich das Bootcamp weiter anpassen, um es besser mit der Psyche vereinbar zu machen – im Sinne von langsamer, aber stetiger Wandel statt ruckartiger, schneller Veränderung. Wie beim Fitness: Einmal im Monat den ganzen Tag Gewichte stemmen bringt weniger als dreimal die Woche je eine Stunde. Der ursprüngliche Autor des Bootcamps hat nicht bei null angefangen. Er war bereits sehr gut mit Frauen und hatte viel Erfahrung. Für ihn war das Bootcamp nur ein Auffrischen von Verlerntem. Wie beim Autofahren: Wenn man es eine Zeit lang nicht gemacht hat, muss man erst wieder reinkommen – aber es kommt schnell zurück. Anders bei jemandem, der noch nie zuvor hinterm Steuer saß. Meiner Meinung nach erklärt das auch die hohe Abbruchquote des Bootcamps: Für den Großteil der Männer sind die Schritte einfach zu groß und zu viel auf einmal. Deshalb hatte ich bereits angepasst: Wenn ich eine Woche nicht schaffe, wiederhole ich sie oder gehe eine Woche zurück. Was mich zu heute bringt: Ab sofort werde ich die Wochen als Level sehen – wie bereits in anderen Einträgen erwähnt. Das heißt: Ich ziehe weiterhin fünfmal die Woche los, aber immer mit einem Zeitlimit von einer Stunde. Danach geht’s wieder nach Hause – oder zum Workout, zum Date mit der heißen Blondine aus dem Café oder was man sonst noch so zu tun hat. Sollte ich das Wochenziel (fünfmal losziehen, je eine Stunde, und einen Korb bekommen) nicht erreichen, wird die Woche wiederholt oder ein Level zurückgegangen – solange, bis ich in Woche 8 angekommen bin. So gibt es keine Chance, es nicht zu schaffen – sondern wie im Fitness einen Weg nach vorne. Der wird für den einen länger dauern, für den anderen schneller gehen. Ich darf nochmal wiederholen: 26 Jahre falscher Glaubenssätze und Erziehung verschwinden nicht einfach in acht Wochen – wohl aber durch konstantes und regelmäßiges Lernen. Genug von diesem langweiligen Gerede – morgen wird’s wieder interessant. Der PhonEX wird sich melden. Ziel für den Rest der Woche: Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils eine Stunde losziehen. Pro Tag fünf Sets öffnen, einen Korb bekommen. Augenkontakt, Grüßen und die Aufgaben der vorherigen Woche fließen natürlich weiterhin mit ein. Wenn ich mich mal in einer wirklich guten Kommunikation mit einer HB verliere und es dann zeitlich nicht für fünf Sets reicht – auch okay. Im Groben geht es weiterhin darum, die AA in jeder Situation unter Kontrolle zu bekommen.
  2. Level 4 – Samstag Kurze Version: 30 Minuten Zeit Keine Sets oder Approaches, habe mich wohl von dem NC gestern etwas auf den Lorbeeren ausgeruht. Lange Version: Es gibt nicht viel zu sagen, was nicht schon in der kurzen Version gesagt wurde. Ich wollte die 5 Grüße machen und dann 1 Set und 1 random Gespräch, gab mir 30 Minuten. Habe aber 30 Minuten nichts gemacht außer rumlaufen. Das wird am Montag besser gehen. Ich denke, ich habe mich heute einfach etwas darauf ausgeruht, gestern die Nummer von Lakonia bekommen zu haben. Am Montag geht es weiter. EG PhoenEX
  3. Level 4 – Freitag, 21.11.2025 Kurzversion: • 45 Minuten • 5 Grüße • 1 Set und 1 NC (mein zweiter überhaupt) Lange Version: Ich orientiere mich weiterhin am Bootcamp, und das Ziel ist nach wie vor, Körbe zu bekommen, ohne gleich im Erdboden versinken zu wollen wie der Turm von Pisa. Gut, ganz so schlimm ist es bei mir auch schon nicht mehr. Aber sobald ich eine Frau im Gespräch habe, muss ich auch nach der Nummer fragen – das ist die Regel von diesem Level. Das Ziel heute waren 5 Grüße, um locker zu werden und etwas aus mir herauszukommen. Es ist erstaunlich, wie gut das gelingt. Ich denke, die Nummer der wirklich reizenden Dame hätte ich nicht bekommen, wenn ich die 5 Grüße – die wirklich nur eine kleine Überwindung kosten – nicht gemacht hätte. Heute gab ich mir 45 Minuten. Davor hatte ich noch 3 Stunden Termine und war dementsprechend sowieso schon in der Stadt. Mein Hauptfokus ist, nicht in diesen Modus zu verfallen, dass ich 2 Stunden durch die Stadt laufe und einfach nichts anspreche. Deswegen nur 45 Minuten: 5 Grüße und 1 Set. Ziel war eigentlich 5 Grüße, 1 Set und ein zufälliges Gespräch, aber da habe ich mich noch etwas von der Komfortzone, die sich über die Woche aufgebaut hat, mitziehen lassen. Immerhin habe ich einen positiven State 45 Minuten lang gehalten und bin nicht abgerutscht in dieses „hmm, die reagiert bestimmt übel, da sind zu viele Leute etc.“ – alle Anfänger werden das so oder so ähnlich kennen. Über die 5 Grüße muss ich wohl nichts sagen. Interessant war nur zu sehen, dass auch das eine kleine Überwindung gekostet hat, aber an sich nicht wild war. Ich lief danach 20 Minuten durch die Stadt und suchte mir ein Set. Ich sah eine Schwarzhaarige in einem Kiosk (ich nehme an, sie arbeitet dort). Das Kiosk war leer. Ich überlege kurz, sie anzusprechen, laufe aber weiter, da ich aufs Klo muss. Ich gehe in ein Einkaufszentrum – nichts Aufregendes. Wie ich aber so hineingehe, denke ich mir: „Komm, du hast eh nur noch 16 Minuten. Geh zu der Kiosk-HB, sprich sie an und erfülle dein Ziel für heute.“ Gesagt, fast getan. Ich verlasse das Kaufhaus nach dem Toilettengang und sehe HB Lakonia (Name geändert). Ich laufe an ihr vorbei, denke mir aber: Ob dir jetzt die Kiosk-Frau einen Korb gibt oder diese hier, ist doch egal. Die AA wird beim Kiosk auch nicht geringer sein als jetzt. Also drehe ich mich um und spreche Lakonia an. Sie geht wie ich ins Gym und kennt sich auch in der Gastro aus – also schon mal eine gute Grundlage. Nach ein paar Minuten frage ich, ob wir mal Nummern tauschen sollen, um zusammen ins Gym zu gehen. Sie zeigt mir ihre Nummer, und ich tippe sie ein. (NC Nummer 2 im Bootcamp – mein Dank geht raus an die sympathische Dame.) Danach reden wir noch etwas weiter, kommen auch auf das Thema Gastro zu sprechen und haben ein sehr angenehmes Gespräch. (Anders als mit meinem ersten NC, mit dem ich auch noch schreibe, habe ich hier einfach viel mehr Gemeinsamkeiten und Spaß an der Sache.) Nach weiteren Minuten verabschiede ich mich, denn meine Zeit war um. Sie hat auch auf Freunde gewartet. (Thema Instant Date) Gut, heute das Random-Gespräch nicht gemacht, aber das baue ich morgen ein und ziehe das Ganze so lange durch, bis es wirklich felsenfest verankert ist. Und dann erst geht es auf in Woche 5. Natürlich werde ich auch davor mit den Nummern, die ich bekomme, schreiben und schauen, was date-technisch möglich ist. Mit den Weihnachtsmärkten, die dann anfangen, sicher eine gute Sache. Ich glaube, die Asiatin wird sich nicht mit mir treffen – das steht aber noch aus, sobald sie aus dem Urlaub zurück ist. Bei Lakonia werde ich mal mit dem Texten anfangen (eventuell dazu auch die Quellen im Bootcamp durchlesen) und es auf ein Date hinauslaufen lassen. Vom Menschlichen her scheint sie definitiv besser als mein NC Nummer 1 (die Asiatin). „Was ich auch noch sagen muss: Beim Nummer-Eintippen hätte ich fast in mich hinein gegrinst und mich gefreut, dass mir dieses HB ihre Nummer gibt. Aber gerade auch von meinem Wing, der regelmäßig auf Dates geht, die sich dann verlaufen und aus denen nichts wird, weiß ich, dass so eine Nummer auch nicht die Krone der Schöpfung ist, sondern nur ein Teil. Ich will aber mal anmerken, dass wohl 99 Prozent der Single-Männer in Deutschland sich die Hände danach lecken würden, innerhalb von zwei Wochen die Nummern von zwei attraktiven Frauen bekommen zu haben – also wie abgefahren cool das Ganze eigentlich ist, unabhängig davon, ob es zum Date etc. kommt. Ich melde mich morgen zurück. EG PhoenEX P.S. An meine fleißigen Leser: Vielleicht habt ihr mir ein paar Tipps, wie ihr das mit dem Texten handhabt. Ich bin auf jeden Fall dankbar für jede Hilfe auf diesem Gebiet. Es ist ja meine zweite Nummer in meinem Leben, muss man fast sagen. In der Vergangenheit waren die Frauen eher aus der Schule oder Arbeit – da hatte man leicht einen Anknüpfpunkt bzw. hat sich sowieso getroffen.
  4. Danke dir. Das war das größte Problem, das ich letztes Jahr hatte: dass ich einfach aufgehört habe und dachte, es sei nicht so wichtig
  5. Level 4 – Freitag, 20.11.2025 Kurze Version: Die AA ist wie Flash – lässt man etwas nach, kommt sie schnell zurück. Heute 3 Grüße rausgehauen. Lange Version: Eine Stunde habe ich mir heute gegeben – eine Stunde, in der theoretisch so 5 oder 6 Sets möglich gewesen wären, je nach Länge. Naja, nach 30 Minuten war noch nichts gerissen. Mein Ziel war sowieso, die Grüße wieder einzubauen – die hatte ich die letzten Wochen komplett schleifen lassen. Wie soll ich denn eine HB ansprechen, wenn ich mich nicht mal traue, einer random Person auf der Straße ein Hallo entgegenzuwerfen? Also setzte ich da an. Mein Selbstbewusstsein bekam auch ’nen kleinen Schub nach nur drei Grüßen. Aber die Zeit war um, und da will ich streng sein. Natürlich hätte ich mich nochmal eine Stunde auf die Grüße konzentrieren können, ein oder zwei random Gespräche machen und dann auf die HBs wechseln – aber das ist nicht mein Fokus. Warum war es heute so extrem? Ich war das letzte Mal so richtig losgezogen, um HBs anzusprechen, am Samstag – das auch noch mit einem Wing. Also: Sonntag, Montag, Dienstag und Mittwoch ohne wirklich auf Frauen zugegangen zu sein – und die AA ist wieder extrem stark zurück. Das war auch meine längste Pause, seitdem ich das Bootcamp gestartet habe. In der Vergangenheit habe ich bei so einer – man kann sagen – Niederlage das Bootcamp abgebrochen und gedacht, ich kann es einfach nicht. Schauen wir aber auf die letzten Wochen zurück, erkennen wir: Es steckt eben doch in mir, und ich kann es. Vielleicht sollte ich nur nicht so rasen, sondern die Basics fest in meinem Kopf verankern. Zum Beispiel die Grüße, die zusehends in den Hintergrund gerutscht und dann vergessen worden sind. Mein Plan für die nächsten zwei Tage ist, wieder auf den Stand zu kommen, Frauen zu approachen und Körbe zu bekommen – da ich mich jetzt schon mühsam auf dieses Level gekämpft habe. Und dann wirklich ohne Ausnahme jeden Tag losziehen, so 30 Minuten bis eine Stunde – also nicht lang. Ein bis zwei Sets machen und natürlich die Körbe kassieren. Und das so lange, bis ich genug Nummern und Zuversicht habe, sicher in Woche 5 zu starten. Dieses „jeden Tag losziehen, dafür etwas kürzer“ hat zwei Gründe: Zum einen habe ich keine zwei oder drei Stunden, um Approaches zu machen, die man auch locker in 30 Minuten hätte machen können. Und zum anderen gebe ich mir so keinen Tag, an dem die AA wieder zurückkommen kann, sondern bewege mich immer leicht außerhalb der Komfortzone. Das habe ich nämlich auch die letzten Wochen mitnehmen können – nach einem Mittwoch oder Sonntag war es erstmal etwas schwerer, wieder reinzukommen. Am allerbesten war es, als ich an einem Sonntag mit ’nem Wing unterwegs war und dann montags direkt wieder los. Da hatte ich ein richtiges High und konnte extrem leicht ansprechen. Und das ist ja eben mein Ziel mit diesem Bootcamp: nicht an einem 8-Stunden-Samstag mal kurz die 10 Körbe sammeln, sondern jederzeit in der Lage sein, eine HB anzusprechen, die ich interessant finde – egal, wo ich bin. Und dahin kommt man halt besser mit täglich kleinen Übungen, dafür aber kontinuierlich. Wie beim Fitness: eben jeden Tag ein wenig ist besser als einmal die Woche intensiv. Erstmal genug geredet. Morgen liegt mein Fokus darauf, so schnell wie möglich fünf Grüße rauszuhauen, dann ein random Gespräch und danach eine HB – das alles innerhalb von einer Stunde. Ich melde mich morgen zurück. EG vom PhoenEX
  6. Das ist echt cool – so etwas sollte ich mir auch suchen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Frauen und Männer dort deutlich besser anzusprechen sind als beim normalen Kontakt im Streetgame Sehr gut, dass du dir selbst sagst, du willst die Baustellen angehen. Genauso sehe ich es auch: Das Bootcamp ist dazu da, die Schwächen anzugehen – nicht einfach acht Wochen durchzuziehen, ohne sich selbst zu verändern. Wie läuft es da eigentlich bei dir? Kam ja länger kein Update – hoffe, du bist noch dabei
  7. Woche 4 – Montag Die Woche, in der uns eine harte Schale wächst – wenn wir sie bestanden haben. 🎯 Ziel dieser Woche: Mit 10 wildfremden, attraktiven Frauen (Frauen, die ich daten würde) ein Gespräch anfangen und die Nummer bekommen. Haha – nein: einen Korb bekommen beim NC! (Kurz zur Definition: Im Bootcamp steht einfach nur „einen Korb bekommen beim NC“. Da könnte ich theoretisch auch einfach eine beim Streeten mit den Worten ansprechen: „Hey, gibst du mir deine Nummer?“ – was sicher schnell zu den 10 Körben führen würde. Es zählt also nur, wenn ich vorher ein mindestens 2-minütiges Gespräch mit der Dame hatte.) Also was könnte dabei schon schieflaufen? Da draußen gibt’s sicher genug Frauen, die mit mir nichts anfangen können – wie Sand in der Wüste. 📝 Kurzversion: • 2 Nummern (Ich zähle es nicht als Korb, wenn ich der Frau meine Nummer gebe – ich weiß, ich weiß. Aber im Grunde kann sie sich auch einfach nicht mehr melden, selbst wenn ich ihre Nummer habe. Also zähle ich das nicht als Korb. Es muss schon ein klares Nein sein.) • 1 Korb • 5 Approaches heute Die 3 längeren Gespräche sind diese Woche automatisch entweder ein Korb oder eine Nummer, weil ich jedes Mal gegen Ende des Gesprächs fragen werde. Fazit: Tatsächlich gar nicht so einfach, das Wochenziel zu erreichen. 📖 Lange Version: Ich ziehe los und spreche eine Frau an. Sie hat „keine Zeit“ – obwohl sie sich danach ausgiebig sonnt. Naja. Gehe zur nächsten, die direkt auf einer Bank neben der ersten sitzt. Wir können ein wenig reden, aber so richtig connecten nicht. Sie hat eher fragwürdige Einstellungen, und die Chemie stimmte nicht. Sie hat auch einen Freund. Trotzdem frage ich im Sinne der Challenge nach der Nummer – und siehe da: der erste Korb war mir sicher. Laufe weiter und mache ein zufälliges Gespräch mit einem Mann in etwa meinem Alter, weil ich das Gespräch mit der Dame zuvor eher negativ aufgenommen habe – wegen ihrer Einstellung. Das Gespräch mit dem Herrn läuft angenehmer. Nach wenigen Minuten ziehe ich weiter. (Im Übrigen ist die AA nicht auf Null, sondern weiterhin mein Begleiter – aber vom Mindset gehe ich da jetzt anders ran.) Ich sehe mein nächstes Set am Ufer sitzen. Sie ist verheiratet, und ich bin mir zu 100 % sicher, dass sie sich nicht melden wird. Aber dennoch: kein Korb, sondern sie hat meine Nummer bekommen. In dem Moment war mir klar, wie schwer diese Woche werden würde. Ich spreche danach noch eine an – sie hat keine Zeit. Also weiter. Ich komme in einen Park, und ich muss sagen: Dort traf ich eine der besten Frauen, die ich im Rahmen dieser Challenge kennengelernt habe. Wir waren total auf der gleichen Wellenlänge, haben uns super verstanden und über Fitness und proteinreiche Ernährung gesprochen – meine Lieblingsthemen – und noch ein paar andere Dinge. Sie hatte Pause, und gegen Ende meinte ich, dass ich sie nicht aufhalten will. (Humor, gute Stimmung und Lachen waren im Gespräch enthalten – für mich war es sehr gut.) Sie meinte, sie sei eh schon drüber – sehe ich als Zeichen von Interesse. Ich gebe ihr meine Nummer, bzw. sie tippt sie in ihr Handy. Da sehe ich die Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten Tagen eine Antwort kommt, als sehr hoch – und es war eines dieser Highlights im Bootcamp, die man wohl lange nicht vergisst. Ja, danach war meine Zeit vorbei und ich musste weiter ins Fitness – aber mit dem heutigen Tag definitiv zufrieden. 📊 Ergebnis: ✅ 1 von 10 Körben beim NC nach mindestens 2 Minuten Gespräch EG PhoenEX
  8. Woche 4 – Samstag Zahl vor dem Losziehen: 5 von 10 Körben von HBs Kurze Version: Habe heute 14 Frauen angesprochen, mit ca. 5 ein 2-Minuten-Gespräch geführt und 3-mal nach der Nummer gefragt – mit anschließendem Korb. Also sind wir jetzt bei 8 Körben, somit ist diese Woche nicht bestanden. (Da war ich wohl etwas zu hochmütig, als ich gesagt habe, Woche 4 wird genau wie Woche 3.) Ausführlicher Bericht: Heute ging es mit dem KingWing in eine Stadt, in der wir beide noch nie gegamed haben. Unsere Idee war, dass es dort ordentlich an HBs wimmelt. Spoiler-Alarm: wimmelte es nicht. Das kann man ganz ehrlich sagen. Natürlich gab es ein paar Sets, aber die Quote für die Masse an Menschen war absolut miserabel. Das hat unsere Stimmung natürlich ein wenig gedrückt, aber dennoch gaben wir uns nicht geschlagen. Zuerst war mein Ziel, 10 Sets zu machen, bevor mein Wing ankommt. Allerdings war er dann doch etwas früher als gedacht da, und ich habe mich davor nichts getraut. Mit ihm zusammen habe ich mir dann die 12 Sets über 2 Stunden einverleibt. Und dort hatte ich eiskalt eine Serie von 8, ohne dass ein 2-Minuten-Gespräch zustande kam. Ein Teil dieser Serie war besonders hart: Da saßen drei auf so einer runden Bank – alles HBs, die sich nicht kannten, eine davon sogar mit Freund dabei. Ich fange mit Nummer eins an – sagt Nein. Nummer zwei sagt auch Nein. Und als ich dann bei der dritten ankam, liefen die den Schafen gleich der Masse nach und gaben mir auch ein Nein. Was natürlich die anderen beiden auch mitbekommen haben. Generell hatte ich das Gefühl, dass diese Stadt bzw. der Ort, an dem wir gameten, recht kühl ist und die Menschen extrem skeptisch sind. Aber das werde ich vielleicht in ein paar Monaten nochmal testen – kann sein, dass es einfach generell an meiner Stimmung lag. Auch die 2-Minuten-Sets waren keine Glanzstücke der Konversationskunst. Ich bin irgendwie in einem Loch, was das angeht. Normalerweise war es vor zwei Wochen so, dass ich approache und nach 3 bis 4 Sets bin ich mega happy, in guter Stimmung, und der Rest läuft ganz einfach von alleine. Heute aber läuft selbst Set Nummer 9 richtig schleppend, und ich kämpfe mich durch das Gespräch. Naja, ich gebe mal wieder, wie diese längeren Sets so abliefen. Set Nummer 9 an diesem Tag war eine Asiatin, die meine 8er-Serie gebrochen hat – was sich aber null gelohnt hat. Sie war extrem misstrauisch im Gespräch. Klar, da hätte ich noch etwas mehr kämpfen können, aber wie gesagt: Das war, nachdem mir 8 HBs in Folge die kalte Schulter gezeigt haben, als ich ein Gespräch öffnen wollte. Also war ich etwas depri. Ich hoffe, man verzeiht mir das. Nummer 10 war schon deutlich besser – eigentlich ein kleiner Stern am Horizont des heutigen Tages. Sie läuft schnell, und ich und mein Wing sind auf dem Weg aus der Stadt, um den Tag zu beenden. Ich spreche sie an: und sie sagt: „Geht auch wirklich nur ganz kurz, ich muss wirklich weiter.“ Aber sie nimmt sich etwas Zeit für mich, macht auch gerne Sport – würde also passen – und ist am Geschenkbesorgen. War an sich ein guter Vibe, hätte ich eventuell auch noch ein wenig mehr machen können. Aber da sie wirklich kaum Zeit hatte, bin ich zu schnell raus. ABER zuvor hatte ich Frauen angesprochen, die so gut wie alle einfach nur auf einer Bank saßen und alle Zeit der Welt hatten – und trotzdem haben sie mich weggeschickt. Diese hier hatte tatsächlich keine Zeit und musste schnell weiter, dennoch hat sie sich Zeit für mich genommen. Habe dann noch, als ich mit dem Wing zusammen war, eine Asiatin angesprochen. Die musste schnell zum Bahnhof, aber ich habe sie trotzdem schnell nach der Nummer gefragt – einfach auch, um meine Körbe voll zu bekommen. Natürlich einen bekommen. Jeah. Wing hatte sich nach Hause verabschiedet, ich bin auch zurück in meine Heimatstadt und habe dort noch zwei Sets gemacht (wollte nicht das Gefühl haben, ohne Wing kann ich nichts). Set Nummer 13 war eine Gamerin, die an sich sehr offen war, aber von meiner Seite aus war ich extrem ungechillt und habe extreme Fehler im Gespräch gemacht. Ich glaube, ich bin einfach überarbeitet nach den ganzen Körben und Abweisungen diese Woche, und das wirkt sich dann auf die Stimmung aus. Anders kann ich es mir nicht erklären, denn Woche 2 und 3 liefen an sich eigentlich schon etwas besser von den Gesprächen her. Versteht mich nicht falsch – das Gespräch mit ihr war absolut okay. Sie hat mir auch Feedback gegeben und gesagt, sie findet es cool, dass ich das mache und einfach anspreche, und ich soll weitermachen. Wahrscheinlich mein Perfektionismus, der mir hier einen reindrückt. Beim Fragen nach der Nummer meinte sie, sie hat kein Interesse. Das tut halt schon richtig weh nach so einem Tag mit schon einem richtigen Korb im Nacken und den 9 Sets, die jetzt nicht so super liefen. Naja, dazu gleich mehr. Das letzte Set des Tages, Nummer 14, war eine Kassiererin in einem Kiosk am Bahnhof. Sie raucht, hat keine Hobbys außer arbeiten und auf Nachfrage auch Fernsehschauen (also definitiv eine interessante Frau, die mein Leben bereichern würde – zwinker). Naja, also frage ich nach der Nummer – sie hat seit kurzem einen Freund. Korb Nummer 8 ist mir sicher. Also zwei Dinge von heute: Zum einen war meine Stimmung natürlich bedrückt – haufenweise Körbe zu kassieren macht etwas mit einem. (Gut, der NC von gestern ist ein Stern am Horizont.) Und ein paar kleine positive Sets waren heute ja auch dabei. Ich denke einfach, es war mental diese Woche einfach eine riesige Ladung, so viele Körbe zu bekommen, was meine Stimmung so ein bisschen gedrückt hat und sich dann auch unterbewusst auf meine Sets überträgt – weswegen ich da plötzlich so viele schlechte habe im Vergleich zu den letzten Wochen. Und auch der Grund, weshalb meine Stimmung nicht steigt nach ein paar Sets, sondern so auf dem gleichen Level bleibt. Ich glaube, gerade als Anfänger gibt es ein gewisses Maximum an Sets, das man pro Tag machen kann. So ähnlich wie beim Training: Man macht seine 10 Sets oder 5 pro Tag, solange bis man sich einigermaßen daran gewöhnt hat, und dann erhöht man. Aus meiner Erfahrung: Wenn man jetzt natürlich 5 supergute Sets hat, die richtig Laune machen, kann man auch weitermachen, weil eben die Stimmung nach oben geht. Aber gerade bei so Sachen wie heute mit 8 schlechten in Folge – da muss man dann (zumindest als Anfänger, wenn einen das noch hart trifft) auch mal den Tag beenden und erstmal verdauen. So habe ich es jetzt für mich festgestellt – auch für nächste Woche: jeden Tag 5 oder 10 Sets und dann die ganze Woche durchziehen. Sache Nummer 2: War halt auch unglücklich, dass unsere gewählte Location kaum HBs hatte – das war halt auch ein Stimmungsdämpfer. Soweit erstmal vom PhoenEX. Ich weiß, ist nicht der Traumbericht, den man sich erhofft hatte... Es gibt Höhen und Tiefen auf diesem Weg, und für mich ist wichtig, dass ich eine Strategie habe für die nächste Woche, damit ich Woche 4 schaffe. Ich werde die Woche 4 nochmal wiederholen – ganz einfach, weil Körbe bekommen schon einen guten Effekt hat, um einen selbstbewusster zu machen. Sollte ich die Woche erneut nicht schaffen, werde ich auf Woche 3 zurückwechseln – einfach um das Fundament aufzubauen. Ich werde das Bootcamp durchziehen, egal welche Berge in meinem Weg stehen und ob es 1 Jahr dauert. 26 Jahre falscher Erziehung und Konditionierung können nicht in ein paar Wochen gelöscht werden, sondern müssen über Monate abgebaut werden. Naja, Highlight der Woche: der NC von gestern. Und ansonsten die Erkenntnis, dass man sich nicht auf 20 Sets am Tag pushen sollte bzw. sein Limit kennen sollte und sich daran orientieren. Das Limit steigt automatisch mit der Übung. Ergebnis: ✅ 8 von 10 Körben beim NC nach mindestens 2 Minuten Gespräch EG PhoenEX P.S. Wir sehen uns dann am Montag wieder in alter Frische. Ich gehe jetzt Energie sammeln und die Körbe verarbeiten – eventuell schreibe ich noch der Asiatin wegen eines möglichen Dates nächste Woche.
  9. Woche 4 – Donnerstag und Freitag Zahl vor dem Losziehen: 3 von 10 Körben von HBs 📝 Kurze Version Donnerstag: 2 normale Gespräche mit Randoms (als Flucht vor der Aufgabe), 2 HBs und 2 Körbe. Außerdem eine sehr heikle Situation, die aber im Grunde nichts mit dem Bootcamp, zu tun hat. Nur durch die random Gespräche entstanden. Die habe ich bereits mit meinen Wings über WhatsApp „verarbeitet“ und lasse sie hier weg – sonst wird es zu füllig. Vielleicht mache ich, wenn Zeit ist und etwas Gras über die Sache gewachsen ist, einen Extra-Eintrag im Forum. Die Sache ist auf jeden Fall Top 1 in meiner Hall of Fame der heiklen Situationen, die mir bisher im Pick-up passiert sind. Freitag: 1 normales Gespräch 1 Set, 1 NC 📝 Lange Version Am Donnerstag bin ich im Grunde wirklich ein wenig vor der Aufgabe davongelaufen und habe mich 30 Minuten mit einem Random-Set unterhalten und danach nochmal 20 Minuten mit einem anderen. Damit war meine Zeit im Groben auch vorbei. Zwischendurch habe ich aber auch 2 HBs ziemlich direkt nach der Nummer gefragt – die Körbe waren dementsprechend härter. Ich lasse beide zählen, obwohl die Gespräche keine zwei Minuten gingen. Naja, so viel zu Donnerstag. Am Freitag, also heute, war mein Ziel: 10 Sets machen und endlich aus diesem Tief rauskommen – denn sonst zieht es mich nur immer tiefer runter. Ich habe im Grunde zwei Stunden im Park gechillt, wodurch mir nur noch eine Stunde fürs Streeten blieb. Ich starte mit einem Random-Gespräch, locker zwei Minuten (Woche 2 lässt grüßen), aber der Mann war nicht so interessant, also verabschiede ich mich. Der wahre Grund, warum ich ihn angesprochen habe, war, dass ich ein paar Meter weiter eine HB-Asiatin auf einer Bank studieren gesehen habe und sie ansprechen wollte – aber eben nicht nach zwei Stunden verkopftem Zögern, sondern mit einem kleinen Warm-up-Set im Schlepptau. Nachdem ich mit dem Random-Gespräch fertig bin (wäre es zu lang geworden, wäre sie wohl abgehauen, hehe), gehe ich zu ihr und spreche sie an. Direkt ein Problem: Sprachlich versteht sie mit ihren Deutschkenntnissen nur etwa 30 % von dem, was ich sage – und mein Mandarin ist auch ziemlich eingerostet. Wie es weitergeht, könnt ihr euch denken… oder fragt euch jetzt sicher: „Aber PhoenEX, du hast doch heute nur dieses eine Set gemacht? Also muss der NC auch von diesem Set sein – wie ging es weiter?“ Ich war heute zwar etwas verkopft und mit deutlicher AA unterwegs, aber im Set selbst zündet mein Kopf wie eine V2-Rakete (denkt daran: zu diesem Zeitpunkt dachte ich, sie sei Asiatin, sie gibt mir direkt einen Korb und ich kann schnell weiter – wollte also wirklich einen Korb, ohne ihn zu provozieren). Mein Kopf zündet also, ich hole mein Handy raus und übersetze, was ich sagen wollte (hatte zuvor viermal meinen Opener gesagt, ohne dass sie ihn verstanden hat). Wir kommen ins Gespräch – aufgrund der Sprachbarriere natürlich nicht ganz im Flow, und der Spaßfaktor hielt sich in Grenzen. Aber es gab zum ersten Mal in meiner DJBC-Karriere Micro-Kino (wirklich nur Finger, die sich beim Handyzeigen streifen), und sie kam auch etwas näher, um mir Bilder auf ihrem Smartphone zu zeigen. Als sich das Gespräch mit Brocken an Deutsch und Hilfe vom Google-Übersetzer durchhangelt, komme ich auf die Idee, sie zu fragen, ob wir uns mal zum Deutschlernen treffen wollen. Sie bejaht und hält mir ihre Handynummer hin. Ich tippe sie ins Handy und schreibe ihr auf WhatsApp einen kleinen Insider aus dem Gespräch. Danach führe ich das Ganze noch weiter (theoretisch hätte ich mich wahrscheinlich in dem Moment auf die Bank setzen können – sie war für das Gespräch aufgestanden – und wir hätten zusammen lernen können… aber das ging mir dann doch zu weit). Nach weiteren Minuten Konversation verabschiede ich mich auf Chinesisch und wünsche ihr einen schönen Tag. Später am Tag schickt sie mir ein kleines Emoji als Reaktion auf den Insider. (Jetzt kommt absolutes Niemandsland für mich: Wie verwandle ich diese Nummer in ein Date? Was muss ich schreiben, wie oft schreibe ich, wie viele Sekunden muss ich zwischen jeder Nachricht warten? Darf ich ihr auch schreiben, wenn gerade Vollmond ist – oder nur, wenn Saturn im Uranus steht? Gut, die letzten beiden waren Witze… aber der Rest ist wirklich ein wenig ernst gemeint. Wie gesagt: Es ist meine erste Nummer.) Ich merke, dass meine Zeit um ist, gebe mir aber noch 30 Minuten. Kurz: In diesen reiße ich nichts. Morgen geht es in eine Nachbarstadt mit dem KingWing, und ich habe ihm versprochen: Bevor er kommt, mache ich 10 Sets (bin ca. zwei Stunden vor ihm dort). Das sind fünf Frauen pro Stunde – einfach nur ansprechen – sollte machbar sein. Ihr könnt gespannt auf meinen Bericht morgen warten – es wird auf jeden Fall cool werden. Wenn wir zwei losziehen, geht immer die Luzie ab. 📊 Ergebnis ✅ 5 von 10 Körben beim NC nach mindestens 2 Minuten Gespräch EG PhoenEX
  10. Ich hatte in diesem Fall gesagt, wir könnten doch Nummern tauschen, und dann hat sie direkt nach meiner gefragt. Im Grunde hätte ich noch direkter sagen können, sie soll mich gleich anrufen, damit sie weiß, dass sie sich nicht vertippt hat – aber tatsächlich war wohl die Angst vor dem Korb etwas größer. Haha Naja, gebe dir recht – ich habe ja auch gesagt: ‚Fürs Lernen.‘ Aber die Art, wie sie mir geantwortet hat, war halt so hochnäsig, ein bisschen wie so eine Talahonina (falls du mit dem Begriff etwas anfangen kannst). Das war dann auch der Grund, warum ich in dem Fall aus dem Set bin.“ Das ist im Prinzip auch etwas, woran ich Interesse habe – so eine heiße Singlemutter, die sich freut, dass ein junger, sportlicher Hüpfer Interesse an ihr zeigt und auch ein gewisses Wissen hat, das sie weitergeben kann. Aber ich bin halt 26 und war in der Situation wirklich etwas: ‚Das kann ich jetzt nicht machen, die ist sicher verheiratet.‘ Ich denke, das kann man mir nicht übel nehmen, dass ich da erstmal nichts gemacht habe – war halt nochmal ein anderes Kaliber als eine Frau in meinem Alterskreis. Wird in Zukunft besser, versprochen. Im Grunde hat sie auch ihren Mann nie erwähnt nur die Kinder ein paar mal. Ein einfaches was macht dein Mann oder ähnliches werde ich wohl beim nächsten mal einbauen. Wenn sie ihre Nummer nicht geben will, aber gerne meine nimmt, dann wahrscheinlich nur so als Trophäe – ohne echtes Interesse, sich nochmal zu melden. Übrigens habe ich heute meinen ersten NC in diesem Jahr bekommen, sogar von einer Asiatin. Also, es geht auch anders. Aber dazu mehr in meinem Bericht zu heute und gestern
  11. Danke dir. Für mich ist es interessant zu sehen, dass Leute die Blogeinträge des Bootcamps noch verfolgen. Und jetzt, so nach fünf Körben, weiß ich definitiv, was du meinst – es ist nicht für jeden etwas und wohl auch der Grund, warum es nur die Besten der Besten in Woche 8 schaffen.
  12. Woche 3 – Montag Ja, wir haben es in Woche 3 geschafft. Wie Ikarus mit Flügeln aus Stahl, die trotz Sonne weiterfliegen. Ziel dieser Woche: Mit 10 wildfremden, attraktiven Frauen (Frauen, die ich daten würde) mindestens 2 Minuten ein Gespräch führen. Klingt erstmal simpel genug – eigentlich dasselbe wie letzte Woche, aber jetzt mit Fokus auf HBs. Nach 2 Wochen in Woche 2 sollte ich jetzt auch bereit dafür sein, und ich bin es definitiv – um das schon mal vorwegzunehmen. Heute war ein erfolgreicher Tag. Und noch eine Sache, bevor es losgeht: Schaffe ich Woche 3, wird auch Woche 4 ein Klacks. Schaffe ich ein kurzes Gespräch mit einer HB, dann ist der Stoß, nach der Nummer zu fragen, klein für mich... Also, es scheint, als wäre die härtere Zeit des Bootcamps erstmal vorbei – auch wenn ich nach Woche 4 nicht weiß, was noch für Aufgaben auf mich zukommen. Da lasse ich mich überraschen. Kurze Version für die Kollegen mit wenig Zeit: Ich war wieder zu 100 Prozent in meinem Kopf und habe heute beim Losziehen null gerissen. Das ist wirklich etwas, das länger braucht, um abgebaut zu werden, denke ich. Das kann ich auch nur nochmal wiederholen: Jahrelange falsche Erziehung, Propaganda und schädliche Mindsets baut man nicht in 2 Wochen ab. Dementsprechend finde ich es erstaunlich, was ich heute doch schon erreicht habe. Nämlich habe ich mich aus diesem Loch wieder mal rausgekämpft und erkannt, dass die Angst nicht real ist. Ich machte 2 normale Sets und 4 HB-Sets (2 Asiatinnen – also Fluch gebrochen, aber die Story geht weiter). Und obendrauf noch ein paar angesprochen, bei denen es eine Ablehnung gab (sogar eine relativ unhöfliche heute... die positiven machen das wieder wett). Ausführlicher Bericht: Und wie ausführlich der sein wird. Der ein oder andere Leser wird sich fragen, wie ich von „gefangen in meinem Kopf“ zu „fast die halbe Woche fertig“ komme – und das am ersten Tag? Naja, besonders in der letzten Woche konnte ich lernen, die Angst zu überwinden – oder besser: zu erkennen, dass sie nicht wirklich real ist. Die Angst ist sehr stark und präsent in meinem Kopf, besonders bei den ersten zwei Sets... Bei Set 3, 4, 5 und 6 war sie so gut wie weg. Aufgewärmt sein hilft ungemein, aber der erste Schritt ist auch jetzt in Woche 3 noch hart und wirkt fast unmöglich. (Wie genau das mit der Angst ist, werde ich mit tausend Wörtern nicht beschreiben können – das wird jeder selbst wissen, der sich seiner Angst schon mal gestellt hat und sich ihr noch stellt. Ich werde weiterhin versuchen, es so gut wie möglich zu beschreiben im Rahmen des DJBC, aber denke, dass es mit jedem Tag weiter in den Hintergrund rücken wird.) Direkt am Bahnhof habe ich einen Mann angesprochen, der obdachlos wirkte. Ich dachte: Komm, machst du dem Mann eine Freude... Er war eher unfreundlich und sagte etwas schroff: „Ne, keine Zeit.“ Naja, wenigstens treffen mich endlich auch mal negative Situationen – nicht immer nur die höflichen. Ich gehe weiter in einen Park, langsam dämert es. Also gehe ich den Schritt, komme aus meinem Kopf raus und approache das erste Set. Bin extra in die Nachbarstadt gefahren, weil dort mehr Studenten und somit auch HBs sind. Was so semi gewirkt hat (man kann seiner Angst nicht davonlaufen). Ich spreche sie an – sie ist wirklich eine attraktive Frau, studiert Psychologie, und das Gespräch läuft an sich gut. Hier und da mache ich eventuell ein paar Fehler, und mir fällt auf, dass es (im Moment zumindest) schon etwas aufregender ist, wirklich eine HB im Gespräch zu haben, anstatt nur einen random Typen – so im Sinne von: „Wenn da was schiefläuft, ist es schlimmer als mit irgendeinem Kerl.“ Was im Grunde auch nur ein LB ist. Aber das ist mir aufgefallen – war auch mein erstes Set an diesem Tag, also normal. Das Gespräch ging aber auch schon so 15 Minuten. Langsam wurde es dunkel, sie meinte, sie hat Hunger und geht was essen. Von den Signalen her würde ich sagen, sie war eher nicht attracted. Sie sprach aber gerne über ihr Studium. Ich war halt nicht so locker in diesem ersten Set, um da wirklich auch noch auf Attraction zu achten. War aber gut für mein erstes Set diese Woche. Gehe also weiter – mittlerweile ist es, Winter sei Dank, dunkel. Gehe also in die Innenstadt. Nachtsituationen sind bzw. waren für mich ja eher schwieriger als bei Tageslicht, aber vom Mindset her habe ich mir gesagt: „Das hier wird deine Weihnachtsmarkt-Übung.“ Gehe also in ein Set mit einem Studenten (denn ich will jeden Tag, an dem ich losziehe, auch weiterhin ein Random Set machen, um weiterhin zu üben). Werde darüber nicht so viel sagen, da es außerhalb der Wochenchallenge liegt – ist wie gesagt nur zur Übung. Nach dem Gespräch geht es langsam Richtung Bahnhof, und ich will noch zwei Sets machen, damit ich bei drei bin und somit den Rest der Woche keinen Stress habe, jeden Tag zwei zu machen... (Oh, was heute noch passieren wird, hehe.) Laufe also durch die semi-dunkle Stadt Richtung Bahnhof und sehe hier und da ein Set, aber ringe mich nicht durch, sie anzusprechen (bin wohl noch nicht richtig warm). Am Bahnhof angekommen sehe ich eine semi-MILF (so durchschnittliches Aussehen), spreche sie an... Sie schaut einfach stur geradeaus und schüttelt leicht den Kopf... Also das ist ein Korb, wenn ich raten müsste. Egal, weiter zum nächsten Set. Set: HB und ihr Freund (oder Kumpel – habe nicht gefragt). Ich lasse mal so Doppelsets, wo auch ein Typ dabei ist, zählen – solange eben die HB auch im Set ist. Naja, die beiden erzählen mir enthusiastisch von ihrem Lieblingskartenspiel (ab da fangen diese Gespräche für den Rest des Abends auch richtig an, Spaß zu machen). Wir reden ca. 10 Minuten. Dann verabschiede ich mich und gehe zum Zug. Ich hatte nun zwei Sets mit HBs, was den Tag an sich beendet hätte – aber wie gesagt, mein Ziel war drei, damit ich für den Rest der Woche abgesichert bin, falls mal weniger Zeit sein sollte. Zurück in meine Heimatstadt. Komme also gegen 18 Uhr in meiner Heimatstadt an – jetzt gut aufgewärmt von den Sets zuvor, streife ich durch die Innenstadt und suche meine dritte HB. Ich sehe eine, die etwas trainiert – in so einem Outdoor-Calisthenics-Park (Asiatin). Also muss ich approachen. Doch bevor ich das mache, sind an dem selben Platz (um die Uhrzeit war es also schon etwas ins Dunkle getaucht) zwei jüngere Schulbuben. Ich spreche die beiden kurz an, damit ich nicht so ganz kalt in das Asien-Set stoße. Die beiden müssen auch nach ca. 2 Minuten weiter – was sehr gut ist, so kann ich ins Set Asiatin. Kurz gesagt: Wir beide reden gute 40 Minuten. Am Ende laufen wir zusammen zu einem Kaffee (ich denke, mehr muss ich nicht sagen). Ich sage dann im Café, dass ich leider nach Hause muss, denn meine Zeit für heute hatte ich schon gut überschritten. Ich frage danach, ob wir Nummern tauschen – was sehr enthusiastisch bejaht wird. Das war also mein drittes HB-Set an diesem Tag, und somit beenden wir... Aber Moment – oben steht doch, ich habe vier HB-Sets heute? Genau. Ich bewege mich zu meiner Haltestelle, die noch gut in der Stadt liegt und auch einige Leute sind dort (fahren so vier verschiedene Buslinien da). Bin sehr zufrieden mit meinen ganzen Sets heute. Ich hatte ja zu diesem Zeitpunkt fünf Sets erledigt – also die Hälfte von Woche 2 in nur einem Tag... und das mit sehr viel Spaß und einem mega NC... Naja, erzähle gerade auf WhatsApp meinem Wing Buddy von meinen Siegen heute, und da setzt sich direkt vor mich eine HB (auch Asiatin) an die Haltestelle. Ich unterbreche also die Audio, schaue, wann der nächste Bus kommt – 8 Minuten... Hmm, das ist genug, um warm zu werden. Geselle mich zu ihr. Wir kommen ins Gespräch – zuerst etwas holprig, da ihr Deutsch nicht so gut ist wie bei dem Set zuvor, aber dennoch beinahe fließend... Wir unterhalten uns problemlos die vollen 8 Minuten, und mit etwas mehr Zeit wäre sicher auch ein NC drin gewesen... Ich habe deutliche IOIs von ihr spüren können während dieser 8 Minuten (da ich auch viel lockerer war als mit der Psychology-HB)... aber leider eben Bus. Dennoch: perfekter Start in Woche 3, würde ich sagen. Ich ruhe mich nun aus, und morgen geht es wieder los für die nächsten zwei Sets. Ich bin gespannt – scheint diese Woche ja sehr interessant zu werden. Und mit diesem Start bin ich mir sicher, werde ich es immer schaffen, die Angst zu überwinden – denn stärker als heute kann sie nicht werden. Erstaunlich, wenn man diesen Bericht so vom Anfang bis Ende liest, was so alles innerhalb von fünf Stunden passieren kann … 📊 Ergebnis: ✅4 von 10 Gesprächen mit HBs EG PhoenEX
  13. Das macht tatsächlich Sinn, und wenn sie wirklich Interesse hat, wird sie mir wohl auch die Nummer geben. Habe ich heute auch schon so gemacht und werde es weiterhin so machen, dass ich ihre Nummer haben möchte. (Um ehrlich zu sein: Es wird sonst richtig schwer, auch auf die 10 Körbe zu kommen – auch wenn ich da stabil dabei bin.) Die von Montag hat sich noch nicht gemeldet – war ja erst gestern. Mal sehen, sie ist auch nur alle zwei Wochen mal in der Stadt. Das Schöne am Rausgehen ist: Ich weiß, ich muss nur weitermachen und werde Frauen kennenlernen, die Interesse an mir haben und auch für mich interessant sind. Da muss ich mir nicht den Kopf zerbrechen, ob sich eine gewisse Dame, mit der ich nur mal 20 Minuten geredet habe, bei mir meldet.
  14. 📅 Woche 4 – Dienstag Zahl vor dem Losziehen: 1 von 10 Körben von HBs 📝 Kurze Version • Heute innerhalb von 1,5 Stunden 14 Frauen angesprochen • 3 Sets gemacht • 1 Random-Gespräch (die Frau war nicht mein Typ, zählt auch nicht zu den 14) • 2 Körbe bekommen 📖 Lange Version Die AA hat es heute natürlich auch wieder versucht, mich runterzuziehen. Mittlerweile baue ich mir aber mein neues Mindset auf: Nicht: „Ich habe so viel Angst und da muss ich mich durchkämpfen, um anzusprechen.“ Sondern: „Ich bin ein sehr selbstbewusster Mann, der es liebt, auf neue Leute zuzugehen.“ (Wird ja auch dadurch bestätigt, dass ich wirklich rausgehe und Menschen sowie attraktive Frauen anspreche.) 🎯 Zu den Sets Heute habe ich einen Rekord aufgestellt: 8 Frauen hintereinander angesprochen, ohne dass ein 2-Minuten-Gespräch zustande kam. Donnerstag versuche ich, ob man es auch auf 10 bringen kann. (Ich muss es aber natürlich wirklich versuchen – ich darf nicht wie der letzte Depp in ein Set reingehen und es drauf anlegen, dass es scheitert, sondern will wirklich die 2 Minuten zustande bekommen.) In dem Sinne war diese 8er-Serie schon etwas härter. Der ein oder andere Anfänger hätte nach 2 oder spätestens 4 gesagt, dass es heute nicht sein Tag ist und es wann anders nochmal versucht. Nach dieser Serie hatte ich noch 2 Gespräche – eines war ganz okay, das andere eher in der Top 10 der letzten Wochen. Also durchaus lohnenswert, weiterzumachen, egal was davor war. Denn diese 10/10 wäre gar nicht zustande gekommen, wenn ich nach der Serie an Neins aufgehört hätte. Nach diesem sehr angenehmen Set war meine Zeit um – ich musste weiter. Das Gespräch ging gute 20 Minuten, das muss man halt alles berücksichtigen. 🔍 Zum Detail Set 1: Biomedizinstudentin. Gespräch war eher schleppend und nichts Besonderes. Sie hat mir gerne den Korb gegeben, als ich nach der Nummer gefragt habe. Set 2: Eine HB, die vor der Bücherei gewartet hat, um dort zu lernen. Interessen waren im Grunde gleich. Gespräch war eher schleppend von mir geleitet – wenn ich ruhig war, kam von ihr nichts. Ich fragte, ob sie mir ihre Nummer gibt, um mal zusammen in der Bücherei zu lernen. Ihre Antwort: „Warum?“ Ich fragte also, ob es ein Nein ist – sie sagte „Ja“. → Korb Nummer 2. Set 3: Das beste Set des Tages und eines der Top 3 der letzten Tage. Sie war auch mein letztes Set an diesem Tag – nach insgesamt 14 Frauen und einer Serie von 8 Neins beim Approach. Wir konnten uns gut unterhalten – eine sympathische, offene Frau, macht was mit Hunden und mit Menschen. Sehr gutes Gespräch – wenn von mir eine Pause kam, hat sie weitergeredet und das Gespräch am Laufen gehalten. Sie hatte aber schon Kinder und wahrscheinlich einen Mann – soweit kam ich nicht. Deswegen habe ich am Ende nicht nach der Nummer gefragt, weil es sehr aus dem Nichts gekommen wäre. Sie war absolut attraktiv – menschlich wie körperlich – trotz ihrer wohl ca. 40 Jahre. 📊 Ergebnis ✅ 3 von 10 Körben beim NC nach mindestens 2 Minuten Gespräch EG PhoenEX
  15. Sehr solide Arbeit. Woche 3 ist etwas schwieriger, weil man wirklich auf Menschen zugeht, die man attraktiv findet. Zumindest war es für mich deswegen ein wenig schwerer – aber zugleich auch tausendmal besser. Denn Gespräche mit Frauen, die du attraktiv findest, sind ein mega großer Schritt in die richtige Richtung. Bin gespannt wie es bei dir wird. P.Sː Philosophenstammtisch wie darf ich mir das vorstellen? Philosophie ist ja auch eines meiner liebsten Hobbys.
  16. Das war die Situation, in der ich sie angesprochen habe – so zwei Sätze – und auf eine Reaktion gewartet habe. Aber sie hat mich nur kurz angeschaut und dann einfach ignoriert. Das Harte daran war, dass sie körperlich attraktiv war. Aber ich hatte meinen Wing dabei, und wir konnten dann gut darüber lachen. Irgendwie war das eine der wichtigsten Reaktionen in den letzten Tagen, würde ich sagen – ein großer Schritt in Richtung: „Mir egal, was andere von mir denken, ich ziehe mein Ding durch.“ Und irgendwie kitzelt es mich in den Fingern, mehr solcher „bösen“ Erfahrungen zu sammeln, um später mit meinen Wings darüber lachen zu können.
  17. Woche 3 – Samstag Zahl vor dem Losziehen: 6 von 10 Gesprächen mit HBs Kurze Version: Ich bin wohl momentan in einem kleinen Loch, aber spüre dennoch in manchen Gesprächen, dass ich mich mehr traue. Heute habe ich 13 Frauen angesprochen, und 4 Gespräche sind dabei rumgekommen. Es war wohl der härteste Tag, was die Anzahl an Frauen betrifft, die ich ansprechen musste, um diese 4 Gespräche zu bekommen. Es ist wirklich ein Numbers Game. Daneben habe ich noch ein paar Leute gegrüßt und einen der härtesten Körbe der Challenge kassiert. Außerdem habe ich ein gutes Gespräch mit einem älteren Herrn begonnen – das zählt natürlich nicht zu den 13. King Wing war auch wieder dabei, wir waren in Stuttgart. Ausführlicher Bericht: Ja, Woche 3 ist geschafft – auch wenn es nochmal mehr Mut in den Eiern erfordert hat, diese durchzuziehen, als noch die letzte Woche. Es ist dann doch einfacher, mit zufälligen Leuten ein längeres Gespräch zu führen als mit HBs, auch weil es natürlich deutlich weniger HBs gibt als Menschen in einer Stadt. Im Grunde muss ich schon so gut wie jedes Set mitnehmen, um auf die Zahl zu kommen. Wie man heute gesehen hat: Ich habe 13 Frauen angesprochen. Natürlich weiß ich die genaue Reihenfolge nicht mehr. Ich will nur mal die 4 Gespräche (soweit ich mich noch daran erinnere) Revue passieren lassen und einen etwas härteren Korb, den ich kassiert habe, erwähnen. Letztes Mal in Stuttgart war ja schon ein geiler Tag, auch wenn es da noch eher darum ging, einfach zufällige Menschen anzusprechen. Heute muss ich sagen, hat es sich nicht so mega angefühlt – obwohl 13 Approaches wahrscheinlich mehr sind, als 90 Prozent der Männer in ihrem ganzen Leben machen. Also: auf die Schultern geklopft und weitergemacht. Was ich zu den 13 sagen kann: Zuerst einmal eines davon, das besonders hart war, möchte ich hier hervorheben. Ich spreche sie an, sage zwei Sätze, aber von ihr kommt keinerlei Reaktion – sie ignoriert mich einfach. Sie war halt schon sehr heiß, weswegen mich das wirklich getroffen hat. Aber im Nachhinein: lieber so als gar kein Approach. Heute bin ich bei einigen wohl auch zu früh aus dem Set raus und hätte es mit etwas mehr Pushen durchaus auf zwei Minuten bringen können. Mein Wing meinte auch einmal, dass er gerne ein Set von meinen gemacht hätte, weil er da länger drin bleiben kann. Der Kollege ist auch schon etwas weiter als ich. Die 4 Sets über zwei Minuten (nicht in Reihenfolge): 1. Asiatin am Hauptbahnhof Stuttgart, Richtung Ausgang laufend (bei diesem langen Steg, aber noch an den Gleisen). Also gut 100 Leute um uns herum – ich gehe trotzdem rein und halte sie auf. Sie spielt Klavier und mag Musik (merkt euch das). Wir reden gute zwei Minuten – da hatte ich mich schon etwas mehr gepusht, auch wirklich zwei Minuten rauszuholen. Sie war auf dem Weg zu einem Date mit ihrem Freund. Ich habe ihr viel Erfolg gewünscht. 2. Bibelkreisbesucherin, ebenfalls am Bahnhof, auf einen Zug wartend. Hier hat mich überrascht, dass sie null wie eine gläubige Christin aussah – was eigentlich noch mehr bestätigt, dass Äußeres täuschen kann. Sie wartete auf einen Freund. 3. Anfang der Einkaufszeile. Sie spielt auch Klavier (merkt ihr ein Muster? Auch das sehr positive Set von Samstag spielte Klavier – und einige der 13 Frauen, die es nicht auf Minute 2 geschafft haben). Das war das letzte Set, das ich heute gemacht habe. Hier hatte ich tatsächlich auch Humor, der natürlich kam und nicht verkrampft war – ich habe sie zum Lachen gebracht. Sie wartete auf ein Date ihrer Fernbeziehung. (Das ist, was ich meine mit „war ein harter Tag“… Ich hatte mich neulich auch ein wenig darüber lustig gemacht – eher im Spaß – dass es bei King Wing so schlecht in den Sets lief, die er in seiner Stadt hatte… Da war der heutige Tag wohl die Quittung des PUA-Gottes. Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall.) 4. Das erste Set des Tages: Eine Jurastudentin – also akademisch sehr weit aus meiner Welt raus, würde ich sagen. Das hat mich unterbewusst gleich leicht eingeschüchtert, aber dennoch konnten wir gute fünf Minuten reden. Auch hier bin ich wohl etwas zu früh aus dem Set raus. (Diese Woche war ja auch ein Gespräch mit ner Psychologiestudentin drinnen, was auch kein Problem war.) Naja, erstmal viel Stoff zum Verarbeiten und besser machen. Für mich geht es in Woche 4 – ganz einfach, weil es von der Schwierigkeit her kein wirklicher Sprung ist im Vergleich zu dieser Woche. Im Grunde dasselbe, nur am Ende noch ein „Lass Nummern tauschen“ dranhängen. Ich hoffe, der PUA-Gott hat mir nun die Sache mit meinem Wing vergeben und die Woche wird nicht so hart wie der heutige Tag – obwohl gerade die Sache mit dem Klavier und den ganzen Musikerinnen witzig war. In der Hinsicht ist die nächste Woche einfach nur ein Numbers Game – wortwörtlich: 10 Körbe sammeln beim Nach-der-Nummer-Fragen. Und halt genug Approaches machen, um eine gute Grundstimmung aufzubauen. 📊 Ergebnis: ✅ 10 von 10 Gesprächen mit HBs (Woche abgeschlossen) EG PhoenEX
  18. Woche 3 – Samstag Zahl vor dem Losziehen: 5 von 10 Gesprächen mit HBs Kurzversion: Ich habe heute 5 Sets geöffnet. Ein sehr gutes Gespräch (10 Minuten) ist dabei auch rumgekommen. Lange Version: Wie wir sehen, war es zeitlich diese Woche bei mir nicht ganz so optimal. Am Donnerstag hatte ich ein Gespräch und zwei Sets geöffnet, aber kein Set war über zwei Minuten. Naja, heute bin ich wieder tapfer losgezogen – mit der AA als treuem Begleiter. Trotzdem habe ich mich davon nicht abhalten lassen. Ich saß etwa 30 Minuten auf einer Parkbank und wollte mich durchringen, ein Set zu approachen. Es ist erstaunlich, wie schleichend die AA einen im Griff haben kann. Aber vom Mindset her fange ich langsam an zu realisieren, dass dieser Berg von Angst tatsächlich nur eine Illusion ist – eine starke vielleicht, aber dennoch nur eine Illusion. Wenn ich nämlich ein Set öffne, ist sie komplett weg. Nur etwas Aufgeregtheit kommt dann, und klar, manche Sets sind unangenehm, man wird auch mal komisch angeschaut, das Gespräch verläuft schleppend, aber das alles ist nicht mal annähernd so schlimm, wie es die Angst mir glauben machen will. Nun gut, so viel dazu. Wie gesagt: 26 Jahre der falschen Erziehung und der falschen Mindsets verschwinden nicht von heute auf morgen. Ich stelle mich der Angst jeden Tag und baue Stück für Stück den Berg der Lügen ab. Mein erstes Set waren zwei Mädels, die aber minderjährig waren (ich war da so im Kopf wegen AA, dass ich einfach auf das erstbeste Set zugesteuert bin) – beide etwa 17, also schnell wieder raus. Danach ein Set approached, bei dem (Bruder oder Freund) dabei saß – auch hier keine zwei Minuten, aber mir ging es erstmal nur ums Aufwärmen. Dann bin ich in ein Set an einer Bushaltestelle mit einer super sympathischen jungen Frau(22). Sie hat sehr gut von sich aus Fragen gestellt und wollte Dinge von mir wissen (was mich immer etwas verunsichert, aber sicher Interesse ihrerseits zeigt). Wir haben uns gut verstanden und uns zehn Minuten unterhalten. Dann kam ihr Bus. Ich hätte fast nach der Nummer gefragt, aber das ging dann leider alles zu schnell... Von ihr aus kam die Hand zum Abschied und ein: „Vielleicht sehen wir uns mal wieder.“ (Da müsste ich sehr naiv sein, wenn ich denken würde, sie hat gar kein Interesse an mir... hehe. Aber heute war ich vom Kopf echt woanders.) Naja, danach noch durch die Innenstadt – es war schon gut dunkel (bin so um 16 Uhr erst losgezogen). Das ist der schöne Nachteil im Winter. Mein Wing und ich haben den Plan, bei den Weihnachtsmärkten etwas zu reißen. Aber solange die noch nicht sind, ist es etwas kritisch, erst im Dunkeln rauszugehen. Wenn ich aber denke, dass ich am Anfang des DJBC gar keinen Mut hatte, im Dunkeln anzusprechen... eine sehr solide Entwicklung. Ich machte noch ein Set an einer weiteren Bushaltestelle... Die Frau wirkte desinteressiert und gab nur einsilbige Antworten. Das hat mich besonders nach dem coolen Set kurz zuvor ein wenig verletzt. Aber genau deswegen bin ich hier. An einer weiteren Bushaltestelle war mein Set Nummer 5 für diesen Tag. Kein gutes Deutsch, aber sie war etwas offen. Bei genauerem Hinsehen wohl eher um die 40 – aber naja. Bin nach ein paar Satzwechseln aus dem Set. Zu meiner Überraschung hat sie mir noch ein sehr freundliches „Schönes Wochenende!“ hinterhergeworfen. Was ich bis jetzt auch noch nicht so hatte. Sehr freundlich, obwohl es im Set (eher wegen der Sprache) holprig war. Naja, morgen geht es zum Abschluss der Woche nach Stuttgart. Dort hole ich mir locker die vier Gespräche. Das ist halt schon etwas schwerer, wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt. Gut, wenn ich ehrlich bin, hatte ich heute deutlich mehr Chancen auf Sets, als ich angefangen habe... Da merkt man: Gerade in Woche 3 ist es besonders wichtig, dass man nicht zu viel zögert. Was in Woche 2 noch etwas vergeben wird – ganz einfach, weil die Zielgruppe deutlich größer ist – kann man auch mal ein paar auslassen. Das wird jetzt eher bestraft. Ich freue mich auf morgen – mal sehen, was so abgeht in der Hauptstadt. 📊 Ergebnis: ✅ 6 von 10 Gesprächen mit HBs EG PhoenEX
  19. Woche 3 – Dienstag Zahl vor dem Losziehen: 4 von 10 Gesprächen mit HBs Kurzversion: Hatte heute 3 Gespräche. 1,5 davon waren HBs. Bei der 0,5 HB kamen die Freunde nach gut ’ner Minute dazu, und ich habe dann mit dem Kerl geredet, weswegen ich das Set nicht zähle. Vollversion: Die AA im Kopf ist nach wie vor stark, aber nach und nach lerne ich, damit umzugehen. Die positiven Gespräche sind ein Ansporn, aber es ist halt viel rausgehen und machen. Solange, bis die AA kein Problem mehr ist. Habe mal irgendwo hier gelesen, dass so 1000 Approaches dafür notwendig sind. Aktuell bin ich bei grob 30 Gesprächen von mindestens 2 Minuten – also noch ein weiter Weg. Ist aber schon krass: Ich habe wohl in den letzten 3 Wochen mit mehr neuen Menschen geredet(definitiv mehr Menschen von mir aus angesprochen) als in den letzten 5 Jahren zusammen. Zu heute: Ich kämpfe also mit der AA und sehe mein erstes Gespräch – ein Afghane, der Gras raucht (ist ein relativ häufiges Bild in meiner Stadt tatsächlich). Aber war ein netter Kerl. Bin weiter zu einem kleinen Parkareal und sehe eine HB auf einer Bank sitzen. Ich gehe aber weiter, weil ich mich nicht getraut habe... Laufe einmal im Kreis, was so 2 Minuten dauert, und gehe dann doch zu ihr hin. Wären sonst nur Ausreden gewesen, wenn ich es nicht gemacht hätte. Sie war offen, aber nach ca. 2 Minuten kamen ihre Freunde – eine Frau und ein Kerl (der wirklich sehr sympathisch war). Mit diesem redete ich dann auch gut 1 Stunde – war wirklich sehr angenehm. HB hatte sich eben schnell zu ihrer Freundin gesetzt. Ob es wegen mangelnder Attraktion oder Schüchternheit war, werde ich mal nicht zu tief analysieren. War definitiv eines der besten Gespräche in den letzten 2 Wochen. Aber wir sind in Woche 3 – also genug davon. Nächstes Set war eine HB-Musikerin, die gerade etwas aß und dann auch auf dem Weg zur Probe war. Wir konnten uns aber gut 5 Minuten über ihren Alltag als Musikerin und über Sport unterhalten. Wäre ich da ein wenig lockerer gewesen, hätte ich sicher auch nach der Nummer fragen können. So ein wenig Attraction habe ich eventuell spüren können... aber naja, Woche 3 eben noch. Das kommt alles noch. Danach noch ein anderes Set angesprochen – sie hatte keine Lust. Naja, aufgrund des 1-Stunden-Gesprächs war es zeitlich nicht so mega heute... aber wenn wir uns gerade die Situation von vor 2 Wochen anschauen: heute 3 Sets, das eine mit den Freunden, die dazu kamen, war eben blödes Timing – aber 1 pures HB-Set, sehr gut – und ich liege dank meiner Vorarbeit gestern noch mega gut im Zeitplan. 3 Tage zu machen und am Sonntag sogar Stuttgart – und nur noch 5 HB-Gespräche vor mir. Sollte keine Probleme bereiten. Ehrlich gesagt dachte ich letzte Woche, dass ich diese Woche nicht schaffen würde, da HBs noch etwas zu hart zum Approachen sind. Und ich gebe zu: So vom Gespräch halten und wie locker ich bin, merke ich natürlich bei einer attraktiven Frau, dass ich etwas aufgeregter bin... ist natürlich normal. 📊 Ergebnis: ✅ 5 von 10 Gesprächen mit HBs EG PhoenEX
  20. Sehr solide von dir – auch wie du die Gespräche in den Alltag bzw. in alltägliche Situationen einbaust. Ich denke, dieses „Du willst etwas vom Gegenüber wissen“ kann deine Geheimwaffe werden, um die Kiste hier durchzuziehen. Einfach nach einer Besonderheit beim Gegenüber Ausschau halten, und dann kann man immer fragen, wo etwas gekauft wurde oder ob der Gegenüber viel Sport macht – je nachdem, was einem auffällt. Bei mir geht es jetzt offiziell in Woche 3. Ich hoffe, dich dort auch bald zu sehen.
  21. Level 2 – Woche 2.1 Samstag, und wir machen uns auf den Weg in die dritte Woche, bevor uns noch langweilig wird. Stand vor dem Ausflug: 8/10 Kurzfassung: Ich war wieder im Kopf wie der letzte Beta und hatte noch zwei Gespräche vor mir. Dennoch habe ich mich rausgekämpft (mit Worten nicht zu beschreiben). Ich hatte ein Gespräch mit einem Italiener, einer HB – aber eher am unteren Rand – und noch zwei Türken. Erkenntnis von heute: Ich werde in die dritte Woche aufsteigen. Wenn ich noch länger in Woche 2 bleibe, stagniere ich nur. Vollversion: Gestern Abend war es schon ziemlich spät, als ich losgezogen bin – also für den Winter spät, für den Sommer wäre es perfekt gewesen: so von 16 bis 19 Uhr. Es war dunkel, und durch den Feiertag war kaum etwas los – beziehungsweise mehr als genug, aber eben nicht so viel wie an einem Werktag. Naja, ich war wieder sehr beklommen und im Kopf, was für mich die Frage aufwirft: Was ist in meinem Inneren in den letzten zwei Wochen passiert, wenn es jetzt immer noch so hart ist, den ersten Approach zu machen? Aber naja – jahrelange falsche Erziehung, falsche Mindsets und Nichtstun, um es plump zu sagen, haben einen eben geformt. Das ist unmöglich, in zwei Wochen wegzubekommen. Das Gehirn und man selbst brauchen Zeit, sich in die neue Rolle einzuführen. Und genau das war mein Mindset, als ich das erste Set approached habe – ein netter Italiener, der wirklich auf meiner Wellenlänge war. Und zwar: „Das Einzige, was ich beim Approachen herausfinde, ist, ob ich kompatibel bin mit der angesprochenen Person.“ Jemand, der „Verpiss dich“ oder „Hau ab“ sagt, wird wohl kaum ein Zeitgenosse sein, den es lohnt, in meinem Leben zu haben. Da müsste ich eigentlich dankbar sein, wenn man eine so direkte Abfuhr bekommt. Ehrlich gesagt hatte ich aber – wenn man „Sorry, keine Zeit“ wegrechnet – durchweg positive Situationen bis jetzt. Diese extremen Fälle sind dann wohl eher die Ausnahme. Was mir zum Beispiel letztes Jahr passiert ist, war tatsächlich ein „Verpiss dich und geh weiter...“ Was im Moment hart ist – aber auch da muss man durch –, um die Frauen zu finden, die es nicht abwarten können, Teil meines Lebens zu werden. Dieses Mindset in meinem Kopf zu verankern ist mein aktuelles Ziel des DJBC. Deswegen werde ich auch in die dritte Woche aufsteigen, weil das Ansprechen bzw. die Angst wirklich nur noch eine Hürde im Kopf ist und ich mich nicht festfahren will. Außerdem habe ich diese Woche auch drei HBs angesprochen – bei einer war es der Freund, dann habe ich mich aber hauptsächlich mit ihr unterhalten. Naja, kommen wir zum Report. Ich war also in der Stadt, nachdem ich die letzten zwei Wochen mit grob 20 Menschen geredet habe, die ich zuvor nicht kannte. Und mein Kopf war dicht – im Sinne von „Ich schaffe das nicht“... was so absurd ist nach zwei Wochen, die eben, wie gesagt, beweisen, dass ich es doch kann. Also habe ich mir in den Kopf gesetzt: „Ich will nur herausfinden, ob diese Person kompatibel mit mir ist.“ Und den ersten Approach gemacht – der Italiener, nette Unterhaltung, ca. 7 Minuten, bis der Bus kam. Es hatte sich eine HB neben uns gesetzt an der Bushaltestelle, und ich hätte sie auch leicht ansprechen können, wollte aber das Italiener-Set nicht so einfach beenden. Das ist generell noch ein Problem von mir: wann und wie man ein gutes Set, das sich etwas in die Länge zieht, beendet. Wurde dementsprechend beendet, als der Bus kam – hätte aber auch noch gut länger gehen können. Ich ging weiter, fünf Meter, eine HB sitzt an einer anderen Bushaltestelle (das war am ZOB). Vom Kopf her dachte ich, sie sagt nein, weil sie minimal arrogant aussah – nur eine Ausrede. Ich gehe also hin, und sie geht auf das Gespräch ein, was mich für eine Sekunde verwundert hat – im Sinne von „Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so weit schaffe.“ Naja, sie ist ein nettes Mädel und wartete auf eine Freundin. Das Gespräch entwickelte sich gut, und wir kamen etwas in einen Flow... Als dann die Freundin dazu kam, begrüßten die beiden sich, ich sagte auch Hallo und dann, dass ich den beiden viel Spaß wünsche und noch einen schönen Abend. Klar, hier hätte man das Set auch noch etwas länger ziehen können – eventuell mit den beiden eine Runde mitziehen. Ich glaube, die hatten vor, in einen Club oder eine Bar zu gehen... aber erstmal ein Erfolg. Beim nächsten Mal dann mehr. Das Schlimmste, was hätte passieren können, wäre, dass sie sagen: „Nein, wir wollen eher alleine losziehen.“ Aber der Vibe war – naja, wie gesagt – beim nächsten Mal. Vielleicht da von einem Erfahreneren einen Tipp? Wann man ein Set wie beenden kann... oder es kommt eventuell mit der Erfahrung. So, und das letzte Set an diesem Tag waren zwei Türken, im seniorenalter die ultra freundlich waren. Es ging um Frauen – also wären die in meinem Alter gewesen, hätte man zusammen losziehen können. Zuerst waren die beiden auch etwas reservierter, aber wurden schnell offener. Ich weiß, die dritte Woche wird nochmal mehr die Hölle als diese letzten zwei Wochen. Aber anders mache ich keinen Fortschritt mehr. Gleichzeitig wird es sicher eine super lustige und spaßige Woche, weil es halt an die attraktiven Frauen geht. Ich gehe jetzt zurück ins Wochenende und widme mich dem Lesestoff der dritten Woche. Ich denke, das wird nochmal näher darauf eingehen – ein Gespräch zu führen ist im Grunde auch nichts anderes als die letzten zwei Wochen. 📊 Ergebnis: ✅ 11 von 10 Gesprächen EG PhoenEX
  22. Level 2 Woche 2 – Montag Ja, wir haben es in Woche 2 geschafft. Von hier geht es steil bergauf. Das Ziel dieser Woche: Mit 10 wildfremden Menschen mindestens 2 Minuten ein Gespräch führen. Klingt erstmal simpel genug, aber ich wusste schon letzte Woche, als ich entschieden habe, diesen Sprung zu wagen, dass es deutlich härter werden würde als Level 1. Und um das schon mal vorwegzunehmen: Letzte Woche war eine 8 von 10 auf der Überwindungsskala – der heutige Tag war eine 20 von 10. Aber genug geredet, kommen wir zu meinem Ausflug: Logistik Wie werde ich es machen? Genau wie letzte Woche: fünfmal die Woche ziehe ich los und mache an jedem Tag zwei Sets. So ist es schön verteilt und kann langsam zur Routine werden. Mein Zeitziel für heute waren drei Stunden – in dieser Zeit wollte ich die zwei Mini-Gespräche führen. Für den einen oder anderen hier eine Sache von zehn Minuten... aber es sollte ganz anders kommen. Der Start Als ich durch die Straßen lief und mir die Wucht der Aufgabe durch den Kopf schwirrte, sank meine Stimmung immer tiefer. Es ist mit Worten kaum zu erklären, was da in meinem Kopf vorging. Ich denke, der ein oder andere kennt die AA (Ansprechangst). Im Grunde war es, als würde jedes einzelne Neuron meiner Angstrezeptoren feuern, sobald ich nur daran dachte, ein Set zu öffnen. So lief ich durch die Stadt: „Hmm, vielleicht lieber Bahnhof – da sitzen viele rum und haben Zeit für ein Gespräch.“ „Oder doch lieber der Park – weniger Menschen, alle recht entspannt.“ „Vielleicht an Bushaltestellen – da sitzen ja auch ab und zu Leute.“ Aber dann, angekommen an den Locations: Bahnhof zu voll, Park irgendwie nicht passend, Bushaltestelle – da stehen doch mehr Menschen als gedacht. Nach drei Stunden Die Zeit verging, drei Stunden waren um. Ich dachte mir: „Gut, du musst nach Hause.“ Ich setzte mich an meine Haltestelle und dachte an all die Male, in denen ich das Bootcamp schon gescheitert bin (zwei Versuche in der Vergangenheit). Klar, vielleicht war heute ein schlechter Tag. Zuhause könnte ich nochmal überlegen, meditieren, mich beruhigen und eine Strategie für morgen planen, um die zwei Gespräche nachzuholen. Aber während ich da saß, dachte ich mir auch: Was soll morgen bitte anders sein als heute? Wird der Mut über Nacht plötzlich in meinen Körper gesetzt? Nein. Also stand ich wieder auf, kontrollierte meinen Atem. Gedanken Ich dachte viel nach: Was wäre jetzt ein einfaches Set? Soll jemand ein Schild auf dem Kopf tragen mit der Aufschrift: „Ja, PhoenEX, ich gebe dir die Erlaubnis, mich anzusprechen – also komm!“ Oder wie stelle ich mir das vor? Ich lief also nochmal eine kleine Runde. Der Bus fuhr in 30 Minuten, und ich dachte: „Dann halt morgen die zwei nachholen.“ Aber komm, Junge, mach! Morgen wird es nicht einfacher. Und selbst wenn heute ein schlechter Tag war und du es trotzdem machst – stell dir mal vor, was du an einem guten Tag kannst! 1. Gespräch Zwei Jungs in meinem Alter. Zwei Afghanen, kaum Deutsch oder Englisch. Ich lief auf sie zu, hörte auf zu denken, stand vor ihnen und sagte meinen Satz. (Meine Opener erwähne ich hier nicht – der ein oder andere Neuling will vielleicht abschauen, aber es ist absolut irrelevant, was man sagt. Am Ende des Gesprächs habe sogar ich selbst fast vergessen, wie es angefangen hat.) Dieser enorme Berg an Ansprechangst war sofort weg. Ich war vielleicht noch minimal angespannt, aber im Gespräch selbst hatte ich keine große Angst. Zwei nette Jungs, etwa in meinem Alter. Die Konversation war nicht besonders spaßig, da es sprachliche Barrieren gab. Aber wir redeten über Hobbys, Fitnessstudio, Kreatin und Proteinpulver. Sie boten mir sogar an, Platz auf der Bank zu nehmen – was ich annahm. Nach etwa drei Minuten stand ich wieder auf. Das Gespräch dauerte insgesamt etwa acht Minuten. Nummer 1 – nach einem Jahr ohne Ansprechen – geschafft. Und damit auch die Gewissheit: Diese Ausreden im Kopf sind eben nur das – Ausreden. Auch wenn ich weiß, dass es morgen wieder verdammt hart und elend wird, jemanden anzusprechen und warm zu werden – ich habe dieses erste Gespräch. Und ich weiß: Es ist möglich. 2. Gespräch Ein weiterer Afghane, etwa zehn Meter entfernt vom ersten Set. Er sah etwas gefährlich und assi aus – meine Beine wollten weiterlaufen. Aber ich dachte mir: Wenn ich jetzt vorbeilaufe, haben die Ausreden erneut gewonnen. Also hin. Selbes Spiel. Er konnte etwas besser Deutsch. Wir redeten zehn Minuten über Training und Hobbys – soweit das eben ging. Tag 1 somit bestanden. Besonderheiten heute Als ich an der Bushaltestelle ankam, bevor ich loszog, stritt ein Typ lautstark mit dem Busfahrer. Solche Situationen schüchtern mich immer etwas ein – also war der Start vom „Mood“ her eher schlecht. Das hat sich wohl auch auf die drei Stunden ausgewirkt. Fazit Es geschafft zu haben – nach diesem Kopfterror zuvor – fühlt sich an, als hätte man die fettesten Eier der Welt und könnte fliegen. Und das waren nur random Typen. Wenn es attraktive Frauen werden, man Nummern bekommt, auf Dates geht... das wird wow. Und motiviert mich ungemein. Ergebnis ✅ 2 von 10 Gesprächen EG PhoenEX
  23. Level 2 – Woche 2.1 Freitag Stand vor dem Ausflug: 7/10 Kurzfassung: Ich habe drei Approaches gemacht. Dabei ist ein längeres Gespräch entstanden, das etwa 30 Minuten dauerte. Lange Version: Naja, heute war wieder eine 15 von 10 in Sachen AA und dem beklemmenden Gefühl im Kopf. Das ist gerade das, was mich am meisten herausfordert – dass man an Tagen wie Sonntag einfach mal zehn Leute anspricht und sechs Gespräche führt, mit einer HB als Abschluss... und dann am nächsten Tag wieder so im Kopf ist, dass man sich richtig rauskämpfen muss. Aber ich sage mir vom Mindset her einfach, dass das Gehirn Zeit braucht, um sich umzustrukturieren, und dass man sich eben oft so fühlen wird, bis man sich daran gewöhnt hat. Ansonsten habe ich heute drei Leute angesprochen. Gespräch Nummer 8 war direkt mein erster Approach und dauerte auch gleich 30 Minuten – also sehr gut von der Länge her. Danach bin ich nochmal die Einkaufspassage runter und habe jemanden angesprochen, der kaum Deutsch konnte, also war das Gespräch eher kurz, etwa eine Minute. Danach habe ich noch eine Asiatin mit ihrer Freundin angesprochen. Die Freundin hat direkt „Nein“ gesagt, also bleibt mein Asiaten-Counter bei 0. Mal sehen, ob sich morgen etwas ändert. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nächste Woche in Woche 3 gehen sollte – sonst werde ich ein wenig zu bequem, auch wenn ich momentan noch etwas Schwierigkeiten beim Warmwerden habe. Oh, und „Hallos“ habe ich heute auch wieder fleißig verteilt. 📊 Ergebnis: ✅ 8 von 10 Gesprächen EG PhoenEX
  24. Nee, war ein Typ, der ein bisschen böse geschaut hat, aber an sich normal aussah. Haha, also ja – ist meistens eher eine Ausrede im Vorhinein, wenn man solche Gedanken im Kopf hat. Und ‚raus aus der Komfortzone‘ ist wohl das Motto des Bootcamps. Aber ich sehe mich schon in ein paar Monaten mit all den Erfolgen und wie froh ich sein werde, es durchgezogen zu haben.
  25. Level 2 – Woche 2.1 Donnerstag Stand vor dem Ausflug: 5/10 Kurzfassung: Eine Asiatin angesprochen – keine Zeit, also weiter. Einen Typen angesprochen, der etwas gefährlich aussah, war aber ein ganz Netter. Plötzlich kommt seine Freundin dazu – eine HB. Das Ganze geht etwa 30 Minuten, und ich habe mehr mit der Freundin geredet, da sich der Typ zurückgehalten hat. Und noch ein Gespräch in der Bücherei. Lange Version: Heute war stimmungstechnisch wieder ein „mir selber in den Arsch treten, damit ich rausgehe“-Tag. Wegen Stress auf der Arbeit war ich etwas eingespannt. Aber ich bin froh, dass ich losgezogen bin. In der Einkaufspassage sehe ich eine Asiatin sitzen. Ich habe mich gepusht, weil ich eine kleine Wette mit einem Kumpel habe, dass ich es nicht schaffe (bzw. es ist ein Fluch), ein Gespräch mit einer Asiatin zu führen. Diese reagieren eher ablehnend bzw. haben keine Zeit … war auch diesmal so. Also gegrinst, weil es wirklich bisher bei jeder einzelnen Asiatin der Fall war, dass so eine Reaktion kommt. Ich werde in Zukunft berichten, ob sich das mal ändert. Ich laufe weiter die Straße runter und sehe diesen Typen, der eher bedrohlich aussieht. Ich spreche ihn aber an, und er ist zuckersüß vom Charakter. Wir reden ein bisschen, dann kommt die Freundin dazu – eine HB. Ich führte das Gespräch weiter mit beiden, aber immer mehr zog sich der Freund zurück, und ich verfiel in ein tiefes Gespräch mit der Frau. Die war total auf meiner Wellenlänge. Wirklich schade, dass sie einen Freund hatte. Naja, das Ganze ging etwa 30 Minuten. Danach ging ich in die Bücherei. Seit Beginn des DJBC machte ich dort meinen zweiten Approach – also sehr stolz auf mich. Man sieht, wie man schon in kurzer Zeit gute Erfolge mit diesem Bootcamp erzielt. Auch wenn es von der Überwindung her wieder eine 15 von 10 war, diesen Typen anzusprechen. Lustigerweise war er Asiate – also ist der Fluch jetzt eventuell gebrochen. Ich muss morgen mal Ausschau halten und jede Asiatin, die ich irgendwie attraktiv finde, ansprechen. Ich werde morgen berichten. Das Gespräch mit dem Kollegen ging wirklich gute zwei Minuten, auch weil ich glaube, dass sich zwei Damen von unserem Gespräch leicht gestört gefühlt haben … ist halt Bücherei, was es für mich auch schwieriger macht, weil man etwas flüstern muss und sich nicht komplett gehen lassen kann. Ansonsten werde ich schauen, dass ich morgen nochmal ein paar Entspannungsübungen mache, um mich von der Arbeit zu erholen. Und erstmal fünf „Hallos“, bevor ich approachen darf (außer es ist eine Asiatin) – das habe ich heute nämlich komplett vernachlässigt. 📊 Ergebnis: ✅ 7 von 10 Gesprächen EG PhoenEX