tinkie-winkie

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  1. Zunächst einmal ist demjenigen, der Determinismus auf QM-Ebene nachweist, wohl der Nobelpreis sicher. Inwieweit die Diskussion relevant ist, sei daher mal dahingestellt... Dennoch hast du in dieser Argumentation noch weitere physikalisch fragwürdige Annahmen: Ist Raum(zeit) als solche quantisiert, d.h. diskret oder kontinuierlich? Daraus folgt direkt, ob die "Position" und "Geschwindigkeit" (im Sinne der Wellenfunktion) von Teilchen diskret oder kontinuierlich ist. => Wieder ist dir der Nobelpreis wohl sicher (...) Insofern ist deine Annahme eines beschränkten Zustandsraumes fragwürdig, Natürlich kann es sein, dass das Universum tatsächlich die Voraussetzungen dafür erfüllt, aber die Annahme stillschweigend zu treffen, ist nicht gerade sinnvoll. Ja, richtig, Determinismus und Diskretheit des Zustandsraums sind a priori Annahmen, auf denen mein Argument basiert. Das habe ich aber auch transparent gemacht in meinem Posting, ich habe die Annahmen nicht stillschweigend getroffen, wie du mir vorwirfst. Man kann sich aber auch auch eine solche "Ergodenhypothese" basteln (mit der Aussage, dass alle Möglichkeiten realisiert werden müssen), wenn du eine rein probabilistische Mechanik annimmst. Bleibt noch die Diskretheit des Zustandsraumes. Die kann ich dir natürlich nicht beweisen, aber es ist keine unsinnige Annahme. Zum Beispiel in einem Universum, das durch die LQG beschrieben wird, wird der Zustandsraum diskret sein. Doch, das ist trivial. Zum Beispiel die Grösse eines Atoms ändert sich nicht bei expandierendem Raum, 10100 pc werden immer genau 10100 pc bleiben, egal wie sich der Raum expandiert/kontrahiert. Wenn alle Dinge mit dem Skalenfaktor a(t) mitskalieren würden, könnten wir die Expansion des Raumes ja gar nicht messen. Vorab: natürlich gibt es eine maximale Geschwindigkeit, nämlich c ;). Aber um auf dein eigentliches Argument einzugehen: Da gibt schon eine Grenze: Wenn der Schwarzschild-Radius der Energie, die du in dein abgestecktes Volumen einführst, die Dimensionen des Volumens überschreitet, wird daraus ein schwarzes Loch. Nun ist es natürlich wieder schwierg, Aussagen zum Informationsgehalt schwarzer Löcher zu machen. Wenn man vom holographischen Prinzip ausgeht, dann ist auch bei einem schwarzen Loch die Informationsmenge durch die Oberfläche des Ereignishorizonts begrenzt und somit die Menge der möglichen Zustände.
  2. Das stimmt so natürlich nicht. Die Folge 1,3,5,...,2n+1 konvergiert nicht, ist nicht periodisch (konvergiert insbesondere auch nicht gegen etwas quasi-periodisches) und nimmt noch nicht einmal alle natürlichen Zahlen an. Es gibt also durchaus auch Möglichkeit 4: Das Universum stirbt nie und dennoch werden unendlich viele Zustände niemals auch nur im Ansatz erreicht. Nein. Das unendlich ausgedehnte Universum als ganzes wird unendlich viele Zustände kennen und dann greift auch dein Argument. Einen Beobachter interessiert aber nicht das gesamte Universum, zumal entfernte Raumbereiche (space-like) gar nicht kausal verknüpft werden können mit dem Ort des Beobachters. Nimmt man nun einen beliebig grossen, klar definierten Bereich des Raumes (z.B. Würfel mit Kantenlänge 10^100 pc), dann ist unter der Annahme, dass der Raum der möglichen Konfigurationen in diesem Würfel einen diskreten Charakter hat, dein Argument nicht mehr gültig. Dann kannst du die Menge der Konfigurationen auf ein endlich begrenztes Subset M der natürlichen Zahlen abbilden beginnend mit 0 und mit einem maximalen Wert. Und da müssen alle "deterministischen" Folgen (deterministisch im Sinne dass für jedes Glied an a priori ein eindeutiger Nachfolger an+1 bestimmt ist) in einem Zyklus enden, der ein Subset A von M ausfüllt. Dein Szenario (eternal inflation) gibt es zwar, hat aber nichts zu tun mit dem Universum, von dem der Kollege Bondig redet (ein Universum, an dessen Rand der Big Bang weiterhin stattfindet um zusätzliche Masse zum Erreichen einer gewissen konstanten Dichte zu produzieren. Ich denke, der Kollege verwechselt/missinterpretiert hier den CMB und den Begriff kritische Dichte). Inflation ≠ Big Bang.
  3. Natürlich krümmt Gravitation Raumzeit. Hausmann behauptet in seinem Video "Einstein eindeutig widerlegt" bei 3 min 15 sec: "(...) aber Tatsache ist, dass bis auf die Ablenkung in umittelbarer Sonnennähe keine weiteren Ablenkungen beobachtet werden". Damit folgert er, dass die allgemeine Relativitätstheorie falsch ist. Bullshit! Die Ablenkungen wurden für ganz verschiedene Distanzen zur Sonne gemessen und stimmen peinlich genau mit der allgemeinen Relativitätstheorie überein. http://dx.doi.org/10.1103/PhysRevLett.75.1439 http://dx.doi.org/10.1103/PhysRevLett.92.121101 Weitere Beweise der allgemeinen Relativität, die du sicher nicht mit irgendwelchem Plasma-Hokuspokus erklären kanns: Pound-Rebka-Experiment, Messung der gravitationellen Rotverschiebung auf der Erde. Da kannst du jegliches Plasma ausschliessen, da das vollständige Experiment unter deiner Kontrolle ist. Pherihel-Drehung des Merkur. Auch nur durch allgemeine Relativität erklärbar. Wenn ein Plasma den Merkur in seinem Sonnenorbit bremsen würde, dann könnte man auch gleichzeitig eine Veränderung der Orbitalenergie beobachten. Beobachtet man nicht. Die allgemeine Relativität sagt wieder den exakten gemessenen Wert der Merkurperihel-Drehung voraus. Und natürlich exisitieren Gravitationslinsen. Da hast du zwei von unzähligen: https://briankoberlein.com/2014/09/25/yes-virginia-black-holes/ Schwarze Löcher müssen nicht dem 2. HS widersprechen: https://en.wikipedia.org/wiki/Black_hole_thermodynamics.
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