Beziehung und Pick-up

13 Beiträge in diesem Thema

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Hallo allerseits,

Ich: 21

Sie: 20

Wir sind seit gut etwas mehr als 1 Jahr zusammen. In einer was man in Pickup wohl LTR bezeichnen würde. Zunächst: Ich beschäftige mich schon seit einer Weile mit Pickup und finde, dass ich dadurch glücklicher geworden bin. Es hat mich weiter gebracht und mir vor Allem die Einsicht, dass Glücklichsein von einem Selbst abhängt. Mein Ziel mit PU war es jedoch nie soviele Frauen wie möglich flachlegen zu wollen, sondern ich wollte dadurch qualtitativ hochwertige Beziehung ermöglichen, wo ich meine aber auch ihre Wünsche und Sehnsüchte erfüllen kann. Ich finde es viel spannender mit einer Person durchs Leben zu gehen, sowohl gute als auch schlechte Zeiten zu erfahren und beide daraus wachsen. Anstatt sich mit vielen zu vergnügen. Also weniger abhängig von den Umständen und Umgebung. Das habe ich auch erreicht und dieser Prozess lässt sich auch stetig verbessern. Ich kann sagen, dass PU mich generell unabhängiger gemacht hat.

Nun kommen wir auch zum Problem. Für mich ist eine LTR nun ehr ein Ziel und ein innerer Wunsch anstatt eines Brauchens. Klar brauchen wir alle Sex aber das setze ich mal in einer funktionierenden Beziehung voraus. Aber sie scheint immer Beweise haben zu müssen, damit sie "meine Liebe" fühlt. Dadurch, dass ich sie in vieler Hinsicht nicht mehr brauche, um mich gut zu fühlen, wirkt das wohl für sie, dass ich sie nicht mehr Liebe. Für mich ist das so, dass ich immer erreichbar sein muss und genau das tun muss was sie als Liebesbeweis ansieht ums mal Salop zu formulieren, damit sie zufrienden ist. Natürlich ist für mich das sehr ermüdend, für etwas wofür wir selbst zuständig sind also glücklich sein, was für mich zur Selbstverständlichkeit geworden ist, da ich u.A. durch PU gesehen habe, sich selbst nicht von einer Person zu abhängig zu machen. Mir würde zudem niemals einfallen Fremdsex zu haben, da wir das nunmal so ausgemacht haben. Aber dadurch, dass ich nicht so abhängig von ihr bin kommt sie leider auf falsche Rückschlüsse. Auch wenn ich ihr versuche das beizubringen, dass man selbst für sein Glück verantwortlich ist, bringt das nichts. Zum Beispiel findet sie sich immernoch nicht Hübsch obwohl ich es ihr mehrmals schon gesagt habe.

Dabei fällt mir ein, dass sie am Anfang dachte, dass ich ein Player sei obwohl das gar nicht der Fall ist. Aber ich denke das rührt auch daher, dass mein " inner game" besser geworden ist und mehr Unabhängigkeit ausgestrahlt habe.

Einerseits kann ich ihr nun sagen, nimm das hin, so bin ich. Aber damit ist ja niemandem geholfen. Das bringt ja nichts, sie wird trotzdem an gewissen Stellen klammer oder denken ich liebe sie nicht mehr etc... Andererseits das was ich jetzt tue auf sie eingehen, für sie da sein....Aber ich merke, dass das so auf Dauer nicht weiter geht....Ich weiß schließlich, dass ich nicht "so oder so" handeln muss um zu Lieben. Das schränkt mich ein....

Ich hoffe ihr könnt einigermaßen nachvollziehen was ich meine. Es ist nicht gerade einfach diesen Prozess in Worte zu fassen.

mfg,

Skyxy

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Bei deiner Entwicklung scheint eine Wissenslücke noch nicht geschlossen worden zu sein. Sie wird sich nicht hübsch fühlen "obwohl" du ihr sagst, dass sie hübsch ist. Das sie sich nicht akzeptieren kann, lässt auf einen geringen Selbstwert schließen. Jemand, der sich so weit wie du angibst entwickelt hat, lässt sich nicht auf eine Beziehung mit einer solchen Frau ein oder beendet die Beziehung.

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Ist ganz einfach: Du verhälst dich nicht mehr liebevoll ihr gegenüber und zeigst es nicht => sie wird denken, dass du sie nicht mehr liebst.

bearbeitet von QmAx

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Stimme Individualchaotin zu. Deine Freundin hat ein geringes Selbstwertgefühl. Viele Frauen denken, dass wenn ein Mann nicht klammert, dass er seine Freundin nicht liebt, was völliger Bullshit ist. Manche Frauen kennen es aus ihrer eigenen Vergangenheit nicht anders. Gerade Frauen die immer Orbiter um sich rum haben...

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Jemand, der sich so weit wie du angibst entwickelt hat, lässt sich nicht auf eine Beziehung mit einer solchen Frau ein oder beendet die Beziehung.

Oder hilft ihr, von einer "solchen" Frau zu einer anderen zu werden. Nur, um diese Möglichkeit auch angesprochen zu haben.

Ob das für den TE ein Weg ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

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Ja kann gut sein, dass ich nun die Sachen etwas anders sehe als vor einem Jahr. Aber ich ging die Beziehung nunmal zu dem Zeitpunkt ein, wo ich dieses Wissen noch nicht besaß und wie gesagt, ein Ziel von mir im Leben ist mit "einer" Frau eine Beziehung einzugehen und mit der durch dick und dünn zu gehen. Ich fühle ehr einer Verpflichtung dieses Zieles gegenüber als ihr in dieser Hinsicht. Daher würde ich nur ungern die Beziehung beenden, da es gewisserweise eine Niederlage gleichzusetzen wäre. Ich finde ja, dass in einer Beziehung beide Parteien gleiches Maß Verantwortung besitzen und genau in solchen SItuation sich doch gegenseitig stützen müssten, damit keiner in so einer Anhängigkeit gerät. Daher mag ja sein, dass sie sich klammert weil Selbstwertgefühl etc. und es an ihr liegt aber ich finde ich besitze auch die Verantwortung ihr zu zeigen, dass es anders geht. Das ich das nicht schaffe macht mir Kopf zerbrechen.

Außerdem kann es doch nicht sein, dass nur weil man es erkennt gleich die Beziehung beendet und den Partner wechselt. Wo bleibt hierbei die gemeinsame Entwicklung? EIne Beziehung ist doch schließlich nicht nur für den Momentum bestimmt .

mfg,

SkyXY

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Oder hilft ihr, von einer "solchen" Frau zu einer anderen zu werden.

Das hat er, aber sie nimmt seine Hilfe nicht an.

Ein kluger Mensch erkennt, wann er zu gehen hat, der TS ist nicht so weit. "Persönliche Niederlage" pshhh, als wäre eine Beziehung ein Ego-Kampf.

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Das hat er, aber sie nimmt seine Hilfe nicht an.

Da bin ich nicht sicher.

"Persönliche Niederlage" pshhh, als wäre eine Beziehung ein Ego-Kampf.

Da stimme ich Dir zu.

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Oder hilft ihr, von einer "solchen" Frau zu einer anderen zu werden.

Das hat er, aber sie nimmt seine Hilfe nicht an.

Ein kluger Mensch erkennt, wann er zu gehen hat, der TS ist nicht so weit. "Persönliche Niederlage" pshhh, als wäre eine Beziehung ein Ego-Kampf.

Absolut, das sind lediglich Excuses um sich die eigene Verlustangst etc. nicht einzugestehen. Ist ja auch halb so wild, muss man nur erkennen

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@Individualchaotin

Dann erkläre es mir doch bitte. Schließlich bin ich doch auch hier um um Rat zu fragen. Wenn wir doch alle so perfekt wären und alles wissen, dann bräuchte man das Forum doch auch nicht. Ich lege schließlich auch meine Sicht dar und wenn du etwas weiß was ich nicht weiß dann bitte ich dich doch um eine sachliche Darstellung. Ich finde meinen Ehrgeiz schließlich nicht verkehrt. Ich habe mir als Ziel gesetzt "eine" stabile Beziehung herzustellen, einzugehen und auch aufrecht zu erhalten. Das ich das nicht geschafft habe und auch nicht weiß wie ich das lösen kann, ist das für mich eine Niederlage. Weil ich mein Ziel nicht erreicht habe. Wenn ich mir z.B. vornehme ein guter Mensch zu sein und es Situationen gibt, wo ich es nicht schaffe, dann fühle mich natürlich mal schlecht. Aber ich lerne daraus und mache es nächstes Mal besser. Niemand ist schließlich mit all den Wissen und den Können geboren.

Und nun wo ich eine SItuation habe, ohne der Beziehung auf Wiedersehen zu sagen, keine andere Möglichkeit gibt, bin ich natürlich traurig dabei weil ich das was ich mir vorgenommen habe nicht einhalten konnte. Ich sehe darin ehrlich gesagt auch nichts falsches, außer, dass ich an der Situation selber nichts beeinflussen kann. Aber ich habe trotzdem das Gefühl nicht alles getan haben es ihr zu zeigen, sei es einfach weil ich die richtigen Worte um es zu beschreiben nicht finden konnte und es jetzt immer noch nicht kann. Außerdem bin ich mir im Klaren, dass ich noch unerfahren und viel zu lernen habe in der Hinsicht. Irgendwo muss man aber schließlich anfangen.Ich habe mir halt etwas vorgenommen aber wie das in einzelnen aussieht, muss ich schließlich von Situation zu Situation erkennen. WIe gesagt wird niemand mit dem Wissen geboren und bitte dich auch daher nicht so hochnäsig zu sein.

mfg,

SkyXY

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Zu einer glücklichen Beziehung gehören immer zwei. Du kannst aber auf Dauer nicht glücklich sein, wenn du dich versuchst ihr anzupassen oder ihre Probleme zu beheben.

Bei deiner Entwicklung scheint eine Wissenslücke noch nicht geschlossen worden zu sein. Sie wird sich nicht hübsch fühlen "obwohl" du ihr sagst, dass sie hübsch ist. Das sie sich nicht akzeptieren kann, lässt auf einen geringen Selbstwert schließen.

Du musst halt auch akzeptieren das nicht jeder mit jedem kompatibel ist, besonders was Beziehungen angeht. Es kann halt sein, das man nach drei schönen Monaten zusammen sein erkennt, das der andere doch nicht zu einem passt und dann gilt halt das was IC geschrieben hat:

Ein kluger Mensch erkennt, wann er zu gehen hat, der TS ist nicht so weit. "Persönliche Niederlage" pshhh, als wäre eine Beziehung ein Ego-Kampf.

Du kannst dich jetzt hinstellen und sagen:"Ja ich will aber nicht aufgeben und um die LTR kämpfen!", doch das wird dein Untergang.

Du bist nicht zufrieden mit dem wie es ist und einen Menschen(deine Freundin) kann man eben nicht einfach mal ändern.

Es heißt nicht das du einen Fahler gemacht hast, ganz im Gegenteil, du bist auf einem guten Weg. Du merkst das es nicht so passt wie du es dir vorstellst und der nächste Schritt ist halt der, da du lernst gehen zulassen.

bearbeitet von House54

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Na klar ist eine Kopf durch die Wand Einstellung nicht passend. Das habe ich ja auch nicht vor. Aber andererseits finde ich die bei PU immer angepriesenen Ratschlag wegen jedes Problem die Beziehung zu beenden und eine neue zu suchen auch nicht das Wahre. Außerdem wenn man sich dagegen entscheidet wird gleich mit Verlustangs, Oneitis etc oder andere voreilige Analysen konfrontiert, ohne Näheres zu kennen. Ich finde man sollte doch schließlich alle Alternativen ausschöpfen bevor man die Beziehung beendet. Es sollte der letzte Schritt sein wenn nichts anderes mehr hilft. Schließlich sind wir doch alle auf gewisse Entwicklungsstände und entwickeln uns ständig weiter. Kann sein, dass ich da etwas altmodisch bin aber ich möchte nicht inflationär Beziehungen eingehen oder voreilige Schlüsse treffen. Wie gesagt, kann ja sein, dass wir verschiedene Erwartungen gegenüber der Partnerwahl besitzen aber mein Ziel ist nun mal eine LTR, die auch langfristig hält. Ich weiß nicht wie ihr es seht, jedoch möchte ich nicht die Mündigkeit und Selbstreflexion meiner Partnerin absprechen. Hierbei sehe ich auch unter anderem als meine Aufgabe gewisse Prozesse die bei mir und auch bei ihr stattfinden bewusst zu machen, es in Worte zu fassen, auf den Tisch zu bringen und letztenendlich gemeinsam eine Lösung zu finden, in welche Richtung jeder gehen möchte. Sei es zusammen oder einzeln.

Und zum Problem. Ich merke ja, dass es anders geht. Es muss nicht immer die Klammerei sein, ständige Eifersüchtelein etc. Aber ich weiß nicht wie ich das in Worte fassen kann. Ich habe das Gefühl, dass wenn ich es ihr richtig beibringen kann und sie es erkennt; sie es annehmen könnte, sie dadurch eine höhere Lebensqualität erhält und auch glücklicher wäre. Aber ich weiß nicht wie ich ihr das beibringen soll, ohne das sie das Gefühl bekommt als würde ich mich von ihr entfernen. Schließlich ist das nichts fassbares sondern ein innerer Prozess. Hierbei fühle ich die Niederlage, weil ich einen selbstverständlichen Prozess, wo ich tief im Inneren weiss, dass es das Richtige ist, nicht in Worte fassen kann und wahrscheinlich dadurch, wegen eines Irrtums die Beziehung beenden muss.

Es mag ja sein, dass dieser Vorgang natürlich ist und das natürliche Resultat eine Trennung ist. Aber dennoch würde ich gerne diesen Vorgang bewusst realisieren und erkennen, damit ich diesen ansprechen kann, so dass sie es zumindest auch realisiert. Wie sie reagiert ist sicher eine andere Sache. Aber das ist auch momentan nicht vom Belang. Wenn ich es nähmlich nicht darstellen kann, wird sie mir vorwerfen z.B. Nicht genug Zeit für sie genommen zu haben, sie nicht zu Lieben etc. Und letztenendlich wird sie auch auf einer Ebene recht haben, weil unsere Sichtweisen der Liebe gegenüber verändert haben. Dennoch werde ich mir die Vorwürfe machen, dass ich meine Sichtweisen nicht genug erklärt zu haben. Deshalb habe ich mich auch an das Forum gewandt , um vom erfahreneren Usern zu erfahren, die doch sicher das Selbe erlebt haben, wie ich das alles bewusst in Worte fassen kann, damit ich meine Sichtweise darlegen kann, so dass es nicht so ausschaut als sei ich der Schuldige(, was aus ihrer Sicht natürlich auch gewisserweise stimmen würde). Dabei habe ich gehofft nicht mit standardmäßigen und voreiligen Pu Analysen konfrontiert zu werden.

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Na klar ist eine Kopf durch die Wand Einstellung nicht passend. Das habe ich ja auch nicht vor. Aber andererseits finde ich die bei PU immer angepriesenen Ratschlag wegen jedes Problem die Beziehung zu beenden und eine neue zu suchen auch nicht das Wahre. Außerdem wenn man sich dagegen entscheidet wird gleich mit Verlustangs, Oneitis etc oder andere voreilige Analysen konfrontiert, ohne Näheres zu kennen. Ich finde man sollte doch schließlich alle Alternativen ausschöpfen bevor man die Beziehung beendet. Es sollte der letzte Schritt sein wenn nichts anderes mehr hilft. Schließlich sind wir doch alle auf gewisse Entwicklungsstände und entwickeln uns ständig weiter. Kann sein, dass ich da etwas altmodisch bin aber ich möchte nicht inflationär Beziehungen eingehen oder voreilige Schlüsse treffen. Wie gesagt, kann ja sein, dass wir verschiedene Erwartungen gegenüber der Partnerwahl besitzen aber mein Ziel ist nun mal eine LTR, die auch langfristig hält. Ich weiß nicht wie ihr es seht, jedoch möchte ich nicht die Mündigkeit und Selbstreflexion meiner Partnerin absprechen. Hierbei sehe ich auch unter anderem als meine Aufgabe gewisse Prozesse die bei mir und auch bei ihr stattfinden bewusst zu machen, es in Worte zu fassen, auf den Tisch zu bringen und letztenendlich gemeinsam eine Lösung zu finden, in welche Richtung jeder gehen möchte. Sei es zusammen oder einzeln.

Und zum Problem. Ich merke ja, dass es anders geht. Es muss nicht immer die Klammerei sein, ständige Eifersüchtelein etc. Aber ich weiß nicht wie ich das in Worte fassen kann. Ich habe das Gefühl, dass wenn ich es ihr richtig beibringen kann und sie es erkennt; sie es annehmen könnte, sie dadurch eine höhere Lebensqualität erhält und auch glücklicher wäre. Aber ich weiß nicht wie ich ihr das beibringen soll, ohne das sie das Gefühl bekommt als würde ich mich von ihr entfernen. Schließlich ist das nichts fassbares sondern ein innerer Prozess. Hierbei fühle ich die Niederlage, weil ich einen selbstverständlichen Prozess, wo ich tief im Inneren weiss, dass es das Richtige ist, nicht in Worte fassen kann und wahrscheinlich dadurch, wegen eines Irrtums die Beziehung beenden muss.

Es mag ja sein, dass dieser Vorgang natürlich ist und das natürliche Resultat eine Trennung ist. Aber dennoch würde ich gerne diesen Vorgang bewusst realisieren und erkennen, damit ich diesen ansprechen kann, so dass sie es zumindest auch realisiert. Wie sie reagiert ist sicher eine andere Sache. Aber das ist auch momentan nicht vom Belang. Wenn ich es nähmlich nicht darstellen kann, wird sie mir vorwerfen z.B. Nicht genug Zeit für sie genommen zu haben, sie nicht zu Lieben etc. Und letztenendlich wird sie auch auf einer Ebene recht haben, weil unsere Sichtweisen der Liebe gegenüber verändert haben. Dennoch werde ich mir die Vorwürfe machen, dass ich meine Sichtweisen nicht genug erklärt zu haben. Deshalb habe ich mich auch an das Forum gewandt , um vom erfahreneren Usern zu erfahren, die doch sicher das Selbe erlebt haben, wie ich das alles bewusst in Worte fassen kann, damit ich meine Sichtweise darlegen kann, so dass es nicht so ausschaut als sei ich der Schuldige(, was aus ihrer Sicht natürlich auch gewisserweise stimmen würde). Dabei habe ich gehofft nicht mit standardmäßigen und voreiligen Pu Analysen konfrontiert zu werden.

Bei meiner Ex-LTR hatte ich teilweise ähnliche Gefühle. Aber im Nachhinein habe ich gemerkt, dass dieser Wunsch, sie doch irgendwie noch zum Positiven zu verändern, im Endeffekt hauptsächlich auf Verlustangst begründet war (erste große Liebe etc.). Klar muss man nicht bei dem kleinsten Problem das Handtuch werfen. Aber einen Menschen zu verändern ist keine kleine Sache. Davon mal abgesehen, dass Menschen sich nur selbst ändern können.

Ausserdem mutiert man dann schnell zum Psychologen, dessen Rolle man in einer Beziehung aber nicht einnehmen sollte.

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