18 Beiträge in diesem Thema

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Tach,

Ich hab Mal ein paar Fragen bezüglich dem Thema social Circle Gründen:

Zur Lage: 

Bin im Oktober nach Stuttgart gezogen um mir dem studieren anzufangen. Bis jetzt läuft auch alles gut, aber leider finde ich in dieser Stadt einfach keine Freunde. Mein Hauptproblem finde ich liegt vor allem daran, das ich nicht wirklich weiß, worüber ich mit den anderen reden soll. Das dürfte das zu das sich andere von mir abkapselten und ich nun alleine im Studiengang darstehe und ich mich schon sehr als Aussenseiter fühle. 

Leider ist dieses Gefühl des Aussenseiter seins auch in anderen Fällen so gewesen, sei es in der Schule oder im Verein.  Hab auch schon versucht über Interessensgruppen Freunde zu finden, diese blieben aber stets auf oberflächlicher Natur. 

Ich weiß, das ich hier viel rummjammere und das ich es mir im der Opferrolle sehr bequem mache, ich weiß nur nicht ganz wie ich daraus komme.

Habt ihr evtl. Tipps, wie man ein Gespräch interessant am laufen hält, ohne das der andere nicht Abschweift

Carnige habe ich schon gelesen, hat mir aber leider nur ein wenig geholfen.

Noch eine Theorie ist natürlich, das ich an einer sozialen Phobie leide und deshalb auch von aussen eher arrogant oder uninteressant wirke. Vor allem fällt mir auch auf, das die Freundschaften, welche sich bis jetzt bei mir gebildet haben, immer von der anderen Seite ausgegangen sind. Sprich sie haben krass investiert um erst mein Vertrauen zu gewinnen.

 

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Du hast einfach nur Schiss dich anderen Menschen gegenüber zu öffnen. Deswegen läufst du mit nem Stoppschildgesicht durch die Gegend.

Lerne dich Mal selber besser kennen. Was sind deine Interessen? Für was brennst du? Was für Ziele hast du im Leben? Ich bin mir ziemlich sicher, das du dir selbst so einfach darauf keine Antworten geben kannst. 

Wenn du dich selbst kennst und dir dein Leben so einrichtest, das es dir und deinen Vorstellungen genügt, wirst du kein Problem mehr haben andere an dir und deinem Leben teilhaben zu lassen.

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vor 12 Minuten, Sam Stage schrieb:

Lerne dich Mal selber besser kennen. Was sind deine Interessen? Für was brennst du? Was für Ziele hast du im Leben? Ich bin mir ziemlich sicher, das du dir selbst so einfach darauf keine Antworten geben kannst. 

Das habe ich schon alles getan, ich weiß wo ich herkomme und wie mein Background aussieht und warum ich so bin, wie ich bin. Natürlich ist mir auch klar, wie mein Leben auszusehen hat und da bin ich auch schon ziemlich weit. Die einzigen Baustellen die ich gerade sehe sind Fitness, social Circle, wo zweites eben für mich gerade das wichtigste ist:), aber ich nicht ganz recht weiß, wie ich das beseitigen kann.

bearbeitet von Peter pan99

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Warum ist dir denn der SC so wichtig? Ist das wirklich DEIN Wunsch oder willst du das, weil man das eben so hat und weil's z.b auch im PU gefordert wird?

bearbeitet von Sam Stage

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vor 2 Minuten, Sam Stage schrieb:

Warum ist dir dann der SC so wichtig? Ist das wirklich DEIN Wunsch oder willst du das, weil man das eben so hat und weil's z.b auch im PU gefordert wird?

Nö, für mich ist ein social Circle erstmal wichtig, da ich ganz gerne was mit Leuten unternehme. Außerdem mag ich das Gefühl Leute um mich herum zu haben und genau das ist ein Teil was mein Leben etwas erfüllt, woran ich leider aber gerade hadere.

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Was spricht denn dagegen alleine etwas zu unternehmen? 

Ich bin Jahrgang 1968, meine Kumpels gehen alle nicht mehr in Clubs. Ergo - Sam allein Zuhaus.

Mach ich aber nicht. Gehe eben alleine in die Clubs und tadaaa - treffe da Leute denen es genauso geht wie mir. Problem gelöst. 

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vor 2 Minuten, Sam Stage schrieb:

Was spricht denn dagegen alleine etwas zu unternehmen? 

Ich bin Jahrgang 1968, meine Kumpels gehen alle nicht mehr in Clubs. Ergo - Sam allein Zuhaus.

Mach ich aber nicht. Gehe eben alleine in die Clubs und tadaaa - treffe da Leute denen es genauso geht wie mir. Problem gelöst. 

Ich gehe auch Mal ab und zu Mal Genre alleine feierern, da liegt ja auch nicht das Problem. Das Problem liegt ja eher, daran, das ich nicht weiß wie ich mit  anderen Menschen eine freundschaftliche Verbindung kann. 

Wie gesagt alleine tue ich schon sachen, das Problem liegt aber eben eher bei der Vereinsamung

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Hattest du denn Freunde bevor du nach Stuttgart gezogen bist? Und wenn ja, wie hast du die denn kennengelernt? Warum hat es bei denen funktioniert?

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Yes, davor hatte ich auch schon Freunde. Wie ich die kennengelernt habe? So weit ich mich Recht ersinnen kann ging es immer von deren Initiative aus. Sei es in der Schule, im Verein oder in meiner letzten Uni. Habe leider bei zu vielen Leuten Misstrauen, da ich durch Mobbing und Ausgrenzung in der Kindheit mich immer weiter versteckt habe. Das hatte auch dazu geführt, das ich den normalen Umgang leider nie wirklich gelernt habe und ich mir nun nie wirklich sicher bin ob eine Person mich mag oder nicht.

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Viele hier (mich eingeschlossen) haben Mobbing in der Schule erlebt. Das ist ein typisches Muster und führt dazu, daß man einen niedrigen Selbstwert entwickelt. Man hat einfach nicht den Mut auf Menschen zuzugehen, weil die eigene Erwartungshaltung immer die ist, abgelehnt zu werden. Das führt dann aber in einen Teufelskreis. Und aus dem musst du raus. Da die anderen nicht auf dich zukommen werden, jedenfalls nicht einfach so, musst du auf die anderen zugehen.

Es gibt in Stuttgart mit Sicherheit ein aktives Lair, dem du dich anschließen kannst. Gehe mit den Jungs streeten und lerne Frauen anzusprechen. Das schweißt ungemein zusammen und du lernst wieder mit Menschen umzugehen.

Das wichtigste und schwierigste dabei ist, das du deinen Arsch hochkriegst und drann bleibst.

bearbeitet von Sam Stage

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vor 7 Stunden, Peter pan99 schrieb:

Habt ihr evtl. Tipps, wie man ein Gespräch interessant am laufen hält, ohne das der andere nicht Abschweift

Wenns drum geht, nen SC aufzubauen wärs doch OK, wenn Gespräche abschweifen. Oder?

Smalltalk bedeutet, ne Menge belangloses Zeug zu reden. Einfach nur so. Ohne bestimmtes Ziel und ohne große Ambitionen. Auch, ohne das Gespräch am laufen halten zu wollen. Die Kommunikation läuft dabei übers Unbewusste und Unwillkürliche. Darum kanns sein, dass so Strategien wie von Carnegie langfristig nicht aufgehen. ....also, ich glaub ich hab Carnegie nur ne halbe Seite durchgehalten, darum weiss ich nicht wirklich, was drinsteht.^^ Meist lernt man aber genau die Leute kennen, die so ticken wie man selbst. Und wenn man sich beim Kennenlernen schwer tut, beisst sich die Katze in den Schwanz.Musst dich darum sozusagen selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen. Also selbst besser drauf kommen, um im Kontakt mit anderen besser drauf zu sein. Inner Game würde man im PU sagen.

Funzt meist am besten in kleinen Schritten, und mit nem langen Atem. Um sozusagen nen Fuß in die Tür zu bekommen, sind Sportverein, Fachschaft, usw. die Klassiker.

 

vor 7 Stunden, Peter pan99 schrieb:

Noch eine Theorie ist natürlich, das ich an einer sozialen Phobie leide und deshalb auch von aussen eher arrogant oder uninteressant wirke. 

Phobie wär was für einen guten Therapeuten. Schon mal dran gedacht?

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Am 14.1.2020 um 00:40 , Peter pan99 schrieb:

Bin im Oktober nach Stuttgart gezogen um mir dem studieren anzufangen. Bis jetzt läuft auch alles gut, aber leider finde ich in dieser Stadt einfach keine Freunde. Mein Hauptproblem finde ich liegt vor allem daran, das ich nicht wirklich weiß, worüber ich mit den anderen reden soll. Das dürfte das zu das sich andere von mir abkapselten und ich nun alleine im Studiengang darstehe und ich mich schon sehr als Aussenseiter fühle. 

Leider ist dieses Gefühl des Aussenseiter seins auch in anderen Fällen so gewesen, sei es in der Schule oder im Verein.  Hab auch schon versucht über Interessensgruppen Freunde zu finden, diese blieben aber stets auf oberflächlicher Natur. 

Hi Peter, ich bin vor 4 Jahren auch in eine fremde Stadt wegen dem Studium gezogen und stand damals vor dem gleichen Problem. Und glaub mir es ist keines, denn es gibt wohl keinen besseren Ort um Leute einfacher kennenzulernen als an der Uni. Hier meine Erfahrungen:

1) Lerne Smalltalk

Du schreibst, dass dir keine Gesprächsthemen einfallen. Ich denke, du kannst einfach kein Smalltalk führen. Gehst du denn nie mit deinen Kommilitonen zu Mittag essen oder redest in Pausen mit ihnen? Worüber redet ihr da? Falls nein, probier das mal aus.

2) Habe Hobbys im echten Leben

Wenn du Hobbys ausserhalb vom Computer hast, erlebst du Sachen, über die du erzählen kannst und trifft auch neue Leute kennen.

3) Verabrede dich mit Leuten

Wenn du jemand sympathisches kennengelernt hast, dann überlass euer nächstes Treffen nicht dem Zufall. Deine Kommilitonen siehst du ja sowieso mehrmals die Woche. Warte nicht darauf von Leuten eingeladen zu werden, die dich kaum kennen. Sei proaktiv und plane irgendwas mit ihnen ausserhalb der Uni. Dann merken sie auch schnell, dass du jemand bist mit dem man Spass haben kann.

4) Bleib übers Wochenende in deiner Unistadt

Ich weiss nicht, wie es in Deutschland ist. In der Schweiz sind die Fahrzeiten so kurz, dass viele Studis am Wochenende nach Hause fahren. Wie willst du die Stadt kennenlernen, wenn du am Wochenende weg bist? Unter der Woche haben die meisten Leute viel los.

5) Habe keine Vorurteile

Zu Beginn hatte ich Vorurteile gegenüber vielen Studis und konnte mich ihnen nicht öffnen, weil ich sie blöd fand. Lass es sein; du willst doch die Person ernsthaft kennenlernen? Und wenn du trotzdem merkst, dass ihr nicht auf einer Wellenlänge seid kannst du dich immer noch andere Leute kennenlernen.

6) Es ist keine Schande, keine Freunde zu haben

Du bist frisch in eine fremde Stadt gezogen und kennst niemanden? Den meisten Studis geht es so. Wenn du dich mit jemanden gut verstehst, kannst du direkt sagen, dass du neu in der Stadt bist und gerne unter Leute kommen würdest um neue Menschen kennenzulernen und die Person dich mal einladen soll. Macht v.a. bei Einheimischen Sinn, da die schon bestehende Freundeskreise haben.

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Am ‎14‎.‎01‎.‎2020 um 01:49 , Peter pan99 schrieb:

Nö, für mich ist ein social Circle erstmal wichtig, da ich ganz gerne was mit Leuten unternehme. Außerdem mag ich das Gefühl Leute um mich herum zu haben und genau das ist ein Teil was mein Leben etwas erfüllt, woran ich leider aber gerade hadere.

Das hast du doch sehr gut erkannt. Andere Menschen sind Dir wichtig und daran versuchst du was zu ändern....

Am ‎14‎.‎01‎.‎2020 um 02:02 , Peter pan99 schrieb:

das ich nicht weiß wie ich mit  anderen Menschen eine freundschaftliche Verbindung kann

 

Am ‎14‎.‎01‎.‎2020 um 02:30 , Peter pan99 schrieb:

Habe leider bei zu vielen Leuten Misstrauen, da ich durch Mobbing und Ausgrenzung in der Kindheit mich immer weiter versteckt habe. Das hatte auch dazu geführt, das ich den normalen Umgang leider nie wirklich gelernt habe und ich mir nun nie wirklich sicher bin ob eine Person mich mag oder nicht.

Hör auf dich selbst zu sabotieren und streich das aus deinem Kopf. Das ist doch nicht wahr, bzw. passt das nicht dazu, dass du sonst auch immer Freunde hattest. Hier schilderst du eher dein Ängste. Der Weg aus der Angst führt nur hindurch. 

Das ist doch normal, dass man in einer neuen Stadt erstmal alleine ist. Gib dir Zeit und bleib cool.

 

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Ein Gespräch hältst du am ehesten über Fragen am laufen. Leute reden ungemein gerne über sich selbst.  Da kannst du ansetzen und brauchst keine eigenen Themen. Anfangen kannst du im Studium ganz sicher, indem du vorgibst, etwas nicht ganz verstanden zu haben. Dann fragst du nach, wie es die Anderen verstanden haben. Oder nach dem Wochenende fragst du, was sie am Wochenende gemacht haben. Oder nach Unischluss, was sie noch vorhaben. Oder wo man gut essen, einkaufen, abhängen kann. 
Du schreibst auch, dass deine 2. Baustelle Sport ist: Perfekt. Such dir eine Sportart, die dir gefällt. Da kommst du immer mit Leuten in Kontakt und hast direkt ein Thema: den Sport selbst.

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Spontacts kann ich empfehlen:) klar wird nicht aus jeder Bekanntschaft eine Freundschaft und manche sind vill seltsam, aber um einfach was mal was mit anderen Leuten zu machen ist die App empfehlenswert. Soll allerdings auch paar Fakes geben, oder Mädels, die mit attraktivem Bild Saunadates schalten und am Ende eher jemanden für einen bezahlten Shoppingtrip suchen. 

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Am 15.1.2020 um 17:32 , Krautklaus schrieb:

) Verabrede dich mit Leuten

Wenn du jemand sympathisches kennengelernt hast, dann überlass euer nächstes Treffen nicht dem Zufall. Deine Kommilitonen siehst du ja sowieso mehrmals die Woche. Warte nicht darauf von Leuten eingeladen zu werden, die dich kaum kennen. Sei proaktiv und plane irgendwas mit ihnen ausserhalb der Uni. Dann merken sie auch schnell, dass du jemand bist mit dem man Spass haben kann.

Ich glaube hier liegt auch mein zentrale Angst drin. Bei mir ist das eben genau das gleiche wie bei Frauen, die Ablehnung die man bekommen könnte ist da eben riesig... Aber ich werde es auf jeden Fall Mal versuchen.

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Hier. Von mir. Vielleicht hilfst. 

 

Ich habe mal gelesen, Angst basiert immer auf einer Falsch geführten Statistik.

Interessant oder?

Da redet man sich eine falsche Wahrscheinlichkeit ein, das irgendetwas eintritt.

Wir alle kennen Menschen mit Flugangst oder haben sie selbst. Aber wir wissen auch alle, dass Autofahren viel gefährlicher ist. So fälschen wir aufgrund von Nachrichten über Flugzeugastürze in unserem Innerersten eine Statistik, die uns Angst vorm Fliegen macht, steigen dann aber in ein Auto um 1000km nach Italien zu fahren.

 

Aber was ist z.B. mit Sozialen Ängsten. Wenn du neben jemandem stehst und nichts sagst obwohl du gerne wolltest? Wenn du nicht um Hilfe bittest. Nicht anrufst. Nicht ansprichst. Nicht auf jemanden zu gehst. Nachfragst wie das Wochenende war. Dich nicht präsentierst und zu dir stehst? Dich verkriechst. Nicht raus gehst. Und evtl sogar: Nicht wieder zum Verein gehst, weil du dich unter Menschen immer wieder falsch und unwohl fühlst?

 

Was sagt deine Statistik dann? Die Wahrscheinlichkeit über "irgendwas"?

Wenn ich frage ob er mir hilft, wird er stumpf "Nein" sagen?

Wenn ich hier vor all den Leuten laut etwas sage, werden sie mich auslachen?

Wenn ich lächle, lächelt niemand zurück?

Wenn ich Grüße sagt niemand Hallo?

Und wenn du jemanden ansprichst wirst du einkalt abgewiesen?

Und wenn du nur nett sein willst denkt sie gleich, du willst was von ihr? (Ja und)

Und wenn du was von ihr willst denkt sie, du willst nur "das Eine"? (Na und)

Und die Welt ist voller Mauern denkst du? "Ja!" Doch gibt es Türen ohne Ende.

Wo du verschränkte Arme siehst, nehmen sich Leute an die Hände.

Überall sind Leute vernetzt und organisiert. Freuen sich aufeinadner. Begrüßen sich.

Unbekannte neue Leute. Connecten einfach.

 

Vielleicht hattest du früher Freunde? Warum haben die wohl zu dir gehalten? Weil du abzulehnen bist???

 

Du glaubst, die wenigsten Leute sind nett zu dir?

 

Also.

 

Worauf basieren diese falschen Statistiken? Woher kommt das?

Wie oft wurdest du abgelehnt?

Wie oft abgewiesen?

Von wem?

Von Leuten die du angesprochen hast?

Leute die du nett oder attraktiv fandest?

Die du dir ausgesucht hast?

Wie oft?

Wie oft bist du überhaupt auf sie zugegangen?

Oder hast du es gleich gelassen, weil der Film in deinem Kopf immer mit Ablehnung endet?

 

Warum?

 

Was hat dich so werden lassen?

 

Scheiß Kindheit oder was?

 

Wer ist auf dich zu los gegangen?

Kam jemand und hat gesagt: Du bist doof?

Hat dich jemand ausgegrenzt?

Hat dein Vater dir klar gemacht: So wie du bist, darfst du nicht sein.

Kamen Arschlöcher und meinten: Du kommst uns gerade recht, wir suchen gerade ein Opfer. Kamen Mitschüler die dachten: Egal wie du dich danch fühlst, du bist jetzt dran.

 

Merkst du irgendwas?

 

Keiner von denen wurde von dir um das gebeten, was sie getan haben. Sie kamen ungefragt auf dich zu. Du bist nicht zu ihnen und hast sie gefragt, was sie wohl von dir halten. Sie suchten sich jemanden zum draufhauen, und haben ihn gefunden. Du hast sie dir nicht ausgesucht, und sie angesprochen und dann wurdest du ausgegrenzt. Nein, sie waren einfach da. Dein Vater war da, deine Mitschüler waren da, alle Arschlöcher waren einfach da.

 

Und deswegen kannst du jetzt nicht glauben: Die wenigsten Menschen sind so und niemand wird so auf dich reagieren, wie diejenigen die ihre Minderwertigkeit mit draufhacken pushen wollten.

 

Menschen die du dir aussuchst und auf die du zu gehst, die für dich auf den ersten Blick erstmal nett und sympatisch aussehen, werden dich nicht sofort pauschal ablehnen.

 

Bist du schon mal nach dem Weg gefragt worden? Wie hast du reagiert? Du hast freundlich gesagt: Weiß ich nicht ich bin nicht von hier. Oder du hast brav den Weg erklärt? Als hätte dir jemand eine Aufgabe gegeben: Erklär mir bitte den Weg.

Und mit der gleichen Freundlichkeit erklären dir die Leute den Weg, wenn du sie fragst. Oder wenn du fragst, ob er oder sie auch dieses Fach studiert. Oder wo man gut feiern gehen kann. Oder wenn du sagst, dass ihr Style dir gefällt und du sie kennenlernen willst.

Sieh es auch mal so: Eine Frage zu stellen/gestellt zu bekommen, kommt einer Aufgabe gleich. Und diese versuchen die meisten Menschen auch zu erfüllen. 

 

Du bist einfach nicht verantwortlich dafür, dass deine Statistik scheiße ist, dass andere Menschen nach deinen Erfahrungen überwiegend Spacken sind. 

Du wärst aber verantwortlich dafür wenn die Statistik nicht endlich mit realen Zahlen gefüttert würde.

 

Nächstes Thema sind dann Filter. Irgendwann hast du angefangen Dinge falsch zu gewichten. Alles schlechte wurde ab da gesehen, alles gute wurde nicht mehr wahrgenommen. Du hast (frei nach dem Rapper Course - "Waffen") Deine Waffen nach innen statt nach aussen gerichtet. Du lässt dich selbst nicht mehr raus, anstatt die Penner nicht mehr rein zu lassen.

Das wäre aber ein Thema für einen weiteren Text.

 

Grüße,

AnotherLife

 

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