Fallen in alte Denkmuster

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7. Gemeinsame Wohnung? Nein
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9. siehe unten


Ich weiss ehrlich gesagt nicht ob das der richtige Thread für meine Gedanken. Jedenfalls würde ich es gerne mal versuchen.

Danke im voraus für jeden der sich die Zeit nimmt, dass durchzulesen oder gar allenfalls ein Kommentar abgibt.

Ich bin vor ca. 4 Wochen 29 Jahre alt geworden. Ich würde von mir behaupten das ich keine wirklichen Probleme habe Frauen in mein Leben zu ziehen, solange es onenightstands und Affären sind. Ich sehe entsprechend gut aus, und erwirke immer eine gewisse Anziehung auf Frauen. Diesbezüglich investiere ich aber auch sehr viel Zeit in mein Äusseres. Mache viel Sport, pflege mich, kleide mich ordentlich usw usw.

Soweit so gut. Aktuell date ich eine Frau seit 3 Monaten. Sprich wir sind schon einiges weiter; Waren zusammen ne Woche im Urlaub, sehen uns oft (2-3 mal wöchentlich), wurde gestern sogar von ihrer Mutter zum Abendessen eingeladen, und schwups sass ich am Esstisch mit der Familie und lernte sie kennen.
Auch haben wir bereits ein gemeinsames Bild auf Socialmedia geteilt. Sex war auch schon öfters im Spiel. Nur das öffentliche Aussprechen von Beziehung ist noch nicht durchgeführt, von beiden Seiten. Aber eigentlich würde sich im aktuellen Verhalten von Beiden auch nichts ändern zum aktuellen Zustand.

Soweit so gut. Nun merke ich aber wie ich innerlich etwas schwach werde. Zur Erklärung; Ich hatte bis jetzt 1 ernsthafte Beziehung. Mit 22 ging ich diese damals ein, und die hielt ca. 3 Jahre. Also bin ich seit etwa 4-5 Jahren single. Diese Beziehung war sehr hart und prägend, das meine EX eine Persönlichkeitsstörung hatte (Borderline).(War damals auch in diesem Forum, und habe meine Geschichte geschildert) Es geht hier jetzt aber nicht um Schuldzuweisungen, den dazu gehören immer 2. Nichtsdestotrotz hatte dabei mein Selbstwert, Selbstachtung und Selbstliebe sehr gelitten, tiefer gings nicht mehr.
Wie so oft versucht man dann die Schmerzen oder innere Leere mit anderen Frauen oder materialistischen Gütern zu stopfen. Was logischerweise nicht funktioniert. Oder auch den ganzen Mist mit "Ex zurück" wo man sich noch mehr in die Scheisse reitet. Dann stiess ich auf einige Videos von Youtuber (Unter anderem auch Peter Frahm), oder Büchern zur Thematik "Persönlichkeitsentwicklung". Ich ging immer tiefer in die Materie. Lernte mich selber immer mehr kennen, was ich will bzw. nich will. Lernte aus Handlungen der Vergangenheit, und wieso ich so war. Step by Step erlangte ich meinen Selbstwert und Selbstliebe wieder. Ich verstand das keine Frau oder sonst was von Aussen Einfluss darauf haben kann.

Um oben wieder anzuknüpfen. Irgendwie habe ich das Gefühl das aktuell alles wieder schwächelt. All das was ich mir hart erarbeitet habe. Und sie gibt mir paradoxerweise nicht ansatzweise Grund dazu.
Wenn ich mit ihr bin, verbringen wir immer wieder eine wundervolle Zeit. Ohne Drama oder sonst was, sondern pure Qualitätszeit. Sobald ich aber weg von ihr bin, oder zumindest nach einer gewissen Zeit schleicht sich der "innere Kritiker" in meinen Kopf.

"Du bist nicht gut genug" "Sie wird dich eh verlassen" "Das hat keine Zukunft". Ich bin in allen Lebensbereichen zufrieden mit mir, nur beruflich könnte ich einige Gänge hochschalten. Ich bin Finanzbuchhalter. Habe schon einige steps die letzten Jahre gemacht. Aber auch diese fühlen sich aktuell plötzlich wie nichts an. Ich fange auch wieder stark an mich mit anderen zu vergleichen, logischerweise mit dennen die zu diesem Zeitpunkt vielleicht mehr erreicht haben. Und fühle mich schlecht, minderwertig. Ich bin afang des Jahres wieder zurückgezogen zu meiner Mutter. Aus finanziellen Gründen. Damals voller Überzeugung weil ich dachte, was verschwende ich soviel Geld fürs alleine wohnen, wenn ich das Geld sparen könnte und allenfalls dann später besser brauchen könnte wenn ich mit einer Frau zusammenziehe sobald es soweit ist. Aktuell denke ich wieder das ich der grösste Versager bin, und was sie sich wohl denkt das ich mit 29 nicht eine eigene Wohnung habe.
Und all das beschäftigt mich so stark im Alltag. Das ich nicht mal mehr richtig die Zeit mit Freunden, Familien etc. geniessen kann. Ein Kumpel meinte auch letztens was den mit mir los sei und wieso ich immer so nachdenklich wirke. Eigentlich sollte ich doch super glücklich sein.
Ich denke vielleicht habe ich mit Verlustängsten zu kämpfen, die sich wieder aktiviert haben. Oder das innere Kind meldet sich, evtl. was aus der Kindheit? Ich kann es aktuell einfach nicht beschreiben, aber das negative Gefühl verfolgt mich aktuell tagtäglich.

Ich überlege sogar das ganze mit Ihr zu beenden, was paradox wäre, weil sie nichts dafür kann. Aber ich denke mir so, besser jetzt bevors noch länger geht und allenfalls schlimmer wird, oder sie mich verlässt?
Ich nerve mich auch ab mir selber, weil ich doch eigentlich das ganze Wissen im Kopf habe, und soviel Zeit und Energie darin investiert habe um auf die heutige Persönlichkeitseben zu kommen, aber es scheint vom Kopf Richtung Herz/Gefühle zu stocken.

Macht das ganze in irgendwelcher form Sinn was ich hier schreibe? Ich weiss es echt nicht. Aber dachte mal ich versuchs mal auf diesem Wege, weil es mir auch schon geholfen hat, mal den Kopf gewaschen zu kommen. Meine Kumpels etc. hätten denke ich kein Verständnis dafür.

Danke nochmals für jeden der sich das durchliest.

Herzliche Grüsse

bearbeitet von Trent1892
Einführung

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Ich habe lange gebraucht um den Schlüsselsatz in deiner Ausarbeit zu finden:

vor 40 Minuten, Trent1892 schrieb:

Und fühle mich schlecht, minderwertig. Ich bin anfang des Jahres wieder zurückgezogen zu meiner Mutter.

Ich würde mich auch als Versager fühlen, wenn ich noch bei meiner Mutter wohnen würde.

vor 49 Minuten, Trent1892 schrieb:

wieder zurückgezogen zu meiner Mutter. Aus finanziellen Gründen.

Mein erster Gedanke: verdienst du immer noch nicht genug Geld, dass du auf eigenen Beine stehen kannst.

vor 51 Minuten, Trent1892 schrieb:

was verschwende ich soviel Geld fürs alleine wohnen,

Alleine wohnen ist einer der wichtigsten Bausteine in der Persönlichkeitsentwicklung. Und ja, es kostet dich Geld, wenn du dich weiter entwickeln willst. Deine eigene Persönlichkeitsentwicklung ist nicht umsonst.

vor 54 Minuten, Trent1892 schrieb:

wenn ich das Geld sparen könnte und allenfalls dann später besser brauchen könnte wenn ich mit einer Frau zusammenziehe sobald es soweit ist.

Oh, jetzt wird es noch mehr beta. Das ersparte Geld, (du verzichtet dabei auf deine eigene Entwicklung) willst du nicht für dich, sondern für jemand anderes sparen. Ich hätte Verständnis dafür, wenn du von dem ersparten Geld dir dein Studium finanzieren willst oder irgendetwas andere für dich. Aber du spart das Geld für jemand anderes.

vor einer Stunde, Trent1892 schrieb:

wenn ich mit einer Frau zusammenziehe sobald es soweit ist.

Du willst von der Mama dann direkt zu deiner Frau ziehen. Ein warmer Wechsel sozusagen. Da wird deine Mama dann ganz schön traurig sein, wenn sie nicht mehr die Frau #1 in deinem Leben ist.

vor 59 Minuten, Trent1892 schrieb:

Sobald ich aber weg von ihr bin,

Und deine Zeit mir deiner Mutter verbringst.....

vor einer Stunde, Trent1892 schrieb:

Oder das innere Kind meldet sich, evtl. was aus der Kindheit?

Du wohnst bei deiner Mutter - du bist noch mitten drin in deiner Kindheit. Du bin das Kind.

vor einer Stunde, Trent1892 schrieb:

Ich überlege sogar das ganze mit Ihr zu beenden,

Überlege mal bitte, dass du mal bei deiner Mutter ausziehst.

vor einer Stunde, Trent1892 schrieb:

weil sie nichts dafür kann.

Nur halb richtig. Sie ist mit einem Mama-Kind zusammen und das weiss sie. Ich kann an dieser Stelle allen Frauen nur raten, lass eure Finger von Mama-Kindern, wenn ihr mit diesem Mann etwas ernstes vorhabt.

vor einer Stunde, Trent1892 schrieb:

was paradox wäre,

Nö, finde ich gar nicht mal so paradox. Man kann nur zu einer Frau eine Bindung haben. Und solange du nicht abgenabelt bist, ist dies deine Mutter.

vor einer Stunde, Trent1892 schrieb:

Macht das ganze in irgendwelcher form Sinn was ich hier schreibe? 

Absolut schlüssig was du hier schreibst. Ich würde mich in der Stelle auch nicht glücklich fühlen und würde es auch nicht kapieren was das wirkliche Problem ist.

 

 

 

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Du hast bei Deiner Ex (und hier im Forum) gelernt, dass Frauen Männer testen. Das löst bei Dir die Angst aus, dass es irgendwann, wenn Du es nicht erwartest, diese Tests geben kann und Du sie nicht so einfach bestehen könntest. Und das ist im Kopf mit Deinem Leid von damals verbunden.

Du weißt noch nicht so richtig, wo Du hin möchtest, auch mit Frauen scheint es. Du wünschst Dir die schöne Zeit mit ihnen wie in den letzten Wochen und gleichzeitig hast Du Angst.

Eine Idee: Frauen sind wie ein Verstärker in Deinem Leben. Geht es Dir gut, verstärken sie es, geht es Dir schlecht, ebenfalls. Daher schau, dass es Dir gut geht, Du Deine eigenen Ziele (nicht die um der Frau Willen) im Auge behältst.

Bsp: Du willst für Deine finanzielle Zukunft bei Deinen Eltern wohnen, befürchtest aber, dass das unattraktiv für die Frau sein könnte? Unattraktiv macht Dich die Befürchtung, nicht die Tatsache, wo Du derzeit wohnst.

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vor 26 Minuten, wernerd schrieb:

Ich habe lange gebraucht um den Schlüsselsatz in deiner Ausarbeit zu finden:

Ich würde mich auch als Versager fühlen, wenn ich noch bei meiner Mutter wohnen würde.

Mein erster Gedanke: verdienst du immer noch nicht genug Geld, dass du auf eigenen Beine stehen kannst.

Alleine wohnen ist einer der wichtigsten Bausteine in der Persönlichkeitsentwicklung. Und ja, es kostet dich Geld, wenn du dich weiter entwickeln willst. Deine eigene Persönlichkeitsentwicklung ist nicht umsonst.

Oh, jetzt wird es noch mehr beta. Das ersparte Geld, (du verzichtet dabei auf deine eigene Entwicklung) willst du nicht für dich, sondern für jemand anderes sparen. Ich hätte Verständnis dafür, wenn du von dem ersparten Geld dir dein Studium finanzieren willst oder irgendetwas andere für dich. Aber du spart das Geld für jemand anderes.

Du willst von der Mama dann direkt zu deiner Frau ziehen. Ein warmer Wechsel sozusagen. Da wird deine Mama dann ganz schön traurig sein, wenn sie nicht mehr die Frau #1 in deinem Leben ist.

Und deine Zeit mir deiner Mutter verbringst.....

Du wohnst bei deiner Mutter - du bist noch mitten drin in deiner Kindheit. Du bin das Kind.

Überlege mal bitte, dass du mal bei deiner Mutter ausziehst.

Nur halb richtig. Sie ist mit einem Mama-Kind zusammen und das weiss sie. Ich kann an dieser Stelle allen Frauen nur raten, lass eure Finger von Mama-Kindern, wenn ihr mit diesem Mann etwas ernstes vorhabt.

Nö, finde ich gar nicht mal so paradox. Man kann nur zu einer Frau eine Bindung haben. Und solange du nicht abgenabelt bist, ist dies deine Mutter.

Absolut schlüssig was du hier schreibst. Ich würde mich in der Stelle auch nicht glücklich fühlen und würde es auch nicht kapieren was das wirkliche Problem ist.

 

 

 

Danke zunächst für das Durchlesen und dein Feedback. Würde gerne mal drauf eingehen:

 

Ich habe lange gebraucht um den Schlüsselsatz in deiner Ausarbeit zu finden: Dachte mir schon das es ein wenig Wirrwarr und durcheinander ist.

Ich würde mich auch als Versager fühlen, wenn ich noch bei meiner Mutter wohnen würde. Verstehe. Möglich das dieser Fakt mich auch so intensiv begleitet. Tatsächlich beschäftigt mich das auch immer mehr. Ob da nicht der Ursprung von vielem ist.

Mein erster Gedanke: verdienst du immer noch nicht genug Geld, dass du auf eigenen Beine stehen kannst. Theoretisch könnte ich mir schon eine Wohnung leisten. Habe mich tatsächlich öfters mit dem Gedanken beschäftigt die letzten Wochen, ob das die richtige Entscheidung war und ich es auch teils bereuche.

Alleine wohnen ist einer der wichtigsten Bausteine in der Persönlichkeitsentwicklung. Und ja, es kostet dich Geld, wenn du dich weiter entwickeln willst. Deine eigene Persönlichkeitsentwicklung ist nicht umsonst. Definitiv! Und das habe ich an mir selber festgestellt, was ich für eine Entwicklung genommen habe.

Oh, jetzt wird es noch mehr beta. Das ersparte Geld, (du verzichtet dabei auf deine eigene Entwicklung) willst du nicht für dich, sondern für jemand anderes sparen. Ich hätte Verständnis dafür, wenn du von dem ersparten Geld dir dein Studium finanzieren willst oder irgendetwas andere für dich. Aber du spart das Geld für jemand anderes. Ich war ein starker Beta in meiner alten Beziehung, und bin damit hart auf die Fresse geflogen. Als solchen würde ich mich heute absolut nicht mehr sehen. Ich leide weder unter Kontrollzwang, bescheuerter Eifersucht noch versuche ich auf sie einen Besitz zu beanspruchen. Ich habe ich meine Werte und Grenzen klar kommuniziert, und sobald diese gebrochen werden bin ich weg, das weiss sie.
Ich dachte mit sparen nicht für sie, sondern für "uns". Also auch mich, miteingebriffen.

Du willst von der Mama dann direkt zu deiner Frau ziehen. Ein warmer Wechsel sozusagen. Da wird deine Mama dann ganz schön traurig sein, wenn sie nicht mehr die Frau #1 in deinem Leben ist. Es ist ja nicht ganz direkt, ich war ja zwischenzeitlich alleine wohnend, und habe da auch einiges gelernt.

Und deine Zeit mir deiner Mutter verbringst.....

Du wohnst bei deiner Mutter - du bist noch mitten drin in deiner Kindheit. Du bin das Kind.

Überlege mal bitte, dass du mal bei deiner Mutter ausziehst. Das tue ich! Auch bin ich schon seit einigen Wochen wieder daran, mich nach Wohnungen umzuschauen!

Nur halb richtig. Sie ist mit einem Mama-Kind zusammen und das weiss sie. Ich kann an dieser Stelle allen Frauen nur raten, lass eure Finger von Mama-Kindern, wenn ihr mit diesem Mann etwas ernstes vorhabt. Ich weiss welches Bild du vor dir siehst, aber so extrem ist es bei mir tatsächlich nicht.

Nö, finde ich gar nicht mal so paradox. Man kann nur zu einer Frau eine Bindung haben. Und solange du nicht abgenabelt bist, ist dies deine Mutter.

Absolut schlüssig was du hier schreibst. Ich würde mich in der Stelle auch nicht glücklich fühlen und würde es auch nicht kapieren was das wirkliche Problem ist.

 

Danke nochmals für deine Zeit! Werde das nochmals auf mich einwirken lassen, und mir Gedanken drüber machen. Hat tatsächlich gute Ansätze, die sehr sinnvoll sind.

 

 

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vor 27 Minuten, perfect10 schrieb:

Du hast bei Deiner Ex (und hier im Forum) gelernt, dass Frauen Männer testen. Das löst bei Dir die Angst aus, dass es irgendwann, wenn Du es nicht erwartest, diese Tests geben kann und Du sie nicht so einfach bestehen könntest. Und das ist im Kopf mit Deinem Leid von damals verbunden.

Du weißt noch nicht so richtig, wo Du hin möchtest, auch mit Frauen scheint es. Du wünschst Dir die schöne Zeit mit ihnen wie in den letzten Wochen und gleichzeitig hast Du Angst.

Eine Idee: Frauen sind wie ein Verstärker in Deinem Leben. Geht es Dir gut, verstärken sie es, geht es Dir schlecht, ebenfalls. Daher schau, dass es Dir gut geht, Du Deine eigenen Ziele (nicht die um der Frau Willen) im Auge behältst.

Bsp: Du willst für Deine finanzielle Zukunft bei Deinen Eltern wohnen, befürchtest aber, dass das unattraktiv für die Frau sein könnte? Unattraktiv macht Dich die Befürchtung, nicht die Tatsache, wo Du derzeit wohnst.

Danke für dein Feedback!

Ich würde schon behaupten das ich weiss wohin ich möchte. Ich würde mir schon gerne was festes wünschen mit einer Frau. Aber ich kann das wie nicht wirklich bewusst geniessen, und im hier und jetzt leben. Weil ich immer denke "Wieso sollte ich die ganze Zeit und Energie investieren, wenn es morgen vorbei sein könnte?" Obwohl das ja absolut menschlich ist. Menschen kommen und gehen. Eine Sicherheit wird man niemals haben, sondern sollte jede Erfahrung mitnehmen, und gegebenfalls daraus lernen. Eine Frau ist auch nicht meine Mission, oder Lebensziel. Sondern ein netter Bonus. Und wenn sie weg ist, geht mein Leben trotzdem weiter. Das weiss ich ja. Habe das alles die letzten Jahre auch verinnerlicht. Auch beim Umgang mit jeder Frau in der Vergangenheit, strahlte ich diese "coolness" aus, "Wenn du willst super, wenn nicht auch super". Darum nerve ich mich auch aktuell selber über mich, wieso das auf einmal alles bröckelt. Nur weil jetzt ein wenig verliebtheitsgefühle da sind.

Das mit dem Verstärker stimmt absolut! Aber diese funktioniert nur, wenn sie mich auf emotionaler Ebene erreichen. Sobald bei mir dieser Punkt nicht getroffen wird, bin ich ganz cool, und lasse meinen Gemütszustand  nicht von Frauen beinflussen.

Der letzte Satz klingt sehr schlüssig. Werde ich mir noch vertiefter Gedanken hierzu machen.

 

Danke nochmals!

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vor 13 Minuten, Trent1892 schrieb:

Ich würde schon behaupten das ich weiss wohin ich möchte. Ich würde mir schon gerne was festes wünschen mit einer Frau.

Ich sag hier nochmal was dazu:
Stell Dir mal vor, ich würde mir wünschen, Lottomillionär zu werden. Ich würde SKL spielen und komme ich dann in den Topf mit den letzten 20 Kandidaten, von denen einer die Million gewinnt, die anderen Trostpreise zwischen 1000 und 50000 Euro. (Läuft wirklich so in der Art, kenne jemandem, dem das passiert ist.) Wenn ich unter den letzten 20 Kandidaten wäre, würde ich mich so fühlen wie Du gerade. Woran liegt das?

Es liegt daran, dass man Wünsche zwar haben kann, dass aber noch keine guten Ziele sind, also nicht als Ausrichtung fürs eigenen Handeln taugen. Wenn Dein Wunsch ist, eine LTR mit einer Frau zu führen, muss Dein Ziel im eigenen Einflussbereich liegen. Ob man mit einer Frau zusammen ist und ob die Beziehung gut oder schlecht ist, liegt aber nicht allein in Deinem Einflussbereich. Da hat sie auch mitzureden. Also, was kannst Du in Richtung LTR wirklich einigermaßen sicher kontrollieren und sicherstellen?

Deine Standards ihr gegenüber kommunizieren.
Deine (weiteren) Ziele im Leben haben und sie aktiv darin einbinden (nur unterstützend, ohne dass Du davon abhängig wirst). Lies Dir mal den Post von LegallyHot durch:

Dort erkennst Du, wie man als Mann in LTR seine Frame immer wieder ordentlich kommuniziert. Viele Männer lassen sich einfach in die Hängematte fallen. Wenn Du das richtig machst, wirst Du in der Lage sein, eine gute Beziehung zu führen. Ob die ewig hält? Nein, nichts hält ewig, aber eine Weile, damit Du mehr gute als negative Erfahrungen mitnehmen kannst. Die guten Erfahrungen genießen, aus den schlechten sinnvoll lernen, dann machst Du alles richtig und die Mischung stimmt auch.

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vor 5 Stunden, Trent1892 schrieb:

Eine Frau ist auch nicht meine Mission, oder Lebensziel.

das obere und untere

vor 5 Stunden, Trent1892 schrieb:

Ich würde schon behaupten das ich weiss wohin ich möchte. Ich würde mir schon gerne was festes wünschen mit einer Frau

 

vor 5 Stunden, Trent1892 schrieb:

Weil ich immer denke "Wieso sollte ich die ganze Zeit und Energie investieren, wenn es morgen vorbei sein könnte?" 

passen nicht so zu 100% zueinander. 
Es klingt irgendwie so, als würdest du die Entwicklung gemacht haben, um nicht mehr so verletzt zu werden, wie einst und dir zwar verinnerlicht haben, dass du die Frau nicht mehr zum Mittelpunkt deines Lebens machen willst, aber eigentlich würdest du dir doch so eine tiefe Verbundenheit wünschen und die Frau dann automatisch wieder zum Mittelpunkt machen. Die Tatsache, dass du für eine gemeinsame Zukunft mit einer  Frau Geld sparst, verrät diesen Wunsch zusätzlich. 
Solange dich emotional keine Frau berührt hat, haben diese Glaubenssätze gut funktioniert, doch sobald es doch eine in dein Herz schafft, bröckelt diese Entwicklung, weil der echte Wunsch dem vorgegaukelten in die Quere kommt. 
Ein Zwiespalt in dir, weil du nicht ganz ehrlich zu dir bist. 
 

vor 5 Stunden, Trent1892 schrieb:

Eine Sicherheit wird man niemals haben

Die Frage ist warum brauchst du die? Welche Lücke wird mit dieser Sicherheit gefüllt, wenn man diese dann bekommt? 
Im Beruf zum Beispiel könntest du auch von Jetzt auf gleich eine Kündigung (mit Kündigungsfrist zwar, aber dennoch) bekommen und da machst du dir ja nicht diese Gedanken, dass du vorsorglich kündigen solltest, bevor sie dir zuvorkommen. 

bearbeitet von Dig-it-up
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vor 21 Stunden, Trent1892 schrieb:

Diese Beziehung war sehr hart und prägend, (...) tiefer gings nicht mehr.

Das sind Dinge der Vergangenheit, mit denen musst Du emotional abschließen. Auch wenn es schwer ist. Nicht unterdrücken. Abschließen.

vor 19 Stunden, Trent1892 schrieb:

"Du bist nicht gut genug" "Sie wird dich eh verlassen" "Das hat keine Zukunft".

(...)

Ich denke vielleicht habe ich mit Verlustängsten zu kämpfen, die sich wieder aktiviert haben. 

100% Korrekt. Totale Verlustangst. Warum? Weil Du so nah an Deiner Idealvorstellung einer glücklichen LTR bist und den Gedanken nicht ertragen kannst, wieder so weit davon entfernt zu sein?
Um solche Verlustängste los zu werden, musst Du Deine Prioritäten neu ordnen. Die Idealvorstellung LTR nimmt zu viel Raum ein in Deiner Lebensplanung (Stichwort "Zusammen ziehen"):

vor 19 Stunden, Trent1892 schrieb:

Ich würde mir schon gerne was festes wünschen mit einer Frau. 

Dieser Gedanke beherrscht Dich. Wenn das Dein ausschließliches Ziel Nummer 1 ist, wirft Dich das in Deiner Entwicklung als Mann zurück. Wie Du schon selbst sagst, Du hast genug andere Baustellen.
Z.B. die hier:

vor 21 Stunden, Trent1892 schrieb:

Und fühle mich schlecht, minderwertig. Ich bin afang des Jahres wieder zurückgezogen zu meiner Mutter. 

Änder das so schnell wie möglich. Aber das hat @wernerd ja schon treffend gesagt. Sowas kann einen Mann mental stark zurückwerfen.

vor 21 Stunden, Trent1892 schrieb:

Ich überlege sogar das ganze mit Ihr zu beenden, was paradox wäre, weil sie nichts dafür kann. Aber ich denke mir so, besser jetzt bevors noch länger geht und allenfalls schlimmer wird, oder sie mich verlässt?

Wege können sich trennen. Immer und überall auf unterschiedlichste Arten und Weisen. Darüber zu sinnieren ist vergeudete Zeit. Genieße mehr den Augenblick und wie es jetzt gerade ist. Wenn Du die o.g. Probleme löst, dann wird Dir das leichter fallen. Daran musst Du arbeiten!

bearbeitet von rich in mind's eye

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Das drei Jahre Borderline-Beziehung nicht spurlos an Dir vorbeigehen und Du ein gewisses Maß an Bindungsangst entwickelst würd ich per se jetzt erstmal nicht als unnormal bezeichnen. Da Du erst eine Beziehung hattest fehlt Dir natürlich auch die positive Vergleichserfahrung. Deine Wohnsituation dürfte das Ganze noch verschlimmern. 

Ich denke es gibt genau diese zwei Baustellen. 
 

Auf der einen Seite brauchst Du erstmal altersangemessene Lebensumstände (eigene Wohnung), Arbeit an deinem Selbstwert (Buchtipp: Die 6 Säulen des Selbstwerts) und dann den Mut Dich auf die Beziehung einzulassen um positive Erfahrungen zu sammeln.

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vor 21 Stunden, perfect10 schrieb:

Ich sag hier nochmal was dazu:
Stell Dir mal vor, ich würde mir wünschen, Lottomillionär zu werden. Ich würde SKL spielen und komme ich dann in den Topf mit den letzten 20 Kandidaten, von denen einer die Million gewinnt, die anderen Trostpreise zwischen 1000 und 50000 Euro. (Läuft wirklich so in der Art, kenne jemandem, dem das passiert ist.) Wenn ich unter den letzten 20 Kandidaten wäre, würde ich mich so fühlen wie Du gerade. Woran liegt das?

Es liegt daran, dass man Wünsche zwar haben kann, dass aber noch keine guten Ziele sind, also nicht als Ausrichtung fürs eigenen Handeln taugen. Wenn Dein Wunsch ist, eine LTR mit einer Frau zu führen, muss Dein Ziel im eigenen Einflussbereich liegen. Ob man mit einer Frau zusammen ist und ob die Beziehung gut oder schlecht ist, liegt aber nicht allein in Deinem Einflussbereich. Da hat sie auch mitzureden. Also, was kannst Du in Richtung LTR wirklich einigermaßen sicher kontrollieren und sicherstellen?

Deine Standards ihr gegenüber kommunizieren.
Deine (weiteren) Ziele im Leben haben und sie aktiv darin einbinden (nur unterstützend, ohne dass Du davon abhängig wirst). Lies Dir mal den Post von LegallyHot durch:

Dort erkennst Du, wie man als Mann in LTR seine Frame immer wieder ordentlich kommuniziert. Viele Männer lassen sich einfach in die Hängematte fallen. Wenn Du das richtig machst, wirst Du in der Lage sein, eine gute Beziehung zu führen. Ob die ewig hält? Nein, nichts hält ewig, aber eine Weile, damit Du mehr gute als negative Erfahrungen mitnehmen kannst. Die guten Erfahrungen genießen, aus den schlechten sinnvoll lernen, dann machst Du alles richtig und die Mischung stimmt auch.

Danke für deine Worte! Macht alles absolut Sinn was du hier schreibst. Ich muss sagen ich stelle selber nun auch immer mehr fest, das ich meine Ziele abhängig von LTR mache, bzw. damals von meiner Mutter. Und daher auch so handle, und mich auch emotional davon Abhängig mache.
Ich bin eben auf ein interessantes Kapitel gestossen, in dem Buch von Stefanie Kessler "Vom Jein zum Ja". Da gehts um Menschen die einen anklammernden Bindugsstil vermittelt bekommen als Kind. Und ich muss sagen, wow! Ich finde mich in den Beschreibungen und Worte so krass wieder, das es fast beängstigend erscheint.
Wie etwas was man innerlich die ganze Zeit gefühlt hat, aber nicht in Worte fassen konnte oder beschreiben. Und zwar geht es darum das die Mutter deren Launen unvorhersehbar waren. Die Mutter walt mal kalt, mal liebevoll etc. Das Kind ist somit ständig damit beschäftigt einzuschätzen und zu erspüren was die Mutter von im erwartet damit sie liebevoll ist oder das Kind zumindest nicht bestraft wird. Damit entwickeln die Kinder sehr früh feinste Antennen für die Stimmung der Mutter, und ordnen sich der Erwartung dieser unter. Da entsteht auch keine sichere Basis, wo sich das Kind vertraut wegbewegen kann. Deshalb bleibt die Mutter immer Blickfeld, um deren Stimmungslage prüfen zu können. Deshalb entwickeln diese Kinder auch feringe Fähigkeiten Autonomie und Eigenständigkeit (!!) und stattdessen ausgeprägte Abhänigkeitsgefühle. Selbtwertgefühl ist low, da man sich die Schuld gibt für die Stimmungsschwankungen der Mutter. Man kann es ihr nie recht machen, und stellt sie auch auf ein Podest. Ständig damit beschäftigt auf Zustimmung und Anerkennung anderer. Bleiben oft lange in Beziehungen wo sie schlecht behandelt werden, weil wenn sie es doch nur noch besser machen könnten wäre der Partner ja netter zu einem. (Erklärt meine Borderlinebeziehung) Geht noch viel weiter...

 

Aber unfassbar wie ich mich da wiederfinde, und dasselbe im Erwachsenenalter auf die Frauen projiziere. Das macht mir Mut! Weil ich weiss das alles in meinen Händen liegt, ich der einzige bin der die Baustellen anpacken kann und diese lösen, und dies unabhängig von einer Frau. 
Jetzt merke ich auch, das ich die letzten Jahre auch soviel an mir gearbeitet habe und meine Persönlichkeitsentwicklung vorang getrieben habe, die Basis war das ich alleine gelebt habe. Mich von der Abhängigkeit der Mutter befreit hatte. Das mein Vater früh verstorben ist und somit kein "Gegenpol" vorhanden war, hat diese Bindung noch extremer gemacht und mich somit noch abhängiger. Und jetzt wo ich zurück bin, mich das alles wieder einholt.

Ich merke das alles was mich befasst und bedrückt nicht mit der LTR zu tun hat, sondern ausschliesslich mich, mein Wohlbefinden, meine Ziele und mein handeln. Erster Schritt: Wohnung wird aktiv gesucht.

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vor 17 Stunden, Dig-it-up schrieb:

das obere und untere

 

passen nicht so zu 100% zueinander. 
Es klingt irgendwie so, als würdest du die Entwicklung gemacht haben, um nicht mehr so verletzt zu werden, wie einst und dir zwar verinnerlicht haben, dass du die Frau nicht mehr zum Mittelpunkt deines Lebens machen willst, aber eigentlich würdest du dir doch so eine tiefe Verbundenheit wünschen und die Frau dann automatisch wieder zum Mittelpunkt machen. Die Tatsache, dass du für eine gemeinsame Zukunft mit einer  Frau Geld sparst, verrät diesen Wunsch zusätzlich. 
Solange dich emotional keine Frau berührt hat, haben diese Glaubenssätze gut funktioniert, doch sobald es doch eine in dein Herz schafft, bröckelt diese Entwicklung, weil der echte Wunsch dem vorgegaukelten in die Quere kommt. 
Ein Zwiespalt in dir, weil du nicht ganz ehrlich zu dir bist. 
 

Die Frage ist warum brauchst du die? Welche Lücke wird mit dieser Sicherheit gefüllt, wenn man diese dann bekommt? 
Im Beruf zum Beispiel könntest du auch von Jetzt auf gleich eine Kündigung (mit Kündigungsfrist zwar, aber dennoch) bekommen und da machst du dir ja nicht diese Gedanken, dass du vorsorglich kündigen solltest, bevor sie dir zuvorkommen. 

Danke für deinen Beitrag!

Sehr treffend geschrieben. Erklärt auch absolut wieso es immer mit Affären und onenightstand klappt, aber nicht weiter. Genau der Zwiespalt hat mich die letzten Wochen verfolgt, weil die Glaubenssätze richtig waren, aber nicht wirklich vertifft und lange genung stattgefunden haben. Sondern mehr an der Oberfläche gekrazt haben, und nun wos tiefer geht, scheinen sie keinen Bestand mehr zu haben.
 

Ist wirklich eine gute Frage, wieso ich die Sicherheit brauche. Da muss ich noch vertiefter boren, denn rein rational weiss ich, das es diese niemals geben kann, und auch nicht geben muss. Aber wie oben geschrieben, hängt das alles mit mir zusammen, weshalb ich die LTR da aussen vor lassen will.
Ich werde es nicht beenden. Aber den Fokus nun voll auf mich lenken, und meinen Einfluss. Wenn das von ihrer Seite wertgeschätzt wird, ist gut, wenn nicht, ist auch gut.

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vor 3 Stunden, rich in mind's eye schrieb:

Das sind Dinge der Vergangenheit, mit denen musst Du emotional abschließen. Auch wenn es schwer ist. Nicht unterdrücken. Abschließen.

100% Korrekt. Totale Verlustangst. Warum? Weil Du so nah an Deiner Idealvorstellung einer glücklichen LTR bist und den Gedanken nicht ertragen kannst, wieder so weit davon entfernt zu sein?
Um solche Verlustängste los zu werden, musst Du Deine Prioritäten neu ordnen. Die Idealvorstellung LTR nimmt zu viel Raum ein in Deiner Lebensplanung (Stichwort "Zusammen ziehen"):

Dieser Gedanke beherrscht Dich. Wenn das Dein ausschließliches Ziel Nummer 1 ist, wirft Dich das in Deiner Entwicklung als Mann zurück. Wie Du schon selbst sagst, Du hast genug andere Baustellen.
Z.B. die hier:

Änder das so schnell wie möglich. Aber das hat @wernerd ja schon treffend gesagt. Sowas kann einen Mann mental stark zurückwerfen.

Wege können sich trennen. Immer und überall auf unterschiedlichste Arten und Weisen. Darüber zu sinnieren ist vergeudete Zeit. Genieße mehr den Augenblick und wie es jetzt gerade ist. Wenn Du die o.g. Probleme löst, dann wird Dir das leichter fallen. Daran musst Du arbeiten!

Prioritäten neu ordnen! Absolut! Ich merke nun, dass sobald ich den Kopf und Gedanken auf meine Lebensplanung lenke, verschwindet das Gefühl von Verlustangst und zu viele Gedanken an sie werden auch kleiner. Das macht mir sehr Mut, und zeigt wo die eigentlichen Problem sind.

Probleme angehen hat schon begonnen. Wohnungssuche gestartet, Gleich ein Meeting mit dem CEO, für einen internen Wechsel und eine komplette Umstrukturierung. Weil mich mein Job schon lange nicht mehr glücklich macht und erfüllt. Aber ich nicht aus der Comfortzone kam, und aus Angst und Sicherheit in die Lethargie verfallen bin.


 

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vor 3 Stunden, trommelpeter schrieb:

Das drei Jahre Borderline-Beziehung nicht spurlos an Dir vorbeigehen und Du ein gewisses Maß an Bindungsangst entwickelst würd ich per se jetzt erstmal nicht als unnormal bezeichnen. Da Du erst eine Beziehung hattest fehlt Dir natürlich auch die positive Vergleichserfahrung. Deine Wohnsituation dürfte das Ganze noch verschlimmern. 

Ich denke es gibt genau diese zwei Baustellen. 
 

Auf der einen Seite brauchst Du erstmal altersangemessene Lebensumstände (eigene Wohnung), Arbeit an deinem Selbstwert (Buchtipp: Die 6 Säulen des Selbstwerts) und dann den Mut Dich auf die Beziehung einzulassen um positive Erfahrungen zu sammeln.

Danke für deinen Beitrag. Macht absolut Sinn, und wurde von mir schon auch so in die Wege geleitet.

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