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Es gibt etwas, was ich bezüglich des sexuellen Markts (SMP) nicht ganz verstehe. Einerseits lese ich oft, dass der SMP ein "freier Markt" ist, der sich selbst reguliert, so wie es der freie Markt im Kapitalismus tut.

Andererseits wird der Feminismus als ein Eingriff in den SMP angesehen, weil er zu einer unregulierten Sexualität (speziell in Bezug auf Frauen) geführt hat. Wenn der SMP aber ein freier Markt ist, warum sollten wir ihn dann überhaupt regulieren müssen?

Wäre cool, wenn das jemand näher erklären könnte. 🙂

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Gast

Mehr im echten Leben Frauen kennen lernen und weniger Blackpill Videos schauen wäre eine Option?

bearbeitet von Gast

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Am 3.1.2024 um 17:26 , bibi.the.researcher schrieb:

Es gibt etwas, was ich bezüglich des sexuellen Markts (SMP) nicht ganz verstehe. Einerseits lese ich oft, dass der SMP ein "freier Markt" ist, der sich selbst reguliert, so wie es der freie Markt im Kapitalismus tut.

Andererseits wird der Feminismus als ein Eingriff in den SMP angesehen, weil er zu einer unregulierten Sexualität (speziell in Bezug auf Frauen) geführt hat. Wenn der SMP aber ein freier Markt ist, warum sollten wir ihn dann überhaupt regulieren müssen?

Wäre cool, wenn das jemand näher erklären könnte. 🙂

Der SMP unterliegt keinerlei übergeordneter oder äußerer Steuerung oder Eingriffe. Ich würde ihn daher durchaus als "frei" bezeichnen.

Die einzige Beeinflussung die ich mir noch vorstellen könnte, ist wenn jemand seinen individuellen SMV bewusst verändert. Sei das durch optische Anpassungen wie Makeup oder Operationen oder durch Entwicklung der Persönlichkeit oder Dinge wie eine Weiterbildung.

 

Inwiefern meinst du, dass der Feminismus zu einer "unregulierten Sexualität" geführt hat?

Dass der Feminismus gewisse Frauen dazu animiert ihren Body Count in die Höhe zu treiben und sich so den SMV zu zerschießen?

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Am 3.1.2024 um 17:26 , bibi.the.researcher schrieb:

Es gibt etwas, was ich bezüglich des sexuellen Markts (SMP) nicht ganz verstehe. Einerseits lese ich oft, dass der SMP ein "freier Markt" ist, der sich selbst reguliert, so wie es der freie Markt im Kapitalismus tut.

Andererseits wird der Feminismus als ein Eingriff in den SMP angesehen, weil er zu einer unregulierten Sexualität (speziell in Bezug auf Frauen) geführt hat. Wenn der SMP aber ein freier Markt ist, warum sollten wir ihn dann überhaupt regulieren müssen?

Wäre cool, wenn das jemand näher erklären könnte. 🙂

Was und wer will was regulieren? Das verstehe ich nicht.

Grundsätzlich ist die "Freie Liebe"-Bewegung von damals Schuld. Das führte unweigerlich zu der Hookup-Kultur die derzeit existiert.

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Am 3.1.2024 um 17:26 , bibi.the.researcher schrieb:

Wenn der SMP aber ein freier Markt ist, warum sollten wir ihn dann überhaupt regulieren müssen?

Gibt viele gute Bücher zu dem Thema u.a. Der Spiegelbestseller "Sex at dawn."

Kurzfassung: alle Kulturen, alle Religionen, von der Steinzeit bis zur Neuzeit haben den Markt reguliert (Ehe, Monogamie, Konventionen) da ein komplett unregulierter Markt nicht funktioniert bzw. eine Gesellschaft so nicht funktionieren kann, nie entstanden wäre.

Komplett freier Markt bedeutet, dass ein Großteil der Männer ungevögelt bzw. keine Nachkommen zeugen kann.

Ist nicht gerade förderlich für ein friedliches Miteinander.

Zudem gehen viele Wissenschaftler sogar soweit, dass sie den gesamten menschlichen Fortschritt dieser Regulierung zuschreiben. Wenn es keine Regeln, Gesetze oder Konventionen gibt, dass jmd. Deine Frau nicht vögeln darf, dann wärst Du wie ein Berggorilla 24/7 damit beschäftigt aufzupassen, dass eben dies nicht passiert... und das Rad wäre nie erfunden worden.

Der Fortschritt kam erst dadurch zustande, dass Männer nicht mehr ihre Zeit ausschließlich der Nahrungssuche und dem Verteidigen ihrer Partnerin unterordnen mussten.

Das Thema ist aktueller denn je, denn in den westlichen Ländern machen inzwischen mehr Frauen bessere Uni Abschlüsse als Männer. Ein Hauptfaktor dabei ist u.a., dass Frauen viel weniger Zeit für das Finden von Sex oder einer Partnerschaft opfern müssen.

Was muss der 0815 HG5 an Zeit aufbringen, um während seiner Studienzeit regelmäßig einzulochen im Vergleich zu einer 0815 HB5...

bearbeitet von Lance-Hardwood
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vor 42 Minuten, Lance-Hardwood schrieb:

Ein Hauptfaktor dabei ist u.a., dass Frauen viel weniger Zeit für das Finden von Sex oder einer Partnerschaft opfern müssen

Gibts dazu ne Studie? Also ich gehe mit, dass Männer aufgrund des höheren Drives z. B. mehr Pornos konsumieren, was durchaus eine gewisse Zeit beansprucht und ceteris paribus zu schlechteren Abschlüssen führen kann. Aber das Finden von Sex/Partnerschaft, not sure. Also was wäre das konkret Clubgame? Tinder?

 

 

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vor 37 Minuten, Lance-Hardwood schrieb:

Das Thema ist aktueller denn je, denn in den westlichen Ländern machen inzwischen mehr Frauen bessere Uni Abschlüsse als Männer. Ein Hauptfaktor dabei ist u.a., dass Frauen viel weniger Zeit für das Finden von Sex oder einer Partnerschaft opfern müssen.

Was muss der 0815 HG5 an Zeit aufbringen, um während seiner Studienzeit regelmäßig einzulochen im Vergleich zu einer 0815 HB5...

Dass Frauen bessere / mehr Uni Abschlüsse machen als Männer auf den Zeitaufwand für Sexsuche zurückzuführen tönt für mich ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

Ich sehe eher den Grund dafür eher darin, dass Schulen und Uni mehrheitlich weibliche Attribute verlangen. Wie z.b. Fleiss, Gehorsam und Auswendiglernen. Den Bachelor kann man so noch easy packen, danach wird es schwierig. Und seltsamerweise dreht sich ab Masterstufe das Verhältnis Männer/Frauen stark in Richtung Männer. 

Mit dem restlichen Post von dir Stimme ich jedoch komplett überein. Ohne klare Regeln zu Ehe und Monogamie würden wir uns wohl jetzt noch mit Keulen die Schädel einschlagen beim Kampf um die schönste Frau. Man sieht auch schön, dass die Länder welche offiziell Polygamie ermöglichen, ziemlich rücktständig sind.

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vor 34 Minuten, holywater schrieb:

Dass Frauen bessere / mehr Uni Abschlüsse machen als Männer auf den Zeitaufwand für Sexsuche zurückzuführen tönt für mich ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

 

vor einer Stunde, Lance-Hardwood schrieb:

Ein Hauptfaktor dabei ist u.a.

Das die Fickerei viel Zeit in Anspruch nimmt, wird jeder der hier angemeldet ist wohl unterschreiben können...

Hab das Buch in Köln liegen. Poste die Quelle hier gern demnächst 

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vor 56 Minuten, holywater schrieb:

Ich sehe eher den Grund dafür eher darin, dass Schulen und Uni mehrheitlich weibliche Attribute verlangen. Wie z.b. Fleiss, Gehorsam und Auswendiglernen. Den Bachelor kann man so noch easy packen, danach wird es schwierig. Und seltsamerweise dreht sich ab Masterstufe das Verhältnis Männer/Frauen stark in Richtung Männer

Die Leute, die den Bachelor schaffen, schaffen in der Regel auch den Master wenn sie es wollen. Dass sich das Verhältnis dreht, liegt vermutlich eher daran, dass Männer bei MINT überrepräsentiert sind und hier ist Master oder sogar Doktor der Regelabschluss. Bei z. B. sozialer Arbeit oder Kulturmanagement "reicht" der Bachelor aber.

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