Geld sind Schulden

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vor 4 Stunden, Metrodoros schrieb:

Die große Frage ist nur: Wem gehören dann die Assets?

Denjenigen, die verstanden haben, wie sie vom Fiat-Geldsystem beraubt werden, wie Vermögensaufbau funktioniert und Willens und diszipliniert genug waren, sich diese Fähigkeiten anzueignen und zeitgleich über Jahre und Jahrzehnte auf statuswirksamen Konsum verzichtet haben. Denjenigen, die enorme Risiken eingegangen sind, um Unternehmen aufzubauen, die großen gesellschaftlichen Mehrwert generieren.

 

vor 4 Stunden, Metrodoros schrieb:

Meines Erachtens liegt das Kernproblem a.) in der Vermögenskonzentration.

Das Leben ist nicht fair und dennoch ist stimmt diese populäre Meinung nicht - siehe obige Aussage.

Würdest du alles Vermögen dieser Welt heute gleichmäßig pro Kopf verteilen, sähen die Vermögensverhältnisse nach ein paar Jahren wieder genauso aus, wie heute, mit Ausnahme einiger weniger Ausreißer, mir zum Beispiel, ha! 

Denn Elon Musk wird weiterhin Satelliten zum halben Preis des bisher Üblichen in den Orbit schießen und Raketen auffangen, Jeff Bezos weiterhin unsere Amazon-Päckchen schnüren lassen, erfolgreiche Investoren weiterhin erfolgreich investieren und das Gros der Schafe weiterhin leicht ersetzbare Tätigkeiten ausführen, ihre Löhne und Gehälter unter dem Kopfkissen sammeln und zeitgleich auf großem Fuß alles Erhaltene hauptsächlich verkonsumieren - von denjenigen, die nicht die Arbeit und Risiken scheuen, diese Dinge zu produzieren.

Wenn Vermögen nicht mehr zu denjenigen fließt, welche es verdienen (wie im Sozialismus und Kommunismus), führt das zudem zu extremer Hemmung/Stillstand des wirtschaftlichen Fortschritts, da es keine Anreize mehr gibt, Schweiß, Zeit und Blut zu geben und unternehmerische Risiken einzugehen. Dann gibt es kein Amazon, keine Smartphones, nicht genügend Wohnraum, keine Flachbildfernseher.

Sozialismus führt zu rigoroser Verarmung, Kommunismus tötet (siehe z.B. Rote Khmer)

Solange man zudem innerlich kein gutes Verhältnis zu Wirtschaft und Geld hat, zieht man es auch nicht an, sondern stößt es sogar ab.

In Deutschland werden Menschen so konditioniert, sodass der Sozialismus immer weiter auf dem Vormarsch ist und auch kommunistische Idee bereits Anklang finden.

Rette sich, wer kann.

Bitcoin.

bearbeitet von Hankson

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vor 4 Stunden, growth schrieb:

Wenn du geld = schulden denkst, kommt da kein stimmiges bild raus.

Bin um ehrlich zu sein nicht sicher, ob du das wirklich verstanden hast, ich glaube eher nicht. 

Wenn man es versteht kann man ziemlich viel davon ableiten.

Ich denke nicht, dass Geld Schulden sind, sondern Geld sind Schulden, in unserem modernem System. Genau das verstehen eben die allermeisten nicht und dafür ist der Thread da 😉 

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Am 28.12.2025 um 13:00 , CIRKEL schrieb:

weil die Reichen schneller reich werden als die „Armen“ reich werden. Merke: Beide werden aber reicher. 

Nicht zwangsweiße was den letzten Satz angeht.

Glaube die Ausweitung der Geldmenge hat einen abnehmenden Grenznutzen für die Mittelschicht und geht dann ins inverse. Sieht man bei Hyperinflation als extrem Beispiel gut. 

Klar am Anfang profitieren auch die Armen vom Gelddrucken, aber später nicht mehr. Später schadest du damit den Armen und der Mittelschicht ebenfalls. Die Mittelschicht bezieht ihr Vermögen aus dem Einkommen und spart in Fiat. 

Schau dir mal ein paar Statistiken dazu an, die Armen werden nicht immer reicher, am Ende vom Zyklus sowieso nicht. 
 

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Am 28.12.2025 um 13:00 , CIRKEL schrieb:

Das stimmt, ist aber nicht schlimm.

Ist solange nicht schlimm, bis einer pleite ist 😉
Die großen westlichen Staaten sind quasi pleite.  

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vor einer Stunde, Marquardt schrieb:

Glaube die Ausweitung der Geldmenge hat einen abnehmenden Grenznutzen für die Mittelschicht und geht dann ins inverse. Sieht man bei Hyperinflation als extrem Beispiel gut. 

Das ist eine Aneinanderreihung von Fachwörter, die keinen Sinn ergibt. Oder bist du Gert Postel? Eine Grenznutzen kann nicht ins Inverse gehen. 

Mein großes Problem bei deinen Statements ist: Du nennst ein paar Wahrheiten und mischt sie mit Bullshit. Das sind zwar die perfekten Voraussetzungen als Influencer, aber viele Schlussfolgerungen stimmen halt leider nicht.

vor einer Stunde, Marquardt schrieb:

Ist solange nicht schlimm, bis einer pleite ist 😉
Die großen westlichen Staaten sind quasi pleite.  

Nein, das ist so nicht korrekt. 

Und gleichzeitig gibt es den Fünkchen Wahrheit, nämlich dass ein Unternehmen unter ähnlichen Bedingungen pleite sein könnte. Aber dank des Fiat-Systems sind die Staatten ja faktisch nicht pleite. ;-) Wie gesagt ist eine komplexe Sache, weil sich der Staat einige Dreistheiten erlauben kann: ein Rentensystem zu erhalten, welches in einem Gold- oder Bitcoin-gedeckten Geldsystem nicht finanzierbar wäre - und gleichzeitig ist es wiederum finanzierbar, weil man ja durch Preisinflation die realen Rentenbeiträge sinken lassen kann, die nominal gleich bleiben und man die Preisinflation so misst, wie es einem gefällt. 

vor 3 Stunden, Hankson schrieb:

Würdest du alles Vermögen dieser Welt heute gleichmäßig pro Kopf verteilen, sähen die Vermögensverhältnisse nach ein paar Jahren wieder genauso aus, wie heute, mit Ausnahme einiger weniger Ausreißer, mir zum Beispiel, ha! 

Amen! Kenne ein paar superreiche Leute, die knauserig as fuck sind. Der normale Peter um die Ecke kann halt die 5k nicht auf seinem Konto sehen, sondern googled schon mal, was die Leasing-Rate für den neuen Audi kostet. 

Und das ist ja auch okay so. Aber man kann sich dann eben nicht gleichzeitig beschweren, dass der reiche Unternehmer oder Frugalist nach 20 Jahren so viel mehr haben, JA WEIL sie halt andere Entscheidungen getroffen haben und das den Peter nach 20 Jahren halt ärgert - und wenn er lange genug rumheult, und sich kollektiv vereinigt, bekommt er von der SPD nach der nächsten Wahl vielleicht zumindest eine kleine Vermögenssteuer. 

Und JA es gibt ungleiche Startbedingungen und NEIN man wird die nicht ein für alle mal gleich machen können. Aber wir haben in diesem Land großartige Institutionen wie Bafög oder Stipendien für Leute, die etwas aus sich machen wollen. Mehr ist immer drin, aber eine Vermögenssteuer ist da die schlechteste aller Ideen. #ragebaitende

Gleichzeitig stimmt es, dass der Staat einem durch Inflation, Steuer und Sozialabgaben das Geld aus der Tasche zieht.

bearbeitet von CIRKEL
ein bisschen Rage rausgenommen

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vor 1 Stunde, CIRKEL schrieb:

Nein, das ist so nicht korrekt. 

man hört nur zum produzieren auf, richtig

Man kann nie pleite gehen als staat, man druckt einfach mehr geld, ganz nach dr. habeck 

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vor 3 Stunden, Marquardt schrieb:

Man kann nie pleite gehen als staat, man druckt einfach mehr geld, ganz nach dr. habeck 

Für die eigene Landeswährung wäre das sogar korrekt. Die Amis können in Dollar nicht pleite gehen, genauso wie der Russe in Rubel nicht pleite gehen kann, weil du die eigene Staatswährung nach belieben drucken kannst. Es macht kein Unterschied ob du jeden Monat 5000Mark bekommst von deinem Arbeitgeber und das Brot 5Mark kostet oder ob du 5 Mio Mark jeden Monat bekommst und das Brot 5000 Mark kostet.

In Fremdwährungen kann man aber pleite gehen weil man diese nicht drucken kann und das ist es woran Staaten dann am Ende pleite gehen...

Also was Schulden angeht gibt es Unterschiede zwischen Staaten, Unternehmen und einfache Bürger wie du und ich...Ein Unternehmen kann aber sehr wohl pleite gehen, eine Bäckerei kann ja weder Geld einfach drucken noch ihre Brote zum Nulltarif herstellen. Hättest du ne Bäckerei die einfach Brote herbeizaubern könnte so könnte diese Bäckerei wohl auch niemals pleite gehen weil sie immer etwas hätte was sie verkaufen kann;)

bearbeitet von Danisol

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Am 8.1.2026 um 20:51 , Danisol schrieb:

Für die eigene Landeswährung wäre das sogar korrekt. Die Amis können in Dollar nicht pleite gehen, genauso wie der Russe in Rubel nicht pleite gehen kann, weil du die eigene Staatswährung nach belieben drucken kannst. Es macht kein Unterschied ob du jeden Monat 5000Mark bekommst von deinem Arbeitgeber und das Brot 5Mark kostet oder ob du 5 Mio Mark jeden Monat bekommst und das Brot 5000 Mark kostet.

In Fremdwährungen kann man aber pleite gehen weil man diese nicht drucken kann und das ist es woran Staaten dann am Ende pleite gehen...

Also was Schulden angeht gibt es Unterschiede zwischen Staaten, Unternehmen und einfache Bürger wie du und ich...Ein Unternehmen kann aber sehr wohl pleite gehen, eine Bäckerei kann ja weder Geld einfach drucken noch ihre Brote zum Nulltarif herstellen. Hättest du ne Bäckerei die einfach Brote herbeizaubern könnte so könnte diese Bäckerei wohl auch niemals pleite gehen weil sie immer etwas hätte was sie verkaufen kann;)

simbabwe ist auch nie pleite gegangen in simbabwe dollars

japan geht auch nicht in yen pleite 

https://www.goldseiten.de/kurse/Goldcharts-JPY.php

deine bäckerei die brote herbeizaubern kann wird nicht in brote pleite gehen. dann kriegst du halt für einen euro fünf trillionen brote, wo ist das problem

bearbeitet von Marquardt

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Am 8.1.2026 um 15:37 , CIRKEL schrieb:

Aber wir haben in diesem Land großartige Institutionen wie Bafög oder Stipendien für Leute, die etwas aus sich machen wollen. Mehr ist immer drin, aber eine Vermögenssteuer ist da die schlechteste aller Ideen. #ragebaitende

Das sehe ich anders. Bafög ist ja schön und gut, aber mit Bafög, also Steuergeld am Ende, wird ja auch der Student bezahlt der Genderstudies (oder anderen Rotz studiert), und der Lehrstuhl gleich mit. Und wenn der Typ mit seinen Genderstudies scheiß fertig ausstudiert hat dann kann er auch nur im Genderstudies Lehrstuhl arbeiten, ergo wieder Steuergeld, oder in einer Firma, ne Firma wird so einen aber nicht einstellen außer du biegst vorher die Gesetze um ala "ihr müsst sonst gibt es Ärger!". Sprich hat keinen Wirtschaftlichen Nutzen, Firma hat aber mehr Ausgaben, Produkte werden teurer, Wohlstand sinkt weil jeder Kunde diesen Rotz mitbezahlen muss...

Von daher ich würde da massiv den Rotstift ansetzen erstmal. Genderstudies und auch der andere Schrott in die Richtung gehört komplett die Staatsknete gestrichen, meinetwegen sollen da Leute Vorträge halten, entweder ehrenamtlich oder sie lassen sich das bezahlen von denen die dafür Geld ausgeben wollen.. 

Und Bafög sollte es auch nicht für jedes Studium geben sondern nur für das was die Wirtschaft bzw das Land benötigt. Wenn der Staat deine Ausbildung bezahlt dann nur für das was Sinn macht. Kein "ja aber ich will so gerne Genderstudies und hab kein Geld". Ja dann haben so Leute am Ende Pech. Können sich nen Sponsoren dann suchen. Hier muss auch nicht immer jedes alles können....zumindest nicht wenn es uns nichts bringt.

Ergo Bafög nur da was man braucht. Damit kann man das dann auch prima Steuern. Das was mehr benötigt wird wird dann lukrativer zu studieren...Wir bezahlen dir ne Ausbildung aber dann kannste dir dein Studium nur aus einem Pool von Studienfächern aussuchen den wir vorher festlegen...

Auch dass hier jeder ausem Ausland gratis studieren kann ist dämlich. Das mindeste wäre die Leute zu verpflichten nach einem geschenkten Studium dass sie dann x Jahre hier arbeiten.. Ich bin es satt dass wir die Leute für andere Länder ausbilden...ergibt kein Sinn.

Wir verschenken hier ne Menge und denken die anderen haben uns dann lieb. Nein haben sie nicht. Die Welt lacht uns mittlerweile aus... Andere Länder machen bei Krieg die Grenze dicht weil sie sagen "wir können da Terroristen von Flüchtlingen gar net unterscheiden, das Risiko können wir unser Bevölkerung nicht aussetzen". Deutschland sagt "fliegt sie alle ein!". Sagt die Regierung, die Menschen wollen schon lange ganz was anderes...

Ich will nicht Moralweltmeister werden sondern ein funktionierendes Land...Wurden nicht in Thailand wieder neulich paar Deutsche verhaftet oder so? Haben irgendwas illegales gemacht. Da läuft nichtmal ne Debatte darüber wo der Thailänder sagt "können wir die Deutsche bitte bitte hierbehalten nach verbüßung ihrer Haftstrafe?". Nein die Leute werden ABGESCHOBEN nach dem Motto "ich versteh die Frage nicht, wie ob die hier bleiben können?".

Warum gibt es in Deutschland Debatten darüber? Du musst dich wirklich schon sehr anstrengen um in ein Deutsches Gefängnis zu kommen. Wenn du da rein kommst UND du hast kein Deutschen Pass sollte es natürlich nach Hause gehen, ist das normalste der Welt. Erkläre den Menschen in anderen Ländern mal wie wir die Sache hier in Deutschland handhaben. Die werden fragen ob du die grad verarschen willst... "wie jemand kann hier ne Frau vergewaltigen, hat kein Deutschen Pass, kommt in Knast und darf am Ende in Deutschland bleiben?".

Da gucken die dich ganz dumm an...  Der Deutsche ist den Thailändern unendlich dankbar dass die davon abgesehen haben ihn hinzurichten wenn du da mit ner Drogensache erwischt wirst. Der küsst denen die Füße wenn er abgeschoben wird und freut sich darüber weil Alternative wäre am Galgen hängen…

Mich nervt diese Politik einfach die auf die Interessen von allen anderen nur nicht der eigenen Bevölkerung ausgerichtet ist...

 

 

 

bearbeitet von Danisol

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vor 8 Stunden, Danisol schrieb:

Das sehe ich anders. Bafög ist ja schön und gut, aber mit Bafög, also Steuergeld am Ende, wird ja auch der Student bezahlt der Genderstudies (oder anderen Rotz studiert), und der Lehrstuhl gleich mit. Und wenn der Typ mit seinen Genderstudies scheiß fertig ausstudiert hat dann kann er auch nur im Genderstudies Lehrstuhl arbeiten, ergo wieder Steuergeld, oder in einer Firma, ne Firma wird so einen aber nicht einstellen außer du biegst vorher die Gesetze um ala "ihr müsst sonst gibt es Ärger!". Sprich hat keinen Wirtschaftlichen Nutzen, Firma hat aber mehr Ausgaben, Produkte werden teurer, Wohlstand sinkt weil jeder Kunde diesen Rotz mitbezahlen muss...

Wie heißt es so schön: Man sollte das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.

Man sollte dann wirklich schauen, wo das Problem liegt. Das Problem ist nicht, dass einige Leute Gender Studies studieren können, sondern dass sie danach noch einen Job finden - an den Lehrstühlen, in Ämter, in der Politik oder in Diversity-Abteilungen.

Ich habe die Hoffnung, und bin der Überzeugung, dass aufgrund der wirtschaftlichen Lage oder einem Ideologiewechsel in der Politik sowas Schritt für Schritt gestrichen wird - bzw. einfach nicht mehr finanziert wird. 

Dann wirst du dir als junge Studentin oder junger Student genau überlegen, ob du etwas studieren willst, womit du dein BAföG im Nachhinein nicht mehr zurückbezahlen kannst.

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Am 8.1.2026 um 17:19 , Marquardt schrieb:

man hört nur zum produzieren auf, richtig

Man kann nie pleite gehen als staat, man druckt einfach mehr geld, ganz nach dr. habeck 

Man kann als Staat pleite gehen. Nämlich dann, wenn du deine Auslandsschulden nicht mehr zurückbezahlen kannst und die Bevölkerung nur noch mit einer Mauer im eigenen Land halten kannst.

Wurde von der DDR getestet. Das Ergebnis kennen wir.

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vor 7 Stunden, CIRKEL schrieb:

Man sollte dann wirklich schauen, wo das Problem liegt. Das Problem ist nicht, dass einige Leute Gender Studies studieren können, sondern dass sie danach noch einen Job finden - an den Lehrstühlen, in Ämter, in der Politik oder in Diversity-Abteilungen.

Ich habe die Hoffnung, und bin der Überzeugung, dass aufgrund der wirtschaftlichen Lage oder einem Ideologiewechsel in der Politik sowas Schritt für Schritt gestrichen wird - bzw. einfach nicht mehr finanziert wird. 

Dann wirst du dir als junge Studentin oder junger Student genau überlegen, ob du etwas studieren willst, womit du dein BAföG im Nachhinein nicht mehr zurückbezahlen kannst.

Wieso muss/soll sich der Student das überlegen? Was spricht dagegen einfach zu sagen "für das Fach gibt es kein Bafög, fertig aus" ?  Wenn der Student ne dumme Entscheidung getroffen hat sind Ressourcen dennoch verschwendet worden. 

Und ja streichen wird diesen scheiß eh nur AfD und CDU. Genderstudies und der ganze Rotz drum herum ist alles "Linker" Ideologiekram, also die Leute von SPD, Grüne, Linke. Die werden bevor sie Genderstudies abschaffen eher bei deiner Oma die Rente kürzen oder dafür Schulden aufnehmen damit es weiterhin Genderstudies Studiengänge geben kann weil für die ist Linke Ideologie Dinge abschaffen gleichbedeutend damit dass wir die "Demokratie abschaffen(TM)"

 

vor 7 Stunden, CIRKEL schrieb:

Man kann als Staat pleite gehen. Nämlich dann, wenn du deine Auslandsschulden nicht mehr zurückbezahlen kannst und die Bevölkerung nur noch mit einer Mauer im eigenen Land halten kannst.

Wurde von der DDR getestet. Das Ergebnis kennen wir.

Das scheitern der DDR darauf herunterzubrechen ist aber auch etwas zu kurz gegriffen. Das Problem in der DDR war auch irgendwo dass die Elite zu abgehoben war und die Distanz zum Volk zu groß wurde. Du kannst nur zeitlich begrenzt etwas vollkommen anderes tun als das Volk will. Das Problem hat man wenn irgendwann nur noch Ideologen an der Macht sind die an ihre eigene Propaganda tatsächlich glauben und denken das Volk steht hinter ihnen und der Bezug zur Realität vollkommen verloren geht.

Erich Mielkes "Ich liebe doch alle Menschen" steht ja sinnbildlich dafür. Ich glaube der Typ hat das tatsächlich gedacht dass er bzw die Führung doch nur das getan haben was die Menschen wollten.

Merkel soll zu Coronazeiten zB auch nur "Experten" um sich herumgeschart haben die gesagt haben "ja alles ganz schlimm". Also man will das glauben und lässt gar nichts anderes mehr zu und sieht überall anders "Fake News" und "böse Mächte". Von Russland, Putin, Trump gesteuert etc.

Es gibt viele Menschen die denken das halt tatsächlich. Genauso wie manche "Linke" denken wir befinden uns tatsächlich wie 1933 kurz vor der Machtergreifung der Faschisten..

Wenn du ideologisch derart abgehoben bist dann verlierst du halt die "normalen Menschen". Hätte die DDR das früher erkannt und gegengesteuert ich glaube da wäre einiges anders verlaufen. Wenn du mit vielen Menschen aus der DDR sprichst sagen die auch nicht umbedingt dass es jetzt das große Unrechtsregime war sondern erzählen dir auch von Dingen die in der DDR eben besser liefen als jetzt...Es gab viele Dinge die liefen nicht so gut aber zu glauben die Wessis haben die Ossis von der großen Knechtschaft befreit wird dem ganzen auch nicht so gerecht.

In Europa stehen wir ja auch an einem Punkt wo die Elite quasi etwas will was immer mehr Menschen halt nicht wollen...Das perfide ist auch dieses ganze Gefasel von Demokratie. Wenn der König sagt "wir machen das jetzt so" trägt der König am Ende auch verantwortung dafür. Das gibts in der Demokratie nicht, in der Demokratie erzählen sie den Leuten wenn sie etwas wollen was die Menschen doof finden "naaa schwierig, Gesetze sind halt wie sie sind da kann man wenig machen". Also man schiebt die Schuld so auf die Institutionen sodass man am Ende nicht mehr so wirklich einen einzigen Schuldigen benennen kann sondern das alles so im Nebel verschwindet wenn man einfach mal fragt wer denn nun konkret die Schuld hat. Das konkreteste was dann kommt ist "der Putin, AfD, Trump etc sind Schuld!".

Und die Elite tut so als ob will sie eigentlich ja das machen was die Menschen wollen doch leider leider sind ihnen die Hände gebunden. Sorry leider können wir nicht so wie wir wollen bzw versprochen haben weil unser Koalitionspartner, leider leider. Der Bürger lässt sich damit abspeisen statt zu sagen "ja dann verlasst die Koalition wenn ihr nicht das machen könnt was ihr angeblich machen wollt".  Machen sie dann auch nicht weil all die Posten. Dann schwurbelt man daher "ja wir müssen doch das schlimmste verhindern, zurückzutreten wäre nicht gut!". Leider fordern das zuwenig Leute ein dieses "ihr macht das so wie wir das wollen oder wir wählen wen anders der es dann macht!". Ergo Leute die dir erzählen wieso etwas nicht geht müssen weg und ausgetauscht werden gegen die die es dann machen. Ich wähle ja nicht Parteien, Menschen die erst etwas versprechen nur um mir dann anzuhören von genau diesen Leuten dass es nicht geht. Es ist deren Aufgabe Lösungen zu finden und keine Ausreden...Die meisten Menschen sind doch Idioten "ja ich habe x gewählt und ja der würde das wirklich machen was er gesagt hat aber er kann nicht weil die anderen ihn blockieren" Und wenn du die Leute dann konfrontierst "moment schau mal wie dein Typ hier abgestimmt hat, der tut das gegenteil von dem wie er sich verkauft", und dann wird angefangen ihn in Schutz zu nehmen "ja Fraktionszwang, der muss das so machen!" Nein, Bullshit, muss er nicht. Er kann einfach das machen was er versprochen hat und notfalls auch die für ihn dann negativen Konsquenzen tragen. Das erwarte ich.  Wenn du die Politiker dann konfrontierst mit dem Fakt dass sie nicht das machen was sie versprochen haben entgegnen sie dir dass du keine Ahnung von Politik hättest. Doch, das Problem ist eher dass der Typ sich eher für seine Karriere und gegen seine Wähler entscheidet;) Das weiß er/sie auch genau... Es braucht Journalisten die dann solange nachhaken sodass man dann immer wieder zu dem Punkt käme "ja wenn du das nicht umsetzen kannst in deiner Position, dann brauchste den Posten ja nicht!" Sodass für alle dann immer schön sichtbar herausgestellt wird hier geht es einer Person nur um seinen eigenen Vorteil..Die meisten Journalisten gerade im ÖRR sind viel zu freundlich zu Politikern der Altparteien. AfD Politiker sind fast die einzigsten die dort wirklich konsequent hart rangenommen werden. Bekomm das Kotzen wenn die über die Tattoos dieser Linken Tante Reichinek reden wollen "na was hat das denn zu bedeuten, diese Tattoo und wie war ihr Tag?" Keine Sau interessiert sich für deine Scheiß Tattoos im Fernsehen... Man müsste gleich hart rannehmen die Leute aka "wir sind keine Freunde! Ich bin nicht dein Buddy!"

Oder auch dieses Mitfliegen im Regierungsflieger und dann am besten noch Selfies dabei machen "schau mal wo ich grade bin" ist krank. Da sollte kein Journalist mitfliegen...Und für "gemeine Journalisten" ist merkwürdigerweise im Regierungsflieger oftmal kein Platz. "Leider ist das Flugzeug schon voll leider leider, aber vertrau uns mal hat nix damit zu tun dass du besonders kritisch unserer Arbeit ggü bist, ist echt nur Zufall dass die unkritischen Leute da im Flugzeug sitzen". Ist mittlerweile echt nur noch nen Theaterstück...

 

 

bearbeitet von Danisol

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