Meine Reise, oder so... Feedbackrunde

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Servus!

Mal ein kurzes Vorwort ... Ich war schon lange immer wiederstiller Leser hier im Forum, habe mich immer wieder mal mit Pickup beschäftigt, auch gesehen wie schon Kleinigkeiten sich stark auswirken, es aber nie systematisch umgesetzt. Das ist denke ich auch nicht mein erklärtes Ziel, wenn auch ich auf jeden Fall besser im Umgang mit Frauen werden will. Ich weis, dass sich hier ganz viel um Selbstentwicklung dreht, das ist auch mein zentrales Thema, vielleicht könnt ihr mir ja etwas Feedback geben in welches Eck von mir ich noch weiter schauen kann, oder wie ich so manches angehen kann. Viele von euch haben sicher ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich möchte auch einfach mal die ganze Story für mich zur Reflexion niederschreiben. Wir länger... Der Anfang ist mal viel Kontext zu mir, weiter unten ("Die letzen Monate...") dann zu meinen konkreten Themen.

Zu mir

Ich bin 29 Jahre, in der Nähe von Wien am Land aufgewachsen und vor einem Jahr, nach einer Trennung (dazu später mehr) nach Wien gezogen. Beruflich arbeite ich angestellt seit 9 Jahren als Techniker bei einer Airlinetochter, mittlerweile in Teilzeit, habe daneben seit 6,5 Jahren eine kleine IT-Firma und arbeite gemeinsam mit einem Partner an einer Geschäftsidee bzw einem Produkt/Lehrmittel für Schulen. Finanziell gehts mir wirklich gut, bin unabhängig und hab genug auf der Seite um mir von niemandem was sagen lassen zu müssen. Habe eine 3Z Wohnung mit Dachterrasse in einem Außenbezirk für mich alleine. Das alles hab ich mir durch viel Arbeit und smartes Wirtschaften in den letzten Jahren komplett selbst aufgebaut. Ich habe diesen Oktober zum studieren (Elektrotechnik, TU-Wien) begonnen, einfach weils mich interessiert und weil ich aus meinem Techniker-Job raus will, damit habe ich jetzt in den letzten Monaten mein Leben komplett verändert, war die beste Entscheidung meines Lebens. Meine Kindheit war wahnsinning schwierig, wurde für mein Aussehen (Größe, Haarfarbe) aber auch Verhalten gehänselt, hat mein Selbstvertrauen massiv geschädigt. Ich habe damals auch zu wenig Aufmerksamkeit von meinem Vater bekommen, mit Grund für einiges an meinem späteren Verhalten.

Ich gehe seit 2 Jahren in Therapie/Psychoanalyse (Th), begonnen weil ich mehrere Probleme hatte und teilweise noch immer habe, ich liste sie mal einfach ohne Reihenfolge auf:

  • Pornokonsum/Masturbation - ersteres hat meine Ex (Sophie) gestört, ich bin ihr echt dankbar, dass sie mich zur Th "motiviert" hat, das Problem ist noch immer da und sicher eines meiner größeren Themen bzw. ich glaube eher Sympthom von einem tieferen Problem
  • Angst vor Ablehnung - Überbegriff für eigentlich alles weitere... Mittlerweile dank Th viel besser, aber noch immer vorhanden, besonders bei Menschen die mir wichtig sind. Kann aber halbwegs damit umgehen.
  • Hatte das Gefühl, dass ich mich auf niemanden bzw. nur ganz wenige Leute verlassen kann bzw. mich niemand mag, obwohl ich eigentlich immer eine Hand voll wirklich guter Freunde aus der Kindheit hatte und noch immer habe.

Das alles hat sich in den letzten zwei Jahren massiv verbessert und ich habe viel über mich und meine Kindheit gelernt, auch darüber warum ich auf gewisse Situationen so reagiere wie ich es tue, sehr wertvoll. Ich habe bis vor kurzem nicht geglaubt, dass ich ein attraktiver Mann bin, habe mich immer geringgeschätzt, obwohl ich auch seit 7-8 Jahren regelmäßig Kraft/Boxtraining mache und seit einigen Jahren auch Bouldern/Klettern und Kitesurfen gehe, bin kein Bodybuilder aber recht fit und das fällt den Leuten auch auf, bekomme Komplimente dafür, fast ausschließlich aber von anderen Männern. Ich merke, dass ich sehr über meine Gefühle und Gedanken reflektieren kann, auch wenn ich oft nicht daraus schlau werde, fällt mir seit der Th sehr viel mehr auf, bei mir selbst aber auch bei anderen Menschen und wie andere auf meine Taten reagieren, das habe ich früher nicht so wirklich mitbekommen. Ich tue mir aber noch immer etwas schwer damit mich in die Mitte zu stellen und Aufmerksamkeit zu bekommen, weil das alles von früher negativ konnotiert war, als ich eben als Kind für meine Eigenheiten bloßgestellt wurde. Ist aber schon massiv besser geworden und ich kann es manchmal schon auch genießen.

Beziehungen & Soziales:

Im meiner Jugend habe ich überhaupt nicht mit Mädels gekonnt, ich war immer irgendwie komisch, weird, was auch immer. Hatte auch keine weiblichen Freundinnen, auf einem richtigen freundschaftlichen Niveau, zumindest nicht dass ich mich erinnern könnte. 2x gab es Situationen wo sich was hätte ergeben können, ich war aber einfach massiv zu blöd und habe einfach zu viel Angst gehabt irgendwas zu verhauen und habe deswegen garnichts gemacht.

Meine erste Beziehung (Sandra, HB6-7) hatte ich dann mit ca. 20J mit einer ehem. Schulkollegin, für ca. 6 Jahre,davon 4-5 zusammen gewohnt, im Nachhinein viel zu lange, ich war sexuell extrem unzufrieden, aber das Zusammenleben war gut, irgendwann dann mehr wie Freunde und ich konnte keine Alternative sehen, deswegen bin ich wohl so lange drin geblieben... sie ist dann ausgezogen, quasi direkt mit einem gemeinsamen Bekannten/Freund zusammengezogen, hat mittlerweile ein Kind und ist noch immer Teil vom weiteren Freundeskreis, sehe sie alle paar Monate auf gemeinsamen Feiern, alles fein. All die Probleme von vorher haben es mir so schwer gemacht die Beziehung früher zu beenden.... 3J früher wäre sicher kein Fehler gewesen, aber ist okay. Teil meiner Learnings, auch wenn ich gerne die frühen 20er wohl besser genutzt hätte... Nach der Beziehung habe ich mich das erste Mal mit Pickup befasst, wollte Frauen kennenlernen und mich "ausleben", hatte aber nie die Eier und Motivation die Energie reinzustecken um das wirklich umzusetzen. Da haben mich sicher auch meine Ängste, besonders vor der Ablehnung, blockiert.

Zweite Beziehung nach ca. 1,5 Jahren Single: Sophie, 9 Jahre älter als ich, dauerte ca. 2 Jahre, davon 1 Jahr zusammen gewohnt, + nochmal über 1 Jahr On/Off Phasen. Menschlich war sie absolut toll, intelligent, direkt, sie stand total auf mich, sexuell fast perfekt, gemeinsame Interessen gegeben (Klettern, habe durch sie zum Kitesurfen begonnen und liebe es heute noch). Leider fand ich sie optisch nie extrem attraktiv (HB4-5), wobei mir das auch irgendwie meist nicht so wichtig war. Sie hat fast alles für mich gemacht was ich wollte. Ich habe die Beziehung zu Sophie 2024 im Herbst beendet, danach folgten diese On/Off Phasen bis vor ca. 2 Monaten wo ich es komplett beendet habe. Menschlich war sie toll, aber optisch leider nicht attraktiv und unsere Wünsche (insb. Kind, Biologische Uhr hat gekickt obwohl das vorher eher kein Thema war) gingen einfach auseinander. Nach der ersten Trennung hatte ich immer wieder krasse Regrets und Angst niemanden zu finden, mit dem ich mich so verstehe und wo es auch sexuell so gut passt (für mich extrem wichtig). Sie machte sich Hoffnungen, dass es doch was wird, ich hatte wollte Sex, Nähe und den Austausch mit ihr, wir haben uns schon echt gut verstanden. Das alles war definitiv nicht fair ihr gegenüber und hat auch mich nicht weitergebracht. War dann auch einer der Gründe warum ich den Schlussstrich gezogen habe. In der Beziehung habe ich auch immer wieder beobachtet, wie verschiedene Methoden von Pickup Wirkung zeigen, bzw hatte ich besonders zum Schluss hin eine ganz anständige Awareness wie sich verschiedenes Verhalten von ihr und mir auswirkt, das habe ich auch immer wieder bewusst genutzt.

Ich bin auch sonst eigentlich kaum mit neuen Leuten meines Alters in Kontakt gekommen, in der Arbeit immer die selben, hauptsächlich Männer und die 3 Frauen alle in Bez. auch sonst hat sich nie was ergeben, durch den Schichtdienst war es auf jeden Fall auch nochmal schwieriger sozial den Anschluss zu behalten, noch dazu mit den ganzen Ängsten, mich irgendwo mal reinzureklamieren wenn man auch mich vergessen hatte bzw. vll nicht mal gefragt hatte weil ich für die letzten drei Feiern wegen der Arbeit absagen musste... Ich war auch nie einer der Fortgehen in Clubs o.ä gemocht hat, habe mich ja nicht attraktiv gefühlt und hätte sowieso nicht gewusst was ich da tun soll, wenn ich dann mal 1x pro Jahr doch in einem war fühlte ich mich eher deplatziert. 

 

Die letzten Monate

Die Früchte meiner Th kommen raus und ich fange endlich an meine Wünsche zu verfolgen und auch umzusetzen und mich nicht mehr von Angst aufhalten zu lassen. Habe mein Studium im Oktober extrem kurzfristig begonnen, nach nur ein paar Tagen überlegen. Ohne Rücksicht auf Arbeit oder sonst was, hab mich einfach angemeldet und alles weitere (Teilzeit, Dienstplanung, etc. notfalls Kündigen) danach geklärt, es ist auch alles nach meinen Wünschen ausgegangen. Ja und durch das Studium komme ich jetzt massiv mit neuen und v.a. jungen Leuten und auch Frauen in Kontakt und merke, dass ich wahrgenommen werde, im Gegensatz zu früher. Im Gegenteil sogar, bin in einer Gruppe mit 80% Frauen gelandet, obwohl wir nur sehr wenige im Studium haben, scheine wohl ein angenehmer Umgang zu sein.

Habe auch eine Studienkollegin (Kristina, 23, HB7) kennengelernt, mit der ich mich sehr gut verstehe bzw. die offensichtlich auf mich steht, sie berührt mich dauernd, wir bleiben bei der U-Bahn noch ewig stehen weil wir nicht zum reden aufhören wollen... nur hat sie hat einen Freund. Sie hat mehrere Date-Anfragen abgeblockt weil sie ihrem Freund ja nicht unrecht tun will. Den hat sie aber auch nur genau 2x erwähnt, 1x wie ich sie das erste Mal gefragt habe, und 1x hat sie sich kurz über seine Stressigkeit vor Weihnachten beschwert... dazwischen nie auch nur ein Sterbenswörtchen. Sie schreibt mir auf WA Romane, bis mitten in der Nacht, kann man über alles schreiben / Audios schicken. Treffen geht nicht, außer es hat irgendeinen Uni-Kontext, dann ist es wieder okay wenn wir bis 22h in einem Lernraum sitzen... Wenn ich sie in Konkurenz gesetzt hab, selbst mit einem Mini-Kommentar war sie aber sofort voll da... Geht mir massiv auf die Nerven, teilweise soweit, dass ich keine Lust mehr hatte auf sie... Ich habs ewig vor mir hergeschoben ihr zu sagen, dass mich das massiv stört, wollte es weder per Text machen, noch irgendwo zwischendurch in der Uni... und wenn ich dann eine Chance gehabt hätte dann war die Ausrede vor mir selbst zu leicht zu sagen, "passt nicht" oder was auch immer weil ichs ja nicht verhauen will, fragt sich aber was überhaupt verhauen... Mit Ferienbeginn vor Weihnachten haben wir uns nicht mehr gesehen (ist auch zuhause bei der Familie in RUS), sie ist damit auch im Text unzuverlässiger geworden, teilweise kam dann wieder viel, mit einem großen Sorry fürs nicht melden... Jedenfalls hat mich dieses Verhalten einen Nachmittag extrem fertig, im Sinne von Abgelenkt und Demotiviert gemacht, hab dann meine Emotionen, Wut, etc, beruhigt und sortiert und hab ihr dann geschrieben dass mich das stört und ich das dann persönlich besprechen will. Seither ist sie nochmal unzuverlässiger aber wenn sie mir schreibt dann mit viel Energie und persönlichen Fotos... keine Ahnung, ich mag sie sehr aber das Verhalten geht mir massiv auf die Nerven. Ich halte jetzt einfach mal still und schau wie's dann persönlich läuft, das Texten ist für mich nur was für zwischendurch...  Ich denke, sie ist mit ihrem Freund nicht zufrieden und will mich als Backup bei der Stange halten. Keine Lust auf das herumgeeiere.

Jedenfalls merke ich, wie sehr meine eigene Energie und auch Motivation (Arbeit, Studium) durch sie jetzt in diesem speziellen Fall, aber ganz generell auch von anderen Menschen und Stimmungen zb. in der Arbeit abhängt. Für mein Gefühl zu stark. Ich merke, dass Soziale Kontakte für mich extrem wichtig sind, sowohl die körperliche Nähe und Sex aber auch der Austausch und Gespräche sonst sinkt meine Stimmung massiv und ich igle mich weiter ein. Ich habe auch das Gefühl, dass mein Pornokonsum damit zusammenhängt bzw steigt wenn ich da unzufriedener bin, war aber während der Bez. mit Sophie auch stark präsent obwohl da viel (oder auch nicht haha) gepasst hat. Gleichzeitig fehlt mir durch die Selbstbefriedigung aber dieser "Druck" und die damit verbundene Energie und Agressivität die davon kommt, wenn man unbefriedigt ist. Bsp: Am Freitag war ich mit Freunden in einem Club, war echt gut und eine 3er Gruppe Frauen hat die kleinste von ihnen so richtig Rückwärts in mich "reingeschoben", ich habs wahrgenommen aber wollte a) nicht creepy sein obwohl mMn kaum missverständlich, b) überfordert c) echt nicht so richtig gecheckt, was sie wollen, hatte auch nur mäßiges Interesse, obwohl ich (bewusst) eigentlich gern mit Frauen in Kontakt gekommen wäre. Als ich nicht darauf reagiert hab hat mich eine von ihnen komisch angeschaut und sie haben die kleine wieder weggezogen. Unterbewusst will ich sowieso nur, dass das mit Kristina was wird, bewusst realistisch habe ich mich davon verabschiedet, aber das bremst halt trotzdem und wünschen würde ichs es mir trotzdem...

Ich weiß, dass diese Oneitis nur durch andere Frauen geheilt werden kann, sagt auch meine Therapeutin...Fuck ten other women... ich hab nur das Gefühl, dass meine Ansprüche so hoch sind? Eine Frau wird für mich erst dann wirklich interessant, wenn ich mir ihr geredet habe und die Energie passt, dann ist auch die Optik weniger relevant. Mir ist es oft auch zu blöd Leute anzusprechen weil ich keine Lust habe eine Ablehnung zu riskieren die mich dann runterzieht, für ein nur vielleicht gutes Gespräch. Die Rechnung fürs Risiko der Ablehnung geht für die vielleicht-Upside unterbewusst nicht auf. Das ist nicht die Realität, aber halt meine Angstwelt. Darum warte ich darauf, dass sich von selbst was ergibt, nicht ideal.

 

Wie geht ihr mit den Ups/Downs um die durch andere Menschen verursacht werden? Wo nehmt ihr eure Disziplin her das zu tun was ihr tun worauf ihr Lust habt (Arbeit, Lernen, Frauen, etc.), egal was rundherum geschieht? Oder auch zum Thema Pornokonsum, falls jemand da Erfahrungen und Gedanken hat, sehr gerne!

 

Danke schonmal an euch fürs Lesen und euer Feedback!

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Moin, erstmal zur Einordnung: ich bin in einem ähnlichen Alter wie du.

 

Zu den Ups und Downs: Ich kenne die. Ich merke aber auch, wie die Downs von Jahr zu Jahr seltener werden bzw. ich meine „Energy“ (wie ich es für mich nenne) besser halten kann.

Ich habe mir über die Zeit halt Systeme geschaffen, die mich in einen Flow State bringen, aus dem ich Bock habe, auf Frauen zuzugehen. 

Zu diesem Systemen gehört mein Beruf, der mir viel gibt, gute Freundeskreise, Sport, gute Ernährung und guter Schlaf, ein paar Hobbies, geregelte Finanzen, guter Kontakt zu meiner Family usw. Eigentlich sind es die Basics.

Die Systeme federn mich auch ab, wenn es mit den Mädels mal nicht so läuft. Und ich gehe nur bewusst auf Mädels zu bzw. pushe, wenn ich in einem Up bin und eine Ablehnung ertragen kann. 

 

Ich kenne von mir auch noch die Zeiten, wenn ein Mädel mich wirklich flasht und ich „nur“ sie haben wollte. Ich bin aber immer am erfolgreichsten damit gefahren, meinen Fokus auch auf andere Mädels zu lenken. Manchmal hat es dann mit „dem“ Mädel geklappt, manchmal nicht.

Ich stell mir dann immer vor, was ich einem guten Kumpel raten würde… und dem würde ich raten, sich zu raffen und mal von „dem“ Mädel abzurücken. Mir hilft dann wirklich bewusster Abstand etc., eine realistische Einordnung ihrer Interessenlage usw. Ich schreibe mir das dann in einem ehrlichen Moment mit mir selbst auf und halte mich daran. 

 

Zu den Pornos: 

Ich hatte damit auch so meine Problemchen. Mir hat es geholfen, das ganze wirklich als „Sucht“ für mich einzuordnen. Ich habe alles probiert, nur Softporn, nur einmal im Monat, 90 Tage Zöllibat. Im Endeffekt merke ich, dass, wenn ich in einer Form Pornos konsumiere, ständig daran denken muss und es meine „Energy“ mit Frauen massiv stört (perfektionistische Ansprüche an Frauen, weniger wirklich echte Erfahrungen mit ihnen usw.)

Hab mir wirklich Podcast, Bücher und Videos von abstinenten Drogensüchtigen reingezogen und mich in Therapieansätze eingelesen. 

Als ich dann zum ersten Mal wirklich damit aufgehört habe, bin ich dann wirklich in eine Art Depression gefallen, weil der Kompensationsmechanismus auf einmal weggefallen ist. Hab das aber damals auch radikal gemacht und mit einer Therapie wäre das vermutlich anders gelaufen.

Gibt immer mal wieder Phasen, wo ich darin wieder reinrutschen könnte, bzw. auch Rückfälle hatte. Letzten Winter hatte ich etwas mit einem coolen Mädel, die ich aber körperlich nicht so richtig heiß fand. Es kamen so Gedanken: Das ist also jetzt eine Frau, die ich anziehen kann, und ich muss mich damit abfinden. Hab mir dann eingeredet, ich kann ja Pornos schauen, um Frauen zu sehen, die ich wirklich geil finde. 

Das Ding mit der Dame hat dann geendet. Ein paar Wochen später habe ich dann zwei Frauen kennengelernt, von denen ich mit der einen beim ersten Date gleich Sex hatte und die beide echt HBs 9 bis 10 waren. Dann dachte ich mir ich bin ein geiler Macker und hab wieder mit Pornos angefangen, weil ich das ja managen kann. Hab tatsächlich nur alle 2 Wochen eine „Session“ gemacht - aber eigentlich musste ich jeden Tag aufs Neue daran denken. Und diese Gedanken daran wurden krasser Monat für Monat. Hab mir dann auch eine schöne Oneitis eingefangen. Hab das Gefühl, dass sowas immer mit dem Pornoskonsum bei mir zusammenhing. 

Seit einem Vierteljahr bin ich wieder „clean“. Die Erfahrung hat mich einfach gelehrt, dass ich nicht mal ein bisschen Pornos gucken kann, sondern es wirklich KOMPLETT lassen muss. 

Bin da halt wirklich wie ein Alki der nicht mal einen Schluck davon trinken darf. 

Merke jetzt wieder, dass ich einfach wieder mehr Gefühl für gutes Game bei Frauen habe, ich bin mutiger, nicht so Perfektionistisch bei Frauen, genieße die Zeit mit ihnen mehr, und kann auch mal geduldig mit ihnen sein. 

 

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vor 6 Stunden, Sebiaut schrieb:

Pornokonsum/Masturbation - ersteres hat meine Ex (Sophie) gestört, ich bin ihr echt dankbar, dass sie mich zur Th "motiviert" hat, das Problem ist noch immer da und sicher eines meiner größeren Themen bzw. ich glaube eher Sympthom von einem tieferen Problem 

Ich denke hier ist es wichtig einzuordnen ob es eine wirklich Sucht ist... Auch Frauen insbesondere die eigene Freundin würde ich da auch nicht immer so als die objektivste Instanz betrachten...

Beispiel weil ich das auch hatte: Meine erste Freundin hat es damals (da war ich Anfang 20) auch gestört dass ich masturbiert habe und Pornos geschaut. Also es war nicht viel aber es war schon MAL der Fall. Sie sagte dass sie das verletzt. Hier ist aber die Frage wer ist hier im Unrecht. Wenn ich Bock habe aber meine Freundin nicht was bleibt mir andere übrig als es mir selbst zu machen? Jedenfalls passt es ihr nicht und sie fing dann mit Manipulationen an "wenn du das tust dann liebst du mich nicht".

Ich bin der Meinung dass viele Frauen den Zugang zu Sex auch gern mal als Druckmittel sehen. Sprich Sex gibts nur wenn das Mädel ja sagt...

Ich war Anfang 20, erste Freundin und hatte richtig viel Bock zu vögeln. Wir haben uns so jeden 2. oder 3. Tag gesehen ich hätte sie auch mehrmals am Tag vögeln können/wollen...

Auch da fing sie dann an ala "das sei gestört" "dir geht es nur um Sex".. Sprich schlechtes Gewissen einreden weil man Lust verspürt...  Wobei die Wahrheit aber die war sie hatte einfach nur noch soviel Lust auf Sex, und versuchte dann ihrerseits die Frequenz mit der sie Sex haben "musste" nach unten zu drücken über die Nummer mit mir schlechtes Gewissen einzureden....

Hab das auch später mal bei der ein oder anderen Frau erlebt... Hab mal eine versucht zu küssen, also 2mal auf einem Date, erster Versuche Block, dann gewartet also wieder normaler Umgang und dann nochmal zum Schluss erneut versucht.... sie kam mir dann ganz doof mit "du weißt dass das übergriffig war? Ich hab da nur nichts gesagt weil ich so nett war, aber eigentlich war das schon illegal, das ist dir bewusst oder?"

Bei solchen Weibern kann ich nur sagen LAUF...  Auch wenn du sie öfter vögeln willst als sie dich heißt das nicht dass mit dir was nicht stimmt, mit ihr aber auch nicht, es kann dann einfach sein dass das Verlangen unterschiedlich hoch ist....

Ich will hier gar nicht bewerten ob du ein tatsächliches Problem mit Pornokonsum hast oder nicht, kann das nicht beurteilen, nur man sollte bedenken dass die eigene Freundin hier auch nicht umbedingt so die neutralste Person ist der man alles glauben kann ohne zu hinterfragen...

vor 7 Stunden, Sebiaut schrieb:

Leider fand ich sie optisch nie extrem attraktiv (HB4-5), wobei mir das auch irgendwie meist nicht so wichtig war. Sie hat fast alles für mich gemacht was ich wollte. Ich habe die Beziehung zu Sophie 2024 im Herbst beendet, danach folgten diese On/Off Phasen bis vor ca. 2 Monaten wo ich es komplett beendet habe. Menschlich war sie toll, aber optisch leider nicht attraktiv und unsere Wünsche (insb. Kind, Biologische Uhr hat gekickt obwohl das vorher eher kein Thema war) gingen einfach auseinander. 

Wenn dich die Optics schon zu Beginn stören dann vergiss LTR. Es muss natürlich nicht das HB9 oder 10 sein, ich bin aber schon die Meinung dass es einfach insgesamt besser ist für die Entwicklung zum Mann wenn man solche Frauen durchaus schonmal in der Kiste hatte... muss ja nicht die LTR werden aber einfach mal sagen zu können "solche habe ich auch schonmal gefickt".

Kenn einige Männer die haben es damals ordentlich krachen lassen und hatten auch die geilsten Ladys im Bett hier aus meiner City, später dann sesshaft geworden mit einer Frau die nicht ganz so hübsch war, aber diese mädels sehen dann zum einen nicht total kacke aus, sondern halt "nur" normal, haben dafür aber nen sehr tollen Charakter meist...

Aber dennoch macht es kein Sinn wenn man von vornerein so dieses Gefühl hat "eigentlich finde ich sie ja nicht hübsch". Das wird dann nix...Und ne Frau die du Anfangs nicht hübsch findest wo dich am Aussehen was stört, daran wird sich auch beim kennenlernen nix ändern. Hab das auch durch. Man redet sich dann gern was ein, aber dieses "Problem" wird dann für immer da sein.. 

Kurzum: Es stört mich nicht wenn ich auf ner Bday Party bin und da sind hübschere Frauen als meine LTR. Aber ich möchte halt auch nicht dass wenn sich die Männer dort alle ne Frau aussuchen könnten meine Frau die wäre die als letzter oder zweitletzter gewählt werden würde....

 

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