Maandag

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  1. Oder der Patient geht woanders hin. Wirkliche Kundenbindung würde man nur über die Verwertung der bereits erhobenen Daten erhalten --> Datenschutz Du bist grundsätzlich nicht die haupstsächliche Zielgruppe eines Arztes. Die hat graue Einheitsdauerwelle und verstopft Samstagmorgens die Aldi-Kasse. Dass dein Hausarzt Werbung für IGEL-Leistungen deines Urologen macht, habe ich nicht behauptet. Ich wollte sagen, dass man schon entsprechende Hinweise bekommt. Sei es der Hautkrebs-Check beim Dermatologen, Augeninnendruck beim Augenarzt, PSA beim Urologen, Darmspiegelungen und Mammographie ab 50 usw Kann er, muss er aber aufpassen, dass er nicht gegens Arztwerberecht verstößt. 10€ pro Monat für die Werbe-App meines Hausarztes, die meine intimsten Daten auslesen will und mir regelmäßig kostenpflichtige im besten Fall nutzlose, im schlechtesten Fall schädliche Leistungen aufschwatzen will. Die wär mir keine 5MB Speicherplatz wert.
  2. Da ist schon was dran. Highlight für mich war ne Schwester, die Azubis, die sich in einer Ruhephase kurz setzen, anpampt, man müsse immer in Bewegung sein und dürfe sich keine Pause gönnen. Einfach aus Prinzip. Aber mMn bräuchte man schon recht grundlegende Veränderungen in der Organisation, um wirklich Abhilfe zu schaffen. Komplette Digitalisierung der Patientenakte bspw. Ich weiß nicht, ob es unbedingt notwendig ist extra ineffizient zu arbeiten, um genug zu tun zu haben. Ich beobachte eher einen eheblichen Unterschied zwischen Häusern in privater und kirchlicher Trägerschaft, wobei das auch jeweils Einzelfälle sein können. Effizienz ist ja nichts, was sich von selbst ohne Anreiz herstellt. Und den Anreiz sehe ich momentan nicht ausreichend gegeben. Weil er das nicht abrechnen kann? Also in jeder Urologen-Praxis läuft die PSA-Test-Werbung in Dauerschleife. Was die Leute nicht verstehen ist, dass man von immer mehr Tests, nicht immer mehr profitiert.
  3. Wobei da das Selbstbild als hart arbeitender Arzt nicht der einzige Faktor ist. Es wird schon viel diktiert, aber die Umsetzung ist mangelhaft: Die Tippsen bräuchten nen Grundkurs in medizinischem Vokabular o.ä., so muss alles Korrektur gelesen und oft nachbearbeitet werden, die Gerätschaften sind alt und billig, es muss alles durch mind. 2 Paar Hände gehen (bis zu vier: Assi, Stationsarzt, OA, CA), Befunde müssen aus verschiedenen Stellen im System (wenn überhaupt digital) zusammenkopiert werden, der Verlauf wird der Kurve und der Erinnerung entnommen, Medikation genauso, dazu kommen kurzfristige oder vorläufige Briefe bei Entlassung oder im Dienst, was die 4tel Schreibkraft pro Station nicht leistet, und daher vom Arzt übernommen wird und die IT-Abteilung besteht aus einem einzigen Mann, der auf die 60 zugeht und in der Hälfte der Zeit noch Kopiergeräte und Tastaturen repariert. Insgesamt ist es einfach eine ekelhaft ineffiziente Atmosphäre. Wirtschaftliches Denken abseits von kurzfristigen Material- und Personaleinsparungen trifft man in der behäbigen Hierarchie kaum an. Ärzte werden dazu nicht ausgebildet und mucken aus falsch verstandenem Berufsethos oder eigenem Karrierestreben nicht auf, die Pflege beherrscht teilweise kaum die Grundrechenarten und die Verwaltung hat im Zweifel keine Ahnung (und auch keine Nachteile) von den Abläufen vor Ort und verschwendet ihre Zeit damit, die billigsten Einmalhandschuhe aufzutreiben. Soweit meine vorläufige Analyse :D https://www.igel-monitor.de/ Um Kundenbindung zu erreichen, müsste sie ihre Empfehlungen auf Basis meiner beim HA hinterlegten Patientendaten für mich individualisieren. Ich persönlich möchte meine ICD-Codes nicht unter dem Zugriff der App irgendeines Hansels wissen und als Arzt hinge ich da auch nur ungern mit drin.
  4. Kurzer Realitätscheck: Ein Hackathon. Programmiert hast du nichts. Gewonnen haben andere. Aber Hauptsache paar Buzzwords droppen.
  5. Gibt schon nen Unterschied zwischen dem Wissen, was man wert ist, und dem Erfinden irgendwelcher Qualifikationen. Weiß nicht welche Branche du da vor Augen hast, aber das hätte in keinem meiner bisherigen Praktika funktioniert und wäre teilweise schon im Interview mit der Fachabteilung aufgefallen. Die meisten Menschen mit Personalverantwortung sind ja nicht völlig zurückgeblieben und hatten in ihrem Leben bereits mehrfach Kontakt zu Schwätzern.
  6. Haha ja, da haben sich zwei gefunden. Paar Kalendersprüche zu droppen und schlecht kaschierte Überkompensation machen eine Entscheidung leider auch nicht besser. Ich schieß dir nen Hunderter dazu, wenn du das auf die Heckscheibe schreibst.
  7. Sie wird zwangsversteigert?
  8. TE war (ist) eines der Kinder, die lieber direkt das erste Marshmallow fressen als 5min zu warten, um zwei zu bekommen. Muss man akzeptieren.
  9. Die Tipps sind halt entweder allgemein bekannt als Bestandteil eines gesunden Lebenswandels oder völlig random ("als erstes ein Glas warmes Wasser", "Zum essen keine Kohlehydrate", "ganz wichtig Sauna (Entgiftet [...]). Für sieben Jahre Recherche nicht übermäßig beeindruckend.
  10. Finds nicht so cool, wenn vglw. billige Uhren den Stil ihrer Vorbilder so hart zu kopieren versuchen.
  11. Du kannst halt nicht erwarten, dass dir jemand für Durchschnittlichkeit Geld in den Arsch schiebt. Dafür gibts Bafög und Studienkredite. Irgendwas musst du schon mitbringen, seien es sehr gute Leistungen, soziales oder politisches Engagement, gute Forschungsergebnisse oder eben zumindest einen sinnvollen Plan, der irgendwie förderungswürdig erscheint. Stiftungen, die weltanschaulich neutral sind und fachunabhängig fördern, gibt es nicht wie Sand am Meer. SDV, Deutschland-Stipendium und DAAD fallen mir da ein. Ansonsten musst du konkret für dein Fach oder Gesinnung was suchen. Schon geschaut, was die Uni an funding bietet?
  12. Hallo @gsus @RoyalDutch @Virez @jon29 und alle anderen. Und @endless enigma Zielstellung: Braune Lederschuhe für blaue Anzüge und Chino. Sollten wenn möglich über die nächsten 5 Jahre vom Material und Stil gut tragbar sein. Habe jetzt jenen: https://www.langer-messmer.de/Langer-Messmer-Berlin-kastanie-rahmengenaeht und jenen bestellt: https://www.langer-messmer.de/LOAKE-Aldwych-mahagony-rahmengenaeht Finde beide schön, beide passen einigermaßen. In den Loake komme ich eher schwer rein, dafür wackelt er nicht. Den L&M habe ich nochmal eine halbe Nr kleiner bestellt, habe das Gefühl, da ist noch etwas Spiel an der Ferse. Die glänzenden Spitzen bei dem erscheinen mir recht empfindlich. Zu einer beigen Chino gehen mMn beide gut, wie seht ihr das bei dunkelblauen Hosen / Anzügen? Qualitative Unterschiede? Durch den Sale beim L&M wäre noch ein farblich exakt passender Gürtel drin. Zsm mit Kastanie-Schuhcreme hätte ich ein richtiges Set, was mir gut gefällt. Welche würdet ihr nehmen? Foto
  13. Das macht Juninhos Argument aber nicht weniger wahr.
  14. Erster Satz: Nein, das Virus schiebt sich sozusagen nicht zwischen deine Gene, sondern liegt als eigener Strang ("Episom") im Zellkern vor. Zweiter Satz: Ja. Nein. Die drei Buchstaben vor "-Virus" sagen lediglich aus, aus welcher Art Nukleinsäure ein Virus besteht. Sie treffen keine Aussage darüber, ob sich das Virus ins Wirtsgenom integriert. Das HI-Virus bspw. ist ein RNA-Virus schreibt seine RNA aber in DNA um und integriert sie ins Wirtsgenom. Pocken-Viren hingegen sind DNA-Viren, replizieren aber im Cytoplasma. Das Immunsystem kommt sowohl ans periphere Nervensystem (wozu das Ganglion Trigeminale gehört) als auch ins zentrale NS (das sogar exklusive Abwehrzellen wie Mikroglia aufweist). Aber woran sollte die Immunabwehr Viren im lysogenen Stadium (also sozusagen im Stand-By) auch erkennen? Die Wirtszelle tut dasselbe wie immer. Das sieht man auch daran, dass sich ähnliches in fast allen Geweben abspielen kann, also z.B. im Epithel (also den Hautzellen) im Genitalbereich (einer unstrittig nicht immunprivilegierten Region) beim Humanen Papillomavirus. Darüberhinaus besitzen Herpesviren aber natürlich schon Mechanismen, wie sie sich der Immunabwehr entziehen können. Nur eben nicht örtlich. Beispielsweise präsentieren alle Körperzellen standardmäßig eine zufällige Auswahl an Proteinfragmenten, die sie so produziert haben, nach außen. So kann dann ein Lymphozyt checken, ob die Zelle entartet oder von einem Virus befallen ist. Denn in beiden Fällen, würde sie dem Immunsystem unbekannte Proteine präsentieren. Worauf das dann humorlos reagiert und die Zelle samt Inhalt killt. Die Herpesviren bremsen z.B. die Präsentation der Proteine, indem sie dafür zuständige Proteine (namentlich u.a. MHC1 und TAP) herunterregulieren. Wer da tiefer einsteigen will: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2194497/ Völlig richtig. Das Virus reagiert auf äußere Einflüsse (nicht komplett geklärt wie und warum) und beginnt wieder die Wirtszelle zu zwingen neue Viren (also die DNA), Virus-Enzyme und Hüllproteine zu bilden, diese wandern dann in das Innervationsgebiet des Nerven (Gesicht) und jene (zusammengebaut und außerhalb der Zelle heißt es nämlich) Virionen befallen dann das Epithel und machen Ärger. Dass das Immunsystem auch bei Lippenherpes funktioniert, sieht man daran, dass der Scheiß nach paar Tagen abklingt. Bei immunsupprimierten / AIDS- Patienten kann das HSV1 außer Kontrolle geraten. Das merkt man dann aber auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Herpes-simplex-Enzephalitis
  15. Du hast eine völlig verkorkste Vorstellung davon, was ein Facharzt für Psychiatrie so macht und mit welchen Beschwerden sich Patienten da vorstellen. Psychotherapie ist ein Betätigungsfeld. Nun sind Entspannungsverfahren wie PMR, autogenes Training oder Achtsamkeitsmeditation zwar fester Bestandteil insbesondere der verhaltenstherapeutischen Strömungen, aber kein Allheilmittel. Viele Patienten in psychiatrischer Behandlung leiden unter Schizophrenie, Depressionen, Angst- oder Zwangserkrankungen, Süchten, Manien, Persönlichkeitsstörungen, Anorexie, Demenz etc. Das bekommst du durch Rumsitzen und auf die Wand starren nicht behandelt. Diese Menschen sind schwer erkrankt und ihnen bringt Gelassenheit oder "innere Klarheit" einen Scheiß. Soziotherapie, Psychoedukation, Entspannung, Ergotherapie, Sport etc sind aber in jeder Klinik fester Bestandteil des Therapieplans. Es steht dir frei, dich nur von Ärzten behandeln zu lassen, die kerngesund sind und einem in deinen Augen untadeligen Lebenswandel frönen. Aber erstens schränkst du die Auswahl damit ziemlich ein und zweitens ist die Forderung Schwachsinn: Ein Neurologe kann dich kompetent betreuen, auch wenn er selbst an Parkinson leidet. Und genauso kann ein Psychiater dich gut behandeln, auch wenn er selbst mal eine Depression durchgemacht hat. Vielleicht versteht er dann bestimmte Aspekte der Krankheit sogar besser. Die Forderung der Arzt möge sich bitte selbst heilen, ist absurd. Ein Rechtsanwalt vertritt sich schließlich auch nicht selbst. Sowas führt in den seltensten Fällen zu einem guten Ergebnis. Deine Meinung kannst du haben, aber die Aussage ergibt keinen Sinn. Meditation ist eine Praxis, die seit Jahrtausenden angewandt wird, und zum festen Procedere mindestens einer Weltreligion gehört. Selbst bei einer winzigen Wirkung, würde sie also 'in Summe' mehr bewirken als ein Psychiater, der höchstens 45 Jahre praktiziert. Du meintest es vermutlich anders, aber auch da ist festzustellen, dass es einfach um sich nur zu einem geringen Teil überlappende Zielgruppen geht.