gntk

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  1. Danke. Die Hose wird gerade leicht kürzer und minimal enger gemacht. Die Falten werden auf jeden Fall weniger wenn ich sie hinten über den Schuh stülpe - allerdings bleibt die Hose nicht da. Woran liegt es, dass sie sich nur vorne auf den Schuh legt? Mir fehlt da irgendwie die Vorstellungskraft. Ungefähr enden die Schulternähte an den Schultern, vielleicht ein bisschen später. Dass der obere Brustumfang etwas zu weit ist, ist gut, denn da werde ich wieder einiges zulegen in nächster Zeit. Ich müsste mal alte Bilder suchen, aber glaube, dass der Brustumfang mit 10kg mehr (davon wenig Fett) mal nicht zu weit war. An der Breite der Schultern wird sich allerdings leider nicht viel ändern, sodass das Sakko wohl etwas zu breit ist. Die Falten hinten an den Oberarmen kommen doch aber dadurch, dass die Ärmel dort zu weit sind oder?
  2. Hi, anlässlich meines ersten Praktikums bei einer spezialisierten Kanzlei will ich mir nun mal genauere Gedanken zu meinem ersten Anzug machen. Bzw gegebenenfalls einen zweiten kaufen - ich habe nämlich schon einen, bei dem ich mich jedoch frage, ob die nötigen Änderungen daran überhaupt sinnvoll wären. Wenn irgend möglich, würde ich es aber gerne erst mal bei meinem jetztigen Anzug belassen. Der passte mir mal etwas besser und ich werde demnächst auch wieder ein paar Kilo zulegen - das wird sich erfahrungsgemäß vor allem an der Hüfte bemerkbar machen. Die Ärmel waren aber auch mal besser gefüllt. https://imgur.com/a/HDLOq Meine Fragen: Mir geht es erst mal nur um das Praktikum - meint ihr, dafür reicht der Anzug oder passt er viel zu schlecht? Was genau passt nicht? Besonders die Weite der Hose unten find' ich unangenehm, vor allem weil ich sonst eher engere Jeans trage. Allerdings sehen meine Füße im Vergleich zu meinen Unterschenkeln riesig aus, was noch mehr betont werden würde, wenn ich die Hose unten enger machen lassen würde. Ansonsten fällt mir auf: Ärmel viel zu weit und etwas zu lang(?), Schultern zu weit, Sakko unten zu weit(?) Machen Änderungen bei dem Anzug überhaupt Sinn? Wenn zB die Schultern zu weit sind oder das Sakko zu lang ist, ist ja soweit ich weiß eh alles verloren.
  3. gntk

    Haarausfall vorbeugen

    Hi, kann man irgendwas tun um Haarausfall vorzubeugen?
  4. gntk

    Au Revoir

    Entweder confirmation oder confirmation bias. Ich war am Herrentag abends mit nem Kumpel bei 4 Mädchen eingeladen. Irgendwie kam mit der Zeit raus, dass sie sich uns durch unsere Bilder anders vorgestellt hatten. Ich war recht angetrunken, aber weiß noch wie mich die eine fragte, wie groß denn mein anderer Kumpel, der später noch kommen sollte ist. Sie antwortete dann zu ihren Freundinnen "Na, das geht ja." Kurz war ich dann recht angepisst von meiner Scheissgröße, aber hab mich nicht beirren lassen und trotzdem nen spaßigen Abend gehabt. Mehr ging schon deshalb nicht, weil die Mädchen früh gegangen sind. Was solls, an meiner Größe kann ich nichts ändern. Wegen dem, was ich ändern kann, hat in den letzten Wochen aber mal wieder ein bisschen mentale Masturbation begonnen und ich hab wieder ziemlich lange rumrecherchiert, wie ich denn nun das beste aus meinem Aussehen machen kann. Naja, passiert halt. Morgen mach ich damit noch ein bisschen weiter und dann ist erstmal wieder Schluss mit zu viel Internet :D Hauptziele: 10 Approaches: nopeWochenrückblick: checkSonstige Vokabeln: 7/7Tagesplanung: 3/4Rückenübungen: 2/7 zu wenig ZeitGTD-Liste: noch nichtAussehens-Routine: noch nichtGewinnspiel-Liste: /Buchzusammenfassungen: /Nicht messbare: Serien auf englisch: gar nichts gegucktSelbstcoachingeinstellung: checkaktives Lesen: checkin Uni mitarbeiten: sehr gut
  5. gntk

    Au Revoir

    Hauptziele: 10 Approaches: nope, weil Club nicht drin war und day game alleine, mit wenig Zeit nichts wird.Wochenrückblick: checkSonstige Vokabeln: 7/7Gedächtnistraining: / fail. Ist aber das unwichtigste.Tagesplanung: 3/4Rückenübungen: 1/7 zu wenig Zeit, sollte lieber weniger Übungen öfter machen als gar nichts.GTD-Liste: checkAussehens-Routine: morgenGewinnspiel-Liste: /Buchzusammenfassungen: /Nicht messbare: Serien auf englisch: gar nichts gegucktSelbstcoachingeinstellung: checkaktives Lesen: checkin Uni mitarbeiten: war nur 2 Stunden daIch glaube nicht daran, dass ich Daygame mit nur ca 2h Zeit dafür pro Woche und dann auch noch alleine lernen kann. Ich denke mal, da wären 1-2 Monate Extrem-Approaching nötig, um merklich die AA zu reduzieren, so wie es Secret90 auch gemacht hat. Deswegen weiterhin Tinder, Facebook und Club. Tinder hab ich jeden Tag benutzt, Club ging nicht, weil krank.
  6. Hey! Ich bin ziemlich klein und wäre gerne etwas größer. Es gibt ja im Internet einige Guides, die aber natürlich nur auf Verkauf aus sind. Gibt es denn überhaupt irgendwas, das funktionieren könnte, außer Übungen für eine bessere Haltung (also gegen Hohlkreuz) und genug essen und schlafen?
  7. gntk

    Au Revoir

    Hey! 1) Nichts besonderes.. hab mir halt die Sachen, die sinnvoll für mich sind mal auf ne LIste geschrieben damit ich nichts vergesse 2) Er hat mich nicht "aktiv angepisst", eher passiv :D Ging halt nur darum dass ich wegen mir selber frustriert war und er nicht verstehen wollte, dass es Glück ist, dass er ne Freundin hat.. war einfach eifersüchtig Bis jetzt immerhin jeden Tag 2 mal bei Tinder gewesen, ist ja schon mal was. Heute hab ich mal wieder meine height soles rausgekramt. Die hatte ich ja eigentlich schon abgeschrieben wegen Unbequemlichkeit. Allerdings hab ich gemerkt, dass sie in Schuhe, die ich eigentlich eh mal wieder tragen wollte, die mir aber eigentlich zu groß sind sehr gut reinpassen. Vielleicht zum Den-ganzen-Tag-Tragen, aber für 3-4 Stunden im CLub voll ok und unauffällig. Mit denen schaffe ich wohl die 180cm. Yeah :) Dazu mach ich dann noch meine Rückenübungen, um durch besser Körperhaltung noch etwas zu "wachsen" und dann passt das, denke ich. Vielleicht besorg ich mir noch extra große Schuhe fürs CLubgame. Samstag habe ich ein Date, von dem ich mir viel verspreche.
  8. gntk

    Au Revoir

    So, da bin ich wieder! Denke, dass sich das mit meiner leichten sozialen Phobie gebessert hat und will jetzt wieder angreifen. Ich habe dieses Jahr bisher gerade mal ca 8 Approaches, dafür an einem einzigen Abend, gemacht und meines Freundeskreis kaum erweitert. Eventuell durch eine Bekanntschaft, aber das wird sich noch zeigen. Dafür bin ich mir endlich darüber im klaren, wo ich karrieretechnisch hin will. Auch nicht schlecht. Vor ca einem Monat hatte ich mir wieder einen neuen PU-Plan gemacht. Ich liebe es, Pläne zu machen.... und sie dann nicht einzuhalten. Immerhin weiß ich jetzt aber, was mich davon abhält: 1) WIRKLICH kaum Zeit. Meine Ziele passen gar nicht in eine Woche. 2) Socialising erfordert, neben Zeit, auch oft, dass man trinkt. Das ist einmal in 2-3 Wochen in Ordnung, passt sonst nicht zu meinen Fitnesszielen. 3) Es ist extrem hart für mich. Alles, was meine Woche sonst schon so auslastet, also Studium und Training, sorgt dafür, dass ich mich in meiner Freizeit lieber entspannen würde, als a) stundenlang draußen rumzulaufen und creepy cold approaches zu machen oder b) 1,5h zum nächsten Club zu fahren und erst morgens um 7 wieder im Bett zu sein. Das klappt so einfach nicht. Deswegen: keine unrealistischen Ziele mehr. Nur diese 2: 10 Approaches pro Woche Wochenrückblick hier (Ziele erreicht? Wenn nein, warum nicht? --> Plan verbessern)Sonstige Ziele: - täglich: meine 7 Englisch-Vokabeln durchgehen + Bsp-Sätze bilden (5min) - täglich: Gedächtnistraining (20 min) - täglich: Tag bereits morgen durchplanen (10 min) - täglich: Rückenübungen (15min) - mindestens wöchentlich: getting-things-done-Liste aktualisieren (5 min) - wöchentlich: meine Aussehens-Routine durchgehen (40 min) - ca alle 2 Wochen: Gewinnspiel-Liste durchgehen :D (20 min) - ca alle 2 Monate: alle meine Buchzusammenfassungen nochmal lesen (1h) Nicht wirklich messbare Ziele: - Serien auf englisch gucken, weil ichs fließend können will - mich in jedem Monat fragen, ob das was ich gerade tue 100% produktiv ist. Dazu gehört natürlich auch Entspannen. - Im Internt lesen auf aktives Lesen beschränken. Heißt: wichtigste Punkte von Artikeln in meinen Ordner oder, wenn ich hier im Forum bin, nicht nur lesen, sondern auch mal was schreiben. Hab sonst, wenn ich stundenlang lese, das Gefühl mein Gehirn ist nur auf Sparflamme und nimmt eh nichtmal die Hälfte auf - in der Uni mitarbeiten (v.a. in den englischen Kursen) und socialisen Das ist wirklich der minimalste Plan, den ich je hatte. Selbst wenn ich keine 10 Approaches schaffe, was passieren wird und oft auch an der Zeit liegen wird, bin ich zufrieden, wenn ich hier wenigstens stichpunktartig nen Wochenrückblick mache. Das ist das letzte mal, dass ich sonen Plan mache, denn diesen halte ich durch. Auslöser ist übrigens die vorletzte Nacht, in der ich im Club keinen Erfolg hatte, ein Kumpel mich danach scherzhaft fragte, ob ich denn nun schon mein erstes Mal hatte, ich ihm klar machen wollte, dass er nur Glück hatte (hat ne Freundin) und er im Club wahrscheinlich nicht mehr Erfolg haben würde und er es mir nicht glaubte. Hab dann die 1,5-Stunden-Bahnfahrt nach Hause angepisst aus dem Fenster geguckt. Anyways, auf gehts: Hauptziele: 10 Approaches: /Wochenrückblick: checkSonstige Vokabeln: 4/7Gedächtnistraining: /Tagesplanung: 1/7Rückenübungen: 1/7GTD-Liste: checkAussehens-Routine: nachher nochGewinnspiel-Liste: checkBuchzusammenfassungen: /Nicht messbare: Serien auf englisch: checkSelbstcoachingeinstellung: checkaktives Lesen: so halbin Uni mitarbeiten: eher nichtIch beginne jetzt erstmal wieder mit Tinder. 2 Dates (über FB) stehen bisher an. 2-3 weitere in Aussicht. Über FB habe ich definitiv bei höchster Bequemheit den größten Erfolg. Da habe ich allerdings ein Profilbild, was meiner Meinung nach etwas besser aussieht, als ich in echt :D Über das Mädchen, mit der ich mich Anfang des Jahres 3 mal getroffen hab und auch KCs hatte, schreib ich demnächst nochmal was. Ist irgendwie (bisher) nichts weiter passiert.
  9. Heute beim Psycho gewesen.. Schon davor kamen mir starke Zweifel auf, ob er mir in meiner besonderen Situation helfen könnte. War wohl 30% Schiss und 70% begründeter Zweifel. Als ich dann im Wartezimmer war, war ich aber vollkommen ruhig. Auch im Gespräch ziemlich souverän. Habe meine spezielle Phobie geschildert und konkrete Fragen gestellt. Sie wusste keine Antwort darauf... Eh ich jetzt zu tausend anderen Therapeuten gehe, frage und recherchiere ich lieber in Fachforen, wie ich meinen Selbstfokus, also den imaginären Spiegel den ich mit mir rumtrage, abstellen kann. Alles klappt problemlos, außer wenn ich mit Gleichaltrigen zusammen bin und vor ihnen essen, trinken oder auch einfach gar nichts machen muss.
  10. gntk

    Au Revoir

    Ne ne, damit will ich nebenbei trotzdem noch weitermachen, aber die "soziale Phobie" (oder was auch immer es ist) zu besiegen und meinen Freundeskreis zu erweitern, ist oberste Priorität. Außerdem schaff ich die 10 Approaches pro Woche echt noch nicht nüchtern Also: Weiter jeden Tag Tinder, im Club immerhin angetrunken approachen und das eine Mädchen zu ner FB machen.
  11. Ich hab mir 2 Termine bei unterschiedlichen Therapeuten geben lassen. Der erste ist immerhin schon in 2 Wochen. Erstmal wars ne große Überwindung da überhaupt anzurufen. Natürlich hab ich erst wieder gegoogelt "Termin beim Psychotherapeut was sagen", aber als ich dann merkte, dass ich in alte Muster zurückfalle, hab ich das gelassen und einfach angerufen. Bestimmt 10-15 Stück. Am Ende wars mit nichtmal mehr unangenehm zu sagen, dass es um eine soziale Phobie geht. Ansonsten hab ich jetzt all meine negativen Gedanken aufgedeckt und schriftlich mit besseren ersetzt. Entweder ist es Einbildung oder allein das hat schon geholfen. Wenn ich mich in der Bahn in andere Leute reinversetze, merke ich dass mich kaum jemand anguckt und ich ja von den anderen auch nicht jede kleine Bewegung mitbekomme. Eigentlich bekommt man gar nichts mit, wenn man nicht bewusst beobachtet. Heute: - ca 20 Leute nach Weg & Zeit gefragt, sogar 2 sehr gutaussehende, was mir aber erst später aufgefallen ist. Das ist jetzt echt kein Problem mehr, was mich deutlich von anderen Sozialphobikern unterscheidet bzw mich an meiner Diagnose zweifeln lässt. Macht mir Mut. - mindestens 4 "Augenduelle" definitiv gewonnen. - 1 mal an einer Kassenschlange darum gebeten, durchgelassen zu werden (warum hat man hier Angst überhört zu werden? was ist daran peinlich?) - 1 mal an der Kasse zuerst einen schönen Tag gewünscht - In der Fußgängerzone eine recht peinliche Sprachnachricht verschickt - alten Bekannten angeschrieben und Treffen ausgemacht - beim Friseur Termin gemacht - mit Kumpel ausgemacht, Samstag feiern zu gehen. Morgen und übermorgen vielleicht alleine Meine größte Motivation ist, dass ich diese dämlichen Aufgaben bald nicht mehr machen muss und dann "einfach approachen" kann. Schrittweise aber schnellstmöglich versuche ich da hinzukommen und dann dort zu bleiben. Bin zuversichtlich, dass ich es schaffe, denn diesmal habe ich mir Aufgaben rausgesucht dir für MICH schwer sind. Keine peinlichen oder deprimierenden, wie zb beim DJBC 30 Leuten Hi zu sagen und dafür nur blöde Blicke zu ernten (was verständlich ist). Als größeres Problem sehe ich es, mehr Freunde zu finden.. das klappt einfach nicht.
  12. Eins vorweg: Ich werde morgen ein paar Therapeuten anrufen. Seid ihr beruhigt? Aufgrund der Antworten glaube ich, dass sich kaum jemand den Text richtig durchgelesen hat, aber ok.. "Geh zum Psycho" ist natürlich die Standardantwort, die ich meist auch geben würde.. Die Sitzungen dienen aber eher dazu, dass der Patient sehr wohl sein eigener Therapeut wird. Die Konfrontationsübungen, was das wichtigste ist, muss er sowieso alleine machen. Mal davon abgesehen, habe ich es nirgends ausgeschlossen zum Psycho zu gehen, werde das sogar höchstwahrscheinlich machen, da ich konkrete Fragen hab. @Sava.Vukovic: Ohne den Link anzuklicken, bin ich mir ziemlich sicher, dass es das Video von Leo Baumgardt ist. Ist natürlich ein berechtigter Einwand, den ich gerne gehört hätte, als ich mir vor 3 Jahren eine Depression selbstdiagnostizierte, nur weil mir manchmal ein bisschen langweilig war. Jetzt ist das genau umgekehrt, ich hab mich viel zu lange davor gedrückt, einzusehen, dass ich in wenigen Situationen eine sehr wohl beeinträchtigende leichte soziale Phobie habe. Es ist nicht normal, dass wenn ich mit Gleichaltrigen im Bus sitze manchmal mein Kopf zittert und ich nicht weiß, wo ich hingucken soll oder dass beim Trinken im Unterricht mein Arm wackelt. Lest ihr hier irgendwo excuses oder normale Angst raus? Seht ihr. Ja, verkorkst klingt hart, ist aber teilweise zutreffend. ____________________________________________________ Fortschritt: Ich habe mir jetzt alle Situationen und Gedanken, die mir eingefallen sind, aufgeschrieben. Es fiel mir schwer die genauen Gedanken zu identifizieren, die dahinter stecken. Viele werden mir sicher erst bei der Konfrontation deutlich. Was aber noch viel auffälliger ist: Meine Phobie beschränkt sich auf Gleichaltrige (+- 6Jahre) und ist am stärksten bei Leuten, die ich definitiv wiedersehe. Deswegen war das tägliche Busfahren so eine Stresssituation für mich. Sonst bin ich nur leicht schüchtern --> DAS stellt wirklich kein Problem dar. Der Verdacht liegt also nahe, dass mir mal im Klassenverband irgendwas schlimmes passiert ist und ich ausgelacht wurde, wüsste aber nicht was. Und nur deswegen gehe ich zu einem Therapeuten. Weil es eine sehr spezielle Form der sozialen Phobie ist, die zwar nicht sonderlich ausgeprägt ist und bisher kaum zur kompletten Vermeidung von Situationen geführt hat, aber doch stark beeinträchtigend ist. Bsp: Ich warte mit Mitschülern vor einem Raum, vermeide die Situation also nicht, aber komme auch nicht ins Gespräch und schwitze eventuell. Von einer Phobie, bei der ich Angst habe, einkaufen zu gehen, bin ich zum Glück meilenweit entfernt. Vor älteren/jüngeren kann ich jeden Scheiss machen.
  13. Hi, da ich sowieso ein Tagebuch über meine Fortschritte führen muss, dachte ich mir, ich kann das auch gleich hier im Forum öffentlich machen, um zusätzlich noch Feedback von außen und etwas Antrieb zu bekommen. Vielleicht kennen mich einige schon durch meine kläglichen Versuche aus diesem Thread hier: http://www.pickupforum.de/topic/136936-au-revoir/ Nun bin ich mir sicher endlich den richtigen Weg für mich gefunden zu haben. Und das sogar zur richtigen Zeit. Ich bin noch jung und habe jetzt ganze 6 freie Monate vor mir, bevor mein Studium beginnt. In dieser Zeit ist es mein einziges Ziel mein bisher ziemlich verkorkstes Sozial- und Liebesleben in den Griff zu bekommen. Selbst wenn nichts anderes in diesen 6 Monaten klappt, wäre ich zufrieden, wenn ich dieses eine Ziel erreiche. Konkret heißt das, meine soziale Phobie größtenteils zu überwinden, sozial frei und kompetent zu werden, meinen Freundeskreis zu vergrößern und mich mit bereits Bekannten öfter zu treffen, gegen Ende der 6 Monate meine Ansprechangst auf ein Minimum zu bringen und erste sexuelle Erfahrungen zu machen. Ich weiß nicht, wie wichtig es dafür ist, hier meine Geschichte niederzuschreiben. Das Modell der kognitiven Verhaltenstherapie geht ja eher davon aus, dass die Ursachen für die Problemlösung eher weniger wichtig sind. Wenn sie doch wichtig sein sollte, brauche ich definitiv einen Therapeuten oder muss mit einem Kumpel von mir, der auch in Therapie ist (mehr dazu später) reden. Denn auf kritische Ereignisse aus meiner Vergangenheit würde ich nie selbst kommen. Deshalb nur ganz kurz: Ich war schon immer etwas schüchtern und introvertiert, hatte aber immer Freunde. Irgendwann fing das dann an, dass ich im Bus nicht wusste, wo ich hingucken soll, teilweise zuckte mein Kopf vor Aufregung, ich hatte Schiss, dass andere das bemerken könnten und wurde so nur noch aufgeregter. Auf meinem ersten Gymnasium wurde ich etwas gemobbt.. wirklich nicht viel und erst recht nicht körperlich.. Ich weiß es selber nicht genau.. DIe Leute die mich gemobbt haben, waren sogar meine "Freunde" bei denen ich mehrmals zu Hause war. Es war mehr so'n freundschaftliches Ärgern, was mir aber anscheinend irgendwie irgendwann mal zu weit ging. Ich weiß es einfach nicht mehr. Jedenfalls machte ich keine große Sache draus und wechselte Gott sei dank die Schule. Als meine ehemaligen "Freunde" davon erfuhren waren sie total erschrocken darüber, dass ich meinte sie hätten mich gemobbt. Sehr komisch das alles.. wahrscheinlich war ich auch sehr sensibel. Auf der neuen Schule fand ich innerhalb weniger Tage 4 sehr sehr gute Freunde. Ich war immer noch leicht schüchtern, aber kam vollkommen klar. Rückblickend die beste Zeit. Nach ein paar Monaten kam ich sogar mit einem Mädchen aus der Klase zusammen. Hm.. ich weiß nicht wo das hier hinführen soll.. Ursachen werden mir hier jedenfalls nicht bewusst. Das ganze soll sehr praktisch orientiert sein, ich will weg vom Internet, dass ich auch als einen meiner Vermeidungsmechanismen erkannt hab, "overintellectualizing" genannt. Ich recherchiere immer mehr und mehr und schiebe die Umsetzung vor mir her. Recherchieren ist natürlich wichtig um die richtigen Infos zu finden, aber nicht so viel wie ich es bisher getan hab. Was habe ich also bisher getan und was habe ich vor? - Sozialneiddiät: Facebook und Instagram nur 1 mal pro Woche. Dann hab ich trotzdem alle ach so wichtigen Neuigkeiten, werde aber nicht jeden Tag bzw alle 2 Stunden unterbewusst traurig, weil ich denke, die anderen haben ein besseres Leben. Fotos von glücklichen Momenten sind nur lächerliche Momentaufnahmen und werden oft nur zum Angeben gepostet. - Recherche: Ich habe sehr viel gelesen und gemerkt, dass das Thema soziale Phobie gar nicht mal soo komplex ist. DIe Bewältigung besteht aus: Psychoeducation (Phobie verstehen und als Krankheit/Herausforderung statt als Charaktereigenschaft akzeptieren) Gedankenrestrukturierung (alle negativen Gedanken erfassen und zerstören) Konfrontation (angstauslösende Situationen und Vermeidungsmuster & Sicherheitsverhalten erfassen, ordnen und mit der leichtesten Situation beginnen. So oft/lange bis Angst auf akzeptables Minimum gesunken ist und die Sicherheitsverhalten abgebaut wurden. Dann zur nächsten Situation. Medikamente, Atemübungen und Medikamente dienen zur Unterstützung der Konfrontationstherapie, alleine sind sie wertlos. Geduld ist extrem wichtig, deswegen auch hier das Tagebuch. Weitere Maßnahmen wie soziales Kompetenztraining, Eintritt in einen Verein, allgemein Vergrößern des Freundeskreises.- soziales Kompetenztraining werde ich auf jeden Fall angehen. Zwar habe ich Humor, bin nett etc, aber an einigen Stellen mangelt es doch noch, zB banalen Smalltalk zu führen - das wichtigste ist der Konfrontationsplan und das Aufdecken der negativen, falschen Gedanken. Ich werde mir nun alle negativen Gedanken, die ich bei mir bemerke aufschreiben und sie hinterfragen. - vielleicht Therapeut - Selbstfokus abstellen: Mich auf die KOnversation und die Umwelt konzentrieren, alles genau wahrnehmen und ruhiges Atmen üben Das Komische ist bei mir, dass ich sich die soziale Phobie nur im Klassenverband, wenn ich in der Uni vor einem Raum warte oder vor sonstigen Gleichaltrigen (zB im Bus) äußert/geußert hat. Das Busfahren und durch die Schulelaufen waren für mich definitiv das Schlimmste. Stellt euch die Situation vor: Ich laufe durch einen langen Flur, wo sonst niemand ist, außer ein paar Leute die auf einer Bank sitzen und an denen ich vorbeilaufen muss. Horror. Vorträge waren für mich dagegen kein (viel) größeres Problem als für andere auch. Vor Lehrern zB ar ich nur normal schüchtern, das würde ich nicht als problematisch bezeichnen. Wenn ich in der Bahn sitze mit Leuten, die ich nicht kenne und die älter oder jünger sind bin ich 0 angespannt. Ich habe mal in Scheiben geschnittene Putenbrust in der Bahn gegessen, die Leute haben mich natürlich angeguckt, aber ich musste nur innerlich lachen, es war ir egal. Sitze ich allerdings in der Pause im Klassenraum und will eine Banane essen, ist das ein Problem. Wenn es ruhig ist und die anderen ja theoretisch meine Kau- und Schluckgeräusche hören könnten, komme ich damit gar nicht klar. Oder wenn ich im Unterricht etwas trinken will.. ich nehme meinen Arm hoch und mein Kopf beginnt zu zittern. Schlimm. Ich denke in solchen Situationen ist Beruhigung durchs Atmen und den Fokus von sich selbst wegzunehmen am wichtigsten. Ich habe immer diesen imaginären Spiegel vor mir, weill perfekt ankommen und komme dabei total schlecht und desinteressiert rüber. Dazu versuche ich jetzt mich genau auf die Unterhaltung bzw meine Umwelt zu konzentrieren. Also habe ich eine spezifische, nicht-allgemeine soziale Phobie. Das Problem ist die Konfrontation. Ich bin schließlich jeden Tag eine Stunde Bus gefahren, was meine Angst natürlich nicht abgebaut hat. Deswegen ist meine Frage, wie ich die Konfrontation mit solchen Situationen sinnvoll durchführen kann. Eventuell werde ich damit zu einem Therapeuten gehen. Wobei es natürlich schwer ist, einen guten zu finden. Mein bereits erwähnter Kumpel, der auch in Therapie ist, hat eine aus meiner Sicht völlig falsche Diagnose bekommen und zusätzlich nur Antidrepressiva.. ohne Verhaltenstherapie. Hat nichtmal gesagt bekommen, dass er wieder Sport machen sollte oder sowas. Mit diesem Kumpel werde ich demnächst mal reden.. eigentlich hat er nämlich auch ne leichte soziale Phobie. Ich denke, wir können uns gegenseitig gut pushen, außerdem wäre es das erste mal, dass ich unter 4 Augen persönlich darüber rede, das sollte auch helfen. Das wars erstmal. Ich werde jetzt meine negativen Gedanken und Situationen, die mir Angst machen aufschreiben und daraus einen Konfrontationsplan aufstellen.
  14. gntk

    Au Revoir

    So Leute.. fällt mir etwas schwer das zu schreiben, aber nun gut. Ich habs natürlich nicht geschafft, ein Mädchen anzusprechen. Dafür bin ich mir endlich darüber klargeworden, warum alles so ist wie es ist. Warum sollte ich, der zwar gute, aber sehr wenige Freunde hat, keine sozialen Hobbies hat, mit sich nicht wirklich im Reinen ist und dazu noch eine, ich sag jetzt mal nicht mehr "leichte" sondern "ungewöhnliche", soziale Phobie hat, etwas können, das selbst Jungs, die diese Probleme nicht oder kaum haben nicht mal können? Cold Approaches sind nicht das, was ich jetzt brauche. Ich habe in den letzten Tagen viel zu sozialer Phobie recherchiert, mir einen Plan gemacht und werde zusätzlich zu einem Therapeuten gehen. Ich denke mal, das gehört hier nicht hin, werde also woanders Tagebuch führen. Doch: Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage! Am besten so schnell wie möglich..
  15. gntk

    Au Revoir

    Gerade nen guten Artikel zur Zielsetzung gelesen: http://www.goodlookingloser.com/entry/get-laid/shut-your-mouth-rookie-redshirt-year Mein einziges Ziel ist nun also meine leichte soziale Phobie und meine AA abzubauen. Und hoffentlich sehe ich Rejection in ein paar Monaten als etwas, über das es sich gar nicht lohnt, sich Sorgen zu machen. Es ist erstmal völlig egal, wie die Reaktionen sind, hauptsache ich leiste meinen Teil. Deswegen heute 1-2 Approaches. Ist zwar wenig, aber tausendmal besser als alles, was ich bisher geschafft hab. Ich berichte heute Abend.