SouuL

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  1. Die wichtigste Frage sollte doch sein, ob du nur einen großen Freundeskreis oder auch wirklich richtig gute Freunde um dich herum hattest?
  2. Das ist immer noch ein weit verbreiteter Mythos. Mathe Vorkurse sind i.d.r nur dazu dazu, Erstis zu beruhigen. Ich sollte da auch hin, am Ende habe ich nichts davon behalten und bin gegangen. War am Ende trotzdem einer der besten Absolventen. Ich hätte an deiner Stelle lieber an deiner Selbstständigkeit experimentiert. Aber ein Studium ist trotzdem eine gute Sache, du genießt 5-6 Jahre absoluten Welpenschutz in der Gesellschaft und kannst echt machen was du willst. Falls dein Ziel ist, maximalen Erfolg rauszuholen, empfehle ich dir das ganze effizient anzugehen, auch wenn dein Gewissen am Anfang was anderes sagt und du übermotiviert in jeder Vorlesung sitzt. Du wirst nach einiger Zeit merken, dass die meisten Vorlesungen extrem wenig bringen. Wenn du Bock auf ein Thema hast und es richtig spannend ist, kannst du natürlich gerne hingehen, aber denk bloß nicht, dass die Vorlesung notwenidg ist um die Klausur abzuräumen. Stattdessen würde ich in den ersten Wochen kurz abchecken, welche Module gut dokumentiert sind (viele Altklausuren, Übungen und Lösungen alles online, etc) und nur in die Tutorien gehen. Danach wird dein Ziel sein, möglichst zügig die Grundlagen in den belegten Fächern anzueignen und so schnell es geht mit Altklausuren zu arbeiten. Je mehr Altklausuren du drauf hast desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Top Noten. Wenn du einmal diese Angewohnheit drin hast, hast du die wichtigste Fähigkeit bereits für ein BWL Studium in Deutschland erlernt: beliebigen Stoff zu verstehen, wiederkehrende Alghorithmen zu erfassen und anwenden. Die zweit wichtigste Fähigkeit wird es sein, die Top Studenten aus dem Jahrgang zu identifizieren und schnell eine gute Basis mit denen aufzubauen. Kommilitonin sind auf deinem Weg essentiell, wenn du die Zeit so angenehm und entspannt wie möglich gestalten wirst. Altklausuren vergleichen, wichtige Informationen "unter der Hand" zu bekommen, etc. Das ganze Universitätssystem hat zuviele Schlüpflöcher, diese muss man ausnutzen. Du scheinst gerade sehr motiviert zu sein, und ich will das auch nicht dämpfen, das ist etwas schönes, aber der Uni Alltag bringt dich schnell in den Alltagstrott hinein. Das Image der Universität ist längst nicht so Friede Freude Eierkuchen und stell dich auch auf unangenehme Dinge ein. Auf jeden Fall hast du die richtige Entscheidung zwischen Uni und FH getroffen, doch denk dran, jedes Studium hat auch richtig eklige Module. BWL ist rechnen, rechnen, rechnen. Je mehr du rechnest, desto besser wirst du. Für einen Masterplatz brauchst du an den guten Unis min. 1,x. Sonst biste raus und du kommst da auch nicht mit Wartezeit oder irgendwelchen Zirkustänzen so rein. Der Bachelor allein wird dich nicht an gute Stellen bringen, und mit zunehmender Zeit wird es für Bachelor-Absolventen auch nicht besser. Einzige Ausnahme ist, wenn du wirklich gute Kontakte aufgebaut hast. Dieser Tipp mag unkonventionell sein und in deinem aktuellen Zustand unvorstellbar, aber ein Semester dranzugängen und nur 4 Klausuren pro Semester zu schreiben statt 5 ist ein kleiner, aber im Ernstfall ein gewaltiger Unterschied, vor allem vor dem Hintergrund dass deine Mathekenntnisse einen neuen Anstrich brauchen.
  3. warum ist das so? ziehen wir die probleme nicht auch an?
  4. ich habe das Gefühl, dass mich das Leben gerade testet und ordentlich durchrüttelt. Ich hatte eine klare Vision was ich will und die habe ich immer noch. Aber in den letzten 3 Monaten bekomme ich einen Schlag in die Magengrube nach der anderen: meistens waren das auch nur kleinigkeiten im Alltag, X funktioniert nicht, Problem mit Y, oder auch größere angelegenheiten, aber ich habe das gefühl dass ich die ganze test von einer höheren macht getestet werde ob ich das, was ich anstrebe wirklich will oder ob ich bei herausforderungen schlapp mache. Die Schläge in die Magengrube kamen allerdings noch nie in einer so hohen frequenz auf. Immer wenn ich eine sache überwunden habe, kam die nächste. Ich weiß nicht ob ich so gebrainwashed bin von diesem ganzen quark den man so liest, oder ob das wirklich so ist. Natürlich sind herausforderungen gut, aber ist das wirklich der weg?
  5. Wenn du an Burnout denkst, ist er meist schon da. Du hattest ja in meinem Thread geschrieben, wie man seine Freiheit ausleben kann. Wenn du allerdings deinen Tag schon so krank durchstruktierst hast, ist das überhaupt nicht möglich. V.A. dass du deine kreativen Dinge zurückgestellst hast ist GIFT. Du lebst ja praktisch dann nur für für andere. Ich lese du bist 33. Das ist der Beginn der besten Jahre des Mannes. Wie sich Zeit anfühlt, hat in meinen Augen etwas damit zu tun, wie du die Tage fühlst und füllst. Wenn du den ganzen Tag Dinge tust, auf die du Bock hast, fühlt sich der Tag lang und ereignisreich ein. Hatte dazu mal ein Thread eröffnet "10-Tages Trip als Lifechanger". Dort haben sich 10 Tage so angefühlt wie 3 Monate mit den besten Freunden unterwegs zu sein. Warum hat sich das so angefühlt? Weil wir den ganzen Tag von 6 Uhr morgens bis 10 Uhr abends unterwegs waren. Fahrrad fahren, surfen, Padelboot, essen, Partys, Frauen abschleppen, bummeln, etc. Der Tag hat sich wie ein halbes Leben angefühlt, und das lag nur daran, weil wir gelebt haben. Du musst mehr Dinge tun, die dein Leben füllen, nicht die vorgeplant und strukturiert sind. Natürlich ist das in deinem Alter etwas schwieriger, dafür hast du auch andere, vielleicht bessere Voraussetzungen. DU MUSST Freizeit haben. DU MUSST Zeit für dich haben. Was willst du sonst tun, dein ganzes Leben lang totarbeiten bis dann gar nichts mehr geht? Schaufel dir Zeit frei, blockier dir die Zeit, sag du willst mehr Urlaub oder plan die Urlaube sorgfältig um mehr Dinge zu machen, wie diese Fahrradtouren mit deinem Kumpel. Sowas macht das Leben aus. Das Leben muss wie eine Praline schmecken, je öfter desto besser, und nicht wie ein trockener Keks aus der Dose der bröselt. Fang an NEIN zu sagen zu Dinge, die nicht so wichtig sind, delegier mehr. Vergiss ganz schnell den Gedanken, dass du im Urlaub jemanden ficken musst. Das wird sich nur 10 min lang gut anfühlen, wenn du Erfolg hast. Und wenn nicht hast du dir soviel Druck aufgebaut was zu klären, das das nicht im Ertrag steht. Ich hatte das auch mal, dieses Mindset ist völlig scheiße. Konzentrier dich darauf zu entspannen, fang an zu meditieren, stelle die richtigen Frage. Am Ende wirst du nicht die Antwort finden, aber deine Fragen werden sich anders anfühlen und du wirst anfangen anders an das Thema anzugehen.
  6. Danke für deinen Beitrag, ich finde das genauso wie du. Der Körper gibt uns bereits alles mit, um uns zu heilen. Meine Ängste waren auch keine "klassichen" Ängste, es war eher eine Furcht davor, nicht für die Arbeit entlohnt zu werden. Allerdings sind diese nach 2 Wochen zurückgegangen, und ich fühle mich wieder wie vorher. Im Nachhinein betrachtet waren diese 2 Monate echt besser als ich gedacht habe. Vor allem aufgrund der Tatsache dass ich dadurch mehrere Fähigkeiten erlernt habe, mit denen ich vorher massiv zu kämpfen hatte: 1. Effizienz: Ich war was uni kram angeht immer sehr ineffizient, jetzt weiß ich es wie ich mein Ziel erreiche ,auch wenn wenig Zeit ist 2. Belastbarkeit: Wie fühlt es sich an, wenn man WIRKLICH alles gibt. 3. Disziplin nicht bei "schönen Dingen", sondern Dingen auf die man einfach kein Bock hat und sich einfach durchbeißen muss und die oben drauf noch schwer sind. Das einzige was mich zurzeit beschäftigt sind diese dummen Aussagen von meinem Dermatlogen. Sonst habe ich auch keine Komplexe noch irgendwelche psychologischen Probleme. Aber wenn man etwas nicht beeinflussen kann macht mich das schon manchmal rasend.
  7. Um hier nochmal auf das Thema zurückzukommen: Ich habe mich physich ganz gut erholt und war bei allen Docs, alle Werte waren top. Gestern war ich dann beim Dermatologen und die hat keine 10 Sek auf meine Haare geschaut, meinte dann ich habe an einer bestimmten Stelle weniger Haare und hat mir dann Minoxidil Schaum aufgeschrieben. Alle Fragen die ich ihr gestellt habe diesbezüglich hat sie komplett falsch beantwortet (hatte das mal in der Uni). Hab jetzt nen anderen Termin vereinbart bei nem anderen Doc in 2 Wochen. Gespräch hat keine 2min gedauert und sie meinte das wäre genetisch und Stress kann keine Ursache sein. Was sind das für Ärzte
  8. Nimm dir Urlaub und Probier es aus, allerdings wirst du dann merken dass Frauen nie die Lösung des Problems sind, und du deine Probleme auch nicht durch Frauen lösen wirst. Frauen sind Belohnungen für gemeisterte Existenzen und selbst wenn du auf kurz oder lang Erfolge haben wirst, wirst du dein Problem nicht löst. Dein Problem besteht darin, dass du zu weit von deinem Idealbild entfernt bist weil du zuviel von Dingen quatschst, die mit Arsch hochkriegen zusammenhängen. Je weiter du von deinem Idealbild entfernt bist, desto stärker werden die psychischen Probleme mit dem Selbstbild und dann entsteht auch sowas wie Depersonalisation. Deine Aufgabe ist es ein idealbild von dir zu entwerfen, so wie du gerne sein willst und jede Handlung die dich zu dieser Person macht, wird dein Problem Stück für Stück lösen. Das ist ein langer Prozess und 3 Wochen Bootcamp ist zu wenig. Wenn du allerdings Urlaub brauchst, nimm ihn dir. Du musst dir aber bewusst machen, dass du alleine verantwortlich bist für dein Leben und dein Problem und es wird keiner kommen irgendwann der dich rettet und Frauen sind gewiss keine Königsdisziplin der Konfrontation
  9. Ich hatte eine Zeit lange auch eine Phase wo ich richtig Scheiße fressen wollte: kalt duschen, 48 h Fasten, 18h Arbeit pro Tag x7, Meditation, extra Sachen gemacht die total unangenehm waren. Ich habe 3 Monate kalt geduscht, jeden Tag, mindestens 3 Minuten, Wechselduschen, nur kalt geduscht, mal warm angefangen und dann komplett, mal komplett kalt. Mir ist aufgefallen, dass mir alltägliche Herausforderungen deutlich leichter fallen und in Kombination mit Meditation doch ein trance-artiger Zustand über eine sehr lange Zeitperiode entstehen kann. D.h. man fühlt sich sehr stark in der Gegenwart weil man sich beim kalt duschen auch bevor man mit dem kalten Wasser konfrontiert wird, stückweit konzentriert. Ich hatte nach 2 Wochen dann überhaupt kein Problem und mir ist aufgefallen, dass ich ab dem 1. mal ständig lachen musste beim kalt Duschen. Heute ist es für mich keine Herausforderung, es ist etwas ganz normales. Langfristig bin ich dem aber skeptisch eingestellt. Ich würde sogar sagen, dass die Kälte im Körper Stress erzeugt und nicht reduziert. Der Gewöhnungseffekt tritt nur für die Handlung, nicht für die Kälte an sich ein, dafür sind wir zu lange normalen Temperaturen ausgesetzt. Ich habe damit jetzt aufgehört, weil ich der Gewöhnungseffekt eingetreten ist und ich davon keinen großen Benefit mehr sehe. Am Ende des Tages muss man sich fragen wozu man das macht. GIbt ja schon seit langer Zeit ne Bewegung auf Twitter in der Szene von Entrepreneurship verbunden mit Morning Routine, Abend Routine und den ganzen Quark. Da gehts ja meist um Erfolg, aber im Endeffekt muss der Shit erledigt werden, und ob du vorher kalt geduscht hast oder nicht steht dann auf dem ganz anderen Papier.
  10. Wenn du wichtige Aufgaben vor dir hast, konzentriere dich auf eine Sache. Das da mal das Sozialleben darunter leidet ist völlig normal ,was glaubst du wie es später an der Uni aussieht. Da siehst du in der Klausurenphase manche Leute 3 Wochen gar nicht.
  11. @Helmut Nun, ich finde das eine bedingt auch hier wiederrum das eine. Wenn du finanziell frei bist, ist deine Freiheit auch in allen anderen Bereichen frei. Geld und Reichweite sind die Währungen der Gegenwart und der Zukunft. Wenn ich finanziell frei bin, kann ich auch mein Leben frei gestalten. Das eine bedingt das andere, Ursache-Wirkung. Du hast Recht. Ich kann zu jedem Moment entscheiden, wer ich bin, wann ich was mache und ob ich es mache. Da stimme ich dir zu 100% zu. Aber wenn ich morgen eine Yacht miete, und alle meine Kumpels einlade, bin ich morgen pleite. Versteht du was ich meine? Mir geht es hierbei aber nicht um ne geile Karre, oder den Designer-Anzug. Es geht um die Möglichkeit. Du bist frei, wenn du dich jederzeit dagegen entscheiden könntest. Das mag man sich schönreden. Bist du aber wirklich aus freiem Wille am Schreibtisch? Frag dich mal eine Sache: Was würdest du tun, wenn Geld in deinem Leben keine Rolle spielen würde. Würdest du dann das selbe machen, wie gestern und heute? Falls du diese Frage mit JA beantworten kannst, dann bist du frei. Wenn dein Motiv durch Geld fremdgesteuert wird, bist du nur pseudo-frei. Ich halte es für erstrebenswert meinen Tag so zu gestalten, als wenn Geld gar nicht erst in meinen Überlegungen eine Rolle spielt. Das ist ein Idealzustand. Wenn du das auch tun würdest, selbst wenn du stinkreich wärest. Beispiel: Wenn ich morgen eine Milliarde Euro von Musk und Zuckerberg bekäme, sprich für immer finanziell frei wäre, dann würde ich morgens trotzdem meinen Milchkaffee trinken , ins Gym fahren und dort alles geben, nachhause kommen, meine Lieblingsjogginghose anziehen, paar Bücher lesen das Gelernte umsetzen, mich abends mit den Jungs treffen zum Abendessen und danach ne Dame mitnehmen. Daran würde sich überhaupts nichts ändern. Ich kämen nicht auf die Idee jetzt plötzlich nen Maserati zu fahren, in Gin zu baden und mir 20 Luxusuhren zu kaufen. Ich würde höchstens mal mir ein paar neue T-Shirts kaufen und meine Urlaube wären statt 4 Sterne nunmal 5 Sterne und ich würde alle Freunde einladen. Das sind marginale Änderungen. Es ist kein kompletter Lebenswandel. Die Grundtätigkeiten bleiben die gleichen. Alle Tätigkeiten laufen auf ein Ziel hinaus: mehr "me-Time", heute etwas besser zu sein als gestern und Zeit mit den besten Menschen um einen herum. Thats it. Ich bin minimalistisch geprägt, ich weiß nicht ob das so übertragbar ist. Ich finde aber eine kapitalistische Lebensweise sehr belastend und sehr anstrengend. Ich hasse übertrieben Konsum. Ich mag sogar keine Geschenke, die mir keinen Nutzen versprechen. Weil Mehrkonsum von Dingen, die ich nicht benötige Zeit für Wartung und Kosten für Aufbewahrung erzeugen. Ich habe lieber 5 absolute Lieblingshosen, als 50 paar Designerhosen. Ich habe lieber eine 1-2 Lieblingsuhren, also 5 APs, 5 Rolex und 5 Breitlings. Ich habe lieber MEIN Lieblingsauto, als 3 Wagen im Fuhrpark. Ich habe lieber ein Basic-T-Shirt als 5 Werbebanner-Shirts von Gucci. Es geht darum, dass Handlungen frei sind von übergeordneten Motiven wie Geld. Dann bist du frei. Geld öffnet die Tür dazu. Morgens aufzustehen, mein zerrissenes Vintage-T-Shirt anzuziehen und ins Lieblingscafe zu gehen ist für mich Freiheit. Abends spontan ein Flug zum Kumpel nach Barcelona und am nächsten Abend wieder zurück zu fliegen. Das ist Freiheit. In den Supermarkt zu gehen und das zu kaufen was du willst - das ist Freiheit. Wenn dein Kumpel sagt, "lass morgen Fallschirmspringen" - Tasche packen und losfahren - das ist Freiheit. Jeden Morgen meinem eigenen Biorhytmus zu folgen - aufstehen und Schlafengehen wann man will. Das ist Freiheit. Anderen Menschen etwas zurückzugeben, weil man durch Geld Einfluss ausüben kann. Das ist für mich Freiheit. Nicht vorher dem Chef bescheid sagen und um einen freien Tag zu betteln. Nicht um 8 Uhr morgens im Stau zu stehen in einem Range Rover, den mach sich mit nem Kredit finanziert in einem unbequemen Designer-Anzug. Das ist für mich keine Freiheit. Irgendwas zu machen, weil ich es "muss", sondern weil ich es WILL. @Orangutan Zu deiner Frage: Es ist nicht verkehrt sich irgendwo einzulesen, wo man eher wenig Ahnung von hat. Aber das muss man differenziert machen. Ich befolge zwei Prämissen, wenn ich etwas mache. A) Bringt es mich irgendwie weiter in meinem Leben? Falls ja, dann lese ich es. B) Löst es irgendein Problem? Dann lies es nach. Wenn du diese Fragen mit nein beantwortest und es eigentlich gar nichts bringt, würde ich es lassen. Viele Theorien sind völlig veraltet und nutzslos für unsere Gesellschaft. Wenn es dich nicht juckt, würde ich es auch sein lassen und mir nur so komprimierte Werke kaufen wo die Grundideen zusammengefasst werden - das reicht. Da gibts so ein Buch für 30 Euro, das heißt glaub ich "Das Philosophie Buch". Ich picke mir nur die Theorien raus, die mich im Umgang mit mir und mit meinen MItmenschen verbessern, weil mir das Freude bereitet, nicht weil ich irgendeinen Plan schmiede. Genauso wie mit Nachrichten. Nachrichten anzugucken bringt in den meisten Fällen überhaupt nichts. Sie sind meistens weder richtig, noch wahr und erzeugen negative Emotionen. Das eigentliche Problem an Nachrichten ist aber, dass sie kaum einen Einfluss auf dich ausüben. Die erfolgreichsten Menschen die ich kenne, die haben weder ne Röhre stehen, lesen kaum Zeitung/Nachrichten und sind sowieso nur auf ihre Ziele fokussiert. Ausnahme ist nur, wenn Großereignisse Einfluss auf ihre Tätigkeiten haben. Das man sich irgendwas zurecht reimt kann natürlich schon irgendwann der Fall sein. Allerdings lebe ich nicht in einer Blase, gehe sehr kritisch mit neuen Informationen um und hinterfrage mich auch selber, ob das was ich tu richtig ist für mich. Ich fahre auch total auf Kritik ab und mir macht das persönlich nichts. Ich habe auch kein Problem damit wenn mich jemand kritisiert. Deshalb sehe ich die Gefahr so nicht. Naja das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt da so ein Konzept, das nennt sich das Gegenteilkonzept. Wenn du das tust, was alle anderen machen, ist es meistens das Falsche. Je mehr gegenteiliges du machst, desto stärker weichen die Ergebnisse von der Gesellschaft ab. In meinem jetzigen Alter kann ich mir das nicht so recht vorstellen so ne dumpfe Lohnarbeit nachzugehen und dann 2 x im Jahr Urlaub zu machen. Vielleicht läuft es später darauf hinaus, und ich find die Idee plötzlich total geil. Alles kann sein. Vielleicht lerne ihc morgen meine Traumfrau und krieg Bock auf Kinder und Haus und dann die sichere Schiene. Wer soll das wissen? Ich weiß nur, was ich jetzt will und was ich genau dafür tun muss um XYZ zu erreichen. Mehr kann ich zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht sagen, woher auch? Ich wollte vor 3 Monaten noch meine Ferien mit Praktika und Ferienjobs vollballern, jetzt sehen wir ja wie sich das verändert hat.
  12. @TriiaZ @OrangUtan Das driftet total vorbei und ich sage euch gerne, dass das Ziel ein High Performer mit 75k im Monat nicht mein Ziel ist (da bleibt übrigens auch nicht mehr viel als 3500 übrig zwecks goldene Grenze der Versicherungsausgaben, Stichwort:Beitragsbemessungsgrenze). Ich habe hier ein Consulting-Angebot vorliegen von einer Top20 Beratung. Ich weiß dass es dort viel schlimmer wird. Ich weiß dass es mir ans Zahnfleisch gehen wird. Deswegen habe ich diesen Plan auch gecancelt. Ich habe gesagt, dass mein Freundeskreis aus angehenden Akademikern besteht, ich habe aber in keinem Wort gesagt, dass ich hier ne 1A Karriere vorlegen möchte, um die Erwartungen meines Umfeldes gerecht zu werden, nen haufen Kohle zu scheffeln, aber am Ende des Tages dann in so ne depressive Phase reinrutsche weil ich nix mehr mache außer arbeiten. HELL NO! Ich stimme da zu 100%, das habe ich weiter oben auch angedeutet. Leider wird das hier alles missinterpretiert, das ich auf der Suche nach der Hochglanzkarriere bin. Das war nicht meine Intention. @Helmut Ok, ich muss mich irgendwo total falsch ausgedrückt haben, dass das SO rübergekommen ist. Überhaupt nicht. Ich bin ein Mensch, ohne Freunde und Familie ist das alles überhaupt nichts wert. Carl Gustav Jung schreibt: Der Mensch ist ein Werden. Es ist das einzige Lebewesen das sich Selbst als ein Selbst entwirft. Mein Ziel ist es meinen Lebensentwurf fertigzustellen - je mehr ich davon eher schaffe, desto glücklicher macht es mich. Je besser ICH werde, desto besser kann ich anderen helfen. Ich bin auf meinem Weg aber ständig auf Menschen angewiesen, die mich unterstützen. Nicht immer, aber oft. Ich weiß, dass ich die meisten Dinge auch allein schaffen kann, aber im Team schaffe ich sie viel schneller und besser. Was habe ich davon, wenn ich Erfolg habe, aber niemanden, mit dem ich ihn feiern kann? Das ist der Ursprungsgedanke des Kollektivs, dass wir das gemeinscham schaffen und am Ende gemeinsam auf dem Boot sitzen und darauf den Pina Colada anstoßen. Die Aussage die ich meinte in diesem Kontext ist die, dass ich im Berufsleben mein Herr sein möchte. Das ich selber bestimmen kann, wann ich was mache und wer was machen muss. Das ist mein Antrieb, nicht dass ich der Unantastbare bin. Sollte ein schwieriger Kunde kommen, dann werden auch seine Wünsche erfüllt, unabhängig wie skurill sie erscheinen. Dann kümmert sich nunmal das ganze Team drum-, so salopp gesagt.
  13. @TriiaZ siehe o.g. Post. Das sollte überhaupt nicht abwertend gemeint sein. Jeder der schon im Beruf seit mehreren Jahren arbeitet, hat mehr für die Gesellschaft geleistet als ein Student. Das ist richtig. Das man eigentlich nur ein Pups ist nach dem Studium höre ich auch öfter. Damit sollte einfach eine Korrelation zwischen Freundeskreis und akademischer Status gemeint sein. Aber es ist nunmal nicht von der Hand zu weisen, dass Gleichgesinnte unter sich sind. Wenn ich gerne den ganzen Tag über Persönlichkeitsentwicklung und über Strategien im eCommerce rede, dann guckt mich der Mechatroniker nur blöd an. Versteht du was ich meine? @tonystark vielen Dank für die Tipps, ich denke es ist der Situation auch nicht angemessen sich jetzt psychologische Beratung zu unterziehen. Ich berichte was die Docs sagen. @OrangUtan alles was ich hier schreibe entspricht der Wahrheit und ich habe keine Interesse daran hier irgendwas vorzuspielen sondern bin hier weil ich ehrliche Kritik und Ratschläge erhoffe. Ich habe nichts davon etwas anders darzustellen. Es war aber auch nie die Rede davon, direkt nach dem Studium zu arbeiten, das war auch nie in meinem Interesse. Mein Semester fing im April an, zumindest fingen da die Vorlesungen an und "Regelstudienzeit" ist hier in der Umgebung zumindest kein Grund für eine Zulassung zum Masterstudium sondern lediglich die Note zählt. Rest ergänze ich später.
  14. @Helmut Jeden morgen das zu tun, worauf ich Lust hab, wo ich Lust habe und mit wem ich Lust habe. Es sollten keine Restriktionen vorliegen, die ich beeinflussen könnte. Ich habe hierzu mal einen Thread verfasst, wie ein 10 Tages Trip mein Leben verändert hat. Zusammengefasst: dort habe ich in 10 Tagen mit Gleichgesinnten die geilsten 10 Tage meines Lebens verbracht: von Surfen, geiles Essen am Meer, Rooftop-Partys, viele Frauen und viel Spaß. Ich sage nicht, dass ich das mein ganzes Leben lang machen will, aber deutlich öfters. In dieser Zeit habe ich im Kollektiv also mit Gleichgesinnten auf der selben Wellenlänge eine unglaublich geile Zeit erlebt und war permanent im JETZT. So hat das Leben geschmeckt wie eine Praline. Das sollte hier keine Grundssatzdiskussion über Mechatroniker und Friseure werden und war überhaupt nicht abwertend ggn genannte Berufsgruppen gemeint, das sollte nur darstellen, dass mein Freundeskreis nun eher aus angehenden Akademikern besteht. Nicht mehr nicht weniger - ich verstehe auch nicht so recht was das mit dem Problem zu tun hat? Es war überhaupt nicht notwendig das, was andere in 1 Jahr eledigt haben, in 3 Monaten zu machen. Aber es hat sich so ergeben, dass ich die Möglichkeit dazu hatte. Ehrlich gesagt wollte ich es mir selber nochmal beweisen, dass ich auch solche Aufgaben bewältigen kann, weil kalt duschen mich irgendwann nicht herausgefordert hat, so "grob gesagt". Ich wollte mein Studium einfach eher fertig bekommen und mich dann eine längere Zeit auf meine eigenen Ziele fokussieren, anstatt noch nebenbei am Studium herumzuwerkeln. Im Endeffekt sind es 2 Monate mehr die ich gewonnen habe. Nicht mehr nicht weniger. Ich hatte aber schon meine Zulassung für mein nächstes Studium und ich wollte nicht in den 2. Versuch gehen, bzw. zum letzten Prüfungstermin um sicherzugehen, dass ich das auf der Zielgerade doch nicht verbocke. Deshalb habe ich alles "eher" erledigen wollen, weil der Masterstudiengang zulassungsbeschränkt ist und deutschlandweit nur 30 Personen pro Jahr genommen werden. Das war mein Ziel. Thailand war ein Beispiel. Es geht darum unabhängig zu sein, das schafft man heutzutage aber nur auf der Grundlage einer finanziellen Basis. Ergibt sich das eine nicht aus dem anderen? Studium ist ja nur der Mittel zum Zweck, genauso wie Geld nur ein Mittel zur Freiheit sein kann. Für mich ist jeder Job, der mich täglich besser macht und niemand mir das sagen hat ein Job den ich liebe. Möglicherweise gibt "diesen" noch gar nicht, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht, darüber kann ich frühstenes in paar Monaten eine Aussage machen. Meine Opferhaltung ergibt sich weniger aus der Defensive heraus, sondern weil ich damit zum Ausdruck bringen möchte, dass das Studium eine coole Sache sein kann, aber nunmal nicht alles so cool ist. Es gibt kaum etwas besseres für mich als Kritik und provokante Fragen. Ich habe damit überhaupt kein Problem, bitte mehr und mehr davon. Ich gehe gerne so deep es geht. Falls ich einzelne Fragen falsch verstanden habe oder du auf etwas anderes hinaus wolltest, sag bitte bescheid. Ich neige zu verbissener Disziplin, weil ich das Gefühl habe, mein Potential nicht auszuschöpfen. Weil ich in einer Generation aufgewachsen bin mit einer unendlichen Informationsflut, und wo das Herauspicken der richtigen Informationen ein Sprung durch einen brennenden Ring gleicht. In meinen Augen macht es aber einen Unterschied, an Dingen zu arbeiten, die einem auf den Tisch geklatscht worden sind (Uni in einigen Situationen) oder wenn man sich die Dinge aussucht. Ich kann zumindest jetzt garantieren, dass ich für Dinge, die ich nicht selbst bestimmt habe nicht mehr so aufopfern werde.