Dreamcatcher

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  1. Hi ray of light, JA! Geil, oder? Noch faszinierender als diese Tatsache an sich, finde ich es, diese Dinge wahrzunehmen und zu beobachten. Alleine schon dewegen wird es dann unmöglich, sich in der Gegenwart von Menschen zu langweilen. Dich selbst zu finden, bedeutet in meinen Augen nicht, dir "einen eigenen Style zusammenzubasteln." Denn schau: Egal wie fleissig du an deiner Persönlichkeit wie mit Legosteinen herumbastelst, alle diese Legeosteine sind noch immer nicht du selbst. Sie sind fremd, du hast sie dir nur von anderen geborgt. Alles was du getan hast ist dir dann etwas abzuschauen von jemand anderem, und es dir dann anzueignen, es dein Eigen zu nennen. Zurecht hast du deshalb das Feeling, damit einem Chameläon zu gleichen. Denn tatsächlich ist dieser Vergleich sehr treffend: Auch ein Chamäleon passt seine Farben je nach seiner Umgebung, Freund oder Feind an. Ich habe jetzt nicht das Bedürfnis, dir das Ganze vollständig ausreden zu wollen. Denn solche Anpassung und das "Abfärben" anderer Menschen auf uns können wir gar nicht verhindern, es gehört quasi zu unserer Natur. Bis zu einem gewissen Grad. Die Frage ist doch: Macht es Sinn, sich selbst darin zu suchen? Kann es sein, dass das was ich bin in dem verborgen liegt, was ich mir von anderen Menschen abgeschaut und geborgt habe? Vielleicht stellt sich dir jetzt die Frage: Was davon bin denn dann aber ich? Möglicherweise hast du manchmal da Gefühl, nicht ganz "du selbst zu sein" - du siehst diese selbst auferlegten Masken, und kannst dich ihrer gleichzeitig nicht entledigen. Sie sind alle so verschieden, und du verwendest sie je nach Situation und je nach Gegenüber. Was dann aber fehlt, ist das Gefühl authentisch zu sein, das Gefühl "du zu sein". Ist es nicht so? Und genau dann entsteht das von dir beschriebene Verlangen nach "der einen festen Persönlichkeit". Es ist quasi die Suche nach der einen Maske, die dich ausmacht, und die nur dir gehört, die nicht von jemand anderem geborgt ist. Doch gibt es soetwas überhaupt? Und wenn ja, woran erkenne ich es, dass ich endlich "ich bin"? Es wird dich vielleicht wundern, doch gerade die "gefestigten Persönlichkeiten" sind ebenso Kopien ihrer Vorbilder. Ihre Masken sind einfach etwas stabiler, sie sehen authentischer aus, gefestigter, doch sie sind nicht wirklich autentisch. Aus meiner Sicht kann keine einzige Maske autentisch sein, eine Maske bleibt eine Maske. Und der Eindruck täuscht: Meiner Erfahrung nach haben gerade diejenigen Menschen, die meinen "eine feste Persönlichkeit zu haben", die meisten inneren Auseinandersetzungen mit ihrer eigenen Persönlichkeit. Denn eine feste Persönichkeit will ständig beschützt werden, sie muss sich behaupten und muss demonstrieren, dass sie ja schließlich fest ist, dass sie "vollendet ist". Wie du siehst, haben die festen Persönlichkeiten genau das selbe Problem wie die noch nicht gefestigten Prersönlichkeiten, diejenigen, die noch "auf der Suche sind". Auch sie fühlen sich nicht authentisch, auch sie sind ständig mit der Persönlichkeit beschäftigt: Vielleicht nicht damit sie zu suchen, dafür aber damit, sie zu beweisen und zu behaupten. Sie mögen nach außen hin selbstbewusster erscheinen, doch sie haben innerlich noch genausoviele Kämpfe auszutragen, sie haben das selbe Gefühl - das Gefühl irgendwie "nicht sie selbst zu sein, nicht echt zu sein". Was das angeht, sind sie keinen Schritt weitergekommen, auch wenn sie sich jetzt in manchen Situationen etwas besser durchsetzen können. Was bleibt also zu tun? Worauf will ich hinaus, magst du dich jetzt vielleicht fragen. Zunächst einmal möchte ich dich auf das Dilemma mit der Persönlichkeitssuche aufmerksam machen, auf die Unechtheit aller Masken. Das ist meiner Ansicht nach der wichtigste Punkt um sich einer ganz neuen Idee zu öffnen. Einer Idee, die fernab von der ganzen Selbstdefinition und Persönlichkeitsproblematik ist. Meine Idee hat nichts mit Persönlichkeitssuche zu tun, sie geht in eine vollkommen andere Richtung. Sie beschäftgt sich genauer gesagt überhaupt nicht mit der Persönlichkeit, sondern bloß mit der Authentizität an sich. Authentisch sein, ohne die eigene Persönlichkeit zu definieren, geht das überhaupt? Aber ja! Nicht nur das: Ich behaupte sogar, dass echte Authentiizizät überhaupt erst dann entsteht, wenn du damit aufhörst dich selbst zu definieren. Mir ist bewusst dass das für manchen ein völlig neuer Gedanke sein mag, der in die genau umgekehrte Richtung zielt, als viele Menschen denken. Meistens ist nämlich die Rede von einer "authentischen Persönlichkeit". Ich sage aber: Es ist niemals die Persönlichkeit die wirklich authentisch ist, sondern es ist stets nur die Ausstrahlung, es sind die Bewegungen eines Menschen, es ist sein Tonfall und sein Lächeln, es ist seine Kreativität und seine Intuition, es ist seine Spontanität, undendliche Dinge ließen sich hier aufzählen! Unendlich sind diese Dinge deshalb, weil sie genau dann nicht mehr authetitsch wären, wenn du sie meinst bereits vollkommen beschrieben zu haben. Dann hast du nur wieder eine weitere Definition erschaffen, etwas Starres und Festes. Doch Authentisch-Sein ist weder starr noch fest, es ist etwas fliießendes, und es lässt sich niemals mit Worten einfangen. Es lässt sich nicht definieren, so wie sich eine Persönlichkeit definieren lässt. Tatsache ist: Diese besonderen Ausdrücke eines Menschen, die uns als authentisch vorkommen, sind nicht Ausdruck seiner Persönlichkeit. Ganz im Gegenteil; Sie kommen erst dann wirklich zum Vorschein, wenn ein Mensch sich für einige Augenblicke, oder vielleicht gar für einen längeren Zeitraum, davon löst seine Persönlichkeit beweisen und definieren zu wollen. Das also, was wir als "authentische Persönlichkeit" bezeichnen, existiert in meinen Augen überhaupt nicht. EIne Persönlichkeit ist niemals autentisch. Sondern, ich würde es eher so beschreiben: Unter der Oberfläche dessen, was wir Persönlichkeit nennen, liegt dein authentisches Wesen verborgen. DIe Persönlichkeit, eine Ansammlung von all den konditionierten Masken, Verhaltensweisen etc. etc, ist wie eine Eisschicht, die das Meer deiner Authetizität verdeckt. Kann das wirklich sein? Kann es sein, dass du unter der Oberfläche deiner Persönlichkeit bereits vollkommen authetisch BIST? Bereits vollkommen du selbst bist, abseits von jeglicher Definition? Und dass all diese Selbstdefinitionen genau das Gegenteil von dem bewirken, als das was du damit beabsichtigst? Dass sie nämlich dich genau davon ablenken, dich freu ausleben und ausdrücken zu können, und dass sie die "Unechtheit" überhaupt erst ins Spiel bringen? Ich kann es dir nicht sagen, finde es heraus! Wie fühlen sich denn die Momente an für dich, wenn es dir egal ist wie du bei anderen ankommst? Wie fühlt es sich an, sich völlig frei auszurücken, ohne sich anzupassen, ohne die meiste Zeit darüber nachzusinnen, wie wohl die Reaktion deiner Umgebung auf deine "Persönlichkeit" sein mag? Oder wie ist es für dich, wenigstens für ein paar Tage auf all die Persönlichkeitssuche zu verzichten? Mache dies einmal als Experiment, nehme dir in diesen paar Tagen vor, einfach zu sein, ohne sich zu definieren. Und auch ohne in Gedanken das zu definieren, was andere über dich definieren könnten. (so verrückt sich dieser Satz anhört, das ist für viele Normalzustand.) Mache doch einmal diesen Versuch: Lasse dich sebst einfach zu, lasse dich sein. Lebe und drücke dich aus, mache deine Erfahrungen ohne jeglichen Widerstand und inneres Herumwerkeln an "deiner Person". Gebe dabei all deine Suche nach einer Persönlichkeit auf, Und das allerwichtigste ist: Beobachte es. Beobachte dich selbst dabei, wie es dir damit geht. Schließlich möchtest du mögliche Veränderungen bemerken, und nicht alles verpassen. Noch eine Anmerkung: Solltest du währenddessen konditionierte Verhaltensweisen bei dir beobachten, die nicht von dir selbst stammen sondern die du von jemand anderem übernommen hast, so ist das in Ordnung. Beobachte sie einfach, lasse auch diese einfach zu. Tappe nicht in Folgende Falle: Sobald du in einen inneren Dialog über diese fremden Verhaltensweisen verfällst ("Das bin nicht ich! Das war jetzt unauthentisch!" etc.), sobald du innerlich darüber diskutierst, bist du schon wieder dabei, dich selbst zu definieren. Dann bist du aus der Übung raus. Statdessen: Beobachte diese Verhaltendweisen einfach nur bei dir selbst. Es ist ok dass sie da sind. Aber schaue dir sie genau an, ohne innerlich darüber mit dir selbst zu debattieren. Dann wirst du sehen, dass sie sich mit der Zeit zunehmend wie von selbst auflösen, das alleinige Beobachten und Bermerken deinerseits reicht ersteinmal völlig aus. Viel Spaß damit! Ergänzend zu diesem Beitrag empfehle ich dir, dir folgenden etwas älteren Beitrag von mir durchzulesen: http://www.pickupfor...-wirklich-bist/ Viele Grüße, alles liebe, DC
  2. Präsent zu sein bedeutet ja nicht, "an die Gegenwart zu denken". Dies ist aus meiner Sicht auch überhaupt nicht möglich - da jeder Gedanke sich ausnahmslos auf eine selbst konstruierte Zeit bezieht. Selbst wenn du meinst dass du an den gegenwärtigen Moment denkst, ist er schon wieder vorüber. Die Gegenwart fließt und verändert ständig ihre Form. Sobald du versuchst an sie zu denken, versuchst du ihr eine starre und feste Form zu geben, du konstruierst an ihr herum. In Wirklichkeit ist sie aber schon längst weitergeflossen und hat sich verändert, sie verändert sich ja ständig und fortwährend. Deshalb ist das Jetzt gedanklich überhaupt nicht greifbar: EIn Gedanke kann niemals den Fluss des Lebens greifen. Dieser Fluss wartet niemals darauf, dass du ihn im Kopf fertig beschrieben hast. Er ist schon längst wieder weitergeflossen, denn er fließt ständig. Das Jetzt wahrzunehmen und sich mit ihm zu verbinden geschieht vielmehr durch deine Aufmerksamkeit. Beobachte, spüre und schaue wachsam alles an, was jetzt gerade ist. Wenn die Gedanken kommen, und die Stimme in deinem Kopf erklingt, dann ist sie genauso Teil des Jetzt, und kann genauso aufmerksam beobachtet werden. Frage: Kannst du an eine andere Zeit denken und trotzdem im Jetzt sein? Schau, erstens: Du denkst IMMER an eine "andere Zeit". Denn gedanklich ist das Jetzt nicht greifbar. Und zweitens: Du bist IMMER im Jetzt, und dies wird sich niemals ändern. Es ist also eine Frage der Wahrnehmung: Bist du in der Lage das Jetzt wahrzunehmen, wohlwissend, dass dies keine gedankliche Aufgabe ist? Alles was du dafür zu tun hast ist zu spüren und zu schauen, versuche es nicht festzuhalten und in einen Gedanken zu pressen. Nehme vielmehr wahr, dass deine Gedanken wie alles andere bloß auch ein Teil der Gegenwart sind. Eine zweite Frage lautet: Kann ich an eine andere Zeit denken, und mir z.B. Ziele setzen, und dabei dennoch präsent bleiben? Meine Erfahrung lautet: Ja, das ist möglich. Es ist genauso möglich wie du deinen Körper spüren kannst, und gleichzeitig Gedanken haben kannst. Es schließt sich nicht aus. Der ganze "Trick" ist also, nicht deine gesamte Aufmerksamkeit in den Gedanken versinken zu lassen, sondern stets den Teil davon auf dem jetzigen Moment ruhen zu lassen, und sei es für den Anfang nur auf deinem Körper. Das kann trainiert werden. Hilfreich ist es z.B. auch, deine inneren Widerstände aufzulösen, die dich daran hindern deine Sinne der Gegenwart zu schenken, Zu den Zielen: Das Thema "Ziele und Präsenz" ist ein Großes. Ich möchte dir einmal Folgendes mit auf den Weg geben: Ihre Planung, Verwirklichung und Erreichung kann nur in der Gegenwart stattfinden. Ziele sind deshalb sehr eng mit deiner Präsenz verknüpft Je weiter ihre Verwirklichung voranschreitet, desto eher wird dir auffallen, dass im Bezug auf deine Ziele das Erleben deiner Ziele anstelle deiner Gedanken an sie tritt. Hier kooperiert der Verstand gewissermaßen mit deiner Präsenz
  3. Hallo lieber elCrescendo, vielen Dank für dein Lob, ich weiß das sehr zu schätzen. Da dein Beitrag recht lang ist, zitiere ich ihn hier nicht nocheinmal, sondern poste einfach den Link dazu: http://www.pickupfor...ost__p__1145687 Du hattest in deinem Leben ein sehr einschneidendes Erlebnis, das dich sicherlich verändert und geprägt hat. Einen Teil dieser Veränderungen hast du hier dargestellt. Allerdings fehlt auch ein ganz wesentlicher Teil, der mich an dieser Stelle interessiert. Deshalb folgende Fragen an dich: Welchen positiven Nutzen hatte für dich dieses Erlebnis, das vor drei Jahren geschehen ist? Was genau hast du daraus gelernt, das für dich nützlich ist? Und weshalb kannst du dafür dankbar sein, dass du diese Erfahrung gemacht hast? Ich würde mich freuen, wenn du hier nochmal ansetzt und dir diese Dinge bewusst machst, Dann beschriebst du noch einige andere spezielle Punkte, auf die ich noch ein wenig eingehen möchte. 1) Du möchtest gerne wieder viele Frauen kennenlernen, bist aber nicht mehr in der Lage, an den Wochenenden in die Clubs zu gehen wie früher. Schau: Nur weil du glaubst dass du in Clubs gehen müsstest um viele Frauen kennenzulernen, heißt es ja noch lange nicht, dass du nicht auch woanders Frauen kennenlernen kannst, ist es nicht so? Meine Frage an dich lautet hier: Welche anderen Möglichkeiten fallen dir ein, wo du sonst noch viele Frauen kennenlernen und verführen könntest? Nenne mir bitte mindestens drei weitere Möglichkeiten. 2) Du bemerkst, dass du zu häufig deinen Selbstwert über andere Menschen definierst. Du machst dir viele Gedanken darüber, wie sie auf deine besonderen Verhaltensweisen reagieren könnten, die du seit deiner Erfahrung vor drei Jahren entwickelt hast (Nuscheln, Langsam-Sein etc.) Hinter dem Bezug des Selbstwertes auf die Reaktionen anderer Menschen steht meiner Auffassung nach etwas ganz Bestimmtes, das mit deiner Wahrnehmung zu tun hat. Es ist eine Art Wahrnehmungsstörung, unter der, - ich würde sogar behaupten die meisten Menschen-, leiden. Mit diesem "Problem" bist du also gewiss nicht alleine. Der eine sucht sich sein Nuscheln als Anlass, der nächste seine Akne oder seine Körpergröße. Der genaue Bezug dabei ist irrelevant, denn es ist stets das selbe Muster, und dahinter stehen mehrere unwahre Annahmen. Die erste Annahme lautet, dass es Merkmale gäbe, die grundsätzlich unattraktiv wären. Dabei gibt es an jeder Ecke Frauen, die solche Merkmale, wie etwa einen Sprachfehler "süß" finden. Andere finden Männer, die sich eher langsam bewegen, und eher "low energy" sind, mächtig. Sie assoziieren also langsame Bewegungen mit einem Ausdruck von Gelassenheit und Macht, was sie wiederum sexy finden. Die Frage lautet doch: Weshalb nutzen manche Männer diese Umstände für sich, und andere gegen sich? Dahinter steckt in meinen Augen die zweite wesentliche Wahrnehmungsstörung, die hier noch mehr ins Gewicht fällt. Es ist die Annahme, dass eine Frau dich meinen würde, wenn sie auf "dich" reagiert. Wahrscheinlich war dir noch nicht komplett bewusst, dass jeder Mensch vollkommen in seiner eigenen Wahrnehmung lebt, ist es nicht so? Hast du diese Tatsache einmal genau genug betrachtet und akzeptiert, dann erkennst du dass jede Frau niemals dich meinen kann wenn sie auf dich reagiert, sondern stets nur das Bild, welches sie sich von dir macht. Dieses Bild ist nicht du, sondern es ist das Bild, welches sie in ihrem Kopf von dir konstruiert hat. Und hinzu kommt: Dieses Bild ist nicht statisch. Es steht niemals fest, es wandelt und verändert sich ständig. Beeinflusst ist dies von unzähligen Faktoren, die ich hier alle gar nicht aufführen könnte. Doch wahrscheinlich ist dir schon einmal aufgefallen, dass Menschen vollkommen unterschiedlich auf dich reagieren, je nachdem welche Stimmung sie haben, je nachdem welche Stimmung du hast oder sogar je nachdem in welcher Situation ihr euch befindet? Kann es dann also überhaupt sein, dass das Bild, welches sich diese Menschen von dir machen feststeht und statisch ist? Wenn dem so wäre, wie kommen diese unterschiedlichen Reaktionen zu stande? Wenn du nur einmal in deinem Leben wirklich erfasst hast - und ich meine nicht nur kurz darüber nachgedacht, sondern wirklich erfasst und integriert hast - dass eine Frau niemals wirklich dich meinen kann wenn sie dich meint, sondern stets nur das Bild, welches sie gerade in ihrer Wahrnehmung von dir konstruiert hat, dann wirst du nicht mehr in der Lage sein ihre Reaktionen auf dich persönlich zu nehmen. Es gibt keine persönlichen Reaktionen. Diese falsche Annahme von den "persönlichen Reaktionen" verleitet dich auch dazu zu glauben, dass die nächste Frau auf dich genau gleich reagieren würde. (Der Verstand sagt: Ist doch klar denn "ich bin" ja so!) Ich habe eine Idee für doch, die du einmal ausprobieren könntest. Suche dir eine Verhaltensweise aus, z.B. einen ganz bestimmten Spruch, und sage diesen Spruch zu 30 unterschiedlichen Menschen auf exakt gleiche Weise. Dies ist deine Übung. Sei dabei bitte sehr wachsam und aufmerksam für ihre Reaktionen, nehme die Details wahr, nehme den Kontext wahr. Nehme war, dass keine einzige Reaktion jemals gleich ist und jemals wirklich nur von dem bestimmt ist, was du da von dir gibst. Bitte glaube es mir nicht, sondern teste es. Probiere es aus und sehe es. Ich wünsche dir viel Spaß beim Entdecken und dabei dich zu verändern! DC
  4. Villeicht hilft da ein Therapie? Wäre dankbar für ne Antwort. grüsse orlando Hi Orlando, Antriebslosigkeit, Energielosigkeit und Lustlosigkeit können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Eine der häufigsten lautet: Der Grad an Selbst- oder Fremdbestimmung. Menschen, die ein selbstbestimmtes Leben führen, haben häufig viel Antrieb und Energie, wogegen ein fremdbestimmtes Leben allgemein viel Energie raubt. Leider kann ich meine Antwort an dieser Stelle nur so allgemein halten. Denn insbesondere da du hier jemand anderen zitierst, anstatt deine eigene Wahrnehmung zu schildern, ist es für mich nicht möglich auf dich einzugehen. Doch genau das ist es, was für mich nötig ist, um dir einen wertvollen Anstoß zu geben: Ich muss auf DICH eingehen können, auf die Art, wie du dich selbst oder die Situation beschreibst. Ich möchte bei DIR zwischen den Zeilen lesen können, und nicht bei jemand anderem der in deinen Augen Ähnliches erlebt - erst dann kann ich dir möglicherweise ertwas mitgeben was dich persönlich weiterbringt. Wie erlebst du also deine Antriebsligkeit? Was genau möchtest du verändern und weshalb? Was genau möchtest du mich dazu fragen? viele Grüße DC
  5. Hi sn0wman! vielen Dank! Das freut mich! Zunächst ist es hierzu wichtig Folgendes zu verstehen: In der Aussage, dass jeder seine Erfahrung selbst erschafft, ist nicht mit eingeschlossen, dass er sie auch bewusst erschafft. Es ist in meinen Augen unmöglich, sich bewusst für Leid oder Schmerz zu entscheiden. Denn Bewusstsein und Leid sind zwei Gegenpole, so wie Licht und Dunkel. Wenn das eine da ist, kann das andere nicht mehr sein, es schließt sich aus. Wo Licht ist, dort vergeht das Dunkel. Eines ist klar: Sobald du eine bewusste Wahl triffst, entscheidest du dich nicht mehr für das Leid. Dies ist der Punkt, den du dir genauer anschauen solltest. Hierfür benötigst du noch nicht einmal ein solches Extrembeispiel, ein Blick auf deine eigene tägliche Erfahrung ist ausreichend. Wie sollst du Schöpfer deiner WIrklichkeit sein, wenn du andere unbewusst verurteilst? Wie bist du Schöpfer deiner Wirklichkeit, wenn du deine Lebenszeit damit verbringst dir unnötige Sorgen zu machen, oder wenn du dir auf die eine oder andere Weise Schmerz zufügst? Wenn doch jeder Schöpfer seiner Erfahrung ist, wie kann es dann sein dass wir schmerzvolle oder unglückliche Erfahrungen wählen? Wählen wir denn überhaupt, wenn wir sie wählen? Ich sehe es so: Nur eine bewusste Wahl ist eine wirkliche Wahl. Und um eine bewusste Wahl zu treffen, ist es notwendig wach und aufmerksam zu sein. Wenn du dich tägich dafür entscheidest wachsam und aufmerksam zu bleiben, dann fängst du an, dein Leben bewusst zu deinem Besten zu gestalten. Alles schön und gut, doch weshalb gibt es solche schlimmen Unglücke überhaupt? Worin besteht der Nutzen? Wozu ziehen wir denn überhaupt Leid in unser Leben, ohne es zu bemerken? Ich kann es dir mit letztendlicher SIcherheit nicht sagen. Doch ich habe es jetzt schon mehrfach erlebt und mitbekommen, dass oft genau diejenigen Menschen, die die leidvollsten Erfahrungen machten, anschließend zu den wachsamsten und bewusstesten Menschen wurden die ich kenne. Ihnen ist gemeinsam, dass sie ihre leidvollen Erfahrungen im nachhinein als nützlich sehen konnten, ja es sogar schafften im Laufe ihrer Entwicklung dafür dankbar zu sein. Grüße, DC
  6. Aus meiner Sicht sind das typische Symptome eines Kopf-fixierten Menschen. Ein Mensch also, der große Schwierigkeiten damit hat sich im gewollten Moment von unnützen Denkprozessen zu lösen. Er ist zwar hier aber doch ständig woanders, immer nur mit dem nächsten beschäftigt Eines Menschen der auch manchmal Schwierigkeiten damit hat, innere Signale wahrzunehmen die ihm seinen eigentlichen Willen zurufen. Natürlich ist "Kopfmensch" keine Diagnose, und auch nichts Verkehrtes. Wir alle sind zu einem gewissen Teil Kopf-Wesen und das ist auch gut so. Die Frage lautet aber: WIe bringe ich Effizienz in die Benutzung meines Kopfes und meiner Gedanken? Wie bringe ich es fertig, mich in ihnen nicht zu verlieren - sie zu benutzen, anstatt so häufig "von ihnen benutzt zu werden"? Genau darin findet sich für mich der Wert von Meditationen. Diese sind aus meiner Sicht im Großen und Ganzen praktiziertes Loslassen. Und wer loslassen kann, der folgt nicht mehr so machtlos jeder Gedankenschleife, als wäre er angeschnallt in einer Achterbahn. Wer lernt loszulassen hat bei Bedarf nicht nur genug Bewussein übrig für innere Impulse, sondern er hat auch wieder genug Raum im Kopf für neue, bewusste und zielgerichtete Gedanken. Hast du es damit schon probiert? @ edde: Danke für dein Feedback. Das was du über mich schreibst nutze ich, um es zu überprüfen.
  7. Offensives C&F! Definitiv nichts für jeden, gutes Comfort Game ist hier sehr von Vorteil. Gut reinkalibriert ist das eine super Routine, schließlich gibt es genug Mädels die selbst kein Blatt vor den Mund nehmen und auf genau sowas abfahren. Vielleicht solltest du diesen Vorbehalt in die Einleitung mit reinnehmen. Wir haben hier schließlich genügend Anfänger. Insgesamt: Super Beitrag Fuchs!
  8. Bert Weinrich, in diesem Forum wird die Bereitschaft zur Selbstreflexion vorausgesetzt. Andere Ansichten werden akzeptiert, und wir pflegen hier einen respektvollen Umgang. Nichts davon hast du mitgebracht, deshalb wird dein Thema geschlossen und du bekommst eine Verwarnung. Eine längere Schreibsperre gibt es gerne bei Wiederolung.
  9. Werde den Gedanken los, dass ein Mann der voller Freude sein eigenes Leben und Innenleben gestaltet und deshalb weder Zeit noch Lust hat sich um jede Gefühlsduselei Gedanken zu machen, ein Arschloch ist. Lese dich zu dem ein, was sie hier im Forum "Needyness" nennen. Das ist genau dein Thema.
  10. Hi Manegarm, Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welchen Nutzen dieser Gedanke für mich hat. Ihn aktiv zu denken sehe ich als keine Bereicherung, aber er der Gedanke kommt ja passiv, also "unterschweliig" immer zum Vorschein. Es kommt automatisch, dass wenn ich ein hübsche und nette Frau kennenlerne, und wir uns gut verstehen, dass ich mich gleich verliebe. Zwar nicht in die Frau (glaube ich zumindest), sondern eher in den Gedanken, eine tolle Beziehung zu führen. Vielleicht weißt du ja woher dies kommt? Wie ich vielleicht Probleme in mir selbst habe, dass ich vielleicht denke ich brauche eine Beziehung um glücklich zu sein? Liebe Grüße, und danke nochmal, Manegarm :) Es ist im Grunde nicht wichtig ob du den Gedanken passiv oder aktiv denkst, in beiden Fällen kannst du dich hinsetzen und offen und dir ehrlich anschauen, was genau da abläuft. Welches Gefühl ersehnst du dir dadurch? Was versprichst du dir von der Vorstellung genau? Welches Bedürfnis steckt dahinter? Ist da vielleicht eine bestimmte Sehnsucht? Diesen Job kann dir niemand abnehmen. Eine Vermutung oder Erklärung meinerseits wird dich nämlich auch nur dann auf einer tieferen Ebene erreichen, wenn du dich selbst dieser tieferen Ebene öffnest. Bringe also dir selbst diese aufrichtige Bereitschaft gegenüber, wirklich erfahren zu wollen welcher innere Mangel hinter diesem Gedanken steckt. Öffne dein Herz für dich selbst und sage dir selbst "ja, ich will mir jetzt und hier wirklich bewusst werden, weshalb ich mir diese seltsamen Vorstellungen mache". Dein Job ist also nicht, "angestrengt drüber nachzudenken was es sein könnte". Damit blockierst du eher. Es geht vielmehr um deine Haltung der ganzen Geschichte gegenüber. Nehme dir selbst gegenüber eine offene und ehrliche Haltung gegenüber ein. Mache dir klar: "Ich will mich jetzt nicht mehr selbst verarschen". Füge hinzu "Ich mache mich selbst dafür zuständig was ich fühle und denke, und ich will meinen immer wieder kehrenden unbewussten Gedanken auf den Grund gehen, ich will mit ihnen Frieden schließen". Dies ist die Aufgabe: Öffne dich dir selbst. Die Erkenntnis, sie kommt dann von ganz alleine. Heute oder morgen, es ist nicht wichtig: Sie kommt nämlich genau dann, wenn du bereit dafür bist. Deshalb sage ich zu dir: Mache dich bereit dafür. Nehme die bereitwillige Haltung ein, ohne es erzwingen zu wollen. Ohnehin wird dir eine tiefe Ehrlichkeit gegenüber dir selbst im Leben viel nutzen. Nicht nur in diesem Fall. Sei aufrichtig gegenübner deinen Gedanken und Gefühlen. Und auch wenn du das eine oder andere noch nicht "sofort" verstehst, bleibe einfach offen und aufmerksam, und beobachte dich selbst das nächste mal, wenn eine solche Situation entsteht. Da sitzt also diese süße Blonde. Und anstatt dich dem Moment zu öffnen, zu genießen was jetzt gerade ist, erwischst du dich wieder dabei, wie du in diese Vorstellung in deinem Kopf flüchtest: Spüre ganz bewusst hinein in einem solchen Moment, was sich da innerlich abspielt, welcher Mangel da vielleicht sein könnte Weshalb suchst du die ganze Situation zu "überspringen?" Weshalb erlaubst du dir nicht, ganz locker und erwartungsfrei an die Sache ranzugehen, mal schauen was sich ergibt, weshalb möchtest du das ganze Kennenlernen, das ganze offene Inetresse aneinander überspringen, und am liebsten schon "gleich am Ziel sein"? Du konservierst alle Spannung, die mit dem Flirten und Kennenlernen passiert, und bringst sie auf einen einzigen Punkt, den du "Beziehung" nennst. Mache dir bewusst, dass es nur ein Gedanke ist. Es gibt keine "Beziehung". Selbst jemand der in einer vermeintlichen Beziehung ist, ist in keiner Beziehung. Denn das was wir da Beziehung nennen, ist nur ein Gedanke, eine Idee in unserem Kopf. Was soll diese Idee? Welchen Zweck erfüllt sie? Ist es vielleicht der Versuch, den anderen "bei sich zu halten", zu erklären "sie gehört jetzt zu mir"? Was ist der Nutzen dahinter? Aber ist das wirklich wahr? Kann ein Mensch denn einem anderen gehören? Ist er nicht vielmehr frei jederzeit zu gehen, zu tun und zu lassen was immer er möchte? Wenn ja, wozu genau dann dieser Begriff`? Wenn zwei Menschen die freiwillig Jahre zusammen verbringen, sich kennen, lieben un schätzen gelernt haben, kann ich es ja verstehen dass sie versuchen diesen Zustand irgendwie in Worte zu fassen. Doch schau: Selbst bei diesen zwei Menschen ist dieses Wort eben nur ein Wort, nur ein Gedanke. Das was sich wirklich abspielt, kann dieser Gedanke auch nicht ansatzweise erklären Die innige Verbindung und die Zuneigung zu einander, das offene Interesse für den anderen und der Wunsch gemeinsam das Leben zu gestalten. Wieviel davon steckt in diesem dünnen Wort? Es erklärt überhaupt nichts, es ist nur ein Wort, nur ein Gedanke. Wieso machst du dir einen solchen Gedanken schon in der Kennenlernphase? Weshalb möchtest du das gesamte Wunder der Begegnung am liebsten überspringen, und möchtest bereits "dort sein"? (Wo auch immer das ist, es ist in deinem Kopf) Na, kam da jetzt eine Ahnung hoch? Öffne dich selbst deinen Gefühlen und Sehnsüchten, schaue ihnen aufrichtig ins Auge. Wann könnten sie in deinem Leben entstanden sein? Gibt es da vielleicht etwas Unerledigtes, etwas was dich im Hintergrund plagt, und dich nicht den Moment genießen lässt? Wonach sehnt es sich in dir wirklich? Und weshalb enthälst du es dir vor, projizierst es auf zusammenfantasierte Zustände? Öffne dich dir selbst und vertraue, die Antworten werden kommen im richtigen Moment. Kümmere du dich bloß um das Wesentliche: Öffne dein Herz für dich selbst. Schaue immer wieder bewusst nach innen, vor allem: Spüre hinein. Mache dir bewusst: Die Antwort ist nicht "da draußen", es geht hier um dein Inneres. alles Gute, DC
  11. @ Aurelia, mit MET kenne ich mich nicht aus. Beide Methoden sollen wohl aber verwandt sein. Im EFT gibt es noch einen bestimmten sogenannten "Heilsatz", der im Anschluss an das Klopfen geschieht. (inkl. kreisender Handfläche auf der Brust) Nein, die Behandlung kann meines Wissens nach jederzeit geschehen, nicht nur im Akutfall.
  12. Das mit "keine Aufforderung" war nur eine kleine Absicherung. Hier im Forum gibt es Menschen die auf vorbehaltslose Vorschläge bzgl. alternativen Methoden recht "allergisch reagieren". Die Anmerkung von Tsukune, am besten einen erfahrenen Fachmann aufzusuchen, finde ich übrigens auch sinnig. Unabhängig von der Wahl der Methode. Ich wünsche dir viel Gesundheit und schon bald freies Durchatmen im Sommer!
  13. Bei mir hat sich die (vorher starke) Allergie mittels EFT vollkommen aufgelöst. Ein Freund von mir ist seine durch "Eigenbluttherapie" losgeworden (heißt das so?). Desensiblisierung hatte bei beiden nichts gebracht. Dies sind keine Aufforderungen, sondern ledglich persönliche Erfahrungen - nach denen du ja gefragt hast.
  14. @ Sat & die anderen: gedanklicher Inhalt ist nicht dasselbe wie Wahrnehmung. Es sei denn, die Wahrnehmung ist auf diesen beschränkt. Das Beobachten der eigenen Gedanken wird häufig mißverstanden als "die Trennung von den Gedanken". Dies ist jedoch nur die Sicht von jemandem, der mit seinen Gedanken indentifiziert ist. Tatsächlich ist die Aufmerksamkeit, oder nennen wir es den aufmerksamen Beobachter, zwar etwas vollkommen anderes als die inhaltliche Ebene eines Gedanken, und deshalb kann man von einer gewissen "Trennung" sprechen. Dies kann einfach dem Vertändnis nutzen. Tatsächlich ist es jedoch keine Trennung, es ist vielmehr eine Unterscheidung. Wer zwischen Beobachter und Gedanken unterschieden hat, für den sind es eben getrennte Phänomene, zwei getrennte Begriffe. So wie du deinen Arm eben als Arm bezeichnest, und dein Bein als Bein. Und doch sind beide Teil eines Gesamtgefüges. Was willst du jemandem sagen, der nur seinen Arm sieht, der nicht weiß dass er auch ein Bein "hat"? (oder noch treffender: jemandem der der Meinung ist er wäre sein Arm, und dies wäre alles was existiert ) Da macht es Sinn gerade anfangs zu sagen: "Hey, du bist nicht nur dein Arm! Schau mal! Fange an zu unterscheiden, da ist Arm und da ist Bein!" Dies bedeutet aber nicht, dass Beobachter und Gedanken "getrennt sind", ganz im Gegenteil: Wer seine Gedanken beobachtet wird das Gegenteil von Trennung erfahren. Er wird vielmehr erkennen dass die eigenen Gedanken ihm zunehmend immer freundlicher gesinnt sind und auch zunehmend seinem Willen entsprechen. Dies ist vielmehr ein Prozess des Einswerdens, als der Prozess einer Trennung. Etwas aufmerksam und wertfrei zu beobachten bedeutet u.a. auch, diesem etwas Liebe und Achtung entgegenzubringen. Dies gilt auch für Gedanken. Wer also seinen Gedanken gegenüber liebevoll und aufmerksam ist, bekommt eben liebevolle und aufmerksame Gedanken zurück. Gedanken werden dann integriert, und nicht getrennt. Es ist ein Riesenunterschied zum unbeobachteten Verstand, bei dem sich eben die gesamte "Welt" auf gedanklich-inhaltlicher Ebene abspielt - diese Art von Denker lebt tatsächlich oft in "Trennung": Nämich in Trennung von allem, was gerade nicht Inhalt seiner Gedanken ist. In Trennung von seinen Gefühlen, in Trennung von seinen Körperempfindungen, in Trennung von den Signalen seines Herzens und seiner Seele. Deshab ist "Trennung von Gedanken" nicht pauschal das Gleiche wie "Trennung von Gedanken", denn es kommt sehr darauf an, was du darunter vestehst. Aus meiner Sicht kann es gerade anfangs sinnvoll sein für jemanden, der in gedanklicher Indentifikation feststeckt, von einer solchen Trennung zu sprechen. Denn das zeigt dem identifizierten Denker: "Da draßen existiert noch etwas anderes: Schau mal hin!" Sobald die Ebene der Identifikation aber verlassen wurde, wird es nicht mehr notwendig von Trennung zu sprechen, denn eine neue Selbstwahrnehmung hat bereits stattgefunden, der Begriff von Trennung hat seinen Zweck erfüllt. Also: Der Beobachter, oder das Bewusstsein, ist tatsächlich zunächst einmal etwas vollkommen anderes als deine Gedanken. Um dies zu erkennen, kann es hilfreich sein, beides ersteinmal deutlich "zu trennen", im Sinne von "zu unterscheiden". Sobald du aber dich selbst als Beobachter erkannt hast, erkennst du dich auch als Teil deines Gesamtgefüges, indem nichts getrennt, sondern vielmehr alles ein einziges System ist. Bewusstsein, Körper und Gedanken nehmen sich als ein Ganzes wahr. Gedanklicher Inhalt ist nicht dasselbe wie Bewusstsein, nicht dasselbe wie Wahrnehmung. Er ist eben nur ein winzig kleiner Teil davon. (Ausnahme: im Zustand der Identifikation. Dann ist gedanklicher Inhalt alles was es "gibt") Mit dem Beobachten weitet sich die Wahrnehmung: Sie ist dann nicht mehr bloß auf gedankliche Inhalte beschränkt, sondern sie richtet sich genauso auf die eigenen Gefühle, körperlichen Signale, und sogar auch völlig neue Wahrnehmungsebenen können sich auftun, so wie z.B. die Wahrnehmung von Energien.
  15. Hier ist bis auf Weiteres alles gesagt. Closed.
  16. ok, dir scheint zu einem gewissen Teil bewusst zu sein, dass jeder Leitfaden stets nur ein Leitfaden bleibt. Sprich: Er kann für dich den Weg nicht gehen. Du schreibst zwar davon dass du es erleben möchtest, wie du wächst, dich entwickelst und all die geilen Sachen erlebst. Keine Theorie, sondern das volle Erleben. Auf der anderen Seite möchtest du eine Anleitung... Erlaube mir die Bemerkung: Da ist noch immer ein Unterton hörbar, der nach dem allesagenden Satz sucht, nach dem alles sagenden "Shortcut". Etwas, was du angeblich noch brauchst bis du endlich loslegen kannst. Du willst einen Shortcut? Lebe! Stürze dich in neue Erfahrungen hinein, sei lebenshungrig und neugierig. Sei ein Indiviuum, doch sei es nicht indem du anderen nacheiferst oder indem du versuchst ihnen damit zu widersprechen. Beides hat nichts mit Individualität zu tun, beides ist nur eine Ausrichtung auf andere. Stattdessen: Richte dich auf dich selbst aus, und zwar indem du dich in deiner eigenen Erfahrung kennenlernst. Nicht etwa indem du jahrelang "dein Selbst definierst", egal wie du es nennen magst, Alpha oder Omega. Jedes definierte Selbst ist nur ein Kostrukt, es ist etwas totes, es kann nicht gelebt werden. Sobald du es aber lebst, ist das Konstrukt unnötig. Sich selbst zu begegnen bedeutet also den eigenen Erfahrungen, dem eigenen Erleben zu begegnen. Alles andere ist nur ein theoretioscher Gedanke darüber. Werde also durstig nach Erfahrungen, so wie du durstig nach dir selbst bist. Sei stets so spontan, mutig und aufgeschlossen, wie du gerade nur sein kannst. Erkenne dass Fehler etwas Schönes sind. Sei auch mutig genug, all den Situationen mit deinen Gefühlen zu begegnen. Denn tust du das nicht, entgeht dir eine ganze Welt. Die Leute haben Angst vor Gefühlen, weil sie angeblich zu mächtig sind, also verdrängen sie sie aus Angst vor Ihnen gesteuert zu werden. Wenn du aber einmal wirklich deine Gefühle zugelassen hast, dann wirst du sie nicht mehr missen wollen. Du wirst erkennen, dass es die Angst selbst war, die ihnen solche "Macht" verlieh. Traue dich was und sei mutig! Das Leben ist so kurz und du hockst hier nur rum und fantasierst darüber wie es sein könnte, sich was zu trauen. Schön dass du erst 18 bist, doch hast du jetzt nicht auch gesehen wie kurz einem 18 Jahre vorkommen können? Willst du die nächsten 18 Jahre voller Eindrücke und voller Leidenschaft füllen, oder nur über selbige nachsinnen? Ich sage alles was du brauchst ist der Durst nach Leben. Dieser steckt bereits in dir, denn er ist deine Natur. Und er macht sich vielleicht im Lesen dieser Zeilen jetzt bereits wieder bemerkbar. Du siehst: Du hast alles was du brauchst. Da ist nix, was noch fehlt. Du brauchst keine theoretischen Gefüge und keine Konzepte. Du lebst bereits, also lebe dich voll und ganz aus. Sei einfach nur ein Lebensjunkie, der jedem Moment mit Achtung und mit Staunen begegnet. Die Leute warten und warten, und sagen sich "bald leg ich los, bald atme ich tief ein und lasse das volle Leben rein in mich, stürze mich in meine Abenteuer. Morgen lege ich los, ich muss nur noch ein wenig mehr darüber nachdenken. Ich habe "es" fast." Aber das Morgen kommt nie... Denn es ist immer nur jetzt.
  17. Es scheint so, dass die "besten Denker" fast immer irgendwann an den Punkt geraten, dass sie vom Denken ein wenig enttäuscht werden. Das ist der Punkt, an dem sie Erkennen dass ihr Denken dem Leben überhaupt nicht gerecht werden kann. Die Situation in dem Hörsal der Uni scheint eine solche Situation bei dir gewesen zu sein. Du sitzt da und du merkst wie die Leute träumen, dass sie einfach einer bestimmten Beschäftigung nachgehen und all die kleinen Mini-Zusammenhänge überhaupt nicht bemerken. So viele Fragen, die niemand stellt, sie sind allgegenwärtig. Ich mag diesen Abschnitt sehr in deinem Beitrag: "..warum auch sonst surfen und tippseln da immer so viele Leute rum irgendwo in den Weiten des Internets oder Blackberrys rum, auf eine Konstante; die Vorlesung besuchen. Da denkt irgendwie keiner drüber nach, warum er da überhaupt sitzt; welche Gründe das hat, was dazu bewegt, warum da doziert werden muss." Es scheint so, dass alles Denken der Menschen auf ganz bestimmten Bahnen geschieht, wie auf vordefinierten Gleisen. Der eine oder andere entgleist, so wie du, er stellt sich wesentliche Fragen und er wundert sich darüber, weshalb alle anderen sich diese Fragen scheinbar überhaupt nicht stellen und einfach immer so weiter machen, als wären sie Schauspieler die einem Skript folgen müssten. Genau in diesem Moment, in dem du dich darüber wunderst, werden diese festgefahrenen Bahnen für dich sichtbar, auf denen sich alle bewegen. Überhaupt halte ich das Wundern für eine Fähigkeit, die dem Denken ebenbürtig ist. Letztendlich ist es stets das Wundern, das dem Denkenden erlaubt, neue Gleise zu betreten. Ein Mensch der sich nicht wundert, der denkt immer auf den selben festen Bahnen entlang. Insofern ist das Wundern befreiend: Wenn du dich wunderst, erlaubst du dir gedanklich neue Bahnen zu betreten, und du siehst wie beschränkt doch die vorherigen Bahnen waren. Da tauchen Fragen und Erkenntnisse auf, die zu den bisherigen "Bahnen", also Denkgewohnheiten, gar nicht passen wollen. Wohin führt das alles? Wenn sich ein Mensch immer mehr und mehr wundert, was passiert dann? Wird dann sein Denken frei, oder er frei vom Denken? Meine Erfahrung ist, dass dann die Erkenntnis entstehen kann, dass das Denken dem Leben überhaupt nicht gerecht wird. Denn jede Gedankenform ist beschränkt, schau: Es ist bloß eine Form - Eine Aneinanderreihung von Wörtern in deinem Kopf. Können diese Wörter denn je präzise genug sein, um das Leben um dich herum wirklich beschreiben zu können? Können sie denn je wenigstens die wirklich relevanten Fragen zum Leben formulieren? Wenn ja, wer bestimmt was relevant ist? Der wirklich intelligente Denker wird aus meiner Sicht zwangsläufig eines Tages vom Denken an sich enttäuscht. Denn er erkennt: Jede Antwort auf jede Frage wirft noch 10 weitere Fragen auf. Es ist wie ein Ungeheur, dem immer die Köpfe nachwachsen, und es nimmt kein Ende. Zwischen dem Erleben und dem darüber-Nachdenken ist ein wesentlicher Unterschied. Und dieser besteht in der Aufmerksamkeit. Der Denker denkt zwar, dass Denken und Aufmerksamkeit dasselbe wäre. ("Ich denke über das Leben nach, also gebe ich meinem Leben meine Aufmerksamkeit"), tatsächlich sind es aber völlig unterschiedliche Dinge. Wenn du beispielsweise deine Gefühle fühlst und aufmerksam beobachtest, ohne sie zu gedanklich zu benennen, dann hast du einen Eindruck davon: Du bemerkst dann, dass das Erleben eine Tiefe bekommt welche dir durch all das Darüber-Nachdenken bisher verborgen war. Dies lässt sich mit allen Dingen praktizieren: Alles mögliche lässt sich aufmerksam anschauen, ohne es in eine gedankliche Form zu stecken. Also "Aufmerksamkeit vs Denken"? Nein. In diese Richtung werde ich häufig mißversatnden. Nein, das "Versus" ist hier fehl am Platz. Denn du kannst auch aufmerksam sein, während dir Gedanken kommen. Da ist kein "entweder oder", beides kann gleichzeitig da sein. Bist du mit deinen Gedanken aber identifizert, und achtest bloß auf deren Inhalt, dann schwindet die wirkliche Aufmersamkeit, dann ist da nur noch Denken und die Illusion, aufmerksam zu sein. Schaue die Dinge aufmerksam an, so wie du es in dem Hörsal getan hast. Dann wird dir als erstes auffallen, dass dein Denken an Klarheit gewinnt. Als zweites wird dir möglicherweise auffalen, dass diese Klarheit nicht nur in Gedanken stattfindet, sondern dass Klarheit unabhängig vom Denken da sein kann.
  18. Stimmt schon aber wenn du beispielsweise gerade ein hübsches Mädchen im Arm hast und deine ganze Gruppe über dich lacht und dich verarscht ist das doch alles andere als optimal. ;) Ich für meinen Teil hätte lieber Freunde die dann etwas Gutes über mich sagen und mir somit bei der Verführung helfen. Bloß die eigenen Freunde auszutauschen bringt aus meiner Sicht nicht viel, wenn keine innere Veränderung stattgefunden hat. Denn dann wirst du dennoch immer weiter Menschen in dein Leben ziehen, die auf die gleiche Weise mit dir umgehen. Dies ist der Grund weshalb du viele Menschen sagen hörst "wieso passiert immer mir das?" Menschen die das sagen machen die äußeren Umstände oder die anderen für ihr Leben verantwortlich. Und sie versuchen stets nur im außen einzuwirken, und wundern sich, dass sie doch immer nur an den selben Punkt geraten. Sie übersehen: Egal wohin und zu wem du gehst, du nimmst dich selbst immer mit. Deshalb geschieht Veränderung zuerst immer innen. Ich gebe dir recht, ein selbstbewusster Mensch lässt sich das nicht gefallen. Allerdings wird eine solche Gruppe mit einem selbstbewussten Menschen auch nicht viel anzufangen wissen, solche Gruppen suchen sich jemanden mit einem Opferbewusstsein. Sie haben keinen Spaß an jemandem, der innerlich nicht reagiert und nicht aus der Ruhe kommt. Umgekehrt funktioniert das auch: Für jemanden mit einem gesunden Selbstwertgefühl ist es schlichtweg unmöglich, sich mit solchen Gruppen anzufreunden und auf Dauer einzulassen.
  19. Herzlich willkommen! Wie hat es geschmeckt? Da hast du natürlich schon sehr "früh" eine große Erkenntnis. Genau so ist es, jede Situation ist völlig anders und darüber nachzudenken und das Gesagte zu planen kann dieser Tatsache nicht gerecht werden. Nur der befreite Umgang mit Situationen und mit Frauen führt dich dazu jeder authentsichen Situation (und jede Situation IST authentisch) auf authentsiche Weise zu begegen. Allerdings kann es für dich Sinn machen dir für den Anfang ein paar Routinen zurecht zu legen. Als Gehhilfe. Wozu Routinen, widerspricht sich das nicht? So ist es, es widerspricht sich: Und deshalb ist es nur eine Gehhilfe. Jemand der laufen kann, braucht seine Gehhilfe nicht mehr. Und dann wird der Zeitpunkt kommen, alle deine Routinen loszulassen, dich selbst jeder Situation und jeder Frau zu öffnen und authentisch zu sein. Doch für den Moment können sie dir helfen. Nehme dir am besten genau diejenigen Routinen, die deine alten Glaubenssätze sprengen. Solche, für die du so richtig Mut brauchst. Dies wird dich nach und nach befreien. Aber Vorsicht: Bleibe nicht auf ihnen hängen. So manch fortgeschrittener PUA hat bereits leidlich erfahren müssen, dass ständige Automatisierung zu Gefühlskälte und Selbstentfremdung führt. Wer irgendwann die Gehhilfe für seine eigenen Beine hält, der wird davon abhängig, und der wird nie wirklich befreit losrennen können. Selbst wenn du dann mehr Erfolg hast, das trügt. Denn das Laufen wird dann immer eine Anstrengung bleiben. z.B. "Machst du mit?" oder mit seriösem Blick "Moment, wir kennen uns doch kaum!" Du musst aber auch gar nichts sagen. Der nächste Verführer legt ihr vielleicht wie selbstverständlich seinen Zeigefinger auf den Mund und sagt "pssst", so dass sie rot anläuft. Was auch immer du authentisch rüberbringen kannst. Mit etwas Übung bekommst du da Fingerspitzengefühl. Behalte immer einen bewussten Kontakt mit deinem Inneren, schule so dein Bauchgefühl. Und du wirst mit der Zeit erkennen können, was zu genau dieser Situation perfekt passt. liebe Grüße, viel Spaß und Erfolg
  20. Was dir in Wahrheit zusetzt sind nicht wirklich ihre Sprüche, sondern deine eigenen Reaktionen darauf. Beobachte dich dabei wie du reagierst: Möglicherweise fühlst du dich beleidigt, an deinem Stolz gepackt, verbissen etc. Mache dir deine eigene Reaktion bewusst. Das ist es, was dich in Wirklichkeit leiden lässt. Nicht die Sprüche an sich. Ein selbstbewusster Mensch der mit sich im Reinen ist kann über soetwas nur müde lächeln. Und er wird wohl kaum solche Sprüche länger zu hören kriegen, denn seine aufrechte Haltung und fehlende Reaktion würde deinen Freunden sofort den Spaß daran vermiesen. Nicht zu reagieren heißt im übrigen nicht nicht zu antworten. Damit ist die innere Reaktiion gemeint, und diese kannst du nur sehen wenn du offen und ehrlich in dich rein siehst und dir eingestehst: "Ja, ich nehme die Sprüche meiner Freunde als Gelegenheit, um mich selbst herabzusetzen." Sobald du erkannt hast dass du selbst derjenige bist, der dahintersteckt, gewinnst du eine einzigartige Chance. Diese lautet. Deinen Selbstwert unabhängig von äußeren Umständen, Situationen und anderen Menschen zu machen. Oder noch genauer: Zu erkennen, dass dieser davon unabhängig ist. Wenn du die innere Reaktion wirklich bewusst unter deiner Kontrolle hast, wird die äußere Reaktion gleichgültig. Oder auch überflüssig. Ob du dann schlagfertig konterst oder in allem Seelenfrieden wie ein Buddha schweigst und lächelst, ist im Grunde egal. Denn deine gesamte Haltung und der friedliche Glanz in deinen Augen verraten dann: Damit kriegt dich keiner mehr. Wenn die Gleichung also stimmt und Freunde = Feinde sind, dann kannst du sie problemlos umdrehen. Feinde = Freunde. Und tatsächlich sind sie das, deine sogenannten Feinde sind deine Freunde, denn sie bieten dir die einzigartige Gelegenheit dir selbst näherzukommen und deine Abwehrhaltung gegenüber dir selbst zu überwinden.
  21. Hallo lieber Swordfish, danke für deinen Beitrag hier. Ich habe ihn hier nicht noch einmal komplett zitiert, doch ich habe ihn mir aufmerksam durchgelesen. Nichts im Leben passiert dir ohne Grund. Und dass du das eine oder andere Mal den Nutzen noch nicht erkennen kannst, ändet diese Tatsache nicht. Mache mit mir doch einmal eine kleine Übung um das Ganze hier aufzulockern. Nimm das nicht so ernst, gehe das spielerisch an und schau ersteinmal was passiert. Gehe doch mal in deiner Vorstellung ein paar Jahre voraus. Wo siehst du dich? Was siehst du dich tun? Welche Ziele und Träume wirst du bereits erfüllt haben? Wie sehen sie aus und wie fühlen sie sich an? Lasse dir einen Augenblick Zeit, um dich selbst in deiner Vorstellung 5 Jahre in deiner Zukunft zu finden. Und dann, mache einen Rollentausch, sei die Persion die du da siehst. Was würdest du dir selbst raten? Also wenn du der Swordfish wärst, der 5 Jahre später da sitzt und mit deinem jetzigen Ich Kontakt aufnimmt, was würdest du dir selbst wohl sagen und raten? Ich kann dir wirklich nur empfehlen, das tatsächlich auszuprobieren. Zu deiner Situation aus meiner Sicht: Ich finde du hast bereits eine ganz tolle Selbstreflexion betrieben und die Lage in den passenden Rahmen gesetzt. Du bist nicht mehr mit dieser Frau zusammen, hast aber vielleicht eine neue gute Freundin gewonnen. So spielt das Leben! Bedenklich finde ich deine Aussagen wie "niemand hat mir je so viel Kraft gegeben." Vergisst du da nicht jemanden? Denke einmal scharf darüber nach ob es in deinem Leben wirklich niemanden gab der dir mehr Kraft gab. Lasse dir wieder einen Augenblick Zeit dafür. Und? Ist dir wirklich niemand eingefallen? Frage: Was ist mir DIR? Lass dir dies an dieser Stelle gesagt sein. Niemand wird dir in deinem Leben je soviel Kraft und Verständnis entgegenbringen können wie du selbst. Und wenn du diese Rolle einem anderen Menschen zuschreibst, dann bringst du dich um diesen unglaublich wertvollen Schatz. Du betrügst dich selbst. Es ist also ob du auf einer Kiste voll Gold sitzen würdest und sagst: "Nein das ist nur ein wertloser Karton. Diese andere Persin ist wirklich reich, ich aber habe hier nichts." Das Leben stellt uns allen immer und immer wieder bestimmte Lektionen, die alle einen bestimmten Zweck verfolgen: Sie geben dir die Chance dich endlich in einen sich selbst liebenden Menschen zu verwandeln, bewusst zu sich zu finden und sich fortan selbst zur Seite zu stehen. Vielleicht ist dir einmal aufgefallen, dass viele dieser Lektionen sich wiederholen? Das tun sie solange, bis du endlich begreifst. Ist das nicht großartig? Du bekommst nicht nur "eine Chance", in Wirklichkeit hast du ganz viele davon. Schau: Dies ist aus meiner Sicht "der ganze Zauber" zum Thema Liebe und Beziehung, der nicht in unsere Köpfe will: Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben. Es ist unmöglich eine andere Person zu lieben, wenn du nicht schon einen Überfluss an Liebe für dich selbst in dir trägst. Denn dann hast du nichts zu geben, sondern du bist nur ein Nehmender. Deine Gedanken mögen dir vielleicht einreden dass du "liebst", doch Liebe ist ein aktiver, ein gebender Prozess. Frage: Hast du denn etwas zu geben? Oder eher nur etwas zu nehmen? Überprüfe das einmal bei dir selbst. Nicht jeder also der sagt dass er liebt, liebt auch wirklich. Liebe fängt innerlich an, bei dir selbst. Ein wirklich Liebernder ist reich daran. Er macht dafür nicht die anderen Menschen verantwortlich. Und ja, manchmal begegnen uns besondere Menschen die uns öffnen, uns daran erinnern, Doch auch diese mögen manchmal Teil ein und derselben Lektion sein. Und wenn du dich nicht endlich liebend und begeistert dir selbst widmest, werden sie es langfristig auch nicht tun. Denn dies ist nicht ihre Aufgabe. Nicht, bevor du selbst diese Aufgabe übernommen hast. Akzeptiere dich selbst. Nehme dich liebevoll an, erkenne deine Einzigartigkeit. Freue dich über sie, feiere sie jeden Tag. Siehst du denn überhaupt wie einzigartig du bist? Niemand auf der Welt ist genauso wie du, und niemand wird je genau so sein wie du. Ist dir das denn noch nie aufgefallen? Feiere das Leben, denn es feiert dich indem es dich auf diese Welt gesetzt hat. Kannst du das? Dafür bist du nicht auf andere angewiesen. Der Gedanke dafür eine andere Person zu benötigen lenkt dich nur von dieser Aufgabe ab, es ist eine Ausrede gegenüber dir selbst. Erst wenn du anfängst wirklich mit dir selbst zu tanzen, dann kommen all die richtigen Tanzpartnerinnen zu dir. Stehe nicht wie bestellt und nicht abhgeholt an der Tanzfläche des Lebens, sondern tanze direkt in der Mitte. Voller Energie und Extase, und wenn das passiert ist, ja dann kannst du und wirst du dich mit anderen verbinden können. Doch nicht um eine Quelle der Kraft zu bekommen, die dir sonst fehlen würde. Sondern um eure beiden Quellen zu vereinen. Quellen, die auch ohne die jeweils andere schon so reich sind, dass sie bereits überfließen. Dies sind grundverschiedene Dinge. Alles Gute auf deinem Weg und mit deinem neuen Studium! DC
  22. In wem befindet sich diese Einschätzung? Bist du dir dessen bewusst dass sich das alles nur in dir abspielt? Nenne mindestens drei weitere Gründe dafür, weshalb sie dich angesprochen haben könnten. Alle drei sollten mit dieser EInschätzung nichts zu tun haben.
  23. Groß- und Kleinschreibung, sonst Schreibsperre.
  24. Ihr habt eine Gemeinsamkeit gefunden: Jeder beherrscht die Sprache des anderen nicht so gut. Macht euch einen Spaß daraus mit viel Gestik und in "Denglisch" zu kommunizieren, macht viel Kino und bringt euch jeweils eure Sprachen bei.