Dreamcatcher

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  1. Lieber Jeadony, danke für deinen Beitrag! Frauen spiegeln tatsächlich unseren Selbstwert, und der Erfolg in der Liebe spiegelt auch deinen Erfolg mit der Selbstliebe. Daher lass uns über dieses Thema sprechen: Selbstliebe. Das ist das was dich attraktiv oder unattraktiv macht, nicht nur für Frauen sondern vor allem natürlich für dich selbst. Die gesamten PU Techniken simulieren oftmals im Kern auch einfach nur einen sich selbst liebenden Menschen, der sich von Natur aus so verhalten würde wenn das Ganze von innen kommt. Bis man aber diesen Weg gegangen ist ist es in Ordnung sich ihrer zu bedienen. Doch lass uns über das Wesentliche sprechen, über wahre Veränderung. Denn genau mit den Frauen für die du Gefühle entwickelst wird es schwierig eine Maske zu tragen, die Atttraktivität muss von innen kommen um hier nicht needy zu werden. Dein wahres Selbst scheint nun mal durch. Die gute Nachricht lautet: Du bist im Grunde bereits am Ziel. Du musst nur noch aufhören dich glauben zu lassen dass du es nicht bist. Lies den letzten Satz am besten mehrmals Wir alle kommen neutral auf die Welt, als geliebtes, behütetes Wesen aus dem Mutterbauch. Nichts ist an uns in diesem Moment verkehrt. Wir sind geliebt und angenommen, die Welt heißt uns willkommen. Als Baby denkst du nicht über deinen Selbstwert nach. Du weißt noch nicht einmal was das ist, richtig? Du bist wertvoll alleine schon durch deine Existenz. Es gibt kein anderes Wesen das ganz genauso ist wie du, du bist einmalig. Die Existenz weiß nichts von Wertunterschieden, sie wertschätzt alles was sie hervorbringt. Was ist also im Laufe der Zeit passiert? Wir kommt es dass dir manche Menschen wertvoller vorkommen als andere, oder du dir selbst im Vergleich zu ihnen? Es ist angelernt. Als Kind bist du wie ein ungefilterter Schwamm, der das ganze Vergleichsdenken aufsaugt und nicht in Frage stellt, du eignest dir einfach an was andere dir vorleben, du fängst an daran zu glauben dass es soetwas wie einen Selbstwert gibt, der sich über die Bestätigung von außen definiert. Das Problem an diesem Konzept ist: Du kommst nie an. Immer wenn du Bestätigung bekommst, ist sie auch schon wieder vorbei. Also brauchst du die nächste Bestätigung. Dann ist der nächste Augenblick, der nächste Mensch dafür zuständig dich zu bestätigen. Es ist ein Strukturproblem: Wenn dein Grundzustand der des Mangels ist, dann wirst du niemals ankommen, da der Mangel sich nur vermehrt und sich nur noch mehr Bestätigung wünscht. Zurück zur guten Nachricht: Es ist nicht wahr. Dir wurde eine Lüge aufgetischt und du hast sie geglaubt, so wie die meisten von uns. So lange, bis du angefangen hast sie dir selbst zu erzählen. Sie lautet, dass du noch nicht vollkommen wärst wie du bist, dass du dir Liebe uns Selbstwert verdienen und von außen holen müsstest. Dein Grundzustand, also der in dem du dich die meiste Zeit befinden solltest (und innerlich bereits befindest ohne es zu bermerken), ist jedoch der der Selbstliebe, des Bestätigt-Seins und der Fülle. Deine Frage lautet also: Wie kehre ich zu diesem Grundzustand zurück und bleibe dauerhaft dort? Während die Frage aus dem Mangel kommt, also aus der Annahme, dass du noch nicht dort wärst - will sie trotzdem beantwortet werden. Zuerst musst du das Problem verstehen. Das Problem ist zunächst einmal dass du glaubst was dir beigebracht wurde, von anderen Menschen, von den Medien, von der Kirche, vielleicht auch von deinen Eltern. Du glaubst, dass du dich anstrengen musst und etwas erreichen musst um geliebt und bestätigt zu sein. Es ist ein Paradoxon: Denn genau dieser Glaube erschafft ja den Mangelzustand, der dich davon ablenkt dich bereits im Grundzustand in Selbstliebe zu befinden. Dein Grundzustand ist Selbstliebe, allerdings hast du sehr lange unwahre Gedanken und damit einhergehende Gefühle entwickelt, die dich davon ablenken ihn zu erkennen. Ich gehe davon aus dass das Problem verstanden wurde, widmen wir uns also der Lösung. Du bist wie jeder Mensch im Grunde so aufgebaut: Dein Unterbewusstsein erschafft deine Gedanken (und deine Gedanken prägen das Unterbewusstsein), deine Gedanken erschaffen deine Gefühle, und die Gefühle erschaffen in den meisten Fällen deine Handlungen. Abgekürzt in Buchstaben ist die Formel in etwa so: U <-> G-> G-> H Du musst das Problem auf allen Ebenen lösen, um nachhaltig einen neuen Glauben, neue Gedanken und Gefühle über dich selbst anzunehmen, welche dann zu neuen Handlungen führen. Logisch, oder? Während es da draußen viele tolle Techniken, Therapien und Übungen gibt, derer du dich jederzeit bedienen kannst, mache ich dir auch ein paar eigene Empfehlungen. Unterbewusstsein: Hier sitzen deine Glaubenssätze und diese gilt es zu ändern. Spüre auf, was genau du über dich selbst glaubst. Schreibe es auf, führe eine Art Tagebuch darüber und gehe jeden Glaubenssatz nacheinander an. Da können solche Annahmen schlummern wie "ich mag mich nicht", "ich bin unattraktiv", "ich bin dies und das nicht wert" etc. Alles von außen eingeflößter Müll, den du jetzt loslassen darfst. Erlerne eine Technik um Glaubenssätze zu ändern - es gibt einen Haufen da draußen, je nachdem was du für ein Typ bist, Hauptsache ist du lernst deinen Glauben selbst neu zu gestalten. NLP, Theta Healing oder Ähnliches. Oder solche Übungen wie "The Work" von Byron Katie. Informiere dich und gehe es an! Glaubensätze können auch im meditativen Zustand von alleine hochkommen, als Lüge entlarvt werden und sich in purem Bewusstsein auflösen. Regelmäßige Meditation hilft hier also auch. Gefühle: Das ist eine der wichtigsten Ebenen die häufig übersehen wird, eine Art Bindeglied im deinem gesamten System. Wir halten viele negative Gefühle in uns fest die durch unsere Gedanken erschaffen wurden und diese verursachen immer weitere davon. Wenn du negative Gefühle auflöst dann werden sich viele Probleme von alleine erledigen, du wirst dich insgesamt viel wohler in deiner Haut und mit dir selbst fühlen. Auch hier gibt es passende Techniken wie z.B. EFT oder diverse Atemübungen. Hier ist eine davon: Eine einfache Übung die im Grunde schon ausreicht wenn du sie regelmäßig machst: Setze oder lege dich hin und atme langsam ein während du gedanklich bis 6 zählst. Dann Atem anhalten während du bis 3 zählst und ausatmen während du bis 6 zählst. Nach dem Ausatmen wieder den Atem drei Sekunden lang anhalten. Stelle dir dabei vor dass du in den unteren Rücken hinein atmest. Mache dies insgesamt 3 mal, das wird dich mit deinen Gefühlen verbinden. Anschließend spüre in deinen Körper hinein, spüre rein ob es irgendwo ein Unwohlsein gibt oder ein Festhalten an irgendwas. Liege oder sitze einfach nur da und spüre in diesen Bereich rein, atme und spüre in den Körper rein, mehr musst du nicht tun. Lasse deine Gefühle hochkommen, heiße sie willkommen und tauche in sie hinein.Mehr als reinspüren musst du dabei nicht tun. Lasse dir hier 10-15 min Zeit und spüre einfach nur rein ohne zu denken oder zu bewerten, und sie werden hochkommen. Dann, wenn du tief in das Gefühl eingetaucht bist, wiederhole 3 Mal die oben beschriebene Atmung. Atme dabei in das hochgekommene Gefühl rein, stelle dir vor wie du es beim Ausatmen loslässt. Wenn negative Gefühle hochkommen sollten, dann kann es manchmal unangenehm sein, Doch bedenke dass du sie noch einmal spüren musst damit sie gehen können, damit du sie mit Hilfe der Atemtechnik loslassen kannst. Sie waren sowieso schon in dir drin und haben doch unbewusst gesteuert, daher ist es besser sich ihnen zu stellen und sie loszulassen, als sie weiterhin zu unterdrücken. Mache das regelmäßig und du wirst die negativen Gefühle los, an denen du festhälst. Nach und nach. Gedanken: Beobachte im Alltag deine Gedanken und spüre deinen Körper, so oft es geht, egal wo du bist und was du gerade tust. Ich habe hier schon oft darüber geschrieben. Wenn du dein Bewusstsein auf deinen Körper verteilst und nicht nur im Kopf gefangen bist, dann klärt sich dein Geist auf und die problembehafteten Gedankenmuster verschwinden nach und nach von alleine. Spüre im Alltag also z.B. deine Hände, oder deine Füße, halte einen Teil deiner Aufmerksamkeit dort während du Dinge erledigt. Es wird dir anfangs schwer fallen, du wirst es immer wieder vergessen. Kehre in diesem Fall einfach immer wieder in das Reinspüren zurück, sobald es dir auffällt, ohne dich zu verurteilen. EIie andere einfache Technik ist den eigenen Atem zu beobachten. Auch jederzeit und überall machbar. Mache es dir zur Gewohnheit und du wirst dich wundern wie schnell du klar im Kopf wirst. Es ist reine Übungssache. Affirmationen können an dieser Ebene auch helfen, um deine Art des Denkens neu zu trainieren. Insgesamt gilt: Packe es an! Es gibt ja z.B. auf Youtube viele Meditationen und Trancen, die kostenlos sind und die du nutzen kannst. Finde etwas was dir zusagt. Du bist der Schöpfer deines eigenen Selbst und hast es in der Hand, niemand sonst. Treffe also eine Entschedung und bleibe dran, genieße die Veränderung. Nicht nur Frauen sind der Spiegel deines Inneren, sondern die gesamte Welt. Finde Klarheit in dir, arbeite regelmäßig an dir, höre auf die Verantwortung abzuschieben und gehe es an. Mache einfach immer einen Schritt nach dem nächsten. Du hast deine eigene Veränderung in der Hand und diese Macht kann dir niemand nehmen, nur du selbt. LG DC
  2. Hi Sean87, ich danke dir! Immer wieder schön zu lesen dass ich jemanden inspirieren darf. Du stellst eine großartige Frage! Die Antwort darauf ist im Kern sehr einfach zu verstehen, es zu leben ist natürlich die eigentliche Aufgabe und Bedarf einiger Übung. Zuerst etwas Grundlegendes: Der Verstand ist ein schöpferisches Werkzeug, welches dazu dient die Dinge zu erschaffen die du dir wünschst. Und das tun wir auch tagtäglich: Wie holst du dir einen Kaffee? Beobachte mal den Prozess. Bevor du ihn in der Hand hälst ist im Verstand etwas abgelaufen, vielleicht machst du dir vorher ein Bild davon oder deine innere Stimme formuliert es in einen Satz, "z.B. ich brauche jetzt erstmal einen Kaffee". Vielleicht auch beides. Und dann TUST du es einfach, anstatt ewig darüber nachzudenken, dass du noch keinen Kaffe hast. Dieser Prozess läuft mit ALLEN Dingen ab, die wir tun. Es gibt nichts was du tust oder sagst, was nicht zunächst seinen Ursprung im Verstand findet. Soweit so gut, so weit so einfach mit den Dingen die greifbar sind, die wir wollen und mit welchen wir bereits Erfahrungen haben. Nächste Stufe - Dinge die wir wollen, an die wir aber noch nicht so wirklich glauben können z.B. weil wir noch nicht den Weg dorthin sehen können. Ein Hobbysänger will z.B. in die Charts. Er formuliert innerlich seinen Wunsch, doch verhält es sich hier vielleicht nicht ganz so einfach wie mit dem Kaffee. Schließlich gibt es tausende Hobbysänger, und er fängt an solche DInge zu denken wie "das dürfte schwierig werden", "warum sollte ausgerechnet ich derjenige sein, der es von Tausenden schafft etc.". Was in manchen Fällen eine durchaus rationale Hilfe sein mag, welche zu neuen Lösungen führen kann, sind dann doch oft nur ausbremsende Gedanken die uns vieles gar nicht erst versuchen oder von vornerein scheitern lassen. Und zwar immer dann, wenn wir am Problem weiter festhalten, anstatt es loszulassen und uns der Lösung zu widmen. Und dann die letzte Stufe, die Dinge die wir eindeutig NICHT WOLLEN. Das permanente Nachdenken über diese ist genau das was "Nicht Akzeptieren" bedeutet. Es hält dich im Prolem-State gefangen, anstatt das Problem einmalig zu erkennen, es zu akzeptieren und dann der Lösung zu folgen. Nichts anderes ist Akzeptieren und loslassen: Nicht mehr gedanklich im Problem befangen sein, sondern im Kopf Platz machen für die Lösungsansätze, welche anschließend gelebt werden wollen. Beobachte dich also wie du über Probleme nachdenkst und wie du es schaffst in deinen Lösungsmodus zu kommen. Zunächst einmal bei Dingen die dir leichter fallen. Du willst Kaffee? Also denkst du einmalig drüber nach, und beschäftigst dich fortan nur noch damit dir welchen zu holen. Offensichtlich hast du hier nicht das Verhalten nur über das Kaffee-Wollen nachzudenken, sondern kannst das Problem des Kaffeemangels loslassen und dich sofort mit der Lösung beschäftigen. Das Festhalten an dem Gedanken dass du Kaffee willst und dass du nicht akzeptieren willst dass du noch keinen Kaffee hast bis du ihn in der Hand hälst, bringt dich dem Kaffe nicht wirklich näher, oder? DIe Antwort lautet also: Das Nicht-Akzeptieren ist ein Akt des Festhaltens am Problem(state). Akzepieren ist dagegen ein Akt des Loslassens. Alles was wir in Gedanken festhalten, erschaffen wir, bewusst oder unbewusst. Wir bringen es in die Realität. Daher ist es sinnvoll sich nicht allzulange gedanklich mit dem Problem aufzuhalten, sondern dieses nachdem es formuliert wurde loszulassen um Platz für die Lösung zu machen. Schwieriger ist das mit Dingen, bei denen der Wunsch noch nicht mit der Realität übereinstimmt. Hier kommt das Vertrauen ins Spiel, dass ich auch einen Weg gehen kann den ich noch nicht sehe oder noch nicht kenne. Hier ist das Loslassen jedoch umso wichtiger, um Platz für die Wegsuche zu machen. Vertrauen ist also das Bindeglied was dich zwischen deinem Wunsch und deinem Ziel begleitet, und welches dich nicht in einem inneren Mangelzustand (=gedankliches Festhalten am Problem) verweilen lässt, welcher das Gegenteil bewirken würde von dem was du dir wünscht. Vertrauen und Loslassen gehen deshalb Hand in Hand. Wer vertraut, der denkt auch nicht viel darüber nach was möglich oder unmöglich ist. Was heute noch unmöglich ist, kann schon morgen passieren. Oder sogar schon im nächsten Moment. Es ist nicht dein Job darüber nachzudenken was möglich oder unmöglich ist, es ist der Job des Lebens es dir zu zeigen. Und du darfst das zulassen. Dein Job ist nur zu formulieren was du dir wünschst, dich zu fokussieren, danach zu handeln und unterwegs zu vertrauen. Und so löst du auch dein Beispiel: Zu Akzeptieren bedeutet nicht, deine Ansprechängste zu beobachten und dabei stillzustehen. Damit bleibst du im Problem. Stattdessen beobachte was in dir vorgeht, erkenne es an, und dann vertraue dass du MIT deiner Ansprechangst handlungsfähig bist, fange an dir im Kopf ein Bild von dir zu machen, wie du bereits erfolgreich tust was du tun willst, und dann tue es. Nehme die Ansprechangst mit, wenn du sie spürst, du musst nicht darauf warten bis das Problem verschwindet um es zu akzeptieren. Stattdessen akzeptierst du es ja gerade dadurch, indem du es wahrnimmst, und dich dadurch nicht steuern lässt sondern dich mit der Lösung beschäftigst. Das ist wahres Akzepieren und Loslassen. Akzeptieren heißt also: 1. Problem Beobachten 2. Loslassen 3. Dem folgen was du willst. Veränderung ist eine bewusste Entscheidung, und nur dann möglich wenn man nicht das eine festhält. sondern es anerkennt und sich dem widmet, was JETZT dein nächster Schritt ist. So erkennst du dann, dass du MIT Ansprechangst Frauen ansprechen kannst. Und das ist nicht nur möglich, sondern sogar spannender als ohne Ansprechangst Gib Bescheid was du dazu denkst! LG DC
  3. Hey doyourdance, danke dir, doch leider verstehe ich deinen Betrag nicht ganz. Was ist genau deine Frage?
  4. Lieber RandomPlace, vielen Dank für deinen Beitrag hier und für deine offene Art dich mitzuteilen. Du hast sehr gut erkannt dass Selbstliebe der zentrale Baustein für Lockerheit und den spielerischen Umgang mit dem Flirten ist. Warum ist das so? Weil jemand der mit seinen eigenen inneren Baustellen beschäftigt ist, nicht wirklich frei mit dem Außen und mit den Anderen interagiert. Die Kommunikation mit anderen Menschen ist dann deshalb nicht spielerisch und locker, weil du synchron mit deinem eigenen inneren Dialog beschäftigt bist. Und dieser Dialog ist ernst, schließlich hast du "ernste Themen" mit dir selbst zu klären. Vielleicht hast du es schon beobachtet: Während du mit anderen locker und spielerisch sein willst, findet zeitgleich ein ernstes inneres Selbstgespräch statt. Du willst nach außen hin locker kommunizieren, Späße machen oder einfach nur ein nettes offenes Gespräch führen, bist nach innen hin aber völlig ernst und hinterfragst in deinem Kopf permanent dich selbst, die Reaktionen der anderen oder die Situation. Und wie kannst du da auch locker nach außen hin sein, während du innerlich mit deiner ernsten Selbstreflexion beschäftigt bist? Es ist unmöglich nach außen hin locker zu sein, während man innerlich unlocker ist. Man kann es versuchen, doch es kostet schon bald viel Energie. Dadurch teilst du dich in zwei, der innerlich Ernste, und der äußerlich Lockere, es ist sehr anstrengend zwei so unterschiedliche Teile von dir in Einklang zu bringen. Du fragst wie du locker und spielerisch sein kannst, da dich ja so viele innere Baustellen beschäftigen. Hier liegt genau der Punkt: beides zeitgleich ist unmöglich. Du kannst dich entweder mit deinen Baustellen beschäftigen oder du kannst locker sein. Aber du kannst dich nur auf eines zugleich konzentrieren. Stelle dir vor: Ein Mann hat Probleme mit dem Frauen ansprechen. Er wartet seit Monaten auf einen Termin bei seiner Psychologin. Sie ist völlig ausgebucht, deshalb muss er so lange auf einen Termin warten um sich seinem Problemen zu stellen. Endlich bekommt er einen Termin und sitzt auf dem Behandlungsstuhl. Sie sagt zu ihm "Danke dass sie solange gewartet haben, es ist derzeit sehr viel los, viele Menschen haben ganz viele Probleme und deshalb kann ich Ihnen nur eine Stunde widmen. Versuchen wir die Zeit gut zu nutzen, Sie haben eine Stunde Zeit um mir Ihre Baustellen mitzuteilen, die sie davon abhalten Frauen offen anzusprechen. Legen Sie los". Der Mann überlegt kurz und sagt: "Dann müssen wir das wohl verschieben, ich habe viel zu viele Baustellen um sie alle in einer Stunde zu behandeln. Aber sagen Sie mal, wollen wir heute Abend zusammen Essen gehen?" Du weißt es selbst am besten: Innere Baustellen kosten Zeit und wollen entsprechend angegangen werden. Letztendlich sind sie es ja auch das was dich von deiner Lockerheit abhalten und in diesem inneren Dialog gefangen halten. Was ich dir deshalb vorschlage ist Folgendes: Räume ihnen die Zeit ein die sie brauchen, und zwar dann wenn du gerade in Behandlung bist, zu Hause alleine bist und meditierst oder ein lehrreiches Buch über Persönlichkeitsentwicklung liest usw. Erkenne aber ganz wie der Mann oben bei der Psychologin, wenn gerade nicht die richtige Zeit für Selbstreflexion und Analyse ist. Wenn du etwa abends weg bist und inmitten von Menschen, die sich alle am liebsten offen und frei mit dir unterhalten möchten. Spende ihnen die Aufmerksamkeit, anstatt innerlich in Gedanken herumzudoktorn. Nehme dir die Zeit für Unbefangenheit. Einfacher gesagt als getan? Mag sein, tatsächlich wirst du aber sehen dass es dir viel leichter fallen wird wenn du den inneren Baustellen genügend Zeit einräumst, anstatt alles hier und jetzt lösen zu wollen, während du doch eigentlich einfach mal unbefangen Spaß haben willst in der Unterhaltung mit anderen. Es ist paradox: Loszulassen und locker zu sein ist überhaupt keine Anstrengung. Was aber anstrengend ist ist der innere Dialog der dich davon abhält. Und er findet deshalb statt, weil dein Verstand sehr aktiv ist und es so gewohnt ist dich selbst und das Leben zu analysieren anstatt einfach unbefangen daran teilzunehmen. Daher wird es natürlich auch etwas Eigewöhnung brauchen, um die Dinge von einander zu trennen. Wenn du locker sein willst, sei locker. Wenn du mit deinen inneren Fragen beschäftigt bist, dann sei es. Doch finde für alles die richtige Situation und Zeit. Mache es nicht zeitgleich. Hier sind einige Übungen die du machen kannst: 1.Spüre in deinen Körper rein. Fühle für einige Minuten die Lebendigkeit in deinen Händen, dann in deinen Armen und Beinen, und dann im gesamten Körper. Spüre einfach rein ohne darüber nachzudenken. Das kannst du für 10-20 Minuten zu Hause tun bevor du unter Menschen gehst. Oder auch währenddessen, wenn du merkst dass dein innerer Dialog wieder die Oberhand gewinnt, dann fange wieder an deine Hände zu spüren, deine Beine usw. Das wird deine Verstandesaktivität mindern und dich lockern. Mit zunehmender Übung wirst du in der Lage sein deinen Körper zu spüren während du dich mit anderen unterhält. Wenn deine Aufmerksamkeit raus aus dem Kopf und hinein in den Körper wandert, dann wirst du dich frischer und lockerer fühlen, und dir allgemein weniger Gedanken machen. 2. Beobachte deinen inneren Dialog wenn er gerade stattfindet und erkenne ihn als solchen. Höre deiner inneren Stimme lächelnd zu während du dich daran erinnerst dass gerade doch eigentlich nicht die richtige Zeit zum nachdenken und Analysieren ist. Durch das Beobachten wird der innere Selbst-Dialog leiser. 3. Mache und sage verrückte Dinge. Ich meine das völlig ernst: Wenn du mit anderen interagierst, sei einfach mal etwas verrückt. Schnappe jemandem aus Spaß kurz sein Getränk weg, tippe Fremden auf die Schulter, oder hüpfe mal einfach mal wild auf der Tanzfläche rum. Lächle grundlos. Sage "Hi" zu Fremden. Mache was immer dir in der jeweiligen Situation in den Sinn kommt und dir lustig vorkommt. Denke nicht darüber nach wie es ankommt, oder wer wie reagieren wird, mache einfach, sage es einfach. Denn darum geht es schließlich: Raus aus der inneren Analyse und hinein ins Leben, hinein ins Jetzt. Was hat dies alles nun mit Selbstliebe zu tun? Ich glaube du hast Selbstliebe auch "Selbstanname" genannt, und das ist tatsächlich ein passendes Synonym dafür. Du bist ein Mensch mit einigen inneren Baustellen, na und? Nehme dich als solchen an und erlaube dir diese auch mal beiseite zu lassen, mal einen Abend lang Spaß zu haben ohne dich mit ihnen zu beschäftigen. Glaube mir, all die anderen die so locker und selbstbewusst rüberkommen haben auch mehr als genug Baustellen, viele von ihnen mehr als du. Nur beschäftigen sie sich in diesem Moment gerade nicht damit und reflektieren nicht ständig alles was sie sagen und tun. Und wieder andere haben sie, merken es aber nicht. Diesen bist du schon einen deutlichen Schritt voraus, da du dich ihnen stellst. Kurzer Kommentar zum Thema Körbe und Ablehnungen: Menschen die sich viel mit sich selbst beschäftigen, die mit sich unsicher sind, beziehen nun mal alles auf sich. Sobald du das Muster des inneren Selbstdialogs durchbrichst wirst du merken, dass du den einen oder anderen Korb eher lustig findest, anstatt dich angegriffen zu fühlen. Du denkst dann schlichtweg nicht permanent darüber nach was an dir nicht stimmt. Selbstannahme geht eben auch damit einer sich selbst nicht permanent in Frage zu stellen. Noch etwas zu deiner Ausgangssituation: Menschen die viel gelitten und reflektiert haben, haben oft eine gewisse Tiefe, und diese wird sich in deiner Ausstrahlung bemerkbar machen sobald du deine Aufmerksamkeit aus dem Kopf raus und nach außen kehrst. Das kann auf Andere sehr anziehend wirken. Alles im Leben hat einen Nutzen. Berichte doch mal nach einer Weile hier über deine Erfahrungen mit den drei Übungen. Alles Gute! DC
  5. Lieber Caesar, danke für deinen Beitrag! Das unsichtbare Band ist vor allem eine Metapher für eines: Spannung. Es bedeutet also: Erhalte die Spannung aufrecht! Was bedeutet das also im Einzelnen? Unnahbarkeit - ja, vielleicht auch manchmal das. Das kann spannend wirken, übertreibst du es aber, wirkt es aufgesetzt oder unterkühlt. Eskalieren - gewiss! Ein Kussversuch ist grundsätzlich immer spannend, ganz egal ob er sofort gelingt oder nicht. Du kannst eine Frau 10 mal vesuchen zu küssen und beim 11ten Mal klappt es vielleicht. Bedeuten blockierte KCs einen Spannungsverlust? Nicht unbedingt. Es kommt ganz darauf an wie genau es vor sich geht. Grundsätzlich ist es immer besser zu eskalieren als nicht zu eskalieren. Damit zeigst du dass du zu deiner Männlichkeit stehst und baust sexuelle Spannung auf. Ist also ein Block gleichzeitig ein Spannungsverlust? Ganz und gar nicht. Es ist nur dann einer, wenn du nicht locker damit umgehst, needy oder unsicher wirst. Es gilt also ein Bauchgefühl für Spannung aufzubauen, eine Intuition, die dir zeigt was das Band gespannt hält und was nicht. Lockerheit ist die wichtigste Eigenschaft des Verführers, wer locker bleibt verliert niemals zuviel an Spannung, ungeachtet aller Umstände. In deinem konkreten Fall kann ich nur vermuten dass ein gewisses Level an Comfort/Rapport gefehlt hat. Attraction war offensichtlich vorhanden. Es geht also nicht nur um Spannung, sondern auch um ein Vertrauensgefühl, das es aufzubauen gilt. Manchmal will gut Ding eben tatsächlich Weile haben, und sie sagt dir damit doch auch nur dass es "on" ist, es ihr aber zu schnell geht. Warum geht es ihr wohl zu schnell? Weil ihr wahrscheinlich noch mehr Comfort fehlt, sie will dich etwas mehr kennenlernen, sich damit noch wohlerfühlen. Wie gesagt, nur eine Vermutung meinerseits. Daher gilt es solche Blocks locker zu nehmen, antworte mit C&F, z.B. "ich war als Kind schon so ungeduldig.. Wenn Süßigkeiten vor mir liegen, muss ich eben danach greifen". Stehe dazu! Und dann mache weiter als ob nichts gewesen wäre. Entwickle ein Bauchgefühl, auch für den richtigen Moment für Versuch Nummer 2, Nummer 3, .... 10... 11. etc.;-) Je besser deine Intuition und dein Game, desto schneller klappt es eben. Du fragst: "Wie kann ich unnahbar sein, wenn ich sie gleichzeitig schnellstmöglich eskalieren will?" Du musst also nicht unnahbar sein, Unnahbarkeit ist eher etwas für die erste Attractionphase. Du bist bereits ein-zwei Schritte weiter mit der Dame. Es reicht wenn du nicht needy bist und locker bleibst. Blockt sie deinen KC, dann zeige ihr dass es dir nichts ausmacht und game weiter. Gehe körperlich vielleicht kurz ein klein wenig auf Distanz, nur um dann die Eskalationskurve im passenden Moment (Bauchgefühl!) wieder steigen zu lassen. Je weniger du darauf reagierst, desto mehr signalisierst du ihr dass du ein selbstbewusster Typ bist der nicht so leicht einknickt. Richte deinen Fokus etwas mehr auf die Emotions- und Vertrauensebene, lasse es weiter fließen. Viel Erfolg! DC
  6. Ich schließe mich an, gehe raus und zeige dich der echten Welt. Und wenn du schon online die Handynummer kriegst, warum danach Whatsapp? Was ist der Unterschied zwischen Schreiben und Schreiben? Rufe an!
  7. Hi zusammen, ich möchte eine Runde in Karlsruhe ins Leben rufen, die dazu dient dass wir uns zusammen austauschen zu Themen wie: -Persönlichkeitsentwicklung -Selbstfindung -Game / Verführung -Lifestyle -Ideen und Zusammenarbeit Es wird kurze Vorträge meiner- und eurerseits geben, gegenseitiges Coaching uvm. Gemeinsames Sargen im Anschluss findet statt wenn es sich ergibt. Ich werde die Runde leiten und organisieren. Die Idee ist erstmal das Ganze 1-2 mal im Monat jeweils freitags stattfinden zu lassen. Den ersten Termin und den Ort (in KA) gebe ich bekannt sobald sich genug Interessenten gemeldet haben. Ab 3 Teilnehmern bin ich am Start. Dieser Thread dient zum Verabreden. Alles kostenlos. Wer hat Interesse? Bitte hier eintragen. Cheers, DC
  8. Neediness Manche Menschen sind weniger needy, weil sie sich bereits genügend Alternativen im Leben geschaffen haben. Sie haben genügend Ziele im Leben und Beschäftigungen, die sie zu jeder Zeit erfüllen und denen sie ihre Zeit widmen. Sie haben genügend Menschen, Frauen oder auch großartige männliche Freunde, mit denen sie sich jeder Zeit treffen und mit denen sie kommunizieren können, die sich für sie ineressieren, sie inspirieren und bereichern. Vor allem aber interessieren sie sich für sich selbst. Sie wissen und spüren zu jeder Zeit, dass es niemanden da draußen gibt, der dieses Mangelgefühl beseitigen kann außer sie selbst. Suche nicht draußen nach einer Lösung für deine Needyness, werde das feste und unverrückbare Zentrum deines Lebens. Besser noch: Erkenne dass du es bereits bist und schon immer warst. Du bist am Leben und hast alle Möglichkeiten, ist das nicht großartig? Was willst du damit anfangen? Schreibe dir Ziele auf, sei kreativ. Welche Interessen hast du, wie kannst du ihnen nachgehen, halte dir jeden Tag vor Augen: Du kannst nahezu alles verwirklichen was du willst. Es gibt hunderttausend Möglichkeiten da draußen, außer in dein Whatsapp zu starren. Bescheiße dich nicht selbst um dein größtes Geschenk - dich selbst. Im Ergebnis wirst du dich anschließend wundern, wie du nur früher dermaßen sehnsüchtig auf die Antwort einer einzigen Person auf dem Handy gewartet hast und dich deswegen auch nur annähernd schlechter fühlen konntest.
  9. Hallo Shagtsung, danke für deinen Beitrag. Ich freue mich dass meine Texte dir bereits weitergeholfen haben. Für mich wäre es hilfreich wenn du ein paar Beispiel-Dialoge mit deinem Freund liefern könntest, damit wir konkreter darauf eingehen können. Vielleicht willst du das ja noch nachtragen. So aber beschreibst du es recht allgemein, so dass ich auch nur allgemein darauf antworten kann. Zunächst etwas Grundsätzliches: Jeder Mensch beinhaltet mehrere Persönlichkeitsanteile, die sich im Laufe des Lebens ausbilden. Jeder von uns hat ein Kindheits-Ich und ein Erwachsenen-Ich. Das Kindheits-Ich in dir beinhaltet deine emotionalen Prägungen und frühen Kindheitserfahrungen. Das Erwachsenen-Ich beinhaltet deine freien Gedanken, deine eigenen Entscheidungen die du im Jetzt triffst, selbst erschaffene Wertesysteme etc. Sieh mal: Immer wenn du dich von deinen Emotionen leiten lässt, bei anderen Menschen nach Bestätigung suchst oder auf Teufel-komm-raus eine Einigung suchst, lässt du dich im Grunde von deinem inneren Kind leiten. Dieses will metaphorisch gesprochen, "gestreichelt werden" und ist auf der Suche nach Harmonie und Bestätigung. Jeder reagiert dabei auf verschiedene Auslöser, meistens sind es frühe Kindheitserfahrungen die dahinter stecken und die im Laufe des Lebens immer wieder hochkommen. Beobachte dich dabei wenn du in Emotionen verfällst und dich in Diskussionen verstrickst, die im Grunde kein anderes Ziel haben als von außen akzeptiert und gemocht zu werden. Spüre dein Gefühl dabei mal von außen, gehe ein wenig auf Distanz und frage dich selbst innerlich: "Was hat diese Reaktion in mir ausgelöst?" Was war der ursprüngliche Kommentar, der mich von meinem Erwachsenen-Ich in mein Kindheits-Ich gedrängt hat, welches nun auf seinen Emotionen reitet und anfängt eine Bestätigung zu suchen? (Und wenn du noch tiefer gehen willst: An welche Kindheitserfahrung erinnert mich das?) Je mehr solcher Situationen du für dich identifizierst und beobachtest, desto weniger Macht werden sie im Laufe der Zeit über dich haben. Du wirst im Laufe der Zeit deine "Knöpfe" kennen, die dich innerlich unbemerkt wieder Kind werden lassen und und sie anderen nicht mehr so leichtfertig anbieten. Beispiel: Freund x sagt "Du rufst mich nie an, immer bin ich es der sich bei dir meldet". Hier spricht sein Kind-Ich mit dir. Er sucht nach Aufmerksamkeit und Bestätigung, Er hat ein Mangel-Gefühl an Zuwendung, ein Verhalten das typisch für ein Kind ist. Du antwortest: "Das stimmt doch überhaupt nicht, du rufst mich genauso selten an". Hier bist du ebenfalls in dein inneres Kind reingegangen und erwiderst den Vorwurf, verstärkst damit nur sein Mangelgefühl, sowie dein Eigenes. Überlege mal: Was wäre eine mögliche erwachsene Antwort darauf? z.B. etwa "Das sehe ich nicht so. Ich freue mich aber dass du dich gerade meldest, lass uns etwas unternehmen!" Oder vielleicht "Ich habe dich ein paar Mal nicht erreicht. Zu welchen Uhrzeiten kann ich dich am besten anrufen, damit ich dich besser erreichen kann?" oder einfach: "Wann genau habe ich dich das letzte mal angerufen?" In diesem Fall würdest du nicht in dieselbe Emotion fallen, die er dir anbietet. Dahinter steckt nämlich nichts anderes als wenn ein Kind zu einem anderen Kind sagen würde "Du spielst nicht genug mit mir! Du spielst immer nur mit anderen". Anstatt darauf ebenso kindisch zu reagieren, bleibst du bei dir und deiner eigenen Ansicht auf die Dinge, antwortest auf eine erwachsene, selbst-denkende Art und Weise. Indem du mehr Information einholst mit einer Gegenfrage, oder deine eigene Ansicht äußerst bzw. das Thema in eine erwachsene Richtung lenkst. Das will geübt werden. Beobachte die Situationen, in denen das Kind in dir wach wird und die Kontrolle übernimmt. Übe es, bei dir zu bleiben und jederzeit "dein eigenes Drehbuch zu schreiben", dich emotional nicht fremdbestimmen zu lassen, in dem du in das selbe Mangelgefühl verfällst das jemand anderes gerade zeigt. Verliere dich nicht in dem Drehbuch, das die anderen dir anbieten, entscheide dich bewusst und für dich. Damit trainierst du dein Erwachsenen-Ich. Beobachte gleichzeitig die Kind-Seite in dir, die sich manchmal "nicht in Ordnung" fühlt und versucht dieses Loch durch Zuwendung von Anderen zu stopfen. Das lässt sich in jeder Situation und in jedem Gespräch trainieren, sei aufmerksam für dein Inneres. Ein erwachsener Mensch hat sein eigenes Wertesystem, akzeptiert aber auch andere Ansichten. Er ist bereit dazu sich sachlich auszutauschen zu Themen, bei denen er andere Meinung ist, und lässt anderen den Raum sich zu äußern ohne zwanghaft eine Einigung erzielen zu wollen. Dabei verfällt er nicht in seine emotionale Bedürftigkeit, sondern er bleibt entscheidungsfrei und dirigiert sein eigenes Ich. Menschen, die sein Wertesystem kennen und dennoch permanent verletzen, wird er mittel- oder langfristig nicht viel Platz in seinem Leben einräumen. Die eigene innere Bedürftigkeit nach Bestätigung mag vorhanden sein, in seinen innerem Kind, doch er macht alleine sich dafür verantwortlich es zufrieden zu stellen und wieder gut fühlen zu lassen. Er übergibt ihm nicht die Kontrolle über sich, seine Handlungen und Äußerungen. Und schon gar nicht Anderen. Es sei denn er entscheidet sich bewusst dazu, wenn er z.B. scherzt, spielt oder einfach mal albern sein will. Wir alle haben diese zwei Ebenen in uns, und viele Menschen lassen sich in vielen Situationen eigentlich von ihrem inneren bedürftigen kleinen Kind leiten. Reagiere nicht auf das bedürftige Kind in Anderen, sei dein eigener Dirigent. Beobachte permanent diese Ebenen in dir und in Anderen. Du wirst den Unterschied selbst herausfinden, du wirst sie gut trennen können und schlussendlich immer mehr Kontrolle über deine Interaktionen mit anderen haben, sowie innerlich über dich selbst. Liebe Grüße, DC
  10. Die Bücher enthalten u.a. einfach zu verstehenende Verhaltensmuster für Verhandlungssituationen. Er schreibt praxisorientiert und hat einen guten Blick für die Manipulationen, die häufig auch im Alltag angewendet werden. Ich finde es recht nützlich darüber Bescheid zu wissen.
  11. Ich danke euch Jungs! Euer Feedback gibt mir das sehr gute Gefühl dass es sich lohnt meine Erkenntnisse und Erfahrungen hier wiederzugeben. Ich freue mich über jeden Einzelnen, dem ich vielleicht die eine oder andere Abkürzung zeigen darf um einen Schritt weiterzukommen. Jede Erfahrung ist komplett individuell und doch beschäftigen viele von uns ähnliche Fragen oder Zweifel. Gemeinsam sind wir noch stärker.
  12. *Virtueller Handschag* Ich danke dir vielmals und fühle mich sehr geehrt! War ich wirklich so lange hier weg? Crazy. Ich freue mich auch weiterhin hier inspirieren zu dürfen und selbst inspiriert zu werden.
  13. Hallo Dur, die Wahl der passenden Bücher ist natürlich abhängig von der jeweiligen (Entwicklungs)Phase, in der du dich befindest, nicht zuletzt ist es auch Typ-Sache. In meinem Gepäck würden wahrscheinlich aktuell landen: Ein Kurs in Wundern - (Textbuch + Übungsbuch) Das Buch des Mirdad -Mikhail Naimy + ein-zwei Bücher von Osho, die ich noch nicht gelesen habe Vor allem die ersten zwei genannten sind absolut keine "leichte Kost" und ich würde sie auch nicht direkt jedem empfehlen, der im spirituellen Sinne nicht bereits ohnehin zwischen den Zeilen liest. Wenn du aber mich fragst: Das wäre wohl aktuell meine Antwort. Hier sind ein paar allgemeine Buchempfehlungen. Das sind allesamt Bücher, die mich in der einen oder anderen Phase vorangebracht haben. Ganz ohne eine bestimmte Sortierung wären das: Der Weg des wahren Mannes - David Deida Willst du normal sein oder glücklich? - Robert Betz The Work - Byron Katie Simplify your life Wie man Freunde gewinnt - Dale Carnegie Mut - Osho Das Buch vom Ego - Osho Angst - Osho Jetzt! Die Kraft der Gegenwart - E. Tolle Eine neue Erde - E.Tolle Einbruch in die Freiheit - Jiddu Krishnamurti Der Alchimist - Paolo Coelho Das Handbuch des Kriegers des Lichts - Paolo Coelho Der Prophet - Khalil Gibran Gespräche mit Gott - Neale Donald Walsh Lob des Sexismus Sorge dich nicht - lebe! - Dale Carnegie Deal! Du gibst mir, was ich will - Jack Nasher Überzeugt! - Jack Nasher Der Zauberlehrling - Alexa Mohl Ich bin o.k. du bist o.k. - Thomas Anthony Harris Der Diamant in deiner Tasche -Gangaji Da ich bestimmt gerade auch einiges vergessen habe, werde ich die Liste nochmal ergänzen. Vielleicht ist ja was dabei für dich! Grüße, DC
  14. Dreamcatcher

    PDM

    PDM ist an sich eines der wichtigsten Themen überhaupt, weil es so Vieles in sich vereint. - Needyness geht mit dem PDM Hand in Hand. Wer im Interpretationsmodus steckt ist permanent needy. Wer stattdessen einfach bei sich bleibt und sein Ding macht kann nicht gleichzeitig needy sein. Denn dann ist dein Verhalten nicht gesteuert durch deine Gedanken an ihre angeblichen Gedanken (was genau so wahnsinnig ist wie es sich liest). - ein sehr häufiger Grund dafür warum viele nicht eskalieren ist ebenfalls PDM. "Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?" "Sie hat gesagt sie macht sowas normalerweise nicht.." "Sie wird bestimmt blocken wenn ich das jetzt tue" etc. Ohne deine gedanklichen Verhaltensanalysen aber eskalierst du einfach weil dir gerade danach ist. - Ansprechangst? Achte mal darauf was sich da in deinen Gedanken so abspielt, wenn du dich nicht traust. Wohl oft genug nichts anderes als eine frühe Form des PDM. "Kopf aus" und ab dafür, und plötzlich ist es ganz einfach. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen und letztenendes ist alleine schon das Beseitigen des PDM m.M.n. ausreichend um den Erfolg in der Frauenwelt massiv zu erhöhen. Toller Beitrag!
  15. Du hattest zwei Tage lang keinen Kontakt zu ihr. Der Tip hier lautet: Mache dir keinen Kopf deswegen. Lasse ein paar Tage verstreichen und mache dein Ding. Sie wird sich wahrscheinlich melden. Oder du rufst eben nochmal an.