Tiertrainer

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  1. 1. 39 Dein Alter 2. 34 Ihr/Sein Alter 3. im Aufbau Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern) 4. 4 Wochen Dauer der Beziehung 5. 2 Jahre Dauer der Kennenlernphase vor LTR 6. variabler Sex Qualität/Häufigkeit Sex 7. nein Gemeinsame Wohnung? 8. Vaterkomplex, vergeben Probleme, um die es sich handelt 9. siehe unten Fragen an die Community Liebe Gemeinschaft, die jungen Jahre liegen schon etwas hinter mir und ich hatte nach 4 LTRs und zahlreichen Vergnüglichkeiten einen Punkt erreicht, an dem ich potentielle Partnerinnen nach einer Art Strichliste ausgesucht habe: Aussehen, Beruf, Alter, Hintern, Elternhaus, Religion (katholisch ist gern gesehen, denn es garantiert Stabilität, obwohl ich selbst unbelehrbarer Heide bin). Erfüllte die Dame genug Kritierien, ging man eben eine Beziehung ein und es entwickelte sich Verbundenheit und Liebe und man erwog sie zu heiraten, bis es aufgrund irgendeiner Sache dann doch wieder auseinander ging. Der Traum von der großen Liebe war ein Kindermärchen und aufgrund der eigenen Erfahrung und vorzeigbaren Leistungen aus dem realen Leben verbannt. Kommt man in die 30er, versucht man sich zudem auch den mütterlichen Phänotypen zu entziehen und so schürfte man auch am unteren Ende der Legalitätsgrenze, weil Jugend und Schönheit zählen. Mit großem Erfolg, wie ich gestehen muss, denn der Jugend wohnt eine gewisse Qualität inne, die nur Kenner verstehen. Doch zum Punkt: SIE, eine Kollegin auf Arbeit (jaja), in einem geringen Altersabstand (jaja) brachte nun doch Fahrt in die ansonsten so trübe Beziehungskiste. Ich will es kurz machen: Schwerste Schicksalsschläge und trotzdem immer fröhlich, normal und psychisch gesund. Einen Hang zu älteren Herren - sie ist in einer Beziehung mit einem Ü50-Schiziophrenen, der jeden Abend zu Hause zu schlimmster Marschmusik abhitlert und einen sehr begrenzten IQ hat. Zudem erniedrigt und schlägt er sie gelegentlich, was sie nicht besonders beeindruckt. Lediglich die verbalen Attacken tun ihr weh - Vergleiche mit andern Frauen und entsprechend Kommentare wie fett sie doch sei und so weiter, wobei sie tatsächlich hart am Untergewicht ist. Wir führen nun seit einem Monat eine Beziehung, in der wir uns treffen, während er sturzbetrunken beim Schützenverein, der Feuerwehr oder sonstwo Wache schiebt. Wir haben Sex ohne irgendwelche Abstriche oder Tabus, da wir ausgezeichnet kommunizieren. Diese Kommunikation ist das, was wir beide unser Leben lang gesucht haben. Wir reden stundenlang ohne irgendetwas zu machen. Es ist einfach nur irre. Wir sind auch die perfekten Partner mit Rücksicht, gemeinsamem Kochen, Ausgehen, Tanzen und so weiter. Füreinander bestimmt und das sehen wir beide so. Jetzt erwägt sie aber, ihren Partner nie zu verlassen, aus Angst, alleine zu sein und das was sie sich mit ihm aufgebaut hat, aufzugeben. Wenn eine Frau wirklich und wahrhaftig jahrelang gepeinigt, erniedrigt und gedemütigt wurde, besteht eine Chance, sie mit Geduld und Zuwendung zu rehabilitieren, oder wird sie nie aus dieser Abhängigkeit entweichen und das beste, worauf man hoffen kann, sind die kurzen Momente des Glücks? Hat jemand Erfahrungen mit schwierigen Fällen gemacht außer schreiend wegzurennen? TT
  2. Ich danke weiterhin für die differenzierte Auseinandersetzung mit meinem Fall. Es tut mir sehr gut, das aufzuarbeiten. die offene Beziehung:Es war so: Wir kannten uns erst kurz, da führte ich mit ihr ein Gespräch, wie ich mir die Beziehung vorstelle. Ich schilderte meine bisherigen Erfahrungen. In zwei längeren monogamen Beziehungen war ich oft unglücklich, verschleiern zu müssen, dass ich auch andere Frauen attraktiv finde und dass meine schlimmste Erfahrung meine persönliche Untreue während einer der Beziehungen war. Dies wäre alles nicht passiert, hätte ich offen über meine Bedürfnisse sprechen und mir auch das Recht nehmen können, einen Flirt befriedigend zu Ende zu bringen (Ihr kennt das ja). Die letzte Beziehung trug dieses Modell nicht mit, weil sie durch ihr anerzogenes moralisches Empfinden und durch den tatkräftigen Rat ihrer Freundinnen absolut blockierte. Meiner jetzigen Freundin konnte ich meine Vorstellung klarer darlegen und auch mir selbst war bewusst, dass es nicht um organisierte Untreue geht, sondern im Gegenteil um Ehrlichkeit. Ich habe mir im Laufe meines Lebens versucht, das angeborene Lügen abzugewöhnen und das ist wahrlich ein zufriedenstellendes Gefühl. Meine Freundin war zunächst verständlicherweise skeptisch und vermutete, weil unsere Beziehung noch sehr frisch war, dass ich sie nur fürs Bett wollte. Aber während dieses Gespräches kam sie auf einmal damit heraus, dass sie sich im Urlaub hatte von irgendeiner Bekanntschaft durchziehen lassen und sie war erstaunt, wie locker und gefasst, ja vielmehr bestätigend ich dieses Geständnis aufnahm. Genau das meinte ich. Ihre schlechten Emotionen, weil sie mir etwas verheimlichte, was sicher völlig unbedeutend für unser weiteres Miteinander war, waren völlig überflüssig, da die nun offene Aussprache und mein aufrichtiges Verständnis die Grundlage dieser Beziehung sein sollten.Sie hatte nun Fragen, die selbst ich ihr nicht beantworten könne. Was würde zum Beispiel passieren, wenn sich einer verliebt oder der Partner dieses Modell nicht mehr will. Ich weiß noch wie wir so verblieben, dass wir in diesem Fall dann eben neu überlegen müssten, ob die Sache nicht modifiziert werden würde und dass ich meinerseits ganz klar formulierte, dass wenn sie ein Veto einlegt, ich mich dann natürlich daran zu halten habe. Es ging ihr damals vorwiegend um ihren eigenen Schutz, aber es ist ganz klar, dass dieses Versprechen wechselseitig gilt. Aber in der gegenwärtigen Situation kann ich mich zwar auf das Besprochene von damals berufen (und irgendwie tue ich das ja), es wird jedoch an ihrer Gefühlswelt nichts ändern. Da ich selbst dieses Modell nie lange erfolgreich praktizieren konnte, war es mir nicht möglich, von vornherein sichere Verabredungen zu treffen und was nützen die auch, wenn das Herz einen anderen Weg geht? Oh, anfangs war das auch genau so. Mich nervte nur im Laufe der Zeit die Intensität ihres Kummers. Ich empfand die Mädels nie als Konkurrenz, sondern nur als Bereicherung. Ich habe sie objektiv beraten und ihr quasi unter der Hand Regeln des Gaming beigebracht. Sie hat sich nämlich oft verhalten wie ein 14jähriger Junge, mithin geklammert und sich schlecht behandeln lassen. Für meinen Rat war sie stets dankbar, aber der Lernfaktor war diesmal gering, obwohl sie, wie bereits erwähnt generell eine schnelle Auffassungsgabe hat. Das stimmt mich aber in irgendeiner Weise auch optimistisch. Wenn sie nach dem großen Frühling mit ihrer aktuellen Affäre merkt, dass das Strohfeuer nicht lange brennt, wird sich das Muster bei ihr nachhaltiger einprägen. Zumal die Kausalkette ja selbst dem Pawlowschen Hund klar sein müsste: verliebt -> enttäuscht -> (1) entnervter Partner verliebt -> enttäuscht -> (2) Streß mit Partner verliebt -> enttäuscht -> (3) Partner wegverliebt -> [eigene Gefühle hinterfragen] Die Punkte 7-9 sind im Übrigen wirklich hilfreich und danach will ich auch handeln. Das Schreiben fällt mir nunmal leicht. Ich bemühe mich natürlich, den Fall so darzulegen, wie ich ihn erlebe und, wie oben erwähnt, schildere ich die Dinge ehrlich. Was würde es mir nützen, als Ratsuchender die Tatsachen zu verdrehen. Soweit ich es aber in den letzten Jahren verstanden habe, ist Autosuggestion nicht mein Feind, sondern meine stärkste Waffe. The man who says he can, and the man who says he can not.. are both correctIst das nicht auch das Prinzip von Innergame und MindSet? Du begründest das Problem im Altersunterschied, den ich mir schön rede. Bitte beachte, dass ich oben eingeräumt habe, wie ich genau diese Rückentwicklung in ihrem neuen Umfeld mit Sorge betrachte. Ich weiß aber, dass in dieser Beziehung das Alter keine Rolle spielen muss. Gewiss kann es das. Wäre hier aber das Hauptproblem, hätten Schwierigkeiten ganz anderer Art schon früher auftreten müssenn. Und selbst wenn ich diesen Faktor berücksichtige. Ich glaube nicht, dass 10 Jahre unüberwindlich sind. Es passt nicht ins Schema F und man muss für viele Situationen neue Verabredungen treffen. Beide profitieren jedoch auch davon und mit jedem Altersjahr bewegen wir uns aufeinander zu. Als ich beschrieb, wie besonders sie ist, wusste ich schon, dass das nicht nur objektive Fakten sind. Natürlich halte ich diese Frau für besonders, weil uns wertvolle Erinnerungen zusammengeschweißt haben. Das ist Liebe. Kann gut sein, dass unsere Verbindung durch das Geschehene einen Knacks bekommt und nicht mehr glücklich wird. Eben diese Frage beschäftigt mich auch. Ich würde argumentieren, dass nicht jeder Beziehung ein Neuanfang überhaupt gewährt ist. Wie frisch und neu kann sich so eine Liebe anfühlen nach einer zeitweiligen Trennung. Vergisst man nicht und verzeiht auch die Fehler automatisch im Laufe der Zeit? Früher, insbesondere als ich in einer monogamen Partnerschaft einmal fremdgegangen bin, dachte ich auch, dass die perfekte Liebe nun nicht mehr möglich ist und ich die Chance verspielt habe, dauerhaft glücklich mit der Damaligen zu sein. Heute seh ich überall Chancen. (Ein Dank hier an alle Männer und Frauen, die ihre Erfahrungen teilen und anderen die Augen öffnen.) Und ja - das rede ich mir ein. Bis ich es selbst glaube. Und jetzt glaube ich es. Momentan konzentrier ich mich auf diese Chancen und möchte mir sicher sein, was ich will. Weil ich aufrichtige Absichten habe und die Frau, die ich liebe, zumindest bisher gut kannte, hoffe ich, dass es gelingt. Die große Unbekannte bleibt für mich, ob sie wirklich die Person ist, die ich in ihr sehe. Ich erinnere mich an den Schulterschluss mit dieser Frau. Ich besuchte sie im Ausland, wo sie einige Monate verbrachte. Nach ein paar glücklichen Tagen, als ich zurück zum Flughafen fuhr, sah ich, wie mir mein Mädchen am Bahnhof stand und mir voller Tränen hinterherwinkte und sie blieb da stehen, ich erkannte es aus der Ferne noch, bis ich wirklich vom Horizont verschwunden war und ich dachte mir: die lässt du nie mehr gehn. (http://i.imgur.com/0fbg8qW.jpg) Ich hoffe, sie entwickelt sich niemals zu einem der typischen zappeligen Hühner, die Mädels Anfang 20 häufig sind. Denn das war sie bisher auf keinen Fall.
  3. Vielen Dank für die konstruktiven Beiträge. In einigen Dingen habe ich mich undeutlich ausgedrückt und auch den aktuellen Stand der Dinge möchte ich nachreichen. Zum Altersunterschied:Ganz klar: Der nominelle Unterschied ist groß. Sie ist jedoch ein Mensch, der sich stets mit älteren umgeben hat und bereits eine geistige Entwicklung vollzogen hat, von der so manche 30jährige nur träumen kann. Das war auch der Grund, weshalb ich überhaupt auf sie aufmerksam wurde und wir eine lange Zeit auf absoluter Augenhöhe zusammen waren. Selbst bin ich auch durch viele Neuanfänge jung geblieben und keineswegs will ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt heiraten, Kinder kriegen oder all die anderen schönen Sachen, sondern ich habe noch viel vor und zu erleben und es bereitete mir bisher große Freude, meiner Partnerin mit meiner gereiften Persönlichkeit Wege aufzuzeigen, die für sie interessant sind. Und was sie ganz massiv von anderen unterscheidet ist, dass sie meine Meinung schätzt und annimmt. Wenn ich einer gewöhnlichen 20jährigen sagte, etwas sei nicht gut für sie, würde jene abblocken und ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Nicht so meine Freundin. Sie nimmt sich Dinge zu Herzen, fragt nach, sucht Rat und lernt unheimlich schnell. Deshalb gab es auch bis auf den letzten Monat -und das erstaunte mich zutiefst- nie wirklich Probleme oder Konflikte. Ihre Interessen liegen auch nicht beim Feiern, Party machen oder sich gehen lassen, sondern sie ist beherrscht, diszipliniert und so unglaublich vielseitig und talentiert, dass es unheimlich inspirierend ist, mit ihr Neues auszuprobieren und zu entdecken. Dennoch gehen wir gleichermaßen zusammen Feiern, ich bin gut in ihren Freundes- und Bekanntenkreis und ihre Familie integriert, so dass das Argument Altersunterschied nie eine Rolle spielte.Indes erkenne ich natürlich, dass sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt, da sie viel in ihrer altersadäquaten sozialen Gruppe unterwegs ist, ihre Wahrnehmung verschiebt. Wie viele eurer Antworten bereits beinhaltet haben, entwickelt sie andere Interessen und Verhaltensmuster. Es besorgt mich, dass sie sich quasi zurückentwickelt, solange sie nicht mit mir zusammen ist. Also ich weiß durchaus, dass sie besser sein kann als sie zur Zeit ist. Daher ist die momentane Entwicklung in meinen Augen eine Phase. Keine notwendige, aber durchaus, da gebe ich euch Recht, eine nachvollziehbare. Sie schläft mit ihm:Zur Frage wie die offene Beziehung bisher verlief Folgendes: Sie hatte in der Vergangenheit auch schon sexuellen Kontakt zu Männern, der sie jedoch nicht wirklich zufrieden stellte. Sex ist ihr einfach ohne dazugehörige Gefühle unwichtig. Bei mir war es bisher andersrum. Die Begegnungen mit anderen Frauen hatten für mich nur ein Ziel. Meine Freundin und ich wussten wechselseitig von den Erfahrungen, die wir mit anderen geteilt haben und es war an sich nie problematisch. Auf diesen Umstand bin ich sehr stolz, unsere Beziehung hat von diesem Vertrauen profitiert und natürlich beneideten uns andere und die Probleme, die andere Paare hatten, konnten uns immer nur darin bestärken, dass unser Weg der richtige ist.Ich habe nun gar kein Problem damit, wenn sie mit dem anderen Sex hat und von mir aus auch Zeit mit ihm verbringt. Das eigentliche Problem, um es zu verdeutlichen, ist ihre fehlende Loyalität. In dem Moment, da ich ihr sage, dass ein zweigleisiges Modell zum aktuellen Zeitpunkt unserer Partnerschaft schadet, erwarte ich, dass sie notfalls eben verzichtet. Ich habe zuvor natürlich überlegt, ob ich mich damit arrangieren könne, dass sie eine zweite Beziehung anfängt und dann irgendwann auf dem Boden der Realität sieht, dass der Neue auch nur mit Wasser kocht. Und ja, ja! Das konnte ich mir vorstellen. Solange, werter Leser, unsere Bindung zueinander unverändert bleibt. Genau dort hat sie aber mehrfach Schwächen offenbart. Wenn sie sich verliebt ist sie derart fokussiert, dass sie nicht nur nachlässig wird, sondern auch rotzenfrech. Eben dies. Ich hätte ihr gern den Kompromiss angeboten, dass sie zunächst auf diesen Urlaub verzichtet und, wenn ich mir sicher bin, dass sie sich, wenn es drauf ankommt, gegen ihre Laune und für uns entscheidet, ich ihr dann später gern wieder den Kontakt und den Umgang mit ihm erlaube. Das ist gewiss zu rational gedacht. Sie zeigte sich ob meiner Ansage aber überhaupt nicht einsichtig. Die größte Respektlosigkeit, die ich erfahren habe, war, als ich die Pause vorschlug und als erstes von ihr kam: Dann buche ich jetzt aber den Urlaub, ja? Ich freue mich so drauf. gegenwärtiger Stand:Sie kennt mich gut und erwartet innerlich genau das Verhalten, das ich ihr jetzt auch präsentiere. Auch wenn sie sich dumm stellt und Kontakt sucht und sagt, sie hätte noch so viel zu bereden, weiß sie, dass ich diese Respektlosigkeit nicht toleriere. Im Übrigen ist mir klar, warum sie reden will: Sie möchte die Absolution, mit ihm zusammensein zu dürfen, will gleichzeitig mich aber als Freund und Partner nicht aufgeben. Meine einzigen Antworten waren bisher, dass sie bitte unsere Pause respektieren soll und dass alles gesagt sei und sie mich bitte nicht mehr anschreiben soll, ich würde mich melden. Vesteht mich nicht falsch. Eine Beziehungspause ist nichts anderes als eine Trennung. Und genau die habe ich ihr gegeben, bevor sie die Möglichkeit dazu hatte. Soweit richtig. Aber ich denke weiter. In zwei, drei Monaten wird sie anfangen mich zu vermissen, in 6 Monaten werden wir uns vielleicht regelmäßig wiedersehen. Ich werde derselbe attraktive und interessante Mann sein wie am Anfang der Beziehung nur mit dem riesigen Vorteil, sie intensiv zu kennen und eine gemeinsame Vergangenheit mit ihr zu haben. Irgendeine Art der Beziehung werden wir aufbauen und ich zweifel keineswegs daran, dass wir nicht nur miteinander schlafen und Dinge unternehmen werden, sondern dass wir uns die Frage stellen müssen, ob wir wieder zusammen an eine Zukunft denken. Es ist ja praktisch nichts zwischen uns vorgefallen, was unsere Qualitäten als Paar grundsätzlich in Frage stellt. Ich möchte vorbereitet sein, diese wunderbare Beziehung nicht einfach wegen eines Fehlers wegzuwerfen, sondern sie neu zu entdecken. Sicher hat sie sich klar an meinem Vertrauen vergangen. Aber Fehler macht jeder Mensch; ich kann nicht auf den perfekten warten, den wird es nicht geben. Und ich sehe diese Verfehlung und die momentane Neuausrichtung als Chance uns auf den nächsten Level zu heben, beziehungsweise meiner jungen Freundin den Vorteil höherer Werte vor temporären Launen zu verdeutlichen. Meine Freundin ist nicht irgendein pubertierendes HB. Sie ist eine vielseitige und reife Persönlichkeit aus gutem Hause und mit einer ansteckenden Fröhlichkeit und Emotionalität. Die Beziehung ist komplex und so sind ihre Verläufe gerade auch. Wir trennen uns nicht einfach so, sondern stellen uns zur Zeit anders auf. Klar ist das, was sie mir zur Zeit mitteilt derselbe Jargon wie er überall in Film und Fernsehen runtergeleiert wird, aber ich glaube an diesen Menschen und weiß, dass er zu höhrem fähig ist, als den andern Hühnern zu folgen, die sie gerade umgeben. Deswegen wäre es auch höchst unanständig sie einfach zu vergessen, aufzugeben, abzuschießen, oder was sonst der übliche Rat in diesem Forum ist. Ich bin gewillt in meinem Leben nochmal auf sie zu treffen und an die beste Beziehung anzuknüpfen, die ich jemals hatte. Ohne Frage geht es ihr genauso. Darum kreisen meine Gedanken. Was und wie wird sein, wenn wir diese schwere Zeit vergessen haben werden und wieder zwei Individuen sind, die einander nicht vergessen haben. Für den Fall, dass sie sich doch anders entwickelt, als ich es ihr zutraue, werde ich dereinst selbstverständlich in der Lage sein, sie loszulassen und auf die Weise glücklich werden zu lassen, die sie für die richtige hält. Aber meine Erfahrung sagt mir, dass sie in meinem Leben noch eine Rolle spielen wird.
  4. - 30 - 20 - 2,5 Jahre - LTR (offen) - emotionale Untreue Vorgeschichte: Nach einigen Beziehungen, in denen ich stets betaisiert wurde, habe ich dank der Community die Alphatransformation vollzogen. Meine aktuelle LTR begann unter besten Voraussetzungen. Sie vergötterte mich und verstand von Beginn an, dass ich mir ein Beziehungsmodell der absoluten Ehrlichkeit wünschte. Dazu gehörte, dass man seine Triebe nicht verleugnet und dem Partner die Freunde an der Begegnung mit anderen nicht verwehrt. Damit gab es im Grunde nie Probleme und wir waren ein Traumpaar. Es gab praktisch nie Streit, mein frame war unangetastet und die Liebe groß. Sex fantastisch. Insbesondere hatte ich so eine positive und vollkommen ehrliche Art der Beziehung nie erlebt und ich bezweifle, dass die Durchschnittsfrau so offen und lernfähig ist wie die meine. Entsprechend kam irgendwann nach etwa einem Jahr, als sich die meisten Beziehungen davor bereits routiniert anfühlten, die Erkenntnis, dass sie die Mutter meiner Kinder sein kann, weil mein Feuer für sie immer brannte wie am ersten Tag und sie mir tagtäglich zu verstehen gab, dass ich der Mittelpunkt ihres Lebens war. Problembeginn: Sie ist zu meiner Freude bineugierig und probierte sich mit Mädels aus. Allerdings ging ihre Schwärmerei immer etwas weit, so dass sie sich zwei mal regelrecht verliebte und unsere Beziehung vernachlässigte. Ja, sie heulte sich sogar bei mir aus. Es machte mich recht ärgerlich, jedoch habe ich das selten ernst genommen, zumal es auch immer schnell vorbei war. Unabhängig davon waren wir ohne Einschränkung das beste Team, das ich mir vorstellen konnte. Letztes Weihnachtsfest ergab es sich nun, dass über ihre Familie ein anderer Mann in unser Leben trat. Er ist etwa in ihrem Alter. Wir lernten ihn beide kennen, ich eher flüchtig. Er machte einen netten Eindruck; höflich, sehr attraktiv und mit einem interessanten Hintergrund. Meine Freundin ist ein offenherziger und liebenswerter Mensch, so dass es mich keineswegs wunderte oder störte, dass sie mit ihm Kontakt aufbaute. Ich erfuhr das allerding erst etwas später. Krise: Neujahr zog sie aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt. Ich hatte zu der Zeit einen sehr frustrierenden Job, mir machte der Winter zu schaffen, ich trank und rauchte viel, wurde fett und träge. Sie saß eines Tages in meiner Wohnung und telefonierte mehrere Stunden mit ihm. Das muss der Moment gewesen sein, da sie sich nun auch mal wieder verliebte. Von da an mutierte sie zum Smartphone-Zombie und die beiden bombardierten sich mit Nachrichten, albernen Selfies und dergleichen. Die Verwandlung zum hyperventilierenden Teenager, während ich mit aller Kraft ihren Umzug stemmte, erboste mich und ich sprach ziemlich offen aus, dass ihr Verhalten unmöglich ist. Auch der Sex ließ stark nach, was ich ebenfalls darauf zurückführte, dass sie in Gedanken immer nur bei ihm war. Hier begann eine Fehlerkette. Ich machte ihr nun Vorwürfe, die aus meiner Sicht völlig berechtigt waren. Sie plante nun, dass er sie ein Wochenende besucht, wogegen ich nichts sagen wollte, da ich glaubte noch sehr fest im Sattel zu sitzen. Danach war alles schlagartig anders. Die Wucht und Geschwindigkeit dieser Entwicklung hätte ich nie vorausgesehen. Zunächst berichtete sie, dass es sehr schön war und sie verwirrt sei. Sie wollte darüber reden, allerdings empfand ich es als kränkend, dass sie mir quasi emotional fremdgeht und zusätzlich noch bei mir ihre Gefühle abladen will. Ich sagte ihr, dass sie durch ihr Verhalten mein Vertrauen verliert und ich nichts von ihr hören will, bis sie sich klar wird, was sie will. Sie plante jetzt sogar einen Kurzurlaub mit ihm, verkaufte mir das erst schonend, es wären noch andere dabei, räumte dann aber ein, dass es auch sein könne, dass es nur die beiden sind. Sie schwärmte von seiner Begeisterungsfähigkeit und leierte das ich-bin-mir-über-meine-Gefühle-nicht-im-Klaren herunter. Sie schien aber ehrlich daran interessiert, weiter offen und respektvoll mit mir nach einer Lösung zu suchen.Nun begann ich mich zu besinnen was ich wollte: Beende das mit ihm, sonst gibts für uns keine Fortsetzung. Der Gedanke zerriss mich innerlich und ich war am Boden zerstört angesichts der Vorstellung, dass sie sich nun einfach gegen mich entscheiden könnte. Am Telefon versuchte ich also Kompromisse zu schließen und redete mir ein, das würde schon vorbeigehen, wenn ich ihre Freiheit jetzt nicht beschneide. Gleich darauf verlor ich diesen Frame wieder und gab mich kämpferisch. Wir einigten uns, dass ich dieses Wochenende zu ihr komme. Besinnung: Als die Überraschung und dieser unglaubliche Schmerz sich legte, begann ich, die Lage zu analysieren. Ich hatte die Kontrolle verloren. Ihre Entscheidung, sich weiter mit ihm zu treffen steht unumstößlich fest und jeder Versuch, das zu unterbinden, würde scheitern. Gleichzeitig kann ich nicht zulassen, dass sie sich offen dagegen entscheidet, ihre Affäre zugunsten unserer gemeinsamen Zukunft zu opfern. Zunächst besann ich mich, dass ich nun planvoll vorgehen muss und vor allem gewisse Dinge nicht tun sollte: Sie mit Vorwürfen bombardieren, mich zu sehr an sie zu klammern oder sie weiter vor eine Wahl zu stellen, die ich garantiert verlieren würde. Ich arbeite gerade mit gutem Erfolg an meinem neuen mindset. Es heißt: grenzenloser Optmimismus. Als erstes beginne ich mit einer Aufmannung. Sport und gute Ernährung, Verzicht auf Alkohol. Ich werde mich auf meine neue Arbeit konzentrieren und Exzellenz anstreben, um mir wieder Bestätigung zu holen. Der Rückblick auf das bisher beruflich geleistete hilft mir sehr. Nun zur Frau: Ich sagte per Nachricht mein Kommen am Wochenende ab, weil ich zu tun hätte, was ich natürlich tatsächlich auch habe. Und jetzt schlug sie mit voller Brutalität zu. Dies sei eine gute Idee, wir müssten aber dennoch dringend reden, da sie ihr Leben ändern muss und nicht sicher ist, ob ich das mittrage. Als alles so klar vor mir lag, schrieb ich beiläufig zurück, dass eine Pause uns vielleicht gut tun würde, da es mir gerade gut tut und ich das beibehalten will. Wieder kommt der Kommentar, dies sei schmerzhaft, aber auch eine gute Idee. Ich weiß nun, dass ich im Moment nichts hätte tun können, um diese Entwicklung in eine andere Richtung zu lenken. Ihre Entscheidung steht. Wie genau die aussieht, kann ich nur spekulieren. Eine Beziehung zu ihm scheint angesichts der Rahmenbedingungen erst mal problematisch, aber sie denkt wohl gar nicht viel nach, sondern will ihren Gefühlen nachgehen. Eventuell setzt er sie dort auch ein wenig unter Druck, aber das spielt keine Rolle. Zukunft: Objektiv betrachtet könnte man nun sagen, ich habe sie verloren. Aber das kommt in meinem Mindset so nicht vor. Jetzt ist die Chance da, mein Leben wieder attraktiver zu gestalten und wenn sie gemerkt haben wird, dass ich nach wie vor die Qualitäten habe, die sie sucht, werde ich die Wahl haben, ob und wann ich die Pause beende. Lieber Leser, an diesem Punkt möchte ich gern von deinen Erfahrungen profitieren. Es ist mit Sicherheit noch genug bei ihr da, dass ich mit dem richtigen Handeln die Karre nicht in den Dreck setze. Ich möchte hier nicht übertreiben, aber was wir beide geteilt haben, wird sie so schnell nicht wieder aufbauen und insbesondere wird sie es schnell vermissen. Ich habe gewiss kapitale Fehler gemacht, aber, so glaube ich, rechtzeitig eingelenkt. Teilst du diese Meinung? Siehst du in den geschilderten Vorfällen der Vergangenheit Fehler, die ich übersehe? Insbesondere beschäftigt mich, ob dieses ständige Fremdverlieben bereits heftige Warnzeichen waren, oder ob sowas eventuell passieren kann. Sie ist unerfahren, daher denk ich, dass auch sie ihre Gefühle zu ordnen und Prioritäten setzen noch erlernen muss. Wie kann ich gemachte Fehler künftig vermeiden? Ich rechne damit, dass sie sich in etwa zwei Monaten wieder bei mir melden wird voller Verlangen nach meinem Schwanz und meiner schützenden Hand. Ich wollte nie ein Prinzipienreiter sein, weil in meinem Verständnis zu einer liebevollen Beziehung auch das Verzeihen von Fehlern gehört. Wird es mir möglich sein, mit diesen Vorfall abzuschließen, mit dem sie mein Vertrauen in ihre Qualitäten als Lebenspartnerin doch sehr nachhaltig geschädigt hat? Hab Dank für deine ehrliche Einschätzung.