lostinlove

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  1. Das ist richtig, Freundinnen und Frauenmagazine sind ganz schlechte Berater. Es lag tatsächlich an mir, dass “er” mich so verrückt machen konnte. Im Grunde habe ich mich selbst so verrückt gemacht. Er war nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und ich habe mich einfach nach jemandem gesehnt, der mir in meinem verletzlichen Moment Halt gibt. Diesen Wunsch habe ich dann letzten Endes auf ihn projiziert. Ich glaube so langsam kommt das mit der Einsicht bei mir. Je länger ich aus dieser Perspektive darüber nachdenke, umso schlimmer finde ich ihn. Es ärgert mich auch, dass ich all diese Red Flags so ausblenden wollte und konnte. Auch wenn ich ihr bis vor kurzem noch den Freund stehlen wollte, tut seine Freundin mir mittlerweile einfach nur noch leid. Sowas hat wirklich kein Mensch verdient.
  2. Ich weiß inzwischen selbst, dass es nicht okay von mir war, überhaupt daran zu denken ihn seiner Freundin stehlen zu wollen, auch wenn ich erst im Nachhinein von ihr erfahren habe. Und ja, es war sehr naiv von mir war zu glauben, dass er sich seiner Wirkung auf Frauen nicht bewusst ist. Das Ding ist aber auch, dass ich mich tatsächlich zu sehr von meinen Gefühlen habe leiten lassen. Das, was mich an dem Abend so bedrückt hatte, war nichts oberflächliches bzgl. meines Aussehens, sondern es ging um Probleme beruflicher Natur. Ich habe fälschlicherweise angenommen ihm ginge es darum, dass ich mich gut fühle und das war für mich tatsächlich in dem Moment auch sowas wie aufgefangen zu werden. Ob er schön ist oder nicht hat dabei keine große Rolle gespielt. Mein letzter Freund war z.B. optisch das komplette Gegenteil von meinem Kollegen und wir hatten drei Jahre lang eine tolle Beziehung, die möglicherweise noch halten würde, wenn er nicht ins Ausland gezogen wäre. Klar freue ich mich als Frau über Komplimente, aber ich freue mich mehr darüber, wenn jemand ganz normal mit mir umgeht und mir zu verstehen gibt, dass mein Wesen auch einen Wert für ihn hat - und das war in dem Moment nunmal so. Dass er mir optisch zusagt kommt zwar hinzu - aber wie gesagt, ob schön oder was auch immer, war für mich nicht ausschlaggebend, sondern die Art wie er in diesem Moment mit mir umging. Ich kannte ihn schließlich auch kaum, weil ich ständig vor der Dienstreise vor lauter Schüchternheit vor ihm weggerannt bin. Ich konnte daher nicht einschätzen, was für ein Typ Mensch er ist. Theoretisch hätte ja schon eine gewisse Möglichkeit bestanden, dass er ein netter Kerl ist.
  3. Das stimmt leider. Ich hoffe nur, dass ich meine Lektion was ihn angeht nun gelernt habe und nicht nochmal auf die heiße Herdplatte fasse, falls er doch nochmal ankommt. Wir Frauen neigen leider auch oftmals zu Rückfällen, wenn wir uns blenden lassen
  4. Menschen müssen nunmal in gewisser Weise ihre eigenen Erfahrungen machen, um rauszufinden, was richtig und falsch ist
  5. @Barbara @Niemann-N Ich glaube das kann mir keiner verübeln mich in ihn verliebt zu haben. Er hat das schließlich ziemlich geschickt angestellt. Er hat sich in einem ziemlich verletzlichen Moment an mich rangemacht, mir das Gefühl gegeben, dass er sich für mein Wohlbefinden interessiert und mich kein einziges Mal auf mein Aussehen reduziert, wie es 99% der anderen Kerle tun (Leider bin ich das weibliche Äquivalent zum Firmenschönling). Es hatte sich angefühlt als wäre er meine Rettung vor dem Ertrinken. Ich war tatsächlich so doof ihm zu erzählen, was mich so bedrückt und habe ihm jedes Wort geglaubt. Er hat mir einfach den Traumprinzen vorgespielt und ich glaube über mich gelernt zu haben nach jemandem zu suchen, der den Anschein macht sich für mich als Person zu interessieren. Zu realisieren, dass er nur mit mir gespielt hat, war schon eine unschöne Erfahrung. Gewonnen hat in Wirklichkeit nur er.
  6. Ist immer ne Sache der Perspektive, ne? 😄 Man könnte auch sagen, dass ich oberflächlich betrachtet einen guten Deal gemacht habe, schließlich sieht er ja gut aus und hat direkt die Initiative ergriffen und war sogar dazu bereit seine Beziehung zu gefährden. Aber menschlich ist das halt einfach nichts wert. Vor einem Rückfall habe ich übrigens auch große Angst.
  7. Ich komme halt immer mehr zur Erkenntnis, dass ich wirklich einfach nur meine Wünsche auf ihn projiziert habe und er nicht der ist für den ich ihn gehalten habe. Die Sache ist halt, dass so sehr ich mir auch wünsche, dass das mit uns klappen könnte, sehe ich einfach immer mehr die Realität. Er ist nicht der Richtige für mich, auch wenn ich es gerne so hätte und er das zeitweise auch so vorgespielt hat.
  8. Momentan ist es so als wäre der Charakter komplett das - und die Optik dafür das +. Er sieht halt “leider” aus als hätte man ihn aus einem Calvin Klein Katalog ausgeschnitten. Oder wie meine Freundin sagen würde: Er ist der heißeste Typ der ganzen Firma. Charakterlich kann ich halt nur sagen, dass ich ihn als sehr selbstsüchtig und berechnend empfinde. Ich glaube sogar, dass dieses “Hör auf mich zu ignorieren und wir sollten besser nur Kollegen”-Getue die reinste Berechnung war. Keine Ahnung wieso, aber ich glaube, dass das so ein Dominanz-Ding ist. Er war auch schon sehr dominant als wir rumgemacht haben. Danach kam ich mir ja auch lange Zeit vor wie seine Schlampe und nun realisiere ich, dass ich wirklich seine Schlampe bin/war. Ich könnte sogar wetten, dass er bei der nächsten Gelegenheit wieder auf Angriff geht. Weil dann wieder die Möglichkeit besteht mich zu seiner Schlampe zu machen. KC ist ja nur ein Kuss oder? Das müsste dann Heavy Makeout gewesen sein, im PUA Slang. Er wollte Sex, aber ich hab ihn nicht gelassen. Wir haben dann nur zwei Stunden lang miteinander rumgemacht.
  9. Oneitis trifft den Nagel wohl auf den Kopf :D Funktioniert das auch, wenn ich schlechte Dinge an seinem Charakter notiere? Optisch kann ich absolut nichts bemängeln, wirklich. Das wäre alles nur gelogen. Alleine zu sein reicht mir, ich will nicht irgendwelchen Kerlen irgendwas vormachen und das im Nachhinein bereuen.
  10. Ich wünschte einfach, dass ich mich von ihm entlieben könnte. Dieses Verliebtsein ist so ein ekelhaftes Gefühl. Manchmal fühle ich mich als hätte ich irgendwas eingeschmissen oder so, weil ich die ganze Zeit so berauscht bin und gar nicht mehr klar denken kann. Er ist das erste woran ich denke, wenn ich morgens aufwache und das letzte woran ich denke, wenn ich einschlafe. Und das seit wir uns kennen. Es wird von Tag zu Tag mehr. Ich habe einfach das Gefühl als bräuchte ich ihn wie die Luft zum atmen. Ja, ich bin kein einfacher Mensch - und er scheinbar auch nicht. Aber auch wenn sehr viele Männer ihr Glück bei mir versuchen, kann ich mich nicht auf sie einlassen, weil es sich nicht richtig anfühlt.
  11. Es geht nur ums küssen, was eigentlich viel intimer ist als Sex zu haben (meiner Meinung nach). Könnte es denn auch sein, dass ich nur eine Trophäe für ihn gewesen bin?
  12. Hallo und Tschüss sage ich schon noch. Aber abgesehen davon rede ich einfach nicht mehr mit ihm. Ich wüsste auch gar nicht, was ich sagen sollte. Für never fuck the company ist es nun leider zu spät, aber er hätte das auch mal beherzigen können. Von mir aus hätte ich niemals einen Schritt in diese Richtung gemacht.
  13. Das klingt schon nachvollziehbar. Meine Freundin hat mir auch geraten einfach mal lieb zu ihm zu sein und wirklich mal mit dem ignorieren aufzuhören, wenn er mir das schon so direkt sagt. Das Ding ist halt, dass das ignorieren auch einfach eine Art Schutz ist, weil er mich ziemlich verletzen könnte.
  14. Er hat mich ja schon geküsst und Symptome einer vorübergehenden Beziehungsamnesie gezeigt. Wenn er mich besser kennenlernen will, dann soll er auch mal seinen Arsch hochbekommen und mich fragen, ob ich was mit ihm machen will. Ich verstehe das alles absolut nicht
  15. Kleines Update: Er hat sich mir in den Weg gestellt und ich habe ihn dann weggeschoben. Irgendwann später habe ich dann gedacht ich ergreife mal die Initiative, nachdem ich die letzten Wochen über so ruhig ihm gegenüber war. Dann sagte er mir, dass er nicht kann, weil mit seinem Kumpel auf dem Hotelzimmer schläft und dass wir Arbeitskollegen sind. Dann meinte ich zu ihm, was jetzt noch passieren sollte, weil ich eh nicht mehr tun kann als ihn weiterhin zu ignorieren. Daraufhin sagte er, dass er nicht von mir ignoriert werden will. Von einer Freundin kam wieder mal kein Wort. Versteht jemand von euch diesen Kerl? Ich nämlich nicht. Für mich ist das irgendwie ambivalent. Einerseits sagt er, dass wir Arbeitskollegen sind und das auch bleiben sollten, aber andererseits will er nicht mehr ignoriert werden. Das macht doch keinen Sinn