Aldous

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  1. Fastlane postet derzeit als Ennie im Roten. Da bleibt kaum noch Zeit für Sexualpartner und so. Wegen Prioritäten. Ansonsten ist doch alles OK. TE und seine Kleine stehen aufeinander und merkens nicht. Wird mit Heirat enden, oder Schlimmerem.
  2. Versuchs mal damit, dass du keine Dates mehr hast. Sondern es für dich ganz normal ist, dich dauernd mit Frauen zu treffen. Dann kommen solche Diskussionen garnicht erst auf. Das Schräge bei eurer Geschichte ist, dass du angeblich was Lockeres suchst - und nicht locker bist. Sondern dir nen Kopf darüber macht, was sie wie meinen und wann warum wollen könnte. Während sie angeblich was Festes sucht - und sich dafür mit drei Männern trifft. Dich eingeschlossen. Kurz gesagt, ist sie lockerer unterwegs als du. brudi. Was die Kleine erzählt, das nennt man beziehungsneedy. Sie will was Festes - also switcht sie von Tinder auf Lovoo -wasn das eich?- und gamed jetzt mehrere Typen halt auf LTR. Wennds "halbwegs brauchbar" bist, dann machste die Frage, ob du ne Beziehung eingehst oder nicht, allerdings davon abhängig, ob du jemanden kennenlernst, mit dem sich ne Beziehung entwickelt. Weil die Beziehung dann mehr auf persönlicher Zuneigung, und weniger auf Bedürfnisbefriedigung beruht. Wie wärs alternativ mit weniger Filme fahren - und mehr entspannt treffen und lustigen Abend verbringen? Ohne sich nen Kopp über Betaisierung und Oneitisgefahr zu machen? Ich mein, bei dem ganzen Kram den die Kleine erzählt, wird sie ne eher etwas komplizierte Frau sein. Wenn man dann selbst auch noch Kopfkino mitbringt. Dann sinken die Chancen, dass sich daraus ein lustiger Abend entwickelt. Schlepp sie irgendwo in die Öffentlichkeit. Auf ne Party, wo du eh hinwillst. Auf dem Hinweg erklärste ihr mit deinem harmlosesten Gesichtsausdruck, wie du in dich gegangen bist und nun ihre Entscheidung respektierst, dass dies kein Date ist. Und euer Treffen darum rein freundschaftlich sein wird. Erzähl ihr, was für eine Freude es für dich ist, zusammen mit einer so attraktiven und liebenswerten Frau auf diese Party zu gehen, und überhaupt. Dabei guckst du ihr tief in die Pupille - und fährst Kino als ob es kein morgen gäbe. Auf der Party bist du dann bestens gelaunt und führst sie in die hohe Kunst des Wingman ein. Frag sie aus, wie ihre Dates waren, gib ihr Tipps und beim KC erklärst du ihr, dass man das bei freundchaftlichen Treffen so macht. Und so weiter. Lass ihr keinen Meter.
  3. Bei zwischenmenschlichen Themen gehts genau genommen nicht um die reale Person, sondern um das Bild, das man von der Person hat. Es kann zwar ausgesprochen hilfreich und anregend sein, wenn man sich über Themen mit der realen Person austauschen kann, mit der man die Themen hat. Insbeondere, wenn man noch eine Beziehung miteinander hat. Aber es geht auch ohne. Indem man die eigene Haltung klärt. Gibt dabei alle möglichen Tricks. Brief schreiben, und nie abschicken, und so. Dient nur der Eigenreflexion. Und kann auch so ne Art Ritual sein, um sich mit was zu befassen und möglicherweise damit abzuschließen. Das Ganze ist in Sachen Beziehung übrigens zirkulär. Wenn ich meine Haltung gegenüber jemandem verändere, dann verändere ich auch mein Auftreten und mein Verhalten gegenüber Demjenigen. Und das beeinflusst wieder sein Verhalten mir gegenüber. Was dann wieder meine Haltung ihm gegenüber beeinflussen wird. Oder ihr gegenüberl Je nachdem. Ne, das stimmt nicht.^^ Schau: Selbstwertempfinden hat damit zu tun, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind. Wenn deine Ex nur Scheisse gewesen wäre, hätte es keinen Grund gegeben, mit ihr zusammen zu sein. Bedeutet, jede Persönichkeit hat verschiedene Facetten. Und es gibt niemanden, der nicht interessiert. Das ist das eine. Das andere ist, dass ne Trennung immer auch nen Verlust ist. Und wenn das was man verloren hat, nicht interessiert, kann man nicht darum trauern. Was bedeutet, dass man Empfindungen von sich selbst verdrängt - und damit dem eigenen Selbstwertempfinden nen Bein stellt. Faktisch interessieren alle Menschen - und insbesondere die, zu denen man eine Bindung hat, oder mal hatte. Die Kleine ist jetzt ein Teil deiner Biographie. Wenn die dich nicht interressiert, dann interessierst du selbst dich selbst nicht. Und damit kommste nicht weiter.
  4. Den Dämpfer bekommt nicht dein Selbstwert, sondern dein Ego. Und von der Sache her sind wir immer abhängig. Oder anders gesagt: Selbstwert ist eine Sache, über die man eich garnicht reden müsste. Weil jeder jemand selbst ist und damit den gleichen Selbstwert hat. Kennste. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und so. Ist sozusagen ne Konstante. Das Selbstwertempfinden dagegen ist nie konstant, sondern schwankt ständig. Weils ein Empfinden ist. Und immer wenn man beispielsweise Beziehungen eingeht, macht man ein paar Schritte weg vom Empfinden des eigenen Selbst - und hin auf das Empfinden des Gegenübers. Dabei spiegelt uns unser Gegenüber - und mit den Erfahrungen, die man dabei macht, kann man als nächstes ein paar Schritte mehr in Richtung des eigenen Selbst machen. Ohne diesen zwischenmenschlichen Austausch können wir uns als Persönlichkeit nicht entwickeln, und auch unser Selbstbild nicht aufrecht erhalten. Darum sind wir abhängig davon, dass wir uns mit anderen austauschen. Ohne gehts nicht. Genauso gehts aber nicht, wenn man sich nur noch austauscht - und dabei das Empfinden des eigenen Selbst immer geringer wird. Darum isses ein ständiger Wechsel. Klar ist das normal. Das einzige Problem ist, dass es dir mit ihr nicht gut geht. Darum isses gut, wenn du sie derzeit nicht kontaktierst, sondern dich erstmal um dich selbst kümmerst. Grundsätzlich isses übrigens so, dass du sie nicht brauchst, um die Themen zu klären, die du mit ihr hast. Das kannste auch ohne sie. Bedeutet nicht, dass du irgendwie ewig nen Bogen um sie machen müsstest, oder so. Aber die Themen, die du mit ihr hast, haben in erster Linie mit dir zu tun, und nur am Rande mit ihr.
  5. FTOW und Alternativen sind dafür da, den Fokus auf eine bestimmte Frau zu relativieren. Wennds das geschaft hast, ist der nächste Schritt, den Fokus auf Frauen zu relativieren. Wird dir nix bringen, wenn du dich nicht mehr von einer Frau abhängig machst - deine Laune aber dafür davon abhängt, ob du mehrere Frauen hast. Darum heisst es Selbstwertempfinden. Weils auf dich selbst ankommt. Du selbst bist OK, so wie du bist.
  6. Hab mich bis zum zweiten Absatz durch dein Eingangspost gequält. Ist ja schlimm. Schon mal dran gedacht, dass du dir in wenigen Jahrzehnten die Radieschen von unten angucken wirst? Willste bis dahin weiter so deine Zeit verpimmeln?
  7. Doch klar. Esther Vilar ist ein rotes Tuch für jeden Feministen, der was auf sich hält.
  8. was? Ach so. Hypersensibel ist er da: Aber im Ernst: Für dieses Neurodings von Easy gibts seit paar Jahrzenten nen Test, den Zehntausende Probanden angekreuzt haben. Hat also ne gewisse Basis. Mit Ankreuzen biste nen halben Nachmittag gut beschäftigt und danach raucht dir der Kopf. Dafür bekomsmte -wenn Durchführung und Auswertung korrekt gemacht wurden- ne recht valide Auskunft dazu, was für einen Vogel du hast. Also im Vergleich zum Durchschnitt. Sowas macht Sinn, wenn du mal ein paar Wochen in ner Klinik bist, oder ein paar Monate regelmäßig ambulante Therapie machst. Also wenn dich einer oder mehrere Fachleute gut kennenlernen, und du auch mit denen kooperieren magst. Dann bekommste am Ende ne Diagnose. Und die wird dann entsprechend valide sein - und dir hoffenltich auch helfen. Den Test für Hypersensibilität haste dagegen in 5 Minuten durch. Und ich glaub, die Basis sind Befragungen von irgendwas um 50 Probanden. Dazu kommt, dass im Internet haufwenweise veränderte und in keiner Weise geprüfte Testes kursieren. Ist nicht unüblich, dass Leute beim Friseur nen Test in ner Frauenzeitschrift ankreuzen - und dann der festen Überzeugung sind, jetzt ein zutreffendes Persönlichkeitsprofil von sich zu haben. Langer Rede kurzer Sinn: Wenn sie sich für hypersensibel hält - und du dann recherchierst was das ist. Dann muss das was du da über Hypersensibilität liest, nicht unbedingt was mit ihr zu tun haben. Und noch weniger hats was mit eurer Beziehung zu tun. Darum kannste solche Diagnosen getrost vergessen. Wie botte schon schreibt. Das ist das eine. Das andere ist, wie ihr beiden interagiert. Also das: Normalität ist kein Maßstab. Sondern der Maßstab ist, wie es euch dabei geht. Ich hab seit Jahren ne sehr gute Freundin, die ist dermaßen putzig, dass ich sie vom Fleck weg heiraten würde. Wenn sie nicht ausgesprochen irre wäre. Bedeutet, man läuft sich ab und an mehr oder weniger geplant übern Weg, findet sich umwerfend - und dann fährt sie wieder paar Tage oder Monate ihren eigenen Film. brudi. Wenn du mich fragen würdest, dann klingt das was du über deine Kleine schreibst, bislang nach depressiven Phasen. Und zwar nach ziemlich fetten. Nur weil ich das so sehen würde, muss sie das darum aber nicht so sein - und sie muss das darum auch nicht so sehen. Wenn du die Story von deinem Kumpel harmlos findest - und sie findet, dass sie darum zwei Stunden eingewickelt Soaps gucken mag. Dann ist das für sich erstmal kein Problem. Sondern es wird ein Problem, wenn einer von euch eines hat. Wenn sie der Auffassung ist, dass sie ihre Depressionen vor 10 Jahren austherapiert hat - und das was jetzt läuft, ist so weil sie hochsensibel ist. Dann ist das ne völlig legitime Sichtweise. Und -und das ist möglicherweise der Punkt- was nicht legitim ist, ist von ihr zu erwarten, dass sie sich anders verhält. Darum wär nen Gedanke: Wenn deine kleine Freundin grad eingewickelt vorm Fernseher hängen will - dann muss sich das nicht runter ziehen. Sondern du kannst sie da sitzen lassen, und gut gelaunt was Gutes aus deinem Tag machen. Oder anders gesagt: Wenn du willst, kannste sie hypersensibel sein lassen. Und musst dich davon nicht runterziehen lassen. Kannst dir auch die Zeiten mir ihr raussuchen, wenn sie gut drauf ist. Wie an Sylvester. Die Frage ist darum nicht, ob du mit ihr mal ne normale Beziehung führen kannst. Sondern wie die Beziehung ausschaut, die ihr beiden führen könnt. Oder ob ihr überhaupt ne Beziehung braucht. Und - warum du dir darüber nen Kopf machen musst. Ich mein, wenn sie dir ansonsten gefällt und nur ihre Depre... ihre Hypersensibilidings stört dich. Dann mach doch was mit ihr, wenn sie grad normal sensible ist. Und denk nicht drüber nach, obs ne Beziehung ist und so. Problem solved. Wenn nicht -also wenn nix gelöst wird und es dir wegen deinen negativen Gedanken schlecht geht- dann geh auf Distanz. Und guck, was dann passiert.
  9. An @LoveLing @endless enigma @Elia @Dreibein @PippiLangstrumpf @Juice Terry genauso wie an @Antidote @Fastlane und dem Cowboy. Wie hiess er noch? Nur @General Beta ist übrig geblieben. Damals ist hier noch täglich die humanistisch interventionistische marxistisch-feministische Front für unabdingbar radikale Gesellschaftsveränderungen in den Sonnenaufgang marschiert. *seufz* Inzwischen haben sie alle Abitur und sich von der Lohn-Illusion verführen lassen.
  10. brudi, zum Einen soll das hier kein Männer-, sondern ein Aufreisserforum sein. Wo auch aufreissende Frauen sein sollen. Und aufreissende Transvestiten. Oder Hermaphroide. Oder was auch immer. Und zum anderen gehts im PU nicht wirklich um Männer-Probleme. Also, geht hier zwar um Männer, die Probleme haben. Aber das sind keine klassischen Männerprobleme. Sondern im Gegenteil ist PU ziemlich feminin. Ich mein, Routinen, Freezen, Nexten, Push-Pull, Alternativen, Boyfrienddestroyer, Betablocker, Laycount, Stilberatung, Armbanduhren. Ist das irgendwie männlich? Also so klassisch männlich? Oder nicht eher weibliche Taktik? Die sich ein paar gelangweilte Spinner aus USA abgeguckt und ne Masche draus gemacht haben. Ne zugegeben ganz witzige Masche. Aber wenn du dir mal den durchschnittlichen Spartaner vorstellst, wie er so an den Thermopylen rumsteht und im Sonnenuntergang auf die Persische Flotte guckt. Denkt der über NCs nach? PU ist was für Männer mit bestimmten Themen. Weil sie von Frauen aufgezogen wurden, tendenziell verwöhnt und narzistisch akzentuiert sind - und wieterhin glauben, Frauen wären die Lösung ihrer Probleme. Die interessieren sich für PU. Und im besten Fall merken sie durch PU, dass Frauen doch nicht so wichtig sind, wie sie früher dachten. Im schlimmsten Fall machen sie ne Gewohnheit draus. Oder so. *hust*
  11. Brauchst garnicht so zu tun, als wennds nicht der Zweitaccount vom Fuchs wärst.
  12. Sind das eich Brüste in deinem Avatar, @Calara? 💓
  13. Echt jetzt? Das steht hier 5 Stunden - und noch kein Spruch über saugende Cats? Was los? @MrProtonAufmerksamkeit kann man nur erregen, aber nicht saugen. Wenn eine Cat beispielsweise Brüste zeigt - dann tut sie nur das. Und sonst nix. Alles was mit Aufmerksamkeit zu tun hat, passiert faktisch bei den Usern, die auf sie reagieren. Da wird was erregt. Und nur da. Bedeutet nicht, dass Frauen keine Aufmerksamkeit wollen würden. Und es keine Attention-Whores geben würde. Aufmerksamkeit ist schließlich was, was jeder will. Also nicht immer, aber jeder will mal Aufmerksamkeit. Sondern bedeutet, dass es das Phänomen, das du beschreibst, faktisch nicht gibt. Weil wenn um geben geht - dann ist es die Cat, die zuerst was gibt. Also Brüste, oder Herzchen, oder so. Und dann gibt der Erregte was zurück. Nämlich seine Aufmerksamkeit.
  14. Jap, war schon länger nix mehr los hier. Wir brauchen mal wieder paar feministische Cats. Die Ludi erklären, warum es keine weiblichen Cats gibt. Sondern Geschlechter gesellschaftlich konstruiert werden.
  15. Weniger Power sollte kein Thema. Fettstoffwechsel wird ja eh mit moderater Intensität trainiert. Aufs Imunsystem gehts, wenns mit dem hungrig trainieren ausreizt und Energie aus Proteinen geholt wird. Dann werden wohl als erstes die Imunzellen verstoffwechselt. Sagt Broscience. Früher waren die Champions noch die, die nix umhaut. Heute ziehen sie sich bei jedem Lüftchen nen Jäckchen an. Grundlegend meint, dass ein magerer Marathonläufer nen anderen Stoffwechsel hat als meine fette Mitbewohnerin. Und man darum nicht beiden das gleiche Training empfehlen kann. Und auch beide auf das gleiche Training verschieden reagieren werden. Jap, es hat was mit dem Stoffwechsel zu tun. Diabetiker sollen ja auch, weils irgendwie den Insulinhaushalt aufpäppelt. Isses nicht so, dass auch bei stark Übergewichtigen der Stoffwechsel ausm Ruder ist? Angenommen, ein Übergewichtiger spult diszipliniert im Fettstoffwechsel 10 Stunden GA1 pro Woche runter. Dann wird nach nem Jahr oder zwei sein Stoffwechsel entsprechend trainiert sein. Wenn er anstelle dessen zwei Stunden die Woche Gewichte stemmt, hat er diesen Trainingseffekt doch nicht? Auch wenn der Kalorienverbrauch der gleiche wär. Ist das dann egal, weil nur für Ausdauerwettkämpfe relavant und beim Abnehmen nur Kalorien zählen? Oder kanns nicht doch förderlich sein?
  16. Bin ahnungslos was sowas angeht - aber ist das nicht grundlegend? Also die individuelle Konstitution? Gibt doch beispielsweise Gesundheitsportler, die mit Fettstoffwechseltraining ihren Insulinhaushalt reparieren wollen. Also gesünder werden wollen. Oder zunindest langsamer kränker. Und gibt auch die Erfahrung, dass Übergwichtige weniger zunehmen, wenn sie vorm Frühstück trainieren. Also nüchtern. Während nen Austrainierter eher vor dem Problem steht, dass er sich eher Infekte einbrockt, wenn er zu hungrig trainiert. Oder mal anders gefragt: Ne fette Mitbewohnerin hab ich immer auf ihrem Crosstrainer ächzen gehört. Die hat da schon echt Gewicht bewegt. Und dabei immer mehr zugenommen. Die Jungs von der SpoHo hier meinten, sie würden das schon hinbekommen - wenn sie ein paar Jahre konsequent im Fettstoffwechsel trainiert. Angefangen mit geringster Belastung, langsam die Dauer steigern und dann erst die Intensität. Damit ihr Stiffwechsel wieder in normale Bahnen kommt - und sie damit überhaupt erstmal ne Basis dafür bekommt, um abzunehmen. So ähnlich, wie als Lisa gesund gekocht hat und Homer Mangelerscheinungen erntwickelt hat, weil er komplett auf Fastfood war. Ist da was dran?
  17. Wenns drum geht, nen SC aufzubauen wärs doch OK, wenn Gespräche abschweifen. Oder? Smalltalk bedeutet, ne Menge belangloses Zeug zu reden. Einfach nur so. Ohne bestimmtes Ziel und ohne große Ambitionen. Auch, ohne das Gespräch am laufen halten zu wollen. Die Kommunikation läuft dabei übers Unbewusste und Unwillkürliche. Darum kanns sein, dass so Strategien wie von Carnegie langfristig nicht aufgehen. ....also, ich glaub ich hab Carnegie nur ne halbe Seite durchgehalten, darum weiss ich nicht wirklich, was drinsteht.^^ Meist lernt man aber genau die Leute kennen, die so ticken wie man selbst. Und wenn man sich beim Kennenlernen schwer tut, beisst sich die Katze in den Schwanz.Musst dich darum sozusagen selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen. Also selbst besser drauf kommen, um im Kontakt mit anderen besser drauf zu sein. Inner Game würde man im PU sagen. Funzt meist am besten in kleinen Schritten, und mit nem langen Atem. Um sozusagen nen Fuß in die Tür zu bekommen, sind Sportverein, Fachschaft, usw. die Klassiker. Phobie wär was für einen guten Therapeuten. Schon mal dran gedacht?
  18. Da war doch mal was mit so nem Fenster?^^ Ich kenns genau andersrum: Sofort nach der Belastung muss nen Gel oder ne Banane rein. Und möglichst in den nächsten 20 Minuten nen Teller Pasta. Weil dadurch einerseits die Speicher größer werden, und andererseits die Regeneration um so länger und schlechter läuft, je später die leeren Speicher gefüttert werden. Und je besser du regenerierst, um so mehr kannste in den nächsten Einheiten belasten, fängst seltener Infekte ein. Und so. Ich glaube, es macht keinen Sinn. Und stimmt auch nicht. Der Unterschied liegt wohl zwischen exogen und endogen. Gibt wohl paar empirische Studien, wonachs kaum nen Unterschied in der Fettflussrate während des Trainings macht, ob du nüchtern bist oder gefrühstückt hast. Oder ob du während des Trainings futterst. Gibt dann nur Effekte in der Zeit nach dem Training. Hoch geht die Fettflussrate dagegen, wenn die Glykogenspeicher endogen geleert werden. Also wennds durch Vorbelastung nen Teil aufbrauchst - und dann noch eine längere moderate Einheit hinten dran hängst. So bei 60 bis 70% Schwelle. Und da sind dann wohl auch die Effekte nach dem Training deutlich höher.
  19. Weder noch. Fettstoffwechsel kannste zwar trainieren, ist aber advanced stuff. Wennds deine Stoffwechselbereiche gut genug kennst, kannste mit entsprechend niedriger Intensität und langer Dauer trainieren. Ist was für Leute, die in Wettkämpfen ihre Glykogenspeicher schonen wollen. Die haben aber eh keine Polster mehr. Kurz gesagt: Wenn Polster weg sollen, dann eher mit Kraftraining einsteigen. Wegen Energiedefizit. Biste dadurch einigermaßen fitt geworden, kannste mit so Feinheiten anfangen.
  20. Gemeint sind weniger Tipps, sondern mehr Leute die Tipps geben. Hilfestellungen haben immer zwei Seiten. Einerseits wird gehofen - oder soll geholfen werden. Andererseits wird Hilfsbedürftigkeit angenommen - und damit ne Hirarchie impliziert. Einer, der es kann - und einer der es nicht kann. Ist auf den ersten Blick ne einseitige Abhängigkeit. Der "Hilfsbedürftige" ist von dem "Helfenden" abhängig. Und auf den zweiten Blick isses auch ne gegenseitige Abhängigkeit. Je mehr der "Heffende" sich über seine "Hilfe" definiert, umd so mehr ist er abhängig davon, dass jemand hilfsbedürftig ist. Gibt die Metapher mit den zwei Mutterbrüsten. Eine Brust ist nährend, und eine vergiftend. Die nährende Brust versorgt das Kind und hält es am Leben. Die vergiftende Brust vereinnahmt das Kind und hält es bei der Mutter. Im klassischen Familienmodell isses dabei der Job des Vaters, diese symbiotische Bindung zwischen Mutter und Kind langsam aufzulockern - und schließlich das Kind in die Selbstständigkeit zu entlassen, wenn es ein Jugendlicher geworden ist. Indem der Vater sich um die Mutter kümmert, der es schwer fällt das Kind gehen zu lassen. Kennste. Der Vater führt die Braut zum Altar, während die Mutter weint. Kannst mal Triangulation googeln. Ist darum immer so ne Sache mit Tipps. "Mach das so, wie ich es dir sage, weil selbst kannstes nicht." regt nicht unbedingt dazu an, unabhängiger und autonomer zu werden. Ne Schippe oben drauf ist dann noch "Du kannst es nicht, weil du nicht richtig bist." Das regt dann eher an, sich zu zoffen. Worauf kannste dich nicht verlassen? Dass dein Vater dir vertrauensvoll den Rücken stärkt? Oder, dass Vertrauen dir den Rücken stärkt? ^^ Oder anders gesagt: Du kommt langsam in das Alter, bzw. biste da schon paar Jährchen, in dem du nicht mehr von deinen Eltern abhängig bist, sondern dir aussuchen kannst, wo du was lernen willst. Grundsätzlich sind wir als Menschheit ne ausgesprochen clevere Spezies. Nicht zuletzt, weil wir sehr anpassungsfähig sind. Das ist auch auf persönlicher Ebene so. Bedeutet, wenn dein Vater als tatsächliche Person dir nicht ausreichend den Rücken stärkt -also nicht so, wie du es brauchst- dann bedeutet das nicht, dass du dir deine Stärkung nicht woanders holen kannst. Die Afrikaner haben das Sprichwort, dass es ein ganzes Dorf brauch, um ein Kind groß zu ziehen. Das gilt bei uns auch. Opa, Onkel, Lehrer, Trainer, Therapeut, Nachbar, Dozent, Prof, Vater von nem Kumpel, der Tankwart um die Ecke, usw. Mentoren halt. Wo du was lernst, entscheidest inzwischen du. Kommt vor, dass Diplomanden plötzlich total abgehen -und persönlich aufblühen- wenn sie realisieren, dass sie ne eigenständige Arbeit abliefern dürfen. Und ihr Betreuer ihnen das auch zutraut. Als Kind bleibt dir nix anderes übrig, als die Mindsets deiner Bezugspersonen zu übernehmen. Je älter du wirst, um so mehr kannste selbst entscheiden. Und als Jugendlicher kannste überlegen, was du von deinen Eltern für dich übernehmen willst - und was du in Zukunft anders machen willst. Grobe Richtung ist dabei, zwischen Person und Verhalten zu differenzieren. Wenn beispielsweise dein Vater irgendwann mal kapituliert hat, dann ist das nen Verhalten. Als Person ist er darum nicht weniger wert. Genauso, wie du als Person nicht weniger wert bist, wenn jemand mit deinem Verhalten nicht einverstanden ist.