Wie viele Menschen betreiben aktiv Personal Development?

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Hallo Community,

was ich mich in letzter Zeit häufiger frage: Wie viele Leute betreiben denn nun letztlich Personal Development? Dies vernünftig einzuschätzen fällt mir aus folgenden Gründen ziemlich schwierig: Zuerst einmal halte ich in diesem Bereich sehr viel Wissen meinen Mitmenschen gegenüber zurück und ziehe meine Entwicklung eher im Stillen durch (Meditation, Sport, Forum und so weiter) und gehe deshalb überwiegend von ähnlichen Verhaltensweisen der anderen bezüglich dieses Themas aus. Zusätzlich dazu kenne ich die meisten Leute nicht tief greifend genug, um hier aussagekräftige Urteile fällen zu können.

Habt ihr schon größere Eindrücke bezüglich dessen gewonnen und eine ungefähre Schätzung? Ich würde momentan 8 % ± 3 schätzen, kann aber auch viel mehr oder weniger sein.

  • Wir beziehen uns auf die Industrieländer, vorwiegend den deutschsprachigen Raum.
  • Personal Development kann PU beinhalten, lässt sich für mich generell aber schon als bewusst progressiver Lifestyle bezeichnen.
bearbeitet von CarryPotter

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Was würdest du denn mit der Zahl anfangen wenn du es wüsstest?

Meine Glaskugel sagt: 20%

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Wie kommst du denn auf 8%? Ich komme auf 9,7%. Kannst du mir deine Rechnung als PDF schicken?

  • TOP 3

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Wie sieht aktives Personal Development den aus bzw. ich verstehe nicht was man darunter verstehen soll...

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Um sich der Antwort auf diese Frage auch nur anzunähern, müsstest du zunächst einmal definieren, was "Persönlichkeitsentwicklung" und "aktiv betreiben" für dich bedeuten. Das ist keineswegs trivial...

Umfasst "Persönlichkeitsentwicklung" Dinge wie Sport, Tanzen, Lesen, Sprachen lernen, beruflich vorankommen, Yoga, Meditation, soziale Kontakte pflegen, reisen, sich schlechte Verhaltensweisen abzugewöhnen versuchen, sich To-Do-Listen schreiben, Ziele überlegen...? Dann würde ich die Quote bei >95% sehen.

Oder grenzt du "Persönlichkeitsentwicklung" ein auf das Besuchen von Seminaren, Coachings, das (gelegentliche) Lesen von Self-Help-Büchern, das Besuchen von Foren wie diesem usw? Dann dürfte die Quote entsprechend niedriger ausfallen, aber sich voraussichtlich noch immer im zweistelligen Bereich bewegen. Diese Definition würde wiederum die interessante Frage aufwerfen, ob sich die Mehrheit dieser Self-Help-Gläubigen nicht tatsächlich rück-entwickelt, weil sie ihre Zeit mit dem Lesen von leeren Versprechungen und dem Herunterbeten von Affirmationen verschwendet, anstatt sinnvolle Dinge zu tun.

Und schließlich: Was heißt "aktiv betreiben"?

Irgendetwas tun, das der "Persönlichkeitsentwicklung" dient? Dann wären wir vermutlich wieder bei >95%...

Irgendetwas tun, das der "Persönlichkeitsentwicklung" dient, in dem Wissen, dass es der Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit dient? Dann dürften wir immer noch im hohen zweistelligen Bereich liegen.

Irgendetwas tun, das der "Persönlichkeitsentwicklung" dient, aus dem konkreten Motiv heraus die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln? Etwas geringer, aber immer noch hoher zweistelliger Bereich

Irgendetwas tun, das der "Persönlichkeitsentwicklung" dient, aus dem konkreten Motiv heraus "die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln" nachdem der Betreffende gehört/gelesen hat, dass dies "der Entwicklung der Persönlichkeit" diene (in diesem oder ähnlichen Wortlaut)? Hier dürfte sich die Quote langsam leicht unterhalb der Menge aller Self-Help-Jünger, Seminarbesucher usw. einpendeln.

usw... usf.

Wie oft/wie viele solcher Dinge muss man tun, damit es als "aktiv betreiben" gilt? Usw. usf.

Wenn du all diese definitiorischen Hürden gemeistert hast, wird dir dann auffallen, dass es dafür keine entsprechenden Statistiken gibt und jeder dir nur seine persönliche Glaskugel-Einschätzung geben kann.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass deine Frage ganz großer Schwachsinn ist.

bearbeitet von tonystark
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Jemand der Persönlichkeitsentwicklung betreibt, fragt nicht in Foren nach dummen Zahlen.

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Natürlich gibt es hier einige Hindernisse, angefangen bei der Definition, was den Personal Development überhaupt ist. Die meisten Menschen wollen das beste für sich, keine Frage. Viele streben wohl auch unbewusst positive Verhaltensmuster an, die durchaus in einer Erscheinung ähnlich dem aktiven Personal Development zu Tage treten.

Aktives Personal Development heißt meiner Meinung nach ein bewusstes Auseinandersetzen mit der eigenen Lebensweise und Weltanschauung. Das beinhaltet, sich etwaiges Wissen aufzutreiben mit Hilfe von Büchern, Forenbeiträgen und sonstigen Informationsquellen. Seine Ansichten zu überarbeiten und danach bestrebt sein, einen rationalen Erkenntnisgewinn zu erlangen, der einem das Leben in positiver Weise aufpoliert. Selbstreflektion wäre hier wohl das Zauberwort.

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Gast beutelding

Aktives Personal Development heißt meiner Meinung nach ein bewusstes Auseinandersetzen mit der eigenen Lebensweise und Weltanschauung. Das beinhaltet, sich etwaiges Wissen aufzutreiben mit Hilfe von Büchern, Forenbeiträgen und sonstigen Informationsquellen. Seine Ansichten zu überarbeiten und danach bestrebt sein, einen rationalen Erkenntnisgewinn zu erlangen, der einem das Leben in positiver Weise aufpoliert. Selbstreflektion wäre hier wohl das Zauberwort.

Gefühlt sind das deutlich weniger als von Dir veranschlagt. Menschen neigen dazu, sich bei Problemen mit dem Thema zu beschäftigen. Und gerne nach dem Muster, die Verantwortung überall zu suchen außer bei sich. Der Ex. Der Job. Die Politik. Alle Schuld.

Schon die Idee, dass das nur eine Sichtweise ist die im Kopf entsteht. Und damit beeinflussbar ist.

Puh, vielleicht 1 von 1000.

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