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Sehr schöner Post. Meiner Meinung nach sehr differenziert und analytisch auf den Punkt gebracht. Da ist - aus meiner Sicht - viel Wahres dran!

Einzige Kritikpunkte:

1.) Man kann die Rote Pille NICHT absetzen (und will es in der Regel auch nicht). Wenn man einmal "aus der Matrix erwacht" ist, sieht man die Welt mit anderen Augen. Und auch wenn mir vieles nicht gefällt, was ich jetzt sehe, wäre es meiner Ansicht nach kontraproduktiv, sich wieder in die Blue Pill- "Alles ist so toll"-Disney-Scheinrealität versetzen zu lassen und dieselben Fehler endlos zu weiter zu machen.

2.) "Interessante Perspektivübung: Die meisten Frauen sind keine Teufel - wenn Du sie richtig anpacken kannst." --> Wird in TRM und in der Red Pill Reddit-Sidebar auch überwiegend so "gepredigt". Man soll aus der "Anger"-Phase rauskommen und Frauen eben nicht hassen und sich verbessern und so ein schönes Leben verschaffen können.

bearbeitet von NoMoreFear
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Die "Pille" hat ne starke sogwirkung. Rollo schreibt so, dass es jedem gebeutelten Alphamännchen schmeichelt. Wie bei einer Verschwörungstheorie fügt sich alles magisch ineinander und man meint das Gewebe der Welt zu erkennen und zu verstehen.

Vor dieser Überwältigung warne ich, weil sie in die Enge führt wie jede einseitig-entrückte Theorie, die sich irgendwann zwangsrationalisiert, also künstlich selbst bestätigt.

Die Balance hinzukriegen ist schwer. Was mir geholfen hat: auf Ausnahmen zu achten. Die waren irgendwann so zahlreich, dass ich mal wieder nen Schritt zurücktreten musste und mich wunderte. Ich nehme gewisse Grundsätze als sehr wissenswert und wichtig an, weswegen ich auch über die pille froh bin. Aber es ist doch nur eine ganz spezielle Sicht und wird meinem Leben nicht in gerecht. Bei TRM wird alles knallhart ent-idealisiert. Aber ganz so geistlos und ohne Zauber ist der Mensch nun auch nicht.

Aber das ist Stoff für noch nen Post.

Ich bin gespannt und gerne bereit, Beispiele von Dir (in denen die RP "übertrieben" sei), zu lesen und zu reflektieren.

Ich finde übrigens nicht, dass Rollo den Lesern schmeichelt. Ich kam mir zunächst ziemlich traurig und erbärmlich vor, dass ich so viele Jahre meines (Liebes-)Lebens an falsche Disney-Dogmen verschwendet habe und nicht früher so intensiv aktiv geworden bin, wie ich es jetzt bin.

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Ich gebe dir Recht, es sind absolut keine Wohlfühltexte. Man wird zunächst auf den Boden der Realität gezerrt, in dem Sinne, dass man sich mit seinen Mängeln auseinandersetzen MUSS. Eigenes Versagen steht im Fokus.

Aber gerade das macht den geneigten Leser irgendwie high, und man holt sich immer mehr Bestätigung. Das positive Gefühl hierbei ist zum einen dass man glaubt man versteht plötzlich ne Menge (es fällt einem wie Schuppen von den Augen). Weiterhin wird die Frau latent zur Zielscheibe. Ihr gefährliches Verhalten und ihre Hypergamie ist dreh-und Angelpunkt für alles. Das ist spannend und entlastet wieder von der eigenen Verantwortung. Sogesehen ein raffiniertes Wechselspiel, worauf "verlorene Seelen" hängen bleiben. Aber es muss ja nicht zu ihrem Nachteil sein. Ich denke den Meisten hilft es, wenn es transitiv ist.

Es ist ein komplexes Schmeicheln und hat was masochistisches. So wie sich viele Redpiller darüber aufregen (und zugleich erregen), dass Frauen vom fiktiven Chad tief gefickt werden.

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Weiterhin wird die Frau latent zur Zielscheibe. Ihr gefährliches Verhalten und ihre Hypergamie ist dreh-und Angelpunkt für alles. Das ist spannend und entlastet wieder von der eigenen Verantwortung. Sogesehen ein raffiniertes Wechselspiel, worauf "verlorene Seelen" hängen bleiben. Aber es muss ja nicht zu ihrem Nachteil sein. Ich denke den Meisten hilft es, wenn es transitiv ist.

Es ist ein komplexes Schmeicheln und hat was masochistisches. So wie sich viele Redpiller darüber aufregen (und zugleich erregen), dass Frauen vom fiktiven Chad tief gefickt werden.

Das verstehe ich bei der RP komplett anders. Klar ist Hypergamie ein Kernthema, ohne Frage.

Aber Rollo und die Sidebar und die meisten Red Piller sagen eben letztendlich, dass bei aller Ungerechtigkeit und ggf. erfolgter Disney-Indoktrinierung des female imperative, der Mann - der ja durch die Red Pill aufgeweckt wurde - komplett allein für sich und sein Wohlergehen verantwortlich ist.

Also mich zumindest erregt es nicht, dass Chads einfacher, mehr und bessere Frauen ficken als ich. Sehe auch nicht, warum das andere Red Piller erregen sollte.

Das finde ich jetzt komisch und übertrieben von Dir psychologisiert. Ich bezweifle doch sehr, dass die Red Piller auf Cuckold-Fantasies abfahren. Red Pill soll Cuckold-Scheiße doch vermeiden.

AUFregen ist ne andere Sache. Das kann ich nachvollziehen, auch wenn ich größtenteils aus der Anger Phase raus bin. Ein gewisser Neid gegenüber Chads bleibt. Hab ich hier im Forum auch schon öfters freimütig zugegeben. Natürlich hätte ich es auch gerne so leicht wie extrem gut aussehende Naturals.

bearbeitet von NoMoreFear
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Es ist doch aber im Prinzip das gleiche was damals passiert ist als "The Game" oder LdS auf dem Markt kamen. Es sind Augeöffner für Männer die das Prinzip der Verführung nicht natürlich gelernt haben. Find ich grundsätzlich immer ok. Was mich daran nur stört ist die Kapitalisierung der Verührung (80/20) bzw des Erfolgs bei Frauen. Frei nach dem Motto "Jeder kann im Lotto gewinnen aber eben nicht alle"

Wenn ich mir zum Beispiel dieses Bild angucke und mir dann den Satz "Hypergamie doesn't care" vor Augen führe muss ich laut lachen.

KU-2014-SLIDE940-TV-RTL-Schwiegertochter

Mir wird da zu sehr auf das Friss oder Stirb Prinzip eingegangen und Frauen als etwas dargestellt was nur der priviligierte Teil der Männerwelt erreichen kann.

Stimmt so einfach nicht mMn

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@ Fyun: Was soll das Bild jetzt aussagen? Willst Du damit "Hypergamy doesn´t care" abstreiten/widerlegen?

Bei der 80/20-Faustregel geht es EBEN NICHT darum, dass 80% der Männer GAR NICHT ficken. Wurde hier auch schon mehrfach erklärt, erst zuletzt von Kollege Vierviersieben, wenn ich mich recht entsinne. Die meisten Betas kriegen irgendwie irgendwann mal ne Freundin. Nur ob das dann auf lange Hinsicht ne Beziehung ist, in der diese Männer VOLL AUF IHRE KOSTEN kommen, ist zweifelhaft. Wie Vierviersieben mal sagte: Man(n) will doch die "geile Version" einer Beziehung (und mit geilen und schlanken Frauen).

Aber 20% der Männer sind halt extrem von der Natur begünstigte "lucky bastards", die IMMER mehrere geile Frauen am Start haben, ohne sich dafür noch sonderlich anstrengen zu müssen. Das ist ja wohl kaum die Regel für den Großteil der Männer.

bearbeitet von NoMoreFear

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Na wie definierst du denn VOLL AUF IHRE KOSTEN KOMMEN? Weißt du ob wirklich jeder Mann auf schlanke Frauen steht? Um mal in der Redpill-Denke zu bleiben: Früher war erhötes Körperfett ein Zeichen von Wohlstand. Warum wollen denn dann jetzt alle Ausnahmslos dünne ficken?

Warum belässt man es nicht dabei, Männern aufzuzeigen wie Verführungs- und Beziehungsdynamiken funktionieren und wie man sie anwendet und jeder macht dann damit das Beste für sich selbst? Welcher Sinn ist dahinter kritisch auf angeblich 20% der Männer zu gucken was für Topmodels die täglich ficken und das einer dieser 20% meine Freundin jederzeit "klauen" kann.

Gut, lassen wir das an der Stelle besser. Es gibt genug Threads über Redpill Diskussionen. Ich bin kein Hater, ich finde es wie gesagt immer gut wenn Männern auf eine gewisse Art die Augen geöffnet wird. Ich gehe nur mit einigen Annahmen absolut nicht konform und ich denke das ist mein Recht.

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Gast Idioteque
Na wie definierst du denn VOLL AUF IHRE KOSTEN KOMMEN? Weißt du ob wirklich jeder Mann auf schlanke Frauen steht? Um mal in der Redpill-Denke zu bleiben: Früher war erhötes Körperfett ein Zeichen von Wohlstand. Warum wollen denn dann jetzt alle Ausnahmslos dünne ficken?

Einfach mal etwas einlesen, das ist das Standardbeispiel, was gebracht wird um objektiv Attraktivitätskritrien zu widerlegen und ist einfach mega der Bullshit. Das körperliche Ideal des Mannes hat sich nie wirklich in der Geschichte geändert, dieser Trend damals mit der Rubensfigur betraf im Prinzip ausschließlich Frauen. Das war eine Art kurzer Trend, der rein gesellschaftlich gewirkt hat. Haste diesen Trend nicht, dann ist niedrigerer Körperfettanteil auch attraktiver.

Ich gehe nur mit einigen Annahmen absolut nicht konform und ich denke das ist mein Recht.

Du bufferst es dir aus Ego-Schutzgründen zurecht. DNA-Untersuchungen haben ergeben, dass Frauen sich im Schnitt in der Geschichte 2x mehr reproduziert haben als Männer.

Lies dir das entsprechende Kapitel in dem vom TE verlinkten Buch durch.

Mir wird da zu sehr auf das Friss oder Stirb Prinzip eingegangen und Frauen als etwas dargestellt was nur der priviligierte Teil der Männerwelt erreichen kann.

Stimmt so einfach nicht mMn

Kommt darauf wie du Erfolg definierst. Aber denk daran, dass es hier um Selektion und Evolution geht, es gibt keinen Grund für Gerechtigkeit oder ähnliches.

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Danke Boris für die Ausführungen, ich gehe so weit erstmal accord. 2 Sachen noch:

Nun gibt es als Gegenmodell zum Kapitalismus den Sozialismus. Das ist in Fall der Evolution nun ja nicht möglich. Was ist also die finale conclusion des Buches? (bitte verzeihe mir, dass ich es nicht kenne)

Das Leo mehr und Schöneres fickt als ich ist mir klar. Das ich mehr und Schöneres ficke als manch anderer Mann der Welt ist mir auch klar. Aber was gewinne ich jetzt aus diesem Wissen, außer der Paranio dass Chad um die Ecke auf meine Freundin warten kann und ich mir keine Krankmeldung erlauben darf? (Bewusst überspitzt formuliert)

Woher weiß ich denn jetzt ob ich zu den 80 oder 20 Prozent gehöre?

bearbeitet von fyun

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Am 3/13/2016 um 23:31 schrieb fyun:

Nun gibt es als Gegenmodell zum Kapitalismus den Sozialismus. Das ist in Fall der Evolution nun ja nicht möglich. Was ist also die finale conclusion des Buches? (bitte verzeihe mir, dass ich es nicht kenne)

Ganz richtig, Partnerwahl ist evolutionär angelegt. Tendenzen des Sozialismus sind nach evolutionärer Zeitperspektive noch zu jung, als dass Mitleidsficks durchschlagend unterbewusst verankert sein könnten (warum auch). Auch Baumeister hat da in seinem Buch keine tiefgreifenden Lösung angeboten. Er schließt mit einem kurzen Kapitel, das Gemeinsamkeiten der Geschlechter in den Vordergrund rückt und auch die wertvollen Aspekte der Ergänzung und Kooperation der ungleichen Teile nahelegt. Aber der Großteil seines Buches befasst sich tatsächlich deskriptiv und solide fundiert damit, wie Männer als Ganzes historisch den kürzeren Gezogen haben, zu Gunsten der dies mehr oder weniger anerkennenden Menschheit.

Anregung, darüber nachzudenken leistet Baumeisters Buch vorzüglich. Wer mehr wissen will, kann dann zum Beispiel auf TRM, PU, Freunde, den Papst oder die Ratschläge seiner Mutter zurückgreifen, oder schauen was es noch so für Forschung gibt (Sozialpsychologie: Partnerwahl, Sexualität, Attraktivität als Stichworte).

 

Am 3/13/2016 um 23:31 schrieb fyun:

Das Leo mehr und Schöneres fickt als ich ist mir klar. Das ich mehr und Schöneres ficke als manch anderer Mann der Welt ist mir auch klar. Aber was gewinne ich jetzt aus diesem Wissen, außer der Paranio dass Chad um die Ecke auf meine Freundin warten kann und ich mir keine Krankmeldung erlauben darf? (Bewusst überspitzt formuliert)

Du gewinnst so viel, wie du daraus machen kannst.

  1. "Schön und gut, aber Janine ist nicht so eine und wir bauen nächstes Jahr ein Haus. Weißt du, das ist so wenn echte Liebe im Spiel ist. Das was da steht bezieht sich ja nur auf Schlampen."
  2. "Schön und gut. Ich will wirklich mit Janine mein Leben teilen. Ich weiß, dass es nicht immer nur rosig sein wird. Wir müssen halt daran arbeiten und viel kommunizieren."
  3. "Schön und gut. Ich will wirklich mit einer Frau wie Janine gemeinsame Zeit genießen und vielleicht auch zusammenwohnen. Ich weiß, dass die Beziehung neben unseren Gemeinsamkeiten auch davon abhängt, wie gut es um meinen Sozialstatus/Wert als Mann bestellt ist. Nichts mit ausruhen, das ist mir schon klar. Aber dafür bleibt es halt auch aufregend (Sex)."
  4. "Soso, alles Schlampen, diese verhurten Bitches. Hab es ja gewusst. Linda hat mich verlassen, weil sie und dieser Chad beide zu dumm sind. Ich werde nun nur noch unverbindlich ficken/ Pornos schauen. Zu mehr taugen die Büchsen ja nicht."
  5. "Aha, ich schau mal." ...

Anmerkung und Klarifizierung: Frauen sind so unterschiedlich wie es Männer auch sind. Aber ebenso wie die Mehrzahl der Männer, egal ob klein, groß, dick, dünn, dumm oder schlau, schön oder hässlich, primär auf weibliches Aussehen abfährt (ohne dass es das einzige sein muss! Your mileage may vary) und gerne auch polygam leben würde (zumindest anteilig), steht die Mehrzahl der Frauen, egal ob dick, schlank, dumm, schlau, häuslich oder Partymieze etc. auf männlichen Status (wahrgenommener sozialer Wert) und würde auch gerne mit dem besten Ergebnis der Hypergamie leben.

Es gibt Hippies, Businessfrauen, Bücherwürmer, Alternativrocker, Technochicks, Kirchgängerinnen, das nette Mädchen von nebenan etc. Sie alle wollen einen Mann, der in ihrem sozialen Bezugsumfeld hochwertig ist und haben, durch den aktiven Part des Mannes und dessen starken Drang auch öfter die Gelegenheit, upzugraden (hypergam zu handeln, was ihnen die Biologie auch eingibt, damit sie ihre Eizellen nicht verschwenden). Ob sie die wahrnehmen, hängt u.a. davon ab, ob der Zugewinn den Stress und die Mühen der Trennung sowie die positiven Anteile der Vergangenheit aufwiegt. Redpill zeichnet das Bild der gefühllosen Frau, was ich übertrieben finde. Ein starkes Gefühl der Zuneigung (Comfort) kann meiner Meinung nach bis zu einem gewissen Grad die Beziehung schützen. Aber die Sexfrequenz ist davon unbeeinflusst, und muss über den Wertdifferenz-Mechanismus entstehen. Und das ist eben die Einfallspforte äußerer Eindringlinge.

Was das Wegschnappen angeht, wie eben schon anklang: Ganz so arg ist das nicht, da du natürlich durch eine Beziehung, die gut läuft auch ein "Konto" anhäufst. Aber das kann eben schnell, teilweise auch inflationär schnell, aufgebraucht werden, wenn gerade die falschen Dinge passieren, also Achillesfersen getroffen werden. Z.B versagt der Mann in einem Bereich, der der Frau äußerst wichtig ist, was besonders stark ins Gewicht fällt (bspw. trinkt zu viel). Das kann ein Mann von hohem Status noch ausgleichen, für einen Zocker-Schlurfi lässt aber ihre Zuneigung bald nach.

Wieder: das gleiche passiert, wenn der Mann mit seiner älter werdenden Frau hadert, wenn diese sich gehen lässt. Nur müssen Männer dann fürs upgraden mal wieder ordentlich aktiv werden, und das mahnt redpill ja auch an. Viele Männer bleiben aber beim gewohnten, weil es ihnen zu viel abverlangt, aktiv Frauen zu umwerben.

Es ist im Konkreten alles höchst individuell, in dem Sinne, dass die Inhalte in jeder Beziehung andere sein können.

Es ist im Allgemeinen sehr regelhaft und gesetzmäßig. Die Strukturen der Anziehung sind für so gut wie alle Menschen gleich.

Ja, sie kann dich mögen und keine Lust auf Sex mit dir haben. Dein Gewinn aus all diesen Infos ist, zu erkennen, dass das schlecht ist, wenn dir Sex wichtig ist, und dass du da was unternehmen kannst --> Status, Value reell steigern oder Wert simulieren, hauptsache du bist ein Mann mit Eiern und nem Schwanz, der sein leben in den Händen hält und meistert. So einen will sich jede Frau sichern.

Am 3/13/2016 um 23:31 schrieb fyun:

Woher weiß ich denn jetzt ob ich zu den 80 oder 20 Prozent gehöre?

Du gehörst zu den 80%, weil du fragen musst.

"Die 20%" sind eine Art zu leben, die mit ausreichendem sozialen Kapital möglich wird. Erreichst du diese Kapital durch Aussehen, Style, Geld, wirst du es merken.  Wird aber wahrscheinlich nicht einfach so passieren, muss auch nicht.

Das Leben eines normalen Menschen kann auch sehr erfüllend sein, ohne (oder gerade weil nicht) easy mode. 80/20 lässt es klingen, als sei Die Zugehörigkeit kategorial, als wäre der eine nur König und die anderen nur Sklaven. Real ist es viel fließender, mit Schwankungen und Ausnahmen. Es gibt für alle Bereiche Spezialisten und interessante Charaktere. Ein durchschnittlicher Mann kann für einige Menschen oder Missionen den Nagel absolut auf den Kopf treffen und ein absolutes Maximum erreichen. Leo Dicaprio muss auch mit speziellen Nachteilen leben (einige meinen vielleicht "Luxusprobleme"), und wenn er sich nicht öffentlich zu erkennen gibt mit Sonnenbrille, Hut und Bart, ist er nur Durchschnitt. Klar, er kann mal eben umschalten. Aber dass der Rest der Männer das nicht so einfach können, heißt nicht, dass sie nicht auch krasse Abenteuer erleben könnten. Nur halt weniger leicht.

Deswegen: Alles halb so wild, suche deine Nische und sei gut! (Aber sei GUT in etwas, das sollte das grundsätzlichste Kondensat von Redpill sein!)

bearbeitet von Boris K
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Gast Idioteque
vor 15 Minuten schrieb jon29:

Die Bedeutung der Evolution bestreitet keiner, nur die primitive Vereinfachung durch die Redpiller. Ebenso wird hier vergessen, dass Frauen ebenso der sexuellen Selektion erlegen sind. Also wir Männer auch eine "Hypergamie" verfolgen, die attraktivere zu suchen. In der Praxis sieht es halt so aus, dass die Leute zusammenkommen, die ungefähr auf einem Attraktivtätsniveau liegen. Der Satz, 10 Prozent der Männer bekommen 90 Prozent der Frauen, ist einfach Bullshit. Genauso wie der Irrglaube, Männer in Beziehungen seien Beta-Versorger, und Leute, die halt eine aufreissen, jetzt die Alphas sind. Alpha fucks, Beta sucks, und der Blödsinn.

Alles was du sagst widerspricht sich nicht mit den hier ausgeführten Thesen.
20/80-Rule bezieht sich auf casual sex und auf das, was Frauen "wollen", nicht was sie kriegen. Weitüberwiegend findet Sex in Beziehungen statt, das ist richtig. Der Kerngedanke hinter 80/20 ist dass die Differenz zwischen einem erfolgreichem Mann = Alpha und einem wenig erfolgreichem Mann = Beta, enorm ist. Frauen unterliegen zwar natürlich auch einem Selektionsdruck, jedoch ist die Diskrepanz bezüglich des reproduktiven Erfolges bei Frauen deutlich geringer. Frauen haben bedingt durch ihre limitierten Eizellen auch eine limitierte Reproduktionsfähigkeit, eine selektionsbegünstigende Mutation würde sich bei Männern deutlich mehr im reproduktiven Erfolg widerspiegeln als bei Frauen. Als Beispiel kann man Dschingis Khan nehmen, dieser hatte ja angeblich einen enormen hohen Reproduktionserfolg, und befehligte einer der größten Armeen zu dieser Zeit, für eine Frau würde sich das garnicht lohnen eine solche Stellung einzunehmen, weil dies mit einem hohen Risiko verbunden ist. Ihr Reproduktionserfolg würde sich, gemessen an dem Risiko dorthin zugelangen, kaum lohnen, sie kann eh maximal 12 Kinder oder so bekommen.

Gibt noch unzählige weitere Argumente wie dass Frauen einfach einen höheren Reproduktionswert für die Gesellschaft haben als Männer, Populationen mit Frauenüberschuss sind nicht unbedingt weniger reproduktiv im Vergleich zu Populationen mit Männerüberschuss (ausgehend von gleicher Gesamtanzahl). Dadurch ist wie oben erwähnt die Diskrepanz niedrigerer was sexuellen "Erfolg" angeht. 

 

Das sind alles Dinge, die im Kern plausibel und richtig erscheinen, aber deren Bedeutung gesellschaftlich zu kontrovers ist, als das sie allgemein bekannt sein könnten. Aus nichts anderem resultiert diese Gegenbewegung zu RedPill hier im Forum. Inwiefern einem dieses Wissen jetzt persönlich weiterbringt, ist eine andere Frage. Es kann durchaus Sinn machen, ein realitätsfernes Mindset anzunehmen, weil dies zu besseren Ergebnissen führt. Alternativ bleibt einem nur übrig, irgendwie diese Fakten relativ emotionslos anzunehmen, gewisse Anpassungen im Game vorzunehmen, und sonst nicht viel darüber nachzudenken. Ich finde die Analogie zum Essen irgendwie hilfreich, ich hab Lust auf Schokolade aber habe keinen Bock fett zu werden, also ergreife ich gewisse Maßnahmen um nicht fett zu werden, am besten so dass es immer noch Spaß bringt, Schokolade zu essen

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vor 18 Stunden schrieb Idioteque:

Als Beispiel kann man Dschingis Khan nehmen, dieser hatte ja angeblich einen enormen hohen Reproduktionserfolg, und befehligte einer der größten Armeen zu dieser Zeit, für eine Frau würde sich das garnicht lohnen eine solche Stellung einzunehmen, weil dies mit einem hohen Risiko verbunden ist. Ihr Reproduktionserfolg würde sich, gemessen an dem Risiko dorthin zugelangen, kaum lohnen, sie kann eh maximal 12 Kinder oder so bekommen.

GEnau das meine ich mit extremer Vereinfachung und pseudoevolutionärer Argumentation.

 

mit der Wirklichkeit hat diese Scheinwisssenschaftlichkeit  nichts zu tun.

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vor 25 Minuten schrieb lostinthoughts:

Ich habe den mega RedPill / Blue Pill Thread leider nicht gelesen - was ist denn der Hintergrund von diesem Topic? Gibt es da irgendwo eine Zusammenfassung ?

Warum gibt es hier eigentlich so viele Leute, die zu faul zum Lesen sind? ?

Ganz oben, in diesem Thread hast Du ne sehr gute Zusammenfassung, worum es bei Red Pill geht/bzw. woher die weit verbreitete Feindseligkeit gegenüber Red Pill in diesem Forum herrührt.

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vor 4 Stunden schrieb RealGentleman:

Nur weil die Freundin nicht aussieht wie ein Victoria Secret Model heißt es nicht, dass die Beziehung weniger gut/schön ist. Das ist kompletter Quatsch.
Auch kann die Beziehung zu einer Top 10 Frau scheiße sein. 

Das sind Trivialaussagen. Ich kehr die mal eben um zur Verdeutlichung:

Nur weil eine Frau Victoria's Secret-Model ist, heißt es nicht, dass die Beziehung weniger gut/schön ist... Auch kann die Beziehung zu einer Mittlere 5 Frau scheiße sein.

 

Am 18.3.2016 um 18:08 schrieb jon29:

Weil einfach vergessen wird, dass sehr viel mehr dazu gehört, wenn eine Frau sich verliebt und in der Beziehung die Liebe über längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten, auch wenn nach fünf Jahren die sexuelle Anziehung nicht mehr so hoch ist, wie bei einem Aufriss aus der Disko am WE.

Was ist genau dieses sehr viel mehr? Was macht Verliebtheit aus? Wie hält man Liebe am Leben? Und ganz wichtig: Was macht der Sex liebende Mensch, wenn nach 5 Jahren die sexuelle Anziehung nicht mehr so hoch ist (Ob Frau oder Mann, egal - es geht um die Dysbalance, die so viele Beziehungen ereilt und scheinbar als normal angesehen wird)?

Redpill ist ein Versuch, Anziehung und Verliebtheit zu entschlüsseln - ja, auch Verliebtheit, denn die hat mit bewusster Liebesentscheidung und bewusster Hingabe wenig zu tun, ist statt dessen ein direkter Effekt deines Gehirns (Hormonausschüttung).

Attraction + erste Zuneigungssignale = Verliebtheit

Diese Zuneigungssignale interpretieren z.B. unerfahrene junge Menschen gerne falsch oder übertrieben. Sie denken da ist was im Busch und beginnen zu investieren. Leider zu stark und zu einseitig (needy) (was zusätzlich eine Rückkopplung auf die wahrgenommene Attraktivität beim Objekt der Begierde hat,) und bekommen einen Korb --> unglückliche Verliebtheit.

Redpill sucht diesbezüglich aktiv nach Lösungen, ebenso wie konventionelles PU dies tut. Redpill hat nur keine heiligen Kühe mehr. PU schon, so scheint es mir. Folglich kann sich Redpill eben auch mit Themen anders beschäftigen, und auch in anderen Themen verfahren, wo sich PU nicht rantraut, eben auf Grund von eigenen Glaubenssätzen. PU schiebt immer wieder die mystische "Liebe" und andere Schutzschilde vor. Was dahinterliegt, glauben PUler entweder nicht entschlüsseln zu können, oder sie weigern sich aus diversen Gründen (unangenehm, Abwehrmechanismus...).

Es gibt so viele Leute, die nicht wissen wollen, wie Verliebtheit/Anziehung funktioniert. Weil es zutiefst verunsichert, wenn der Safe Haven der eigenen Liebesbeziehung plötzlich mit Konditionen versehen ist.

Der Reiz von Redpill ist, dass es sich anpreist, genau das zu hinterfragen bis aufs letzte Fünkchen. Ob es RP gelingt, kann man freilich bezweifeln. Aber der bloße Versuch und die Behauptung, es zu können, lockt Interessierte an.

Wenn bis auf die Knochen runtergestrippt wurde, wer von welchem Standing mit wem von welchem Standing Sex hat (wohlgemerkt, nach dem Handeln bemessen, nicht nach moralischen Regeln oder modern-tradierten Glaubenssätzen), bleibt übrig, dass bei Männlein und Weiblein ein Sozialer-Marktwert-Komposit nach geschlechtsspezifischen Regeln auswirkungen hat.

Nun kann man sich die Mühe machen, mal nachzulesen und weiterzuforschen, wenn man Interesse hat. Man kann aber auch immer wieder sagen, dass die Frustration der Redpiller ärgerlich ist (wo ich zustimme) und den Inhalten keine Beachtung schenken. Das erzeugt aber nur noch mehr Widerstand. Und der Kritiker verbleibt so klug wie zuvor.

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Redpilltheorie ist relativ festgebissen auf materielle, externale Marker (allerlei messbare "Werte" wie genetisches Aussehen, Geld, etc.) - denn diese wirken unweigerlich. Der Redpiller hat das erkannt und erinnert sich zugleich an seine Vergangenheit, wo die ideellen, internalen Marker ("steh zu deiner Persönlichkeit", Moralisches Denken und Verhalten... firmiert bei Redpill als Bluepill-Mainstream-Feminismus-Kommunismus) ihn gnadenlos im Stich gelassen haben.

Grundsätzlich stimme ich den Forenusern zu, die sagen da ist mehr als Redpill sehen will, bzw. anders ausgedrückt:

Wenn man die krasse RP-Sicht annimmt, bleibt ein großes Stückchen Unbeschwertheit, Vertrauen und Sicherheitsgefühl auf der Strecke. Ein solcher Mensch wird notgedrungen pessimistischer, und wenn er das nicht verstecken/verwandeln kan, nimmt seine Lebensqualität und Hoffnungsfähigkeit deutlich ab. Und das wiederum hat natürlich negative Auswirkungen auf des Spiel der Geschlechter, abgesehen davon dass das Leben dann echt finster werden kann. Das sollte man als Rezipeint, der die Nebenwirkungen der RP vermeiden will, bedenken. Die Dekonstruktion ist gefährlich, manchmal auch dumm. Beim Abriss eines Hauses trägt man ja auch nen Schutzhelm. Und es war nicht alles schlecht am alten Leben als Beta ;)

Wenn man also die genannten Differenzierungen anerkennt, kann man die Frustration raussubtrahieren und erhält bei RP eine interessante Sichtweise auf intergeschlechtliche Vorgänge, die PU ergänzt.

Vor dem Rätsel von erfüllenden Beziehungen, geschweige denn "der Liebe" stehen beide Sichtweisen wie ein Schwein vorm Uhrwerk

bearbeitet von Boris K
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vor 25 Minuten schrieb Boris K:

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Redpilltheorie ist relativ festgebissen

Dabei würde ich es belassen.

Redpill ist halt Theorie. Nichts weiter. Und das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken. Überprüft doch einfach mal die Hypothesen, die ihr aufstellt.

Ich bin mir zu 99% sicher, dass alle Redpiller anders denken, wenn sie einfach mal raus gehen in die Welt und probieren. Und da sehe ich den großen Unterschied zu PU. Hier gehts um Approaches. Hier gehts darum sein gelerntes umzusetzen. 
Bei RP geht es (scheinbar) nur um die Theorie. Ihr könnt mir gerne etwas anderes erzählen. Aber solange ich hier keinen vernünftigen FR lese, wo mal ein Redpiller fickt oder auch nur ne handvoll Frauen anspricht, ist das einfach nichts. 

Niemand spricht die Theorien und Untersuchen, welche RP zugrunde liegen ab. Status usw. Dieser ist enorm wichtig und hat enormen Einfluss. Übrigens auch sehr zum Nachteil von Frauen, was RPler immer unter den Tisch kehren.
Aber: Jemand mit Erfahrung und Praxiserfahrung wird auch auf den Status scheißen bzw ihm weniger Gewicht geben.

Es gibt auch so etwas wie fatale Attraktion usw. Das weiß/merkt man aber nur, wenn man es erlebt hat. Wenn man die Erfahrung hat. Klar kann ich mir 100 Kochrezepte anschauen und auswendig lernen. Dann bin ich aber noch lange kein Sternekoch. Dafür muss ich mich in die verdammte Küche stellen und ausprobieren. Etwas, das RPler nicht kennen. 

Also lasst das doch mal sein irgendetwas wie Liebe mathematisch erfassen zu wollen. Darein scheitern Forscher seit wenigen Jahrzehnten. 
Und so wichtig es ist sich mit Paardynamiken auseinander zu setzen. Das ganze Wissen bringt nichts, wenn man mit 40 noch single ist und gerade mal 4 Frauen gefickt hat.

bearbeitet von RealGentleman

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Zitat

Wird man aber nicht glauben, wenn man es nicht ausprobiert hat. 
Oft höre ich Sprüche wie "wie bekommt so ein Kerl so eine Freundin?". Und dann sage ich immer "weil der Eier hat(te) und du nicht".

Alle sub6, die ich kenne sind incels srs. Die sub7 hatten mal eine ltr aber nie wirklichen Erfolg. 7-8 Range fängt das Leben an.

Zitat

Aber diese Erfahrung muss man halt machen. Und die machste nicht, wenn du direkt 100% der Frauen anhand irgendwelcher Berechnungen/Vermutungen/Studien kategorisch ausschließt. 

Richtig. Die Erfahrungen muss jeder einmal gemacht haben. Aber bitte mit geöffneten Augen, dann merkt man, dass TRP legit ist und Frauen opportunistisch ohne Ende.

Zitat


Und das kreide ich Redpillern an. Oder von mir aus allgemein Kerlen, die viel jammern und mit Studien um sich schmeißen und dabei über Frauen schimpfen. Weil es einfach viel zu viele Männer gibt, die bei Frauen landen. Und auch bei tollen Frauen. Und die auch tolle Beziehungen haben.

Gibt es eben nicht ffs. Vielleicht ab 30+ Alternsklasse, aber nicht im wichtigsten Alter (16-22). Frauen in dem Alter leben wie Prinzessinen.

Zitat

Nur weil die Freundin nicht aussieht wie ein Victoria Secret Model heißt es nicht, dass die Beziehung weniger gut/schön ist. Das ist kompletter Quatsch.
Auch kann die Beziehung zu einer Top 10 Frau scheiße sein. 

Weil alle Incels hier nur 8+/10 Frauen angesprochen haben....  Stell dir mal vor du wirst sogar von sub5 rejected. Machst du dann immer noch deine Apps, wenn du 500+ ansprechen (betteln) muss um ein ONS mit einer Betrunkenen zu bekommen und dabei auch noch runterdaten musst.

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Sorry, aber wenn für RP oder für dich das wichtigste Alter 16-22 ist, dann erklärt das einiges und jede weitere Diskussion erübrigt sich.

Abgesehen davon ist auch das pure Theorie. In dem Alter geht einfach alles. Du musst schon unfassbar unattraktiv sein und enorme Anke oder Übergewicht haben, um da nichts zu reißen. Da könnt ihr mir erzählen, was ihr wollt. Ich habe einfach viel zu viele Kerle gesehen, die nicht zu euren hot 20% gehören und dennoch Frauen hatten/haben. Die haben aber halt auch Frauen angesprochen und sich nicht nur das Hirn zerballert. 

Wer sich etwas modisch kleidet, keine allzu peinliche Frisur hat und den Mund aufbekommt hat schon einen enormen Vorteil. Einfach deshalb, weil Frauen nicht angesprochen werden. 

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