FH oder Uni - ein weiterer BWL Thread

233 Beiträge in diesem Thema

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Juti, letzte Woche die Ergebnisse von Statistik und heute von Mathe bekommen. 

In Statistik habe ich ne 2,7 und in Mathe eine 2,3 geschrieben. Somit habe ich tatsächlich alle Klausuren des zweiten Semesters gepackt! Mit dem Ergebnis an sich bin ich leider nicht zufrieden. Die Klausuren waren mMn mehr als machbar. Aber gut, was soll’s. Bin jedenfalls sehr froh, dass ich dieses Debakel des ersten Semesters nicht nochmal durchstehen musste 

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Die Frage sollte nicht FH oder Uni lauten sondern BWL oder ... :-D

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Es kommt auf dich an.

Bist du diszipliniert? Benötigst du viel Zeit neben dem Studium für diverse andere Sachen? Schätzt du den persönlichen Kontakt mir Lektoren oder ist dir das egal?

In einer FH hat man meisten fixe Zeite und muss auch eine gewisse Prozentzahl an Anwesenheit erfüllen. Man hat einen persönlichen Kontakt mit Lektoren und mit anderen Studenten. Es bleibt nämlich bei einer Klasse, die deutlich kleiner ist als überfüllte Hörsaäle. Auch der Praxisbezug wird bei FH's groß geschrieben und eine gute Fh hat da stabile Connections zu anderen Unternehmen. Regeln hier müssen strikt eingehalten werden etc...

In der Uni bist du flexibel. Niemand wird meckern wenn du nicht erscheinst. Leider können viele mit dieser Freiheit nicht umgehen und dann werden aus 6 Semster 9 Semester. 

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Erst einmal Respekt an die Wendung und dein Durchhaltevermögen! Das klingt doch alles weitaus besser als am Anfang vermutet. 😊

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Noten tatsächlich auch bei BWL gar nicht so ausschlaggebend sind. Viel eher kommt es darauf an, wie gut du dich vermarkten kannst.

Ich habe einen vergleichsweise schlechten Bachelor (2,6) und war letztendlich nicht Mal in Regelstudienzeit. Dennoch habe ich schon während Verfassung meiner Bachelor-Arbeit immer wieder Recruiter-Anfragen über Xing erhalten. Über eine Anfrage auf Xing bin ich dann auch bei meinem ersten Arbeitgeber (Mittelständer im IG Metall Verbund) gelandet und bei 35 Wochenstunden direkt mit sehr nettem Jahresgehalt gestartet. 
Da der Job befristet war und über Xing eine Anfrage von einem MDAX Unternehmen reinkam, ging es direkt nach 9 Monaten weiter. Neuer Arbeitgeber, gleicher Bereich und von Anfang an eine Tarifstufe höher. 
 

Verglichen zu vielen anderen ehemaligen Kommilitonen erging es mir trotz schlechterem Abschluss deutlich besser. Ich kann dir deshalb nur empfehlen, dass du dich nicht von schlechten Noten beirren lässt und weiter deinen Weg gehst. Natürlich kommt es auch darauf an, in welchen Bereich du später einmal möchtest. Gerade Marketing wird sicher mit guten Noten leichter als beispielsweise Controlling (mein Bereich). 
 

Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass du die schlechten Noten plausibel begründen kannst und einen Weg findest, wie du dich von der Masse abhebst. Ich habe mich beispielsweise für Informatik als NF entschieden und konnte die Studienverlängerung durch meine 20-Wochenstunden-Werkstudententätigkeit erklären. Und mir hat ein mühevolles Xing-Profil halt wirklich weitergeholfen. :-) 
 

ist aber sicher alles anders, wenn du wirklich den Anspruch hast, bei einem DAX-Unternehmen zu landen. Dazu kann ich nichts sagen, das ist bei keinem mir bekannten Kommilitonen der Fall. 

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Am 1.9.2020 um 09:03 , Libeast schrieb:

Erst einmal Respekt an die Wendung und dein Durchhaltevermögen! Das klingt doch alles weitaus besser als am Anfang vermutet.

Vielen Dank! Das stimmt auf jeden Fall. Hätte nicht wirklich gedacht, dass ich bis hierhin komme 😂 Aber hey, jetzt startet das fünfte Semester einfach

 

Mal wieder kurzes Update:

Hatte ja zuletzt noch zwei Klausuren (Externes Rechnungswesen & Makroökonomie) und eine Hausarbeit geschrieben. Bei den beiden Klausuren kam ich raus und war mir zu 100% sicher, dass ich es verkackt hätte. Das hat mich total runter gezogen, da ich mich wirklich sehr intensiv und (gefühlt) sehr gut darauf vorbereitet hatte. War tagelang deshalb schlecht drauf, habe Leuten die Ohren vollgeheult usw. 

Zuerst kam das Ergebnis von Makro --> 4,0. Traurig, aber wahr: Ich habe geschrien vor Freude 🤣 hab damit überhaupt nicht gerechnet. Klar, die Note ist absolut nicht gut oder erstrebenswert, ABER: es ist meine dritte 4,0 und somit wird sie nicht mit in meine Endnote einbezogen (ist wohl laut Studienordnung so). Heißt natürlich, dass ich auch weiterhin keine 4,0 mehr schreiben darf. Möchte ich natürlich auch nicht. 

Bei Rechnungswesen war ich mir eigentlich sicher, dass ich da so ein Glück hatte. Dann kam das Ergebnis. 2,3. Ich glaube ja bis heute, dass die meine Note falsch eingetragen haben lol. 

Die Noten der Hausarbeit kamen heute raus. Habe leider auch dort nur eine 2,3. Hab gehofft, ich würde eine 1 vor dem Komma haben. Aber naja. Würde mich mal interessieren, woran das gelegen hat. 

 

Jetzt habe ich jedenfalls 111 Credits und einen Schnitt von 2,6. Gestern habe ich noch eine Klausur im Modul "Banken" geschrieben. Ich werde nicht mehr versuchen, mich selbst einzuschätzen, das geht erfahrungsgemäß in die Hose. Aber durch sein sollte ich auf jeden Fall. Nächste Woche Donnerstag habe ich dann meine letzte Prüfung, was gleichzeitig meine erste mündliche Prüfung ist. Das Modul heißt "Financial Markets: Economic Theory & Practice". Bin sehr gespannt. 

 

Weiß btw immer noch nicht, wo meine Reise hingehen soll 🙄 nervt mich ein wenig. 

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vor 3 Stunden, m1kel schrieb:

Würde mich mal interessieren, woran das gelegen hat.

Ruhig mal Einsicht nehmen. Hat mich mal von 5 (durchgefallen) auf 3 gebracht.

bearbeitet von Jingang

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vor 3 Stunden, m1kel schrieb:

 

Weiß btw immer noch nicht, wo meine Reise hingehen soll 🙄 nervt mich ein wenig. 

Mach am besten 2-3 Praktika in verschiedenen Bereichen oder gehe zu einer Studienberatung/Career Center und mach ein paar Tests und Gespräche. Hatte während meines Bachelorsstudium auch keine Ahnung was ich machen wollte und hab dann mal 3 Jahre gearbeitet bevor ich jetzt vor paar Wochen meinen Master angefangen habe. Durch die Arbeitserfahrung kann ich den Stoff den ich lerne viel besser einordnen. 

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vor 15 Stunden, Jingang schrieb:

Ruhig mal Einsicht nehmen. Hat mich mal von 5 (durchgefallen) auf 3 gebracht.

Meinst du, das bringt auch bei Hausarbeiten etwas? Bei Klausuren habe ich das ja schon häufiger gehört

vor 15 Stunden, Bud_Fox schrieb:

Hauptsache bestanden. Noten sind egal 

Das höre ich auch oft. Ich hoffe, dass das wirklich stimmt 😂

vor 15 Stunden, farfalla schrieb:

Mach am besten 2-3 Praktika in verschiedenen Bereichen oder gehe zu einer Studienberatung/Career Center und mach ein paar Tests und Gespräche. Hatte während meines Bachelorsstudium auch keine Ahnung was ich machen wollte und hab dann mal 3 Jahre gearbeitet bevor ich jetzt vor paar Wochen meinen Master angefangen habe. Durch die Arbeitserfahrung kann ich den Stoff den ich lerne viel besser einordnen. 

Ich würde auch total gern mal etwas anderes kennenlernen und Erfahrung sammeln. Das Ding ist nur, dass ich einen Studentenjob habe, durch den ich 450€ zusätzlich im Monat bekomme. Und auf dieses Geld bin ich angewiesen. Soweit ich weiß, sind die meisten Praktika doch unbezahlt oder? Das würde ich auf jeden Fall nicht packen finanziell 

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vor 38 Minuten, m1kel schrieb:

Meinst du, das bringt auch bei Hausarbeiten etwas? Bei Klausuren habe ich das ja schon häufiger gehört

Das höre ich auch oft. Ich hoffe, dass das wirklich stimmt 😂

Ich würde auch total gern mal etwas anderes kennenlernen und Erfahrung sammeln. Das Ding ist nur, dass ich einen Studentenjob habe, durch den ich 450€ zusätzlich im Monat bekomme. Und auf dieses Geld bin ich angewiesen. Soweit ich weiß, sind die meisten Praktika doch unbezahlt oder? Das würde ich auf jeden Fall nicht packen finanziell 

Bei Hausarbeiten eher schwierig, weil weniger Transparent, aber auch hier kannst du was lernen wie du es besser machen kannst.

Klausureinsicht würd ich immer empfehlen wenn man nicht zufrieden ist. War glaube ich 10mal in der Einsicht und 3 mal hatte ich am Ende mehr Punkte. Profs/Wimis sind auch nur Menschen.

Gibt genug Unternehmen die alle Ihre Praktis bezahlen. Bei uns läuft das unter dem Motto "faire studenten-regelung" oder so ähnlich:)

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vor 1 Stunde, m1kel schrieb:

Soweit ich weiß, sind die meisten Praktika doch unbezahlt oder?

Mal grundsätzlich: Lass dir Leistung immer vergüten. Arbeit ohne Vergütung ist Ausbeutung.
Ausgenommen sind da nur Schul- und teilweise universitäre Pflichtpraktikas. Besonders wenn man - wie du - bereits einige Jahre Berufserfahrung mitbringt.

Ich würde an deiner Stelle eher versuchen einen passenden Werkstudenten-Job in einem coolen Unternehmen zu bekommen. Eins wo du dir auch vorstellen kannst mal fix zu arbeiten. Weil die Möglichkeit gibts fast immer wenn man einen guten Eindruck hinterlässt. 

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vor 50 Minuten, ToTheTop schrieb:

Mal grundsätzlich: Lass dir Leistung immer vergüten. Arbeit ohne Vergütung ist Ausbeutung.
Ausgenommen sind da nur Schul- und teilweise universitäre Pflichtpraktikas. Besonders wenn man - wie du - bereits einige Jahre Berufserfahrung mitbringt.

Ich würde an deiner Stelle eher versuchen einen passenden Werkstudenten-Job in einem coolen Unternehmen zu bekommen. Eins wo du dir auch vorstellen kannst mal fix zu arbeiten. Weil die Möglichkeit gibts fast immer wenn man einen guten Eindruck hinterlässt. 

Nach einem Praktikum kannst du genau so gut in eine UG einsteigen wie bei einem Werkstudentenjob und so viel er geschrieben hat weiss er ja nicht wohin sein Weg gehen sollte, deswegen sehe ich Praktika als die bessere Wahl, weil er da für eine begrenzte Zeit in einen Bereich schnuppern kann, oftmals gibt es ja dann auch die Möglichkeit in zweites Praktikum im Unternehmen zu machen, einfach in einem anderen Bereich.

@m1kelDas mit der Vergütung ist schon eine Sauerei in Deutschland. Wie wäre es mit einem Praktikum in der Schweiz? Da wirste nicht schlecht bezahlt, Sprache ist mehr oder weniger gleich, hohe Internationalität und dann haste auch schon Auslandserfahrung gemacht. 

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vor 3 Stunden, ToTheTop schrieb:

Ich würde an deiner Stelle eher versuchen einen passenden Werkstudenten-Job in einem coolen Unternehmen zu bekommen. Eins wo du dir auch vorstellen kannst mal fix zu arbeiten. Weil die Möglichkeit gibts fast immer wenn man einen guten Eindruck hinterlässt. 

This. Ließ sich oft auch verhandeln, daß entweder der AG das als Praktikum ausstellt (eher kleine Buden), oder das vom StudienDingensAmt anerkannt wird (wenn die Kritierien ans Praktikum erfüllt werden, stehen irgendwo).

Hausarbeiten siehe oben, gab's bei mir nicht.

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Du lebst in Berlin. Gibt hier tonnenweise Startups, wo du Werkstudentenjobs nachgehen kannst. 

Selbe Geschichte mit Prakitka. Ich hatte für meine immer zwischen 650 - 1300€ pro Monat erhalten. Verkaufe dich einfach nicht unter Wert. 

Wenn du Probleme mit Kohle hast, dann hole dir einen Studienkredit von der KfW. Studieren tust du 1x - 2x im Leben, Arbeiten für den Rest. Und den Kredit bekommst du normalerweise innerhalb von wenigen Jahren zurückbezahlt. 

Mach dich wirklich mal nicht kleiner als du bist... 

bearbeitet von suchti.
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Am 17.10.2020 um 12:23 , farfalla schrieb:

Wie wäre es mit einem Praktikum in der Schweiz?

An sich hätte ich auf sowas mega Bock. Aber ich glaube ehrlich gesagt, dass die Zeit das jetzt nicht mehr zulässt. Bzw. will ich ehrlich gesagt einfach fertig werden. Wenn alles gut läuft, bin ich ja in einem Jahr fertig mit allem. 

Am 17.10.2020 um 11:28 , ToTheTop schrieb:

Ich würde an deiner Stelle eher versuchen einen passenden Werkstudenten-Job in einem coolen Unternehmen zu bekommen.

Sprich ich soll bei meinem jetzigen Job kündigen und mir etwas neues suchen? Ich glaube nur, dass andere Werkstudenten-Jobs nicht so "wenig" Arbeitszeit abverlangen oder? Ich arbeite in der Woche so 11-13 Stunden. Und mehr ist auf jeden Fall nicht drin, wenn ich das Pensum an Klausuren und Lerneinheiten halten will. Das ist halt jetzt schon manchmal kritisch, wenn ich zwei Tage in der Woche fürs Lernen verliere. 

Am 17.10.2020 um 15:00 , suchti. schrieb:

Du lebst in Berlin. Gibt hier tonnenweise Startups, wo du Werkstudentenjobs nachgehen kannst. 

Ist ja nicht so, dass ich keinen Job Werkstudentenjob habe 

Am 17.10.2020 um 15:00 , suchti. schrieb:

Mach dich wirklich mal nicht kleiner als du bist... 

begleitet mich mein ganzes Leben  😆

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vor 35 Minuten, m1kel schrieb:

An sich hätte ich auf sowas mega Bock. Aber ich glaube ehrlich gesagt, dass die Zeit das jetzt nicht mehr zulässt. Bzw. will ich ehrlich gesagt einfach fertig werden. Wenn alles gut läuft, bin ich ja in einem Jahr fertig mit allem. 

"Going nowhere quickly". Laß dir mal keinen Streß machen, mit Richtung kannst du viel besser durchstarten.

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vor 2 Minuten, Jingang schrieb:

"Going nowhere quickly". Laß dir mal keinen Streß machen, mit Richtung kannst du viel besser durchstarten.

Du hast auf jeden Fall Recht! Den Stress mache ich mir halt selber. Das Leben als Student macht mir halt absolut keinen Spaß und ich will einfach nur endlich fertig sein. 

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vor 1 Minute, m1kel schrieb:

Das Leben als Student macht mir halt absolut keinen Spaß

Warum?

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vor 52 Minuten, Jingang schrieb:

Warum?

Da gibt es eine Menge Punkte:

  1. Das Gefühl, ich müsste IMMER eigentlich etwas für die Uni tun. Sowohl während des Semesters, als auch in den Klausurenphasen. Mittlerweile kann ich kaum irgendetwas unternehmen, ohne kein schlechtes Gefühl dabei zu haben, weil ich mir denke, eigentlich solltest du die Zeit für die Uni investieren. Das stresst ungemein.
  2. Die finanzielle Lage. Ich bekomme zwar Bafög und meinen Werkstudenten-Lohn (450€), aber großartig was damit anstellen kann ich nicht. Muss schon immer zweimal überlegen, ob ich jetzt beispielsweise mir ein Bahn Ticket zu meinem Bruder leisten möchte oder nicht. Das klingt vermutlich schlimmer als es ist, ich habe genügend Rücklagen beiseite geschafft. Mir ist sehr wichtig, dass ich immer einen bestimmten Betrag zur Verfügung habe - also Notgroschen quasi. Dieser Lebensstandard ist auf Dauer halt einfach nervig. 
  3. Ich möchte endlich wieder richtig arbeiten. Diese 11-13h pro Woche sind nichts Halbes und nichts Ganzes. Will mich in irgendein Thema richtig einarbeiten, Expertise erlangen etc 
  4. Das Standing, das man als Student hat. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich habe halt irgendwie das Gefühl, als Student wirst du einfach nicht wirklich für voll genommen. 
  5. Die Themen im Studium. Ja, das ist etwas dumm, aber ich habe kaum Interesse für die Themen, die im Studium behandelt/angeboten werden. Gab bisher fünf Module, die mich wirklich interessiert haben. Die habe ich auch verhältnismäßig gut abgeschlossen. Der Rest war halt Pflicht oder ich habe mir eine gute Note erhofft. 

Könnte noch einige Punkte aufzählen, aber das sind erstmal so die größten. Möchte hier auch gar nicht rumheulen. Ich weiß, vieles liegt an mir und vor allem auch an der Entscheidung für das BWL Studium. Und dennoch werd ich das jetzt durchziehen. 

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Klingt irgendwie so, als ob dich das Studium bissel überfordert und "hocharbeiten" die weitaus besserer Alternative gewesen wäre. Weiß nicht mehr genau, was Ausgangspunkt für Entscheidung pro-Studium war. War Selbständigkeit mal im Gespräch? Vielleicht ist Studium ne gute Sache in den wilden Zeiten jetzt..

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vor 17 Stunden, Jingang schrieb:

War Selbständigkeit mal im Gespräch?

Nicht wirklich. Aber Selbstständigkeit wäre mein Traum! Problem ist nur, dass ich keine Idee habe. Und ich glaube, so rum ist das nicht besonders zielführend. Also man sollte ja selbstständig werden, weil man etwas hat, womit es sich lohnt, sich selbstständig zu machen. Und nicht weil man selbstständig sein will. Aber hätte ich eine zündende Idee, bin ich der letzte, der dazu nicht Ja sagen würde

vor 17 Stunden, Jingang schrieb:

Weiß nicht mehr genau, was Ausgangspunkt für Entscheidung pro-Studium war.

Unzufriedenheit im Job zuvor und mehr oder weniger (eingebildete?) Perspektivlosigkeit. Habe ja kein Abitur und durch meine Ausbildung + Berufserfahrung konnte ich nur bestimmte Studiengänge wählen. Unter anderem halt BWL. 

vor 17 Stunden, Jingang schrieb:

Vielleicht ist Studium ne gute Sache in den wilden Zeiten jetzt..

Glaube ich auch irgendwie. Eigentlich sollte ich mich mal nicht beschweren. Ich glaube, es liegt teilweise auch an diesem fürchterlichen Semester, bei dem ich  wegen Corona einfach gefühlt seit Januar Klausurenphase habe. Aber Donnerstag 14:30 Uhr ist das erste Mal in diesem Jahr der Zeitpunkt, wo ich für NICHTS lernen muss oder so 

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vor 6 Minuten, m1kel schrieb:

Nicht wirklich. Aber Selbstständigkeit wäre mein Traum! Problem ist nur, dass ich keine Idee habe. Und ich glaube, so rum ist das nicht besonders zielführend. Also man sollte ja selbstständig werden, weil man etwas hat, womit es sich lohnt, sich selbstständig zu machen. Und nicht weil man selbstständig sein will. Aber hätte ich eine zündende Idee, bin ich der letzte, der dazu nicht Ja sagen würde

Wollte ich auch immer, hatte auch nie "DIE zündende Idee".
Habe dann beim ersten Job nach dem Studium einen coolen Kollegen kennengelernt, mit dem ich jetzt seit über einem Jahr erfolgreich selbstständig bin.
Kann auch mal so laufen, dass einfach mal Glück und Gelegenheit aufeinanderprallen.

Die anderen Punkte, die du sagtest (du fühlst dich immer unter Druck und gestresst wenn du mal nichts für die Uni tust, hatte ich übrigens genauso).

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vor 4 Stunden, m1kel schrieb:

Nicht wirklich. Aber Selbstständigkeit wäre mein Traum! Problem ist nur, dass ich keine Idee habe. Und ich glaube, so rum ist das nicht besonders zielführend. Also man sollte ja selbstständig werden, weil man etwas hat, womit es sich lohnt, sich selbstständig zu machen. Und nicht weil man selbstständig sein will. Aber hätte ich eine zündende Idee, bin ich der letzte, der dazu nicht Ja sagen würde

"Ideas are worthless, execution is everything." 

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