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Hallo, 

mich beschäftigt ein Thema seit längerem. 

Ich hab einen Job im Maschinenbaubereich (hab den Master of Science gemacht), der mir mehr oder weniger Spaß und die Konditionen sind sehr gut. 

Arbeiten wird langfristig nie meine Passion sein aber ich arbeite seit Jahren schon an meiner finanziellen Freiheit. 

Ein Thema was mich beschäftigt sind die Arbeitskollegen. Bei uns im 4er Büro ist sehr selten Smalltalk - meistens Schweigen. 

Mit den anderen Kollegen habe ich mal minimal Smalltalk. Und untereinander halten sie auch höchstens Smalltalk. Meistens ist es im Büro sehr ruhig. Es handelt sich um einen großen Konzern. 

Wir handhabt ihr das? Habt ihr zu euren Arbeitskollegen eine freundschaftliche Beziehung oder redet ihr - wenn ihr miteinander redet - nur über die Arbeit?

Außerdem - wie handhabt ihr das eigentlich, wenn ihr wenig zu tun habt auf Arbeit?

Wie macht seit ihr generell einen guten Eindruck auf Arbeit? 

Das würde mich sehr interessieren. 

Vllt. finden die einen oder anderen meine Fragen ein bisschen merkwürdig aber ich finde es wichtig mal darüber zu diskutieren. 

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Initiierst du denn auch mal ein Gespräch oder bist du nur der Part der antwortet?

Wie laufen eure Pausen ab? Sitzt dann jeder alleine an seinem Arbeitsplatz?

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Unser Team sitzt zu 7. in einem Büro. Wir arbeiten sehr konzentriert aber ein offener Umgang miteinander ist uns wichtig 

Und der Chef sitzt mit jemand anderem zu zweit gleich neben an, die Tür ist gewöhnlicherweise geöffnet. Im Normalfall sind an unserem Standort zwischen 10 und 25 Personen vor Ort.

Ich nehme mir bewusst Zeit, Smalltalk regelmäßig mit möglichst vielen Leuten zu führen. Sei es beim Kaffe, kurz vor einem Meeting, wenn man telefoniert... Die paar Minuten sind meiner Erfahrung nach Gold wert. Dazu muss ich mich aber nicht zwingen, denn ich bin sehr extrovertiert und kontaktfreudig. Manche Menschen sind mir unsympathisch, zu denen verhalte ich mich neutral und freundlich. Aber auf die gehe ich nicht von selbst aus zu.

Hat man intern gute Connections, kann einem das sehr oft aus der Scheiße helfen. Als Beispiel, wenn ich dringend Unterstützung brauche, weil eine wichtige Projektdeadline ansteht oder weil ein Kunde eine Anfrage oder ein Problem hat, bei dem es um sehr spezifische Prozesse geht. Wenn man auf das Wissen untereinander nicht zugreifen kann, gehen diese Themen manchmal ziemlich ins Geld (Kunde zahlt teuren Support Stundensatz) und die Zeit für die Problembehebung hindert uns daran, wichtigere Themen wie Neuimplementierungen abzuarbeiten.

Ich kann dir garantieren, dass es dir nur Vorteile bringt, wenn du mit Personen, die in Schlüsselpositionen sitzen, gut auskommst.

Eine Hand wäscht die andere. Irgendwann braucht jeder mal Hilfe. Und dann stehst du alleine da, weil wenn du dich nur bei mir melden würdesr, weil du was brauchst, würde ich sofort abwinken und dich an meinen Chef verweisen. Der taktet deine Anfrage dann im Jour Fixe in der nächsten Woche ein. Und wenn du Pech hast, bearbeitet das eine Person mit weniger Erfahrung als ich. Weil ich bin in den nächsten Wochen voll mit Abreit ausgebucht und kann nicht jeden Scheiß annehmen. Aber für Kollegen die ich gern habe kann es schonmal vorkommen, dass ich mich Abends nochmal vor den PC setze und denen aus der Patsche helfe.

Trotzdem trenne ich grundsätzlich berufliche und private Angelegenheiten. Wenn man miteinander redet, spricht man halt trotzdem wie es dem Kind im Homeoffice geht usw.

bearbeitet von frozenkitten
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Die Frage ist ob deine Arbeitskollegen sich private Gespräche wünschen. 

Wenn ja und sie einfach zu schüchtern sind kannst du auf sie zugehen. Falls nicht solltest du das aber respektieren.

Es gibt viele Leute die privates und berufliches strikt voneinander trennen wollen und die ihre Gespräche lieber mit Freunden in ihrer Freizeit halten.

Die Wahrheit ist einfach dass ihr alle zum Arbeiten dort seid und ihr euch einander als Kollegen nicht ausgesucht habt.

Im Gegensatz zu privaten Kontakten kann es also sein dass ihr euch einfach nicht sympathisch seid und eigentlich keine Zeit zusammen verbringen wollt.

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Am 7.5.2020 um 00:33 , 𝗫𝗵𝗶𝗿𝗮𝘁𝗵𝗮𝘀 schrieb:

Die Wahrheit ist einfach dass ihr alle zum Arbeiten dort seid und ihr euch einander als Kollegen nicht ausgesucht habt.

Das sage ich auch oft, dass Job wie Schützengraben ist - denn du kannst dir deine Kameraden nicht aussuchen. Das führt bei mir aber dazu, dass ich lösungsorientiert zu handle. Dh ich breche mir keinen Zacken aus der Krone, wenn ich jemanden um etwas bitte oder mir einer nicht genehm kommt. 

Nichtsdestotrotz denke ich, dass Leute die nur zum Arbeiten auf Arbeit kommen oder auf ihr 100% Homeoffice bestehen, es sich beruflich bequem eingerichtet haben. Nicht falsch verstehen, das ist absolut ok - solange später nicht gemeckert wird warum Kollege Xy mehr Gehalt oder ne Beförderung bekommen hat. Man kann nicht Schwerpunkte für alle Lebensbereiche setzen.

 

Zu mir/Job:

Ich sitze zu zweit (bald zu dritt) im Büro. Die Firma ist 16 Mann groß und eigentlich eher ein großer Raum mit offenen Trennwänden.

Allgemein sind wir sehr offen und jeder kommt mal zum anderen ins Büro auf einen Schwatz. Das wird von Chefs auch so gewünscht (wir fahren zudem mind 1mal/Jahr alle zum Coaching mit Übernachtung/Kennenlernen/Alkohol). So gibt es jeden Tag kurz vor 10(schaffe ich Langschläfer oft nur sehr knapp😅) ein Zusammen-Stehen aller und sie sagen was sie heute vorhaben bzw zT auch Privates, damit sich andere zB nicht wundern warum die Laune heute gedrückt ist.

Der Smalltalk und beruflicher Austausch ist vor allem vormittags sehr laut. Dafür gibt es Kopfhörer und wer wichtige Telefonate hat, kleine schalldichte Räume.

Es gefällt mir sehr, der Kaffee ist kostenlos&schmeckt und ich kann sogar während der Arbeitszeit wenn nötig in den Baumarkt um unsere Terasse zu begrünen (Fable von mir☺). Da sitzen wir dann oft im Sommer zur Mittagspause. 

Ich denke, dass bei mir, aber auch bei dir lieber @Seth11, der Fisch vom Kopf her stinkt. Deine Chefs könnten wenn gewünscht mehr auf Teambuilding setzen und wenn nötig einfordern. Kollegen die bei mir nur stumm ihre 40h/Woche absitzen wollen, bekommen ein Problem - mit Chefs und mit dem Team. Zudem @Seth11 geht es auch darum, wen man einstellt. Ob jemand menschlich passt, ist bei uns das Ein/Ausschlusskriterium, nicht die Qualifikation.

Die Frage ist jetzt lieber @Seth11, ob du zu den anderen gehörst, die nur arbeiten und ihre Zeit absitzen (eigentlich schade, bedenkt man wie viel Lebenszeit man da sitzt) - oder ob du es zB mal mit einer anderen Firma versuchst.

Du klingst (wie ich) noch nicht so berufserfahren. Da kann eine andere/neue Firma oft ein echter Augenöffner sein, was alles geht!

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