countless

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  1. Mit 15 begonnen weil mein Nachbar und ich es probieren wollten. Mit 19 Jahren zum Bundesheer eingerückt. Erstmal 4 Wochen Grundausbildung. Fast alle haben zu Rauchen begonnen. Ich habe natürlich noch immer geraucht. Ich hatte in dieser Zeit das Buch von Allen Carr zu lesen. Freitag, letzter Tag der Grundausbildung, gerade nachdem wir zum Wachdienst eingeschult wurden. Ich habe damals zu meinen Kollegen mit denen ich die restlichen 5 Monate im Dienst verbringen werde gesagt: "So Burschen, das war jetzt meine letzte Tschick. Weil sonst hör ich nie mehr auf." 5 Monate Wachdienst, teilweise 26h in der Kaserne gewesen, nur herumgestanden mit der Waffe draußen. Alle 20min kommt der Kollege raus, dann wieder der OvT, alle rauchen zusammen. Ich habe keine einzige Zigarette seitdem mehr geraucht. Hatte im ersten Nichtraucher-Jahr soviel Angst, wieder rückfällig zu werden falls ich Alkohol trinke. Weil nach 2-3 Bier sinkt die Hemmschelle schnell. Seitdem nie mehr betrunken gewesen aus Angst vor einem Rückfall. In der Nacht hin und wieder aufgewacht, als ich geträumt hatte eine Zigarette geraucht zu haben... Habe vergangene Woche meinen Nachbar von damals getroffen. Mittlerweile sind fast 10 Jahre vergangen. Er hustet sehr schlimm. Und raucht noch immer. Und ich nicht.
  2. Was ich kritisch sehe - man sollte zumindest in der Lage sein, einen Leerstand der Wohnung dauerhaft oder zumindest für mehrere Monate selbst finanzieren zu können. Meine Familie hatte z.B. schon das Problem, dass die Mieter mehrere Monate nicht zahlen konnten (oder nicht wollten). Ist extrem nervig. Oder bei einem Mieterwechsel kanns halt durchaus sein, dass die Hütte mal leersteht. Da ist es echt angenehm, wenn man die Vermietung einem Unternehmen überlässt, das sich darauf spezialisiert hat. Man zahlt dafür einen Betrag (und schlägt den evtl. auf die Miete rauf) und hat dafür seine Ruhe.
  3. Bodybuilding. Jeden Cent ohne schlechtes Gewissen. Etwas mehr als 300€ pro Monat für meinen Coach (wobei mich meine Eltern da ein klein wenig unterstützen weil sie hinter mir stehen und IMMER Geld für ihre Kinder übrig hatten wenn es um Sport geht) 100€ für Supplements, Trainingsbekleidung 120€ für Essen pro Woche Dazu kommt noch die Gym Mitgliedschaft, 40€ Zum Glück stoffe ich nicht. Ein Bekanter von mir braucht dafür nochmal mindestens 800€ zusätzlich pro Monat 😂
  4. Bei den Projekten an denen ich arbeite brauchst du zumindest ein Team bestehend aus Consultants, Projektleiter und Entwickler/Integration Architect (der bin ich). SAP-Projekte werden halt nur im B2C-Geschäft implementiert und nicht alleine. Ich sehe hier wenig Möglichkeit und Sinnhaftigkeit, da aktuell als Freiberufler was zu reißen. Zumal ich das mit meinem Arbeitgeber vereinbaren müsste. Und ich denke es macht am meisten Sinn wenn ich mich jetzt auf Job + Studium konzentriere. Die erste Bewerbung habe ich gestern nun verschickt. Ich nutze die kommenden Wochen jetzt also um mir einen Eindruck zu machen was die Konkurrenz so zahlt und was es so für Angebote gibt. Nebenbei haben mich auf Karriereportalen bereits die ersten IT-Recruiting-Unternehmen kontaktiert, die bereits an meinem CV interessiert sind - das Nutze ich um mir einen näheren Eindruck zu machen, wo die marktübliche Bezahlung liegt. Trotzdem denke ich, dass ich erst wechsle, wenn ich mit dem Master fertig bin. Und für einen Wechsel muss es einen deutlichen Gehaltssprung geben. Ich habe es jetzt bereits im Unternehmen wirklich gut. Einige Dinge müssen daher auch im neuen Job vorhanden sein, da sie muss-Kriterien für mich geworden sind: Gleitzeit, Flexible Arbeitszeit, Homeoffice mindestens 2x pro Woche. Ein Firmenauto wäre auch irgendwann nicht schlecht.
  5. Vielen Dank für deine konstruktive Antwort. Deine Aussagen bzw. Ansichten decken sich auch mit meinen bisherigen Erfahrung. Habe heute begonnen den CV und das Anschreiben vorzubereiten. Morgen geht schonmal die erste Bewerbung raus. Bitte beachten, dass dies mein 1. Job ist und ich in Österreich beschäftigt bin (schlechteres Gehaltsniveau als in DE). Es ist zumindest im Mittelfeld, aber da geht noch mehr. Deutlich mehr. Ein "Problem" bei uns im Unternehmen ist auch, dass fast alle studiert haben. Daher ist es jetzt nix besonderes dass ich das ganze berufsbegleitend mache.
  6. Hallo Community, ich bin bald Mitte 20 und beginne langsam mir zu überlegen, wie ich mein Leben in den nächsten Jahren gestalten will und wohin meine Reise gehen soll. Ich arbeite seit 4 Jahren in einem KMU (Unternehmensberatung) in der SAP-Branche als Integration Architect. Das war bis jetzt mein erster Job. Ich integriere ERP- und CRM-Software (baue Schnittstellen) und bin die Ansprechperson wenn Dinge in der Software dazugebaut oder angepasst werden müssen. Ich habe einen HTL-Abschluss in Informatik (Ing.), BSc Wirtschaftsinformatik (ausgezeichneter Erfolg, berufsbegleitend); Anfang 2022 bin ich mit dem Master fertig (Dipl-Ing., berufsbegleitend) Ich kenne mich mittlerweile in in allen Bereichen in der Software sehr gut aus (Stammdaten, Einkauf, Verkauf, Produktion, Logistik, FiBu, Marketing ...) und unser Team ist seit 2017 von ~ 4 Personen auf fast 20 gewachsen. Dieser Prozess war spannend mitzuerleben. Die Auftragslage ist nach wie vor extrem gut und ich werde im Team für meine Erfahrung und mein Know-How geschätzt. Meine Arbeitszeit wird - bis auf 1-2h pro Woche in denen wir uns intern abstimmen - zu 100% an unsere Kunden verrechnet (120-180€/h netto). Ich weiß, dass ich sehr gefragt im Team bin und viele Kollegen aus meiner und aus anderen Abteilungen gehen direkt auf mich zu, wenn sie ein Problem haben. Ich habe die größten Freiheiten im Job, die man sich wünschen kann: Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit. Seit Anfang 2020 bin ich durchgehend im Homeoffice, (Homeoffice war aber schon immer möglich) ab Mitte 2021 wieder 2-3x pro Woche im Büro wenn ich möchte. Ich verstehe mich gut mit meinem Chef und meinem Teamleiter. Ich bringe konstant verrechenbare Stunden und schaukle Projekte und Tasks wie es sich eine Führungskraft vorstellt. Wenn ich Dinge übernehme, braucht sich mein Chef keine Gedanken mehr darum machen - habe ich übernommen und läuft. Er kann sich darauf verlassen, dass ich abliefere. Mir macht die Arbeit Großteils Spaß. Vor allem, weil ich mir fast alles selber einteilen kann und mich auch verwirklichen kann. Dennoch gibt es im Projektgeschäft oft Spitzenzeiten, die sehr stressig sind. Go-Lives und Deadlines müssen eingehalten werden usw. Mittlerweile sehe ich das aber gelassener. Ich bin sozusagen ein pflegeleichter Mitarbeiter der fast vollständig verrechenbar ist. Das weiß mein Chef. Mein Studium verlangt mir einiges an Zeit ab, daher arbeite ich gerade nur 30h pro Woche. Was nebenbei dazukommt ist meine Leidenschaft zu Wettkampfbodybuilding, was 2-3h Aufwand pro Tag bedeutet. Eigentlich will ich nach dem Studium erstmal meine Ruhe für mich selbst haben und mich voll auf den Sport konzentrieren. Seit 10 Jahren muss ich ständig irgendwas für die Schule/FH tun. Irgendwann hat man davon genug. Mein Job wird aber nach dem Studium höchstwahrscheinlich wieder auf eine Vollzeitbeschäftigung rauslaufen. Würde ich jetzt Vollzeit arbeiten (40h) würde ich 50k brutto p.a. verdienen. Das nächste Mitarbeitergespräch steht bald an (mein Teamleiter ist auch dabei und der studiert sogar mit mir zusammen... ^^) aber ich vermute, mit der nächsten Gehaltserhöhung kann ich erst Ende des Jahres bzw. mit Abschluss des Masters rechnen. Um beim Gehalt einen ordentlichen Sprung zu machen wäre der schnellste Weg, das Unternehmen wechseln. In unserem Team wurden vor einem halben Jahr 2 Führungskräfte aus dem Nichts aus dem Boden gestampft, weil wir so stark gewachsen sind. Private Connections zum Chef, die sind mit dem Master schon fertig usw... Daher gibt's keine Führungsposition für mich hier. Führungskraft zu sein bedeutet auch all-in Vertrag und ständig erreichbar zu sein. Interessiert mich derzeit nicht. Ich weiß, wie die all-in Berater bei uns nach ihren 50h-Wochen dreinschauen und wie scheiße die deswegen gelaunt sind. Stehen ständig unter Strom. Mich zieht es auch in die Großstadt (Wien), zumindest aufgrund der besseren Bezahlung. Und dort gibt es bessere Gyms für Bodybuilding. Lebe jetzt in einer Landeshauptstadt in AT. Auf meiner Wohnung habe ich noch 25k € Schulden, dann ist sie abbezahlt. In Wien würde ich mir dann zweite Wohnung kaufen. Und dann die alte Wohnung vermieten... Meine Firma hat auch einen Standort in Wien. Zumindest könnte ich ohne Stress nach Wien ziehen und dort mal weiter arbeiten. Mein Chef hätte nix dagegen, zumal unsere Teammitglieder alle verstreut im DACH-Raum sitzen. Ich hänge irgendwie in der Luft. Einerseits will ich meine Freiheiten im Job nicht aufgeben. Andererseits pisst mich das Gefühl an, zurzeit unterbezahlt zu sein. Ich will nicht mein Leben lang im Hamsterrad gefangen sein. Ich spiele wirklich mit dem Gedanken, mit selbständig zu machen. Problem: ich bin kein Vertriebler und ich bin sau unkreativ wenn's um Ideenfindung geht. Ich kenne mich technisch gut bei ERP-Schnittstellen aus, Software-Integration, Programmieren, Konzeptionieren liegt mir. Keinesfalls bin ich der klassische Coder. Ich liebe Kundenkontakt und blühe auf, wenn ich Workshops mache und den Menschen was beibringen kann. Branchen die mich interessieren würden und wo ich mir vorstellen könnte, im IT-Sektor beschäftigt zu sein (nicht nach Priorität gereiht): - Metallindustrie, Pharma, Handel, Automotive, Energie, (IT-)Consulting, IT-Infrastruktur, IT-Security, Finanzbranche. Was gar nicht geht: - Bildung, Öffentliches Gesundheitswesen, Kultur, Transport. Mir war es wichtig, mir erstmal meine Gedanken vom Leib zu schreiben weil mich das seit einigen Tagen wieder mal beschäftigt. Was denkt ihr hierzu? Was würdet ihr mir raten? Einfach mal Bewerbungen schreiben und schauen, was ich wert bin? Spiele auch mit dem Gedanken, parallel meinen Lebenslauf auf diversen Karriereportalen hochzuladen. Gruß
  7. Volle Lippen, intelligent, gut aussehend, gemachte Brüste, küsst gut - ich glaub ich hab diesesmal echt den Jackpot geknackt Freunde 🤗🥳

  8. Mann muss halt mittelfristig gesehen immer auf sich selbst aufpassen und sich echt am Riemen reißen nicht jeden Task anzunehmen. Gerade im Mittelstand bekommen die high Performer langfristig immer mehr Arbeit zugeteilt. Schaufeln Arbeit weg was das Zeug hält aber der Dank/Lohn dafür ist oft nur gering höher als beim Durchschnitt. Mittlerweile sehe ich die Thematik auch viel gelassener. Muss niemanden auf der Arbeit was beweisen und sage auch mal Nein. Habe so definitiv weniger Stress, weniger Sorgen und bin trotzdem produktiv und liefere Qualität ab
  9. Wo liegt das Problem wenn man vor 17 Uhr weg ist?! Arbeite selber im Consutling. Aber dass es Leute gibt die oftmals um 7 Uhr morgens da sind fällt dann wieder mal unterm Tisch. Stell dir vor, es soll sogar Menschen geben, die ihre flexibel vereinbarten Arbeitszeiten wirklich nutzen und die am Abend was besseres zu tun haben. Ich hab jedenfalls keinen Bock nach 17 Uhr im Stau zu stehen. Da komm ich lieber früher ubd bin dann spätestens um 16 Uhr weg 😉
  10. @Masterthief führ das bitte genauer aus falls du Zeit hast. Würde mich interessieren. Welche schlechten Erfahrungen hast du mit solchen Bewerben gemacht?
  11. Regel 1 wenn es um deine eigene Kohle geht: Investiere niemals in Dinge, die du nicht verstehst. Mir wäre es zu riskant und ich kenne mich auch zu wenig aus. Zwar weiß ich wie die Blockchain funktioniert und verstehe auch die technischen Hintergründe, aber je mehr ich darüber Bescheid weiß umso mehr wird mir klar dass das kein gscheites Investment für mich ist. Vor allem dann, wenn es um Kohle geht die du auf keinen Fall verlieren willst.
  12. Ich würde an deiner Stelle meine volle Zeit in Bewerbungen stecken, 5-10 Bewerbungsgespräche organisieren und schauen welches Unternehmen zu dir passt. Einen Job brauchst du sowieso. Verschwende deine Zeit nicht mit unnötigen Zertifikaten. Die bezahlen dir nicht deine Wohnung und dein Essen. Deine Kurse kannst du während deinem Job noch immer machen wenn dir langweilig ist. Du hast studiert - dasselbe Fach wie ich - und 4 Jahre berufserfahrung - so wie ich. Perfekt um dir einen neuen Job zu suchen. Also ran an der Arbeitsmarkt und such dir nen geilen Job oder mach dich selbständig. Gleitzeit, keine Kernarbeitszeit, Homeoffice sind so die fixen Bestandteile eines Jobs in der IT die für mich ein must have sind. Sonst stehe ich in der Früh nicht mehr auf 😉 So als Denkanreiz wohin die Reise gehen kann.
  13. Listenpreise sind nur Listenpreise. Bei uns kriegen Bestandskunden oder Neukunden die gerade noch ins Boot geholt wurden teilweise 95% Rabatt auf den Listenpreis...
  14. @Morgain ich stimme dir hier zu. Wenn du eine Macherin bist , dann sind solche Themen für dich selbstverständlich. Für mich sind sie es auch. Es gibt aber echt Leute, die riesige Probleme damit haben einfach mal zu beginnen ohne alles Schritt für Schritt zu zerdenken. Für diese Leute waren die oben genannten Tipps wirklich hilfreich. Für mich ist das auch unvorstellbar - ich hasse es wenn Dinge liegen bleiben und nicht asap gemacht werden. Dafür treffe ich manchmal Entscheidungen zu voreilig und dann habe ich den Salat In den meisten Berufen muss wirklich nicht alles perfekt sein (solange man keine Organe transplantiert). Es geht darum die Aufgaben in der Qualität zu erledigen, die gefordert wird. Der Laden muss laufen und der Gewinn soll maximiert werden. Das können viele junge Meschen noch nicht einordnen, da es ihnen schlichtweg an Berufserfahrung fehlt.
  15. Erinnert mich an meine Kollegen die Beratung machen (SAP Implementierung) und 3x pro Woche vor Ort beim Kunden sind. Nachts wenn ich im Land der Träume bin kommen dann die Mails von denen rein 😂 Um kein Geld der Welt tu ich mir das freiwillig auf Dauer an. Lieber als Developer gemütlich im Homeoffice oder im Büro sitzen, anfangen wann es mir passt und nach Hause gehen wann ich will (Gleitzeit) Verdiene wahrscheinlich Brutto 25-50% weniger als die Kollegen... Die Lebensqualität ist es mir allemal wert. Da kann ich mich lieber auf meine privaten Ziele fokussieren und komme auf meine 9h Schlaf pro Nacht 🙂 It's not all about the money, guys. 👌🏻