UnitedKingdom3

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  1. Ohne jetzt der Ober Pro zu sein denke ich lass das vorerst mal... Wieso zusammen? Wtf? Alles vergessen und weiter gehts? Wäre das eine gute Basis für eine frische, lockere Verliebtheit? Du schreibst ja ehrlich, dass es dir schlechter geht als während der gesamten Trennungsphase? Willst du dass es dir schlecht geht? Das Risiko besteht - wobei fairerweise kann es in jeder Beziehung jederzeit aus sein,.. Wie gesagt? Was würdest du einem Freund raten? Schau, ich bin kein Profi hier oder so, ich habs selbst ähnlich bei mir wie du (siehe mein Thread), war auch ein Nice Guy. Und weißt du ich würde es dir von Herzen gönnen. Aber die Dame hat dich schon zwei Mal wegen Gefühlen verlassen... Nach Theorie wäre jetzt das PP Zitat angesagt -> also Fuckbuddy und sie über lange Zeit qualifizieren lassen. Dabei andere Frauen daten und normal weiterleben. Der Haken daran ist halt, dass du dafür komplett emotional unabhängig sein musst oder eine starke emotionale Disziplin (also, dass du die Gefühle unterdrückst). Das Ding ist, du weißt ja selbst was Sache ist. Corona und Lockdown sind immer noch und euer Alltag ist in zwei Wochen derselbe. Auch wenn andere sagen Corona ist nur eine Ausrede, glaube ich, dass in einer beschissenen Situation der Lockdown nicht förderlich ist. Würde zumindest warten, bis da die Lage besser ist. Glaube schon, dass die angespannte mentale Lage durch den monatelangen Lockdown Auswirkungen hat und die Leute einfach erschöpft sind - weil ja die Tage sind ähnlich und bestehen hauptsächlich aus Arbeit und Hobbys daheim. Wenn im Sommer die Sonne scheint und man was machen kann sieht die Welt sicher anders aus und es gibt eine bessere Basis für so ein Projekt. Aja btw. sie hat dich verlassen - es ist ihr Job dich zurückzugewinnen. Sag dir den Satz bitte 100 Mal am Tag auf.
  2. Hey, schau mal in meinen Thread rein, denke es geht uns ähnlich! Kopf hoch, das wird wieder, auch wenn es von Zeit zu Zeit miese Phasen gibt! Schau nach vorne! Mach dir jeden Tag eine Liste was du tun bzw. erreichen willst und kämpf dich durch! Hatte z.B. echt wenig Lust Gitarre zu spielen bzw. Sport zu machen aber ist man mal dabei macht es echt Laune und lenkt gut ab. Auch Corona geht vorbei, auch diese zache Zeit der Trennung geht vorbei aber schau auf dich und ärgere dich später nicht, dass du die Zeit vergeudet hast damit deiner Ex nachzutrauern. Die Wochen sollen bei Gott von mir aus mühsam sein, aber dann will ich wenigstens da rauskommen und mir denken "Ich hab irgendwas gemacht bzw. erreicht". Für mich gehts nächste Woche mal zum Fotoshooting für Tinder - let's see obs das bringt 😉
  3. Tag 31-35: Die Woche ist geschafft! Hey, wollte mich mal zurück melden hier und ein Update geben, wie es weiter geht hier. Habe mit Absicht einen Zeitraum von fünf Tagen gewählt, damit ich mehr ein Bild von der Lage bekomme, da meine Laune doch im Laufe des Tages oft variiert. Wie am Sonntag geschrieben, habe ich begonnen, jeden Tag zu strukturieren und zu planen bzw. habe mir für die Woche Ziele gesetzt. Das habe ich alles in einen Ordner gegeben, den ich mir schön gestaltet habe, jeder Tag bekommt hier eine Seite und für jede Woche gibts Ziele. So sieht mal der Plan aus zumindest. Die Woche hab ich durchgebissen und mich echt ins Zeug geworfen und alle Dinge fast schon erledigt. Das war zum einen Arbeit, Uni aber auch Hobbys, wo mir davor die Kraft gefehlt hat (z.B. Gitarre üben). Ich wollte dieses mich-hängen-lassen hinter mir lassen und es ist mir eigentlich gut gelungen die Tage. Ich spüre schon, dass ich mit mir zufrieden bin und etwas stolz auch, dass ich die Tage nicht damit verbracht habe mich selbst zu zerfleischen und zu prokastinieren sondern nach vorne zu gehen. Das waren mal die positiven Dinge - wie gesagt, da bin ich sehr zufrieden. Negativ war leider, dass ich das starke Vermissen und die Sehnsucht nicht hinter mir lassen konnte. Was man so liest, kann es auch sein, dass es einfach auch zu früh ist. Sie fehlt mir halt leider schon extrem und tbh. denke ich in den Pausen fast immer an sie und die Sache. Zumindest wenn ich beschäftigt bin hat mein Kopf da seine Ruhe. Aber wie gesagt, Abends, nach dem Aufstehen und in den Pausen kickt es teilweise echt heftig rein. Gerade die extrem harte Kontaktsperre die ich fahre, ist sicher effektiv, aber ich fühle mich wie ein Junkie auf Entzug. Auch spüre ich einfach noch sehr die Narben, die das hinterlassen hat alles. Besonders dieses Spiel damals während des ersten Streits mit Trennung wo sie eine Woche gebraucht hat um zu entscheiden ob sie Schluss machen will, tut einfach sau weh. Ich meine man hat eine tiefe Vertrautheit und anstatt Schluss zu machen oder nicht spielt die andere Partei damit über 7 Tage - in diesen Tagen bin ich damals komplett zerbrochen. Naja wie auch immer, ich glaube es ist auch viel Wut auf mich da, dass ich es mit mir habe machen lassen. Dieser Vertrauensbruch ist das was mich auch zur Zeit am meisten belastet. Ich hab das Gefühl, dass ich niemanden wirklich sehen will. Also es fällt mir sogar innerhalb der Familie schwer zu vertrauen bzw. meinen Freunden. Unterbewusst scheine ich einfach Angst zu haben, dass jemand wieder so ein Psycho Spiel mit mir treibt. Hoffentlich legt sich das bald wieder, sonst muss ich echt zum Therapeuten... Gerade auch die Corona Sache macht es mir leider auch nicht einfacher. Wir haben hier in Österreich jetzt Lockdown bis Mai und das Wetter ist die ganze Woche schon mega mies. Dementsprechend frieren auch die sozialen Kontakte ein bzw. man kann ja auch echt wenig machen, außer halt arbeiten oder Hobbys. Ich spüre schon, wie das nach 7 Monaten Dauer Lockdown auf die Psyche geht (keine Sorge, ich denke ich bin da widerstandsfähig). Naja ich versuche halt durchzubeißen, meinen Weg weiter zu gehen und hoffe auf bessere, sonnigere Tage. Leider kann man in seinem Kopf die biochemischen Prozesse nur bedingt beeinflussen nach einer Trennung.
  4. Ok ich glaub das kam etwas falsch rüber. Nein, natürlich weiß ich, dass ich gerade sehr emotional agiere. Es ist ja auch nicht so, dass ich jetzt die Welt umdrehen kann, das weiß ich. Aber ich will einfach meinen Alltag stabilisieren. Ich merke nämlich, dass dieses Chaos ungeheuer viel Kraft kostet zur Zeit. Ich geistere planlos herum und versuche mich quasi über Wasser zu halten. Heute habe ich mir die Zeit genommen mir kleine Ziele zu setzen und mich zu strukturieren, darum geht es. Einfach zu planen, was die Woche ansteht, was erledigt werden muss bei Studium, Arbeit,... - in den Kalender eintragen und ungefähr zu planen, was jeden Tag zu tun ist. Das sind alles machbare Ziele bzw. Schritte z.B. wann ich 30 Min Sport machen will, bzw. welche Fächer zum Lernen sind und wann die nächsten Prüfungen anstehen. Ich weiß, ich darf mich nicht übernehmen. Die Dinge sind auch wie gesagt daher noch recht machbar formuliert und ich gönne mir da auch die nötige Freizeit. Aber ich habe letzte Woche gemerkt, dass dieses Aufstehen und mal planlos sein mir viel Energie kostet. Ich gebe mir selbst die Zeit die ich zum Verarbeiten brauche, aber achte, dass ich zumindest die notwendigen To Dos erledige, ansonsten entgleitet mir mein Leben wirklich vollkommen (wenn ich zum Beispiel jetzt bei der Uni versage, ...). Und wenn ich mir zumindest am Abend davor kurz überlege, was ich machen will denke ich hilft mir das nicht in ein absolutes Loch zu fallen.
  5. Tag 30: The Show Must Go On - Queen Leute ihr habt recht, ich befinde mich in einem Loch. Ich habe die Tage echt benötigt um wieder zu mir zu finden und langsam geht es mir auch wieder besser. Da waren viele Dinge, die belastend waren, besonders weil zur Zeit ziemlich viele familiäre Geburtstage sind (von uns beiden) und das natürlich super zach ist, jeden zweiten Tag zu denken ("Ihr Bruder hat jetzt Bday- und auch wenn er super korrekt war, nicht zu gratulieren"). Wie auch immer, das geht langsam vorbei Gott sei Dank! Naja und zum anderen das Thema Sterblichkeit ist halt ein hartes, würde es als wie eine Vorstufe zur "Midlife Crisis" sehen. Zu sehen, wie andere gerade krank sind (leider zur Zeit recht viele im weiteren Bekanntenkreis - Krebs aller Arten). Macht euch um mich keine Sorgen, ich bin nicht depressiv und es ging mir schon zu anderen Zeiten viel schlechter. Es brodelt in mir die Energie, die Energie mein Leben zu ändern. Ich will nicht ein Larry sein, der auf die Holzkiste wartet und sich währenddessen sein Leben lang mit Fernsehen und billigem Essen ablenkt. Ich will die Welt verändern, sie bereisen, die Momente voller Genuss und Lust erleben! Es ist eine Art positive Wut in mir, Tatendrang! Ich hab keine Lust mehr auf Standard, ich will Extravaganz. Ich hab keine Lust mehr auf HB 5, die ich nur okey finde- ich will Sex mit Göttinnen, mit Frauen, an deren Schönheit ich mich noch in 10 Jahren erinnern werde! Ich will kein Otto Normal Verbraucher sein, ich will ein Cäsar werden. Nennt mich verrückt, aber das sind meine Gefühle zur Zeit. Wisst ihr was mir einmal mit 19 gegen meine Oneitis geholfen hat? Ich habe mich einziehen lassen zum Militär (Wehrpflicht bei uns). Den ganzen Tag auf Trab zu sein, anstatt in Gedanken zu grübeln, die Oneitis verfliegt schnell, wenn du mit einem 25 kg Rucksack und Gewehr laufen musst. Ich werde jetzt dasselbe tun. Ich werde aufhören im Selbstmitleid zu versinken und mir selbst die Eier in die Hand nehmen. Ich gebe wieder Gas, esse nur noch das beste Essen und mache mich zu der Person die ich sein will. Es reicht mir, ich hab keine Lust mehr auf diese Passivität! Keine Lust mehr zu warten, bis das Schicksal mir die Dinge irgendwie bringt - ich will losziehen und sie mir holen! @Jimmy McNulty Ich verstehe dein Argument und erkenne auch einige Sachen. Aber ich denke trotzdem, dass man sein Leben im Griff haben muss. Nicht für andere aber für sich selbst. Zu wissen, dass man auf dem Weg ist aber gleichzeitig auch jetzt perfekt ist. Nur morgen wird man noch perfekter sein. Es gibt ja soweit ich weiß, keine konstante Linie im Leben- entweder es geht bergauf oder bergab. Was hilft es mir, wenn ich immer weiter bergab steige? Das Ding ist, je älter ich werde, desto mehr sehe ich, dass manche Dinge nicht in meinem Einfluss stehen. Aber ich kann die Dinge die ich beeinflussen kann optimieren.
  6. Puh ehrlich gesagt, glaub ich auch nicht mehr so daran, dass das das Hauptproblem ist. Hatte gestern wieder und muss sagen, es fühlt sich definitiv besser an als davor. Ein wesentliches Ding was ich belastet ist, dass grad so eine Zeit ist wo ich mich meiner eigenen Sterblichkeit bewusst werde und dass alle Dinge endlich sind. Grade durch eine Krebserkrankung in meinem Umfeld beschäftigt mich das Thema sehr, dass man auch mit 22 Jahren nicht unsterblich ist. Ist ja auch per se keine große Erkenntnis, aber ich erkenne, wie wertvoll eigentlich jeder Tag ist und habe das Problem, dass mir noch die "große Mission" fehlt. Also dieses Ding, wofür man alles gibt um es zu bekommen. Ich drehe mich im Durchschnittsleben im Kreis und es kommt mir so vor als würde ich Potential vergeuden.
  7. Tag 29: Langsam weiß ich nicht mehr wie weit ich neue Erkenntnisse gewinne bzw. mit euch teilen kann. Andererseits hilft mir dieses "Tagebuch" ungemein weiter und ich denke es ist vielleicht für andere gut, zu sehen welchen Verlauf es bei mir hat. Hoch-Tief-Hoch-Tief- ... Was ich jetzt weiß ist, dass man nicht dagegen ankämpfen kann. Seit gestern bin ich in einem Zustand absoluter Erschöpfung, schlafe sehr viel und bin eigentlich kaum produktiv. Das ist okey, schließlich meine ersten freien Tage seit Wochen. Wenn ich jetzt noch am Balkon stehe, eine Zigarette rauche und noch immer traurige Musik höre, sei es so. Dieses Loch das ich jetzt habe ist ok und ich glaube ich muss niemanden etwas beweisen. Ja es geht mir nicht wirklich gut und ich vermisse sie sehr (oft laufen in meinem Kopf die gemeinsamen Momente wie ein Abspann von einem Film ab). Aber ich bin willensstark und meine rationale Seite weiß schon was zu tun bzw. besser gesagt nicht zu tun ist. Ich will euch nur sagen, dass ihr euch dafür nicht schämen müsst falls es euch genauso geht. Alle die da schon einmal waren, verstehen es. Alle die meinen man ist eine Pussy, waren noch nie da. Die Erkenntnis, dass es keinen Weg drumherum gibt, setzt sich langsam durch. Das letzte Monat habe ich sehr viel an mir gearbeitet, reflektiert, gelesen, ... und bin auch sehr froh darüber. Aber es ist kein Ausweg, sondern auch eine Form von Ablenkung. Ich kann euch nur raten, wenn ihr in derselben Situation steckt, arbeitet auf jeden Fall an euch selbst und schaut, dass ihr in den Alltag zurückfindet, denn positive Momente und Erfolge bauen euren Selbstwert wieder auf. ABER: Übertut euch nicht. Wenn ihr wie ich glaubt etwas herbeizwingen zu können, nämlich dass es euch wieder gut geht, dann irrt ihr. Jetzt lag ich zwei Tage komplett erschöpft da und bin es immer noch. Gerade die Müdigkeit verstärkt nochmal die Emotionen... Ich muss sagen hier in den Guides liest es sich immer so einfach "Lass los, arbeite an dir und weiter gehts", NEXT ist so ein einfaches Wort. Liest man aber die anderen Threads, muss man sich eingestehen, dass das nicht sofort geht. Es gibt keine geheime PU Technik, die in irgendwelchen 5000 Jahre alten buddhistischen Schriftstücken gefunden wurde. Gerade wir Männer neigen dazu das und generell andere Probleme in Beziehungen zu managen zu wollen, wie wir auch eine Firma managen. Probleme sind da um gelöst zu werden. Irgendwie ist das unser männlicher Instinkt. Sie sind uns lästig daher wollen wir sie entfernen. Dann sind aber wir erst recht enttäuscht, wenn es nicht so schnell gelingt. Dann muss man vom Problem lösen zum akzeptieren übergehen.
  8. Ja stimme euch zu... Einerseits wie gesagt echt erstaunlich, wie das ist, wenn man plötzlich 110%ig Outcome Independent ist und einfach macht. Naja aber glaub @Jimmy McNulty hat recht. Ich sollte mir wen suchen, mit dem ich einfach gerne Zeit verbringe. Hab eh eine mit der ich seit Wochen schreibe und ab und an treffe (sie hat noch nen Freund). Ich weiß, das ist komisch aber ich verbringe halt echt gern mit ihr Zeit. Naja wahrscheinlich weil da das Ungezwungene überwiegt und ich nicht unbedingt eskalieren muss. Ist irgendwie angenehm... Und ja ansonsten gönn ich mir grad etwas Erholung nach den stressigen letzten Wochen, sehe ja selbst wie müde ich eigentlich bin.
  9. Bitte das als meine Meinung sehen und bedenken, dass ich erst 22 bin, keine Kinder / Ehe habe und daher die Situation nicht 100%ig verstehe. Da wissen es andere/ältere sicher besser, aber ich wollte es trotzdem schreiben, vielleicht kann es ja ein älterer kommentieren. Das Ding ist meiner Meinung nach teuflisch. Du übersiehst nämlich, dass sie jetzt langsam die absolute Kontrolle über den Sex übernimmt. Bekommst du ihn freust du dich wie ein junger Hund. Macht sie das ein paar Mal bist du konditioniert wie ein Pavlowscher Hund. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn du gestern den Sex abgelehnt hättest. Ich würde das Thema nicht so schnell abhaken. Gibt es eventuell eine Möglichkeit, dass jemand die Kinder mal 1-2 Tage betreut? Großeltern? Könntet ja dafür auch Geld bezahlen, dass ihr mal Abende für euch habt. Das würde sicher das ganze entschärfen.
  10. Tag 28: Lay #2 Gestern hatte ich meinen zweiten Lay seit der Trennung. War eigentlich gar nicht geplant und dann mehr spontan. Sie ist eine alte Bekannte und wir haben etwas gechillt, geredet, ... Standard Game gefahren, klappt immer noch solide, immerhin gut zu wissen. Sex war auch gut. Wäre da nur nicht die Trennung. Ich weiß, auf kurz oder lang muss man wieder raus aus dem Loch und in gewisser Weise zumindest abgeschwächt FTOW durchziehen. Aber bis jetzt fühle ich mich nach dem Sex immer schlechter als davor, auch wenn es auf körperlicher Sicht echt gut war. Der Vorteil ist sicher, dass man mit der Zeit und anderen Frauen einfach vom Bild der Ex wegkommt, man erinnert sich weniger an den Sex mit ihr, aber kurzfristig kickt es immer rein. Dazu muss ich auch sagen, dass ich immer kommuniziere, dass ich frisch getrennt bin und da keine große Sache mache- die Frauen haben kein Problem damit bis jetzt und genießen es glaube ich auch nen Typen zu haben, der sie am nächsten Tag nicht volltextet. Schon komisch, alles klappt gametechnisch einwandfrei, teilweise zu leicht, aber ich habe absolut null Motivation. Teilweise vergesse ich über Tage zu antworten. Naja wird alles wieder, sind ja bis jetzt nur zwei von zehn. Hoffe das lässt irgendwann wieder nach. Muss sagen, nach dem anfänglichen Hoch, nage ich jetzt schon heftig an der Trennung. Kontaktsperre wird durchgezogen ohne wenn und aber, aber ich glaube jeder kennt dieses Gefühl, einfach dem anderen was erzählen zu wollen. Einfach zu erfahren, wie es ihr geht, was sich in ihrem Leben tut, ob sie noch mit X-Y streitet, ... Naja genug geheult, jetzt gehts weiter nach vorne, wie es immer nach vorne geht. Edit: Ist gerade echt frustrierend zu erkennen, dass manchmal im Leben die Möglichkeiten eingeschränkt sind. Auch wenn man alles tut was geraten wird, kann ich momentan kaum was sofort verändern.
  11. Aber weißt du was uns hier im Forum von den anderen unterscheidet? Wir ziehens durch. Schau mal in andere Foren wo sich gegenseitig geraten wird nochmal nen Brief, etc. zu schreiben - furchtbar. Wir nehmens in Würde hin, stehen die harte Zeit durch und verhaken uns nicht in irgendwelchen peinlichen Versuchen. Lieber hier bisschen die Seele aus dem Leib schreiben anstatt bei einem Date in einem Jahr noch immer weinend von der Ex zu erzählen.
  12. Tag 27: Kennt diese Momente im Leben wo gefühlt so alles nicht nach Plan läuft was geht? Man ist aber erwachsen, man hat das schon oft erlebt und lacht nur schmunzelnd und fragt sich "Ist das jetzt alles? Da geht schon noch was?" während man sich ein Bier aufmacht. Schon seltsam wie man sich im Laufe des Lebens an diese schweren Zeiten abgehärtet hat. Man weiß, dass es wieder bergauf gehen wird, dass diese Tage wiederkommen, wo alles so leicht und locker ist, dass man glaubt man ist nur Passagier des Lebens, die Tage an denen man grundlos vom Schicksal fürs Dasein belohnt wird. Naja, Prüfung ist hinter mir, jetzt habe ich mal richtig Zeit für mich. Hab mich aus Langeweile etwas meinem Schmerz gewidmet, bisschen Netflix geschaut (nach gefühlt einem Monat) und es einfach mal genossen komplett nix tun zu müssen. Wie ein Pferd im Stall rumstehen haha. Draußen Lockdown, Schneesturm, das volle Programm... Diese Freiheit ist irgendwie neu, nach der Trennung hatte ich jeden Tag immer recht viel zu tun, was glaube ich gut war, weil es mir Struktur gab. Ansonsten geht es mir gut. Ich lebe. Habe Essen. Freunde. Ein kühles Heineken. Was will man mehr? 😄 Lustig ist, dass wenn man so einen kleinen temporären Tiefpunkt hat, das Ego schön leer gepumpt wird. Der Druck perfekt zu sein, entweicht und man einfach entspannt ist. Und keine Sorge Leute, bin weit weg davon depressiv zu sein, Gott sei Dank. Das Ekelhafteste Gefühl, dass ich bis jetzt in meinem Leben hatte war einmal das Gefühl nix zu fühlen - ich sage euch das ist absolut niederschmetternd. Wenn mir sogar Musik, das Mittel was bei mir immer hilft, nicht mehr gefällt bzw. die Töne für mich gleichgültig klingen. Solange man traurig, happy, gestresst,... ist, lebt man! Und das ist ein geiles Gefühl! Haltet mich für verrückt, aber selbst traurige Musik zu hören und die Töne richtig zu fühlen, bringt mir ein Lächeln ins Gesicht, weil ich mich da mega lebendig fühle! #deep Sonst gibts nicht viel zu sagen, Leben geht weiter. Heute hat Self Improvement mal Pause, außer dass ich die Serien auf Französisch schaue um meine Fähigkeiten zu verbessern 😉 Dann noch mal kurz zu euren Beiträgen, danke dass ihr euch die Zeit nehmt! @Jimmy McNulty Danke für deinen Text. Ja ich denke auch, dass völlige Unabhängigkeit unmöglich ist (außer man glaubt an so richtige Erleuchtung und so Zeugs). Das Ding ist am Ende des Tages sind wir ja immer noch biologische Wesen mit dem Auftrag uns zu vermehren und wenns gut läuft zu überleben. Oft sind das halt biochemische Prozesse und ich merke es gerade selber, dass es sich wie ein Nikotin Entzug anfühlt. Phasen wo leicht, Phasen wo Verlangen, Phasen wo leicht,... Und ja das verstehe ich eh. Aber die Deutung hinter einer nicht eindeutigen Eierklemme ist immer schwierig. Hat die andere Person gerade mega schwierige äußere Verhältnisse, mag man jetzt auch nicht wie das letzte A.Loch dastehen und sich komplett zurückziehen. Bei mir war der Wendepunkt erst dann, wo ich merkte, ok ich bin nett zu ihr, unterstütze sie (und mir war sogar in dem Moment klar, dass es meine Attraction killt, ich wollte halt trotzdem da sein) und sie sich immer mehr zurückzieht. Da war es dann irgendwann so, dass mir klar war, dass das kein Zustand in einer Beziehung ist, aber ich wollte halt durchhalten. Als sie dann wieder mit Trennung begonnen hat, hab ichs auf den ersten Schlag ohne zu zucken beendet. Mag ich auch ein Nice Guy sein, aber so nen Blödsinn geb ich mir nicht, da geh ich lieber den harten Weg der Trennung, anstatt jetzt noch in die Bittsteller Rolle fallen zu dürfen 😄 Vielleicht hab ich damit sogar unbewusst den ersten Schritt raus aus dem Nice Guy gemacht... Und ich lese es hier oft, diese Situation ist halt mega schwer. Irgendnen Dude ist 3 Jahre mit LTR zusammen, eigentlich ein cooler Dude, steht im Leben, hat Hobbys, ... und irgendwelche Sachen kommen bei der Dame. Sie verhält sich komisch, auch ihm gegenüber, er denkt, er muss sie untersützen (ich mein klar, würde man ja beim besten Freund auch machen) - sie deutet es falsch und haut ab. Da frag ich mich wie zum Teufel löst man das?? Weil klar, ist sie auf einmal permanent respektlos, haut man ab. Aber wenn sie das nicht ist, sondern sich immer weiter distanziert? @Uchiha Wow danke für den Text, ist ja irre! Hatte erst heute Zeit ihn genau zu lesen. Lustig, wo ich den Ausschnitt lese, genau das habe ich unterbewusst gemacht als ich über die Situation lächelte. Ich höre traurige Musik, ein Schneesturm weht und ich fühle mich traurig und vermisse sie, aber plötzlich merke ich das, als würde ich es von außen beobachten und lache darüber 😄 War echt ein erheiterndes Gefühl sich selbst mal zu beobachten. Auch lache ich generell drüber. z.B. diese zähen Morgen, wo man kurz geschlafen hat und man humpelt sich zum Spiegel und schaut sich an "Ach schau dich mal an du alter Sack, wie du ausschaust haha" und da ist wieder dieses Lachen. In dem Text steht, dass das Hingabe ist, was ich da mache.
  13. Tag 26: Rückschlag Ok, ich muss hier ganz ehrlich schreiben, auch auf Gefahr, dass ich mich hier zum Affen mache. Ich dachte immer, es geht geradewegs bergauf und die Trennung verblasst bald. Ich dachte, ich kann aktiv dagegen ankämpfen: vielleicht geht das auch bis zu einem gewissen Grad, aber im Endeffekt hilft nur die Zeit und die Kontaktsperre. Beides sind aber passive Maßnahmen, genau wie der Ex-Raucher versucht keine Zigaretten mehr zu sehen. Dennoch gibt es immer wieder harte Verlangensattacken... Es war für mich wie ein Schock mir gestern Abend eingestehen zu müssen, dass ich trotz Fortschritten noch nicht drüber hinweg bin. Es stört mein Ego, dass ich nicht einfach loslassen kann und weitermachen kann. Dass es da diese Momente gibt, wo ich sie unglaublich vermisse und die Emotionen wieder hochkommen. Versteht mich nicht falsch, ich habe mehr als genug Alternativen, aber irgendwie ist da wenig Reiz da. Am besten gehen noch die, die ich schon länger kenne, aber grad so Tinder Dates kann ich ausmachen, habe aber dann im Endeffekt null Lust die zu sehen. Ich habe jetzt fast einen Monat alle Ratschläge befolgt, aber ich muss eingestehen, dass man in dem Fall nichts herbeizwingen kann. Das ist wahrscheinlich mein innerer Drang, Probleme immer aktiv lösen zu wollen. Aber hier kann man nichts lösen. Es ist wie bei einem Todesfall - man kann Therapeuten aufsuchen, mit Freunden reden, sich ablenken, ... aber die Person ist und bleibt im Endeffekt tot. Diese Erkenntnis ist hart. Aber ich weiß, dass der Prozess wellenartig abläuft - mal hoch, mal runter, bis die Ausschläge kleiner werden und am Ende irgendwann verstummen. Zur Zeit sind es besonders auch die Schlafstörungen die ich nicht beeinflussen kann. Ich gehe zwar rechtzeitig schlafen und achte da auch besonders drauf, wache aber nachts oft auf. Auch ist in mir noch die Enttäuschung da, dass die andere Person all das was man mühseligst aufgebaut hat, wo man teilweise auch Arbeit reingesteckt hat einfach niederreist und zerstört. Ich war am Ende dann auch genervt, aber habe trotzdem versucht das beste draus zu machen. Aber was soll man den tun, wenn die andere Seite komplett dagegen arbeitet... Tja bis dahin muss ich wohl einsehen, dass ich mich selbst zur Zeit nicht dazu zwingen kann der Über-Alpha zu sein, dem das völlig egal ist. Ich muss Tag für Tag überstehen, wenn da ein Down ist, trauern, die Emotionen rauslassen, mich wieder aufrappeln und weitermachen. Macht das Spaß? Nein. Aber ich weiß, dass ich in dieser Phase persönlich stark wachsen werde und mich weiterentwickle und das gibt mir Hoffnung auf bessere, leichtere Tage. @Hannax Danke werd ich mir anschauen die Theorie von Jung! Scheint mehr mit dem was ich glaube übereinzustimmen als Freud (lt. Wikipedia). Und ja stimmt, vollständig auflösen lässt es sich wohl nicht, bzw. in gewissen Maße brauchen wir es. Ist nur die Frage ob man das kontrollieren kann...
  14. Du hast absolut recht! Schau dich mal hier um bei Beziehungen, viele stecken in der selben Lage wie du @dermitder! So eine Trennung kann einem ordentlich den Boden unter den Füßen wegziehen... sogar „Fortgeschrittene“ wie Viper trifft das. Und ich glaube daran ist nichts schlimm. Ganz ehrlich wer da einfach so weiter machen kann danach hat nicht wirklich geliebt. Auch wenn ich jetzt 4 Wochen sehr aktiv an mir arbeite und alles tue was mir geraten wird gibts Momente wo es einfach immer noch zach ist und ich sie und die Zeit vermisse. Da muss jeder durch. ABER: Man überlebt es! Schau mal Internet nach wie viele Millionen Menschen in derselben Lage waren! Du bist nicht alleine- selbst Promis und Superstars haben harte Trennungen und Scheidungen. Und auch die Leiden obwohl die sicher die mega Alphas sind und Millionen Alternativen haben (Brad Pitt, Eminem, Schwarzenegger, ...). Das wird wieder! Schau dass du die Woche überstehst und dann die nächste und die nächste... jede wird einfacher!
  15. Ja haha wer kennts denn nicht 😄 Geht mir genauso, zusätzlich hab ich ne fette Prüfung und sitze seit der Trennung nur am Schreibtisch und lerne. Tja c'est la viè... Wachstum in seiner rohsten Form. Männlich.