Bundeswehr oder Zivildienst
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52 Beiträge in diesem Thema

Würdest Du lieber eine Tasse heißen Eiter trinken oder eine Schüssel warme Popel essen?

Kommt natürlich ganz darauf an WAS Du als Zivieldienst machen willst.

Bist Du auf einer geriatrischen Station und erlebst mal wie das Leben bzw. Sterben ist?

Bist Du Hausmeister in einem Tierheim und hast einen Easy-Job?

Kommst Du in eine Kaserne weit weg von Dir zu Hause oder

liegt die Kaserne fast um die Ecke?

Eins haben Bundeswehr und Zivildienst gemeinsam: Es fickt Dein Hirn und Du wirst noch dümmer rausgehen als Du reingegangen bist.

Wenn Du wirklich HSE hast, dann Kiffst Du Dir die Birne zu und läßt Dich ausmustern. Kiffen ist nicht Strafbar und Du bist die KACKE los (außer Du willst ne Karriere als Zet-Sau) - darfst dann nur nicht Auto fahren.

bearbeitet von FrozenJay

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War selber vier Jahre dabei und kann sagen es war die beste Zeit meines Lebens. Ist aber nicht für jeden man. Von daher überlege es dir gut! Wenn du Probleme mit Hierarchie hast dann ist es nichts für dich.

MfG

Amethyst

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echt du warst vier jahre?

und wie wars

was hat dir gefallen und was nicht

also ich schwanke immer hin und her

und zwar

zivildienst würd ich machen im jugendzentrum:

-lange ausschlafen

- entspannter job

... und allgemein mehr geld als beim bund

beim bund:

-weniger geld

-stressiger

-disziplin

lernt man beim bund auch was fürs leben sprich persönlichkeitsbildung

und wie stark ist dieser aspekt

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lernt man beim bund auch was fürs leben sprich persönlichkeitsbildung

und wie stark ist dieser aspekt

Kommt auf die Einheit an und deine Ausbilder an. Ich habe gelernt, viel einzustecken, durchzuhalten, meine Leistungsgrenzen locker zu durchbrechen und zu führen. Zudem bist du das erste mal eigentlich vollkommen auf dich allein gestellt und weg von Zuhaus. Also ich konnte durch den Bund ein sehr großes Selbstvertauen aufbauen, habe gelernt, dass ich lange durchhalten kann um ein Ziel zu erreichen und habe dadurch heute eine bombige Selbstdiziplin. Für mich war es aber auch irgendwie immer wie eine nie enden wollende Klassenfahrt. Immer unter Kameraden.

Also mir hats was gebracht und eigentlich bin ich der Mensch, welcher ich heute bin, nur durch die Ausbildung beim Bund.

Lg

PS. Wenn du Abi hast kannst du ja auch Reserveoffizier machen, da nimmste nochmal mehr mit und bekommst auch mehr Kohle.

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Hi.

Ganz klar Bundeswehr. Kann mich JohnAntony in jedem Punkt anschließen.

Bundeswehr formt sehr gut den Charakter und prägt dich. Man wird

selbstbewußter, entspannter und ruhiger.

Du erkennst beim Bund auch den Wert einer guten Führungsperönlichkeit.

Du merkst einfach dass es in manchen Situationen einfach ohne

einen Anführer nicht geht.

Bei uns gab es viele Aufgaben, wo jeder Soldat in einer Übung eine Gruppe

führen durfte. Das hat mir am meisten beim Bund gebracht. Wenn du

für 7 Soldaten die Verantwortung übernehmen musst und für deine

Gruppe geradestehst, lernst du ganz schnell alle Aspekte einer Gruppendynamik kennen.

Dann kannst du auch Frauen verstehen, die sich gerne führen lassen. Es ist

einfach entspannend wenn jemand anderes für dich in brenzligen Situationen

denkt und die Verantwortung übernimmt.

Gruß.

bearbeitet von Eiweißpumpe

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echt du warst vier jahre?

und wie wars

was hat dir gefallen und was nicht

also ich schwanke immer hin und her

und zwar

zivildienst würd ich machen im jugendzentrum:

-lange ausschlafen

- entspannter job

... und allgemein mehr geld als beim bund

beim bund:

-weniger geld

-stressiger

-disziplin

lernt man beim bund auch was fürs leben sprich persönlichkeitsbildung

und wie stark ist dieser aspekt

Also erstmal heißt Zivi nicht: lange ausshlafen und entspanntrer Job. Da mußt du schon eine sehr entspannte Stelle finden können. Zivi heißt auch, alte Leute den Arsch abwischen, imKrankenhaus die Arbeit machen, die sonst keiner will. Leute beim Sterben zuschauen oder schwere körperliche Anstrengung. Wenn du ein Schlappi bist, wirst du dort auch hergenommen. Auch dort kannst du an deine Grenzen kommen.

Dieses der Bund ist was für "Männer" und Zivis sind Weicheier, die sich ein schönes Leben machen, ist lächerlich.

Persönlichkeitsentwicklung: Ich kenne sehr viel, die dankbar sind, den Zivi gemacht zu haben, weil sie erfahren haben, wie das Leben auch aussehen kann. Und diese intensive Arbeit für sie ein prägendes Erlebnis war.

Ich persönliche finde den Zivi gerade aus dem Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung besser, du machst etwas sinnvolles für die Gesellschaft und siehst, was echte Probleme sind und deine eigenen, über die man manchmal so verzweifelt ist, eigentlich lächerlich. Du lernst den "Ernst des Lebens" kennen.

Ferner haben sehr viele beim Bund nach der Grundausbildung einen sehr entspannten Job und hängen herum und saufen. Wobei es natürlich auf die Einheit ankommt.

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Also ich persönlich mach Zivildienst, hab ne super Stelle, mach nicht viel (hmmm fast gar nichts), kann also in der Zeit viel sinnvolles tun.

Ich lern Spanisch, treib mich hier im Forum rum, schreib an meinem Buch weiter, kann jeden Tag nach Hause, kann auch unter der Woche mal noch abends arbeiten, ich finds perfekt.

Bund wär einfach nichts für mich gewesen...

Ich bin extrem zufrieden mit meiner Wahl, und bereue nichts!

Aber man muss eben auch ne gute Stelle finden.

Ich kenne durchaus einige aus den Seminaren, die einen richtigen Scheiß-Job haben!

Das sollte also gut überlegt sein!

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erstmal danke euch allen für eure antworten

was ich am interessantesten finde ist die möglichkeit des reserveoffiziers, extra dank dafür an John Antony

wenn man sich erfahrungsmäßig, im bezug auf personenführung, verantwortung,

kameradschaft sowieso, echt so stark weiterbildet

zumal man als reserveoffizier echt besseres geld verdient, - dann nix wie hin

wobei ich mich selber, als mensch kenne und weiß dass ich in zwei tage eh ne andere meinung haben werde

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Bei der Bundeswehr (mit der vielleicht einen Angriff von Lichtenstein abwehren können) würd ich freiwillig keine Grundausbildung machen...

Das einzigste was mich Reizen würde wären die Kampftechniken und die "Schießübungen".

Allerdings lass ich mich auch nur ungern als Fickfresse bezeichnen (Quelle wohnt neben mir) und in den Schlamm drücken...

Letztendlich musste selbst entscheiden...

Vorallem Zivi kannste auch im Ausland machen :-D

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Hi.

Kein Vorgesetzter wird dich beim Bund anfassen ohne vorher zu fragen ob er dich anfassen darf.

Bei jeder Kleinigkeit, ob er dir den Kragen richtet oder sonstiges fragt jeder Vorgesetzter dich ob

er dich anfassen darf. Das ist Fakt !

Gruß.

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Am besten man macht es beim Zivildienst, wie bei der Bundeswehr so:

Man sucht sich die Stelle vorher aus (lange Zeit, viele Monate) und bewirbt sich dafür.

Dann wird man normalerweise dafür angefordert.

Und muss nicht in München Dienst schieben und wohnt in Hamburg.

Ich selbst habe meine Zivildienststelle (Jugendzentrum) damals ausgesucht. Aber

hat sich als Fehlschlag herausgestellt. Chef Alkoholiker und zweiter Chef ehemals

Krimineller.

War dann doch nicht so super. Was solls.

Dass man als Zivi oft hart arbeiten muss ist klar! (Als Soldat sicherlich oftmals auch).

Doch es ist ja ein Unterschied ob man dafür dann noch zur Sau gemacht wird oder nicht.

Das kann sowohl beim Militär als auch beim Zivildienst passieren.

Nochwas: Oftmals werden Zivildienstleistende auch heute noch von Militärfanatikern

als Weicheier hingestellt. Von manche gar als Vaterlandslose Menschen.

Doch dem ist natürlich nicht so. Denn sie helfen Menschen oftmals wirklich weiter.

Ich persönlich hatte usprünglich geplant zur Luftwaffe zu gehen. Doch ich wollte

der Welt, der jugendlichen Welt, helfen ein Freizeitheim aufzubauen und habe

hart daran gearbeitet.

Doch letztendlich hat man es mir nicht gedankt. Da wäre ich dann doch besser zur

LUSTwaffe gegangen!!!

PS: Hab grad gesehen einer will ins Jugendzentrum.... VORSICHT!!!

Wenn Du umbauen dann bist Du ganz schnell deren UNIVERSALARBEITSKRAFT! So war es bei mir.

Hab als dominanter Mann mich natürlich nicht unterbuttern lassen und hab meinen Chef (das Alki-schwein) damit so zur Weißglut gebracht, dass

ich ihn dann beinahe mal verhauen hätte weil er frech wurde.

bearbeitet von Romantiker80

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Hi.

Kein Vorgesetzter wird dich beim Bund anfassen ohne vorher zu fragen ob er dich anfassen darf.

Bei jeder Kleinigkeit, ob er dir den Kragen richtet oder sonstiges fragt jeder Vorgesetzter dich ob

er dich anfassen darf. Das ist Fakt !

Gruß.

mit in den schlammdrücken mein ich NICHT dass das mein Ausbilder macht :-D

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Eins haben Bundeswehr und Zivildienst gemeinsam: Es fickt Dein Hirn und Du wirst noch dümmer rausgehen als Du reingegangen bist.

ROFL , der geilste Satz , den ich hier gelesen hab :-D

Wenn Du wirklich HSE hast, dann Kiffst Du Dir die Birne zu und läßt Dich ausmustern. Und das hier widerrum der Dümmste. Nur Pussys , die zu faul sind , was zu schaffen , lassen sich ausmustern

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Auch der Zivildienst hat Vorteile:

- man muss nicht durch den Schlamm robben

- man kann nachts in einigem Bett schlafen

- hat viel mehr Freizeit

Ich hab in meinen Zivi damals in einer Behindertenwerkstatt gemacht.

Und dort rannten maßig heiße Sozialpädagogikstudentinnen, Praktikantinnen & Sozialarbeiterinnen rum.

War mit die beste Zeit in meinem Leben.

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Auch der Zivildienst hat Vorteile:

- man muss nicht durch den Schlamm robben

Man(n) darf endlich mal männlich ausgebildet werden!

- man kann nachts in einigem Bett schlafen

Oben bei Mutti?! :-D

- hat viel mehr Freizeit

Man verpasst soviele geile Sachen, die Du NIE NIE NIE wieder nachholen kannst.

Ich hab in meinen Zivi damals in einer Behindertenwerkstatt gemacht.

Und dort rannten maßig heiße Sozialpädagogikstudentinnen, Praktikantinnen & Sozialarbeiterinnen rum.

Bist Du mal mit nem Panzer durch ne Stadt gefahren?! Alter!!!! Die Weiber laufen aus.... und dann geh mal im Anschluss in die örtliche Zappelbude... ^_^

War mit die beste Zeit in meinem Leben.

Du hättest eine bessere haben können. ;-)

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Also erstmal heißt Zivi nicht: lange ausshlafen und entspanntrer Job.

Ferner haben sehr viele beim Bund nach der Grundausbildung einen sehr entspannten Job und hängen herum und saufen. Wobei es natürlich auf die Einheit ankommt.

Sorry Jon. Wir können uns gerne sachlich darüber unterhalten ABER bei Zivi Stellen ist es nicht üblich jeden Tag um 4:30 die ersten 3 Monate und anschließend um 5:15 auf der Arbeit zu sein.

Und der zweite Satz ist natürlich absoluter Unfug und bedient einfach nur wieder ein Klischee.

Weiterhin geht es bei der Wehrpflich/ Zivildienst auch nicht darum, etwas für die Gesellschaft zu tun. Das darfst du gern Ehrenamtlich machen. Es geht darum eine vom Staat auferlegte Pflicht abzuarbeiten. Im Endeffekt schadet man doch nur der Gesellschaft, indem man billige junge Arbeitskräfte auf den Markt schmeißt, weshalb man mM die ganze Sache sowieso abschaffen sollte. Die die darauf Lust haben, würden es wohl auch freiwillig machen, die anderen behindern das System mehr als sie ihm nutzen.

Lg

bearbeitet von JohnAntony

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Also erstmal heißt Zivi nicht: lange ausshlafen und entspanntrer Job.

Ferner haben sehr viele beim Bund nach der Grundausbildung einen sehr entspannten Job und hängen herum und saufen. Wobei es natürlich auf die Einheit ankommt.

Sorry Jon. Wir können uns gerne sachlich darüber unterhalten ABER bei Zivi Stellen ist es nicht üblich jeden Tag um 4:30 die ersten 3 Monate und anschließend um 5:15 auf der Arbeit zu sein.

Lg

In manchen Jobs auf jedenfall, Schichtdienst im Krankenhaus zum Beispiel. In manchen Stellen wirst du einfach extrem hergenommen, psychische Belastung inklusive. Hier wird so getan, als wäre die Zivis der Weicheierjob. Sorry, nach der Grundausbildung ist der Bund oft nicht mehr wirklich hart.

Also wenn ich schoin eine Pflicht für den Staat erfüllen will, kann ich mich auch dafür entscheiden, das zu tun, was ich für sinnvoller erachte. (Ich weiß juristisch ist das nicht so vorgesehen, aber faktisch ist es doch so und auch legitim)

Daß der Wehrdienst in seiner jetzigen Form unfair und überholt ist, steht außer Frage.

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Im Endeffekt schadet man doch nur der Gesellschaft, indem man billige junge Arbeitskräfte auf den Markt schmeißt, weshalb man mM die ganze Sache sowieso abschaffen sollte.

Hier liegt der Kern des Irrtums.

Wieviel Geld verschwendet der Staat wohl für die Wehrdienstleistenden? Wieviel Liter Diesel allein braucht es wohl nur um einen Panzermotor zu starten? Wieviel Steuergelder braucht es wohl allein um die ganzen Kasernen zu bewirtschaften? Nene, der größere Unsinn ist dann wohl doch die Wehrpflicht.

Denn im Umkehrschluss ist der Zivildienst zwar eine Freiwilligenarbeit, jedoch kann man genauso gut sagen, dass Typen, die umbedingt zum bund wollen, sich genauso gut verpflichten lassen können.

Eine Diskussion über den Sinn des Zivildienstes vs. Wehrpflicht kann die Bundeswehr bei bestem Willen nicht gewinnen. Und deshalb dauert es auch nicht mehr lange, bis der Blödsinn weiter verkürzt und letztendlich abgeschafft wird.

____________

Meiner Meinung nach ist die Bundeswehr, sofern man wirklich nur seine 9 Monate "absitzt" reine Zeitverschwendung.

Du hast deine 3 monate Grundausbildung, die interessant sein können, aber danach? Du sitzt 6 Monate leider nur rum, schiebst einsame Nachtwachen uvm.

Beim Zivildienst kann es dir passieren, dass du eine langweilige und kraftraubende Stelle findest, aber der Vorteil ist nunmal, dass du selber entscheiden kannst, wo du ihn ableistet!

Mit ein bisschen Engagement findest du die perfekte Stelle für dich.

Als kleinen Tipp empfehle ich dir dich mal nach einem ADiA umzuschauen. Das ist ein Zivildienstersatz, der im Ausland abgeleistet werden kann.

Hier entwickelst du deine Persönlichkeit garantiert weiter, da du viele 100 Kilometer von zu hause ein selbstständiges Leben, eine neue Kultur und viele neue Menschen kennenlernen kannst. Von den neuen Sprachkenntnissen ganz zu schweigen..

Die Bundeswehr mag für Menschen, die dieses Gemeinschaftsgefühl überalles lieben großartig sein. Aber im Grunde ist es eine sinnlose Beschäftigung, der du dort nachgehst. Das habe ich für mich in der Vergangenheit erkannt, als ich wie du vor der Entscheidung stand.

Im Gegensatz dazu kannst du bei der Wahl des Zivildienstes aus dem vollen Schöpfen und eine schöne Stelle finden, bei der du nicht nur alten Leuten den Arsch abwischt, Kaffee kochst und Essen ausfährst.

Wenn es dir um Persönlichkeitsentwicklung geht und darum viele neue interessante Menschen kennzulernen, dann sag ich ganz klar, dass der Zivildienst oder Zivildienstersatz im Ausland für dich das richtige ist.

dantó

bearbeitet von dantó

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Im Endeffekt schadet man doch nur der Gesellschaft, indem man billige junge Arbeitskräfte auf den Markt schmeißt, weshalb man mM die ganze Sache sowieso abschaffen sollte.

Hier liegt der Kern des Irrtums.

Wieviel Geld verschwendet der Staat wohl für die Wehrdienstleistenden? Wieviel Liter Diesel allein braucht es wohl nur um einen Panzermotor zu starten? Wieviel Steuergelder braucht es wohl allein um die ganzen Kasernen zu bewirtschaften? Nene, der größere Unsinn ist dann wohl doch die Wehrpflicht.

Denn im Umkehrschluss ist der Zivildienst zwar eine Freiwilligenarbeit, jedoch kann man genauso gut sagen, dass Typen, die umbedingt zum bund wollen, sich genauso gut verpflichten lassen können.

Mit die ganze Sache abschaffen meinte ich eigentlich auch den Wehrdienst :-D. Sollte aber aus dem weiteren Sätzen (die du leider nicht mitzitiert hast) doch schon erkenntlich sein.

@ Jon: Ja Schichtdienst bedeutet aber auch Schichtdienst. Beim Bund gibts sowas als Rekrut nicht. Da machst du durch von morgends bis spät Abends. Und dann kannst du auch nicht mal eben noch in eine Kneipe wenn du Lust hast, dann ist Zapfenstreich und du hast im Bett zu sein. Damit will ich den Zivildienst nicht schmälern (dafür hab ich meine persönlichen eigenen Argumente ^_^ ), aber man sollte schon die Unterschiede so nehmen wie sie sind. Dies ist nunmal ganz klar die AGA. Die macht 3 Monate aus. Danach noch ein paar Übungsplätze usw. Bei 8 Monaten effektivem Dienst sind das schon fast die Hälfte der Zeit, in welcher du eben weniger Freiheit hast als als Zivi. Diese Unterschiede sind ganz normal und jeder nimmt sie auch hin. Aber man sollte bitte nicht so tun, als wäre ja alles vergleichbar.

Btw: Auch beim Bund kannst du in den Sanitätsdienst/ Krankenhaus, da siehst du genauso die Leute sterben. Klar macht nicht jeder, aber genausogut macht eben auch nicht jeder Zivi etwas wo er täglich Menschen sterben sieht.

Noch ein Argument pro Bund (jedenfalls aus meiner Sicht). Du gliederst dich für einen Zeitraum komplett aus der Welt aus und lebst in einer völligen Parallelgesellschaft. Dadurch lernt man die angenehmen Seiten des Lebens kennen bzw. wieder zu schätzen.

Lg

bearbeitet von JohnAntony

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Ein alter Schulfreund von mir war bei der Marine, der durfte nach der Grundausbildung monatelang das Schiff streichen - und als er fertig war, musste er noch mal von vorne anfangen, gab ja sonst nix zu tun.

Ein anderer Schulkollege war auch bei der Marine, hat u.a. auch auf der Gorch Fock gelernt und ist damit sogar um halb Afrika drumrumgeschippert.

Aber ich kenne auch Geschichten, in denen Gymnasiasten neu angekommen beim Bund von ihren Kollegen erst mal in nen Schrank gesperrt wurden und alle haben reingepinkelt, nur weil der eben Gymnasiast war. Wenn Du etwa ein echter Bücherwurm bist, solltest Du beim Bund diesen Charakterzug besser nicht herumplaudern.

Beim Zivildienst gibt es übrigens extrem geile Jobs, kannst etwa bei den Maltesern nach ner Grundausbildung im Krankenwagen mitfahren und so vor Ort erste Hilfe leisten und Unfallopfer einsammeln; oder beim THW in Afrika Erdbebenopfer versorgen, Schulen aufbauen oder Brunnen graben.

Früher konnte man Zivi & Bund auch umgehen, wenn man sich für sieben Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr verpflichtet hat.

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noch einmal vielen dank an alle

ich überlege wie gesagt als reserveoffizier zu gehen

das dauert zwei jahre und du kriegst direkt 1.5

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